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Sportanlagen- und Sportstättenmanagement. Sportstättenbau, kommunale Sportentwicklung, Digitale Vermarktung von Sportanlagen und Finanzierung und Betrieb von Sportanlagen

Einsendeaufgabe 2017 21 Seiten

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Sportanlagen – und Sportstättenbau

2 Kommunale Sportentwicklungsplanung

3 Finanzierung und Betrieb von Sportanlagen

4 Digitale Vermarktung von Sportanlagen und Sportstätten

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6.1 Tabellenverzeichnis
6.2 Abbildungsverzeichnis

1 Sportanlagen – und Sportstättenbau

Im Folgenden werden anhand des PLANNET-Diagrammes und der Netzplantechnik die Schritte des Baus einer Sportstätte dargestellt.

Tab. 1: PLANNET (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Nun folgt die Netzplantechnik in eigener Darstellung.

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Netzplantechnik (eigene Darstellung)

Wie in der Abbildung der Netzplantechnik bereits deutlich wird, kann der Bau der Sportanlage erst nach frühestens 38 Monaten begonnen werden.

2 Kommunale Sportentwicklungsplanung

2.1 Grundformel zur Berechnung des Sportstättenbedarfs

Im Folgenden wird die allgemeine Grundformel zur Berechnung des Sportstättenbedarfs dargestellt und erläutert.

Sportbedarf (Sportler x Häufigkeit x Dauer) x Zuordnungsfaktor

Belegungsdichte x Nutzungsdauer x Auslastungsfaktor

= Sportstättenbedarf

Abb. 2: Grundformel zur Berechnung des Sportstättenbedarfs (Hübner, H. & Wulf, O. , 2015)

Nun werden die einzelnen Punkte der Formel genauer erklärt. Der Sportbedarf setzt sich aus drei Parametern zusammen. Die Sportler sind alle Personen, die eine Sportanlage nutzen möchten und die Häufigkeit gibt die Anzahl an Sportübungen an, die pro Woche stattfinden. Der letzte Parameter, die Dauer, beschreibt im Durchschnitt den Zeitaufwand des Sportlers für seine ausgeübte Sportart.

Der Sportbedarf wird nun mit dem Zuordnungsfaktor multipliziert. Durch den Zuordnungsfaktor wird festgelegt, auf welcher Sportanlage welcher Anteil einer Sportart ausgeführt wird (BISP, 2000, S.27).

Der errechnete Wert wird dann durch das Produkt von Nutzungsdauer, Belegungsdichte und Auslastungsfaktor dividiert.

Die Nutzungsdauer gibt die Zeit (Std/Wo) an, in der die Sportanlage genutzt wird, während die Belegungsdichte die Anzahl der Sportler angibt, die gleichzeitig in einem Zeitraum die gleiche Sportart ausüben (Bach, 2004a, S. 104). Als letzter Parameter bleibt nun noch der Auslastungsfaktor, mit dem das Verhältnis zwischen der tatsächlichen Auslastung einer Sportanlage und der maximal möglichen Auslastung berechnet wird (Bach, 2004a, S.103).

2.2 Berechnung des Sportstättenbedarfs

Im Folgenden wird der Sportbedarf und der Auslastungsfaktor für den Fußballsport in der Stadt Mannheim berechnet.

{(24.000 x 1,5 x 1,8) x 0,5} : 25 x 30 x X = 70

→ 32.400 : 750X = 70 | x 750

32.400 = 52.500x | : 52.500

X = 0,61

Sportbedarf: Sportler x Häufigkeit x Dauer

24.000 x 1,5 x 1,8 = 64.800

Der Auslastungsfaktor beträgt 0,61 und der Sportbedarf 64.800.

2.3 Förderinteressenten

„Während die Bundesregierung ausschließlich den Breitensport fördert, besitzen die Bundesländer und Kommunen lediglich Förderinteressen am Spitzensport.“

Meiner Meinung nach lässt sich diese Aussage negieren. Um dies zu belegen, werden im nachfolgenden Text die Förderinteressen der Kommunen und Bundesländer, sowie die der Bundesregierung dargestellt.

Die Bundesregierung fördert den Spitzensport und jegliche herausragende Leistungen, die das gesamte Land betreffen. Im Jahr 2016 stellte das Bundesministerium des Innern ca.180 Millionen Euro zur Verfügung, um den Spitzensport zu unterstützen (Bundesregierung Jahresbericht 2015/2016). Der Grund hierfür liegt darin, dass das Ansehen für Deutschland durch sportliche Erfolge steigt. Die gewonnene Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2014 hat einen historischen Moment geschaffen und im Jahr 2018 haben die deutschen Athleten mit mehr als neun Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang bewiesen, dass sich die Förderungen der Bundesregierung auszahlen. Durch diese Erfolge ist das Ansehen des Landes mehr gestiegen und viele Deutsche haben den Kampf und die Medaillen verfolgt. Leistungen wie diese motivieren andere Menschen, unabhängig vom Alter oder Leistungszustand,dazu auch sportlich aktiv zu werden (BMI, 2017a). Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Spitzensport als Vorbildfunktion fungiert und dafür sorgen soll, dass Integration und Soziales durch den Sport wächst.

Der Breitensport hingegen wird in erster Linie von den Kommunen und Bundesländern unterstützt. Hierbei geht es nicht allein um Leistung, sondern vielmehr darum, Gemeinschaft zu schaffen und Werte wie Toleranz, Fairplay und Verlässlichkeit zu trainieren (BMI, 2017b).

Allerdings ist hier anzumerken, dass der Bund erst dann Fördermittel bereitstellt, wenn die eigenen Finanzierungsmöglichkeiten der Verbände aufgebraucht sind (BMI, 2017b).

Abschließend kann man also sagen, dass der erste Satz der Stellungnahme bestätigt werden kann und sich die Bundesländer und Kommunen auf den Breitensport konzentrieren, während die Bundesregierung die Attraktivität des gesamten Landes steigern will und somit den Spitzensport fördert.

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Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668806610
ISBN (Buch)
9783668806627
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v438807
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,6
Schlagworte
Sportstättenbau kommunale Sportentwicklung Digitale Vermarktung von Sportanlagen Finanzierung und Betrieb von Sportanlagen

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Titel: Sportanlagen- und Sportstättenmanagement. Sportstättenbau, kommunale Sportentwicklung, Digitale Vermarktung von Sportanlagen und Finanzierung und Betrieb von Sportanlagen