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Inwiefern beeinflusst Product Placement das Konsumverhalten der Gesellschaft in Filmen und Serien?

Hausarbeit 2018 26 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung

2. Theoretische Grundlagen2
2.1. Marketing-Mix
2.2. Definition Product Placement
2.2.1. Vorteile
2.2.2. Nachteile
2.3. Abgrenzung zur Schleichwerbung
2.4. Product Placement und Sponsoring
2.5. Zielgruppenabdeckung durch Product Placement
2.6. Anwendung Product Placement
2.6.1. Product Placement in Filmen
2.6.2. Product Placement in Serien

3. Empirische Erhebung.12
3.1. Methodik
3.1.1. Marktforschung
3.2. Auswertung
3.3. Interpretation/ Handlungsempfehlung
3.4. Kritische Würdigung

4. Schlussbetrachtung
4.1. Fazit
4.2. Ausblick

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Marketing-Mix

Abbildung 2: Werbeformen

Abbildung 3: Kennen Sie den Begriff „Product Placement“?

Abbildung 4: Haben Sie Product Placement in Filmen oder in Serien wahrgenommen?

Abbildung 5: Beeinflusset das Product Placement Ihr Konsumverhalten?

Abbildung 6: Haben Sie jemals durch Product Placement ein Produkt erworben?

Abbildung 7: Auf welchen Kanälen nehmen Sie Product Placement wahr?

Abbildung 8: Sie sind…?

Abbildung 9: Sie sind…?

Abbildung 10: Ihr höchster Bildungsabschluss

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Eine aktuell erhobene Untersuchung, im Bezug auf den Einfluss des Product Placements auf das Konsumverhalten der Gesellschaft in Filmen und Serien basiert auf folgender wissenschaftlicher Ausarbeitung.

Der Begriff Product Placement stammt aus den Vereinigten Staaten und bezeichnet „die Produktplatzierung“ von Markenartikeln in verschiedenen Plattformen wie beispielsweise in Filmen, Serien oder im Theater. Unternehmen platzieren ihre Produkte in Serien, Filmen, Fernsehsendungen und Printmedien, wodurch sie potenzielle Kunden auf das Unternehmen sowie auf das Produkt aufmerksam mache möchten. Dies ist unter der Kommunikationspolitik verdeutlicht, denn unter dem Begriff Kommunikation ist eine Verbindung sowie ein Zusammenhang zu verstehen, welches sich auf die Beziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden bezieht.

Für Konsumenten ist diese Art des Marketings, welches unter der Kommunikationspolitik beinhaltet ist, zunächst nicht erkennbar, wodurch es sich für das Unternehmen als Effektiv erweist. Diese Effektivität liegt darin, dass der Kunde die Werbung im Fernsehen bewusst ignorieren kann, jedoch eine Produktplatzierung in einem Film oder in einer Serie auf dem ersten Blick nicht als sogenannte Werbung aufnimmt, sondern als Equipment welches dazu gehört.

1.2. Gang der Untersuchung

Zu Beginn wird die Leitfrage definiert und die Fragestellung dargestellt. Um die Fragestellung zu bearbeiten wird im Bereich der theoretischen Grundlagen erst mit der Definition von Product Placement auseinandergesetzt. Anschließend werden die Vor- sowie die Nachteile des Product Placement näher beschrieben, welches eine wichtige Rolle für die darauffolgenden Kapitel ist.

Anschließend wird die Abdeckung der Zielgruppen näher erläutert. Der nächste Teil umfasst die verschiedenen Bereiche beziehungsweise Arten mit denen das Product Placement in Verbindung gesetzt wird. Zum Einen die Abgrenzung des Product Placements mit der Schleichwerbung und zum Anderen Product Placement und Sponsoring. Diese unterschieden werden näher erläutert. Anschließend wird auf das Product Placement in Filmen eingegangen.

Anschließend folgt das Kapitel drei, welches die Empirische Erhebung, beinhaltet. Es steht hierbei die Methodik im Vordergrund, dementsprechend wird die Marktforschung detailliert erläutert. Die folgenden Punkte zielen auf den selbsterstellten Fragebogen. Als nächstes folgen Punkte der Auswertung, Interpretation/ Handlungsempfehlung. Abschließend wird die wissenschaftliche Arbeit kritisch betrachtet. Die Ausarbeitung wird zum Schluss in einem Fazit zusammengefasst und als Ausblick formuliert.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Marketing-Mix

Unter dem Begriff Marketing-Mix ist eine Kombination von wesentlichen Bereichen wie die Produkt-, Preis-, Kommunikations- sowie Distributionspolitik zu verstehen.[1]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1.[2]

Die oben aufgeführte Abbildung stellt die sogenannten 4 P`s des Marketing-Mix dar. In dieser Ausarbeitung wird die Kommunikationspolitik näher beschrieben, da das Product Placement ein Teil der Kommunikationspolitik ist.[3]

Im Marketing ist das menschliche Zusammenleben durch Produkte sowie Dienstleistungen von großer Bedeutung, wodurch die Kommunikation als Medium zur Verfügung gestellt wird. Neben den drei anderen Bereichen im Marketing-Mix, nimmt die Kommunikation eine gleichgestellte Stellung ein.[4]

Die Aussendung diverser kommunikationspolitischer Prinzipien hat einen Einfluss auf verschiedene Handlungsfelder sozialer Instutionen. Durch den Einsatz von Kommunikationsträgern sowie Maßnahmen können diverse Ziele des Unternehmens erreicht sowie unterstützt werden.[5]

Die marketingtechnische Relevanz dieser sogenannten Kommunikationspolitik liegt darin, dass über die Informationsübermittlung aussagekräftige Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Dispositionen, wie beispielsweise leistungs-, preis- sowie distributionspolitischen Dispositionen geschaffen werden können. Ebenfalls muss diese geschaffene Verbindungslinie auf dem Markt realisiert werden können. Zu aussondern ist, dass die Kommunikationspolitik eine Reihe enormer Aufgaben absolvieren muss, wie zum Beispiel die Informationsübermittlung sowie die Beeinflussung und Veränderung des Verhaltens von Individuen, welche als potenzielle Zielkunden angesehen werden.

Unter dem Begriff Kommunikation ist eine Verbindung sowie ein Zusammenhang zu verstehen, welches sich auf die Beziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden bezieht. Hierbei muss eine Gegenseitigkeit verschaffen werden, welches das Verständnis in den Mittelpunkt rückt. Diese Informationsübermittlung erfolgt über einen Austausch von bedeutenden Inhalten sowie Gedanken, welcher zwischen Organisationen und Individuen stattfindet. Dieser sogenannte Austausch findet auf diversen Wegen statt, wie zum Beispiel auf verbaler, schriftlicher sowie bildlicher Art. Diese Wege der Kommunikationspolitik sind im Dienstleistungsbereich zu erkennen.[6]

Im Marketing wird davon ausgegangen, dass die Kommunikation durch beispielsweise einem Produkt oder einer Dienstleitung von den anbietenden Unternehmen als kommunikativer Austausch verwendet wird. Jedoch muss das Unternehmen, welches durch die Kommunikation potenzielle Kunden ansprechen möchte, vorerst verschiedene Vorleistungen, wie die Überlegung zur Positionierung sowie die Preise und Konditionen des angebotenen Produktes, leisten. Ebenfalls müssen Informationen sowie Zugänge zu den angebotenen Produkten sowie Dienstleistungen verfügbar sein, sodass ein gelungener Austausch von bedeutenden Inhalten sowie Gedanken vorliegt.[7]

Im Rahmen der Kommunikationspolitik stellt die Werbung eine der bedeutendsten Instrumente im Marketing dar. Unter dieser Werbung wird die bewusste Gestaltung von Informationen, welche an die Unternehmenswelt gerichtet sind, verstanden. Die Aufgabe liegt darin, durch die Werbung sowie diversen Marketingaktivitäten eines Unternehmens eine Nachfrage generieren zu können. Aus diesem Grund wird die Werbung als Instrument zur Realisierung der angestrebten Unternehmens- sowie Marketingziele verwendet. Durch den Einsatz der Werbung, welche kurzfristig beziehungsweise taktisch angewendet wird, sollen Kaufanreize zur Steigerung des Absatzes am Markt geschaffen werden.[8]

2.2 Product Placement

Der Begriff Product Placement kommt aus den Vereinigten Staaten und bezeichnet „die Produktplatzierung“ von Markenartikeln. Unternehmen platzieren ihre Produkte in Serien, Filmen, Fernsehsendungen sowie Printmedien. Für Konsumenten ist diese Art des Marketings zunächst nicht erkennbar, wodurch es sich für das Unternehmen als Effektiv erweist. Die Abwicklung zwischen dem Unternehmen und dem Konsumenten erfolgt über Agenturen, welche spezialisiert auf das Product Placement sind.[9]

Hinsichtlich des Product Placements lassen sich zwei Formen der Kosten unterscheiden. Zum Einen die Produktbeistellung und zum Anderen die Product Placement gegen Entgelt. Unter Produktbeistellung ist zu verstehen, dass die Unternehmen ihre Produkte unentgeltlich zur Verfügung stellen.[10] Die Produkte, welche zur Verfügung gestellt werden, können beispielsweise Fahrzeuge oder elektronische Geräte sein. Hierbei profitiert der Hersteller von der kostenlosen Werbung durch die Produktplatzierung in beispielsweise einem Film oder einer Serie. Bei Product Placement gegen Entgelt zahlen die Unternehmen für die Platzierung ihrer Produkte, welche für die Filmemacher und andere Produktionsgesellschaften eine gute Einkommensquelle ist.[11]

Durch Product Placement hat man den Vorteil, dass durch die Ausstrahlung von international ausgerichteten Kinofilmen, eine weltweite Anerkennung des Produkts erreicht wird.[12] Aus diesem Grund ist es für Unternehmen sinnvoll, dass ihre Produkte global zu kaufen sind wie beispielsweise Automarken, Kreditkarten, Elektronikmarken oder Modemarken. Zudem sind die Zuschauer aufmerksam, denn sie zahlen Geld für die Kinokarte oder schalten das Programm an, während klassische Werbung teils als störend empfunden oder nicht sehr aufmerksam verfolgt oder weggeschaltet wird.[13]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.[14]

Die oben aufgeführte Abbildung veranschaulicht, welchen Werbeformen die Individuen vertrauen. Zu erkennen ist, dass die Mehrheit der Probanden auf die Empfehlung[15] von Bekannten vertraut, der Online-Konsumentenbewertungen vertrauen ebenfalls ein Teil der Probanden. An die Produktplatzierung im Fernsehprogramm sowie dem Werbespots im Fernsehen vertrauen ebenfalls 7-9% der Probanden. An die Werbespots im Radio sowie die Werbung vor den Filmen vertrauen 6% der Probanden. Daraus lässt sich resultieren, dass die Produktplatzierung im Fernsehprogramm sowie die Werbung in Filmen eine Vertrautheit den Individuen gegenüber aufweist.[16]

[...]


[1] Vgl. Bente,Klaus 1990, S.219-220

[2] Eigene Darstellung in Anlehnung an Bente,Klaus 1990, S.219-220

[3] Vgl. Bente,Klaus 1990, S.219-220

[4] Vgl. Christa,Harald 2010, S.219-222

[5] Vgl. Christa,Harald 2010, S.219-222

[6] Vgl. Christa,Harald 2010, S.219-222

[7] Vgl. Christa,Harald 2010, S.219-222

[8] Vgl. Bente,Klaus 1990, S.7-8

[9] Vgl. https://www.rechnungswesen-verstehen.de/lexikon/product-placement.php (Stand 14.06.2018, 12:00Uhr)

[10] Vgl. https://www.investopedia.com/terms/p/product-placement.asp (Stand 14.06.2018, 12:03Uhr)

[11] Vgl. https://www.rechnungswesen-verstehen.de/lexikon/product-placement.php (Stand 14.06.2018, 12:10Uhr)

[12] Vgl. https://www.rechnungswesen-verstehen.de/lexikon/product-placement.php (Stand 14.06.2018, 12:13Uhr)

[13] Vgl. http://welt-der-bwl.de/Product-Placement (Stand 14.06.2018, 12:20Uhr)

[14] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222329/umfrage/umfrage-zum-vertrauen-in-unterschiedliche-werbeformen/

[15] Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222329/umfrage/umfrage-zum-vertrauen-in-unterschiedliche-werbeformen/ (Stand 14.06.2018, 12:30Uhr)

[16] Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222329/umfrage/umfrage-zum-vertrauen-in-unterschiedliche-werbeformen/ (Stand 14.06.2018, 12:36Uhr)

Details

Seiten
26
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668824263
ISBN (Buch)
9783668824270
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v446224
Institution / Hochschule
Hochschule Wismar
Note
1,7
Schlagworte
Serie Film Product Placement Konsum Konsumverhalten Gesellschaft

Autor

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