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Darstellung der Masse in der Trilogija von Vladimir Sorokin

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 30 Seiten

Russistik / Slavistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ausfaltungen der Masse
2.1. Bruderschaft und Sekte
2.2. Kompendium der Masse

3. Psychoanalyse und Masse
3.1. Libido und Mystik
3.2. Entladung und Wiederkehr

4. Fazit

5. Bibliographie

1. Einleitung

Obwohl der Begriff der Masse seit dem Soziologen Émile Durkheim „für nicht mehr theoriewürdig befunden“[1] und dem der Population, Bevölkerung oder Volk mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit geschenkt wird, verweisen jüngste Ereignisse wie etwa der arabische Frühling oder auch die nie enden wollenden Flüchtlingsströme[2] auf die Aktualität und Bedeutung der Masse als handlungsfähiges Subjekt mit weitreichendem historischen, politischen und gesellschaftlichem Wirkungspotential. Doch immer noch scheint dem Phänomen der Masse ein negatives Begriffsfeld voraus- oder mitzugehen, das sich nicht nur den ersten theoretischen Auseinandersetzungen mit derselbigen verdankt, sondern auch den totalitaristischen Systemen des 20. Jahrhunderts, die „sich am erfolgreichsten der sichtbaren politischen Masse bemächtigt“[3] haben.

Auch wenn Urs Stäheli behauptet, dass die Massensemantik sich mit „pathologischen Zuständen der Moderne“[4] beschäftigt, so entstand Masse als diskursiver Gegenstand über knapp eineinhalb Jahrhunderte und unterlag so verschiedenen epistemologischen Brüchen.[5] Der Begriff der Masse verdankt sich einer terminologischen Ausdifferenzierung im deutschen Sprachraum im 17. Jahrhundert, unter anderem durch seine Verwendung im Jahr 1793 durch Friedrich Gentz. Doch genügt ein Blick auf die Wurzeln des Begriffs, um eine Leitdifferenz und das Kernproblem der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Masse erkennen zu können: Die Antithese von träger Materie und vitalem Geist wird in der Physik durch die von Masse und Kraft fortgesetzt und erreicht in der Soziologie ihre Ausprägung als Gegensatz von Masse und Individuum. Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert setzt sich dann erstmals Gustave Le Bon dezidiert unter dem Eindruck einer sich im Wandel befindenden Gesellschaft und Epoche, die er in der Folge auch als „l´ère des foules“[6] bezeichnet, mit der Masse auseinander und begründet mit seinem 1895 erschienen Hauptwerk Psychologie des foules eine neue Wissenschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Funktionieren der Masse, sowie die Frage, warum der Einzelne sich in der Masse anders verhält, als wenn er allein agiert, zu ergründen. Die Phänomene, die den Eindruck entstehen lassen, dass Europa sich in einem radikalen Wandel befindet, reduziert Serge Moscovici auf drei wesentliche Erscheinungen: Zum einen den Zusammenbruch des Ancien Régime und zum anderen „die rapide Mechanisierung der Industrie – […] – und die geballte Anhäufung von Männern, Frauen und Kindern.“[7] Zu diesen beiden gesellt sich die Bildung eines neuen Typus Mensch, der Massenmensch, der sich durch Konformismus und eine Standardisierung der Denk- und Handlungsweisen auszeichnet. Diese Ausfaltung der Masse als „hecho psichológico“[8] und „hombre medio“[9] findet dann in dem 1930 erschienen Werk La rebelión de las masas von Jose Ortega y Gasset genauere Betrachtung.

Vor Le Bon und dann später Tarde wurde die Masse durch drei wesentliche Merkmale bestimmt: asozial, verrückt und kriminell. Sie wurde als „Krankheit der bestehenden Ordnung“[10] wahrgenommen und auch wenn Moscovici behauptet, dass Le Bons Leistung darin besteht, diese Sichtweise aufgegeben zu haben, so ist der Massendiskurs des 19. Jahrhunderts, Lüdemann und Hebekus zustimmend, bestimmt durch das Verständnis der Masse als

[…] Chiffre für ein Jenseits sozialer Ordnung, für ein soziales Reales, das im unerhörten Ereignis (…) freigesetzt werden und die funktionale Differenzierung der Gesellschaft gewaltsam außer Kraft setzen kann.[11]

Mehr als zwanzig Jahre nach Le Bon versucht Sigmund Freud, der von Moscovici als dritter Pionier dieser neuen Wissenschaft bezeichnet wird, das Funktionieren der Masse und Massenbildung psychoanalytisch zu erfassen, indem er die Entstehung von Gesellschaft und Kultur auf die Ermordung des Urvaters durch die Brüder zurückführt und Massenbildung sich demnach als Wiederaufleben dieser Urhorde erklären lässt.

Im 21. Jahrhundert erscheint die Masse dann mehr als „Instrument der Normalisierung“[12] denn als Gefährdungspotential für soziale Ordnung. Mehr denn je ist der imaginäre Aspekt der Masse als bloße Zahl und Abstraktion präsent. Versteht man Masse als „Phantasma eines sozialen und politischen Imaginären“[13], so kann die Literatur eine spezifische Funktion im Massendiskurs einnehmen, da sie diese sowohl darstellbar und erfahrbar zu machen versucht, als auch als Reflexions- und Beobachtungsmedium fungieren kann.

In dieser Hausarbeit soll nun die Frage verfolgt werden, wie das Erlebnis der Masse im Medium der Literatur dargestellt wird, welcher rhetorischen und formalen Mitteln sie sich bedient, um die Masse als das Chiffre des Anderen, eigentlich nicht Darstellbaren erfassen zu können. Als literarischer Text soll die von 2002 bis 2005 in Russland erschienene und in der Folge breit rezipierte Трилогия des russischen Schriftstellers Vladimir Sorokin fungieren, um so eine andere Perspektive auf den Text präsentieren zu können. Darin wird die Entstehung und Entwicklung der „Братьев Света [Bruderschaft des Lichts]“[14] erzählt, die mit Hilfe des Eises eines Meteoriten die schlummernden Herzen von 23000 Menschen erwecken will, um so den Fehler der Welt korrigieren zu können.

Wurde das Augenmerk in der Diskussion dieses literarischen Werkes bisher überwiegend auf die implizite Gesellschaftskritik gelegt, so soll in dieser Hausarbeit versucht werden, den Inhalt im Kontext des Diskurses der Massentheorie fruchtbar zu machen. Dabei sollen zuerst, mit einem besonderen Augenmerk auf die Trennlinie zwischen den Begriffen Bruderschaft, Sekte und Masse und dem wechselseitigen Verhältnis von Bruderschaft und Masse, die unterschiedlichen in der Трилогия präsentierten Massenarten und –formen erläutert werden. Im dritten Kapitel werden dann die drei Eckpfeiler Psychoanalyse, Masse und Mystik miteinander verbunden, um Parallelen zwischen mystischen Erlebnisberichten und den Erzählungen über die Erfahrung der Masse herauszuarbeiten, aber auch um das Phänomen der Masse aus psychoanalytischer Perspektive zu betrachten, von Le Bons Annahme ausgehend, dass „les phénomès inconscients jouent un rôle prépondérant“[15] für die Funktionsweise der Masse. Es sollte in diesem Zusammenhang auch darauf aufmerksam gemacht werden, dass Begrifflichkeiten zweier unterschiedlicher Diskurse verwendet werden, da sich die Massentheorie in der Schnittmenge zwischen Psychologie und Soziologie wiederfindet.

2. Ausfaltungen der Masse

In der Трилогия werden unterschiedlichste Formen und Ausprägungen von Masse dargestellt, die sich jeweils über mehrere Jahrzehnte hinweg präsentieren. Konstante in dieser räumlichen und zeitlichen Verschiebungsbewegung ist die Bruderschaft, bei der wegen ihrer selbstkonstatierten Alterität durchaus die Frage angebracht ist, ob sie als eine Ausfaltung der Masse bezeichnet werden kann.

2.1. Bruderschaft und Sekte

Im Roman selbst wird die Bruderschaft als Sekte bezeichnet:

– Значит, зто просто секта? Спросила Олга. – Можно так назвать – согласился Майкл, отпивая зеленый чай.

[»Also eine Sekte?«, fragte Olga. »So könnte man es nennen«, stimmte Michael zu und trank einen Schluck grünen Tee.“][16]

Diese Form der Zusammenkunft von Menschen wird von Le Bon auch als „le premier degré dans l´organisation des foules homogènes“[17] bezeichnet und von der heterogenen Masse unterschieden. Nicht nur nach Le Bons Klassifikationssystem und Definition wäre die Bruderschaft demnach als eine Form der Masse zu verstehen, sondern auch Moscovici definiert die Sekte als „Keim einer Masse.“[18]

Doch dieser simplen Zuordnung entzieht sich die Tatsache der Selbstwahrnehmung der Bruderschaft als Bruderschaft und ihre Wahrnehmung der Anderen, die nicht das Potential haben, erweckt zu werden, als Masse. Parallel zu José Ortega y Gassets Einteilung der Gesellschaft und Menschen in Elite und Masse, nehmen sie sich selbst als Elite wahr und stützen seine These, dass sich diese Unterteilung nach menschlichen und nicht nach sozialen Kriterien entscheidet:

La división de la sociedad en masas y minorías excelentes no es, por tanto, una división en clases sociales, sino en clases de hombres, y no puede coincidir con la jerarquización en clases superiores e inferiores.[19]

Dieses distinktive Charakteristikum ist das Herz. Diejenigen, die nicht von der Bruderschaft erweckt worden sind, werden als „мясная машина [Fleischmaschinen]“[20] bezeichnet, da ihre Sehnsüchte, Wünsche und Verhaltensweisen von physischen Bedürfnissen bestimmt werden. Die Mehrheit der hier vorgebrachten Ideen, Anschauungen und Symbole erinnern an mystische, gnostische, aber auch buddhistische Glaubensmaxime. So liegt in der Definition allen menschlichen Lebens als Leiden ein Verweis auf die erste der vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus, die dukkha, die besagt, dass alles Leben Leiden bedeutet.[21] Auch die zweite Edle Wahrheit, die Wahrheit vom Entstehen des Leidens, nennt als Hauptursache das Begehren, das sich in drei Hauptformen manifestiert, von denen zwei ebenfalls von der Bruderschaft in ihrem Menschenbild abgewertet werden: das Verlangen nach sinnlichen Freuden, das Verlangen nach Dasein, das Verlangen zu zerstören.[22] Erlösung aus diesem Leiden kann natürlich nur der finden, dessen Herz befreit wird und der in der Folge lernt, damit zu sehen, zu erkennen und zu reden. Kombiniert werden diese Vorstellungen durch Motive und Ideen der Gnosis, wie etwa die Erfahrung der Fremdheit in der Welt, „die Erklärung dieses Zustands durch ein mythologisches Drama“[23], sowie die Erlösung durch Erkenntnis dieses Zustandes. Entscheidend ist hier die Leitdichotomie von Mechanik versus Wärme und Fleisch versus Licht. Als äußeres Erkennungsmerkmal der Geschwister des Lichts dienen blaue Augen und blonde Haare. Sind diese nach dem Nationalsozialismus mit dem Begriff der Rasse, des Ariers und nationalsozialistischem Gedankengut konnotiert, so können sie auch in Verbindung mit dem Erscheinungsbild eines Engels in Verbindung gebracht werden und so auf die Sonder- und Außenseiterrolle der Mitglieder verweisen.

Erlöst wird das Individuum durch ein spezifisches Ritual oder eine Geste: Die Trennung von der Masse und dem sklavischen Zustand wird durch das Schlagen eines aus dem Ljod-Eis bestehenden Hammers auf den Brustkorb vollzogen. Durch die Schwingungen des Eises wird das Herz in Bewegung versetzt und spricht seinen Namen, der sowohl den Eintritt in die Bruderschaft als auch die neue Identität des Individuums markiert.

Dieses Vorgehen kann mit dem aus der Ethnologie stammenden Begriff des Übergangsritus, der erstmals von Arnold van Gennep in drei Phasen geteilt wurde, verglichen werden: Trennungsphase, Schwellenphase und Angliederungsphase.[24] Das eben beschriebene Vorgehen entspricht demnach der Trennungsphase, in dem der Initiant ein Zeichen dauerhafter Differenzierung, im Fall der Bruderschaft sowohl der neue Name, als auch die auf der Brust zurückbleibende Narbe, erhält und auch körperliche Veränderungen erfährt. In diese Phase fällt ebenfalls der Verlust der Kontrolle über die Körperflüssigkeiten wie Urin und Speichel, aber vor allem der Tränenflüssigkeit. In Folge des Erwachens des Herzens weint das Herz sieben Tage lang:

Лежу пластом в постели. Толко отойду чуть – и опять в слезы. И опять меня всю корежит. И опять нарыдаюсь до бесчувствия. И так семь дней я прорыдала.

[Ich brauchte nur aufzustehen, ein paar Schritte zu gehen, schon fingen die Heulkrämpfe wieder an. Bis an den Rand der Besinnungslosigkeit. So ging das sieben Tage lang.][25]

Zu den beiden oben erwähnten körperlichen Veränderungen, die bezeichnend sind für die Trennungsphase, kann die Veränderung der Nahrungsaufnahme, die ein praktisches Problem für die Bruderschaft darstellt, ergänzt werden:

наши организмы принимали толко цельную пищу, [...], не вареную, не замароженную, не перемолотую и не заквашенную.

[Unser Organismus vertrug nur reine Speisen: […]. Nur was rein und heil war, nicht von Menschenhand zerstört, konnten wir zulassen.][26]

Folgt für gewöhnlich die Angliederungsphase, so erübrigt sich diese für die Bruderschaft, wie van Gennep bestätigt: „Zum Schluß folgen Riten, die den Initiierten wieder in die frühere Umgebung reintegrieren, ein Element, das bei der Initiation in einen Totemklan oder eine Bruderschaft nicht nötig ist.“[27]

Dieser Schwellenzustand wird von Victor W. Turner auch „Liminalität“[28] genannt und zeichnet sich durch einen hohen Grad an Unbestimmtheit aus, „da dieser Zustand und diese Personen durch das Netz der Klassifikation, die normalerweise Zustände und Positionen im kulturellen Raum fixieren, hindurchschlüpfen.“[29] Um diesem Zustand Ausdruck zu verleihen und mit ihm emotional und psychisch umgehen zu können, werden eine Vielzahl von Symbolen entwickelt. So besitzt auch die Bruderschaft ein Emblem, das „ два ледяных молота вокруг алого сердца [ein rotes Herz zwischen zwei Eishämmern]“[30] zeigt. Turner ordnet den Schwellenzustand sogar einem bestimmten Modell menschlicher Sozialbeziehungen, das er comiatus nennt, zu. Dieses ist eine „Gemeinschaft Gleicher, die sich gemeinsam der allgemeinen Autorität der rituellen Ältesten unterwerfen.“[31] Der Schwellenzustand steht im Kontrast zum Statussymbol und zeichnet sich durch Homogenität, Gleichheit, Besitzlosigkeit, sexuelle Enthaltsamkeit, Selbstlosigkeit, Schweigen und den ständigen Bezug auf mystische Kräfte aus, die alle für die Bruderschaft geltend gemacht werden können.[32] Turner führt in diesem Zusammenhang auch den Begriff der millenarischen Bewegung ein, die eben diese Merkmale in sich vereint. Ziel dieser Art der Bewegung ist es, die Menschheit in ein neues Zeitalter zu führen und sie von dem Dasein auf der Erde, das mit Leid konnotiert wird, zu erlösen. Dies entspricht dem Ziel der Bruderschaft, alle 23000 Geschwister zu finden, sie in einem Kreis zu versammeln und ihre Herzen miteinander sprechen zu lassen, so dass die Erde und die Menschen verschwinden. Dahinter steht der Glaube daran, dass diese 23000 Auserwählten die Strahlen des Ursprünglichen Lichts in sich tragen, das das Universum und die Planeten hervorgebracht hat. Der Planet Erde nimmt in der Erschaffung der Planeten eine Sonderstellung ein, da mit und auf diesem Wasser erschaffen wurde, das im Gegensatz zum Element Stein als disharmonisch, organisch und somit als Fehler bezeichnet wird. Das Leben selbst mit der Zeit, dem Körper, dem Verfall stört die „ Божественное равновесие Вселенной [göttliche Balance des Universums]“[33] und trägt mit seinem Eigenleben zu dessen Zerstörung bei. Als Rettung des im Sterben liegenden Universums fiel am 30. Juni 1908 das Ljod in die sibirische Weite. Dieses ist nämlich in der Lage, die Herzen und somit das ursprüngliche Licht der Geschwister des Lichts zu erwecken und die Welt, das „урогливой опухолью [wuchernde[n] Krebsgeschwür]“[34] zu vernichten, um so ein neues, ewiges und harmonisches Universum entstehen lassen zu können.

Die Bruderschaft, die also als millenarische Bewegung bezeichnet werden kann, da sie an eine kollektive und durch übernatürliche Kräfte vollzogene Errettung einiger Gläubiger glaubt, nimmt sich, wie bereits weiter oben erwähnt, als auserwählte Elite wahr und proklamiert damit sowohl Andersartigkeit als auch Unabhängigkeit im Verhältnis zur Masse. Trotz dieses gewünschten, ersehnten und von ihnen selbst wahrgenommenen Oppositionsverhältnisses muss man ein gegenseitiges Wechselverhältnis konstatieren, wie es etwa Norman Cohn für den Millenarismus im mittelalterlichen Deutschland ausgemacht hat: Die im 11. Jahrhundert beginnenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen, „Bevölkerungszunahme, beginnendes Großgewerbe, Schwächung und Zerstörung der herkömmlichen sozialen Verflechtungen, Vertiefung der Kluft zwischen Arm und Reich“[35], verunsicherten die Menschen und bereiteten den Nährboden für Bewegungen dieser Art. Dieses Abhängigkeits- und Wirkungsverhältnis zwischen einer sich wandelnden und durch diesen Wandel bedingten unsicheren Lage und der Genese millenarischer Bewegungen wird durch die Bruderschaft bestätigt:

[...]


[1] Lüdemann, Susanne u. Uwe Hebekus: Einleitung. In: Massenfassungen. Beiträge zur Diskurs- und Mediengeschichte der Menschenmenge. Hrsg. v. Lüdemann, Susanne u. Uwe Hebekus. München: Wilhelm Fink Verlag 2010. S. 15.

[2] Wie etwa der Andrang von tunesischen Flüchtlingen nach Italien im Februar 2011.

[3] Lüdemann, S. u. Hebekus, U.: Einleitung. S. 11.

[4] Stähle, Urs: Der Aufstand der Population. In: Massenfassungen. Beiträge zur Diskurs- und Mediengeschichte der Menschenmenge. Hrsg. v. Lüdemann, Susanne u. Uwe Hebekus. München: Wilhelm Fink Verlag 2010. S. 44.

[5] Vgl. Gamper, Michael: Dichtung als Medium der Menschenmenge, Literatur und ihre Funktion für den `Masse`-Diskurs. In: Massenfassungen. Beiträge zur Diskurs- und Mediengeschichte der Menschenmenge. Hrsg. v. Lüdemann, Susanne u. Uwe Hebekus. München: Wilhelm Fink Verlag 2010. S. 91.

[6] Le Bon, Gustave: Psychologie des foules. Paris: Presses Universitaires de France 1963. S. 2.

[7] Moscovici, Serge: Das Zeitalter der Massen. Eine historische Abhandlung über die Massenpsychologie. München: Carl Hanser Verlag 1984. S. 34.

[8] Ortega y Gasset, José: La rebelión de las masas. Madrid: Revista de Occidente 1930. S. 14.

[9] Ebd. S. 12.

[10] Moscovici, S.: Das Zeitalter der Massen. S. 102.

[11] Lüdemann, S. u. Hebekus, U.: Einleitung. S. 9.

[12] Ebd. S. 13.

[13] Gamper, M.: Dichtung als Medium der Menschenmenge. S. 92.

[14] Сорокин, Владимир: Трилогия. Москва: Захаров 2006. S. 575. [Sorokin, Vladimir: LJOD. Das Eis. Berlin: Bloomsbury Taschenbuch Verlag 2005. S. 83.] Im Folgenden wird die Bruderschaft des Lichts zu Bruderschaft abgekürzt.

[15] Le Bon, G.: Psychologie des foules. S. 12.

[16] Сорокин, В.: Трилогия. S. 575. [Sorokin, Vladimir: 23000. Berlin: Berlin Verlag 2010. S. 164.]

[17] Le Bon, G.: Psychologie des foules. S. 95.

[18] Moscovici, S.: Das Zeitalter der Massen. S. 213.

[19] Ortega y Gasset, J.: La Rebelión de las masas. S. 15.

[20] Сорокин, В.: Трилогия. S. 175. [Sorokin, Vladimir: Bro. Berlin: Bloomsbury Taschenbuch Verlag 2007. S. 266.]

[21] Vgl. Keown, Damien: Der Buddhismus. Eine kurze Einführung. Stuttgart: Reclam 2001. S. 61.

[22] Vgl. Ebd. S. 65.

[23] Markschies, Christopher: Die Gnosis. München: Verlag C.H. Beck 2006. S. 25.

[24] Vgl. Gennep, Arnold van: Übergangsriten.(Les rites de passage). Frankfurt: Campus Verlag 2005. S. 29.

[25] Сорокин, В.: Трилогия. S. 393. [Sorokin, V.: Ljod. S. 227.]

[26] Сорокин, В.: Трилогия. S. 168. [Sorokin, V.: Bro. S. 248.]

[27] Gennep, A. v.: Übergangsriten. S. 84.

[28] Turner, Victor W.: Liminalität und Communitas. In: Ritualtheorien. Ein einführendes Handbuch. Hrsg. v. Belliger, Andréa u. David J. Krieger. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008. S. 249.

[29] Ebd. S. 249.

[30] Сорокин, В.: Трилогия. S.666. [Sorokin, V.: 23000. S. 303.]

[31] Turner, V.: Liminalität und Communitas. S. 250.

[32] Vgl. Ebd. S. 251.

[33] Сорокин, В.: Трилогия. S. 85. [Sorokin, V.: Bro. S. 121.]

[34] Ebd. S. 85. [Ebd. S. 121.]

[35] Cohn, Norman: Das neue irdische Paradies. Revolutionärer Millenarismus und mystischer Anarchismus im mittelalterlichen Europa. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag 1988. S. 60.

Details

Seiten
30
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668773004
ISBN (Buch)
9783668773011
Dateigröße
702 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v436327
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,3
Schlagworte
Masse Trilogija Vladimir Sorokin Literatur Russisch

Autor

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Titel: Darstellung der Masse in der Trilogija von Vladimir Sorokin