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Indonesien - Geschichtliche Entwicklung Indonesiens seit der Verkündung der Unabhängigkeit (1945)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2004 32 Seiten

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

I: Einleitung

II: Die Ära Sukarno
a.) Die Geburt der Republik - Der Kampf um die Unabhängigkeit 5 (1945-1949)
b.) Entwicklung seit der offiziellen Unabhängigkeit (1949), 8 Parteienvielfalt, „guided democracy“, wirtschaftlicher
Niedergang und Unruhen
c.) Das Ende Sukarnos, Massaker und der Aufstieg Suhartos

III: Die Ära Suharto (1966-1998)
a.) Wirtschaftlicher Aufschwung und politische Unterdrückung
b.) Politik und Kultur
c.) Der Fall Suhartos

IV: Die neue Zeit (1998-20XX)

V: Schluss

VI: Quellenverzeichnis
a.) Literatur
b.) Internetquellen

VII: Anhang
a.) deutscher Text der indonesischen Nationalhymne
b.) Übersichtskarte
c.) Erklärungen zum Wappen und zur Nationalflagge

I: Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den geschichtlichen Ereignissen, die seit der Verkündung der Unabhängigkeit 1945 stattfanden. Der Anspruch der Arbeit liegt darin, einen Überblick zu vermitteln und aufgrund der Fülle der Ereignisse können viele nur sehr verkürzt dargestellt bzw. genannt werden. Trotz allem soll hier versucht werden, die komplexen Zusammenhänge verständlich darzustellen.

Die Gliederung folgt einer Dreiteilung.

Die Ära Sukarno ist geprägt von den Bemühungen, aus einem heterogenen Vielvölker Archipel eine nationale Identität zu schaffen und vor allem seit 1959 von einer Hinwendung zu einer verstärkten Autoritätsherrschaft („guided Democracy“), gepaart mit kommunistischem Machtzuwachs.

Die Ära Suharto (1966) beginnt mit blutigen Massakern. Die Demokratie leidet unter der starken politischen Repression, während die Wirtschaft durch ausländisches Kapital angeheizt wird. Es lässt sich eine politische Instrumentalisierung der Kultur beobachten. Der jahrzehntelange Boom endet, gegen Ende seiner Herrschaft, im Kollaps, der ihn schließlich auch zu Fall bringt.

Die Zeit danach ist von verschiedenen Personen geprägt. Bemühungen um Reformen und mehr Demokratie haben eingesetzt.

Um die Probleme des heutigen Indonesiens zu verstehen, muss man die Geschichte als einen wichtigen Faktor heranziehen. Politischer und kultureller Wandel hängen zum Großteil vom Verlauf dieser Geschichte ab.

Im Schluss werden einige der anstehenden Aufgaben für die indonesische Republik aufgezählt (kein Anspruch auf Vollständigkeit) und Erklärungen zur Literatur gegeben.

Für Abkürzungen von z.B. Partei- oder Organisationsnamen wurden, je nach Verständlichkeit für deutsche Leser, die deutschen, englischen oder indonesischen Bezeichnungen gewählt.

II: Die Ära Sukarno (1945-1966)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[1] Sukarno

a.) Die Geburt der Republik - Der Kampf um die Unabhängigkeit (1945-1949)

Kurz vor Ende des II Weltkrieges hatte die japanische Besatzungsmacht, die die nationalistische Bewegung förderte, ein Komitee eingesetzt, das sich mit Fragen einer möglichen Unabhängigkeit Indonesiens auseinandersetzen sollte. Dabei ging es um das zukünftige Territorium, ethnische Minderheiten, Religion, sowie wirtschafts- und finanzpolitische Themen. Mit der Einrichtung des Komitees wollten die Japaner die neu aufflammenden Nationalbewegungen beruhigen.

Dieses Komitee einigte sich sehr schnell auf die grundlegenden Eckpfeiler des Indonesischen Nationalstaates. Es wurde eine Präsidialdemokratie gewählt und sich schließlich für die Übernahme des Gebietes von „Niederländisch – Indien“ entschieden.

Die Frage der Religion spielt eine wichtige Rolle in Indonesien. Forderungen, die Verfassung an der Scharia (islamisches Gesetz) zu orientieren (der Anteil der islamischen Bevölkerung lag damals bei ca.: 87 %)[2], wurden vehement von Christen, der weltlichen Elite und modernisierungswilligen Muslimen abgelehnt. Sukarno gelang es den Streit beizulegen, indem er die Staatsphilosophie „Pancasila“ verkündete. Diese bildet das ideologische Fundament des Indonesischen Staates bis heute. Die fünf Prinzipien (fünf Säulen) sollen hier nur kurz vorgestellt werden. Sie sind alle miteinander verknüpft und sollten nicht getrennt voneinander betrachtet werden.[3]

1. Das Prinzip des Nationalismus. Es proklamiert die Einheit der Menschen des indonesischen Archipels, die Sukarno als „Charaktergemeinschaft“ bezeichnet. Er schließt dabei auch die größtenteils melanesische Bevölkerung Papuas mit ein. Bei einem so großen Gebiet, das aus so vielen verschiedenen Ethnien und Sprachgemeinschaften besteht, sowie den teilweise großen kulturellen und historischen Unterschieden von einer Charaktergemeinschaft zu sprechen, ist allerdings problematisch. Sukarno hat große Anstrengungen unternommen, Indonesien zu einen. Seine Politik war erfolgreich, abgesehen von einigen Randgebieten (z:B. Irian Jaya, Aceh) und kurzfristig aufflammenden Ablösungsversuchen regionaler Führer wurde die Einheit des indonesischen Archipels als Nationalstaat selten in Frage gestellt (in Relation zu Heterogenität der Bevölkerung).
2. Das Prinzip des Internationalismus: Internationalismus wird als fruchtbarer sich gegenseitig ergänzender und fördernder Gegenpol von Nationalismus betrachtet. Dieses Prinzip haben Sukarno und Suharto konsequent verfolgt, indem sie große Anstrengungen unternommen haben um internationale Verbindungen zu knüpfen. Bei der Gründung von ASEAN und der Organisation der Asien – Afrika Konferenz spielte Indonesien eine maßgebliche Rolle.
3. Das Prinzip des Konsens. Die Regierung soll repräsentativ für die Allgemeinheit des Volkes stehen, und der Staat nach dem Prinzip „Einer für alle, alle für einen“ funktionieren. Die Umsetzung dieses Prinzips ist fraglich wenn man sich die Geschichte Indonesiens anschaut, wo die Macht meistens sehr einseitig verteilt war, und politische Opposition es oft schwer hatte. Entscheidungen im Konsens zu treffen, hat in Teilen des indonesischen Archipels bereits eine lange Tradition.
4. Das Prinzip des Wohlstands: Keiner soll an Armut leiden im neuen Nationalstaat. Jedem wird politische und soziale Gerechtigkeit versprochen. Auch hier ist die Umsetzung nicht gelungen, wenn man bedenkt, dass z.B. 1998 noch ca. 20% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebten[4], oder wenn man an die große Macht des Militärs, die immer wieder kehrenden Berichte willkürlicher Gewalt und politischer Repression vor Augen führt. Auch Korruption war und ist ein großes Thema in Indonesien.
5. Das Prinzip des Glaubens an den einen, allmächtigen Gott. Hierbei wird fünf religiösen Gruppen [Islam, Christentum (Katholiken und Protestanten), Buddhismus, Hinduismus, Konfuzianismus] freie Religionsausübung zugesichert. Andere religiöse Gruppen werden zwar ausgegrenzt, aber dieses Zugeständnis eines zu fast 90% muslimischen Landes an die anderen religiösen Gruppen ist zweifellos eine Leistung. Obwohl dieses Prinzip weitgehend verwirklicht wurde, gab es in den letzten Jahren blutige Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen (Osttimor, Sulawesi und Molukken)

Um Freiheit und Unabhängigkeit zu erreichen, so sagt Sukarno, muss das indonesische Volk kämpfen. Das Motto dabei heißt Freiheit oder Tod![5]

Kurz nachdem die Japaner kapituliert hatten, rief Sukarno am 17. August 1945 die Unabhängigkeit aus. Diese stieß auf großen Enthusiasmus sobald die Bevölkerung davon erfuhr.

Die Briten als Sieger des Krieges kamen um den japanischen Abzug zu überwachen. In ihrem Schatten folgten die Holländer, die ihren Anspruch auf Indonesien nach wie vor erhoben. Da es keine indonesische Armee gab, formierten sich überall sogenannte „struggle organisations[6] ; diese gingen schnell in den Guerillakampf über, nachdem sie merkten, dass sie den Briten und Holländern unterlegen waren. Die Briten wiederum sahen wenig Sinn in einem Guerillakampf, davon abgesehen, trug die britische Bevölkerung einen Krieg nicht mehr mit. Auf Intervention der Sowjetunion kam der Fall Indonesiens vor die UNO. So wurde ab 1946 verhandelt, und die Holländer akzeptierten die Unabhängigkeit eines Teiles von Indonesien. Dies stand aber im Widerspruch zur Unabhängigkeitserklärung von 1945. Die Verhandlungen entarteten bereits ein Jahr später woraufhin die Holländer eine Invasion starteten die unter dem euphemistischen Deckmantel einer Polizeiaktion lief. Sie besetzten Teile Javas und Sumatras. Der Wille zum Widerstand der Indonesier war aber sehr groß, und die einzelnen Kampfverbände formierten sich zur „struggle union“.

1948 kam es zur zweiten Invasion der Holländer in der auch die provisorische Hauptstadt Yogyakarta eingenommen und Sukarno und sein Vize Hatta gefangen genommen wurden Die Indonesier hatten inzwischen aber internationale Beziehungen geknüpft, und da einigen Ländern in Asien bereits die Unabhängigkeit gewährt worden war, stieg der Druck auf die Holländer. Ausschlaggebend war letztlich die Intervention der Amerikaner, die eine Erstarkung der Kommunisten fürchteten. Sie drohten Holland, Gelder des Marshallplans zu sperren.

1949 akzeptierten die Holländer schließlich die Unabhängigkeit Indonesiens (allerdings ohne Westpapua[7] ).

Seit der 1. Ausrufung der Republik hatte sich der Hass der Bevölkerung gegen die Kollaraboteure der alten Kolonialmacht gewandt. Dies waren vor allem Chiefs auf Sumatra, Sultane in Ost Malaysia, Chinesen, Weiße und Indonesier die für die Holländer gearbeitet hatten. So kamen zu den annähernd hunderttausend Opfern des Unabhängigkeitskrieges noch unzählige hinzu.

Im Laufe dieser Jahre, als noch keine wirklich ordnende Staatsmacht vorhanden war, kam es immer wieder zu spontanen Ablösungen einzelner Regionen die sich selbstständig machen wollten. Dies waren vor allem kommunistische und islamistische lokale Machthaber. Hierin liegt die Ursache des tiefen Misstrauens des Militärs gegen diese Gruppen, was später auch in blutigen Massakern endete.[8]

Die Holländer durften weiterhin ihren wirtschaftlichen Interessen frei nachgehen.

Das anfangs stark föderale System wurde von Sukarno zu einer Einheit gebracht, auch wenn dies nicht ohne Widerstand geschah.[9]

Der Präsident, der zuerst fast alle Macht in seiner Person bündelte, gab mit der modifizierten Verfassung von 1950 viel Macht an den Premierminister und das Kabinett ab. Allerdings war es der Präsident der diese benannte, so dass er immer noch erheblichen Einfluss auf die politischen Ziele hatte. Man kann in diesen Jahren drei große politische Richtungen differenzieren. Die größte war die Islamische, die anderen die Nationale und die Sozialistische. Sukarno und seine Regierung kamen fast alle aus der Nationalen.

Der Präsident wurde von der „People`s Consultative Assembly“ (MPR) alle fünf Jahre gewählt, die Legislative, die aus Mitgliedern des MPR bestand, hieß „People`s Represantative Council“ (DPR).[10]

b.)Entwicklung seit der offiziellen Unabhängigkeit (1949), Parteienvielfalt, „ guided democracy “, wirtschaftlicher Niedergang und Unruhen

Da es extrem viele politische Parteien gab, die meisten hatten auch zumindest einige Sitze im Parlament, wurde das Regieren extrem schwierig. Seit der Wahl 1955 verteilten sich die Sitze noch mehr, so dass eine regierungsfähige Koalition mindestens aus drei bis vier Parteien bestand, wobei die grundsätzlichen ideologischen Ausrichtungen sich in die bereits genannten drei Richtungen aufsplitterten. Vor allem die Kommunisten, die auch eine der stärksten Fraktionen waren, wurden ausgegrenzt.[11]

Da es deshalb wenig Entwicklung und Fortschritt gab, stieg die Unzufriedenheit, und 1955 übernahmen unzufriedene Armeeführer die Kontrolle über Sumatra, was die amtierende Regierung zu Fall brachte. Aufgrund der Probleme, eine regierungsfähige Koalition auf die Beine zu stellen, entwickelte Sukarno sein Konzept der „guided Democracy“. Er forderte eine „Rückkehr zu traditionellen Werten“[12], d.h. er wollte keine Wahlen für die Herrschaftslegitimation, sondern eine ausführliche Diskussion sollte dem Konsens vorausgehen, der dann von den Führern (damit meint er letztlich sich selbst als höchsten politischen Führer) formuliert werden sollte. Er sah hierin eine Parallele auf nationaler Ebene zu den Dorfversammlungen. Er forderte einen „National Council“, der nicht aus Parteien, sondern aus funktionellen Gruppen (Bauern, Arbeitern, Studenten, Frauen, Militärs etc.) bestehen sollte.

Des Weiteren wollte er die Regierung in Zukunft aus allen politischen Parteien formen können, unabhängig von der Zahl der Sitze im Parlament.

1957 kommt es erneut zu Revolten, diesmal in Ost- Indonesien, wo wiederum das lokale Militär die Kontrolle übernimmt und Reformen, sowie die Rückkehr zur Verfassung von 1945

und mehr wirtschaftliche Beteiligung aus den lokalen Erträgen fordert. Da die Anführer dieses Aufstandes weiterhin zu Indonesien gehören wollten und zur Zusammenarbeit bereit waren, ließ Sukarno den Notstand ausrufen um die Machtübernahme des Militärs nachträglich zu legitimieren. Das Militär spielte eine bedeutende Rolle in der Herrschaftssicherung.

Im gleichen Jahr hatte die PKI (Kommunisten) einen starken Stimmenzuwachs zu verzeichnen, und die Enteignung der holländischen Firmen beginnt.

1959 löst Sukarno die „Consultative Assembly“ auf[13] und setzt stattdessen die Verfassung von 1945 wieder ein. Er beginnt, sein Konzept der „guided Democracy“ umzusetzen. Die Einsetzung der alten Verfassung gibt ihm wieder extrem viel Macht (z.B. ist die Regierung nur ihm und nicht dem Parlament Rechenschaft schuldig) und schwächt die Parteien und das Parlament. Des Weiteren macht er sich selbst zum Premierminister, d.h. er besetzt die zwei wichtigsten Ämter des Landes und lässt sich schließlich 1963 vom Parlament zum Präsidenten auf Lebenszeit wählen. Die neue Philosophie die er verkündet, nennt er „NASAKOM“ [Nasionalisme, agama (Religion), kommunisme]. Es ist eine große Ähnlichkeit zur „Pancasila“ vorhanden, nur der Kommunismus wird stärker betont.

1961 gründet Sukarno das „Supreme Command for the Liberation of West Irian“ (KOTI)[14]. Der Oberbefehlshaber für die nun beginnenden Militäraktionen war Major- General Suharto. Auch wenn diese Militäraktionen die Holländer nicht wirklich bedrohten, stieg für diese doch der Druck, das Territorium aufzugeben, was sie 1962 schließlich auch taten. Westpapua kam unter UN- Verwaltung, wurde allerdings bereits ein Jahr später von ihr unter indonesische Verwaltung gestellt.

Malaysia, das 1965 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangt hatte, wurde von Indonesien als Affront betrachtet. Sukarno sah darin neokolonialistische Aktivitäten der Briten[15]. Auch hier begann Indonesien mit Militäraktionen, die aber ohne Probleme zurückgeschlagen wurde. Als Malaysia 1965 Mitglied des Sicherheitsrates wurde, trat Indonesien aus der UNO aus. Die Folge war eine Verschlechterung der Beziehungen zu den USA, die sie bis dahin auch militärisch unterstützt hatten, und eine Hinwendung zur Sowjetunion bzw. dann zur Volkrepublik China. Sukarno sprach von der Achse Jakarta – Peking.

Sukarno konzentrierte sich stark auf die Außenpolitik, in der er auch einige Erfolge aufweisen konnte, z.B. die Organisation der Asien- Afrika Konferenz, die im April 1955 in Bandung (West Java) zusammenkam und eine Resolution verabschiedete (Dasa Sila)[16], die als Ziele Weltfrieden, Akzeptanz der gegenseitigen Souveränität, Verwirklichung der Menschenrechte sowie verstärkte wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit vorsah.[17] Die Zahl der beteiligten Staaten ist von anfangs 24 auf heute 112 angewachsen. Dafür gab kaum es Fortschritt im Land. Hinzu kam, dass er selbst wenig Geschick in wirtschaftlichen Belangen zeigte, und hohe Militär- und Bürokratieausgaben taten ein Übriges, um die wirtschaftliche Situation zusehends zu verschlechtern. In Jakarta wurde viel Geld für Monumente ausgegeben, die die Größe Indonesiens demonstrieren sollten. Die Korruption, v.a. von Seiten des Militärs und der Bürokratie, schadeten dem Land zudem. Die Verschuldung und die Inflation nahmen immer stärker zu, so dass es der Bevölkerung immer schlechter ging unter der neuen „guided Democracy“. Das System war ineffizient und wurde nur durch Sukarnos Persönlichkeit zusammengehalten. Da aber das Ende seiner aktiven Karriere abzusehen war, gab es Unruhe.

Die einzige Partei, die von der neuen Politik profitierte, war die PKI (u.a. durch Sukarnos Unterstützung und durch die Annäherung an China). Sie durchdrang die Institutionen und gewann zusehends an Macht. Das Spannungen zwischen Militär und den Kommunisten nahmen zu, da beide um den Zugewinn an Macht kämpften. Es kam immer mehr zu Unruhen, Teile Javas stehen kurz vor dem Bürgerkrieg. Das ganze Land polarisierte sich in pro- oder antikommunistisch.[18]

[...]


[1] www.multied.com/Bio/people/ images/sukarno.gif

[2] Dahm 1999: 230

[3] vgl. Dahm 1999: und

http://www.indonesia-berlin.de/indonesia/history2.htm

[4] vgl. Encyclopedia of Modern Asia 2002: 52

[5] vgl. Encyclopedia of Modern Asia 2002: 69

[6] dies waren z.B. religiöse Führer (Sumatra), kriminelle Banden (Ostjava) oder auch kommunistische Gruppen (Nordjava).

[7] Für Westpapua ird auch der Begriff West Irian oder Irian Jaya verwendet.

[8] vgl.:Cribb/ Brown 1995: 17-32 und Dahm 1999: und Ricklefs. 2001 und

http://www.indonesia-berlin.de/indonesia/history2.htm

[9] V.a. in Aceh, wo man einen islamischen Staat errichten wollte gab es Revolten.

[10] vgl.:Cribb/ Brown 1995:32-67

[11] 1951 wurden 15 000 Kommunisten aufgrund fadenscheiniger Begründungen inhaftiert, wenige Zeit später allerdings wieder freigelassen.

[12] Sukarno hatte im Gegensatz zu den meisten anderen Landesführen keine Erziehung im Sinne westlicher Werte gehabt, so dass sein Demokratieverständnis von westlichen Vorstellungen divergiert.

[13] Es war ihr in dreieinhalb Jahren nicht gelungen, eine neue Verfassung zu erarbeiten.

[14] Indonesien hatte nie seinen Anspruch auf Westpapua aufgegeben.

[15] 1960 hatte Sukarno eine Rede vor der UN gehalten, in der er jede Form von Kolonialismus stark ablehnte.

[16] Die 10 Prinzipien.

[17] Dies war auch der Vorläufer für die spätere Bewegung der „blockfreien Staaten“.

[18] vgl.:Cribb/ Brown 1995: 47-96 und Dahm 1999 und Ricklefs. 2001 und

http://www.indonesia-berlin.de/indonesia/history2.htm

Details

Seiten
32
Jahr
2004
ISBN (eBook)
9783638425360
ISBN (Buch)
9783638878524
Dateigröße
806 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v45064
Institution / Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Institut für Ethnologie
Note
Schlagworte
Indonesien Geschichtliche Entwicklung Indonesiens Verkündung Unabhängigkeit Kulturelle Dynamik Wandel

Autor

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Titel: Indonesien - Geschichtliche Entwicklung Indonesiens seit der Verkündung der Unabhängigkeit (1945)