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Das Problem der Willensfreiheit. Zur Kritik an Frankfurt-Style Cases in der Dilemma Defense Debatte

Ist Black ein unwichtiger Nebencharakter?

Hausarbeit (Hauptseminar) 2017 15 Seiten

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einführung: Hintergrund
I.1 Das Principle of Alternate Possibilities
I.2 Frankfurt-Style Cases

II. Die Dilemma Defense

III. Fischers Verteidigung des FSC
III.1 Fischers (erstes) Argument
III.2 Goetz’ Kritik des Arguments
III.3 Fischers Improved Argument
III.4 Cohens Kritik des Improved Arguments

IV. Diskussion und Fazit

I. Einführung: Hintergrund

I.1 Das Principle of Alternate Possibilities

Eine lange Zeit dominierende Überzeugung innerhalb der Debatte über Willensfreiheit und moralischer Verantwortlichkeit des Menschen ist im Principle of Alternate Possibilities formuliert[1]:

PAP Wenn ein Akteur moralisch verantwortlich für eine Entscheidung ist, dann hätte er anders entscheiden können.[2]

Hinter diesem Prinzip steht eine bestimmte Vorstellung der Kontrolle über eigene Entscheidungen, die von vielen als ein grundlegendes Kriterium für die Freiheit eines Akteurs in Bezug auf die Entscheidungsfindung angesehen wird: Er muss die Möglichkeit gehabt haben, sich auch für eine alternative Handlung zu entscheiden. Diese Konzeption von Freiheit wird als „Garden of Forking Paths Model” bezeichnet und legt nahe, dass ein freier Akteur seine Entscheidungen trifft, indem er sich (metaphorisch gesehen) auf einem Weg entlangbewegt, aus dem zu jedem Zeitpunkt, an dem er sich für eine Handlung entscheidet, auf derselben Höhe verschiedene Gabelungen herausgehen. Das Vorhandensein verschiedener zugänglicher Weggabelungen ist Voraussetzung dafür, dass ein Akteur die Möglichkeit hat, zwischen alternativen Entscheidungen zu wählen. Nimmt man einen kausalen Determinismus an, der den Weltverlauf – durch vergangene Weltzustände und Naturgesetze bestimmt – als Weg ohne jegliche Gabelungen ausmalt, lässt sich das PAP als Prämisse für die Position eines Inkompatibilisten verwenden:

P1 Wenn ein Akteur moralisch verantwortlich für eine Handlung ist, dann hätte er anders handeln können. (PAP)

P2 Kausaler Determinismus schließt aus, dass ein Akteur jemals hätte anders handeln können.

K Kausaler Determinismus und moralische Verantwortung sind nicht vereinbar.

I.2 Frankfurt-Style Cases

Eine Möglichkeit, dieses Argument anzugreifen, besteht darin, P1 zurückzuweisen. Harry Frankfurt entwarf in seinem Paper „Alternate Possibilities and Moral Responsibility” (1969) ein Gedankenexperiment – das in der weiteren Diskussion vielfach erweitert und ummodelliert wurde, und in seiner allgemeinen Struktur als Frankfurt-style case (FSC) bezeichnet wird – in der Absicht, das PAP zu widerlegen. Eine bekannte Version des Beispiels von John Martin Fischer, z.B. in „Frankfurt-type Examples and Semicompatibilism: New Work“ (2011), die dieser Arbeit als Basis dient, entfaltet sich im Kern folgendermaßen:

Bei der Wahl des amerikanischen Präsidenten steht der Akteur Jones vor der Entscheidung, seine Stimme für Clinton oder Trump abzugeben. Was er nicht weiß, ist, dass der Neurochirurg (und Unterstützer der Demokratischen Partei) Black heimlich einen Chip in Jones’ Gehirn eingepflanzt hat. Dieser Chip überwacht Jones’ kognitiven Prozesse (ohne auf sie Einfluss zu nehmen) und, sollte Jones irgendeine Tendenz zeigen, sich für Trump zu entscheiden[3], würde er eingreifen und durch einen Mechanismus sicherstellen, dass Jones sich doch dafür entscheidet, seine Stimme Clinton zu geben. Faktisch entscheidet sich Jones dafür, Clinton zu wählen, und der Mechanismus in seinem Gehirn bleibt wirkungslos.

Eine kritische Stelle innerhalb der Ereignissequenz ist der Zeitpunkt, an dem der Chip erkennen können muss, ob der Mechanismus wirksam werden soll – anhand der „Tendenz”, die Jones zeigt. Zu diesem Zeitpunkt hat Jones noch die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Tendenzen zu zeigen. Um den Spielraum möglichst klein zu halten, eine Möglichkeit zu irgendeiner Form von Alternative in die Ereignissequenz zu interpretieren, stellt sich bei der Erscheinungsform der „Tendenz” die Forderung nach etwas, das keine bewusste Handlung des Akteurs darstellt und sich schon vor Beginn des Entscheidungsprozesses zeigt. Fischer löst das Problem mithilfe eines sogenannten prior sign.[4] Dieser ist ein von Jones unbewusst ausgehendes Signal, das vom Chip erkannt werden kann, und zwei unterschiedliche Formen annehmen kann, je nachdem welche Entscheidung Jones treffen wird, und der jeweiligen Entscheidung eindeutig zugeordnet werden kann.

Schematisch heruntergebrochen verläuft Ereignissequenz (kontrafaktische Ereignisse in Kursivschrift) folgendermaßen:

t1 Jones sendet das Signal, der vom Chip erkannt wird. (prior sign)

t*[5] Blacks Mechanismus wäre wirksam geworden, hätte Jones das Signal für die zu verhindernde Entscheidung gezeigt. (counterfactual intervention)

t2 Jones entscheidet sich für Clinton. (Entscheidung)

t3 Jones setzt seine Entscheidung in die Tat um. (Handlung)

Ein FSC zeichnet sich durch die entscheidende Rolle des counterfactual interveners aus: Durch Blacks Mechanismus ist gewährleistet, dass der Akteur Jones keine Möglichkeit hat, sich anders zu entscheiden. Doch obgleich er damit indirekt Jones’ Entscheidung sicherstellt, hat er keinerlei Einfluss auf die Entscheidungsbildung an sich. Da sich durch diese Eigenschaften der counterfactual intervention die Intuition einstellt, dass der Akteur moralische Verantwortung für seine Entscheidung/Handlung tragen könnte, scheint Frankfurt mit seinem FSC ein ernstzunehmender Angriff gegen das PAP gelungen zu sein.

Viele Vertreter des PAP geben sich jedoch nicht geschlagen und haben verschiedene Kritikpunkte gegen die Aussagekraft des FSC vorgebracht. Eine der hartnäckigsten Herausforderungen für den FSC ist die sogenannte Dilemma Defense (erstmals 1985 von Robert Kane formuliert).

Diese Arbeit beabsichtigt eine zusammenhängende Rekonstruktion und kritische Reflexion eines Diskussionsstrangs innerhalb der darauf entbrannten Debatte, der auf der einen Seite von Fischer als Verteidiger des FSC geführt wird. Leitgedanke ist die strittige Frage, wie entscheidend die Rolle des counterfactual interveners in FSCs wirklich sein kann.

II. Die Dilemma Defense

Die Dilemma Defense zieht die Aussagekraft von FSCs in Zweifel, da laut ihr die Struktur des Beispiels einen Interpretationsspielraum zulässt, innerhalb dessen man die Ereignissequenz als deterministisch oder indeterministisch auslegen kann, wobei beide Interpretationen Probleme mit sich ziehen.

Betrachte man dies im Detail[6]: In einer indeterministischen Sequenz bestehen keine notwendigen Zusammenhänge zwischen den zu t1 und t2 stattfindenden Ereignissen. Im ungünstigen Fall verläuft die Sequenz so, dass Jones zu t1 das prior sign für Clinton zeigt, und sich zu t2 für Trump entscheidet. Da der counterfactual intervener sich in einem solchen Fall nicht auf das prior sign verlassen kann, kann er frühestens zu t2 erkennen, ob er eingreifen muss. Zu diesem Zeitpunkt hat Jones aber bereits mit dem alternativen Entscheidungsprozess begonnen.

Nimmt man auf der anderen Seite eine kausal determinierte Sequenz an, sodass die counterfactual intervention rechtzeitig stattfinden kann, würde ein Vertreter des Inkompatibilismus Jones keine moralische Verantwortlichkeit zuschreiben, da durch das Vorherrschen von kausalem Determinismus moralische Verantwortung von ihrem Standpunkt aus gesehen von vorneherein ausgeschlossen ist. Die Behauptung, dass Jones moralisch verantwortlich ist, wäre auf dieser Grundlage question-begging gegenüber einem Inkompatibilisten.

III. Fischers Verteidigung des FSC

III.1 Fischers (erstes) Argument

Fischer verteidigt in „Free Will and Moral Responsibility” (2007) die Bedeutung von FSCs auf Grundlage der deterministischen Interpretation, indem er zu zeigen versucht, dass die Aussage eines FSC nicht durch die Annahme eines kausalen Determinismus in der faktischen Ereignissequenz ungültig wird.

Man nehme an, dass kausaler Determinismus vorherrscht und es einen notwendigen Zusammenhang zwischen den Ereignissen zu t1 und t2 gibt. Jones zeigt zu t1 das prior sign für Clinton. Nach P2 hat Jones zu t2 nicht die Möglichkeit, sich anders als für Clinton zu entscheiden und ist für den inkompatibilistischen Vertreter von PAP moralisch nicht verantwortlich für diese Entscheidung. Fischer möchte aber an dieser Stelle nicht dafür plädieren, Jones als moralisch verantwortlich anzusehen. Vielmehr gehe es zunächst darum, auf Basis des Beispiels zum Schluss zu kommen, dass ein fehlender Zugriff auf alternative Entscheidungsmöglichkeiten an sich nicht begründen kann, dass Jones moralisch nicht verantwortlich ist.[7] Ein Sachverhalt kann nämlich laut Fischer moralische Verantwortlichkeit nur in irgendeiner Weise begründen, wenn er erklärt (bzw. zu erklären hilft), warum ein Akteur (nicht) moralisch verantwortlich ist. Der counterfactual intervener kann keine erklärende und somit begründende Funktion annehmen, da er aus dem Beispiel herausgenommen werden kann, ohne dass ein derart verändertes Szenario dazu auffordern würde, Jones’ moralische Verantwortlichkeit bezüglich der Entscheidungsfindung neu zu bewerten. Mit der Irrelevanz des counterfactual interveners für Jones’ moralische Verantwortlichkeit zeige das Beispiel also die Plausibilität, davon auszugehen, dass es irrelevant für die moralische Verantwortlichkeit eines Akteurs ist, ob er die Möglichkeit hatte, sich anders zu entscheiden. Auf kausalen Determinismus übertragen, ließe sich daraus folgern, dass dieser durch den Ausschluss des Zugriffs allein nicht begründen kann, dass keine moralische Verantwortlichkeit vorliegt:

(1) Kausaler Determinismus herrscht in der FSC-Sequenz vor.

(3*)[8] „Counterfactual intervener“ schließt den Zugriff auf alternative Entscheidungsmöglichkeiten für den Akteur aus.[9]

(B) „Counterfactual intervener“ ist irrelevant für die moralische Verantwortlichkeit des Akteurs.

Also (4) Wenn ein Akteur nicht moralisch verantwortlich ist, dann nicht aufgrund des

bloßen Umstands, dass er keinen Zugriff hatte.

Also (5) Wenn kausaler Determinismus moralische Verantwortung ausschließt,

dann nicht allein durch den Ausschluss des Zugriffs.

III.2 Goetz’ Kritik des Arguments

Der zunächst zu erreichende Schluss (4) ist jedoch nicht unumstritten. Ein bekannter Einwand wird von Steward Goetz in „Frankfurt‐style Counterexamples and Begging the Question“ (2005) erhoben: Auch diese Weise der Interpretation ist question-begging, da sie das Ausmaß der Bedeutung des kausalen Determinismus in der faktischen Ereignissequenz verkennt. Grundlage für (4) kann nur die falsche Annahme sein, dass es der counterfactual intervener ist, der den Ausschluss des Zugriffs realisiert (3*). Dieser Anschein ist illusorisch, da ohne das Vorherrschen eines kausalen Determinismus in der Ereignissequenz der counterfactual intervener nicht effektiv eingreifen kann – (3*) muss also als Prämisse zurückgewiesen werden. Unter Vorherrschen eines kausalen Determinismus bleibt dem counterfactual intervener jedoch beim Ausschluss des Zugriffs keine Rolle zu spielen und seine Irrelevanz für die moralische Verantwortlichkeit (B) hat somit für die Argumentation keine Bedeutung. Um auf (4) zu schließen, müsste der counterfactual intervener in (3*) und (B) durch den kausalen Determinismus ersetzt werden – (B) wäre dann jedoch wiederum question-begging gegenüber einem Inkompatibilisten.

Fischer (2007) verteidigt seine Interpretation des FSC mit der Behauptung, sie stellten Szenarien dar, in denen die Entscheidung des Akteurs präemptiv überdeterminiert ist. „In preemptive overdetermination, some event is actually caused and would have been caused in a different way, had the actual causal sequence not taken place. So [...] Black’s device is part of what makes it the case that Jones’ choice at [t2] is preemptively overdetermined.“

(Fischer 2007) Daher ist auch das Fehlen des Zugriffs (simultan) überdeterminiert Fußnote, da zwei Faktoren unabhängig voneinander gewährleisten, dass der Akteur nicht anders handeln kann: die Kombination des vorausgehenden Weltzustandes mit den Naturgesetzen und der counterfactual intervener. Da letzterer gleichzeitig irrelevant für die moralische Verantwortlichkeit ist, zeigt ein FSC, dass der bloße Sachverhalt, dass ein Akteur keinen Zugriff hat, an sich irrelevant ist – der Schluss auf (4) ist unproblematisch, da (3*) mit der ursprünglichen Proposition beibehalten werden kann.

Goetz (2005) weist diese Erklärung zurück. Fischer irre sich weiterhin in seiner Überzeugung, dass kausaler Determinismus keine notwendige Voraussetzung für die Wirksamkeit des counterfactual interveners darstelle. Der counterfactual intervener sei kein „distinct overdeterminer“[10], weshalb FSCs keine Entscheidung beinhalten, die einer Überdetermination unterliegt.

“In FSCs [...] it is the case that if Jones’ choice to vote for [Obama] had not been caused by the actual sequence of events (had the actual causal sequence not taken place), Black’s device could not have caused [...] Jones to choose to vote for [Obama]. [...] Thus, any appearance of causal over-determination involving Black’s device is illusory because [...] without the obtaining of causal determinism in the actual sequence of events, Black’s device cannot prevent Jones from making an alternative choice. And with the obtaining of causal determinism in the actual sequence of events, the question about the compatibility of determinism and moral responsibility has simply been begged against the incompatibilist.” Goetz (2005)

Das Problem an FSCs sei der Anspruch, dass der Umstand, der den Zugriff ausschließt, nicht gleichzeitig die aktuale Ereignissequenz produziert – diesen können sie nicht erfüllen. Goetz sieht in FSCs kein Potenzial, die Debatte weiterzubringen, da er überzeugt ist, dass kausaler Determinismus in der faktischen Sequenz die einzige Möglichkeit ist, einen Ausschluss des Zugriffes zu garantieren. So ist es unmöglich, aus (3*) eine entscheidende Prämisse zu machen.

Ein Zugeständnis dieser Art macht Fischer jedoch nicht an Goetz. Seinem Verständnis nach besteht zwar eine Problematik, diese ist aber weniger gravierend als Goetz es darstellt: Es gibt sehr wohl zwei mögliche Arten von Faktoren, die den Zugriff ausschließen können – einer, der gleichzeitig in der faktischen Sequenz eine Rolle spielt (wie es bei kausalem Determinismus der Fall ist), und einer, der nur kontrafaktisch wirksam ist. Da der counterfactual intervener ein Faktor der letzteren Art ist, kann angezweifelt werden, ob man die Beurteilung seiner Relevanz auf einen deterministischen Kontext übertragen kann. Fischer weist jedoch mit Blick auf diese Schwierigkeit darauf hin, FSCs sollten nur zeigen, dass moralische Verantwortung nicht von der bloßen Möglichkeit des Zugriffs abhängt. Damit werde plausibel gemacht, dass es keinen Anlass zur Annahme gibt, ein Ausschluss des Zugriffs – sei er auf Weise auch immer realisiert – könnte relevant sein. Daher zielen FSCs nur auf die Widerlegung der Überzeugung ab, kausaler Determinismus sei aufgrund des Ausschluss des Zugriffs mit moralischer Verantwortlichkeit inkompatibel, ohne etwas über die Relevanz von dessen direkter Wirkung in einer Ereignissequenz aussagen zu wollen.

[...]


[1] Folgende Ausführungen beziehen sich auf McKenna, M. und Coates, D. J. (2004).

[2] In seiner ursprünglichen Form bezieht sich das PAP auf Handlungen. Für diese Arbeit wird die Annahme von menschlicher Handlungsfreiheit (Handeln in Übereinstimmung mit einer Entscheidung) als unproblematisch vorausgesetzt.

[3] Im Original: „if Jones were to show any inclination to vote for“ – an dieser Stelle scheint es mit Blick auf die Flicker Theory Kritik wichtig zu sein, bei der Formulierung darauf zu achten, dass es um die Tendenz zu einer Entscheidung und nicht etwa zur Ausführung der Handlung geht, um das Missverständnis zu vermeiden, mit „Tendenz“ könne eine bereits getroffene Entscheidung gemeint sein. Daher weicht die Übersetzung vom Originalwortlaut ab, in der Annahme, dass damit die Intention des Autors angemessen wiedergegeben wird.

[4] Es werden auch alternative Varianten des FSC diskutiert. Diese Arbeit beschäftigt sich nur mit prior sign cases.

[5] Unmittelbar nach t1.

[6] Folgende Ausführungen beziehen sich auf Fischer (2011).

[7] Man beachte, dass dafür nicht die Überzeugung vorausgesetzt werden muss, Jones sei für seine Entscheidung tatsächlich moralisch verantwortlich (wie im Folgenden klar wird). Diese deutliche Darstellung in Fischer (2007) entkräftet den eventuell aufkommenden Eindruck der Zirkularität der Argumentation bspw. bei der Lektüre von Fischer (2011) – wenn man das Problem der Annahme des Determinismus in der faktischen Sequenz ausklammert, welches Fischer hier noch nicht bewusst ist.

[8] Die kontraintuitive Nummerierung dient der besseren Vergleichbarkeit mit dem veränderten Argument (s. weiter im Text). Keine für das Argument relevante Prämisse wurde weggelassen.

[9] Der Kürze und Übersicht halber werden die Propositionen, die das Vorherrschen von kausalem Determinismus in der Ereignissequenz und die Präsenz des counterfactual intervention Mechanismus in Jones’ Gehirn ausdrücken, mit „kausaler Determinismus“ und „counterfactual intervener“ abgekürzt. Ebenso bezeichnet „kein Zugriff“ den Sachverhalt „Jones hat keinen Zugriff auf alternative Entscheidungsmöglichkeiten“.

[10] Für eine Erläuterung dieser Begrifflichkeit s. Funkhouser (2009).

Details

Seiten
15
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668835436
ISBN (Buch)
9783668835443
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v448899
Institution / Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – Philosophische Fakultät
Note
1,0
Schlagworte
Analytische Philosophie Willensfreiheit Dilemma Defense Frankfurt-Style Case John M. Fischer

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Titel: Das Problem der Willensfreiheit. Zur Kritik an Frankfurt-Style Cases in der Dilemma Defense Debatte