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Basketball im Schulunterricht. Einführung des Standwurfs in einer Unterstufenklasse

Hausarbeit 2017 29 Seiten

Sport - Sportarten: Theorie und Praxis

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Themen- und Sachanalyse
2.1 Korbwürfe im Basketball
2.2 Der Standwurf
2.3 Die Kommunikationsfähigkeit

3. Bedingungsanalyse
3.1 Rahmenbedingungen
3.2 Lerngruppe und Ausgangslage
3.3 Bezug zum Lehrplan
3.4 Begründung des Themas

4. Didaktische Analyse

5. Sequenzplanung und Konkretisierung der Ziele
5.1 Sequenzplanung
5.2 Konkretisierung der Ziele

6. Tabellarischer Stundenentwurf

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Überkopfposition beim Standwurf

Abbildung 2: Standwurf einhändig

Abbildung 3: Häufige Fehler beim einhändigen Standwurf

Abbildung 4: Kooperationsfähigkeit im Sport

Abbildung 5: Die Sequenz ‚Sportspiele – Basketball‘

1. Einleitung

Der persische Philosoph Omar Khayyam sagte bereits um 1.100 n. Chr. in einem seiner Sinnsprüche: „ Du bist der Ball, mit dem das Schicksal spielt, weil Gott, der willenlose Bälle wirft, seit 1.000 Jahren nach dem Fangkorb zielt “ (Deutscher Basketball Bund, 2017). Dieses Zitat verdeutlicht, dass Basketball eine lange Tradition aufweist. Verschiedene Kulturvölker (z.B. Mayas, Azteken, Inkas) spielten bereits ein basketballähnliches Spiel, bei dem ein Ball durch einen Ring geworfen werden musste. Als Erfinder des modernen Basketballspiels wie wir es heute kennen gilt Dr. Janes Naismith, der Basketball im Jahr 1891 ursprünglich als Wintertraining in der Halle für Football- und Baseballteams entwickelte. Naismith beschrieb seine neu erfundene Sportart mit den Worten: „ Um Erfolg zu haben, mussten sich Geschicklichkeit und Wurfgenauigkeit mit Kraft, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen verbinden “ Naismith betont damit, dass die Sportart Basketball höchste Anforderungen an Technik, Taktik und Koordination stellt und präzise Würfe ein elementares Erfolgskriterium sind (Azrak, 2012). Damit das Zielspiel Basketball im Schulsport entsteht, sollte sich jeder Lehrer bewusst sein, dass Begeisterung und Lernbereitschaft der Schüler zwei ganz entscheidende Pfeiler dafür sind, sich intensiv den Herausforderungen dieser Sportart stellen zu können. Eine Voraussetzung hierfür ist eine interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Unterrichtseinheit, die auch zum eigenständigen Handeln anregt. Angesichts dieser Tatsache sollte der Lehrer also nicht nur einschlägiges Fachwissen aus der Sportart Basketball anwenden, sondern auch Entwicklungshelfer und Vorbild sein. Der Lehrer sollte ein Bewusstsein für die entsprechende psychosoziale Entwicklungsstufe der Schüler haben, einen vertrauensvollen Umgang mit den Schülern pflegen und einen emotionalen Bezug zu ihnen herstellen (Sygusch, 2007, S. 100-101). Dazu ist ein hohes Maß an pädagogischem Feingefühl seitens des Lehrers von Nöten, um der Heterogenität der Schüler in Bezug auf deren unterschiedliche sportliche Vorerfahrung, Leistungsfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft gerecht zu werden. Der Lehrer hat die Aufgabe, soziale Ausgrenzung, Überforderung, Ängste und Frustration zu vermeiden und die Schüler durch eine kompetente pädagogisch-didaktische Gestaltung zu motivieren. Infolgedessen haben die Lehrer „ immer auch eine bewusste oder unbewusste Erziehungsfunktion, die durch ihre Grundhaltung und ihre Rolle als Vorbild geprägt wird. Systematisches Handeln schließt es ein, sich dieser Funktion bewusst zu sein “ (Sygusch, 2007, S. 101). Vor diesem Hintergrund wird die folgende Unterrichtsstunde zum Thema ‚Einführung des Standwurfs‘ ausgearbeitet.

2. Themen- und Sachanalyse

2.1 Korbwürfe im Basketball

Der Korbwurf ist zweifellos die bedeutendste technische Fertigkeit im Basketball. Auch wenn ein Spieler alle anderen technischen Elemente beherrscht, ist er in seiner Wirkung massiv eingeschränkt, solange er nicht korbgefährlich ist. Daher muss dem Erlernen und Verbessern der Wurftechnik große Beachtung geschenkt werden (Neumann, 2012, S. 38). Strukturell lassen sie die Wurftechniken im Basketball in Druckwürfe (Standwurf, Druckwurfkorbleger, Sprungwurf) und Langarmwürfe (Unterhandkorbleger, Hakenwürfe) differenzieren. „ Die Gemeinsamkeit der Druckwürfe liegt in ihrer über Kopf hohen Wurfauslage bei gebeugtem Ellenbogengelenk des Wurfarms, in der der Handrücken zur [...] Wurfschulter zeigt. Die Bewegung endet durch ein schnelles Abklappen des Handgelenks vom Körper weg “ (Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 163). Im Gegensatz dazu wird bei den Langarmwürfen der Ball mit gestreckten Wurfarm möglichst nah ans Ziel (Unterhandkorbleger) oder weg vom Gegner (Hakenwürfe) geführt, wobei der Handrücken vom Körper weg zeigt und der letzte Kraftimpuls durch Beugen des Handgelenks nach oben (Unterhandkorbleger) bzw. zur Gegenschulter (Hakenwürfe) gegeben wird (Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 163).

2.2 Der Standwurf

Unter Standwurf (Positionswurf) versteht man das Werfen des Balls auf den Korb aus dem sicheren beidbeinigen Stand. Der Wurf kann mit einer oder mit beiden Händen ausgeführt werden, wobei als Zieltechnik der einhändige Standwurf anzustreben ist “ (Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 80). Im Wettkampfspiel Basketball hat der Standwurf kontinuierlich an Bedeutung verloren. Er wird nahezu nur noch als Freiwurf ohne Gegnerbehinderung ausgeführt. Dennoch ist der Positionswurf ein wesentliches Grundelement in der Anfängerschulung, da er die technischen Voraussetzungen für die dynamischen Würfe (z.B. Korbleger, Sprungwurf) schafft (Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 80). Prinzipiell kann der Standwurf einhändig oder beidhändig geworfen werden. Für sehr junge Kinder bietet sich beim beidhändigen Wurf der Vorteil, dass die notwendige Kraft in der Endbeschleunigung durch zwei Hände erzeugt wird (Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 82). In der Literatur wird jedoch empfohlen, von vornherein den einhändigen Wurf zu schulen, da die Zielgenauigkeit – die beschleunigende Kraft wird nur durch eine Hand und damit nur in eine Richtung auf den Ball übertragen – bei dieser Technik besser ist (Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 164; Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 80; Braun, Goriss & König, 2014, S. 46). In diesem Zusammenhang warnen Steinhöfer & Remmert (2011, S. 80): „ Bei aller grundsätzlicher Bedeutung des Einhandwurfs sollte jedoch der Neigung vieler junger Schüler und insbesondere Schülerinnen Rechnung getragen werden, Beidhandwürfe auszuführen. Anfänger sollten nicht gezwungen werden, eine Wurfart zu erlernen, die ihnen nicht oder noch nicht liegt“. Aufgrund dessen besonderer Relevanz wird im weiteren Verlauf dennoch der Fokus auf den einhändigen Standwurf gelegt.

Die folgende Bewegungsbeschreibung bezieht sich auf einen einhändigen Standwurf, der mit der rechten Hand ausgeführt wird. In der Ausgangsposition sind die Füße des Werfers schulterbreit aufgestellt (stabiler Stand) und sie zeigen in Zielrichtung. Dabei ist der rechte Fuß ungefähr eine halbe Schuhlänge weiter vorne positioniert als der linke Fuß. Der Fuß der Wurfhandseite ist mit dem Ellbogen der Wurfhandseite und der Wurfhand in einer Linie zum Korb ausgerichtet. Der Ball wird auf Höhe des Bauchs mit beiden Händen (W-Form) im Seitgriff (sog. Wurftasche) gehalten. Der Oberkörper ist aufrecht bzw. leicht nach vorn geneigt, die Knie- und Hüftgelenke des Werfers sind leicht gebeugt und die Schulter der Wurfhandseite zeigt leicht nach vorn in Richtung Korb. Der Körper ist entspannt und locker, insbesondere in den Schultern. Das Gewicht lastet gleichermaßen auf beiden Füßen. Dabei fokussiert der Werfer den Ring (Prey, 2009, S. 44; Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 164). Während beide Arme den Ball mit einem Abstand von circa 30 cm vor dem Körper hochführen, startet der Werfer zur selben Zeit mit der Beinbeuge (‚Tiefergehen‘). Beim Hochführen des Balls bewegt sich der Ellbogen der Wurfhand unter den Ball und zeigt in der Wurfauslage in Richtung Korb. Auf Höhe des Kopfes beginnt der Werfer damit, den Ball langsam einzudrehen. Es muss auf einen festen Griff der Wurfhand am Ball geachtet werden. Somit wird der Ball in der linken Hand gedreht. Der Ball wird währenddessen weit über und dann zum Kopf bewegt. Die Armbeuge ist gleichzeitig mit der Beinbeuge beendet. An dieser Stelle ist ein genaues Timing von großer Wichtigkeit, damit ein fließender Übergang von der Beuge zur Streckung gewährleistet ist (Prey, 2009, S. 44; Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 164). In der Überkopfposition befindet sich der Ball (Ballmitte) circa 15 cm über der verlängerten Stirn über dem rechten Ohr. Die rechte Hand (gespreizte Finger) ist unterhalb des Balls und übt über die Fingerkuppen und Fingerflächen Druck auf den Ball aus (fester Griff, der Ball liegt auf den Fingern und der Handwurzel, Daumen zeigt nach oben). Im Gegensatz dazu befindet sich die linke Hand seitlich am Ball, stabilisiert diesen und unterstützt somit den Wurf. Ober- und Unterarm sowie Unterarm und Hand stehen in einem rechten Winkel zueinander. Der Ellenbogen ist unter dem Ball (ca. auf Kinnhöhe) und zeigt, abweichend von der Längsachse, um knapp 10 Grad nach außen. In der Wurfauslage zeigt der Handrücken zur Stirn bzw. zur Schulter (Handgelenkspannung) (Prey, 2009, S. 44-45; Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 164-165).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Die Überkopfposition beim Standwurf (Prey, 2009, S. 45)

Mit dem Abschluss der Arm- und Beinbeuge beginnt anschließend die Streckbewegung der Arme und Beine. Es ist darauf zu achten, dass der Übergang von der Beuge (Umkehrpunkt der Auftaktbewegung) in die Streckung ohne Pause erfolgt. Synchron zu den Beinen streckt sich der Wurfarm. Mit zunehmender Streckung wird die Geschwindigkeit der Bewegung schneller, was einem Beschleunigungsvorgang gleichkommt. Die stützendende linke Hand löst sich kurz vor der kompletten Streckung des Wurfarms vom Ball. Der Ellbogen bzw. Wurfarm wird stets maximal gestreckt. Dazu wird zum Ende der Streckung noch die Schulter angehoben. Die Füße bleiben bis zum Wurf am Boden und die Ganzkörperstreckung endet im Zehenstand. Zum Abschluss der Bewegung klappt das Handgelenk schließlich schnell um (‚Brechen‘), wodurch der Ball einen letzten Impuls bekommt. Dabei geht die gesamte Kraft aus den Armen und Beinen über eine festen Griff am Ball in den Wurf über. Während der gesamten Zeit sind die Finger gestreckt und unter Spannung. Primär der Zeige- und Mittelfinger schlagen kurz vor dem Verlassen des Balls hinter dem Ball entlang, sodass dadurch der sogenannte Back-Spin erzeugt wird. Der Wurfarm zeigt anschließend zum Korb (Wurfarm zeigt nach vorne oben, die Finger nach vorne und der Daumen nach unten) und er sollte nicht allzu schnell zurückgezogen werden (‚follow trough‘). Der Ball beschreibt beim Standwurf eine mäßig gewölbte Flugbahn. Danach erfolgt die Rückkehr in den stabilen Stand (Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 165; Prey, 2009, S. 45-46). In der Überkopf-Position ist darauf zu achten, dass der Ball mittig in der Hand liegt. Ist der Ball zu weit auf den Fingerkuppen positioniert, wird der Wurf „ dann zum Katapult, da der Ball sich bereits am Ende der Finger befindet und somit zu früh die Hand verlässt. Back-Spin ist meist gar nicht vorhanden und Kraft wird verschenkt bzw. nicht mehr in einem ausreichenden Maße auf den Ball übertragen “ (Prey, 2009, S. 47). Die Folge dessen sind zu kurze und/ oder zu flache Würfe.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Standwurf einhändig (Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 81)

Maßgeblich für die Wurfgenauigkeit ist das Vermeiden von Nebenbewegungen, insbesondere um die Körperlängsachse. Im Idealfall sollte die Bewegung möglichst geradlinig von unten nach oben erfolgen. Bis zum Abklappen des Handgelenk ist der Ball locker in der Wurfhand positioniert, er wird nach vorne oben ‚geschoben‘ (Bösing, Bauer, Remmert & Lau, 2012, S. 165).

Aus diesen Bewegungsmerkmalen lassen sich typische Fehlerbilder beim einhändigen Standwurf exemplarisch ableiten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Häufige Fehler beim einhändigen Standwurf ( in Anlehnung an Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 81)

Beim beidhändigen Standwurf entspricht die Grundhaltung der beim Einhandwurf, wobei sich die Füße in der Regel aber in Parallelstellung befinden und die Schulterachse senkrecht zur Wurfrichtung verläuft. Auch die Bewegung entspricht prinzipiell der des Einhandwurfs. Beim Hochführen bewegen sich beide Ellbogen unter den Ball, sie werden jedoch nicht zusammengepresst. Beide Hände sind etwas seitlich hinter bzw. unter dem Ball positioniert. In der letzten Wurfphase geben die Finger beider Hände möglichst gleichmäßig den Kraftimpuls und beide Handgelenke ‚brechen‘ nach dem Abwurf des Balls nach außen-unten. Aufgrund der Ähnlichkeit der technischen Grundstruktur des einhändige und des beidhändigen Standwurfs (hohe Wurfauslage) verläuft eine Umstellung auf ein einhändigen Positionswurf meist problemlos, sobald die erforderlichen Kraftvoraussetzungen gegeben sind (Steinhöfer & Remmert, 2011, S. 82).

2.3 Die Kommunikationsfähigkeit

„Soziale Kompetenzen sind Ressourcen des Einzelnen. Sie gelten als Schlüsselqualifikationen für erfolgreiche soziale Interaktion im beruflichen, schulischen und privaten Kontext“ (Sygusch, 2007, S. 78). In diesem Verständnis umfassen soziale Kompetenzen einerseits verschiedene Fähigkeiten wie Perspektivübernahme, Kooperations-, Kommunikations-, Konflikt- und Kontaktfähigkeit und andererseits soziale Verantwortung, zu welcher unter anderem Akzeptanz und Respekt der Fähigkeiten, Interessen und Werte anderer, Kompromissfähigkeit, Fairness und Hilfsbereitschaft zählen (Sygusch, 2007, S. 79). „Kooperationsfähigkeit im Sport beschreibt die Kompetenz, an zielgerichteten Interaktionen in allen sportlichen Anforderungssituationen – insbesondere beim Üben und Wettkämpfen – aktiv teilzuhaben“ (Sygusch, 2007, S. 80). Die Kooperationsfähigkeit im Sport setzt sich folgendermaßen zusammen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Kooperationsfähigkeit im Sport (Sygusch, 2007, S. 81)

In dieser Unterrichtseinheit soll vor allem die Kommunikationsfähigkeit im Vordergrund stehen. Die Kommunikationsfähigkeit im Sport setzt sich wiederum aus der ‚regen Kommunikation‘ (z.B. Hinweise, Tipps und Lob während, vor und nach Übungen), dem ‚Beherrschen der Sportsprache‘ sowie der ‚allgemeinen Kommunikationsfähigkeit‘ (z.B. Kontaktaufnahme) zusammen. Unter den Bedingungen sportlicher Anforderungen beschreibt sie das Versenden und Verstehen von verbalen oder nonverbalen Botschaften, sodass möglichst keine Missverständnisse und Fehler entstehen. Gelungene Kommunikation im Sport besteht darin, die Botschaften der Sportsprache erfolgreich zu versenden und zu empfangen (Sygusch, 2007, S. 79-82). Darüber hinaus nimmt auch die allgemeine Kommunikationsfähigkeit, die über die komprimierte Sportsprache hinausreicht, einen besonderen Stellenwert ein, z.B. zur Konfliktbewältigung sowie als Basiskompetenz für Führungsaufgaben und soziale Durchsetzungsfähigkeit (Sygusch, 2007, S. 82-83).

3. Bedingungsanalyse

3.1 Rahmenbedingungen

Die konzipierte Unterrichtsstunde wird in der 5. Jahrgangsstufe am X-Gymnasium K.1 / Allgäu durchgeführt. Der Sportunterricht in der 5. Jahrgangsstufe am Gymnasium ist auf drei Stunden Basissportunterricht bzw. zwei Stunden Basissportunterricht und eine Stunde differenzierter Sportunterricht beschränkt (ISB, 2017c). Das Gymnasium ist sehr gut ausgestattet. Es besitzt zwei Doppelturnhallen, die sich durch einen Trennvorhang in zwei Einfachturnhallen aufteilen lassen, sowie über eine große Außensportanlage mit Laufbahn, Fußball-, Basketball- und Beachplatz. Jede Doppelturnhalle verfügt jeweils über 10 Basketballkörbe - 8 fest fixierte Körbe an den Längsseiten und zwei ausklappbare Basketballkörbe an den Stirnseiten der Sporthalle. Die Turnhallen sind jeweils mit vielfältigen und modernen Sportmaterialien ausgestattet, sodass der Unterricht ohne materielle Einschränkungen durchgeführt werden kann. Zur Grundausstattung zählen mitunter diverse Matten und verschiedene Bälle (z.B. Basketballs) in ausreichend großen Stückzahlen. Laut Belegungsplan findet die Doppelstunde Sport montags von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr, direkt im Anschluss an die Mittagspause, statt. Da die Hallen im Nachmittagsunterricht nur einfach belegt sind, steht der Lehrkraft die gesamte Doppelturnhalle zur freien Verfügung. Die Sporthallen grenzen direkt an das Schulgebäude an und sind von dort in ungefähr zwei Minuten zu Fuß erreichbar. Die Umkleidekabinen liegen direkt neben den Hallen. Sie sind geöffnet, sodass sich die Kinder bereits führzeitig umziehen können. Aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen ist ein pünktlicher Unterrichtsbeginn ohne zeitliche Verzögerungen gewährleistet. Die zur Verfügung stehenden 90 Minuten Unterrichtszeit können voll ausgeschöpft werden.

[...]


1 Der Name der Schule wurde aus Datenschutzgründen von der Redaktion entfernt.

Details

Seiten
29
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668697720
ISBN (Buch)
9783668697737
Dateigröße
744 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v424293
Institution / Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg – Institut für Sportwissenschaft und Sport
Note
1,7
Schlagworte
Basketball Standwurf Kooperationsfähigkeit

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