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Bewertung der Technischen Aktienanalyse unter besonderer Berücksichtigung fundamentaler Einflüsse - Ein Vergleich anhand ausgewählter Aktienwerte

von Henry Müller (Autor) Kai Gerdes (Autor) Dirk Schmolke (Autor)

Hausarbeit 1997 117 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

ANLAGENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

I. EINLEITUNG
1. Motivation
2. Ziel und Gang der Untersuchung

II. ENTWICKLUNG UND ABGRENZUNG DER TECHNISCHEN ANALYSE ALS INSTRUMENT DER AKTIENKURSPROGNOSE
1. Die Dow-Theorie als Grundlage der Technischen Aktienanalyse
2. Technische Analyse versus Fundamentalanalyse
3. Technische Analyse versus Random-Walk-Theorie
4. Exkurs: Die Elliot-Wellen-Theorie

III. MARKTTECHNISCHE ANALYSE ALS UNTERSTÜTZENDES ENT- SCHEIDUNGSINSTRUMENT
1. Trendindikatoren
2. Zyklische Indikatoren
3. Sentimentindikatoren
4. Marktstrukturindikatoren

IV. CHARTTECHNISCHE ANALYSE ALS BASISINSTRUMENT FÜR PROGNOSEENTSCHEIDUNGEN
1. Linien- und Barchart
1.1 Die Chart-Formationsanalyse
1.1.1 Trendumkehrformationen
1.1.2 Trendbestätigungs- und Konsolidierungsformationen
1.2 Die Trendanalyse
1.3 Löcher
2. Die Point & Figure Charts
2.1 Die Konstruktion der Point & Figure Charts
2.2 Die Besonderheiten der Point & Figure Charts
2.3 Einzelne Formationen und Signale
2.4 Trendlinien
3. Candlestick Charts
3.1 Der Aufbau der Kerze
3.2 Einzelkerzen
3.3 Zwei-Kerzen-Formationen
3.4 Drei-Kerzen-Formationen

V. PRAXISFÄLLE ZUR ANWENDUNG DER TECHNISCHEN ANALYSE UNTER BERÜCKSICHTIGUNG FUNDAMENTALER EINFLÜSSE
1. Chartanalyse am Beispiel der Bayerischen Vereinsbank AG und der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG
1.1 Technische Analyse anhand von Liniencharts
1.2 Performance der Technischen Analyse
1.3 Auswirkungen fundamentaler Einflüsse
1.3.1 Fundamentale Hintergründe der deutschen Bankaktien
1.3.2 Auswirkungen der Übernahmespekulation auf deutsche Bankaktien - dargestellt am Beispiel der Bayerischen Vereinsbank AG
2. Chartanalyse am Beispiel der Chase Manhattan Bank im Rahmen der Eingliederung der Chemical Bank
2.1 Ökonomischer Hintergrund der Chase/Chemical-Fusion
2.1.1 Die Neustrukturierung der Finanzmärkte
2.1.2 Motive der Chase/Chemical-Fusion
2.2 Technische Analyse anhand von Liniencharts
2.3 Performancevergleich durch Berücksichtigung fundamentaler Einflüsse
3. Chartanalyse am Beispiel der Volkswagen AG - Einfluß von Unterneh-mensdaten auf die Aktienkursentwicklung

IV. SCHLUSSBETRACHTUNG
1. Thesenförmige Zusammenfassung
2. Aussagewert und Grenzen der Technischen Aktienanalyse unter Berücksichtigung fundamentaler Einflüsse

LITERATURVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abb. 1 : Trendkomponenten der Dow-Theorie

Abb. 2 : Schematische Darstellung der Elliot-Wellen

Abb. 3 : Hierarchie der Wellenbewegung

Abb. 4 : Logarithmische Spirale

Abb. 5 : Kopf-Schulter-Formationen

Abb. 6 : V-Formationen

Abb. 7 : M- und W-Formationen

Abb. 8 : Untertassen-Formationen

Abb. 9 : Steigendes und fallendes Dreieck

Abb. 10 : Flagge und Keil

Abb. 11 : Rechteck-Formation

Abb. 12 : Trendkanal

Abb. 13 : Unterstützungs- und Widerstandslinie

Abb. 14 : Löcher

Abb. 15 : Point & Figure Grundstrategien

Abb. 16 : Hausse- und Baissesignale

Abb. 17 : Dreifachspitze und Dreifachboden

Abb. 18 : Hausse- und Baisseumkehrformationen

Abb. 19 : Widerstands- und Unterstützungslinien

Abb. 20 : Grundlegender Aufbau der Candlesticks

Abb. 21 : Hammer

Abb. 22 : Hanging Man

Abb. 23 : Sternschnuppe

Abb. 24 : Inverted Hammer

Abb. 25 : Dunkle Wolkendecke

Abb. 26 : Durchbruchsmuster

Abb. 27 : Varianten des Überdeckungsmusters

Abb. 28 : Formen des Harami

Abb. 29 : Konstruktion und Aussagekraft der Fenster

Abb. 30 : Abendstern

Abb. 31 : Kollabierender Doji-Abendstern

Abb. 32 : Morgenstern

Abb. 33 : Auswirkungen von Bankenfusionen auf die Aktienkursentwicklung

ANLAGENVERZEICHNIS

Anlage 1 : Linienchart Bayerische Vereinsbank AG (Juni 1996 - April 1997)

Anlage 2 : Linienchart Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG (Juni 1996 - April 1997)

Anlage 3 : Linienchart Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG und

Bayerische Vereinsbank AG (Juni 1996 - April 1997)

Anlage 4 : Linienchart Bayerische Vereinsbank AG (Juni 1996 - Juli 1996)

Anlage 5 : Linienchart Bayerische Vereinsbank AG und DAX (Juni 1996 - Juli 1996)

Anlage 6 : Linienchart Chase Manhattan Bank und Dow Jones (November 1994 - März 1997)

Anlage 7 : Linienchart Chase Manhattan Bank (Juni 1995 - November 1995)

Anlage 8 : Linienchart Chase Manhattan Bank (November 1994 - März 1997)

Anlage 9 : Linienchart VW und DAX (März 1997 - April 1997)

Anlage 10 : Candlestick Chart VW (März 1997 - April 1997)

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

I. Einleitung

1. Motivation

Die grundlegende Aufgabe eines Anlegers vor dem Treffen einer Anlageentscheidung ist es, den Anlagegegenstand entsprechend seiner eigenen Vorstellungen auszuwählen, d.h. Anlageform, Markt und Einzelwert nach persönlich ausgewählten Kriterien zu bestimmen. Maßgebliche Bestimmungsgründe des Investors könnten hierbei z.B. die Gewinnerzielung, das Risiko oder die Liquidierbarkeit einer Anlage sein.[1]

Zu den Anlagemöglichkeiten des Investors zählt auch das Medium der Aktie. Der Aktie als Finanzanlageinstrument in der Bundesrepublik Deutschland kommt aber bis heute eine eher geringe Bedeutung zu. Man schätzt, daß lediglich vier Prozent des Anlagevolumens der privaten Nichtbanken in dem Zeitraum von März 1973 bis September 1995 in Aktien gehalten wurden.[2] Für die Zukunft zeichnet sich in Deutschland jedoch mehr die Tendenz ab, die Aktie als Anlageinstrument für die breite Bevölkerungsschicht zu etablieren. Erste Anstöße wurden in den letzten Jahren von vielen börsennotierten Unternehmen durch die Reduzierung des Nennwertes der Aktien von DM 50,-- auf DM 5,-- gegeben. Nicht zuletzt haben auch solche Maßnahmen wie die breit angelegte Emission der Telekom-Aktie im November 1996 positive Auswirkungen für dieses Anlageinstrument.

Je nach den individuellen Zielen ist ein optimaler Kompromiß bzw. eine optimale Kombination der für den Investor bedeutenden Faktoren, wie Risiko oder Liquidierbarkeit einer Anlage, anzustreben. Hierbei ergibt sich vor allem das Problem, zukünftige Entwicklungen einzuschätzen. Die hierfür relevanten Faktoren verhalten sich i.d.R. dynamisch, d.h. sie verändern sich im Zeitablauf. Damit steht der Investor vor der Aufgabe, nicht nur die Situation vor der Anlage einzuschätzen, sondern auch die Entwicklung ab dem Zeitpunkt der Investition. In den meisten Fällen werden Daten und Erfahrungen der Vergangenheit als Grundlage für Entscheidungen der Gegenwart bzw. für Prognosen verwendet.

Das skizzierte Vorgehen gleicht in großem Maße der Problemstellung der Wertpapieranalyse und damit der zeitlich optimalen Entscheidung über zu tätigende Wertpapiergeschäfte. Die entscheidende Aufgabe der Wertpapieranalyse ist es, Bestimmungsgründe für das Angebot an und die Nachfrage nach Wertpapieren zu erforschen mit dem Ziel, aus diesen Erkenntnissen Vorteile für die Gegenwart oder die Zukunft zu erlangen. Hieraus können dann Kauf- oder Verkauf-empfehlungen abgeleitet werden.

Zur Lösung der Analyseprobleme haben sich im Bereich der Wertpapiere verschiedene Verfahren entwickelt, die grob in zwei Hauptgruppen unterteilt werden können:

- Fundamentale Analyse.
- Technische Analyse.[3]

Zu der Fundamentalanalyse wird im Gegensatz zur traditionellen Fundamentalanalyse innerhalb dieser Arbeit die Art der Analyse zählen, die durch eine eher kurzfristige Ausrichtung geprägt ist, sich aber auf volkswirtschaftliche oder firmenbezogene Daten und Nachrichten stützt. Es soll daher nicht untersucht werden, ob sich eine Aktie als langfristiges Investment lohnt, sondern ob es möglich ist, aufgrund von Informationen die Technische Aktienanalyse zu schlagen bzw. diese „outzuperformen“. Hierzu können jegliche Art von Nachrichten herangezogen werden, es scheint jedoch sinnvoll, sich vornehmlich auf unternehmensspezifische zu konzentrieren, um abschließend ein Urteil zu fällen, ob sich das Aktienengagement aufgrund von technischen Indikatoren, publizierten Unternehmensnachrichten oder -überlegungen oder aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung gelohnt hat.

„Manche Chart-Techniker sind richtige Ignoranten. Sie scheren sich weder um Unternehmenszahlen noch um Inflationsdaten, weder um Politikergerede noch um Börsengerüchte. Sie malen einfach jeden Tag auf ihrem Millimeterpapier einen kleinen Strich in eine langsam wachsende Graphik und orientieren sich allein daran, ob sie eine Aktie kaufen, halten oder verkaufen.“[4]

Diese ad hoc getroffenen Aussagen sind immer wieder in den Schlagzeilen der Wirtschaftspresse zu lesen und werden in bezug auf die Technische Wertpapieranalyse getroffen. Die Frage stellt sich hierbei nach ihrer Richtigkeit und der wissenschaftlichen Fundierung. Es ist daher zu prüfen, ob solche Behauptungen richtig sind und wenn ja, wie diese zu begründen sind.

Mit der vorliegenden Arbeit wird versucht, einem der obigen Ansatzpunkte für Anlageentscheidungen Prioritäten einzuräumen bzw. es zu ermöglichen, einen optimalen Kombinationsmix darzustellen. Vielleicht ist es aber auch nur möglich, der herkömmlichen Vorgehensweise zu entsprechen, daß fundamentale Entscheidungsgründe den Ausschlag für ein Aktienengagement geben sollten, das Timing der Anlage aber durch die Technische Analyse bestimmt wird.

2. Ziel und Gang der Untersuchung

Zur Lösung der oben beschriebenen Probleme ist es zunächst einmal wichtig, die Grundlagen der Technischen Wertpapieranalyse kennenzulernen. Hierfür erscheint es in einem ersten Schritt ratsam, die Entwicklung und Entstehungsgeschichte dieser näher zu durchleuchten und sie hinterher gegenüber anderen Theorien abzugrenzen. Damit sollte es gelingen, der Technischen Wertpapieranalyse innerhalb der in diesem Projektbericht betrachteten Aktienanalyse einen Stellenwert zuzuordnen, an dem sich im weiteren orientiert werden kann.

Im anschließenden Abschnitt wird auf die eigentliche Technische Wertpapieranalyse und deren Instrumente eingegangen. Hierbei ist es wichtig, zwei große Bearbeitungsfelder voneinander zu trennen. Im ersten Schritt werden verschiedene Indikatoren vorgestellt, anhand derer Entscheidungssignale bezüglich eines Wertes oder Stimmungen am Gesamtmarkt festgestellt und genutzt werden können. Dabei ist es möglich, die verschiedenen Indikatoren zu klassifizieren und nach bestimmten Kriterien zusammenzufügen. Im zweiten Schritt wird im Rahmen dieser Arbeit verdeutlicht, wo die Unterschiede der verschiedenen Chartierungsformen liegen. Es erscheint durchaus sinnvoll, die klassischen Chartformen, wie die Point & Figure Charts oder Linien- bzw. Barcharts, zu charakterisieren und ebenso neuere Modelle der asiatischen Analysten, in diesem Fall die Vorgehensweise in der Candlestick-Analyse, zu betrachten.

Da die obigen Ausführungen alle theoretischer Natur sind, wird es in einem weiteren Teil dieses Projektberichtes darauf ankommen, diese auf ihre praktische Anwendbarkeit zu untersuchen. Die Analysemethoden sollen nach ihrer theoretischen Fundierung unter Heranziehung verfügbarer empirischer Chartverläufe kritisch überprüft werden. Es wird rückblickend festgestellt werden, ob sich ein Engagement aufgrund technischer Chartkonstellationen gelohnt hätte. Als Beispiel sollen hierbei u.a. die Chartverläufe verschiedener Bankaktien dienen. Die Zugrundelegung von Titeln der Bankbranche erscheint uns äußerst interessant, da ihr gegenüber dem Gesamtmarkt ein Nachholpotential vorausgesagt wurde und sie zudem in der jüngsten Zeit durch Fusionsgerüchte oder mögliche „Elefantenhochzeiten“ immer wieder in den Schlagzeilen auftauchte. Eine anschließende Renditeberechnung wird dabei behilflich sein, die Technische Aktienanalyse unter Renditegesichtspunkten einzuordnen. Die Berücksichtigung fundamentaler Neueinschätzungen wird zudem hinterfragen, ob die Ergebnisse der Technischen Analyse nicht auch durch eine andere Vorgehensweise möglich gewesen wären.

Um Vergleiche und kritische Aussagen zu treffen, wird neben den hauptsächlich in der Bundesrepublik Deutschland genannten Unternehmen Bayerische Vereinsbank AG und Bayerische Hypotheken- und Wechselbank AG auch eine Betrachtung des amerikanischen Marktes erfolgen, auf dem 1996 eine Bankenfusion größeren Ausmaßes stattgefunden hat. Es handelt sich in diesem Fall um den Titel der Chase Manhattan Bank, die seinerzeit die Chemical Bank übernommen hat. In diesem Fall soll der Chartverlauf der Chase Manhattan Bank durch Unternehmensnachrichten, technische Signale und die Betrachtung des Gesamtmarktes nachvollzogen werden.

Ob der Chartverlauf einer Aktie eher durch die Entwicklung und Nutzung der Charttechnik oder die Veröffentlichung von Nachrichten firmenspezifischer Art zu erklären ist, wird zudem anhand der fulminanten Kurssteigerung der VW-Aktie im Zeitraum vom 01. März 1997 bis zum 14. April 1997 untersucht werden. Hierbei sollen die Ergebnisse beider Methoden tabellarisch gegenübergestellt werden.

Eine thesenförmige Zusammenfassung sowie eine kritische Würdigung der Verfasser werden diese Arbeit abrunden.

II. Entwicklung und Abgrenzung der Technischen Analyse als In- strument der Aktienkursprognose

1. Die Dow-Theorie als Grundlage der Technischen Aktienanalyse

Die Dow-Theorie gilt als eine der ältesten Theorien zur Beschreibung und Erklärung der Bewegungen auf den Aktienmärkten aufgrund markttechnischer Hypothesen. Sie wurde in den Jahren 1900 bis 1902 von Charles H. Dow in einer Serie von Leitartikeln im Wall Street Journal begründet. Nach Dows Tod im Jahre 1902 wurden diese Ansätze von seinen Nachfolgern weiter verfolgt und zu einer Theorie aggregiert. Die führenden Verfechter dieser Theorie waren Nelson (1903), Hamilton (1922) und Rhea (1932), die die Dow-Theorie systematisierten und verbesserten, aber die Grundsätze niemals veränderten.[5]

In den 30er Jahren gelangte die Dow-Theorie zu großer Bekanntheit, da das Wall Street Journal am 23. Oktober 1929 auf der Basis der Theorie Dows den bedeutenden Börsencrash des Folgejahres prognostizierte.[6] Die Theorie wird zwar heute kaum mehr in der von den Begründern vertretenen Variante eingesetzt, jedoch finden sich ihre Grundelemente bei vielen anderen Methoden der Analyse und Prognose der allgemeinen Markttendenz wieder.[7]

Die Grundaussage dieser Theorie besagt, daß sich die Mehrheit aller Aktien an der Börse in ähnlicher Art und Weise verhält, und nur einige wenige Aktien ein grundsätzlich anderes Verhaltensmuster aufweisen. Durch diese Annahme sah Dow die Möglichkeit, den Gesamtmarkt durch einen „Index“ darzustellen.[8]

Dow hat im Rahmen seiner Untersuchungen mehrere Indizes zur Charakterisierung des Marktverhaltens entwickelt, wobei nicht alle von ihnen in seiner Theorie Berücksichtigung finden.

Die beiden bedeutendsten Indizes sind:

- Der Dow-Jones-Industrial-Average (DJIA)

Der DJIA setzt sich aus den Kursen der Aktien von 30 bedeutenden Industrieunternehmen zusammen. Die Auswahl der Gesellschaften hat sich im Zeitablauf geändert.

- Dow-Jones-Rail-Average (DJRA)

Der DJRA bestand zunächst aus 12 Eisenbahnwerten. Da er die Transportindustrie repräsentieren soll, wurden im Rahmen der Entwicklungen im Transportwesen weitere Werte in den Index aufgenommen, wie z.B. Werte aus der Luftfahrtindustrie. Der Index wurde deshalb im Zeitverlauf in Dow-Jones-Transportation-Average (DJTA) umbenannt.

Die Dow-Theorie geht grundsätzlich von folgenden Annahmen aus:

(1) Die entwickelten Indizes spiegeln sämtliche relevanten Informationen wider. Die Veränderungen in den Ausprägungen der Indizes reflektieren alle Beurteilungen und Aktivitäten der relevanten Marktteilnehmer. Die Nachrichten über nicht vorhersehbare Ereignisse, wie z.B. Naturkatastrophen, werden schnell wahrgenommen und ihre Auswirkung auf den Markt wird umgehend berücksichtigt und umgesetzt.[9]

(2) Es existieren drei simultan verlaufende Kursbewegungen am Aktienmarkt, die als wellenartig beschrieben werden können. Man unterscheidet dabei drei Trendkomponenten:

- Der Primärtrend (Primary Trend)

Dieses ist die in der Dow-Theorie entscheidende Trendkomponente. Es handelt sich hierbei um ausgedehnte Auf- und Abwärtsbewegungen der allgemeinen Börsenentwicklung mit einer Dauer von einem bis zu mehreren Jahren. In den USA ergaben Untersuchungen eine durchschnittliche Dauer von vier Jahren für einen Primärzyklus.[10]

- Der Sekundärtrend (Secondary Trend)

Die Sekundärbewegungen stellen technische Reaktionen dar und haben eine Dauer von drei Wochen bis zu mehreren Monaten, jedoch weniger als einem Jahr.[11] Sie können die Auf- bzw. Abwärtsbewegungen des Primärtrends teilweise wieder aufheben.

- Die Tertiärtrends (Minor Trends)

Die letzte Trendkomponente besteht aus kurzfristigen Fluktuationen von wenigen Tagen. Sie haben nur insofern eine Bedeutung, als sie Bestandteil der Sekundär- bzw. Primärtrends sind. Ihre Interpretation kann irreführend sein, da die Aktienkurse bis zu einem gewissen Grad kurzfristig, z.B. durch Investmentfonds oder Fachzeitschriften, manipulierbar sind. Für Prognosen haben sie daher keine Bedeutung und werden somit als unbedeutend angesehen.[12]

Abb. 1: Trendkomponenten der Dow-Theorie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung nach Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 54.

(3) Die Aktienkursentwicklung in der Zukunft läßt sich aufgrund der vergangenen Marktbewegungen prognostizieren. Wenn jeder Kursanstieg des Primärtrends ein höheres Niveau erreicht als der vorherige und jeder Abschwung auf einem höheren Niveau gestoppt wird als der vorherige, so ist der Trend aufwärts gerichtet. Es liegt ein „Bull Market“ vor. In Analogie hierzu ist der Primärtrend abwärts gerichtet, wenn jeder Abschwung ein tieferes Niveau erreicht als der vorherige und jeder Aufschwung vor Erreichen des vorherigen Niveaus zum Halten kommt. Es liegt in diesem Fall ein „Bear Market“ vor.[13]

Eine Umkehr in der Richtung des Primärtrends liegt dann vor, wenn in einem „Bull Market“ ein Hoch das Niveau des vorherigen Hochs nicht erreicht und das folgende Tief das Niveau des vorherigen Tiefs unterschreitet, oder analog in einem „Bear Market“ ein Tief das Niveau des vorherigen Tiefs nicht unterschreitet und das folgende Hoch das Niveau des vorherigen Hochs übertrifft.[14]

(4) Die Umsätze auf den Aktienmärkten sollten im allgemeinen steigen, wenn sich die Kurse in Richtung des vorliegenden Primärtrends bewegen („volume goes with the trend“). Im „Bear Market“ sollten also die Umsätze folglich steigen, wenn die Kurse fallen bzw. die Umsätze zurückgehen, wenn die Kurse steigen. Im „Bull Market“ hingegen sollten die Umsätze zunehmen, wenn die Kurse steigen, bzw. die Umsätze zurückgehen, wenn die Kurse fallen. Tritt diese Entwicklung nicht ein, so kann dieses ein Indikator für eine Trendumkehr sein. Informationen zur Trendumkehr können also sowohl aus der Betrachtung der Indizes als auch der Umsätze gewonnen werden. Eine isolierte Betrachtung kann unter Umständen zu Fehlinterpretationen führen.[15]

(5) Eine „Dow Line“ liegt dann vor, wenn beide Indizes für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen in einem Bereich von ca. fünf Prozent um ihren Mittelwert schwanken. Die Richtung des Ausbruchs aus dieser Formation ist dann ein Indikator für die zukünftige Richtung des Primärtrends. Je länger die Indizes um diesen Mittelwert schwanken, desto zuverlässiger ist die gewonnene Information bzgl. der neuen Trendrichtung. Brechen bspw. beide Indizes nach oben aus der Formation aus, so ist mit einem Aufwärtstrend zu rechnen.[16]

(6) Es gilt das Prinzip der Bestätigung. Dieses Prinzip besagt, daß kein Index allein das Signal einer Trendumkehr geben kann. Eine Umkehr des Primärtrends muß durch beide Indizes angezeigt werden. Eine Beobachtung des Trends gibt keine Kauf- oder Verkaufsignale für einzelne Aktien. Sie kann lediglich der Bestätigung eines Signales für eine einzelne Aktie dienen.[17]

(7) Ein ermittelter Trend bleibt bis zu dem ermittelten Trendwendesignal bestehen. Die Dow-Theorie verlangt, daß sich der Analyst vor einer Entscheidung Klarheit über die vorliegende Situation verschafft. Voreilige und unbegründete Aktionen sollen so verhindert werden.

Die Dow-Theorie ist jedoch auch einer vielfachen Kritik ausgesetzt. Die Kritik, die sich an der Theorie üben läßt, ist exemplarisch für die mögliche Kritik an fast allen Formen der Technischen Analyse:[18]

- Die beschriebenen Signale der Dow-Theorie werden zu spät sichtbar. Der Primärtrend wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, so daß ein Teil der möglichen Gewinne am Anfang bzw. am Ende eines Primärtrends für den Analysten verloren geht.
- Die Signale der Dow-Theorie sind nicht unfehlbar. Die Dow-Theorie kann in einigen Situationen falsche Entscheidungshilfen geben.
- Die Signale der Dow-Theorie sind nicht immer eindeutig zu erkennen, d.h. dem Analysten stellt sich ein gewisser Interpretationsspielraum dar. Viele Kritiker behaupten deshalb, die Dow-Theorie lasse ihre Anhänger „zweimal raten“.
- Die Dow-Theorie unterstützt den Anleger lediglich in der Analyse der Primärtrends, ist also eher langfristig ausgerichtet. Doch auch die Sekundärtrends bieten für kurzfristig orientierte, risikofreudige Anleger ein ausreichend großes Gewinnpotential.
- Die Aussagen der Dow-Theorie betreffen nur den Gesamtmarkt. Die Theorie ist nicht in der Lage, die für den Anleger interessanten Aktien aufzuzeigen. Des weiteren ist die Annahme, daß sich die Mehrzahl der Aktien in einem Markt in einer ähnlichen Weise entwickeln, nicht notwendigerweise zutreffend. Auch nach einer Trendumkehr von einem „Bull Market“ zum „Bear Market“ kann eine Aktie noch gute Gewinne versprechen, während der Kurs einer anderen Aktie bereits vor der Trendumkehr des Gesamtmarktes fällt.

Abschließend ist hier zu bemerken, daß die Dow-Theorie als ein erster Ansatz zur Analyse des Aktienmarktes bezeichnet werden kann und die Grundlage für alle Variationen der Technischen Analyse darstellt. Die Bedeutung der Dow-Theorie liegt in der Systematisierung beobachtbarer Kursformationen zu einer Theorie. Sie prägte die Betrachtungsweise grundsätzlicher markttechnischer Vorgänge und hatte großen Einfluß auf deren weitere Aufarbeitung und Interpretation.

2. Technische Analyse versus Fundamentalanalyse

Die Fundamentale Aktienanalyse im traditionellen Sinn ist neben der Technischen Aktienanalyse die am meisten verbreitete Methode. Hinter dem Begriff „fundamental“ verbirgt sich hierbei nichts anderes als die jedem Börsenteilnehmer geläufige Bewertung einer Aktie nach sachbezogenen, fundamentalen Gesichtspunkten.

Während sich die Fundamentalisten bemühen, „to estmate the present value and future course of stocks by looking for information about the companies assets, net worth, past and prospective earnings, etc:“, beziehen sich die Anhänger der Technischen Analyse auf „the study of the action of the market itself as opposed to the study of the goods in which the market deals“.[19]

Die Fundamentale Aktienanalyse ermittelt den sog. inneren Wert einer Aktie, also die Ertragskraft des entsprechenden Unternehmens. Die Methode fußt somit auf der Vorstellung, daß die Entwicklung der Ertragskraft eines Unternehmens die Entwicklung der Aktienkurse bestimmt. Ausgehend von der aktuellen Ertragskraft eines Unternehmens wird das zukünftige Potential ermittelt und mit dem aktuellen Aktienkurs verglichen.[20] Liegt der innere Wert über dem Börsenkurs, so sollte man die Aktie kaufen oder halten, wenn man bereits Aktienbesitzer ist. Liegt der innere Wert unter dem Börsenwert, so sollte man die Aktie nicht kaufen bzw. man sollte sie verkaufen, wenn man sie bereits besitzt. Die aufgrund dieser Analyseform ermittelten Kauf- bzw. Verkaufempfehlungen sind also langfristig ausgerichtet.[21]

Die Technische Aktienanalyse stellt diese Annahme, daß die Entwicklung von Kursen vom inneren Wert der Aktie abhängig ist, in Frage. Im Gegensatz dazu betrachtet sie die Entwicklungen verschiedener Kurs-, Index- oder Indikatorenverläufe, um so wiederkehrende Muster, sog. Formationen, zu erkennen, denen eine Signalfunktion zugeschrieben wird. Dabei wird von einem Trendverhalten der Kurse ausgegangen. Der Aktienkurs beinhaltet alle möglichen Einflußfaktoren. Die Technische Wertpapieranalyse geht von der Tatsache aus, daß Kurse/Preise allein durch ein Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Dieses Verhältnis unterliegt jedoch einer Vielzahl von Einflüssen, die aufgrund ihrer Vielfalt niemals vollständig durch einen Fundamentalanalysten erfaßbar sind, also auf „wesentliche“ Daten reduziert sein dürften. Die Auswahl bestimmter Daten aus der Datenmenge zur Entscheidungsfindung ist immer eine subjektive Entscheidung des Analysten, der allein durch diese Auswahl das Ergebnis beeinflußt.

Die Technische oder Markttechnische Wertpapieranalyse versucht deshalb, einen anderen Weg zu gehen. Sie löst sich vollkommen von der fundamentalen Betrachtungsweise und analysiert lediglich eine einzelne Größe - den Preis bzw. Kurs. Die Begründung für diese Vorgehensweise ist einsichtig: Der Preis ist der vollkommene Ausdruck der Angebots-/Nachfrage-Relation. In Preisbewegungen spiegeln sich Änderungen im Nachfrageverhalten der Anleger ebenso wie Angebotsveränderungen wider. Alle fundamentalen Daten seien in den Preisen bereits eskomptiert. Dieses schließt vor allem den Einfluß politischer Entwicklungen mit ein, die mit einem fundamentalen Instrumentarium nur schwer quantifizierbar sind.[22] Mit den Hilfsmitteln der Chartanalyse wird versucht, eine Prognose über den zukünftigen Verlauf einer Aktie abzugeben. Die Zukunftserwartungen basieren dabei auf dem Fortschreiben von Trends. Die Technische Aktienanalyse betrachtet also nicht wie die Fundamentalanalyse die Potentiale der Aktien, sondern lediglich deren Wertschätzung durch die Marktteilnehmer. Die Technische Aktienanalyse ist somit eher kurzfristig orientiert.[23]

Die Anhänger der Fundamentalanalyse lehnen die Existenz von Formationen grundsätzlich ab. Die erbrachten Erfolge der Technischen Analyse werden damit begründet, daß die Anhänger durch uniforme Reaktionen auf bestimmte Signale die Formationen und Trends erst selbst schaffen.[24]

Während in der Technischen Analyse die Werte durch die Darstellung der Kurse in Charts analysiert werden, geht man bei der fundamentalen Methode i.d.R. nach dem sog. Top-Down-Ansatz vor. Es wird zunächst die allgemeine Konjunktur[25] (Geldmengen-, Zins- und Preisentwicklung etc.), anschließend die Situation der Branche (Auftragseingänge, Exporterwartung etc.) und letztendlich die Ertragsprognose des betreffenden Unternehmens (Eigenkapital, Gewinn, Cash-Flow etc.) untersucht.[26]

Es ist daher augenscheinlich, daß der Fundamentalanalyst in einem hohen Maße Bedarf an Informationen hat, während die Technische Analyse durch den relativ simplen Aufbau und das niedrige Informationsniveau auch Kleinanlegern als Methode zur Aktienanalyse dienen kann.[27]

Diese Vorteile der Chartisten haben auf der anderen Seite den Nachteil, daß sie selten die ersten Käufer oder Verkäufer bei einer neuen Auf- bzw. Abwärtsbewegung sind. Nach dieser Methode muß zunächst einmal abgewartet werden, bis genügend andere Marktteilnehmer die Aktie „ins Laufen“ gebracht haben. Diese ersten Anleger kaufen z.B. oftmals zu einem geringeren Kurs als der Chartist. Dennoch verbleibt ihm ausreichend Potential für weitere Kurssteigerungen.[28]

Zur abschließenden Betrachtung dieser Kontroverse soll folgender Vergleich dienen: „Hungrige Wölfe jagen nach Wild. Hinter jeden Busch sehen sie, um ein Tier aufzustöbern. Ein Wolf aber tut etwas anderes: Er läuft auf einen Hügel, von dem er das ganze Gebiet überblicken kann. Erst als ein anderer Wolf ein Caribou entdeckt hat und die Jagd darauf beginnt, läuft er schnell hinzu und schließt sich der Jagd an.“[29]

3. Technische Analyse versus Random-Walk-Theorie

Gegen die Aussagen der Fundamentalen und der Technischen Analyse stellt sich die Random-Walk-Theorie. Durch die aus der Theorie der Stochastik bekannten Prozesse und dem Verhalten und dem Verlauf der Aktienkurse wurde die Random-Walk-Theorie entwickelt.[30] Die Random-Walk-Theorie stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie die Aktienkurse verlaufen und ob Kursveränderungen vorhersehbar sind.

Die Grundaussage ist dabei, daß Kursveränderungen von Transaktion zu Transaktion eine unabhängige, identisch verteilte Zufallsvariable sind.[31] Durch diese Sichtweise ist der aktuelle Kurs einer Aktie die jeweils beste Schätzung aller folgenden Kurse. Somit ist eine Verbesserung der Schätzung zukünftiger Kurse nicht möglich, wenn man die Reihenfolge vergangener Kursveränderungen berücksichtigt.[32]

Bei einer Betrachtung der Random-Walk-Theorie ist es wichtig, zwischen zwei Formen der Theorie zu unterscheiden: Die konservative bzw. strenge Form besagt für den Aktienmarkt, daß zukünftige Kursänderungen von den vergangenen Kursänderungen vollkommen unabhängig sind. Das bedeutet also, daß zukünftige Kursänderungen nicht auf der Basis der vergangenen Kurse vorhergesagt werden können. Die Kurse folgen einem „Zufallsweg“. In diesem Fall ist die Technische Aktienanalyse sinnlos, da aus vergangenen Kursveränderungen die zukünftigen Kurse nicht prognostiziert werden können.[33]

Die moderne oder gemäßigte Form der Random-Walk-Theorie erkennt eine gewisse Abhängigkeit zwischen vergangenen und künftigen Kursänderungen an. Sie glaubt aber, daß die existierenden Abhängigkeiten zu klein sind, um mit den Methoden der Technischen Analyse nach Berücksichtigung des Risikos und der Transaktionskosten (eventuell auch der Kosten für die Wertpapieranalyse) konsistent bessere Resultate als mit anderen Methoden zu erzielen.[34]

Die Random-Walk-Theorie stellt aber auch die Methoden der Fundamentalanalyse in Frage, da die Analyse von Aktien mit dem Ziel, Unter- und Überbewertungen festzustellen, von einem Ungleichgewicht auf dem Kapitalmarkt ausgeht und somit einen Widerspruch zur These des effizienten Marktes darstellt, von dem die strenge Random-Walk-Theorie ausgeht.[35]

Die Möglichkeit der Kursprognose bzw. die Erzielung überdurchschnittlicher Renditen wird von den Vertretern der modernen Random-Walk-Theorie jedoch für die Fälle akzeptiert, daß der Anleger entweder über bewertungsrelevante Informationen verfügt, die noch nicht allgemein zugänglich sind, oder wenn er in der Lage ist, die Bedeutung der verfügbaren Informationen besser abzuschätzen als die Mehrheit der Marktteilnehmer.[36]

Die heftigen Reaktionen, die das Aufkommen der Random-Walk-Theorie auslöste, sind nur allzu verständlich, da die Börse als ein Ort gilt, an dem ein hohes Maß an Rationalität das Verhalten der Beteiligten determiniert, die Börse aber nun mit einem Roulette-Spiel verglichen wurde. Diese These besagt jedoch nicht, daß die Kursveränderungen an der Börse durch Zufallsprozesse zustande kommen, sondern lediglich, daß die Kursbildung mit einem Zufallsprozeß vergleichbar wäre.[37]

4. Exkurs: Die Elliot-Wellen-Theorie

Anfang der 30er Jahre entwickelte der Amerikaner Ralph Nelson Elliot die sog. „Wave-Theory“ zur Analyse und Prognose von Aktienmärkten. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen veröffentlichte er 1938 in der Monographie „The Wave Prinziple“,[38] 1939 im Rahmen einer Artikelserie in der „Financial World“ und 1946 in dem Buch „Nature´s Law“.[39]

Hinsichtlich der konkreten Handhabung gehört die Elliot-Wellen-Theorie zu den Verfahren der Technischen Aktienanalyse. Sie basieren beide durchweg auf der Hypothese, daß Aktienkurse bestimmten Bewegungsmustern, die sich auch in der Zukunft wiederholen und somit zu Prognosen genutzt werden können, folgen.

Auch Elliot macht die Annahme, daß sich alle verfügbaren Informationen, Hoffnungen, Ängste und Erwartungen in dem Aktienkurs ausdrücken. Im Gegensatz zu Dow begründet Elliot das von ihm in den Aktienkursverläufen identifizierte Bewegungsmuster mit ethisch-philo-sophischen Naturgesetzen bzw. Grundprinzipien, die im gesamten Universum gelten würden.[40]

Das Konzept der Elliot-Wellen-Theorie basiert im wesentlichen auf zwei Grundprinzipien:[41]

- Der Markt teilt sich grundsätzlich in zwei Strukturgefüge: Die Impuls- und die Korrekturbewegungen. Während die Impulswellen dem allgemeinen Trend folgen, verlaufen die Korrekturwellen gegen den Trend. Die Impulswellen bestehen aus insgesamt fünf Wellenbewegungen. Die Gipfel und Täler werden mit Ziffern belegt (Vgl. Abb. 1). Die Spitzen 1 und 3 liegen jeweils über den Tälern 2 und 4. Die Spitze 5 soll nicht nur über dem Tal 4, sondern auch über Spitze 3 liegen. Analog liegt Spitze 3 über Spitze 1. Die zwischen den Punkten der Impulswellen liegenden Korrekturwellen bestehen lediglich aus drei Wellenbewegungen. Bei einem Aufwärtstrend sind sie abwärts gerichtet.[42] Sie werden mit kleinen Buchstaben belegt. Die folgende Abb. zeigt eine schematische Darstellung der Elliot-Wellen.

Abb. 2: Schematische Darstellung der Elliot-Wellen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung nach: Frost, A.; Prechter, R.: Das Elliot-Wellen-Prinzip, München 1989, S. 25.

Das oben abgebildete Wellenschema ergibt sich dabei aus der Summe der Überlagerung der Impuls- und Korrekturwellen.[43] Die Hierarchie der sich überlagernden Wellenbewegungen wird dabei mit unterschiedlichen Numerierungen belegt:

Abb. 3: Hierarchie der Wellenbewegung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung nach: Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 133.

- Das zweite Grundprinzip besagt, daß die Aktienkursbewegungen von dem allgemeingültigen Prinzip der Harmonie des goldenen Schnittes gesteuert werden, das sich in den Fibonacci-Zahlen widerspiegelt. Es kann zur numerischen Abschätzung der Wellengröße herangezogen werden.[44]

Die Fibonacci-Zahlenfolge wurde im Jahre 1202 von Leonardo von Pisa erstmals aufgestellt. Diese Zahlen finden sich in den Wellen-Zahlen wieder. Die ersten Zahlen dieser Folge lauten:

1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34,...

Das Konstruktionsprinzip läßt sich dabei mit der nachstehenden Formel wiedergeben:

Z(n) = Z(n-1) + Z(n-2) für n > 2

Z(1) = Z(2) = 1

Z(n) = n-te Fibonacci-Zahl

Eine neue Fibonacci-Zahl bildet sich demnach durch die Addition der beiden vorhergehenden Zahlen, wobei die ersten beiden Zahlen festgelegt wurden. Unabhängig von den konkreten, festgelegten Anfangswerten tendiert jede nach dem obigen Prinzip erzeugte Zahlenfolge zur Relation des goldenen Schnittes. Nach dem goldenen Schnitt ist eine Strecke dann geteilt, wenn das Verhältnis der Gesamtstrecke zur längeren Teilstrecke gleich der Relation zwischen längerem und kürzerem Teilstück ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Es gilt also: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dieses Verhältnis ist konstant (1,618) und entspricht dem zweier aufeinander folgender Fibonacci-Zahlen.[45]

Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die logarithmische Spirale. Bei ihr ist das Verhältnis der Kreisbogenlänge zu ihrem Durchmesser überall 1,618. Des weiteren beträgt jeder Radius von dem theoretischen Zentrum der Spirale das 1,618-fache des Radius, der im Winkel von 90° diesem vorhergeht:

Abb. 4: Logarithmische Spirale

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung nach: Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 140.

Diese Eigenschaften der goldenen Spirale und des goldenen Schnittes kann man nach Elliot zur Beurteilung von Aktienkurszeitreihen heranziehen. Demnach sind die Spitzen der

aufeinanderfolgenden Wellen höherer Ordnung jeweils Schnittpunkte der Aktienkurszeitreihe mit einem höheren Kreisbogen der logarithmischen Spirale.[46]

Diese bewußt kurz gehaltene Darstellung soll einer genaueren Abgrenzung und Einordnung der Technischen Aktienanalyse dienen. Streng genommen ist die Elliot-Wellen Theorie also zu den Methoden der Technischen Analyse zu zählen, auch wenn sie von einer anderen Erklärungsgrundlage ausgeht. Die Elliot-Theorie gehört somit sicherlich zu den interessantesten Theorien zur Analyse und Prognose von Aktienmärkten, sollte allerdings nicht als eine Art Wundermittel eingestuft werden.

III. Markttechnische Analyse als unterstützendes Entscheidungs- instrument

Die Technische Analyse beschäftigt sich neben der Chartanalyse, die in Kap. IV vorgestellt wird, vor allem mit technischen Indikatoren.

Markttechnische Indikatoren, die mit Hilfe mathematischer Methoden aus historischen und auch aktuellen Kursen errechnet werden, sollen Aussagen über den zukünftigen Verlauf von Kursen ermöglichen. Die Berechnung der einzelnen Indikatoren erfolgt auf unterschiedlichste Art und Weise. Eine zahlenmäßige Begrenzung gibt es nicht, jedoch lassen sich einige Indikatoren in Gruppen zusammenfassen. Im folgenden sollen die gebräuchlichsten und unseres Erachtens nach wichtigsten Indikatoren kurz vorgestellt werden, wobei kein Indikator für sich allein als Kauf- oder Verkaufsignal gewertet, sondern vielmehr unterstützend bei Anlageentscheidungen berücksichtigt werden sollte.[47]

1. Trendindikatoren

Bei den gleitenden Durchschnitten wird aus einer Anzahl von Kursen das arithmetische Mittel gebildet. Dieser Durchschnittswert wird täglich fortgeschrieben, d.h. der zeitlich am weitesten zurückliegende wird durch den aktuellsten Wert ersetzt. Hierbei kann zwischen der Anzahl der Börsentage und somit der Aktienkurse, die in die Berechnung des Durchschnittes eingehen, unterschieden werden.[48] Für Aktienkurse werden hauptsächlich 30-Tage-, 100-Tage- oder 200-Tage-Durchschnitte berechnet. In einen 30-Tage-Durchschnitt gehen 30 Börsenkurse ein. Der tägliche Börsenkurs wird mit dem des Durchschnittswertes verglichen, wobei in Phasen steigender Kurse der aktuelle Kurs über dem Durchschnittswert und in Phasen fallender Kurse unter dem Durchschnittswert sein wird. Dieses liegt daran, daß bei dem arithmetischen Mittel die Kurse zu Beginn einer Trendphase berücksichtigt wurden, die unter bzw. über dem aktuellen Kurs lagen. Deshalb wird bei einer Umkehr von einem Aufwärts- in einen Abwärtstrend der Aktienkurs den gleitenden Durchschnitt von oben nach unten durchbrechen und umgekehrt. Nur in Phasen einer Seitwärtsbewegung wird sich der gleitende Durchschnittswert dem aktuellen Börsenkurs anpassen. Je nach Dauer der Seitwärtsbewegung und in Abhängigkeit des zugrundeliegenden Durchschnittes wird es früher oder später zu einer Angleichung bei einer Seitwärtsbewegung kommen bzw. zu einem Schneiden bei einem Trendwechsel.[49]

Generell ist ein Kaufsignal gegeben, wenn ein Aktienkurs den gleitenden Durchschnitt nach oben durchbricht bzw. ein Verkaufsignal, wenn ein gleitender Durchschnitt nach unten durchbrochen wird. Je kürzer eine betrachtete Periode, desto eher kann es zu einem Schneiden des gleitenden Durchschnittes und damit zu Fehlsignalen kommen, wenn dieses z.B. während einer Erholungsphase geschieht. Andererseits kann es bei längeren Betrachtungszeiträumen wie der 200-Tage-Linie erst dann zu einem Schnitt kommen, wenn der größte Teil eines Trends bereits vorweggenommen wurde.[50] Dieses aber stützt nur die Tatsache, daß gleitende Durchschnitte nicht als alleiniges Auswahlkriterium für Kauf oder Verkauf, sondern nur zur Unterstützung einer Entscheidung herangezogen werden sollten.

Bei den zuvor beschriebenen gleitenden Durchschnitten ging jeder Kurs in gleicher Weise in die Berechnung ein, jeder hatte das gleiche Gewicht. Deshalb spricht man auch von den ungewichteten gleitenden Durchschnitten.[51]

Die MACD-Methode benutzt gewichtete Durchschnittswerte. Die Begründung hierfür ist, daß ältere Kurse nicht die gleiche Bedeutung haben sollen wie aktuellere Kurse. Für die Methode gilt generell, daß die aktuellen Kurse durch einen Glättungsfaktor stärker gewichtet werden als ältere Kursnotierungen.[52] Es werden zwei gewichtete Durchschnitte mit unterschiedlichen Zeitspannen voneinander abgezogen. Dieses ergibt die MACD-Indikator-Linie, für die selbst noch einmal ein gewichteter gleitender Durchschnitt gebildet wird, die sog. Signallinie. Schneidet die MACD-Indikator-Linie ihren eigenen gleitenden Durchschnitt von unten nach oben, ist ein Kaufsignal gegeben, fällt sie wieder von oben unter die Signallinie, so wird zum Verkauf geraten. Obwohl in der Theorie zur Berechnung des MACD-Indikators gewichtete Durchschnitte vorgesehen sind, werden in der Praxis aus Vereinfachungsgründen oft ungewichtete Durchschnitte verwandt. Üblich ist hierbei die Differenz zwischen einem 12-Tage- und 26-Tage-Durchschnitt. Dieses MACD-Indikator-Linie wird dann noch einmal über 9 Tage gemittelt und stellt die Signallinie dar.[53]

Das Momentum stellt die Veränderung eines Kurses gegenüber dem Kurs einer Vorperiode dar. Es soll Auskunft geben, in welche Richtung und mit welcher Dynamik sich ein Kurs bewegt. Berechnet wird es, indem man den aktuellen Börsenkurs durch einen Kurs aus der Vergangenheit, etwa vor 5, 10, 20 oder 30 Börsentagen teilt. Liegt bspw. der aktuelle Aktienkurs bei 110,-- GE und der vor 20 Tagen bei 100,-- GE, so ergibt sich ein 20-Tage-Momentum von1,1. Es läßt sich so die Richtung der Kursbewegung ablesen, denn ein Momentum größer 1 hat einen steigenden Kursverlauf in dem betrachteten Zeitraum als Ursache, ein Momentum kleiner 1 einen fallenden Kursverlauf. Aufschluß über die Dynamik der Kursbewegung erhält man ebenfalls, denn ein 20-Tage-Momentum von 1,1 bedeutet einen Kursanstieg von 10 % in 20 Börsentagen.[54] Die Berechnung des Momentums kann alternativ erfolgen, so wird von manchem Techniker die Differenz zwischen aktuellem und vergangenem Börsenkurs gebildet oder aber diese Differenz noch durch den Kurs der Vorperiode geteilt. Die zuerst beschriebene Methode wird häufiger angewandt, da sie Aufschluß über Dynamik und Richtung einer Kursbewegung anzeigt. Das Momentum soll helfen, eine latente Stärke oder Schwäche in der Kursentwicklung zu erkennen, bevor ein endgültiger Hoch- bzw. Tiefpunkt erreicht wird.[55]

Die Relative Stärke mißt das Kursverhalten einer einzelnen Aktie im Verhältnis zum Kursverhalten eines Gesamtmarktes, wobei als Vergleichsmaßstab bzw. Benchmark i.d.R. ein Aktienindex herangezogen wird. Zur Berechnung der Relativen Stärke einer Aktie existieren verschiedene Methoden. Der klassische Ansatz besteht darin, sowohl die Benchmark wie auch die zu untersuchenden Aktien auf einen festen Zeitpunkt zu indizieren. Zur Untersuchung wird dann der Kurs der einzelnen Aktie durch den indizierten Wert geteilt und man erhält die positive oder negative Performance. Gleiches erfolgt für die Benchmark, und auch deren Performance wird mit der der Aktie verglichen. Die Relative Stärke gibt somit Auskunft über eine bessere oder schlechtere Kursentwicklung einzelner Aktien im Vergleich zu einem Index, immer bezogen auf die Entwicklung seit dem Indizierungszeitpunkt. Die Relative Stärke sagt somit weniger etwas über eine zukünftige Entwicklung als vielmehr über die in der Vergangenheit aus. Allerdings haben empirische Untersuchungen gezeigt, daß Aktien, die in der Vergangenheit eine bessere Performance verzeichnen konnten als die Benchmark, auch in der Zukunft eine bessere Entwicklung aufwiesen.[56] Es gilt für die Relative Stärke die Erwartung, daß sich eine Aktie so lange besser bzw. schlechter als die Benchmark entwickelt, bis dieser Trend gebrochen wird. Das absolute Niveau der Relativen Stärke ist für sich genommen bedeutungslos, da es je nach Wahl des Indizierungszeitpunktes unterschiedlich ist.[57]

[...]


[1] Vgl. Waschkowski, Hans: Prognose von Aktienkursen, Frankfurt 1971, S. 2.

[2] Vgl. Martin, P.: Gier und Angst, aus: Wirtschaftswoche Nr. 46 v. 09.11.1995, S. 179.

[3] Vgl. Waschkowski, Hans: Prognose von Aktienkursen, Frankfurt 1971, S. 3ff.

[4] Vgl. ohne Verf.: Grundlagen der Technischen Analyse, aus: Internes Schulungsmaterial der Commerzbank AG, ohne Ort und Jahr.

[5] Vgl. Nelson, S. A.: The ABC of Stock Speculation, Wells, Vermont 1964; vgl.: Hamilton, W. P.: The Stock Market Barometer, New York 1922; vgl.: Rhea, R.: The Dow Theory, Colorado 1959.

[6] Vgl. Francis, J. C.: Management of Investments, Washington 1983, S. 436.

[7] Vgl. Schmidt, Reinhard H.: Aktienkursprognose, Wiesbaden 1976, S. 191.

[8] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 52.

[9] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 53.

[10] Vgl. Gordon, W.: The Stock Market Indicators, New Jersey 1968, S. 10ff.

[11] Vgl. Welcker, Johannes: Technische Aktienanalyse, Zürich 1982, S. 44.

[12] Vgl. Benischek, Edgar: Technische Aktienanalyse, München 1974, S. 6.

[13] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 54f.

[14] Vgl. Welcker, Johannes: Technische Aktienanalyse, Zürich 1982, S. 45.

[15] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 56f.

[16] Vgl. ebenda, S. 58.

[17] Vgl. Welcker, Johannes: Technische Aktienanalyse, Zürich 1982, S. 45.

[18] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 59.

[19] Vgl. Seligman, Daniel: Playing the market with charts, aus: Fortune Magazin 03/1965, S. 390.

[20] Vgl. Hecker, Günter: Aktienkursanalyse zur Portfolio Selection, Meisenheim 1974, S. 63.

[21] Vgl. Welcker, Johannes: Technische Aktienanalyse, Zürich 1982, S. 15.

[22] Vgl. Frühling, Walter: Technische Analyse von Aktientrends, Darmstadt 1988, S. 7f.

[23] Vgl. Hampel, Björn: Integrierte Aktienanalysesysteme, Frankfurt a.M. 1986, S. 70f.

[24] Vgl. Benischek, Edgar.: Technische Aktienanalyse, München 1974, S. 59.

[25] Vgl. Ginsberg, Rüdiger: Möglichkeiten der Aktienkursprognose, Frankfurt a.M. 1975, S. 82.

[26] Vgl. Hecker, Günter: Aktienkursanalyse zur Portfolio Selection, Meisenheim 1974, S. 71.

[27] Vgl. Frühling, Walter: Kursprognosen für Aktien, Darmstadt 1986, S. 5.

[28] Vgl. ebenda, S. 5.

[29] Vgl. ebenda, S. 6.

[30] Vgl. Hockmann, Heinz: Prognose von Aktienkursen durch Point and Figure-Analysen, Wiesbaden 1979, S.38ff.

[31] Vgl. Schmidt, Reinhard H.: Aktienkursprognose, Wiesbaden 1976, S. 229.

[32] Vgl. Hockmann, Heinz: Prognose von Aktienkursen durch Point and Figure-Analysen, Wiesbaden 1979, S.39.

[33] Vgl. Benischek, Edgar.: Technische Aktienanalyse, München 1974, S. 63.

[34] Vgl. Hockmann, Heinz: Prognose von Aktienkursen durch Point and Figure-Analysen, Wiesbaden 1979, S.40.

[35] Vgl. Schmidt, Reinhard H.: Aktienkursprognose, Wiesbaden 1976, S. 240.

[36] Vgl. Hockmann, Heinz: Prognose von Aktienkursen durch Point and Figure-Analysen, Wiesbaden 1979, S.41.

[37] Vgl. Schmidt, Reinhard H.: Aktienkursprognose, Wiesbaden 1976, S. 231.

[38] Vgl. Frost, A.; Prechter, R.: Elliot Wave Principle - Key to Stock Market Profits, New York 1990, S. 19.

[39] Vgl. Ginsberg, Rüdiger: Möglichkeiten der Aktienkursprognose, Frankfurt a.M. 1975, S. 191.

[40] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 131.

[41] Vgl. ebenda, S. 132.

[42] Vgl. Frost, A.; Prechter, R.: Das Elliot-Wellen-Prinzip, München 1989, S. 23ff.

[43] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 133.

[44] Vgl. Frost, A.; Prechter, R.: Das Elliot-Wellen-Prinzip, München 1989, S. 87ff.

[45] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 139.

[46] Vgl. Loistl, Otto: Computergestütztes Wertpapiermanagement, München 1992, S. 140.

[47] Vgl. ohne Verf.: Grundlagen der Technischen Analyse, aus: Internes Schulungsmaterial der Commerzbank AG, ohne Ort und Jahr.

[48] Vgl. ohne Verf.: Markttechnische Analyse am Beispiel des deutschen Aktienmarktes, aus: Internes Schulungsmaterial Bayerische Vereinsbank AG, ohne Ort und Jahr.

[49] Vgl. Gebert, Martin; Gebert, Thomas; Hüsgen, Paul: Börsenindikatoren, ohne Ort und Jahr, S. 70.

[50] Vgl. Reichmann, Dirk: Mit einem Oldtimer auf Renditejagd, aus: Börse Online 21/1996, S. 98.

[51] Vgl. Gebert, Martin; Gebert, Thomas; Hüsgen, Paul: Börsenindikatoren, ohne Ort und Jahr, S. 89.

[52] Vgl. Baur, Gisela: Auf dem Highway ist die Hölle los, aus: Börse Online 22/1996, S. 92f.

[53] Vgl. Gebert, Martin; Gebert, Thomas; Hüsgen, Paul: Börsenindikatoren, ohne Ort und Jahr, S. 89f.

[54] Vgl. Hrsg.: Siebers, Alfred B. J; Weigert, Martin M.: Momentum, aus: Börsenlexikon, München 1995, S.254.

[55] Vgl. ohne Verf.: Markttechnische Analyse am Beispiel des deutschen Aktienmarktes, aus: Internes Schulungsmaterial Bayerische Vereinsbank AG, ohne Ort und Jahr.

[56] Vgl. ohne Verf.: Relative Stärke nach Levy - Erläuterungen zur Verwendung des Konzepts in der Technischen Analyse, aus: Internes Schulungsmaterial Bayerische Vereinsbank AG,ohne Ort und Jahr.

[57] Vgl. ohne Verf.: Grundlagen der Technischen Analyse, aus: Internes Schulungsmaterial der Commerzbank AG, ohne Ort und Jahr.

Details

Seiten
117
Jahr
1997
ISBN (eBook)
9783638125697
Dateigröße
2.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v4143
Institution / Hochschule
Universität Bremen – Betriebswirtschaft
Note
1,0
Schlagworte
Bewertung Technischen Aktienanalyse Berücksichtigung Einflüsse Vergleich Aktienwerte Technische Wertpapieranalyse

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Titel: Bewertung der Technischen Aktienanalyse unter besonderer Berücksichtigung fundamentaler Einflüsse - Ein Vergleich anhand ausgewählter Aktienwerte