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Finanzmanagement von Nonprofit-Organisationen

Seminararbeit 1998 27 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

A. Definitionen und Abgrenzungsproblematik von Nonprofit- Organisationen
1. Was sind NPOs ? – Ein erster Versuch der Definition
2. Nonprofit- Organisationen aus betriebswirtschaftlicher Sicht
3. Nonprofit- Organisationen aus sozioökonomischer Sicht
4. Ziele und Zielsysteme der Nonprofit- Organisationen
5. Wo findet man NPOs und welche Leistungsbereiche werden durch sie abgedeckt Gemeinnützigkeit
6. Was versteht man unter Gemeinnützigkeit
7. Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit

B. Finanzierungsmanagement von NPOs
1. Stellenwert von Finanzierungsfragen in NPOs
2. Gegenüberstellung der Finanzierungsmöglichkeiten von NPOs
3. Einflussfaktoren bei der Förderung von Anbieter und Leistungsnachfrager
4. Der Nonprofit- Sektor im österreichischen Gesellschaftssystem

C. Beziehungen zwischen dem Staat und Nonprofit- Organisationen

Literaturverzeichnis

VORWORT

Wenn wir heute von Nonprofit-Organisation (auch kurz NPOs genannt) lesen oder hören, so klingt dies im ersten Augenblick immer nach „unprofitabel“ im Sinne von nicht professionell. Wer sich aber näher mit dieser speziellen Materie auseinandersetzt, der wird sehr schnell erkennen, wie professionell heute eine derartige Organisation sein muß, um sich in unserer schnellebigen Welt und dem veränderten Umfeld der einzelnen Organisationen zu behaupten, dies unabhängig davon ob soziale Organisation, Einrichtung der öffentlichen Hand oder Interessensvertretung.

Höchst erfolgreiche Projekte werden täglich von Nonprofit-Organisationen durchgeführt, die bewußt einen positiven Beitrag zur positiven Weiterentwicklung der Gesellschaft liefern.

NPOs denken, arbeiten und führen moderner und gehen wachsamer mit der Ressource Mensch um als viele andere Unternehmen.

Das riesige Potential so wie die ständige Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung dieser Organisationen birgt dennoch eine Reihe von Fragen und Problemen in sich. Unser Ziel war es nicht etwa Antworten auf alle Fragen zu finden, denn das würde den Rahmen dieser Arbeit

sprengen, sondern einen Einblick in die Thematik und Problematik zu geben. Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle Mag. Werner Bachstein aussprechen, der uns in jeder Hinsicht unterstützt und weitergeholfen hat.

Da das Themengebiet der Nonprofit-Organisationen so umfangreich ist, haben wir versucht selbst einige Schwerpunkte zu setzten, die uns besonders wichtig erscheinen wie vor allem die Finanzierungsproblematik die in engem Zusammenhang zu politischem Einfluß und der Rolle des Staates steht. Es war uns besonders wichtig neben einer ersten Definition näher auf dieses heikle Thema einzugehen, da es vielfach nicht bekannt ist und unterschätzt wird.

A. Definition und Abgrenzungsproblematik von Nonprofit- Organisationen

1. Was sind NPOs? –Ein erster Versuch der Definition

Wie bereits im Vorwort erwähnt wird die Bedeutung von NPOs immer wichtiger da sie ein bedeutender Bestandteil unseres Wirtschafts- und Gesellschaftslebens geworden sind und ihre wirtschaftliche, kulturelle, soziale aber auch politische Rolle nicht zu unterschätzen ist.

(Badelt, 1997: S.5).

Will man eine geeignete Definition für NPOs finden so ist das schwierig, da es sich hier um sehr komplexe, vielseitige Organisationen handelt, die sich unmöglich in einem Satz verpacken lassen. Wir werden also hier nicht in einem Satz definieren was eine Nonprofit- Organisation ausmacht, sondern vielmehr ist es unser Ziel durch ihre Merkmale und Leistungen ein möglichst getreues Bild zu verschaffen.

Wie ebenfalls schon im Vorwort erwähnt, ist die Bezeichnung Nonprofit - Organisation oft mit negativen Assoziationen behaftet, da automatisch angenommen wird, daß NPOs keine Gewinne erwirtschaften. Natürlich handelt es sich hier um einen Trugschluß, denn primär soll uns diese Bezeichnung sagen, daß NPOs nicht auf Gewinn ausgerichtet sind und sich somit von anderen Unternehmen abgrenzt.

Im Anglo - Amerikanischen Raum wird vielmehr von einer not-for-profit oder einer nongovernmental organisation gesprochen, die dem Charakter einer solchen Organisation schon eher entspricht ( Badelt, 1997: S.6).

Auch wenn die Bezeichnung NPO nicht optimal ist, wollen wir sie beibehalten, da sie im deutschsprachigen Raum nun einmal gebräuchlich ist. Die Frage stellt sich nun, was man unter einer solchen Nonprofit - Organisation versteht?

NPOs sind formale, private Organisationen ( in diesem Zusammenhang als „nicht - staatlich“ gemeint), die an ihre Eigentümer oder Mitglieder keine Gewinne ausschütten. Falsch wäre die Annahme, daß sie keine Gewinne erzielen, denn Gewinne werden zwar erwirtschaftet, bleiben aber im Unternehmen und werden für einen bestimmten Zweck verwendet. Außerdem sind NPOs u.a. noch durch die Tatsache gekennzeichnet, daß sie auf Selbstverwaltung und Freiwilligkeit basieren (Badelt, 1997: S.7-9).

Natürlich sind die genannten Kriterien in den verschiedenen Organisationen unterschiedlich gewichtet und diese Charakteristika alleine lassen uns nicht allzuviel über NPOs erfahren, deshalb wollen wir unten noch näher auf die Inhalte von Nonprofit - Organisationen eingehen, wie auf ihre Ziele und Leistungsbereiche, aber auch auf die Finanzierungsproblematik und die Frage des alternativen Angebots, die sicher auch wesentliche Elemente einer Nonprofit- Organisation darstellen.

Im weiteren wollen wir Nonprofit-Organisationen aus betriebswirtschaftlicher und soziökonomischer Sicht veranschaulichen.

2. Nonprofit- Organisationen aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Eine der wichtigsten Betrachtungsweisen aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Vergleich von Nonprofit-Organisationen mit gewinnorientierten Unternehmen. Stellt man einen Vergleich an , so ist festzustellen, daß beide eine Reihe von Gemeinsamkeiten besitzen. Beide Formen verarbeiten Ressourcen in Form von Gütern (immateriell oder materiell) und Dienstleistungen; beide richten ihre Produktion nach Kundenbedürfnissen aus; beide besitzen entsprechende Management,- Finanzierungs- und Marketinginstrumente zur Steuerung ihrer Systeme.

Trotzdem lassen sich bei näherer Betrachtung wesentliche Unterschiedsmerkmale erkennen.

Einerseits ergibt sich ein merkbarer Unterschied aufgrund der Leistungsbereiche im

sozial- gesellschaftlichen Bereich wie etwa Hilfsorganisationen gegen Drogen und Alkoholmißbrauch. Hier ergibt sich auch eine entsprechende Schwierigkeit der Messbarkeit des Outputs, was hier etwa der Suchtheilung entsprechen würde. In gewinnorientierten Unternehmen tritt dieses Problem im allgemeinen nicht auf.

Ebenfalls ein wesentlicher Unterschied tritt bei der monopolartigen Marktstellung einiger NPOs auf, woraus sich oft Informationsprobleme und des Vertrauens ergeben.

Auch in ihrer Rechtsform, in steuerrechtlichen Angelegenheiten und Arbeitsrechtsfragen wäre es falsch von gewinnorientierten Unternehmen auf NPOs zu schließen (Badelt, 1997: S.76-77).

Auf die Besonderheiten der Rechtsformen und die steuerlichen Auswirkungen die sich daraus ergeben werden wir später näher eingehen.

Neben allgemeinen Morphologien und Typologien weisen NPOs auch noch andere Merkmale auf, die sie von anderen Unternehmen unterscheiden. Dies sind vor allem marktbezogene Unterschiede, wie z.B. alle Arten von Austauschbeziehungen.

In herkömmlicher betriebswirtschaftlicher Betrachtung wäre es im allgemeinen unmöglich eine Leistung ohne entsprechende Gegenleistung wie etwa Zahlungen, Dividenden oder Zinsleistungen zu erhalten. In NPOs sind es oft Gegenleistungen in Form von Anerkennung, Dank oder Zeitwidmung. Auch kann es durchaus vorkommen, daß die Güterüberlassung sich nicht wie üblich am Marktpreis orientiert.

Bei der Betrachtung von NPOs ist also durchaus ein dehnbarer Marktbegriff hinzuzuziehen, der sich über den allgemeinen betriebswirtschaftlichen Gebrauch hinaus anwenden läßt.

Im Sinne dieser Austauschbeziehungen am Markt fließen noch Probleme der öffentlichen Meinung, die Abhängigkeit von politischen Parteien, die Mitarbeitergewinnung und vor allem die Finanzierungsproblematik ein.

3. Nonprofit- Organisationen aus sozioökonomischer Sicht

Natürlich lassen sich NPOs nicht nur aus betriebswirtschaftlicher sondern auch aus sozioökonomischer Sicht betrachten. Zieht man letztere Betrachtungsweise heran, so geht es hier vor allem um die Rolle und das Verhalten von NPOs in gesellschaftlicher Hinsicht.

Oft spricht man hier vom Nonprofit- Sektor als „Zivilgesellschaft“ („Civil Society“) aufgrund ihrer Tätigkeit im Bereich der Unterstützung von sozialen Netzwerken, was oftmals als staatliche Aufgabe gesehen wird (Badelt, 1997: S. 86).

In Bezug auf die Produktion von öffentlichen Gütern werden NPOs häufig als eine Folgeerscheinung von Staatsversagen oder sogenanntem Kontraktversagen betrachtet. Letzteres bedeutet, daß Konsumenten oft vorzugsweise Leistungen von NPOs anstelle von gewinnorientierten Unternehmen beziehen, was sich aufgrund eines Vertrauensvorschuß diesen gegenüber ergibt. Natürlich vertraut der Konsument seine Spende lieber einer Hilfsorganisation wie der Caritas an, als einem gewinnorientierten Unternehmen oder gar dem Staat. Auch in der sozioökonomischen Sichtweise kann man also wesentliche Unterschiede zu klassisch gewinnorientierten Unternehmen feststellen.

Nicht nur unterschiedliche Leistungserstellung im Sinne von unterschiedlichen Qualitätserfordernissen, sondern auch die Einstellung des Unternehmers selbst (oftmals aus religiöser oder ideologischer Überzeugung),die Beschäftigung von Randgruppen wie beispielsweise behinderten Personen, die Technologiedifferenzierung (z.B. Umweltfreundlichkeit), die Verantwortlichkeit gegenüber dem Klienten (im Sinne von konkreter Hilfe und Unterstützung), aber auch die bereits erwähnte Preisdifferenzierung (meist niedriger als der am Markt verlangte Preis) zeichnen die klassische Nonprofit- Organisation aus und grenzt sie klar zu ihrer Umwelt ab.

(Badelt, 1997: S 97).

4. Ziele und Zielsysteme der Nonprofit- Organisationen

Auch hier muß man wieder klar zwischen Zielsystemen gewinnorientierter Unternehmen und solchen von NPOs unterscheiden. De facto zielen gewinnorientierte Unternehmen – wie der Name schon sagt – primär auf Gewinn ab, anders als NPOs, die als Oberziel eine Mission definieren.

Hier ergibt sich die Schwierigkeit der Messbarkeit, da eine solche Mission nicht quantifizierbar ist (Badelt, 1997: S136).

Beispielsweise sportlicher Erfolg. Sportlicher Erfolg kann lediglich mit anderen in Relation gesetzt werden, ist aber als solches nicht meßbar. Auch die Heilung eines Suchtkranken ist nicht eindeutig festzulegen und schon gar nicht in Zahlen zu erfassen.

Dennoch sind Ziele wichtig und notwendig um Erfolg zu haben, das gilt auch für NPOs. Auch ihre Ziele müssen operational, vollständig und in Beziehung zueinander gesetzt werden.

Für NPOs sind vor allem qualitative Ziele von erheblicher Bedeutung, da quantitative Vorgaben oft gar nicht möglich sind.

Im Gegensatz zu gewinnorientierten Unternehmen sind Ziele von NPOs auch oftmals weniger flexibel da sehr häufig eine politische und finanzielle Abhängigkeit vorherrscht, was die Realisierbarkeit gewünschter Ziele nicht allzu selten behindert. Dazu kommt noch, daß der Bedarf an Leistungen im Nonprofit Sektor oft mit einer gewissen Dringlichkeit verbunden ist, die ebenfalls die Flexibilität einschränkt (Badelt, 1997: S139).

Ziele von NPOs können also, oder besser sollten teilweise einer politischen und finanziellen Dimension zugeordnet werden.

Auch die breite Vielfalt der Interessensgruppen (auch Stakeholder genannt) verhindert Flexibilität und ruft Konflikte hervor .Eine Vielzahl von Einzelinteressen gilt es hier zu koordinieren und zu kombinieren.

Auch im Nonprofitbereich ist es wichtig fachliche und wirtschaftliche Subziele zu verfolgen und diese in Einklang mit der angestrebten Mission zu bringen.

Nach einer kurzen Einführung über allgemeine Merkmale und Typologien des Nonprofit Sektors scheint es nun sinnvoll spezifische, quantitative Indikatoren des Sektors näher zu erläutern.

Es war nicht unser Ziel hier eine Auflistung von Daten und Zahlen anzuführen, sondern vielmehr einen Überblick über die gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Situation in Österreich zu erläutern.

5. Wo findet man NPOs und welche Leistungsbereiche werden durch sie abgedeckt ?

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Indikatoren

Gesamtwirtschaftlich betrachtet steht vor allem die Zahl der NPOs im Vordergrund, hier ist allerdings zu bemerken, daß eine Zählung im herkömmlichen Sinn noch nicht stattgefunden hat, vielmehr wird derzeit noch auf andere Informationsquellen zurückgegriffen wie beispielsweise Datenmaterial über bestehende Vereine, eine der wahrscheinlich wichtigsten Formen von NPOs.

An Vereinen beteiligt sind dem Mikrozensus zufolge (1992 erhoben) knapp 23% der österreichischen Bevölkerung, eine doch sehr eindrucksvolle Zahl, die sehr gut den sozialen Charakter dieser Organisationsform widerspiegelt. Im Jahr 1995 bestanden nach dem Vereinsregister 9000 Vereine in Österreich, wobei eine steigende Tendenz zu beobachten ist.

An politischen Parteien wurden 1992 475 registriert – wobei auf die Relevanz dieser Parteien und ihrem Einfluß auf Entscheidungen und die Finanzierung später noch näher eingegangen wird.

Eine weiter mögliche Organisationsform von Nonprofit-Organisationen können auch Stiftungen und Fonds sein – der gemeinnützige Zweck, der oft über ein Bundesland hinaus geht (in diesem Fall spricht man von Bundesstiftungen) steht hierbei im Vordergrund.

Nach einer Erhebung 1996 zu Folge existierten in Österreich zu diesem Zeitpunkt 204 Bundesstiftungen und 70 Fonds (neben 375 Landesstiftungen und –fonds, deren Tätigkeit sich auf ein bestimmtes Bundesland beschränkt). Auch das Genossenschaftswesen fällt aufgrund des gemeinnützigen Zwecks ebenfalls oftmals in die Kategorie der NPOs. Aufgrund einer statistischen Erhebung sind etwa 17% aller Genossenschaften als NPOs organisiert – die Zahl als solches ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da hier auch Konsumgenossenschaften inkludiert sind. (Badelt, 1997: S. 61).

Bei der Erfassung der Leistungserstellung gibt es sowohl bei der quantitativen als auch bei der qualitativen Erfassung eine Fülle von Schwierigkeiten, wobei wir auf die qualitativen erst später eingehen werden.

Quantitativ gesehen lassen sich die Schwierigkeiten aus der Tatsache ableiten, daß Organisationen die beispielsweise die Hälfte ihrer Finanzierung aus öffentlicher Hand beziehen, dem öffentlichen Sektor zugeordnet werden und daß ehrenamtliche Tätigkeit oftmals nicht in den Bereich der Wertschöpfung der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung mit einbezogen und deshalb statistisch gar nicht erfaßt wird.

Aufgrund dieser Tatsache ist es noch nicht möglich eine allumfassende Quantifizierung

( besonders auch im Bezug auf Beschäftigungszahlen) anzuführen.

Tendenzaussagen können jedoch aufgrund von Stichprobenerhebungen gemacht werden. Interessant ist an dieser Stelle sicherlich das Arbeitsvolumen ehrenamtlicher Tätigkeiten, welches bis dato zwischen 238.000 und 537.000 Erwerbstätigen liegt, was etwa 8,5% bzw. 16,8% des Arbeitskräftevolumens der unselbständigen Erwerbstätigen in Österreich entspricht (Badelt, 1997: S. 63).

Weitaus eindrucksvoller jedoch scheint die soziale Relevanz dieser Tätigkeit, da mehr als die Hälfte aller erwachsenen Österreicher gelegentlich oder öfter ehrenamtlich tätig sind. (Hierbei ist allerdings zu erwähnen, daß nicht jede ehrenamtliche Tätigkeit in NPOs stattfindet).

Nach einer Studie der EU-Kommission in den EU-Staaten waren 1996 rund 6,5 Millionen Menschen in NPOs beschäftigt. Es zeigt sich, daß speziell in den letzten Jahren ein starkes Ansteigen der Beschäftigungszahlen zu verzeichnen war ( Novotny E. 1997: S. 102).

[...]

Details

Seiten
27
Jahr
1998
ISBN (eBook)
9783638402224
Dateigröße
591 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v42112
Institution / Hochschule
Wirtschaftsuniversität Wien – Klein- und Mittelbetriebe
Note
gut
Schlagworte
Finanzmanagement Nonprofit-Organisationen Klein- Mittelbetriebe

Autor

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