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Naturerfahrungen in Amerika - Joachim Ritter zur Funktion des Ästhetischen in der Modernen Gesellschaft

Seminararbeit 2001 13 Seiten

Amerikanistik - Kultur und Landeskunde

Leseprobe

Gliederung

I. Einleitung
1) Zum Autor

II. Kapitel I.
1) Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux
2) Der Naturbegriff in der klassischen Philosophie
3) Die Naturbegriff in der Modernen Gesellschaft

III. Kapitel II.
1) Philosophische Ansätze zur Naturbetrachtung

IV. Kapitel III.
1) Die Betrachtung der Landschaft nach Schiller

V. Literaturverzeichnis

I. EINLEITUNG

Joachim Ritter, „Landschaft. Zur Funktion des Ästhetischen in der Modernen Gesellschaft“, Schriften der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster (1963), S. 6 –32.

1) Zum Autor

Joachim Ritter lebte 1903 – 1974. Er war Professor für Philosophie in Kiel und Münster.

Ritter arbeitete auf den Gebieten der griechischen Philosophie, der Geschichtsphilosophie und praktischen Philosophie, der Ästhetik und der Begriffsgeschichte.

Einige veröffentlichte Werke von ihm waren unter anderem: Docta ignorantia. Die Theorie des Nichtwissens bei N. Cusanus, 1927; Über den Sinn und die Grenze der Lehre von Menschen, 1933; Mundus intelligibilis. Eine Untersuchung zur Aufnahme und Umwandlung der Neuplatonischen Ontologie bei Augustinus, 1937; Die Lehre vom Ursprung und Sinn der Theorie bei Aristoteles, 1953. Zum Problem der Existenzphilosophie, 1954; Hegel und die französische Revolution, 1957; „Naturrecht“ bei Aristoteles. Zum Problem einer Erneuerung des Naturrechts, 1961; Die Aufgaben der Geisteswissenschaft in der modernen Gesellschaft, 1963; Studien zu Aristoteles und Hegel, 1969; Subjektivität, 1974.

Außerdem war Joachim Ritter einer der Begründer und Herausgeber des „Historischen Wörterbuches Der Philosophie“ , 1971 - 1977.[1]

II. KAPITEL I.

1) Petrarcas Besteigung des Mont Ventoux

Joachim Ritter beschreibt im ersten Kapitel seines Textes die Erfahrungen des italienischen Dichters und Humanisten Francesco Petrarca, der 1304 – 1374 in der Nähe von Avinon lebte.

Petrarcas Leben war sehr bewegt. Er lebte in recht verschiedenen Milieus, hielt sich in Frankreich und Italien auf. Seine Kindheit verbrachte er in Carpentas. In Montpellier und Bologna studierte er gemäß dem Wunsch des Vaters anfangs Jura. Kurz vor Ende brach er das Studium allerdings ab und kehrte später nach Avinon zurück um sich den Wissenschaften und der Dichtung widmen zu können.[2]

Seine Humanistische Wirksamkeit begann mit der Entdeckung von Augustinus und Cicero, die ihn zu einem lebendigen Träger der neuen geistigen Epoche machten. In seinen moralphilosophischen Schriften ist eine Synthese von griechisch-römischen Sittlichkeitsidealen und humanistischen Zielsetzungen vollzogen, die dem europäischen Geistesleben für Jahrhunderte zur Substanz der eigenen Entwicklung wurden.

Petrarca war ein Anhänger der Lehren des Aurelius Augustinus, einem Philosoph und Kirchenvater um 400, der das geistige Leben auf die schauende Begegnung mit Gott gründete. Augustinus prägte die Richtung des mittelalterlichen und neuzeitlichen Denkens.

Im Sinne die Natur als eines mit sich selbst und Gott zu erleben, nimmt Petrarca eine beschwerliche Bergbesteigung vor.

Die Bergbesteigung fand angeblich am 26. April 1336 statt, als Petrarca genauso alt war wie Augustinus nach seiner Bekehrung. Angeregt von einem antiken Beispiel – Philipp V. von Mazedonien auf den Mons Haemus in Thessalien (Livius, Dekade XL, 21, 2) – machte sich Petrarca mit seinem Bruder Gerardo auf die Wanderschaft.

[...]


[1] SCHISCHKOFF, Georgi: Philosophisches Wörterbuch. Stuttgart 1991

[2] MÜHLHAUSER, A.: Die Landschaftsschilderung in Briefen der italienischen Frührenaissance

Details

Seiten
13
Jahr
2001
ISBN (eBook)
9783638125611
ISBN (Buch)
9783640856268
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v4134
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Institut für England- und Amerikastudien
Note
1,7
Schlagworte
Naturerfahrungen Amerika Joachim Ritter Funktion Modernen Gesellschaft

Autor

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Titel: Naturerfahrungen in Amerika - Joachim Ritter zur Funktion des Ästhetischen in der Modernen Gesellschaft