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Sure 68 (Al-Qalam). Das Schreibrohr. Koranentstehung und Koranexegese

Seminararbeit 2018 25 Seiten

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Koran
1. 1. Entstehung des Koran
1. 2. Aufbau und Struktur des Koran
1. 3. Koranexegese

2. Sure 68
2. 1. Vorbemerkungen
2. 2. Inhalt von Sure 68
2. 3. Gliederung von Sure 68

3. Analyse und Kommentar der Sure 68
3. 0. Basmala
3. 1. Trotz Vorwurf der Besessenheit, nicht in der Verkündigung nachlassen
3. 1. 1. Verse 1-7
3. 1. 2. Verse 8-13
3. 1. 3. Verse 14-16
3. 2. Beispielerzählung über die Gartenbesitzer
3. 2. 1. Verse 17-26
3. 2. 2. Verse 26-32
3. 2. 3. Vers 33
3. 3. Fragen beim Gericht und Bestätigung der Sendung Muhammads
3. 3. 1. Verse 34-41
3. 3. 2. Verse 42-47
3. 3. 3. Verse 48-50
3. 3. 4. Verse 51-52

Resümee

Bibliographie

Quelle

Literatur

Einleitung

Der Koran kommt einem auf den ersten Blick wie ein Buch mit sieben Siegeln vor. Daher war es nicht einfach sich an die Betrachtung einer Sure zu wagen. Wichtig dabei war, dass sowohl islamische Kommentare als auch westlich Auslegungen, vor allem auf der Internetseite Corpus Coranicum, vorhanden sein sollten. Schließlich fiel die Entscheidung auf Sure 68.

Sohin wird zunächst in einem allgemeinen Teil das Wichtigste zu Koran – Koranentstehung – Koranexegese dargelegt. In einem nächsten Schritt wird das Formale an Sure 68 betrachtet und im letzten Teil findet dann die Analyse der einzelnen Verse unter Zuhilfenahme von einigen Kommentatoren und Exegeten statt.

1. Koran

Der Koran ist allgemein bekannt, als die heilige Schrift des Islam, der „für alle Richtungen des Islam [...] die Richtschnur ihres Glaubens [ist].“ [1] Für Nichtmuslime stellt er nach wie vor eine nicht leicht zugängliche Lektüre dar, was mit den besonderen Eigenarten/Eigenschaften des Koran zu tun hat. Er wird als die endgültige Schrift mit einer universalen Botschaft in arabischer Sprache verstanden[2] und darf nur in Arabisch rezitiert werden. Dennoch gibt es heute mittlerweile viele verschiedene Übersetzungen,[3] wobei es dabei kaum gelingt, die mehrdeutigen Verse so zu übersetzen, dass sie wirklich mehrdeutig bleiben.[4]

„Der Name al-Qur ´ an kommt von arabisch quara´a (=lesen, rezitieren). Der Gläubige liest also im Koran das Wort Gottes [...]. Er wird auch al-kitab genannt, »das Buch«.“ [5] Doch ist darunter auch der Vortrag der Offenbarung zu verstehen, [6] denn der Koran ist eben nicht nur ein Buch, das im Kult seinen Platz hat, sondern der wesentlich auch von seiner akustischen Eigenschaft lebt. Neuwirth spricht in diesem Zusammenhang von einer „akustisch-ästhetische[n] Dimension, [...] die auch außerhalb des Kultus Wirkmacht besitzt.“ [7] Dazu gesellt sich noch die visuell-ästhetische Dimension, nämlich die Kalligraphie, wobei Neuwirth eben auch anmerkt, dass diese drei Erscheinungsformen leider nicht gemeinsam studiert werden.[8]

1. 1. Entstehung des Koran

Die Entstehung des Koran fand in einer vom Juden- und Christentum, wie auch von synkretistischen Richtungen beeinflussten Gebiet, in Arabien, statt, denn Arabien war in der Spätantike von den verschiedensten religiösen Strömungen geprägt.[9] Muhammad (um 570-632) erhielt dort im Laufe von 22 Jahren durch den Erzengel Gabriel die Offenbarung Gottes, damit er sie den Menschen verkündigen konnte. Wobei die Verkündigung an ihn im Monat Ramadan des Jahres 610 haben soll.[10] Der Koran geht dabei „auf ein bei -> Gott verborgenes „Ur-Buch“ zurück, das als „wohlverwahrte Tafel“ (Sure 85:22) beschrieben wird.[11] Dieser Urkoran, der von Gott aufbewahrt wird, wird an die unterschiedlichen Propheten zur Verkündigung an alle Menschen übermittelt.[12]

Muhammad, der der letzte Prophet war, sollte seine Mitmenschen vor dem Jüngsten Gericht warnen, vor allem aber sollte er sie zum rechten Glauben an den einen Gott, also zum Monotheismus, führen.[13] Bedeutsam dabei ist, dass Muhammad seinem Volk, in dessen eigener Sprache, dem Arabischen, Gott verkündete und ihnen auch ein heiliges Buch in ihrer Sprache gab, nämlich den Koran.[14]

In Auseinandersetzung mit seiner Zuhörerschaft entstand dann letztlich, das was wir inhaltlich als Koran kennen. Muhammad hat in Auseinandersetzung mit der koranischen Gemeinde schlussendlich dem Text seine sprachliche Gestalt gegeben.[15] Aber nicht nur entstand durch den Verkündigungsprozess eine neue Schrift, sondern es entstand auch eine neue Gemeinschaft, die koranische Gemeinde, die einen eigenen Kultus entwickelte.[16]

Der Koran, der für viele als die Schrift“ (oder das Buch) schlechthin “ gilt, [17] ist daher nicht diktiert worden, sondern man muss von einer „Buchwerdung des Wortes Gottes im Koran“ sprechen.[18] Bald entstand daher auch ein Diskurs zwischen rationalistischen und orthodoxen Gruppierungen, ob der Koran als erschaffen oder als ewig zu verstehen sei.[19]

Nach dem Tode Muhammads lagen unterschiedliche Sammlungen von Texten vor.[20] Der Sekretär Muhammads hatte einige Offenbarungen auf dessen Geheiß hin aufgeschrieben. Manche der Gläubigen kannten einzelne Suren auswendig, manche hatten etwas aufgezeichnet. So bemühten sich auch schon die beiden ersten Kalifen um die Schaffung des verschriftlichten Koran.[21] Der dritte Kalif ʿUthmān ibn ʿAffān (574-656) beauftragte dann den Schreiber Muhammads die verschiedenen Überlieferungen und Aufzeichnungen zu sammeln und sorgte dafür, dass aus all dem ein Buch wurde. Er ließ die Suren edieren und der Länge nach ordnen. Diese ist nach wie vor die gültige Fassung. Als z. B. in den 1920ern die Kairoer Universität die Verse neu nummerierte, gab es heftige Prosteste dagegen.[22]

Diese ältesten Handschriften des Koran sind allerdings nicht leicht lesbar, da das Arabische ja keine Vokale kennt und zur damaligen Zeit auch nicht für alle Konsonanten eigene Schriftzeichen vorhanden waren. Davon ausgehend haben sich zwei Lesarten entwickelt, die eine von Medina, die andere von Kufa ausgehend.

1. 2. Aufbau und Struktur des Koran

Zunächst wurde nicht eindeutig zwischen den Wörternr Koran und Sure unterschieden. In späterer Zeit wurde für die gesamte heilige Schrift das Wort Koran üblich und für die jeweiligen Vortragstexte das Wort Sure.[23] Der Koran besteht somit aus 114 Suren, wobei das Wort Sure eine koranische Schöpfung zu sein scheint[24] und außerhalb des Koran nicht verwendet wird.[25]

Die Etymologie des Wortes sūra ist nach wie vor umstritten.[26] Eventuell kommt es vom syrischen surta, was soviel wie » Schrift « bedeutet.[27] Jedenfalls ist sie eine „kleinere Texteinheit unbestimmten Umfangs,“[28] die auf Muhammad von Gott herabgekommen ist und die vorgetragen wurde.[29]

Was uns beim Blick in den Koran auch fremdartig erscheint, das sind die unterschiedlichen, für uns eigenartigen Namen, die die Suren tragen, wobei diese der Gedächtnisstütze für die Rezitatoren gedient haben könnte. Warum einzelne Buchstaben am Beginn einiger Suren stehen, ist bis jetzt noch nicht restlos geklärt.[30] Der Name der Sure ergibt sich dabei entweder aus dem Anfangswort oder einem besonders einprägsamen Wort, wobei die einzelne Sure auch unter verschiedenen Namen bekannt sein kann.[31]

Die einzelnen Suren wurden Mekka oder Medina zugeordnet, wobei diese Zuordnung nicht unumstritten ist.[32] Der Inhalt der mekkanischen Suren ist vorwiegend dogmatischer Natur, hingegen beschäftigen sich die Suren aus der medinensischen Zeit meist mit Norm- und Gesetzgebung. Letztlich erschwert die zusätzliche Anordnung der Suren der Länge nach, mit Ausnahme von Sure 1, jedoch das Lesen, da es keine historische Reihenfolge mehr gibt.[33] Die Sure als eigene Gattung stand bis jetzt aber noch nicht wirklich im Zentrum von Untersuchungen.[34]

Fest steht, dass „die Suren [...] poetisch in Versen mit einer eigentümlichen Reimprosa gestaltet [sind], die erst bei der Rezitation ihren Reiz entfaltet.“ [35] Das bedeutet auch, dass „Wer aus [...] [dem Koran] rezitiert, wer seinen Worten lauscht, so heißt es, könne den Allmächtigen hören, sehen und spüren.“[36] Dies belegt auch die Erzählung über die Konversion des zweiten Kalifen ʿUmar ibn al-Chattāb (592-644), der vorgehabt hatte den Propheten zu töten, als er aber erfuhr, dass seine Schwester Fatima und deren Mann zum Islam konvertiert waren, wollte er zuerst diese zur Rede stellen, doch die Zitation des Koran rührte ihn so an, dass er überwältigt sich zum Islam bekehrte.[37]

1. 3. Koranexegese

Der Koranexegese geht es weniger um den inneren, sondern eher um den äußeren Sinn. Es geht dabei also primär um die Bedeutung einzelner Wörter oder Sätze, also darum, was eigentlich mit dem ausgesagt werden sollte.[38]

Hierbei kann man zwei Richtungen unterscheiden, nämlich die einen, „die auf Interpretationen und Aussagen der ersten Generationen beruhen. Diese Form nennt man at-tafsīr bi-ʾl-maʾṯūr („Koranauslegung auf der Basis überlieferter Traditionen“).“ [39] Die anderen Gelehrten verwenden vorwiegend rationale Argumente und erachten die persönliche Meinung als bedeutsamer. „Diese Form nennt man at-tafsīr bi-l-ray ʾ(Koranauslegung durch den Verstand).“ [40] Der mehr auf „die Aufhellung des verborgenen, geheimen Sinnes“[41] Wert legende Korankommentar wird als taʾwīl bezeichnet.[42]

Ein einzelner Koranvers wird anhand zweier Kriterien bewertet, nämlich bezüglich „dessen Authentizität bzw. dessen Glaubwürdigkeit entsprechend der Überlieferungskette und zweitens dessen Bedeutung bzw. rechtlicher Beweiskraft.“[43] Wobei natürlich an der Echtheit des Koran nicht gezweifelt wird, denn glaubwürdige Menschen hätten über die korrekte Weitergabe über Generationen hin gewacht.[44] Bedeutsam ist, dass manche Verse „durch später offenbarte Verse abgeschwächt, geändert oder außer Kraft gesetzt wurde[n]. Dieses Entfernen, Außerkraftsetzen oder Verändern, als Abrogation (arab. naskh) bezeichnet, hat ein umfangreiches islam. Schrifttum hervorgebracht.“[45]

Bezüglich der Bedeutung der Koranverse wird zwischen ein- und mehrdeutigen Versen unterschieden. Zu den definitiv eindeutigen zählen z. B. die Pflicht zum Gebet oder dem Almosengeben (Sure 2:43), die Mehrheit der Verse ist jedoch offen für Interpretationen.

Jedoch gibt es davon auch Abweichungen mancher muslimischer Gelehrter, wie z. B. Mahmud Muhammad Taha (1909/1911-1985) oder von seinem Schüler Abdullahi Ahmed An-Na’im (geb. 1946).[46] Aber auch in Deutschland vertritt der algerisch-deutsche Abdel-Hakim Ourghi (geb. 1968) unter Bezeugnahme auf Taha die gleiche Position. Demnach ist nur der mekkanische Koran ewig, da er universale, ethische Weisungen beinhaltet, die medinensischen Suren hingegen beziehen sich nur auf die Situation des 7. Jahrhunderts und daher habe dieser politische Aspekt des Koran heute seine Gültigkeit verloren.[47]

Die Azhar-Universität in Kairo wacht auch über den Koran, damit alles seine Richtigkeit behält. So wurde z. B. der Literaturprofessor Nasr Hamid Abu Said „ zum Apostaten erklärt. Ein Gericht in Kairo verfügte 1995 die Zwangsscheidung des »Ketzers« zeigen von seiner Frau [...] Abu Said war davon überzeugt, dass »Gott zu Mohammed in Bilden gesprochen hat, in Metaphern, die wir auf unsere heutige Zeit übertragen müssen«.“[48]

2. Sure 68

Als Textgrundlage für die Betrachtung von Sure 68 dient einerseits der arabische Text, der im Corpus Coranicum,[49] steht, andererseits auch die Übersetzung, die im Corpus Coranicum zu finden ist.[50]

2. 1. Vorbemerkungen

Die Sure 68, al-qalam, laut Corpus Coranicum, „Das Schreibrohr“, genannt,[51] zählt zu einer der ersten geoffenbarten Suren.

Asad meint, dass diese Sure wahrscheinlich als dritte Sure geoffenbart worden ist. Einiges spricht zwar auch dafür, dass sie nach den ersten fünf Versen von Sure 96 herabgekommen ist, jedoch spricht mehr dafür, dass das Meiste von Sure 74 vor Sure 68 geoffenbart worden ist.[52] Schedl hingegen führt sie als zweite Sure nach Sure 96, Al-'Alaq, an,[53] wobei zwei Einschübe (68,17-33 und 68,48-50) aus medinensischer Zeit stammen sollen.[54]

Die kritische Sichtweise der Einteilung der Suren im Westen in vier Perioden nach Theodor Nöldeke, die auch bei Schedl anzutreffen ist,[55] findet sich auch bei Neuwirth. Sie honoriert zwar dessen Leistung, zeigt aber anhand der neueren Forschungsergebnisse die Schwächen dieser Einteilung auf und legt begründet dar, wieso sie für ihren Handkommentar zum Koran eine andere Einteilung der Suren getroffen hat.[56]

Laut Neuwirth zählt die Sure 68 zur Surengruppe IV der frühmekkanischen Suren, die aus sieben Suren besteht, und näher bestimmt der Subgruppe a) angehörig ist, da diese Sure Früheres erneut aufgreift.[57] Sie begründet dies folgendermaßen:

„Auch die ganz von Polemik um den Verkünder und die Verkündigung beherrschte Sure 68 weist in ihrem Mittelteil eine (Gleichnis-Erzählung auf. Sie reflektiert ebenfalls kollektiv ausgeführte Kulthandlungen (V.43). Darüber hinaus führt sie einen Katalog von Streitpunkten an, ohne jedoch – wie bei den Suren nach Q 55 üblich – das gender-Argument gegen die Annahme von Gottestöchtern anzuführen; sie gehört daher zur Subgruppe a).“ [58]

Sinai hingegen unterscheidet vier frühmekkanische Surengruppen und ordnet Sure 68 der Surengruppe III b zu, da diese dreiteilig und ebenfalls mit einem Schwur, wie Sure 52 eingeleitet wird.[59]

2. 2. Inhalt von Sure 68

Die Sure beginnt nach der Basmala damit, dass Muhammad gesagt wird, dass er nicht besessen ist, er den gerechten Lohn für sein Tun erhalten wird und dafür den Zuspruch Gottes erhält, der ihn bestärken soll treu seinen Weg der Verkündigung zu gehen.

Muhammad wird gewarnt, dass er nicht auf die Menschen, die ihn von seinem Auftrag abhalten wollen, hören soll, denn er ist den Menschen als Prüfung gesandt worden. Diese müssen sich dann für einen der beiden Wege entscheiden. Als Mahnung wird die Erzählung von den „Gartenbesitzern“ angeführt, die beispielhaft eine Prüfung durch Gott aufzeigen soll. Diese Geschichte endet mit der Bestätigung, dass Umkehr und Reue zentral für den Menschen auf ihrem Weg zu Gott sind. Wobei der Lohn der Gläubigen sicher ein anderer sein wird, als der für die Ungläubigen.

Unter Bezugnahme auf Jona wird Muhammad aufgefordert getröstet und auch aufgefordert standhaft zu bleiben, denn er ist gesandt um die Welt zu ermahnen.

[...]


[1] Frisch, Hermann-Josef: Der Koran für Christen. Gemeinsamkeiten entdecken, Freiburg 2016, 55.

[2] Vgl. Zirker, Hans: Der Koran. Zugänge und Lesarten, Darmstadt 1999, 34-39.

[3] Vgl. Bednarz, Dieter / Steinvorth, Daniel: Verse für Krieg und Frieden, in: Pieper, Dietmar / Traub, Rainer (Hrsg.): Der Islam. 1400 Jahre Glaube, Krieg und Kultur, München 2011, 15.

[4] Vgl. Schöller, Marco: Koranübersetzung, in: Elger, Ralf (Hrsg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte, Alltag, Kultur, München 42006, 186.

[5] Frisch: 55f.

[6] Vgl. Bobzin, Hartmut: Der Koran. Eine Einführung, München 92015, 19-21.

[7] Neuwirth, Angelika: Der Koran als Text der Spätantike. Ein europäischer Zugang, Berlin 2010, 34.

[8] Vgl. Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 35.

[9] Vgl. Köckert, Matthias: Abraham: Ahnvater – Vorbild – Kultstifter, Leipzig 2017, 404-409.

[10] Vgl. Frankemölle, Hubert: Vater im Glauben? Abraham/Ibrahim in Tora, Neuem Testament und Koran. Freiburg im Breisgau 2016, 297. Vgl. Frisch: 58. Vgl. El-Wereny, Mahmud: Islamische Offenbarungstexte im Spannungsverhältnis religiöser Normenfindung zwischen Traditionalisten und Modernisten, in: Hans Georg Babke, Heiko Lamprecht: Islam-Erkundungen: Einheit und Vielfalt muslimischen Selbstverständnisses zwischen Tradition und Moderne, Berlin 2017, 23. Vgl. Gnilka, Joachim: Bibel und Koran: Was sie verbindet, was sie trennt. Freiburg im Breisgau 2004, 41.

[11] Schöller, Marco: Koran, in: Elger, Ralf (Hrsg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte, Alltag, Kultur, München 42006, 180.

[12] Vgl. Frisch: 79f.

[13] Vgl. Gnilka: 47f.

[14] Gnilka: 41.

[15] Vgl. Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 47.

[16] Vgl. Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 27-29.

[17] Zirker: 33.

[18] Neuwirth, Angelika, Gottes Wort in menschlicher Sprache, in: 9/10/11, 2003, 18.

[19] Vgl. Schöller: Koran, 180.

[20] Vgl. Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 24.

[21] Vgl. Bobzin: 107-110.

[22] Vgl. Bednarz / Steinvorth: 22f. Vgl. Frisch: 56. Vgl. Gnilka: 51.

[23] Vgl. Bobzin.: 21f.

[24] Vgl. Bobzin.: 21.

[25] Vgl. Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 277.

[26] Vgl. Der Koran. Kommentar und Konkordanz von Rudi Paret, Stuttgart 1980, 358.

[27] Vgl. Frisch: 57.

[28] Neuwirth: Der Koran als Text der Spätantike, 277.

[29] Vgl. Bobzin: 22.

[30] Vgl. Gnilka, 51f.

[31] Vgl. Bobzin.: 24f. Vgl. Neuwirth: Text der Spätantike, 278.

[32] Frankemölle: 298. Vgl. El-Wereny: 21-50.

[33] Vgl. Frisch: 57. Vgl. El-Wereny: 23.

[34] Vgl. Bobzin: 27f.

[35] Köckert: 411.

[36] Bednarz / Steinvorth: 18.

[37] Kermani, Navid: Gott ist schön: Das ästhetische Erleben des Koran. Das äsethische Erleben des Koran, München 42011, 34f.

[38] Vgl. Schöller, Marco: Koranexegese, in: Elger, Ralf (Hrsg.): Kleines Islam-Lexikon. Geschichte, Alltag, Kultur, München 42006, 183f.

[39] El-Wereny: 27.

[40] El-Wereny: 27.

[41] Bobzin: 118.

[42] Vgl. Bobzin: 118.

[43] El-Wereny: 23.

[44] El-Wereny: 25.

[45] Schöller: Koran: 180.

[46] El-Wereny: 25.

[47] Vgl. Ourghi, Abdel-Hakim: Reform des Islams. 40 Thesen, München 2017, 85f.

[48] Bednarz / Steinvorth: 24.

[49] Sure 68: in: Corpus Coranicum – Textdokumentation und historisch-kritischer Kommentar zum Koran, in: http://corpuscoranicum.de/index/index/sure/68/vers/1 [abgerufen am 2.10.2017].

[50] Sure 68: Das Schreibrohr (al-Qalam). Übersetzt und analysiert von Nicolai Sinai, unter Mitarbeit von Nora K. Schmid, unter Verwendung von Vorarbeiten Angelika Neuwirths, in: https://corpuscoranicum.de/kommentar/index/sure/68/vers/1 [abgerufen am 13.8.2018].

[51] Sure 68: in: Corpus Coranicum [abgerufen am 2.10.2017].

[52] Vgl. Die Botschaft des Koran. Muhammad Asad Übersetzung und Kommentar, Ostfildern 52017, 1083.

[53] Vgl. Schedl, Claus: Muhammad und Jesus: Die christologisch relevanten Texte des Korans. Neu übersetzt und erklärt von Claus Schedl, Freiburg 1978, 55; 57.

[54] Vgl. Schedl: 24.

[55] Vgl. Bobzin: 36f.

[56] Vgl. Neuwirth: Handkommentar, 39-44.

[57] Vgl. Neuwirth: Handkommentar, 56.

[58] Neuwirth: Handkommentar, 56f.

[59] Vgl. Sinai, Nicolai: Teil 1: Die frühmekkanischen Suren, in: http://corpuscoranicum.de/kommentar/einleitung [abgerufen am 13.8.2018]. Vgl. Sure 68: Das Schreibrohr (al-Qalam) [abgerufen am 2.10.2017].

Details

Seiten
25
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668822474
ISBN (Buch)
9783668822481
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v446022
Institution / Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz – Religionswissenschaft
Note
1
Schlagworte
Corpus Coranicum Koran – Koranentstehung – Koranexegese Arabisch al-Qur´an Neuwirth Kalligraphie Muhammad Erzengel Gabriel vor dem Jüngsten Gericht warnen Verkündigungsprozess „Buchwerdung des Wortes Gottes im Koran Uthmān ibn ʿAffān Koran und Sure Name der Sure ʿUmar ibn al-Chattāb Gott ist schön Koranauslegung auf der Basis überlieferter Traditionen taʾwīl Abdullahi Ahmed An-Na’im Azhar-Universität Claus Schedl Muhammad und Jesus: Die christologisch relevanten Texte des Korans vier frühmekkanische Surengruppen Mahnung wird die Erzählung von den „Gartenbesitzern“ angeführt Bezugnahme auf Jona Basmala Beispielerzählung über die Gartenbesitzer Vergleich mit Prophet Jona ar-Raḥmān Kaʿba nūn Schreibfeder Rudi Paret Die Botschaft des Koran Gegner Muhammads von Dämonen Verhöhnung Muhammads Engel der Offenbarung Al-Karim Al-Walīd Ibn Al-Muġīra Āya Schwerthieb Recht der Armen auf einen Anteil an der Ernte der Gärten und Felder Gartenzerstörer in der Nacht Besitzer bekunden nochmals ihre Schuld Gärten der Wonne ob irgendetwas im Gericht retten könne spätmekkanisch Bezeichnung al-mushrikūn (» Beigeseller«) ḥimyaritischen Monotheismus warum Böse oftmals ein gutes Leben führen können Gute hingegen oftmals leiden müssen die himmlischen Schreiberengel frühmekkanischen Suren Mann mit dem Fisch Tröstung und Warnung für Muhammad Schön ist die Ermahnung

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Titel: Sure 68 (Al-Qalam). Das Schreibrohr. Koranentstehung und Koranexegese