Lade Inhalt...

Die Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland & die damit steigende Bedeutung moderner Theorien der Medienwirkungsforschung

Studienarbeit 2016 18 Seiten

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland
2.1 Eingrenzung & Begründung
2.1.1 Tägliche Fernsehdauer in Minuten
2.1.2 Smartphone-Nutzer in Millionen
2.1.3 Anzahl durchschnittlich empfangbarer deutscher Fernsehsender
2.1.4 Zuschauermarktanteile 2016
2.1.5 Quelle für den Bezug von Nachrichten
2.1.6 Anzahl der Fernsehgeräte pro Haushalt in 2015
2.2 Erkenntnis

3. Medienwirkungsforschung
3.1 Theorien
3.1.1 Kultivationshypothese
3.1.2 Third-Person-Effekt
3.1.3 Schweigespirale
3.1.4 Wissenskluft - Hypothese
3.2. Aktualitätswert und Fazit

4. Literaturverzeichnis

5. Online Quellen

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Tägliche Fernsehdauer in Minuten

Abbildung 2 - Smartphone-Nutzer in Millionen

Abbildung 3 - Anzahl durchschnittlich empfangbarer deutscher Fernsehsender

Abbildung 4 - Zuschauermarktanteile 2016

Abbildung 5 - Quelle für den Bezug von Nachrichten

Abbildung 6 - Anzahl der Fernsehgeräte pro Haushalt in 2015

1. Einleitung

Die vorliegende schriftliche Arbeit behandelt das Thema “Die Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland“ und gibt Aufschluss über “Moderne Theorien der Medienwirkungsforschung“. Die Thematik ist sehr komplex, weshalb zunächst die Trennung in zwei Hauptpunkte und eine Eingrenzung stattfinden muss.

Im ersten Teil der Arbeit liegt der Fokus auf einem definierten Zeitraum, der in 2.1 noch näher erläutert wird. In Sechs Grafiken soll eine Entwicklung des deutschen Fernsehkonsums deutlich werden. Hierfür werden unterschiedliche Statistiken aufgeführt.

Im zweiten Teil werden Vier Hypothesen genannt, die im Kontext dieser Ausarbeitung eine große Bedeutung haben. Zu jeder Hypothese wird ein praktisches und aktuelles Beispiel genannt.

Mit den theoretischen Erkenntnissen aus beiden Teilen findet im Anschluss die Zusammenführung der Themenpunkte statt und ein unmittelbarer Zusammenhang wird deutlich. An dieser Stelle soll außerdem der Aktualitätswert des Themas geklärt werden.

Durch die Abbildung in dieser Arbeit lässt sich die Entwicklung grafisch passend darstellen. Sie dienen dem Leser außerdem zur Hilfe für ein genaueres Verständnis.

2. Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland

Massenmedien sind der Weg zu unzähligen Informationen. Als Konsument profitiert man von den Möglichkeiten der Technologien, die uns den Zugang zu Informationen ermöglichen. Gleichzeitig bergen diese Möglichkeiten aber auch Gefahren.

Das Medien-Nutzungsverhalten in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Gründe für Mediennutzung sind dabei sehr verschieden. Es kann zum einen der Bildungsfaktor sein (s.o), oder das Verlangen nach Entertainment, Entspannung, Gewohnheit, Geselligkeit, Ablenkung und sogar Selbstfindung. Unabhängig davon steht aber fest, dass der Konsum beispielsweise von Fernsehen „Die Flucht aus dem Alltag und hinein in die Fernsehwelt“ (Vgl. Meinhardt-Remy, 2009, S.40 f.) bedeutet.[1] In Punkt 2.2 ff. werden einige Statistiken zum Fernsehkonsum aufgeführt und erläutert. Um das Thema sinnvoll zu ergänzen werden auch andere Medien berücksichtigt – Der Fokus liegt aber auf dem Medium “Fernseher“.[2]

2.1 Eingrenzung & Begründung

Das Fernsehgerät ist ein Instrument der Massenkommunikation. Die gezeigten Inhalte richten sich demnach an ein disperses Publikum. “Dispers“ bedeutet eine räumliche und zeitliche Trennung der Rezipienten. Es ist als Medium besonders interessant. Zum einen da es als Werbe- und Nachrichtenmedium eine besondere Bedeutung hat und weil die Technologie nicht neu ist, sie allerdings über die vergangenen Jahrzehnte eine sehr starke Entwicklung erfahren hat.[3]

Die Statistiken werden Aufschluss über die Entwicklung des Fernsehens und insbesondere des Fernsehkonsums geben. Untersucht wird z.B die Entwicklung der täglichen Fernsehdauer in Minuten, die sich ändernde Zahl der Fernsehgeräte pro Haushalt und die Quelle aus der Nachrichten bezogen werden. Die Angaben beschränken sich auf den Zeitraum von 1997 – 2015 und zeigen einen Aufwärtstrend. Das Aktuelle Jahr wird nur teilweise berücksichtigt, da es noch nicht abgeschlossen ist und das Ergebnis daher verfälschen könnte.

Die Quelle aller aufgeführten Statistiken in dieser Arbeit ist das Online-Portal “Statista“. Das Portal bezieht seine Informationen zuverlässig aus insgesamt 18.000 Quellen.[4]

2.1.1 Tägliche Fernsehdauer in Minuten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 - Tägliche Fernsehdauer in Minuten

Die erste Statistik zeigt eine Entwicklung der täglichen Fernsehdauer in Minuten. Im Jahr 1997 lag die durchschnittliche Konsumdauer bei 183 Minuten am Tag. Das entspricht umgerechnet ca. drei Stunden in denen ein Mensch in Deutschland im Schnitt Fernsehen geschaut hat. Das sind zwei Fußballspiele, Drei mal der Tatort auf ARD oder ein Spielfilm mit Überlänge – Jeden Tag! 2006, also neun Jahre später sind es bereits 212 Minuten täglich. Umgerechnet sind es also schon 3,5 Stunden an denen der Deutsche im Durschnitt TV konsumiert.

Weitere neun Jahre später, im Jahr 2015 liegt der durchschnittliche Konsum bei 223. Wenn diese Minutenzahl in Stunden umgerechnet wird, erhalten wir abgerundet 3,7 Stunden, Tendenz steigend.

Vergleicht man die Werte aus 1997 mit denen aus dem Jahr 2015 ergibt das einen Anstieg von 22 Prozent. Wirft man den Blick vier Jahre zurück auf 2011, dann fällt auf, dass der tägliche TV-Konsum den Spitzenwert von 225 Minuten erreicht hat. In den Jahren darauf ist die Fernsehdauer wieder gesunken, bis sie im vergangenen Jahr wieder leicht anstieg. Die nächste Grafik liefert einen möglichen Grund dafür.[5]

2.1.2 Smartphone-Nutzer in Millionen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Smartphone-Nutzer in Millionen

Neben dem Medium Fernsehen gibt es einige andere Geräte und Kanäle mit denen Massenkommunikation möglich wird und die bei dem Thema “Medienkonsum“ besonders in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben.

Der durchschnittliche Fernsehkonsum lag im vergangenen Jahr bei 223 Minuten pro Tag während es 2011 noch 225 Minuten waren. Der Rückgang könnte dadurch erklärt werden, dass die Anzahl der Smartphone-Nutzer in den letzten vier Jahren um genau 130 Prozent gestiegen ist. Ende 2011 nutzten 21,3 Millionen Deutsche ein Smartphone. 2014 waren es schon fast doppelt so viele. Im April 2016 lag die Zahl der Smartphone-Nutzer bei 49 Millionen. Das sind ca. 61 Prozent der deutschen Bevölkerung.[6]

Wie bereits in Punkt 2.0 erwähnt, sind die Gründe für Medienkonsum das Verlangen nach Entertainment, Entspannung, Gewohnheit, etc. Smartphones bieten dem Nutzer dieselben und darüber hinaus noch einige weitere Möglichkeiten. Neben dem Bezug von Informationen, findet anders als beim Fernsehen eine Interaktion statt. Das Smartphone ist ein Instrument des Web 2.0. Es erlaubt dem Nutzer nicht nur Informationen aufzunehmen sondern sie insbesondere mit anderen Nutzern zu teilen und die eigene Meinung über Themen zu veröffentlichen.

Der Rückgang des durchschnittlichen TV-Konsums könnte daher durch die steigende Zahl von Smartphone-Nutzern erklärt werden. Die nächste Grafik untermauert diese Theorie.

[...]


[1] Vgl. Meinhardt-Remy, (2009), S.40 f.

[2] Vgl. Jäckel, M. (2011), S. 325

[3] Vgl. Jäckel, M. (2011), S.74

[4] Statista (2016)

[5] Statista (2016)

[6] Statista (2016)

Details

Seiten
18
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668774407
ISBN (Buch)
9783668774414
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v430898
Institution / Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,7
Schlagworte
Fernsehkonsum Entwicklung Medienwirkungsforschung
Zurück

Titel: Die Entwicklung des Fernsehkonsums in Deutschland & die damit steigende Bedeutung moderner Theorien der Medienwirkungsforschung