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Metamorphosen der UCK im Kontext asymmetrischer Kriegsführung

Seminararbeit 2005 23 Seiten

Politik - Internationale Politik - Region: Südosteuropa, Balkan

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1 Typologische Ausarbeitung
2.1.1 Nichtstaatliche Gewaltakteure
2.1.2 Rebellen
2.1.3 Metamorphosen von Gewaltakteuren durch asymmetrische Kriegsführung
2.2 Empirische Analyse der UÇK als sich verändernder Akteur
2.2.1 Rahmenbedingungen der Entstehung der UÇK
2.2.2 Low-intensity-conflict
2.2.3 Eskalierender Kosovo-Konflikt
2.2.4 Mit der Demilitarisierung der UÇK entstandene Strukturen
2.2.4.1 Politik
2.2.4.2 Kosovo-Protection-Corps
2.2.4.3 Albanischer Widerstand in Nachbarstaaten
2.2.4.4 Organisierte Kriminalität

3. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit soll sich mit der Einordnung der verschiedenen Ausprägungen der UÇK beschäftigen und dabei eine Antwort auf die Forschungsfrage, wie und warum sich das Akteursprofil der UÇK[1] (Ushtria Çlirimtare e Kosoves) wandelte, geben. Um die Einordnung vornehmen zu können, sollen zunächst in einem ersten Teil der Arbeit Abgrenzungskriterien entwickelt werden, um terroristische Organisationen, Rebellenbewegungen, Kriegsherren und Kriminelle, im Zuge der so genannten „neuen Kriege“ voneinander unterscheiden zu können. Da sich nicht-staatliche Akteure, wie die UÇK, in der asymmetrischen Kriegsführung im Laufe eines Konflikts wandeln können, bietet dieser Ansatz zur Beantwortung der Forschungsfrage ein hohes Erklärungspotential, was eine ausführlichere Beschäftigung mit ihm notwendig und sinnvoll erscheinen lässt.

Anschließend sollen die aus dem theoretischen Teil gewonnenen Erkenntnisse genutzt werden, um die Wandlungsprozesse in der UÇK deutlich zu machen. Da sich der Erklärungsansatz des Akteurswandels über die asymmetrische Kriegsführung eben auf den Kriegsführungsprozess an sich, als auf die Akteure rückwirkenden und sie verändernden Faktor bezieht, soll im empirischen Teil der Arbeit der Kriegsführungsprozess im Mittelpunkt stehen, auch wenn einzelne durch die Demilitarisierung der UÇK entstandene Strukturen in einem späteren Teil der Arbeit beleuchtet werden.

Aufgrund des mangelnden Platzes wird auf aktuelleren Entwicklungen im Kosovo weitestgehend nicht eingegangen werden, stattdessen soll den Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Aufstiegs eines nichtstaatlichen Akteurs, wie der UÇK, mehr Bedeutung beigemessen werden. Die Rolle, die dabei traditionelle Formen der sozialen Organisation und die Stärkung von Partikulargemeinschaften im Zuge des Aufstiegs der neuen Formen politischer Gewalt spielen, soll ausführlich auf die UÇK bezogen werden.

2.1 Typologische Ausarbeitung

Im Kosovo-Konflikt standen sich vordergründig zwei Akteure gegenüber: Zum einen der serbische Staatsapparat und zum anderen, auf Seite der Kosovo-Albaner, ein nicht-staatlicher Akteur, die UÇK. Der letztendliche Krieg war also keine klassische zwischenstaatliche Auseinandersetzung, sondern ein Konflikt zwischen staatlichem und nicht-staatlichem Akteur.[2] Dieser Konflikt repräsentiert somit das, worauf sich die Forschung in den Internationalen Beziehungen derzeit stark konzentriert, nämlich die Verbreitung neuer Formen politischer Gewalt im Rahmen der Veränderung des Kriegsbildes, was meint, dass die Zahl der klassischen Kriege, bei denen sich die Armeen zweier Staaten bekämpfen, stark zurückgeht und stattdessen innergesellschaftliche bewaffnete Konflikte unter Beteiligung sub-staatlicher Gewaltakteure Überhand nehmen. Es wird argumentiert, dass im Zuge dieser Veränderung diverse neue, für zwischenstaatliche Kriege eher untypische Merkmale auftreten. Als zentrale Merkmale dieser Veränderung des Krieges gelten besonders Entstaatlichung und damit verbunden Privatisierung, Ökonomisierung und Brutalisierung des Krieges.[3]

Um den Fokus auf die Forschungsfrage „Wie und warum wandelte sich die Akteursstruktur der UÇK?“ zu setzen, wollen wir nun das Augenmerk auf die Akteursebene lenken. Es soll erörtert werden, welche idealtypischen Gewaltakteure es überhaupt gibt, wie ein nicht-staatlicher Gewaltakteur in der heutigen Zeit entsteht, und wie und warum Metamorphosen eines solchen Gewaltakteurs stattfinden. Vor dem Hintergrund dieses Anspruchs wird auf zentrale, ausgewählte Aspekte der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion im Forschungsbereich „Folgenanalyse des Krieges“ eingegangen werden.

2.1.1 Nichtstaatliche Gewaltakteure

Um die UÇK bzw. ihre Nachfolger in ihren einzelnen Entwicklungsstadien im nächsten Teil dieser Proseminarsarbeit richtig einordnen zu können, sollen nun die dafür geeigneten Idealtypen nichtstaatlicher politischer Gewaltakteure identifiziert, analysiert und verglichen werden. Eine sinnvolle erste Orientierung bietet dazu die Kategorisierung von Stefan Mair.[4]

Mair unterscheidet nichtstaatliche Gewaltakteure idealtypisch in vier Kategorien: Kriminelle, Terroristen, Kriegsherren und Rebellen. Allen Akteuren ist gemeinsam, dass sie, um ihre Ziele zu erreichen, auf die Anwendung von Gewalt setzen. Die Unterschiede lassen sich anhand verschiedener Vergleichskriterien aufzeigen.

Die zunächst nahe liegende Vergleichskategorie ist die der Ziele. So verfolgen Terroristen und Rebellen vordergründig politische Ziele, wie beispielsweise die Loslösung eines bestimmten Gebiets aus dem Gesamtstaat, den Sturz einer Regierung, einen Systemwechsel oder die Errichtung eines Gottesstaats, während bei Kriegsherren und Kriminellen monetäre Absichten im Vordergrund stehen. Es ist also wichtig für die Einordnung eines Gewaltakteurs zu erkennen, ob er primär ökonomische oder politische Absichten verfolgt.[5]

Ein weiteres wichtiges Kriterium zur Herausstellung von Unterschieden in Gewaltakteursprofilen ist die Zielgruppe der Gewaltanwendung. Nach Mair konzentriert sich die Gewaltausübung von Rebellenbewegungen und organisierten Kriminellen primär auf andere Gewaltorgane. Diese seien einerseits staatlich legitimierte Gewaltorgane, andererseits aber auch konkurrierende Rebellengruppen bzw. kriminelle Organisationen. Die Gewalt der Kriegsherren und Terroristen dagegen richtig sich in allererster Linie gegen Zivilisten.

Ein weiteres Unterscheidungszeichen stellt die geographische Reichweite der Gewaltausübung dar. Rebellen und Kriegsherren betreiben die Gewaltausübung regional begrenzt, zum Zwecke der Sicherung bzw. zur Erlangung von Kontrolle über ein bestimmtes Gebiet, aus, wohingegen internationaler Terrorismus und transnational organisierte Kriminalität, tendenziell global oder eben zumindest über bestehende Staatsgrenzen hinweg wirken, und oft nur allenfalls indirekte territoriale Bezüge erkennbar sind.[6] Rebellenbewegungen führen den bewaffneten Kampf um die Abtrennung eines Gebietes vom Ursprungsstaat, die Beseitigung eines Besatzungsregimes oder den Sturz einer Regierung zu erreichen, dazu werden nach und nach einzelne Gebiete befreit. Sie verstehen sich im Ausgangszustand, der für sie nicht tragbar ist, als Befreiungsbewegungen, um später im „freien“ Staat zu einer regulären Armee zu werden.[7]

Aus dem letztgenannten Kriterium abgeleitet, ist es ferner wichtig zu erkennen, dass, Rebellengruppen und Kriegsherren dem staatlichen Gewaltmonopol opponieren und sich anschicken, es in dem von ihnen beanspruchten Gebiet zu beseitigen, während Terroristen und vor allen Dingen organisierte Kriminelle mit einem intakten staatlichen Gewaltmonopol leben können. Somit soll die Untersuchung der Beziehung der Gewaltorganisation zum staatlichen Gewaltmonopol als weiteres Unterscheidungsmerkmal dienen.[8]

2.1.2 Rebellen

Durch das Ende des Ost-West-Konflikts und das Scheitern des sozialistischen Gesellschaftsmodells haben sich die Existenzbedingungen für Rebellenbewegungen stark verschlechtert. Rebellenbewegungen kam während des Kalten Kriegs eine herausgehobene Bedeutung bei der Führung von Stellvertreterkriegen zu. Jene Bewegungen nutzten den Konflikt aufgrund ihrer eigenen existenten Vorstellungen von gerechterer Wohlstandsverteilung[9] - anstatt wirklicher Stellvertreter eines der beiden Blöcke zu sein - eher zur Mobilisierung von Geld und Waffen für die kostenintensive Kriegsführung. Diese in ihrem Umfang und ihrer Bedeutung gar nicht überbewertbare Finanzressource für Rebellenbewegungen versiegte mit Ende des Ost-West-Konflikts, worauf primär zwei Ausweichmechanismen folgten.

Den ersten Ausweichmechanismus stellt die Abkehr von einem oben beschriebenen Grundsatz dar, der Rebellenbewegungen gerade von Terroristen abgrenzt. Die Maxime die Gewaltausübung auf Kombattanten[10] zu begrenzen und die militärische Auseinandersetzung um Territorium zu führen, wird nicht länger aufrechterhalten. Stattdessen wird auf die kostengünstigere Gewaltstrategie, den Terrorismus, umgeschwenkt. Es werden nun verstärkt Zivilisten angegriffen, was wiederum Rückwirkungen auf Kohäsion und Legitimität der substaatlichen Organisation hat, worauf im Abschnitt „Metamorphosen von Gewaltakteuren“ noch genauer eingegangen werden wird. Außerdem wird vielmehr auf psychische Effekte der Gewaltausübung gesetzt, und die Abkehr vom Ziel der Gebietseroberung und -kontrollierung erfolgt zu Gunsten von Angst- und Panikverbreitung.

Der zweite Ausweichmechanismus besteht darin, die primäre Fokussierung der Gewaltausübung auf den Konflikt mit den staatlichen Sicherheitskräften beizubehalten und stattdessen alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Existiert im Ausland eine starke, organisierte Diaspora, die der Rebellenbewegung gegenüber wohlwollend eingestellt ist, so können bereits durch sie wichtige Unterstützungsleistungen für den bewaffneten Kampf mobilisiert werden. Abgesehen davon, dass schon die Mobilisierung dieser Diaspora-Gelder nicht unbedingt auf legale Weise zu Stande gekommen sein muss, stellt auch die direkte Involvierung der Insurgenten in die organisierte Kriminalität eine wichtige alternative Finanzierungsquelle dar. Die Nähe von Rebellenbewegungen zur Kriminalität ist allein schon durch den hohen Bedarf an Waffen, den ein Krieg gegen den militärisch überlegenen Staat erfordert, evident. Es liegt nahe, zur Waffenbeschaffung auf Strukturen der organisierten Kriminalität zurückzugreifen. Kann der Waffenschmuggel über bereits etablierte Schmugglerrouten (z.B. Drogenrouten) abgewickelt werden, erleichtert dies die Bedingungen für die Anzettelung bzw. Führung eines Krieges erheblich. Die Hinwendung von Rebellenbewegungen zu lukrativen illegalen Finanzierungsquellen wie Drogenhandel und -produktion, Diamanten- und Konsumgüterschmuggel ist somit durch die natürliche Nähe zur organisierten Kriminalität erklärbar. Die Gefahr der Pervertierung einer politischen Rebellion ist bei einer solchen Liaison mit der organisierten Kriminalität natürlich groß.[11] So kann die Finanzierung irgendwann durchaus zum Selbstzweck erhoben werden und die politischen Ziele können ins Hintertreffen geraten, so dass ursprünglich politisch motivierte Rebellen zu organisierten Kriminellen oder Warlords mutieren.

Aufgrund der oben dargestellten dichten Kooperationsbeziehungen zwischen organisierter Kriminalität und Rebellenbewegungen - zumal wenn jene Gruppen im selben Gebiet operieren - fallen Unterscheidungen der beiden Gewaltformen in der Realität meist sehr schwer.[12]

2.1.3 Metamorphosen von Gewaltakteuren durch asymmetrische Kriegsführung

Den Konflikten, an welchen nicht-staatliche Gewaltakteure beteiligt sind, liegt eine asymmetrische Konfliktstruktur zu Grunde, was heißen soll, dass der nicht-staatliche Akteur dem gegnerischen Staatsapparat in aller Regel rein militärisch eindeutig unterlegen ist. Bewaffnung und Truppenstärke schaffen also eigentlich ein günstiges Kräfteverhältnis für den herausgeforderten bzw. herausfordernden Staat. Charakteristikum der asymmetrischen Kriegsführung ist jedoch, dass der nichtstaatliche Akteur fähig ist, diesen kräftemäßigen Nachteil unter gewissen Umständen in einen Vorteil zu verwandeln. Die Dynamik, die in asymmetrischen Konflikten entsteht, verursacht Veränderungsprozesse auf der Akteursebene, die sich nach Christopher Daase anhand der Kriterien Kohäsion[13], Legitimität[14] und Gewaltkontrolle[15] erfassen lassen.[16]

[...]


[1] Befreiungsarmee des Kosovo

[2] Die Luftschläge gegen Jugoslawien von 24. März – 10. Juni 1999 brachten mit der NATO natürlich einen dritten, für den Kriegsausgang entscheidenden Akteur, ins Spiel. Dieser „humanitären Intervention“ gingen allerdings innerstaatliche bewaffnete Auseinandersetzungen, in stärkerer Intensität seit März 1998 geführt, zuvor.

[3] Verschiedene Autoren verwenden unterschiedliche Begriffe, um diesen Veränderungen in der Erscheinungsform des Krieges Ausdruck zu verleihen. Die wohl bekanntesten Konzepte stammen von Martin van Creveld (‚low-intensity-conflicts’) und Mary Kaldor bzw. Herfied Münkler (‚Die neuen Kriege’).

Vgl. dazu z.B. Creveld, Martin van, Die Zukunft des Krieges, München 1998 [1991], Kaldor, Mary, Neue und alte Kriege, Frankfurt am Main 2000 [1999], Münkler, Herfried, Die neuen Kriege, Reinbek 2002.

[4] Vgl. dazu Mair, Stefan, Die Globalisierung privater Gewalt. Kriegsherren, Rebellen, Terroristen und organisierte Kriminalität, in: SWP-Studie S 10/2002

[5] Vgl. Mair, Stefan, Die Globalisierung privater Gewalt. Kriegsherren, Rebellen, Terroristen und organisierte Kriminalität, in: SWP-Studie S 10/2002, S.

[6] Vgl. ebd.,

[7] Schneckener, Ulrich, Netzwerke des Terrors. Charakter und Strukturen des transnationalen Terrorismus, in: SWP-Studie 12/2002, S.13.

[8] Vgl. Mair, Stefan, Die Globalisierung privater Gewalt. Kriegsherren, Rebellen, Terroristen und organisierte Kriminalität, in: SWP-Studie 10/2002.

[9] Die Ausrichtung vieler älterer Rebellenbewegungen an der Etablierung einer faireren Verteilung des nationalen Wohlstands erklärt die Affinität jener Gruppen zum sozialistischen Gesellschaftsmodell.

[10] Ein Großteil der Rebellenbewegungen weitet den völkerrechtlichen Kombattantenbegriff auf alle Vertreter des staatlichen Machtapparates aus. Rebellenbewegungen attackieren also zumeist auch z.B. Polizeikräfte. Vgl. dazu Schneckener, Ulrich, Netzwerke des Terrors, S.13.

[11] Einige Autoren vertreten sogar die Auffassung, dass Rebellionen nur politisch motiviert zu sein scheinen, jedoch in Wahrheit einzig und allein aus ökonomischen Gründen initiiert werden. Sehr konsequent ist diese Auffassung vertreten bei: Collier, Paul, Hoeffner, Anke, Greed and Grievance in Civil War, o.O., Oktober 2001, http://www.worldbank.org/research/conflict/papers/greedgrievance_23oct.pdf [18.02.2005].

Mit der Begründung, dass sich die Vertreter der ökonomischen Engführung der Bürgerkriegsforschung anmaßen, einen komplexen Sachverhalt monokausal erklären zu können, schon im Vornherein politische Motive als vorgeschoben diskreditieren und Bürgerkriegen pauschal die Legitimität absprechen, kritisiert Daase den Ansatz Rebellionen ausschließlich ökonomisch erklären zu wollen. Daase spricht sich dafür aus, dass nicht die Frage sein sollte, „ob ökonomische oder politische Faktoren Bürgerkriege determinieren, sondern wie diese Aspekte zu gewichten sind und wie ökonomische Interessen und „Identitätspolitik“ (Kaldor 1999: 121-138) zusammenhängen.“ Der Autor dieser Arbeit hält diese Auffassung in Anbetracht der Antwortfindung auf die Forschungsfrage für erklärungsträchtiger und wird in dieser Arbeit deshalb diesem Ansatz folgen. Vgl. dazu Daase, Christopher, Krieg und politische Gewalt: Konzeptionelle Innovation und theoretischer Fortschritt, S.161-208, in: Hellmann, Gunther, Wolf, Klaus Dieter, Zürn, Michael (Hrsg.), Die neuen Internationalen Beziehungen. Forschungsstand und Perspektiven in Deutschland, Baden-Baden 2003, S.193.

[12] Vgl. Mair, Stefan, 2002, S.13-15.

[13] Unter der Kohäsion politischer Akteure versteht Daase „die Intensität der Gruppenintegration, die einem Staat oder einem nicht-staatlichen Akteur die Fähigkeit verleiht, als kollektiver Akteur aufzutreten.“

Daase, Christopher, Kleine Kriege – Große Wirkung. Wie unkonventionelle Kriegführung die internationale Politik verändert, Baden-Baden 1999, S.216.

[14] „Unter Legitimität wird die Rechtmäßigkeit einer politischen Ordnung verstanden, die dazu führt, dass die Beherrschten den Anweisungen der Herrschenden freiwillig Folge leisten.“ Ebd.

[15] Der Aspekt der Gewaltkontrolle soll hier vernachlässigt werden, da er eher Veränderungen auf staatlicher Ebene erklärt.

[16] Daase konstatiert auch stattfindende Veränderungsprozesse auf der Ebene des internationalen Systems durch kleine Kriege. Darauf soll, auf Grund des mangelnden Platzes, in dieser Arbeit jedoch nicht näher eingegangen werden. Ferner helfen uns die Veränderungen auf der Systemebene wenig weiter, um uns der Antwort auf die Forschungsfrage anzunähern.

Vgl. Daase, Christopher, Kleine Kriege – große Wirkung.

Details

Seiten
23
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638415897
ISBN (Buch)
9783638676526
Dateigröße
774 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v43893
Institution / Hochschule
Universität Trier
Note
1,7
Schlagworte
Metamorphosen Kontext Kriegsführung Proseminar Typologie Gewalt Staatenkriege Aufstände Terroranschläge

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Titel: Metamorphosen der UCK im Kontext asymmetrischer Kriegsführung