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Regionales Marketing bei der Dinkelacker-Schaben Bräu GmbH & Co. KG

Ein kurzer Überblick

Wissenschaftlicher Aufsatz 2017 9 Seiten

BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Ansätze zum Marketing-Mix
2.1 Produktpolitik
2.2 Preispolitik
2.3 Distributionspolitik
2.4 Kommunikationspolitik

3 Merkmale des regionalen Marketings

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Einleitung

„Wenn ich Hundefutter verkaufen will, muss ich erst einmal die Rolle des Hundes übernehmen; denn nur der Hund allein weiß ganz genau, was Hunde wollen.“ - Ernest Dichter Marketing wird umgangssprachlich häufig mit Werbung gleichgesetzt. Tatsäch­lich umfasst es weit mehr, wobei ¡ท der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion der Begriff nicht einheitlich verwendet wird. เท einer engen Definition wird Marke­ting mit der betrieblichen Grundfunktion des Absatzes beziehungsweise der Ab­satzwirtschaft gleichgesetzt. Man spricht hier auch vom Absatz-Marketing.[1] Der Marketing-Mix mit seinen 4 P's zur operativen Marketingplanung ist inner­halb des Marketing-Managements die nächste stufe nach er Marktanalyse ¡ท dem die strategische Marketingplanung erarbeitet wurde. Die strategische Mar­ketingplanung befasst sich mit der Analyse des Zielmarktes und der grundsätzli­chen Zielrichtung des Unternehmens. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wird ¡ท der Phase der operativen Marketingplanung versucht, die Unternehmens­aktivitäten am Zielmarkt des Unternehmens auszurichten.[2] Somit befasst sich das strategische Marketing damit die Rolle des Hundes zu übernehmen, um zu wissen, was Hunde wollen. Das operative Marketing ist dann für das tatsächliche verkaufen zuständig.

Es ist leider nicht möglich, einen vollständigen Einblick ¡ท die vielfältigen Aspekte zu geben, daher wird sich dieser Transferreport folgend auf das Wesentliche be­schränken.

Theoretische Ansätze zum Marketing-Mix

Für ein erfolgreiches Marketing ist eine bestimmte Anzahl von zusammenwirken­den Marketinginstrumenten notwendig. Diese Anzahl von zusammenwirkenden Instrumenten wird als Marketing-Mix bezeichnet.

„Der Marketing-Mix ist die Kombination aus den Marketinginstrumentarien, die das Unternehmen zur Erreichung seiner Marketingziele auf dem Zielmarkt er­setzt.“[3]

Die vielen möglichen Kombinationen, die das Unternehmen veranlassen kann, um auf die Nachfrage nach einem bestimmten Produkt einzuwirken, werden ¡ท vier Gruppen eingeteilt. เท der Praxis, wie auch ¡ท der Literatur hat sich diese Vierteilung durchgesetzt. Sie wird ¡ท Anlehnung an die amerikanische Literatur als „4P“ bezeichnet.[4]

Diese „4P“ sind: Product, Price, Promotion, Place. เท die deutsche Wissenschaft übertragen sprechen wir von der Produktpolitik, der Preispolitik, der Distributions­politik und der Kommunikationspolitik.[5]

Im Folgenden sollen ทนท die Instrumente beschrieben werden, die zu jeder dieser vier Gruppen gehören.

2.1 Produktpolitik

Die Produktpolitik wird oft als „das Herz des Marketing“ bezeichnet, da das Produkt ¡ท aller Regel im Fokus des Marketing steht und die übrigen Instrumente auf den produkt­politischen Entscheidungen aufbauen. Ein Produkt bezeichnet die Summe der Teilpro­dukte und Dienstleistungen, die das Produkt ausmachen und die das Unternehmen ¡ท dieser Form auf dem Zielmarkt anbietet.

Die Produktpolitik hat zum einen über das Produkt selber zu entscheiden. Das heißt über die Gestaltung der Produktbeschaffenheit, die Gestaltung der Produktverpackung sowie Entscheidungen über die Markenbildung.[6]

„Die Produktqualität bezieht sich auf den Produktkern (technisch-konstruktive Eigen­schaften), die Produktfunktion (Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit) und die Produktform (Verpackung, Design, Farbe).“[7]

Zum anderen müssen Entscheidungen hinsichtlich des Produktmix, somit alle Produkte, die vom Unternehmen angeboten werden, getroffen werden. เท diesem Zusammenhang geht es um die Handlungsalternativen Entwicklungen neuer Produkte (Produktinnovati- oneri), die Weiterentwicklung von Produkten (Modifikation), die Aufnahme neuer Pro­duktlinien (Diversifikation) und die Einstellung des Angebots eines Produktes (Elimina­tion). [8]

2.2 Preispolitik

„Unter der Preisgestaltung des Anbieters wird hier die Bemessung desjenigen Gegen­wertes verstanden, den der Käufer erbringen muss, um eine ¡ท Art und Menge bestimmte Leistung des Anbieters ¡ท einem festgelegten Zeitraum zu erwerben.“[9] Die Preispolitik umfasst folgende Aufgaben, welche den Preis im Endeffekt maßgeblich beeinflussen:

- Preislage, ¡ท der sich ein Unternehmen bewegen will
- Preisbestimmung für neue Produkte
- Preisänderung für bestehende Produkte und Produktgruppen zur Umsatzmaxi­mierung
- Preisdifferenzierung nach Nachfragern, nach Menge und nach Ländern
- Preisfestlegung: Die Kosten des Anbieters, die Struktur und das Verhalten der Konkurrenz und das Verhalten und die Wahrnehmung der Konsumenten
- Preisvergleich mit den Konkurrenzpreisen[10] vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, stark Verlag, 2014, ร. 90 f.
Nufer, Gerd: Management im Sport, Erich Schmidt Verlag, 2012, ร. 385 vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, stark Verlag, 2014, ร. 90 f.
Steffenhagen, Hartwig: Marketing. Eine Einführung, Stuttgart, ร. 151 vgl. Nufer, Gerd: Management im Sport, Erich Schmidt Verlag, 2012, ร. 385
Die Preisbildung wird durch folgende Faktoren bedingt:
- Bei der kostenorientierten Preisstrategie werden die Kosten des hergestellten Produktes ausgerechnet und die Gewinnerwartung addiert. Sollte sich der durch­schnittliche Preis auf dem Markt dauerhaft unter den Herstellungskosten befin­den, sollte das Unternehmen sein Produkt vom Markt nehmen.
- Bei der kundenorientierten Preisstrategie wird der Preis anhand der Preiselasti­zität der Nachfrage festgelegt. Man entscheidet nach der Kaufkraft und der Zah­lungsbereitschaft der Kunden.
- Bei der konkurrenzorientierten Preispolitik passt sich das Unternehmen an die Preispolitik seiner Mitbewerber an.
- เท einigen Bereichen hat der Staat die Macht den Preis festzulegen. Dies könnte dann auf Buchpreisbindungen oder Subventionen hinauslaufen.[11]

Die Kombination dieser vier Verfahren dient dazu, eine Preisuntergrenze, eine Preis­obergrenze und einen marktgerechten Preis zu definieren.[12]

2.3 Distributionspolitik

Die Vertriebspolitik umfasst Entscheidungen zur Standortwahl eines Unternehmens, zur Wahl der Absatzwege und Absatzmittler sowie zur physischen Distribution.

Bei der akquisitorischen Distribution geht es um die Organisation des Vertriebs und die Wahl der Vertriebskanäle. Die Gestaltung der Distribution ist von den Unternehmenszie­len und dem Produkt abhängig.

Bei der physischen Distribution hängt die Wahl des Transportmittels unter anderem von der Art des Produktes ab, von den Kosten, der Zuverlässigkeit und der Transportge­schwindigkeit. Eine immer größere Rolle spielt auch die Umweltbelastung, die der Trans­port verursacht.

Besonderes beeinflusst wird die Verkaufspolitik durch die eigenen Mitarbeiter. Während bei der Medienwerbung normalerweise eine einseitige, unpersönliche Kommunikation erfolgt, kann durch den direkten Verkauf eine wechselseitige und unmittelbare Kommu­nikation entstehen.[13]

[...]


[1] vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, stark Verlag, 2014, ร. 78

[2] vgl. Kotier, Philip; Armstrong, Gary; Saunders, John; Wong, Veronica: Grundlagen des Marketings. 3., überarbeitete Auflage Pearson Studium, 2003

[3] Kotier, Philip; Armstrong, Gary; Saunders, John; Wong, Veronica: Grundlagen des Mar­ketings. 3. überarbeitete Auflage, Pearson Studium, 2003, ร. 141

[4] vgl. Kuß, Alfred; Kleinaltenkamp, Michael: Marketing-Einführung. 4. Auflage, Gabler, 2009, ร. 163

[5] vgl. Kotier, Philip; Armstrong, Gary; Saunders, John; Wong, Veronica: Grundlagen des Marketings. 3. überarbeitete Auflage, Pearson Studium, 2003, ร. 141

[6] vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, Stark Verlag, 2014, S. 90 f.

[7] Nufer, Gerd: Management im Sport, Erich Schmidt Verlag, 2012, S. 385

[8] vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, Stark Verlag, 2014, S. 90 f.

[9] Steffenhagen, Hartwig: Marketing. Eine Einführung, Stuttgart, S. 151

[10] vgl. Nufer, Gerd: Management im Sport, Erich Schmidt Verlag, 2012, S. 385

[11] vgl. Traub, Joachim: Wirtschaft, stark Verlag, 2014, ร. 94 f.

[12] vgl. Weis, Hans c. (2009): Marketing, 15. Aufl., Ludwigshafen

[13] vgl. Nufer, Gerd: Management im Sport, Erich Schmidt Verlag, 2012, ร. 388 f.

Details

Seiten
9
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668649583
ISBN (Buch)
9783668649590
Dateigröße
391 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v413552
Institution / Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
1,9
Schlagworte
regionales marketing dinkelacker-schaben bräu gmbh überblick

Autor

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