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Willy Brandts Kniefall. Politische Reaktionen des Kniefalls zu Warschau

Hausarbeit 2014 21 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der 07. Dezember 1970 in Warschau

III. Die Reaktionen zum Kniefall

IV. Spontan oder geplant?

V. Die Bedeutung der Geste
V.1 Ein vergangenheitspolitischer Vollzug?
V.2 Die deutsch- polnische Verständigung
V.3 Der Antisemitismus in Polen
V.4 Israel

VI. Fazit

VII. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Mit seinem Kniefall in Warschau schaffte Brandt das Bild eines anderen Deutsch­lands, eines neuen, besseren und menschlicheren Deutschland.1 Brandt setzte als erster Bun­deskanzler ein Zeichen, die Vergangenheit aufarbeiten zu wollen und eine Versöhnung vor allem mit Polen, Israel und der jüdischen Welt zu erreichen. Er machte dies durch seinen Kniefall deutlich. Dieser kann in verschiedenen Aspekten untersucht werden. Zum einen war Brandt der erste Deutsche in der Re­gierung der BRD, der sich der NS-Vergangenheit annahm. Er wollte die Aufarbei­tung der Vergangenheit im eigenen Volk erreichen und setzte mit dem Kniefall am Warschauer Ghetto-Mahnmal ein Zeichen dafür. Durch seine Geste ermöglichte Brandt das Sich-Öffnen der Gesellschaft für die Vergangenheit und sorgte dafür, dass über diese nachgedacht wurde.2 Auch auf außenpolitischer Ebene ist festzu­stellen, dass Brandt verschiedene Intentionen zu seinem Kniefall verleitet haben. Durch seine Ostpolitik verfolgte er das Ziel, einen friedlicheren Umgang zu den Oststaaten und in erster Linie Polen zu finden.3 Somit wollte er durch seinen Knie­fall in Warschau bei den polnischen Bürgern um Verzeihung bitten. Den Kniefall nutzte er allerdings zur Aussöh­nung mit Polen nur zur Verstärkung. Den primären Anfang zur Verbesserung der Bezie­hung stellte der Warschauer Vertrag dar, indem die Oder-Neiße-Grenze als westliche Grenze Polens anerkannt wurde. Durch den Vertrag konnte ein wesentlicher Durchbruch in der deutsch-polnischen Annähe­rung erreicht werden.4 Jedoch war der Ort des Knie­falls aus Sicht der meisten Po­len nicht der richtige.5 Dass Brandt sich für den Kniefall das Ghetto-Mahnmal aus­suchte, deutet auf zwei weitere außenpolitische Spannungsfel­der hin. Zum einen herrschte in Polen eine antisemitische Regierung, welche die polni­sche Bevölke­rung in dieser Sichtweise sehr beeinflusste und ihr ein anderes Opfer­bild, die Polen selbst als Hauptopfergruppe des zweiten Weltkrieges, einprägte.6 Brandt war sich dessen Problematik bewusst und versuchte deshalb mit seinem Kniefall an diesem Ort die polnischen Bürger „aufzuwecken“, um die Geschehnisse des zweiten Welt­krieges kein zweites Mal aufleben zu lassen. Dass Brandt nicht am Grabmal des Unbekannten Soldaten niederkniete, geht auf ein weiteres Spannungsfeld zurück. Die Regierung Brandts hatte Probleme mit Israel und der jüdischen Gemeinde in Deutschland. Israel forderte die Bundesregierung schon seit längerer Zeit dazu auf, sie finanziell zu unterstützen. Doch die Regierung wandte sich zunächst dagegen und stimmte dem erst im Februar 1970 zu.7 Auch die jüdische Gemeinschaft in Deutschland fühlte sich durch Brandts Politik vernachlässigt. Diese bemängelte, dass Brandt die Juden in Deutschland mit keinem Wort in seiner ersten Regierungserklärung erwähnt hatte.8 Um sowohl Israel, als auch der jüdischen Diaspora zu zeigen, dass sich seine Politik keinesfalls gegen sie richtete, wählte Brandt das Warschauer Ghetto-Mahnmal aus. Dieses Signal kam auch bei der jüdischen Welt an. Sie sah, dass Brandt die jüdische Welt ebenfalls unterstützen und friedlich mit ihr umgehen wollte. Somit sendete Brandt durch einen Kniefall mehrere Signale in gleich mehrere Spannungsfelder, die durchaus ihre Wirkung erzielten.

In der Hausarbeit sollen die Fragen geklärt werden, ob sein Kniefall geplant oder spon­tan war. Danach wird geklärt, ob durch den Kniefall am Ghetto-Mahnmal die Vergan­genheitsbewältigung in Deutschland eingeleitet werden konnte. Weiterhin ist zu fragen, ob seine auf außenpolitischer Ebene gesendeten Signale, ebenfalls positiv waren. Wel­che Bedeutung hatte seine Geste für die deutsch-polnische Be­ziehung? Konnte mit dem ausgewählten Ort der Geste auf den polnischen Antise­mitismus aufmerksam gemacht werden? Und schaffte Brandt es, seine Beziehung zu Israel und der jüdischen Diaspora zu verbessern?

In der Forschung wurde der Kniefall vielseitig analysiert. Ein Schwerpunkt in der For­schung liegt auf der Vorgeschichte und dem Polenbesuch selbst mit der Unter­zeichnung des Warschauer Vertrages.9 Ein weiterer Fokus liegt auf den Reaktionen in Deutschland, Polen, den Juden im Allgemeinen sowie dem Ausland. Hierzu wurden Zeitungsartikel genutzt. Weiterhin wurde untersucht, in wie weit sich die Meinungen bezüglich des Kniefalls in den jeweiligen Bevölkerungsgruppen verän­dert haben.10 Ein weiterer Blick­punkt der Forschung lag auf der Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.11 Darüber hinaus wurden Brandts Absichten des Kniefalls analysiert. Hier wurde die Frage gestellt, ob der Kniefall spontan oder geplant gewesen ist. Laut Brandt selbst geschah dies spontan, wie er in seinen Erinnerungen festhielt12. Für die geplante Geste spricht, dass Polen eine antisemitische Politik führte und Brandt mit seiner Geste die Polen „aufwecken“ wollte, um die Geschehnisse des zweiten Weltkrieges nicht nochmal Wirklichkeit werden zu lassen. Ein weiteres Argument für die geplante Geste sind die deutsch-israelisch-jüdischen Probleme in der Bundesrepublik.13 Brechenmacher und Wolffsohn führen den Kniefall auf Spannungen zwischen der Regierung Brandts und den jüdischen Gemeinden Deutschlands, aber auch den Konflikten mit Israel zurück. Mit Israel kam es zu wirtschaftlichen Problemen. Weiterhin wurde sich mit dem Wandel der Bedeutung des Kniefalls auseinandergesetzt. In den 1970er- Jahren war sich niemand bewusst, dass diese Geste von so großer Bedeutung war und zum Symbol wurde.14 Außerdem wurde die Darstellung des Kniefalls in den Medien untersucht.15 Ein weiterer Aspekt in der Forschung ist die religiöse Dimension des Kniefalls als Demutsgeste.16

Die Spiegel- Umfrage vom 14.12.1970 ist bei der Hausarbeit als Quelle von Be­deutung, denn diese ermittelte die Meinungen der Westdeutschen zu der Frage, ob der Kniefall angemessen oder übertrieben gewesen ist.17 Aus dieser Umfrage kann abgeleitet werden, in wie weit die deutsche Bevölkerung die Geschehnisse des dritten Reiches schon verar­beitet hat und ob diese hinter Brandts Politik und der damit einhergehenden Aufarbeitung einverstanden war. Bei Umfragen entsteht na­türlich immer das Problem, dass die Ergebnisse nicht näher erläutert werden. Au­ßerdem muss hinterfragt werden, ob die Zeitung „Spiegel“ selbst ein Befürworter oder Gegner der Politik Brandts war. So kann es auch zu einem verfälschten Er­gebnis kommen, sodass Zeitungen und Umfragen immer hinterfragt werden müs­sen. Es muss jedoch bei der Quelle berücksichtigt wer­den, dass der Spiegel die Ostpolitik Brandts unterstützte und dies die Umfrage geleitet haben könnte. Bei einer weiteren Quelle handelt es sich um die Memoiren Brandts.18 Diese werden genutzt, um herauszuarbeiten, wie Brandt den Kniefall selbst empfand und ob die Auswirkungen die waren, die er sich selbst erhofft hat. Bei den Memoiren entsteht jedoch das Problem, dass sie aus seiner subjektiven Sicht verfasst wurden. Das heißt, niemand kann nachweisen, dass dies auch stimmt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass er seine Memoiren erst zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich 1989, verfasst hat. Hier kann das Problem der Erinnerung auftauchen, sodass es nicht stimmen muss, was er geschrieben hat, auch wenn er glaubt, dass dies so war.

Um die Frage zu beantworten, welche Motive Brandt zum Kniefall bewegt haben, wird als erstes der Kniefall beschrieben und welche Aussage damit intendiert war. Anschlie­ßend werden die Reaktionen der Deutschen, Polen und der jüdischen Welt kurz darge­legt. Danach wird untersucht, ob Brandts Geste spontan oder geplant war und welche Motive ihn zu dieser Geste verleitet haben. In diesem Zusammen­hang wird herausgear­beitet, welche Bedeutung der Geste einmal innenpolitisch als ersten Schritt der Vergan­genheitsbewältigung zugeschrieben werden kann. Die Be­deutung und Intention des Kniefalls wird auch auf außenpolitischer Ebene analy­siert. Welche Rolle spielte der Kniefall für die Aussöhnung mit Polen im Zusam­menhang mit dem Warschauer Vertrag? Dies war schließlich der primäre Grund für Brandts Staatsbesuch in Polen. Es wird auch die Wirkung des Kniefalls auf die an­tisemitische Politik der sozialistischen Regierung Polens dargelegt. Als weiteren Aspekt untersucht die Hausarbeit die Signal­wirkung für Israel und die jüdische Diaspora.

II. Der 07. Dezember 1970 in Warschau

Im Zuge der vom damaligen Bundeskanzler Willy Brandt initiierten Ostpolitik Ende der 1960er/ Anfang der 1970er Jahre reiste Brandt mit einer Gruppe beste­hend aus Politikern, Freunden, Autoren und Künstlern nach Warschau, um dort den Warschauer Vertrag zu ratifizieren.19 Das Hauptaugenmerk des Vertrages lag auf der Oder-Neiße- Grenze, die mit der Unterzeichnung des Vertrages als westliche Staatsgrenze Polens festgelegt wurde.20 Das bedeutet, dass Deutschland Gebiete abgegeben hat, die über Jahre hinweg zu Deutschland gehörten. Über die Jahrhun­derte hinweg wurde Polen immer wieder von Deutschland und Russland aufgeteilt. Zuletzt wurde ein großer Teil Polens von Deutschland während des 2. Weltkrieges eingenommen. Nun sollte die Staatsgrenze Polens offiziell anerkannt werden. Vor der Unterzeichnung des Warschauer Vertra­ges standen zwei Kranznie­derlegungen auf dem Programm, erst am Grabmal des Unbe­kannten Soldaten, wel­ches an den Aufstand von 1944 gedenkt und anschließend am Warschauer Ghetto- Mahnmal zu Ehren der kämpfenden polnischen Juden im jüdischen Ghetto.21

Die erste Kranzniederlegung fand am Grabmal des Unbekannten Soldaten statt. Hier hat die polnische Regierung ein Zeremoniell organisiert, es war eine Ehren­kompanie anwe­send und die polnische Nationalhymne wurde gespielt. Darüber hinaus waren hier ca. 2000 Bürger dabei.22

Die zweite Kranzniederlegung fand am Warschauer Ghetto-Mahnmal statt. Diese wurde jedoch nur kurzfristig auf Brandts Wunsch hin durchgesetzt.23 Die polnische Regierung nahm dies widerstrebend hin, versuchte daher der zweiten Kranznieder­legung nur eine mindere Aufmerksamkeit zu schenken.24 Am Ghetto-Mahn­mal hielten deshalb nur zwei Soldaten Ehrenwache. Weiterhin hat die Regierung auch versucht, den Besuch dieses Mahnmals geheim zu halten, es waren hier auch nur 300- 400 Polen anwesend.25 Auch hier legte Brandt den Kranz nieder und gedachte den Ver­storbenen. Anders als vorgesehen kniete er aber plötzlich. Bei allen Anwe­senden löste der Kniefall einen „Schock“ aus, denn niemand hat mit derartigem ge­rechnet, selbst sei­ne Vertrauten, die ebenfalls in Warschau waren, konnten dies nicht fassen.26

Abschließend wurde der Vertrag unterzeichnet.

III. Die Reaktionen zum Kniefall

In Deutschland waren die Reaktionen auf den Kniefall unterschiedlich. Dies wird durch die Spiegel- Umfrage vom 14.12.1970 deutlich.27 Auf die Frage, ob der Kniefall ange­messen oder übertrieben war, antworteten 41%, dass er angemessen und 48%, dass die Geste übertrieben war. Weiterhin wurde anhand einer Grafik dargestellt, wie die Meinungen in verschiedenen Altersgruppen variierten. Die jün­gere und ältere Generation wertete den Kniefall als angemessen, wohingegen die 30- 60- Jährigen die Geste für übertrieben hielten. Hier lässt sich erkennen, dass die jüngere Generation keinen persön­lichen Bezug hat und die Vergangenheit deshalb neutraler sieht. Bei der älteren Genera­tion sieht man, dass diese aus den Fehlern gelernt und erkannt hat, dass eine Aussöh­nung mit Polen wichtig für das Zusammenleben in Europa ist. Der Großteil (54%) der mittleren Gruppe sagte, dass die Geste übertrieben sei. Hier kann festgestellt werden, dass die nationalso­zialistische Ideologie noch zu tief im Denken verwurzelt war oder dass die Zeit verdrängt wurde und keine Auseinandersetzung mit dieser Zeit stattfand.

Der Kniefall lässt sich jedoch nicht so leicht von Brandts Ostpolitik trennen. Da durch den Warschauer Vertrag die im 2. Weltkrieg deutschen Gebiete endgültig als polnisch anerkannt wurden, standen die Deutschen, die aus den ehemaligen deut­schen Ostgebie­ten vertrieben wurden, Brandts Politik negativ gegenüber. Dement­sprechend war auch ihre Reaktion auf den Kniefall. Brandt wurde der „Verzichts­politik“ angeklagt.28 Der Verlust der Ostgebiete wurde weiterhin als „einschneiden­des Opfer“ dargestellt, nicht nur für die Vertriebenen, sondern für ganz Deutsch­land.29 Politisch gesehen kam es im Zusammenhang mit dem Vertrag auch zu Un­stimmigkeiten, da SPD und FDP dem Ver­trag gegenüber positiv gestimmt waren, die CDU ihm aber kritisch gegenüber stand.30

Ein anderer Teil der deutschen Bevölkerung empfand beim Anblick des Kniefalls ein Gefühl der Scham.31 Die meisten waren jedoch froh, empfanden Erleichterung und wa­ren der Meinung, dass die Geste längst überfällig sei.32

Brandt war der erste deutsche Bundeskanzler, welcher nach Polen reiste, daher wa­ren viele bewegt und berührt, als sie ihn plötzlich am Ghetto- Denkmal knien sa­hen. Da­durch war der Kniefall für viele emotional aufwühlend.33 Dies zeigt, dass auch hier noch keine Aufarbeitung stattgefunden hat und der Schmerz noch sehr tief saß. Trotzdem empfanden viele Vertrauen gegenüber Brandt in Warschau.34 So­gar die Kriegsgeneration war ergriffen, genauso wie die junge Generation Polens, die durch den Kniefall bereit war, auf die Bundesrepublik zuzugehen.35 Dies war doch genau das, was Brandt errei­chen wollte.

[...]


1 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz? Brandts Kniefall, München 2005, S. 167.

2 Ebd. S. 168.

3 Creuzberger, Stefan: Westintegration und neue Ostpolitik. Die Außenpolitik der Bonner Republik, Berlin 2009, S. 110.

4 Supranowicz, Radoslaw: Verlorene Heimat. Stimmen der bundesdeutschen Presse zum Warschauer Vertrag 1970 (von Januar 1970 bis Februar 1971), Olzstyn 2012, S. 73.

5 Wolffsohn, Michael: Brandts Kniefall und das Berliner Holocaust- Mahnmal. In: Cieszkowska, Magda (Hg.): Wahr­heit, Erinnerung, Verantwortung/ der Warschauer Aufstand im Kontext der deutsch- polnischen Beziehungen, Wars­zawa 2010, S. 328.

6 Krzeminski, Adam: Der Kniefall. In: Bohrer, Karl Heinz; Scheel, Kurt (Hg.): Merkur, Deutsche Zeitschrift für eu­ropäisches Denken, S. 1080. [ http://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/x-01283/2000-11-krzeminski.pdf], 12.04.14.

7 Schmidt, Wolfgang: Aus historischer Verantwortung, moralischer Verpflichtung und politischer Überzeugung. Wie sich Bundeskanzler Willy Brandt um Israel und den Frieden im Nahen Osten bemühte, Berlin 2014, S. 13.

8 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz?, S. 66.

9 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz? Brandts Kniefall, München 2005; Wolffsohn, Mi­chael: Brandts Kniefall und das Berli­ner Holocaust-Mahnmal. In: Cieskowska, Magda (Hg.): Wahrheit, Erinnerung, Verantwortung/ der Warschauer Auf­stand im Kontext der deutsch- polnischen Beziehungen, Olzstyn 2012, S. 327- 247.

10 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz?; Behrens, Alexander (Hg.): Durfte Brandt knien? Der Kniefall von Warschau und der deutsch- polnische Vertrag, eine Dokumentation der Meinungen, Bonn 2010; Tessmer, Carsten: Das Willy- Brandt- Bild in Deutschland und Polen, Berlin 2001.

11 Tomala, Mieczyslaw: Deutschland-von Polen gesehen. Zu den deutsch-polnischen Beziehungen 1945-1990, Mar­burg 2000.

12 Brandt, Willy: Erinnerungen, Frankfurt am Main 1989.

13 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz?.

14 Rauer, Valentin: Geste der Schuld. Die mediale Rezeption von Willy Brandts Kniefall in den neunziger Jahren. In: o.Hg.: Tätertrauma: nationale Erinnerungen im öffentlichen Diskurs, Konstanz 2004, S. 133- 156; Schneider, Christoph: Der War­schauer Kniefall. Ritual, Ereignis und Erzählung, Konstanz 2006.

15 Rauer, Valentin: Geste der Schuld; Schneider, Christoph: Der Warschauer Kniefall.

16 Hille, Nicola: Willy Brandts Kniefall: die politische Bedeutung, emotionale Wirkung und mediale Rezeption ei­ner symbolischen Geste. In: Hein- Kircher, Heidi (Hg.): Erinnerungsorte, Mythen und Stereotypen in Europa, Wroc aw 2008, S. 163- 184.

17 N.N.: Kniefall angemessen oder übertrieben? Spiegel- Umfrage über Willy Brandts Totenehrung im früheren War­schauer Ghetto. In: Spiegel 51 (1970), S. 27. [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43822427.html], 20.12.13.

18 Brandt, Willy: Erinnerungen, Frankfurt am Main 1989.

19 Supranowicz, Radoslaw: Verlorene Heimat, S. 73.

20 Timmermann- Levanas, Andreas: Die politischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen von 1970 bis 1991. Vom Warschauer Vertrag bis zum Freundschaftsvertrag, Saarbrücken-Scheidt 1992, S. 44.

21 Krzeminski, Adam: Der Kniefall, S. 1080.

22 Hoffmann, Detlef: Der Kniefall des Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland am 7. Dezember. In: o.Hg.: Kunst und Politik: Jahrbuch der Guernica- Gesellschaft, 14 (2012), S. 135.

23 Brechenmacher, Thomas; Wolffsohn, Michael: Denkmalsturz?, S. 22.

24 Wolffsohn, Michael: Brandts Kniefall, S. 328.

25 Hoffmann, Detlef: Der Kniefall des Kanzlers, S. 135.

26 Schneider, Christoph: Der Warschauer Kniefall, S. 159.

27 N.N.: Kniefall angemessen oder übertrieben?, S. 27.

28 Supranowicz, Radoslaw: Verlorene Heimat, S. 105.

29 Ebd. S. 107.

30 Behrens, Alexander: Durfte Brandt knien?, S. 80.

31 Ebd. S. 53.

32 Hille, Nicola: Willy Brandts Kniefall, S. 171.

33 Tessmer, Carsten: Das Willy- Brandt- Bild, S. 99f.

34 Ebd. S. 107.

35 Krzeminski, Adam: Der Kniefall, S. 1086.

Details

Seiten
21
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668683884
ISBN (Buch)
9783668683891
Dateigröße
534 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v419710
Institution / Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
2,3
Schlagworte
willy brandts kniefall politische reaktionen kniefalls warschau

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