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Die Expansion des Online-Bankings und seine Auswirkungen auf das Personal der Banken in Deutschland

Hausarbeit 2016 14 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Online Banking
2.1 Definition
2.2 Entwicklung des Online Bankings

3 Herausforderungen zwischen Organisation und Kommunikation
3.1 Kundenerwartungen
3.2 Investitionsschwerpunkt: Digitalisierung und IT

4 Personalentwicklung in den Kreditinstituten
4.1 Tätigkeitswandel der Bankangestellten
4.2 künftig prognostizierte Trends
4.3 Implikationen für das Personalmanagement/ Personalentwicklung

5 Fazit

III Literaturverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Zusammensetzung der Nutzerzahl über die Zeit

1 Einleitung

„Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch. Die heutige wirtschaftliche Zeit ist von sechs Megatrends geprägt, den Großteil davon macht der digitale Lebensstil mit 27% aus“ (Leichsenring, Sechs Megatrends und die Auswirkungen auf Mitarbeiter, 2015).

Social Media, Cloud-Computing und Flexibilität gehören mittlerweile zum Alltag des Konsumenten (Rasch & Hentrich, 2016).

Diese Innovation hat ebenfalls weitreichende Auswirkung auf die Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen vieler Branchen. So auch auf die Bankenwelt. Um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Konkurrenz zu sichern, ist es wichtig, den digitalen Fortschritt mit in die Neugestaltung der betrieblichen Prozesse einzubeziehen.

Einige der Arbeitnehmer werden ihren Arbeitsplatz wie gewohnt beibehalten können, allerdings wird ein großer Teil sich durch Qualifizierungen und Stellenwechsel an die neue digitale Bankenwelt anpassen müssen. Des Weiteren werden Stellen, die durch die Digitalisierung ersetzt werden können - wie manuelle Prozesse und einfache Dienstleistungen - vollständig wegfallen (Hasebrook , Singer, & Lau, 2015). Somit stellt sich die Forschungsfrage dieser wissenschaftlichen Arbeit: „Welche Auswirkung hat die Expansion des Online Bankings auf die Personalentwicklung der Banken in Deutschland?“

Die vorliegende Arbeit ist in fünf Abschnitte unterteilt. Nach der Einleitung wird der Begriff Online Banking definiert und die Entwicklung dargestellt. Anschließend wird in Abschnitt drei auf die sich weiter veränderten Kundenerwartungen eingegangen. Um den Kerngrund der Veränderungen zu verdeutlichen, wird der Technologische Fortschritt detailliert betrachtet, wodurch sich anschließend einige Trends ableiten lassen.

In Abschnitt vier wird geprüft, inwiefern das Personal und insbesondere das Personalmanagement beeinflusst werden. Schließlich werden in Abschnitt fünf die Erkenntnisse zusammengefasst und abschließend eine Antwort auf die Forschungsfrage geliefert.

2 Online Banking

In diesem Abschnitt wird die allgemeine Begrifflichkeit des Online Bankings geklärt und schließlich auf dessen Entwicklung eingegangen.

2.1 Definition

Online Banking oder auch Home-Banking bzw. Internetbanking umfasst die Abwicklung verschiedener Banktransaktionen und anderer Bankgeschäfte per Internet via Notebook, Smartphone etc. Dafür werden von Bankinstituten Portale und Apps bereitgestellt, auf denen es möglich ist, das Konto zu verwalten. Des Weiteren kann der übliche lokale Bankbesuch ersetzt werden, da das Online Banking den Kunden des Internetbankings Dienstleistungen wie zum Beispiel, das Tätigen von Daueraufträgen und Überweisungen oder auch einen Einblick in die aktuellen Finanziellen Verhältnisse ermöglicht.

Diese Dienstleistung wird von den Kreditinstituten für minimale Gebühren oder sogar kostenfrei offeriert. Im Falle eines technischen Problems, haben auch die Kontoinhaber, die Möglichkeit per Telefax Ihre Transaktionen zu tätigen (Metzger, Lackes, & Sipermann, Homebanking, s.d.).

Dazu gestatten die Kreditanstalten den Nutzern über das Online Banking Portal oder die App die Möglichkeit, Informationen wie Vermögenstatus und Kontoauszüge jederzeit abzurufen.

Um diesen Service in Anspruch nehmen zu können, benötigen die Kunden ein Gerät mit Internetzugang, beispielsweise ein Notebook oder ein Smartphone (Metzger, Lackes, & Siepermann, Homebanking, s.d.). Zusätzlich sind die individuellen Zugangsdaten und eine Autorisierung für das Online Portal, zum Beispiel die TAN- Liste erforderlich. Das TAN-Verfahren sorgt für eine zusätzliche Sicherheitsleistung bei Transaktionen bzw. anderen Aktivitäten und dient somit als Schutz und Autorisierungsverfahren des Kontoinhabers. Generell kann das Online Banking als sicher eingestuft werden, da jeglicher Datenaustausch verschlüsselt stattfindet (Was ist Online-Banking?, s.d.).

2.2 Entwicklung des Online Bankings

Das Online Banking ist schon seit den frühen 1980er Jahren verfügbar, damals nutzten es aus Kosten- und technologischen Gründen jedoch nur wenige Firmen und Privatkunden. Nicht jeder hatte die Möglichkeit einer sicheren und an der Zeit angepassten Technik. Seither hat sich die Nutzung des Online Bankings stetig weiterentwickelt. Heutzutage nutzen fast 40 Millionen Menschen das Online Banking in Deutschland.

Anzahl der Deutschen, die Online Banking nutzen, in den Jahren 2004 bis 2016:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Zusammensetzung der Nutzerzahl über die Zeit

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/29516/umfrage/anzahl-der-nutzer-von-online-banking-in- deutschland/

Im Jahre 1980 ging der Bildschirmtext, auch BTX genannt, als erster interaktiver Onlinedienst für die Bevölkerung in Deutschland offiziell online. Dieser Dienst kombinierte Telefon und Fernsehschirm zu einem Kommunikationsmittel. Zuerst in der Region Düsseldorf und Berlin, später bundesweit. Damals nahmen 3000 Testnutzer und ein paar hundert Anbieter daran teil. Durch die damals begrenzt vorhandene Technologie wurde mithilfe der Telefonleitung eine Verbindung hergestellt, die es ermöglichte, Online Banking zu tätigen. Diese Nutzung verursachte jedoch erhebliche Festnetzgebühren, sodass ein Nutzer durchschnittlich nur für kurze Zeit ins Internet ging und das Online Banking in Anspruch nahm oder den Service ganz vermied. Zu dieser Zeit waren die Mobilfunkkosten noch deutlich höher.

Anfang der 1983er hat die Bank of Scotland als erste Bank ihren Kunden einen Dienst wie Internet Banking angeboten.

BTX wurde jedoch aus mangelnder und veralteter Technik im Jahre 2000 offiziell eingestellt und durch das Internet abgelöst. Das gängigste Verfahren des Online Bankings ist das PIN-/TAN Verfahren. Dabei wird das Konto für das Online Banking freigegeben. Im Anschluss erhält der Kunde von der Bank einen Personal Identification Number (PIN) und eine Liste mit zahlreichen Transaktionsnummern (TAN). Bei der Ausführung einer Überweisung muss genau eine dieser TANs eingegeben werden. Danach ist diese TAN nicht mehr gültig und eine andere Nummer wird verwendet. Nach Nutzung aller TANs kann von der Bank eine neue Liste mit solchen Nummern angefordert werden. Alternativ erhält der Kunde über das Mobiltelefon eine TAN.

Das ganze Verfahren läuft über das HTTPS Protokoll, das die Sicherheit im Internet nochmals deutlich erhöht.

Zusammenfassend ermöglichten drei wichtige Merkmale die rasche Entwicklung von Online Banking: die Senkung aller Telefontarife, sowohl Festnetz, als auch Mobilfunk, die Entwicklung der sicherer Leitungen und die Akzeptanz der Nutzer (Die Geschichte des Online Banking, 2014).

3 Herausforderungen zwischen Organisation und Kommunikation

In dem folgenden Abschnitt werden die Herausforderungen, die auf die Bankenwelt stoßen, thematisiert. Sowohl auf Kundenebene, als auch auf Ebene der technologischen Entwicklung.

3.1 Kundenerwartungen

Im Onlineartikel von FinTechs: „Was Kunden von ihrer Bank erwarten“ sind die Top fünf der Erwartungen der Bankkunden platziert.

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Details

Seiten
14
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668756007
ISBN (Buch)
9783668756014
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v433615
Institution / Hochschule
Cologne Business School Köln
Note
1,8
Schlagworte
expansion online-bankings auswirkungen personal banken deutschland

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Titel: Die Expansion des Online-Bankings und seine Auswirkungen auf das Personal der Banken in Deutschland