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Die Hochzeit der Kaisertochter Viktoria Luise und das fünfundzwanzigjährige Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms II.

Zwei dynastische Großereignisse des Jahres 1913

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 25 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Das Bild des Kaisers und der Monarchie in der Öffentlichkeit

III. Die Reaktionen in der Presse
1. Die großen Zeitungen
2. Die lokalen Blätter

IV. Kritik an der Monarchie
1. Die Sozialdemokraten
2. Die Alldeutschen
3. Bedeutung der Reaktionen in der Bevölkerung

V. Fazit

VI. Literaturverzeichnis
1. Quellen
2. Forschungsliteratur

I. Einleitung

„Es ist mir eine Herzensfreude, daß unser Volk trotz aller Misstöne, die es durchklingen, sei es auch nur für Tage, zu einer ehrlichen Festfreude und Huldigungsstimmung für den Kaiser sich aufraffen kann, als Beweis besonders dafür, wie tief doch die monarchische Gesinnung noch sitzt, und die Freude am Deutschen Reich.“[1] Diese Worte schrieb die Baronin Spitzemberg in ihr Tagebuch, einen Tag nachdem die Festlichkeiten zum fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms II. in Berlin begonnen hatten. Sie gab damit der Hoffnung der Veranstalter Ausdruck, dass die Feierlichkeiten des Jahres 1913 das Ansehen der Monarchie wieder entscheidend verbessern könnten. Während der Daily-Telegraph-Affäre im Jahr 1908 war der Kaiser selbst bei konservativen Kommentatoren in die Kritik geraten. Doch wie diese Affäre als ein Tiefpunkt des kaiserlichen Ansehens im In- und Ausland betrachtet wurde, so bot sich vor allem mit den dynastischen Feierlichkeiten 1913 – der Hochzeit der einzigen Kaisertochter Viktoria Luise im Mai und dem Thronjubiläum Wilhelms II. im Juni – die Möglichkeit, das angeschlagene Renommee der Monarchie wiederherzustellen.

Diese beiden medialen Großereignisse der Hohenzollerndynastie stellten im Gegensatz zur Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig im selben Jahr eindeutig die Monarchie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Während in Leipzig das deutsche Volk, bzw. die deutsche Nation verherrlicht wurde, zeigten die Feierlichkeiten in Berlin eine selbstbewusste Monarchie, die sich von den Angriffen fünf Jahre zuvor gut erholt zu haben schien. Aus diesem Grund ist es aufschlussreich, die beiden Ereignisse im Mai und Juni 1913 zu untersuchen. Sie können als Indikator für die Wahrnehmung der Monarchie in der Öffentlichkeit dienen. Es erscheint sinnvoll, diese beiden Feste in enger Verbindung zu untersuchen, da sie so kurz nacheinander stattfanden, dass viele Zeitungen bereits mit der Berichterstattung über die Feierlichkeiten zum Thronjubiläum begannen, als sie gerade die letzten Artikel über die Hochzeit in Berlin hatten drucken lassen.

Außerdem lassen sich Rückschlüsse auf die Stabilität der monarchischen Ordnung ein Jahr vor Ausbruch des Krieges ziehen. Denn einige Historiker meinen, dass der Bedeutungsverlust der Monarchie nicht erst im Verlauf des Ersten Weltkriegs einsetzte, sondern bereits vor dem Krieg erkennbar war. Der große Krieg hätte unter diesen Voraussetzungen lediglich als Katalysator einer schon vorher einsetzenden Entwicklung gewirkt. Daher ist es äußerst aufschlussreich für die Beurteilung der Hohenzollernmonarchie und insbesondere des letzten Deutschen Kaisers, inwieweit diese Einschätzung zutrifft.

Als Quellen für die Untersuchung dient vor allem eine Reihe von Zeitungen, die während der Festtage erschienen sind. Dabei sollen einige der auflagenstärksten Blätter des Kaiserreiches ebenso in die Betrachtung einbezogen werden wie eine Auswahl lokaler Zeitungen. Überdies sollen auch einige Reaktionen von Zeitgenossen wie der Herzogin Viktoria Luise oder der oben zitierten Baronin von Spitzemberg zur Beurteilung der Feierlichkeiten beitragen.

Für diese Arbeit sind die neuesten historischen Forschungsbeiträge – insbesondere zum Selbstverständnis Kaiser Wilhelms II. und seinem Verhältnis zu den Medien – herangezogen worden. Die aktuellen Biografien von John C. G. Röhl, Christopher Clark und Eberhard Straub sowie die Untersuchungen zur kaiserlichen ‚Medienpolitik’ von Martin Kohlrausch und Dominik Petzold sind einbezogen worden. Speziell zu den beiden Großereignissen wurden vor allem die Beiträge von Bernd Sösemann, Andreas Leipold, Daniel Schönpflug und Jeffrey R. Smith berücksichtigt.

In dieser Arbeit werden vor allem drei Aspekte im Vordergrund stehen: Zuerst soll die Beurteilung des Kaisers selbst in den Mittelpunkt rücken und gefragt werden, welches Bild der Monarchie der Öffentlichkeit vermittelt werden sollte. Dann sollen die Reaktionen in der Presse untersucht werden. Danach wird analysiert werden, inwieweit und aus welcher Richtung Kritik an der Monarchie und speziell an den Festlichkeiten artikuliert wurde. Abschließend sollen die Analysen dieser Arbeit in einem Fazit noch einmal zusammengefasst und die wichtigsten Resultate kurz benannt werden. Diese Untersuchung soll am Ende eine Antwort auf die Frage liefern, welches Bild der Hohenzollernmonarchie vermittelt werden sollte und inwiefern dieses Unterfangen erfolgreich war. Die Ergebnisse der Untersuchung können außerdem zur Beurteilung der Stabilität der Monarchie vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs beitragen.

II. Das Bild des Kaisers und der Monarchie in der Öffentlichkeit

Im Deutschen Kaiserreich stand der Monarch im Zentrum des öffentlichen Interesses. Er repräsentierte den Staat. In vielen Schulen hingen Bilder des Monarchen, die vom Kaiser persönlich verschenkt worden waren.[2] Deshalb erscheint es sinnvoll, die Darstellung der Monarchie in der Öffentlichkeit eng mit der Darstellung des Kaisers selbst zu untersuchen. Im Folgenden soll analysiert werden, welche Attribute des Wilhelms II. im Jubiläumsjahr 1913 besonders betont wurden. Denn daraus kann geschlussfolgert werden, welches Bild der Hohenzollernmonarchie der Öffentlichkeit im Rahmen der Feierlichkeiten vermittelt werden sollte.

Wilhelm II. verkörperte die Verbindung von Tradition und Moderne, wie sie auch von vielen Historikern als Signum der ‚wilhelminischen Epoche’ betrachtet wird. Auf der einen Seite betonte Wilhelm II. stets sein Gottesgnadentum und sah seine Herrschaft im traditionellen Sinn dynastisch legitimiert. Auf der anderen Seite entwickelte er in bestimmten Bereichen, die mit Wissenschaft und Fortschritt assoziiert wurden, ein großes Interesse. Mit Begeisterung betrachtete er das Aufkommen der Zeppeline und die Entwicklung moderner Schiffe. Auch die Kinematografie fand nach anfänglicher Skepsis seine Unterstützung.

Trotzdem sollten technische Neuerungen immer im Dienst der Monarchie stehen. Wilhelm II. war in der Regel geschickt darin, die deutschen Erfolge auf dem Gebiet von Wissenschaft und Technik für das Ansehen der Monarchie zu nutzen. Tatsächlich wurde der Fortschritt von vielen Zeitgenossen mit der Herrschaft Wilhelms II. in Verbindung gebracht. Der Kaiser galt als der Repräsentant einer sich schnell entwickelnden ‚modernen’ Nation. Die oben skizzierte Verbindung von Tradition und Moderne kommt gut in einer Karikatur des „Kladderadatsch“ aus dem Jahr 1913 zum Ausdruck: Das Standbild des Großen Kurfürsten blickt auf die deutsche Flotte, die sein Nachfahre gebaut hat und spricht: „Das war mein Traum!“.[3] Tatsächlich hatte Kaiser Wilhelm II. eine Traditionslinie von seinen eigenen Plänen zum Bau einer starken deutschen Flotte bis zurück zum Großen Kurfürsten gezogen.[4] Der Kaiser habe vollendet, was der Kurfürst schon ersehnt hätte.

Während der Hochzeit aber auch im Verlauf der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum im Juni konnte Wilhelm II. sich außerdem als ‚Friedenskaiser’ feiern lassen.[5] Die Hochzeit sollte der Öffentlichkeit gegenüber zeigen, dass die Solidarität der Monarchen nach wie vor einen großen europäischen Krieg verhindern werde. Im Juni konnte der Kaiser dann bereits fünfundzwanzig Jahre Frieden in Mitteleuropa zu seinen Leistungen zählen, wobei ihm viele zeitgenössische Kommentatoren beipflichteten. Die längere Friedensperiode, die bereits mehrere Jahrzehnte andauerte, wurde vielfach dem Kaiser angerechnet, da er als Repräsentant der deutschen Nation im Ausland galt. Im Mai konnten die Deutschen dann tatsächlich erleben, dass sich die Monarchen Großbritanniens sowie des Russischen und Deutschen Reiches in Berlin trafen. Die Kaisertochter und spätere Herzogin Viktoria Luise schrieb später dazu: „Die Reichshauptstadt war Schauplatz eines Fürstentreffens, wie man es wohl selten erlebt hat.“[6] Eine Familienfeier hatte Europa offenbar wieder vereint. Ein Krieg schien vielen in naher Zukunft nicht denkbar. Daher musste das Bild Wilhelms II. als ‚Friedenskaiser’ durch das Treffen der drei Herrscher im Mai vielen Zeitgenossen geradezu als bestätigt gelten.

Während also die Hochzeit im Zeichen des europäischen Friedens stand, erhielt der Kaiser im Rahmen seines Thronjubiläums die Gelegenheit, eine andere Seite seiner Herrschaft betonen. Im Juni konnten ihm die Deutschen zu fünfundzwanzig Regierungsjahren zu gratulieren. Am 15. Juni präsentierte sich Wilhelm II. nicht nur als Friedenskaiser, sondern auch als beliebten ‚Volkskaiser’, dem die Zuneigung seiner Untertanen sicher war. Der „Leitstern“ seiner Herrschaft sei die „Idee der sozialen Gerechtigkeit“.[7] Alle Schichten des Volkes sollten im Monarchen ihren Fürsprecher finden können. Nicolaus Sombart hat wegen dieses Wunsches nach Popularität im Volk Züge einer „charismatischen Herrschaft“ Wilhelms II. erkennen wollen.[8] Tatsächlich schien dieser Monarch trotz seiner steten Betonung des Gottesgnadentums die Zustimmung der Bevölkerung für seine Herrschaft gewinnen zu wollen.[9] Deshalb sollten die Huldigungen der Innungen in Berlin am 16. und 17. Juni und der Jubel der Bevölkerung zeigen, dass sich der Kaiser auf die Treue der Untertanen verlassen konnte.[10]

In diesem Zusammenhang können auch seine vielen Reisen in alle Teile des Reiches als eine Art ‚Huldigungsumritte’ verstanden werden. Da der Kaiser regelmäßig in vielen verschiedenen Regionen präsent war, konnte die lokale Bevölkerung ihre Zustimmung zu seiner Herrschaft ausdrücken, indem sie ihm zujubelte.[11] Außerdem konnte der Monarch zeigen, dass er nicht nur König von Preußen, sondern auch Deutscher Kaiser und damit Repräsentant aller Deutschen war. Mehr noch als bei seinen beiden Vorgängern wurde daher das verfassungsrechtlich ungenau definierte Amt des Kaisers unter Wilhelm II. zu einem wichtigen integrativen Symbol der deutschen Nation.[12]

Im Jahr 1913 sollte sich zeigen, welche öffentliche Bedeutung dem Monarchen in der deutschen Gesellschaft von vielen Zeitgenossen beigemessen wurde. Die oben skizzierten Motive kamen alle während der dynastischen Feierlichkeiten in Berlin zum Tragen. Im Folgenden soll untersucht werden, inwiefern sie erfolgreich vermittelt werden konnten.

III. Die Reaktionen in der Presse

1. Die großen Zeitungen

In jüngster Zeit haben mehrere Studien zur Wilhelminischen Epoche verstärkt auf die rasante Entwicklung der Medienlandschaft des Deutschen Kaiserreiches ab 1900 hingewiesen. Martin Kohlrauschs Dissertation „Der Monarch im Skandal“, die 2003 erschien, hat hier wichtige neue Impulse gesetzt. Schon den Zeitgenossen fiel auf, dass der Monarch auf diese Entwicklung reagierte. August Stein beschrieb den Kaiser als einen gut informierten Zeitungsleser, der auch „der oppositionellen Presse“ sein Interesse widmete.[13] Wilhelm II. hatte erkannt, welche Rolle der Presse künftig zukommen würde.[14]

Da er um die Bedeutung seiner Wirkung in der Öffentlichkeit wusste, entwickelte der Kaiser ein Gespür für den effektvollen Auftritt. Eine Karikatur vom 9. Juni 1913 verdeutlichte den Anspruch des Kaisers, immer gut in Szene gesetzt zu werden. Sie zeigte Wilhelm II. in Kürassieruniform auf einer Filmrolle sitzend, um sich ein wenig auszuruhen.[15] Dieses Bild illustriert den Befund, dass der Kaiser im Jahr 1913 so häufig wie noch nie zuvor auf den Kinoleinwänden zu sehen war.[16] Dem Zeichner war bewusst, dass der Kaiser stets auf seine Wirkung in der Öffentlichkeit bedacht war. Selbst während er sich ausruht, wird er auf dem Bild von einem Kameramann gefilmt. Daher bewahrt der Kaiser auch jetzt noch Haltung und stützt sich in markiger Pose auf seine Schwert. Der Historiker Karl Lamprecht, ein Zeitgenosse Wilhelms II., hat beschrieben, wie der Kaiser nach außen dieses Bild von sich selbst immer zu wahren gewillt war. Solange er sich in der Öffentlichkeit aufhielt, bemühte er sich stets, Stärke und Entschlossenheit auszustrahlen.[17]

Doch während der Kaiser bestrebt war, sein öffentliches Ansehen durch die Presse zu mehren, wurde diese zunehmend als eigenständiger Faktor im politischen Kräftespiel des Deutschen Reiches wahrgenommen.[18] Im Folgenden soll daher untersucht werden, wie einige der auflagenstärksten Zeitungen mit klarer politischer Ausrichtung auf die Feierlichkeiten im Mai und Juni 1913 reagierten. Insgesamt zeigte sich die Presse während der Feiern sehr versöhnlich. Auf Kritik wurde weitestgehend verzichtet. Lediglich die Sozialdemokraten beteiligten sich nicht an der Begeisterung über die Feste. Allerdings standen sie damit weitgehend allein.[19]

Die Person des Kaisers geriet insbesondere im Umfeld der Feierlichkeiten zum fünfundzwanzigjährigen Regierungsjubiläum in den Blickwinkel der Presse. Dafür hatten die verantwortlichen Redakteure auch ausreichend Zeit zur Verfügung. Immerhin stand das Datum dieses Ereignisses bereits lange vorher fest. Der Kaiser hatte schon im Sommer 1911 erste Pläne für opulente Feierlichkeiten im neuen Berliner Grunewald-Stadion offenbart.[20] Es sollte eine besonders prächtige Feier unter Einschluss aller Schichten der Bevölkerung geben. Für die Redakteure der großen Zeitungen brachte dies die Möglichkeit, Bilanz über fünfundzwanzig Jahre kaiserlicher Herrschaft zu ziehen.

Wie nicht anders zu erwarten, viel die Bewertung der bisherigen Regierungszeit Wilhelms II. durch die „Neue Preußische Zeitung (Kreuzzeitung)“ ausgesprochen positiv aus. Die Kreuzzeitung stand trotz aller Kritik, die während der Daily-Telegraph-Affäre auch von konservativen Kommentatoren laut geworden war, weiterhin fest zum monarchischen System. Kritik erschien daher – besonders zu einem Jubiläum – nicht opportun. Der nationalliberale „Bayreuther Anzeiger“ ließ zwar kein vollkommenes Lob für den regierenden Monarchen erklingen, aber grundsätzlich wurde seine Herrschaft auch aus dieser Richtung als positiv für die Entwicklung des Deutschen Reiches betrachtet.[21] Auch das kam kaum überraschend, da die Nationalliberalen zu den ‚staatstragenden’ Parteien gerechnet wurden und im Allgemeinen die politische Ordnung des Reiches bejahten.

[...]


[1] Spitzemberg, Hildegard von: Am Hof der Hohenzollern. Aus dem Tagebuch der Baronin Spitzemberg 1865 - 1914, hg. von Vierhaus, Rudolf, 2. Aufl., München 1979, S. 266.

[2] Siehe Giloi, Eva: Copyrighting the Kaiser. Publicity, Piracy, and the Right to Wilhelm II's Image, in: Central European History 45, 3 (2012), S. 407–451, hier S. 415.

[3] Kladderadatsch vom 15. Juni 1913.

[4] Siehe König, Wolfgang: Wilhelm II. und die Moderne. Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt, Paderborn/München/Wien u.a. 2007, S. 257.

[5] Siehe Smith, Jeffrey R.: The Monarchy versus the Nation. The "Festive Year" 1913 in Wilhelmine Germany, in: German Studies Review 23, 2 (2000), S. 257–274, hier S. 268.

[6] Herzogin Viktoria Luise: Ein Leben als Tochter des Kaisers, 12. Aufl., Göttingen 1973, S. 93.

[7] Hintze, Otto: Festrede des Professors Dr. Otto Hintze zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Regierungs-Jubiläums Seiner Majestät des Kaisers und Königs am 16. Juni 1913 in der Aula der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Berlin 1913, S. 22.

[8] Sombart, Nicolaus: Wilhelm II. Sündenbock und Herr der Mitte, Berlin 1996, S. 97.

[9] Siehe Sösemann, Bernd: Hollow-sounding jubilees. Forms and effects of public self-display in Wilhelmine Germany, in: Deist, Wilhelm/Mombauer, Annika (Hgg.): The Kaiser: New Research on Wilhelm II's role in Imperial Germany, Cambridge 2003, S. 37–62, hier S. 42 f.

[10] Siehe Smith, S. 267 f.

[11] Siehe Straub, Eberhard: Kaiser Wilhelm II. in der Politik seiner Zeit. Die Erfindung des Reiches aus dem Geiste der Moderne, Berlin 2008, S. 195.

[12] Siehe ebd., S. 191.

[13] Stein, August: Vom Kaiser und von der Presse (1906), in: Kohlrausch, Martin (Hg.): Samt und Stahl: Kaiser Wilhelm II. im Urteil seiner Zeitgenossen, Berlin 2006, S. 107–122, hier S. 117.

[14] Siehe Glaab, Sonja: Wilhelm II. und die Presse. Ein Medienkaiser in seinem Element?, in: Publizistik: Vierteljahreshefte für Kommunikationsforschung 53, 2 (2008), S. 200–214, hier S. 211.

[15] Siehe Simplicissimus vom 9. Juni 1913.

[16] Siehe Petzold, Dominik: Der Kaiser und das Kino. Herrschaftsinszenierung, Populärkultur und Filmpropaganda im Wilhelminischen Zeitalter, Paderborn/München/Wien u.a. 2012, S. 72.

[17] Siehe Lamprecht, Karl: Bildnis aus der Gegenwart (1913), in: Kohlrausch, Martin (Hg.): Samt und Stahl: Kaiser Wilhelm II. im Urteil seiner Zeitgenossen, Berlin 2006, S. 221–248, hier S. 246 f.

[18] Siehe Kohlrausch, Martin: Der Monarch im Skandal. Die Logik der Massenmedien und die Transformation der wilhelminischen Monarchie (Elitenwandel in der Moderne 7), Berlin 2005, S. 66–68.

[19] Siehe Schönpflug, Daniel: Die Heiraten der Hohenzollern. Verwandtschaft, Politik und Ritual in Europa 1640-1918, Göttingen 2013, S. 224 f.

[20] Siehe Röhl, John C. G.: Wilhelm II. Der Weg in den Abgrund 1900-1941 (Wilhelm II. 3), München 2008, S. 1013 f.

[21] Siehe Leipold, Andreas: Das silberne Regierungsjubiläum Kaiser Wilhelms II. am 15. Juni 1913. Das veröffentlichte Bild Kaiser Wilhelms II. in der deutschen Presse ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in: Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte 18, 2 (2008), S. 195–215, hier S. 202 f.

Details

Seiten
25
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668812086
ISBN (Buch)
9783668812093
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v443781
Institution / Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Lehrstuhl für die Geschichte des Romanischen Westeuropa
Note
2,3
Schlagworte
1913 Kaiser Wilhelm II. Prinzessin Viktoria Luise Zar Nikolaus II. König Georg V. von Großbritannien Monarchie

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