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"Die Rolle der Engel, Apostel und Heiligen beim Jüngsten Gericht" - In ausgewählten Texten des Mittelalters (8. - 15. Jh)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 27 Seiten

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anwesenheit und Darstellung von Engeln, Aposteln und Heiligen beim Jüngsten Gericht
2.1 Engel
2.1.1 Das Muspilli
2.1.2 Heliand
2.1.3 Otfrid von Weissenburg
2.1.4 Frau Ava
2.1.5 Das Hamburger Jüngste Gericht
2.1.6 Von dem jungsten tage
2.1.7 Von dem jungesten tage
2.1.8 Das Väterbuch
2.1.9 St. Galler Weltgericht
2.1.10 Fazit
2.2 Apostel
2.2.1 Frau Ava
2.2.2 Von dem jungsten tage
2.2.3 Von dem jungesten tage
2.2.4 Das Väterbuch
2.2.5 St. Galler Weltgericht
2.2.6 Fazit
2.3 Heilige
2.3.1 Frau Ava
2.3.1 Das Hamburger Jüngste Gericht
2.3.2 Von dem jungsten tage
2.3.3 Von dem jungesten tage
2.3.4 Das Väterbuch
2.3.5 St. Galler Weltgericht
2.3.6 Fazit

3 Vergleich der Aufgaben der Engel, Apostel und Heiligen beim Jüngsten Gericht
3.1 Das Motiv der Totenauferweckung
3.1.1 Die Verarbeitung des biblischen Motivs der Totenauferweckung zum Jüngsten Gericht
3.1.2 Die Besonderheit bei Frau Ava
3.1.3 Das Fehlen des traditionellen Erweckungsmotivs
3.2 Die Richter über die Guten und Bösen beim Jüngsten Gericht
3.3 Die Fürsprecher und Ankläger der Menschen
3.4 Das Bringen des Kreuzes und der Marterwerkzeuge Jesu

4 Zusammenfassung

5 Literaturverzeichnis
5.1 Primärliteratur
5.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung

Die verschiedenen eschatologischen Auffassungen, auch die „Lehre von den letzten Dingen“[1] genannt, gehörten zu den festen Bestandteilen des Lebens, der jenseitsbezogenen Menschen im Mittelalter. So lebte man aufgrund der biblischen Überlieferung in dem Bewusstsein, dass Christus zum Jüngsten Gericht erscheinen wird, um alle Menschen nach ihren Taten zu richten, zu sich zu holen oder zu verwerfen. Aus diesem Grund beschäftigten sich auch viele Autoren, des religiös geprägten Mittelalters, mit diesem Thema und versuchten die Menschen zu bekehren. So wurden die biblischen Quellen bearbeitet und verbreitet.

Neben dem Richter, der die Hauptperson des Geschehens ist, nehmen jedoch auch andere Personen am Jüngsten Gericht, wie Engel, Apostel oder Heilige, teil, auf die der Schwerpunkt dieser Arbeit gelegt werden soll. Durch die Auswahl von mittelalterlichen Texten des 8. – 15. Jahrhunderts entsteht dabei ein Längsschnitt durch die Entwicklung der Darstellungen und der Bedeutung der Anwesenden beim Jüngsten Gericht.

2 Anwesenheit und Darstellung von Engeln, Aposteln und Heiligen beim Jüngsten Gericht

2.1 Engel

Engel sind bereits aus den Mythen des Altertums bekannt, in denen sie als Botschafter und Schutzgeister fungierten. Als mythologische Figur spielen sie jedoch auch in der biblischen Überlieferung eine große Rolle. So wird innerhalb der biblischen Überlieferung von Engeln berichtet, die in das Schicksal der Menschen eingreifen. Der Aufgabenbereich der Engel ist vielfältig. Sie sind beschrieben als überirdische Wesen, die als dienstbare Geister dem Herrn untertan sind und, obwohl sie mit großen Vollmachten ausgestattet sind, niemals eigenmächtig handeln. Als Boten Gottes überbringen sie u. a. Aufträge, Ermahnungen, Hilfeversprechen oder Strafandrohungen. Sie fungieren als Vermittler, Beschützer einzelner Personen oder eines ganzen Volkes. Ebenso können sie aber auch als Vernichtung bringende Engel in Erscheinung treten. Weiterhin spricht die Bibel von Engeln, die in keinen direkten Kontakt mit den Menschen stehen, sondern in ewigem Lobpreis um den Thron Gottes stehen.[2] Im Neuen Testament wird Jesu als Herrscher über die Engelscharen dargestellt und die Engel bekommen eine immer größere Rolle als ausführende Kraft des Gerichtes Gottes über die Menschen.[3] In dieser Funktion sind sie auch in den folgenden Texten vertreten.

2.1.1 Das Muspilli

Die Engel werden als „ein heri fona himilzungalon“ (M 4) bezeichnet, die „dar fona himile quemant“ (M 11) und werden somit als himmlisch kosmische Wesen dargestellt, jedoch nicht ausführlich in ihrer Beschreibung beschrieben. Sie gehören wie in der biblischen Überlieferung zum „herio meista“ (M 75) des Herrn[4][5] und erscheinen mit ihm zum Jüngsten Gericht. Sie stehen auf der Seite der Guten, da sie bereits zum Individualgericht, jedes Einzelnen, für die Seele der Guten kämpfen (M 1-12). Die Engel sind die einzigen Wesen des himmlischen Heeres die im Text M eine Rolle spielen und extra genannt werden. Außerdem haben sie eine aktive Rolle, da sie sowohl um die Seele der Guten kämpfen sowie die Toten auferwecken (M 79-81).

2.1.2 Heliand

Obwohl die Engel auch hier als einzige heilige Wesen erscheinen, werden sie nur kurz erwähnt. Es heißt, dass mit dem Herrn „alle Engel, die dort oben sind, die heiligen im Himmel“ (H 4378-4383) kommen. Jedoch haben sie keine direkten Aufgaben zu erfüllen, sondern es wird nur erwähnt, dass die Engel beim Jüngsten Gericht anwesend sind.[6]

2.1.3 Otfrid von Weissenburg

Die Engel erscheinen als ein „Heer von Engeln“ (O 20,12) und sind „voller Glanz“ (O 20,18), womit erstmals auf ihre äußere Erscheinung bezug genommen wird. Sie haben eine aktive Rolle, da sie die Posaune erschallen lassen (O 19/50). Außerdem kommen zum ersten Mal die Gefühle der Engel zum Ausdruck, da sie „ehrfurchtsvoll [an] jedem Ort zugegen“ (O 20,39) sind, sodass ihre Übernatürliche Rolle abgeschwächt wird. Obwohl davon gesprochen wird, dass der Herr mit seinen „sämtliche[n] Gefolg“ (O 20,14) zum Jüngsten Gericht kommt, sind auch hier die Engel die einzigen Wesen die explizit erwähnt werden.[7]

2.1.4 Frau Ava

Die Engel sind hier nicht mehr die einzigen Helfer, die den Herrn beiseite stehen und erfüllen nicht mehr ihre ursprünglichen Aufgaben, da diese nun von anderen übernommen werden. Obwohl die Engel kaum erwähnt werden, haben sie dennoch eine aktive Rolle, da sie eine neue Aufgabe, das Tragen der Marterwerkzeuge in die Versammlung übernehmen (A 169-171). Dabei wird erwähnt, dass sie dies „schone“ (A 169) erledigen, wodurch einerseits ihre Verbundenheit zu dem Herrn und andererseits ihr würdevolles Auftreten betont wird. Jedoch werden die Engel nicht grundlegend als überirdische, transzendente und überhöhte Wesen dargestellt, da betont wird, dass „diu gotes chint“ (A 375) „der engel geliche“ (A 386) sind, was wiederum bedeutet, dass jeder Mensch, der ein gott-gefälliges Leben führt, wie ein Engel ist, sodass es zu einer Annäherung zwischen den Engeln und den Menschen kommt.[8]

2.1.5 Das Hamburger Jüngste Gericht

Die Engel werden nur kurz erwähnt, sodass sie zwar keine große Rolle innerhalb des Textes spielen, aber trotzdem eine aktive Rolle ausüben. So heißt es: „So cumint die engele in den lvdin gevarin vn bringint ein cruce gedragin“ (Hb 5-6). Anhand dieser Aussage, lässt sich außerdem erkennen, dass sie aus dem Himmel kommen und wohl in der Lage sind zu fliegen, wodurch eine indirekte Anspielung auf ihre Erscheinung gemacht wird.[9]

2.1.6 Von dem jungsten tage

Auch in diesem Text sind die Engel nicht mehr die einzigen himmlischen Wesen, die neben Christus beim Jüngsten Gericht auftreten. Jedoch haben die Engel immer noch eine aktive Rolle, indem sie sowohl die Marterwerkzeuge Jesu bringen (J 126-129) als auch die Menschen in die Guten bzw. die Bösen einordnen (J 133-135). Sie werden sowohl als „engelische chraft“ (J 127) und „heilige[ ] engele[ ]“ (J 133) bezeichnet, wodurch ihre transzendente Rolle betont wird. Ihre höhere Bedeutung zeigt sich außerdem auch daran, dass sie als „vorpoten“ (J 126) des Herrn eingeführt werden.[10]

2.1.7 Von dem jungesten tage

Die Engel haben in diesem Text ihre traditionelle Rolle inne, indem sie die Toten erwecken (JT 18-35) und mit den Guten im Himmel leben werden (JT 520-524). Neu ist in diesem Text jedoch, dass die Engel die Toten nicht nur mit der Posaune, sondern auch mit „einer grozen stimme“ (JT 22) erwecken, wodurch einerseits ihr Weckruf eindringlicher wirkt und sie außerdem ihr unnahbares ablegen, indem sie genau wie die Menschen sprechen. Allerdings werden die Engel nicht näher bestimmt. Es wird lediglich darüber informiert, dass es sich um eine „engel schar“ (JT 523) und somit um zahlreiche Engel handelt, die am Jüngsten Gericht anwesend sind.[11]

2.1.8 Das Väterbuch

In diesem Text haben die Engel eine große Bedeutung, da sie sehr oft und an verschiedenen Stellen auftreten. So hat ein Engel eine aktive Rolle bei der Totenauferweckung, die durch die direkte Rede des Engels noch intensiver dargestellt wird (V 40443-40444). Außerdem tritt für jeden Menschen eine Art Schutzengel auf, der entweder für oder gegen den Menschen spricht (V 40597-40603). Da diese Engel die Menschen ihr ganzes Leben lang begleiten, ergibt sich außerdem eine persönliche Beziehung. Die Engel sind nicht mehr nur im Himmel und weit entfernt, sondern nehmen am Leben eines jeden Einzelnen teil. Weiterhin wird, wie auch bei den anderen Texten, davon gesprochen, dass die Guten bei den Engeln im Himmel leben werden (V 41276). Dabei gibt es jedoch eine Besonderheit, da in diesem Zusammenhang, neben den üblichen „engel roten“ (V 41286), auch von den „hochsten engeln“ (V 41274) die Rede ist. Zu diesen gehören die „Cherubynn“[12][13], „Seraphynn“[14] und „Troni“[15] (V 41275-41276). Während diese hohen Engel zu einem ersten Chor gehören, befinden sich die „mynnsten engel“ (V 41286) lediglich in einen dritten Chor und stehen somit weiter unten in der Hierarchie.

Eine weitere Besonderheit innerhalb des Textes liegt darin, dass die Engel trotz ihrer Herrlichkeit und ihrer Sündenlosigkeit „wol zitern mugen da vor Got“ (V 40938), als sich dieser den Bösen zuwendet. Dies könnte aus unterschiedlichen Gründen geschehen. Zum eine könnte es sein, dass die Engel, die ja auch die Hüter dieser Menschen waren, trotz des Ungehorsams der Menschen sich noch mit diesen verbunden fühlen. Zum anderen könnten sie aber auch erzittern, weil sie Furcht vor der gewaltigen Macht des Herrn haben, der einerseits gütig ist, jedoch andererseits auch endgültig in seinem Tun sein kann. Aufgrund der weiteren Besonderheit des Textes, dass ebenfalls von dem „tewfel [...] und seinen engeln“[16] (V 40944-40945) gesprochen wird, kann es jedoch auch möglich sein, dass die Engel erzittern, weil ihnen bei ungehorsamen Verhalten das Gleiche wie den Bösen geschehen kann. Dabei wird mit den Engeln des Teufels auf das Neue Testament bezug genommen, wo an zwei Stellen von Engeln gesprochen wird, die gesündigt haben und dafür in die Finsternis, d.h. zum Teufel verstoßen wurden.[17] Somit werden die Engel in dieser Bearbeitung nicht als unfehlbar dargestellt und erscheinen etwas „menschlicher“ und ihre uneingeschränkte Herrlichkeit wird abgeschwächt. Trotzdem sind sie die Begleiter der Guten. So heißt es u.a., dass die Guten „[d]ort bey den engeln sind“ (V 40680) und „[d]ie pei den engeln sind/Di aller liebsten Gotes chind“ (V 40791-40792).

2.1.9 St. Galler Weltgericht

Auch in diesem Text führen die Engel ihre traditionelle Aufgabe aus, indem sie die Toten auferwecken. Die Besonderheit liegt hier jedoch darin, dass diese Szene sehr ausgeschmückt wird und die Engel zu den Menschen ausführlich sprechen (ST 62-107). Somit bekommt diese Aufgabe der Engel eine größere Bedeutung. Außerdem steht jedem Menschen, wie auch im Text V, ein Engel bei, der für ihn eintritt (ST 148-149) und die „gude werck“ (ST 153) jedes Einzelnen aufzeigt. Die Besonderheit des Textes ist außerdem, dass zum ersten Mal ein Engel namentlich erwähnt wird. So heißt es: „Sanct Mychael“ (ST 172) wiegt das Gute und das Schlechte der Menschen in einer Waage ab, so dass die Vorstellungen über die Engel immer konkreter werden. Als weitere aktive Rolle tragen die Engel außerdem die Marterwerkzeuge Jesu in die Versammlung (ST 169-171).[18]

[...]


[1] Vgl. „Eschatologie“, In: Jerusalemer Bibellexikon, Hrsg. Kurt Henning, Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 1998, S 223.

[2] Vgl. Wenzel, Bettina: "Engel," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2004).

[3] Vgl. vor allem Offb 15-16.

[4] Vgl. Das Muspilli – Frühe deutsche Literatur und lateinische Literatur in Deutschland. 800-1150. Hrsg. von Walter Haug und Benedikt Konrad Vollmann (Bibliothek des Mittelalters 1). Frankfurt/M. 1991. Wird im Folgendem mit „M“ abgekürzt.

[5] Vgl. Kol, 16-17: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seine Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihn geschaffen.“.

[6] Vgl. Heliand und die Bruchstücke der Genesis. Aus dem Altsächsischen und Angelsächsischen übertragen von Felix Grenzmer. Stuttgart 1982. Wird im Folgendem mit „H“ abgekürzt.

[7] Otfrid von Weissenburg – Christi Leben und Lehre besungen von Otfrid. Aus dem Ahd. übers. von Johann Kelle. Neudr. der Ausg. 1870 Osnabrück 1966. Wird im Folgendem mit „O“ abgekürzt.

[8] Frau Ava: Das Jüngste Gericht – Frühe deutsche Literatur und lateinische Literatur in Deutschland. 800-1150. Hrsg. von Walter Haug und Benedikt Konrad Vollmann (Bibliothek des Mittelalters 1). Frankfurt/M. 1991. Wird im Folgendem mit „A“ abgekürzt.

[9] Das Hamburger Jüngste Gericht – Friedrich Maurer: Die religiösen Dichtungen des 11. und 12. Jahrhunderts. nach ihren Formen besprochen und hrsg. von Friedrich Maurer. Bd. I. Tübingen 1964, S. 408-417. Wird im folgendem mit „Hb“ abgekürzt.

[10] Von dem jungsten tage – Volker Mertens: Eine Predigt aus dem Umkreis des Predigtbuches des Priesters Konrad, in: Würzburger Prosastudien I. Wort-, Begriffs- und Textkundliche Untersuchungen. Hrsg. von der Forschungsstelle für deutsche Prosa des Mittelalters am Seminar für deutsche Philologie der Universität Würzburg, München 1968 (Medium Aevum. Philologische Studien 13), S. 102-121. Wird im Folgendem mit „J“ abgekürzt.

[11] Von dem jungesten tage. A middle high german poem of the thirteenth century. Ed. L. A. Willoughby. Oxford 1918. Wird im Folgendem mit „JT“ abgekürzt.

[12] Das Väterbuch. Aus der Leipziger, Hildesheimer und Strassburger Handschrift. Hrsg. v. Karl Reissenberger (Deutsche Texte des Mittelalters 22). 2. unveränderte Aufl. der 1. Aufl. 1914, Dublin, Zürich 1967. Wird im Folgendem mit „V“ abgekürzt.

[13] Die Cherubim bilden den Abglanz der göttlichen Weisheit. Der Überlieferung nach vereinen sie sowohl tierische als auch menschliche Eigenschaften und tragen den Thron Gottes (Vgl. Wenzel, Bettina: "Cherub," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2004)

[14] Die Seraphim sind der Widerschein höchster Gottesliebe und beten Gott ununterbrochen an. Dies wird anhand ihres Namen abgeleitet, da „sarap“ – brennen bedeutet, d.h. sie erbrennen in ihrer Liebe zu Gott (Vgl. Wenzel, Bettina: "Seraph," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2004).

[15] Die Throne gelten als ein Aufleuchten der göttlichen Majestät und gehören zu den dritthöchsten Engeln (Vgl. Wenzel, Bettina: "Throne," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2004).

[16] Dies entspricht ebenfalls der biblischen Überlieferung. Vgl. Mt 25,41: „Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“.

[17] Vgl. Jud, Vers 6: „Auch die Engel, die ihren himmlischen Stand nicht bewahrten, sondern ihre Behausung verließen, hat er behalten zum Gericht des großen Tages mit ewigen Banden in der Finsternis“ und 2. Petr 2,4: „Denn Gott hat selbst die Engel, die gesündigt haben, nicht verschont, sondern hat sie in finstere Höhlen hinabgestoßen und übergeben, dass sie zum Gericht behalten werden“.

[18] St. Galler Weltgericht – Willoughby, L. A.: Two unpublished middle high german poems. ‚Die vunzehen zeichen‘ and ‚Wie got das jungst gericht besitzen sol.‘ In: MLR 5, 1910, S. 297-336. Wird im Folgendem mit „ST“ abgekürzt.

Details

Seiten
27
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638386944
ISBN (Buch)
9783640127450
Dateigröße
744 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v40099
Institution / Hochschule
Universität Leipzig – Institut für Germanistik
Note
1,0
Schlagworte
Rolle Engel Apostel Heiligen Jüngsten Gericht Texten Mittelalters Eschatologische Konzepte

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