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Wie unterscheiden sich Tim Ingolds Einflussbereiche?

Hausarbeit 2017 17 Seiten

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil
2.1 Ingolds Theorien am Beispiel seiner Werke „The Perception of the Environment“ und „Rethinking the Animate, Re-Animating Thought”
2.2 Ingolds Einfluss auf die Sozialanthropologie am Beispiel von Nurit-Bird-Davids Artikel „Animism revisited“
2.3 Ingolds Einfluss auf die Sozialanthropologie am Beispiel von Rane Willerslevs Werk „Soul hunters“
2.4 Ingolds Einfluss auf die Perspektive der kologie und des Klimawandels am Beispiel von Nina Barons und Lars Kjerulf Petersens Artikel „Climate change or variable weather“
2.5 Die Unterschiede in den Rezeptionen Ingolds

3 Fazit

4 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Diese wissenschaftliche Hausarbeit besch ftigt sich mit den Theorien von Tim Ingold, seinen Einflussbereichen in der Ethnologie und anderen interdisziplin ren Bereichen, sowie mit den Unterschieden dieser Einfl sse. Tim Ingold ist ein britischer Anthropologe und Inhaber des Lehrstuhls für Sozialanthropologie an der Universität Aberdeen. Er forscht viel im Bereich der J ger- und Sammlerkulturen und spezialisierte sich auf die Interaktion zwischen Mensch und Natur auf verschiedenen Ebenen, indem er verschiedene Aspekte der Philosophie, Psychologie, Biologie und Ethnologie vereint.

Seine Theorien und Forderungen sind modern, umdenkend und fach bergreifend. Diese Ausarbeitung soll dem Leser sowohl einen Einblick in seine Theorien anhand seiner zwei Werke „ The Perception of the Environment “ und „ Rethinking the animate, reanimating thought “ geben, als auch einen gezielten Einblick in seine Einflussbereiche erm glichen. Dabei werden zwei Beispiele seines Einflusses auf die Sozialanthropologie gegeben. Zum einen wird Nurit Bird-Davids Artikel „ Animism revisited “ als Beispiel herangezogen, das sich mit dem Konzept des Animismus besch ftigt, zum anderen Rane Willerslevs Werk „ Soul Hunters: Hunting, Animism and Personhood among the siberian Yukaghirs “, das sich auf Willerslevs Feldforschung bei einer Gruppe indigener sibirischer J ger bezieht. Des Weiteren wird Ingolds Einfluss auf die Perspektive der kologie und des Klimawandels beispielhaft anhand von Nina Barons und Lars Petersens Artikel „ Climate change or variable weather: rethinking Danish homeowner's perception of floods and climate “ aufgezeigt. Dieser Artikel baut auf einer qualitativen Fallstudie auf und versucht anhand von Ingolds Theorien die Wahrnehmung des Klimawandels Einheimischer in Lolland, D nemark zu analysieren. Zuletzt werden die drei Einflussbereiche verglichen und Unterschiede herausgefiltert.

Dies geschieht durch die zusammenfassende Darstellung der Rezeptionen Ingolds in den jeweiligen Texten und die Fragen danach, inwiefern Ingolds Thesen andere Thesen st rken, sie als Inspiration für die Verschriftlichung neuer Thesen dienen, als Weiterentwicklung vorhandener Thesen und letztlich inwiefern sie einen Beitrag zum Umdenken liefern. Der Leser soll einen Zusammenhang der verschiedenen Fachbereiche und Ingolds Thesen erkennen und verstehen. Au erdem soll mit dieser Arbeit ein Beitrag zur Erkenntnis von Ingolds Wichtigkeit geleistet werden, da seine Werke und Ideen zwar oftmals rezipiert werden, den Zusammenh ngen seiner Einflussbereiche jedoch bisher wenig Beachtung geschenkt wurde. Diese Zusammenh nge zeigen, wie grundlegend, tiefgehend und weitreichend Ingolds Thesen im modernen Zeitgeist sind.

2 Hauptteil

2.1 Ingolds Theorien am Beispiel seiner Werke „The Perception of the Environment“ und „Rethinking the Animate, Re-Animating Thought”

Tim Ingolds Werke beinhalten zahlreiche komplexe Themen, fundamentale Fragestellungen und Gegen berstellungen, die er anhand verschiedenster Grundlagen erl utert. Neben konomischen, kologischen und evolutionstheoretischen Problematiken, besch ftigt sich Ingold auch mit wissenschaftshistorischen Entwicklungen. Seine Theorien zieht Ingold aus seinen Studien ber J ger- und Sammlerkulturen. All seinen Werken ist das Ziel gemeinsam, die Mensch-Natur Beziehung zu berdenken und das nicht nur im Bereich der Anthropologie, sondern auch der Biologie, Psychologie, Arch ologie, Geografie und Philosophie. (Ingold 2000, 2)

In seinem Werk “The perception of the Environment” erl utert Ingold in drei gro en Kapiteln „livelihood“, „dwelling“ und „skill“, die Beschaffung der Lebensgrundlage und was es für einen Organismus und eine Person bedeutet in der Welt zu verweilen. Ingold erzielt damit eine kritische Betrachtung der bisherigen Gegen berstellung von Natur und Kultur und zeichnet einen neuen Weg den Organismus und die Umwelt in ihrem Zusammenwirken darzustellen, um eine für ihn „wirkliche kologie des Lebens zu erlangen.“ (Ingold 2000, 16)

Des Weiteren spricht er sich klar gegen die Dichotomie von Natur und Kultur aus, da es für ihn keine klare Trennlinie gibt und die Menschen in dieser Auffassung nicht wirklich zu der Umwelt geh ren: „something, I felt, must be wrong somewhere, if the only way to understand our own creative involvement in the world is by taking ourselves out of it.” (Ingold 2000, 173) Er versucht diese Trennung von Kultur und Natur zu berwinden, indem er zum einen, die einzelnen Schritte der Gegen berstellung von Natur und Kultur zur ckf hrt, (Ingold 2000, 9) und zum anderen, gegen die Behauptung argumentiert, dass die Menschen selbst ihre Umwelt kulturell konstruieren. Damit zusammenh ngend spricht er sich gegen die Ans tze der menschlichen evolution ren kologie und der Rational-Choice-Theorie aus, die letztlich wieder nur aus der evolution ren Biologie gewonnen wurden. (Ingold 2000, 10)

Umwelt ist für Ingold relativ, ihr Begriff ist abh ngig vom Betrachter, seine Bedeutung l sst sich nur in Bezug auf den Organismus oder die Person begreifen. Die Umwelt existiert mit und um das Subjekt herum und ist dabei nie vollst ndig, sondern befindet sich so lange in kontinuierlicher Aktivität, wie die Lebewesen voranschreiten, die die Umwelt pr gen. Die Tatsache, dass wir uns selbst als Subjekte sehen können, die unabh ngig von der Natur existieren, geht aufgrund der Unterscheidung der Begriffe von Umwelt und Natur einher. Nur weil wir den Unterschied zwischen Natur und Umwelt definieren, können wir uns selbst auch als unabh ngiges Subjekt sehen. (Ingold 2000, 20)

Aus diesem Grund fordert Ingold die “dwelling perspective”, die besagt, dass die Menschen als Organismus-Personen in der Welt leben zusammen mit einer Vielfalt an verschiedenen Arten, die sowohl menschlicher als auch nicht-menschlicher Natur sind. Jedoch ist der Begriff des sozialen Netzwerkes wie wir ihn nennen, nichts weiter als eine Unterkategorie eines kologischen Netzwerkes. (Ingold 2000, 5) für Ingold gibt es keine klare Unterscheidung zwischen k nstlichen und nat rlichen Strukturen, da sich alles kontinuierlich im Entstehen befindet (Ingold 2000, 154).

Er vertritt, in Bezug auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die These, dass sich durch die Ver nderung von Jagd zur Weidewirtschaft auch das Verh ltnis von Vertrauen zwischen beiden hin zu Herrschaft und beherrscht werden ergeben hat. Dieser Wandel hat sich in den Prinzipien der menschlichen Beziehungen mit den Tieren festgesetzt und besteht bis heute. (Ingold 2000, 10) Des Weiteren spricht sich Ingold zum Thema Kunst gegen die Annahme aus, dass „art is commonly regarded as one of the hallmarks of humanity, revealing a universal capacity to represent experience in symbolic media.“ (Ingold 2000, 11) Laut Ingold verweisen die Unterschiede auf verschiedene Beziehungsgeflechte zwischen Mensch, Tier und Umwelt, deren Traditionen man nicht einfach mitätraditionen anderer V lker vergleichen k nne, denn es bestehe ein essentieller Unterschied zwischen totemischen Darstellungen, die sich eher auf die Anatomie der Tiere stätzen und animistische Darstellungen, die gezielt Haltung, Bewegung und Verhalten festhalten. (Ingold 2000, 11)

Ingold zufolge missinterpretieren wir die Identität von indigenen V lkern mit unserer Definition von Begrifflichkeiten wie “ancestry, generation, substance, memory and land”. Ingold fordert eine relationale Ann herung: „I conclude that it is in articulating their experience in a way that is compatible with the discourses of the state that people are led to lay claim to indigenous status, in terms that nevertheless invertätheir own understandings.” (Ingold 2000, 12)

Laut Ingold trennt uns unser Bild von der Erde als Kugel bereits von ihr. Diese Formulierung, die vom Menschen selbst geschaffen wurde, definiert sie als externen K rper. Indem wir den Planeten als eine Materie begreifen, dessen Ressourcen verbraucht werden ohne, dass wir uns als aktiven Teil davon sehen, verkennen wir ihn als unser tats chliches Umfeld. (Ingold 2000, 154-55)

Dar ber hinaus fordert er ein Umdenken der biologischen Evolution im allgemeinen, da die herk mmliche Beschreibung des Menschen hin zum „anatomisch modernen Menschen“ für ihn nichts weiter als blo e analytische Erfindung ist. Laut Ingold sind viele Kapazitäten des Menschen nicht biologisch angeboren, sondern kulturell erwerbbar: „They are, in every case, embodied skills, incorporated into the human organism through a process of development.” (Ingold 2000, 292) Daher fordert er eine alternative Beschreibung, die die menschliche Evolution im Licht der Einbeziehung des Menschen in seine Umgebung darstellt. (Ingold 2000, 291-92)

In seinem anderen Werk „ Rethinking the Animate, Re-Animating Thought “, thematisiert er den Animismus und das Bestreben, die animistische Sichtweise bei den westlichen Menschen zu reanimieren. Es gibt eine kurze aber schl ssige Gegen berstellung der westlichen und animistischen Sichtweise. Ingold steht der westlichen Auffassung des Animismus als gro er Kritiker gegen ber, die besagt, dass der „Animismus als das Einhauchen von Leben in eigentlich leblose Dinge“ angesehen werden kann. Genau an diesem Punkt setzt Ingold an und er ffnet in seinem Artikel ein Pl doyer für eine relationale Konstitution des Lebens, die dadurch gestätzt wird, dass die westliche Unterscheidung zwischen lebend und nicht-lebend nicht universell in allen Kulturen vorhanden ist, wie ethnografische Studien beweisen. (Ingold 2006, 10)

Dabei spricht Ingold den Begriff der Inversion an, die Umkehrung, mit der dessen Verwendung man der beseelten Materie ihre Qualitäten entfernt. D.h. aus westlicher Sicht ist die Definition von einem Gegenstand oder einem Element lediglich auf seinen Zustand oder seiner r umlichen Struktur beschr nkt. Inversion ist die Umkehrung der „kommunikativen Natur“ eines jeden Gegenstandes. Aufgrund dieser Umkehrung wird die interagierende Natur des Gegenstands auf sein unabh ngiges Sein reduziert. Durch Inversion ist das Sein von den Einfl ssen der Umgebung abgeschottet. (Ingold 2006, 11-12) Zus tzlich ist laut Ingold die Welt im Rahmen der Inversion „ outside-in “ gedreht, der Organismus oder die Person kann als Kreis angesehen werden, umgeben von einer Grenze, durch die er sich von der Umwelt abgegrenzt anstatt mit ihr zu interagieren. Der Unterschied zur animistischen Sichtweise liegt darin, dass es anstelle eines „Innen“ und „Au en“, die durch eine Grenze getrennt sind eher einen Pfad der Bewegung gibt, denn Beziehungen existieren nicht zwischen zwei Dingen, Organismus auf der einen Seite, Umwelt auf der anderen Seite, sondern sie sind verflochten und bewegen sich entlang des Lebensweges. Die animistische Welt befindet sich in einem fortw hrenden Fluss und dr ckt sich insgesamt durch Erneuerung und nicht durch Sein aus. Genau diese zwei kontrahierenden Sichtweisen können als die „relationale Konstitution des Lebens“ bezeichnet werden, die Art und Weise wie man das Leben aufbaut und in Beziehung zu anderem steht. (Ingold 2006, 12-13)

Ingold betrachtet Str nge in einem Gewebe von Wanderwegen, die zusammen die Textur von der Lebenswelt ergeben. Er beschreibt sie als ein Netz aus Linien, die aus einer Quelle entspringen und zusammen die Beschaffenheit der Welt bilden. Tiere, Menschen und Himmelsk rper bewohnen die Welt nicht einfach so, sie bewohnen sie und tragen so dazu bei, dass sich das Gewebe in st ndiger Bewegung befindet. Die Bewohner der Welt bewegen sich nicht ber die Oberfl che der Welt, sondern durch eine Welt ohne Oberfl che und lassen sich anhand der Pfade die sie hinter sich legen erkennen. Leben ist damit für Ingold die „Schaffung des Seins“ in einer Welt, die nicht vorbestimmt, sondern beginnend ist. Laut Ingold ist man „st ndig pr sent, man ist Zeuge jenes Moments, in dem die Welt offenbart, was sie wirklich ist“ und zwar nicht endlich und vollst ndig, sie ist gepr gt durch kontinuierliche Geburt. (Ingold 2006, 14)

Letztlich steht Ingold auch der Wissenschaft kritisch gegen ber. Die Offenheit gegen ber der Welt, die in der animistischen Weltsicht eine zentrale Rolle spielt, umfasst auch das Erstaunen, doch das Erstaunen hat laut Ingold in der Wissenschaft keinen Platz, lediglich die berraschung l sst sich in der Wissenschaft finden. Ingold fordert eine Neuausrichtung der Wissenschaft: Sie muss auf der Grundlage von Offenheit stattfinden, anstelle von Verschlossenheit, sie muss Engagement zeigen statt Distanziertheit. Ebenso sollte das Erstaunen wiedererlangt werden und einen Platz in der Wissenschaft finden. Animismus und Wissenschaft schlie en einander nicht aus, jedoch k mpft die Wissenschaft gegen die „unm gliche Grundlage“, dass sich ihre Perspektive ihrem Platz in der Welt entziehen kann um diese zu ergr nden. (Ingold 2006, 18-19)

2.2 Ingolds Einfluss auf die Sozialanthropologie am Beispiel von Nurit-Bird-Davids Artikel „ Animism revisited “

Nurit-Bird-David nimmt in Ihrem Artikel „ Animism Revisited “ in drei Bl cken Stellung zum Konzept des Animismus. Beginnend mit der Erneuerung des Konzepts von Animismus generell bis hin zur Begriffsdefinition und -erl uterung des indigenen Ph nomens, indem sie den oftmals als primitiv bezeichneten Animismus als eine relationale Epistemologie darstellt. Dabei nimmt sie besonders am Anfang des Artikels Bezug auf Tylor, der den Begriff des Animismus stark negativ pr gte: „Tylor posited that „animists“ understood the world childishly and erroneously, and under the influence of 19th-century evolutionism he read into this cognitive underdevelopment.“ (Bird-David 1999, 68) An dieser Stelle nimmt Bird-David erstmals Bezug zu Ingold, indem sie auf einen Vergleich mit Ingolds Werk „ Evolution and social life “ hinweist, in Bezug auf die Kritik an Tylors Person, der oftmals als Positivist dargestellt wird, laut Ingold jedoch nicht strikt diesem Strang folgte. (Ingold 1986, 94-96; Bird-David 1999, 68) Sie nutzt an dieser Stelle Ingolds Ausarbeitung zur Tyler´schen Person, indem sie für Erkl rungen auf Ingold verweist, ohne sie selber auszuf hren. Ingold leistet somit die Vorarbeit für Bird-Davids weitere Ausf hrung. Bird-David zu Folge sind Tylors Argumente inakzeptable, da sie die Wissenschaft als „das wahre Wissen“ verstehen: „It is argued that positivistic ideas aboutäthe meaning of „nature“, „life“ and „personhood“ misdirected these previous attempts to understand the local concepts“ (Bird-David 1999, 68)

Im zweiten Teil ihres Werkes geht Bird-David auf ihre eigene Feldforschung bei den Nayaka in S dindien ein, indem sie eine ethnografische Analyse des Animismus auf dieses Regionalbeispiel anwendet. Bei den Nayaka leben devaru, die als bermenschen angesehen werden können, und laut Bird-David dividual Personen sind. D.h. „they are constitutive of sharing relationships reproduced by Nayaka with aspects of their environment.” (Bird-David 1999, 68) In diesem Zusammenhang erw hnt Bird-David Stratherns Verwendung des Begriffs dividual, den Ingold aufgrund Stratherns Annahme, dass die Person eine Artäteilbares materielles Wesen ist, als unzureichend kritisiert. (Bird-David 1999, 72)

Die Performance, die eine Person in Trance vollzieht um den devaru Charakter zu entflammen wird von Bird-David als eine soziale Erfahrung beschrieben, die in den sozial- konomischen Strukturen des Stammes verflochten ist. (Bird-David 1999, 69) An dieser Stelle erw hnt sie erneut Ingold und seine Infragestellung der Autonomie sozialer Beziehungen, die laut ihm nichts weiter als kologische sind. (Ingold 2000, 5; Bird-David 1999, 75)

Bird-David res miert, dass die relationale Epistemologie in der Kultur der Nayaka stark vertreten ist und fasst mit Ingolds Worten zusammen: „within the context of modern state and its political, economic, and educational institutions, relational ways of knowing have lost much of their authority. Butäthey continue to operate nonetheless and remain deeply embedded in the experience of everyday life.” (Ingold n.d.; Bird-David 1999, 87)

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Details

Seiten
17
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668833456
ISBN (Buch)
9783668833463
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v446962
Institution / Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
2,0
Schlagworte
Tim Ingold Animismus perception of the environment animism revisited soul hunters

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