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Geschwisterpositionen. Psychologie von Geschwistern

Hausarbeit 2018 8 Seiten

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil.
2.1.Begriffserklärung „Geschwisterposition“..
2.2. Allgemeiner Einfluss
2.3. Berufsfeld
2.4. Partnerwahl
2.5. Fall-Beispiel
2.6. Negative Äußerungen

3. Schluss

4. Quellen

1. Einleitung

Dass die Geschwisterposition einen Einfluss auf die Persönlichkeit oder auch auf den Beruf eines Mensch hat, ist laut mehrerer Studien wissenschaftlich belegt worden. Laut ihnen sind Erstgeborene intelligenter, die „Sandwichkinder“ werden am meisten von den Eltern vernachlässigt und das Nesthäkchen wird verwöhnt. Dabei kommt in einem die Frage auf, wie und wieso die Geschwisterposition die Persönlichkeit, das Berufsfeld und sogar die Partnersuche beeinflussen kann.

Dieses Thema der „Geschwisterposition“ hat, obwohl es kaum erforscht ist, eine große Relevanz, da die Persönlichkeit ein wichtiger Teil des Menschen ist und es eine große Rolle spielt, wie diese durch unseren Platz in der Geburtenreihe beeinflusst werden kann.

Die vorliegende Hausarbeit versucht zu klären, welche unbewussten Taten unserer Eltern bzw. Geschwister uns so beeinflussen, dass es sogar Auswirkungen auf unser späteres Leben hat.

Im Haupteil wird dargestellt, wie die Geschwisterposition allgemein die Persönlichkeit beeinflusst, wie die gelernten Verhaltensmuster unser Berufsleben verfolgen und wie sich dass alles auf unsere Partnerwahl auswirken kann.

Durch ein Fall-Beispiel soll klar werden, das gelernte Muster aus unserer Kindheit, sich in unserem späteren Leben wie eine Spieluhr abspielen können. Die Muster wiederholen sich immer wieder und wenn es ein schönes ist, kann man es so lassen, aber wenn es ein schlechtes Muster ist, sollte man es reflektieren und eine „neue Platte auflegen“.

Am Ende werden noch Kritikpunkte von Psychologen an der Geschwisterkonstellation genannt.

2.Haupteil

2.1.Begriffserklärung „Geschwisterposition“

Synonyme für den Begriff sind „Geschwisterreihe“, „Geburtenfolge“, „Geburtsrang“, „Ordinalposition“, sowie der von Alfred Adler geprägte Begriff der „Geschwisterkonstellation“. Zu letzterer zählt außer der Reihenfolge der Geburten auch der Abstand zwischen den Geschwistern, ihre Zahl und ihr Geschlecht dazu. Der einfachere Begriff „Geschwisterposition“, gibt uns nur Auskunft über die zahlenmäßige Geburtenfolge der Kinder, d.h. ob es sich um das einzige, erste, zweite oder das letzte Kind handelt. Somit stellt der Begriff nur einen Teil der „Geschwisterkonstellation“ dar.

Im Verhältnis zu anderen Beziehungen, wie etwa zwischen Ehepartnern, wurde der von Geschwistern in der Forschung bisher kaum Bedeutung geschenkt, obwohl die Geschwisterbeziehung zu der am längsten anhaltenden gehört, da sie nie endet, selbst wenn man sich zerstritten hat.

2.2.Allgemeiner Einfluss

Durch die Geschwisterposition kann man keinem Kind eindeutige Charaktermerkmale zuweisen, trotzdem kann man nicht abstreiten, dass viele Erstgeborene, Sandwichkinder und Nesthäkchen jeweils untereinander gleiche Eigenschaften haben, denn es gibt immer wieder Studien, welche dies stützen oder auch belegen. Erstgeborene sollen so vernünftiger sein und eher eine Führungsposition übernehmen, da sie oft auf die jüngeren Geschwister aufpassen müssen. Sie sind sehr kritisch mit ihren jüngeren Geschwistern, weil deren Eltern auch oft kritisch zu ihnen selbst sind, dies kann dafür sorgen, dass sie in ihrem späteren Leben sehr kritisch zu sich selber und mit anderen sind. Der Ältere verhält sich zu dem Kleineren oft so wie die Eltern ihm gegenüber.

Sandwichkinder haben laut dem Max-Planck-Institut in Berlin die schlechteste Position, weil sie weniger Aufmerksamkeit bekommen als Erstgeborenen, welche am Anfang viel Zeit mit den Eltern haben. Die Nesthäckhen haben dann die volle Aufmerksamkeit, wenn die älteren Geschwister ausgezogen sind. Mittelkinder dagegen bekommen die alten Klamotten des älteren aufgetragen und sie müssen meistens auf die jüngeren aufpassen, sie empfinden ihr Leben oft als ungerecht. Mittelkinder ziehen sich deshalb oft zurück und gelten häufig als selbstständiger.

Das Nesthäkchen gilt als das verwöhnte Kind, denn es bekommt besonders viel Aufmerksamkeit von den Eltern und steht deshalb gerne im Mittelpunkt. Sie müssen am wenigsten Aufgaben im Haushalt erledigen, da deren ältere Geschwister die meiste Arbeit tragen, dies kann dazu führen, dass Nesthäkchen schlecht Dinge zuende bringen können, vor allem auch, weil Eltern oder Geschwister manchmal deren Aufgaben übernehmen, mit dem unbewussten Gedanken, dass sie das schneller selber machen können. Sie werden als jüngste kaum ernstgenommen, da sie meistens als zu klein für etwas bezeichnet werden und sie können in ihrem späteren Leben schlechter Entscheidungen treffen, weil diese früher oft von den älteren getroffen wurden.

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Details

Seiten
8
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668717855
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v427233
Note
10 Punkte
Schlagworte
geschwisterpositionen psychologie geschwistern Hausarbeit

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Titel: Geschwisterpositionen. Psychologie von Geschwistern