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Geschichte und Merkmale des Global Players Apple

Facharbeit (Schule) 2017 24 Seiten

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte des Unternehmens
2.1 Informationen über das Unternehmen

3. Merkmale des Unternehmens Apple, die es als Global Player kennzeichnet

4. Auswirkungen/Kritik/Vor-& Nachteile

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Statista: „Das Apple Jahrzehnt. Börsenwert in Mrd. US-Dollar.“ URL: https://de.statista.com/infografik/58/boersenwert-von-ibm-microsoft-und-apple/; Von Matthias Brandt, zuletzt aktualisiert am 26.01.2012, aufgerufen am 03.11.2017

Abb. 2: Statista: „Vergleich des Börsenwerts von IBM, Microsoft, Google und Apple in den Jahren 2009 und 2016 in Milliarden US-Dollar“ URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/216505/umfrage/boersenwert-von-ibm-microsoft-und-apple-im-vergleich/; Zuletzt aktualisiert im April 2017, aufgerufen am 03.11.2017

Abb. 3: Thinglink. „This is the original picture of the three Apple founders“ URL: https://www.thinglink.com/scene/892972701172367360; Aufgerufen am 03.11.2017

Abb. 4: URL: http://static.giga.de/wp-content/uploads/2016/08/gartner-q2-2016-1.jpg; Aufgerufen am 03.11.2017

Abb. 5: URL: http://static.giga.de/wp-content/uploads/2016/08/gartner-q2-2016-2.jpg; Aufgerufen am 03.11.2017

Abb. 6: Tagesschau: „Apple Zentrale in Cupertino“ URL: https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/apple-249~_v-modPremium.jpg; Aufgerufen am 03.11.2017

1. Einleitung

„Global Player (englisch für globaler Spieler) ist eine Bezeichnung für ein Unternehmen, das am internationalen Wettbewerb teilnimmt und in seiner Branche mit Technik, Qualität und Innovation weltweit eine Vormachtstellung einnimmt.“[1]

Global Player entstehen, wenn große Konzerne andere Firmen im gleichen Marktsegment akquirieren. Es bildet sich durch z.B. Fusionen ein Monopol in dem jeweiligen Bereich, dadurch entstehen Global Player. Dies ist ein Effekt der Globalisierung.[2] Diese neu entstandenen Konzerne übernehmen eine Vormachtstellung in ihrem Marktbereich und erreichen somit eine internationale Bedeutung. Weitere Kennzeichen sind global agierende Tochterunternehmen und Zulieferer mit einem hohen Anteil an eigenen Mitarbeitern. Diese Global Player werden häufig durch eine Zentrale koordiniert.[3]

In der folgenden Ausarbeitung werde ich auf das Unternehmen Apple mit den eben genannten Kennzeichen als Global Player genauer eingehen, sowie die Unternehmenshistorie erläutern. Abschließend werde ich den jetzigen Stand des Unternehmens kritisch betrachten und meine Arbeit mit einem Fazit abschließen. Apple ist dafür gut geeignet, da es die Voraussetzung für diese Erarbeitung im Ganzen erfüllt und man damit das Beispiel Global Player von vielen Seiten, auch kritisch, beleuchten kann.

2. Geschichte des Unternehmens

Im folgenden Text gehe ich auf die Geschichte des Unternehmens ein, sowie werde ich einige Informationen über das Unternehmen Apple benennen.

Das Unternehmen wurde am 01. April 1976 gegründet. Die Gründer waren Steve Jobs, Steve Wozniek und Ronald Wayne mit dem Startkapital von ca. 1300 US-Dollar in der Garage von Steve Jobs Eltern im Silicon Valley.[4] Ronald Wayne stieg nach wenigen Tagen aus der Unternehmung aus, da ihm die finanzielle Lage des Unternehmens zu unsicher war. Er verkaufte seine Anteile für 2300 US-Dollar. Mit der Unterstützung eines Finanzgebers gelang es dem Start-Up-Unternehmen im Mai 1976 den Apple I herauszubringen. Mit einem Preis von 666,66 US-Dollar verkaufte sich das Gerät rund 200-Mal.

Im April 1977 hat Apple den Apple II herausgebracht, dieser war wie der Apple I alleine von Steve Wozniek entworfen. Er hatte einen Preis von 1.295 US-Dollar, dieses Gerät entwickelte sich zu einem großen Erfolg, durch circa 2 Millionen verkaufte Exemplare. Dieses Prinzip änderte sich mit der Einstellung von Jef Raskin im Unternehmen. Dieser begann mit der Forschung für einen Billig-Computer für die Breite der Bevölkerung und nicht mehr für spezielle Anwendungen, woraus das Macintosh Projekt, heute Mac, wurde. Raskin hatte jedoch große Meinungsverschiedenheiten mit Jobs und kündigte 1982.[5]

1980 ging Apple an die Börse, zudem zog sich Steve Wozniek, aufgrund eines privaten Flugzeugunfalls, ab 1981 teilweise zurück.[6]

1983 wurde der Computer „Lisa“ auf den Markt gebracht, welcher ungefähr 10.000 US-Dollar gekostet hat. Dies war kein wirtschaftlicher Erfolg für Apple, jedoch ein technischer Erfolg, da es nun möglich war, ein Desktop wie es ungefähr auf fast jedem PC vorhanden ist mit der Hilfe von dem Forschungsinstitut Xerox Star zu entwickeln.

Diese grafische Oberfläche wurde 1984 von Apple durch den Macintosh auf den Massenmarkt gebracht. Das brachte dennoch nicht den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg. Die hauptsächlichen Gewinne wurden über den Apple II erwirtschaftet.[7]

Im Frühjahr 1983 trat der bisherige Firmenchef Mike Markkula zurück und, der bis dahin für das sehr begabt gehaltene Marketing Genie, John Sculley übernahm den Job. Sculley und Jobs zerstritten sich, daraufhin musste Jobs die Firma verlassen. Er gründete die Computerfirma NeXT im September 1985. Des Weiteren kaufte Jobs den Unternehmensbereich „Trickfilm“ von Lucas Arts, woraus Pixar später entstand.

Weitere neue Entwicklungen von Apple unter Sculleys Führung erwiesen sich alle als Flops, wie z.B. 1989 den ersten Laptop, der später jedoch durch eine Überarbeitung von Sony erfolgreich wurde. Durch den immer größeren Druck der Konkurrenz von Microsoft wurde Firmenchef Sculley von Micheal Spindler abgelöst. Dieser wurde auch durch anhaltende wirtschaftliche Misserfolge von Gil Amelio im Jahre 1996 abgelöst. Er entschied sich aufgrund der immer größeren Marktverluste an Microsoft, durch ein veraltetes Mac Betriebssystems, die Firma NeXT von Steve Jobs zu übernehmen, um eine bevorstehende Zahlungsunfähigkeit zu verhindern.[8]

Mit dieser Übernahme wurde die Firmenstruktur von Apple grundsätzlich verändert und umstrukturiert. Die führenden Positionen wurden hauptsächlich mit NeXT Mitarbeitern besetzt, z.B. hatte Steve Jobs die Rolle des CEO übernommen. Zu der Umstrukturierung gehörte nicht nur der Wechsel der Führungspositionen, sondern auch die Einstampfung einiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Jobs fokussierte sich nun nur noch auf vier Produkte. Mit vollem Erfolg: der 1998 vorgeführte iMac wurde zum meistverkauften Personal-Computer Amerikas.

Zudem begann Jobs Verhandlungen mit dem Erzrivalen Microsoft zu führen, um die Firma zu retten. Microsoft investierte 150 Mio. US-Dollar in stimmrechtlose Apple Aktien. Dadurch entstand in einer engen Zusammenarbeit, mit einer Kombination aus den innovativen Ideen von NeXT, ein Betriebssystem, was einen guten wirtschaftlichen Erfolg brachte.[9]

Mit der Vorstellung des iPods, inklusive dem jedoch etwas später vorgestellten iTunes Programms im Oktober 2001 und der Einführung des Einzelhandels mit den sogenannten Apple Stores etablierte sich Apple als Marktführer. Nach einigen Erneuerungen und wirtschaftlichen Erfolgen erkrankte Steve Jobs 2004 an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Tim Cook wurde Übergangsweise neuer CEO bei Apple, Steve Jobs konnte jedoch vorerst erfolgreich behandelt werden.

Im Januar 2007 führte Apple das Apple TV und das iPhone vor. Das iPhone war ein totaler Verkaufsschlager. Zudem wurde die Produktlinie des iPads im Januar 2010 eingeführt und eroberte somit die Smartphone und Tablet Märkte. Seit August 2011 war Steve Jobs endgültig nicht mehr CEO und Tim Cook übernahm, da Jobs aufgrund seiner Vorerkrankung unter schweren gesundheitlichen Einschränkungen litt. Er starb am 05. November 2011 nach einem langen Leidensweg. Mit der Einführung der Apple Watch erweiterte Apple seine Produktleiste zuletzt.

Die Rolle von Steve Jobs für den Erfolg des Unternehmens war essenziell. Er übernahm das Unternehmen Ende der 1990er Jahre kurz vor der Insolvenz und hat es innerhalb von wenigen Jahren zu einem der größten Global Player der Welt gemacht.[10]

Mit dieser Übernahme wurde die Firmenstruktur von Apple grundsätzlich verändert und umstrukturiert. Sie wurden hauptsächlich mit NeXT Mitarbeitern besetzt, z.B. hat Steve Jobs die Rolle des CEOs übernommen. Zu der Umstrukturierung gehörte nicht nur der Wechsel der Führungspositionen, sondern auch die Einstampfung einiger Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Jobs fokussierte sich nun nur noch auf vier Produkte. Mit vollem Erfolg, der 1998 vorgeführte iMac wurde zum dem meistverkauften Personal Computer Amerikas.

Zudem begann Jobs Verhandlungen mit dem Erzrivalen Microsoft zu führen, um die Firma zu retten. Microsoft investierte 150 Mio. US-Dollar in stimmrechtlose Apple Aktien. Dadurch entstand eine enge Zusammenarbeit, mit einer Kombination aus den innovativen Ideen von NeXT enstand ein Betriebssystem, was einen guten wirtschaftlichen Erfolg brachte.[11]

Mit der Vorstellung des iPods, inklusive dem jedoch etwas später vorgestellten iTunes Programm im Oktober 2001 und mit dem Einstieg in den Einzelhandel mit den sogenannten Apple Stores etablierte sich Apple als Marktführer. Nach einigen Erneuerungen und wirtschaftlichen Erfolgen erkrankt Steve Jobs 2004 an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Tim Cook wird Übergangsweise neuer CEO bei Apple, Steve Jobs konnte jedoch vorerst erfolgreich behandelt werden.

Im Januar 2007 führte Apple das Apple TV und das iPhone vor. Das iPhone war ein totaler Verkaufsschlager. Zudem wurde die Produktlinie des iPads im Januar 2010 eingeführt und Apple eroberte somit die Smartphone- und Tablet Märkte. Seit August 2011 ist Steve Jobs endgültig nicht mehr CEO und Tim Cook übernimmt diese Position, da Jobs aufgrund seiner Vorerkrankung unter schweren gesundheitlichen Einschränkungen litt. Er stirbt am 05. November 2011, nach einem langen Leidensweg. Mit der Einführung der Apple Watch erweiterte Apple zuletzt seine Produktpalette.

Die Rolle von Steve Jobs für den Erfolg des Unternehmens war essenziell. Er übernahm das Unternehmen Ende der 1990er Jahre kurz vor der Insolvenz und hat es innerhalb von wenigen Jahren zu einem der größten Global Player der Welt gemacht.[12]

Abb. 1: Börsenwert von IBM, Microsoft & Apple im März 2002 und Januar 2012.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Grafik verdeutlicht die Entwicklung des Börsenwertes der drei Computerhersteller IBM, Microsoft und Apple. IBM konnte in zehn Jahren seinen Börsenwert um knapp 26 % steigern. Dagegen verglichen hat Microsoft ca. 77 Mrd. US-Dollar an Börsenwert verloren. Als einziger konnte Apple, vor allem durch das iPhone, seinen Börsenwert fast um den Faktor 50 erhöhen, von 8,4 Mrd. US-Dollar auf 414,1 Mrd. US-Dollar.

Abb. 2: Börsenwert von IBM, Microsoft, Google und Apple in 2009 & 2016

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese Grafik verdeutlicht die Entwicklung des Börsenwertes von Apple, Google, Microsoft und IBM. Der Börsenwert von IBM ist stagniert mit einer leicht sinkenden Tendenz. Während die Börsenwerte von Apple, Google und Microsoft stark angestiegen sind.

2.1 Informationen über das Unternehmen

Apple Inc., ehemals Apple Computer Inc., ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Cupertino, Kalifornien. Apple gehört zu den Marktführern in der Branche Mobilfunk, Unterhaltungselektronik, Betriebssysteme, sowie im Bereich Computer. Das Unternehmen beschäftigt global ungefähr 116.000 Mitarbeiter.

[...]


[1] Wikipedia “Global Player” (online)

[2] Klett “Infoblatt über Global Player” (online)

[3] Unterrichtsinhalte

[4] Wikipedia „Apple“ (online)

[5] Mac History „Timeline: Die Geschichte von Apple (1976-2017)“ (online)

[6] Wikipedia “Apple” (online)

[7] Mac History „Timeline: Die Geschichte von Apple (1976-2017)“ (online)

[8] Wikipedia “Apple” (online)

[9] Wikipedia “Apple” (online)

[10] Mac History „Timeline: Die Geschichte von Apple (1976-2017)“ (online)

[11] Wikipedia “Apple” (online)

[12] Mac History „Timeline: Die Geschichte von Apple (1976-2017)“ (online)

Details

Seiten
24
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668691537
ISBN (Buch)
9783668691544
Dateigröße
967 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v423565
Note
1
Schlagworte
Hausarbeit Apple Global Player Merkmale eines Global Player Geschichte Apples

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