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Das Kindbild Erich Kästners und das Kindbild des frühen 20. Jahrhunderts im Vergleich

Seminararbeit 2018 17 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Gliederung

1. Dresden und Erich Kästner

2. „Kindheit“ und „Kindbild“ – Früher und heute
2.1. Begriffsdefinition
2.2. Kindbild in der Kaiserzeit
2.3. Kindbild in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
2.4. Kindbild im 21. Jahrhundert
2.5. Kindheit und Kindbild Erich Kästners

3. Kästners Kinderbücher „Emil und die Detektive“ und „Pünktchen und Anton“

4. Kästner als Vertreter eines modernen Kindbilds?

5. Bibliographie

1. Dresden und Erich Kästner

Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 in Dresden geboren. Im Erdgeschoss der damali- gen Villa seines Onkels Franz Augustin befindet sich heute das Erich Kästner Museum. Kästners publizistische Karriere begann während der Weimarer Republik mit gesellschafts- kritischen und antimilitaristischen Gedichten. Er äußerte sich immer wieder kritisch zum aktu- ellen Zeitgeschehen in der Zeitung, in Romanen, durch Lyrik und als Drehbuchautor.

Im Oktober 1929 erschien mit „Emil und die Detektive“ Kästners erstes Kinderbuch. Im Ge- gensatz zur Kinderliteratur der damaligen Zeit mit ihren „aseptischen Märchenwelten“ spielte der Roman in der Gegenwart der Großstadt Berlin. Mit „Pünktchen und Anton“(1931) und„Das fliegende Klassenzimmer (1933) schrieb Kästner in den folgenden Jahren zwei weitere auf die damalige Gegenwart bezogene Kinderbücher. Sein erstes Kinderbuch wurde allein in Deutschland über zwei Millionen Mal verkauft und bis heute in 59 Sprachen übersetzt. Somit ist er den meisten heutzutage als Kinderbuchautor bekannt.

Der Erfolg von Kästners Kinderbüchern sowie deren immer noch aktuelle Popularität wirft die Frage nach der Modernität der Geschichten und des vermittelten Kindbilds auf. Zur Beant- wortung dieser Frage will ich mit meiner vorliegenden Seminararbeit einen Beitrag leisten.

2. „Kindheit“ und „Kindbild“ – früher und heut

2.1 Begriffsdefinitionen

Im deutschen Sprachraum umfasst der Begriff „Kindheit“ unterschiedliche Bereiche, die oft- mals nicht genau voneinander getrennt werden. Auf der einen Seite ist „Kindheit“ der erste Lebensabschnitt des Menschen. Dieser biologische Aspekt der Kindheit wird in die drei Hauptphasen Neugeborenes/Säugling, Kleinkind und Schulkind eingeteilt. Zwar sind die Grenzen der Phasen oft fließend, unterscheiden sich aber zwischen den einzelnen Indivi- duen kaum1. Auf der anderen Seite ist „Kindheit“ die Art und Weise eines Kindes sowie des- sen individuellen Lebensabschnitt, der alle Erlebnisse und Erfahrungen in der Kindheit mit- einschließt2. Dieser realen Kindheit steht die imaginäre Kindheit von Erwachsenen gegen- über, die sich nur über die eigene Erinnerung, Berichte über die eigene Kindheit oder über die Beobachtung der Kindheit anderer eine Vorstellung von der Kindheit machen können3. Von der Vorstellung vom Kind beziehungsweise von dem daraus resultierenden Umgang mit dem Kind ergibt sich der neue Begriff „Kindbild“. Das Kindbild ist ein Spiegel der jeweiligen Gesellschaft, der kulturellen und historischen Hintergründe, sowie der Lebensumstände inden einzelnen sozialen Schichten. Aus diesen Kriterien haben sich über die Jahrhunderte hinweg ganz unterschiedliche Kindbilder entwickelt4.

2.2 Kindbild in der Kaiserzeit

Das vorherrschende Kindbild in der Kaiserzeit ( 1871-1919) war meist von Zucht, Ordnung und väterlicher Autorität geprägt. Der soziale Rang und das Einkommen der Familien be- stimmten maßgeblich den Lebenslauf der Kinder. Ein Wechsel zwischen den Klassen war nahezu unmöglich, das Leben war von Geburt an weitestgehend vorbestimmt. Dadurch un- terschieden sich auch die Kindheiten in den sozialen Schichten gravierend voneinander5.

Das Bürgertum bildete sich durch den Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft im 19. Jahrhundert als eine neue Schicht heraus. Es erfuhr durch die Industrialisierung einen wirt- schaftlichen Aufschwung und rückte somit direkt hinter den Adel an den oberen Rand der Gesellschaft6. Da es jedoch eine nie dagewesene Gesellschaftsschicht darstellte, musste es sich erst einmal als eine eigene Schicht behaupten.

Eine der auffälligsten Veränderungen war die Rolle der Frau. Sie wurde zu „einer Repräsen- tantin des Erreichten“7. Für Kindererziehung und Haushalt blieb keine Zeit mehr, sodass diese Aufgaben auf Angestellte, wie Gouvernanten oder Haushaltshilfen ausgelagert wur- den8. Durch diesen Wandel wurden natürlich auch die bürgerlichen Kinder stark geprägt, welche ihre Eltern nur noch sehr selten zu Gesicht bekamen und weitestgehend von Ammen und Gouvernanten umgeben waren. Die neuen Angestellten stellten nun emotional deutlich wichtigere Bezugspersonen für die Kinder dar als die eigenen Eltern. Dies führte zu einem Problem der Entfremdung, die auch Arthur Schnitzler in seinem Buch „Jugend in Wien“ be- schreibt9. Außerdem dienten die Kinder neben den Frauen als Aushängeschild für den neu erworbenen Status und wurden dementsprechend bis aufs Äußerste auf Gehorsam, Sittlich- keit und Moral getrimmt. Die gesellschaftlichen und familiären Zwänge auf Frauen und Kin- der, die auch mit einer wachsenden Entmündigung der bürgerlichen Frau im öffentlichen Le- ben einhergingen, sind in Thomas Manns Gesellschaftsroman „Die Buddenbrooks“ als Spie- gel des damaligen Zeitgeists beschrieben.

Im 19. Jahrhundert wurden Kinder als kleine, unbeholfene Wesen gesehen, die ohne die Er-ziehung der Erwachsenen lebensunfähig waren. Kindheit war ein Zustand, den es durch massive Erziehungseingriffe schnellst möglichst zu überwinden galt10. Gerade bei der Erzie-hung der Bürgerkinder konnte man diese Haltung gut beobachten. Sie waren die Marionetten der Erwachsenen, die ihnen nicht die geringste Eigenverantwortung zugestanden. In dieser Zeit entstand auch die Theorie des „Nürnberger Trichters“ 11, Kinder mussten mit Fähigkei-ten, Fertigkeiten, Wissen und Kulturtechnik „gefüttert“ werden. Bei den Methoden, wie man den Kindern dieses Wissen aneignete, war man nicht zimperlich. Körperliche Züchtigung, Demütigung und Tadel stand an der Tagesordnung. Der kindliche Wille sollte von Geburt an gebrochen werden. Im Kinderbuch „Struwwelpeter“12 werden Geschichten von Kindern er-zählt, die nicht brav sind, nicht auf ihre Eltern hören und denen deshalb grausames Unheil widerfährt (Hofmann, 1845). Das Kind wurde regelrecht dressiert, denn laut der allgemein verbreiteten Meinung der Erwachsenen verkomme es sonst zu einem wilden Kind13.

Einen starken Kontrast zu der bürgerlichen Kindheit stellte die Kindheit der Arbeiterkinder dar. Aufgrund der voranschreitenden Industrialisierung arbeiteten immer mehr Menschen in den neuen Fabriken. Die Arbeiter mussten meist für einen Hungerlohn sehr schwer körper-lich arbeiten, oft über 12 Stunden am Tag. Wohnung und Nahrung waren teuer, sodass per-manente Mangelernährung und 10 Menschen in einer Einzimmerwohnung Alltag waren. Ar-beiterkinder hatten meist auch keine ausreichende Schulbildung, da kaum eine Arbeiterfami-lie sich die damals noch kostenpflichtige Schule leisten konnte14. Auf den ersten Blick hatten die Arbeiterkinder eine schöne Kindheit auf der Straße, wo sie den ganzen Tag mit ihren Freunden spielten und lachten15. Jedoch mussten die Kinder nicht selten schon in jüngsten Jahren neben ihren Müttern in den Fabriken mitarbeiten16, um das Familieneinkommen auf-zubessern. Über das Elend der Arbeiterkinder schrieb Charles Dickens mit „Oliver Twist“ ei-nen sozialkritischen Gesellschaftsroman.

Bei der Erziehung der Arbeiterkinder wurde zwar kaum Wert auf Sittlichkeit und Moral gelegt, jedoch wurde den Kindern ebenfalls keine individuelle Meinung zugestanden, denn sie soll-ten arbeiten ohne nachzudenken, denn das brachte kein Geld in die Haushaltskasse.

Von der bürgerlichen Schicht wurden die Arbeiterkinder oft als das Ergebnis fehlender Erzie-hung gesehen. Man wollte daher die bürgerlichen Kinder um alles in der Welt von den ver-wahrlosten „Gassenkindern“ fernhalten, da diese ihre Kinder nur verderben würden17. Das Kind wird als ein auf den späteren Bürger bzw. Arbeiter hin zu erziehendes Objekt ange-sehen. Sowohl im Bürgertum als auch in der Arbeiterklasse bestanden sehr große Unter-schiede in der Erziehung zwischen Mädchen und Jungen. So sollten sich Mädchen freudigen Herzens in ihre weibliche Bestimmung schicken, ohne sich gegen Unterdrückung durch Fa-milie und Gesellschaft aufzulehnen, und daran glauben, dass nur dies ihrem späteren Glück zuträglich sei18. Ein literarisches Beispiel für dieses Mädchenbild ist „Heidi“ (Spyri, 1879).

Das Bild vom Knaben erfuhr mit der Reichsgründung eine massive Militarisierung. Die Jun-gen sollten kriegsbegeistert sein, sich absolut untertänig gegenüber Vorgesetzten verhalten und später schneidige Soldaten werden (Anzinger, 1986), wie sich in den „Lausbubenge-schichten“ (Thoma, 1905) sowie „Max und Moritz“ (Busch, 1865) zeigt. Heinrich Mann analy-sierte in seinem Roman „Der Untertan“ die autoritären Strukturen des Kaiserreichs im Zeital-ter des Wilhelminismus. Er kritisierte darin sowohl die Doppelmoral des Bürgertums als auch die vom Bürgertum verherrlichten Sekundärtugenden wie Treue, Gehorsam, Disziplin und Pflichtbewusstsein.

2.3 Kindbild in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus

Dass ein Kind sehr wohl psychische, lernmethodische und soziale Kompetenzen besitzt, er-kannten zu der damaligen Zeit nur sehr Wenige, wie die Reformpädagoginnen Ellen Key und Maria Montessori. Ellen Key setzte sich 1909 kritisch mit der Pädagogik des frühen 20. Jahr-hunderts auseinander. Sie kritisierte, dass die meisten Erzieher zu jener Zeit den Kindern nur die damaligen gesellschaftlichen Meinungen aufzwängen und sie in eine Rolle drängen wol-len, die im kompletten Gegensatz zu der so wichtigen, kindlichen Phantasiewelt steht. Kin-dern soll mehr Freiraum für die eigene Selbstentfaltung und Seelenbildung eingeräumt wer-den, damit sie zu vollwertigen, vollkommenen Wesen werden und ein individuelles Gewissen entwickeln können. Sie stellt die Entwicklung von eigenen Wert- und Moralvorstellungen in den Mittelpunkt der erzieherischen Aufgaben und verlangt die unbedingte Unterlassung von Eintrichtern als Erziehungsmethode. Maria Montessori entwickelte ab 1907 ihr pädagogi-sches Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen ab-deckt. Es beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seiner Selbst“19.

Nach dem 1. Weltkrieg wandelte sich die gesamte Sozialstruktur in Deutschland erheblich. Es entstanden neue soziale Schichten in der Gesellschaft. Zum Landarbeiter, Industriearbei-ter, Bürgertum, Großbürgertum und Adel kamen nun im Zuge der Modernisierung auch noch Angestellte und Handwerker als eine neue Bürgerschicht hinzu. Das Kindbild und die Kin-deserziehung erlebten in der Weimarer Republik einen merklichen Wandel. Mit der Weimarer Reichsverfassung bekam die Kindeserziehung erstmals eine rechtliche Grundlage und einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert20. Man vertrat nun eine Pädagogik „vom Kinde aus“21.

Der Mittelpunkt der Erziehung verlagerte sich nun auf die Bedürfnisse und Gefühle der Kin-der. Man sah das Kind als kompetente Person an und wollte seinen Bedürfnissen gerecht werden. Einen ebenfalls positiven Effekt auf die Kindererziehung stellte auch die im Jahr 1919 einführte allgemeine Schulpflicht dar. Der Staat übernahm damit die Bildungshoheit und beendete die Unterrichtspflicht durch den Familienvorstand. Die Schule wurde in ihrem pädagogischen Konzept verstaatlicht und war nicht mehr milieugebunden, sondern „allge-mein“, also schichtunabhängig gleich22. Auch den Unterschieden in der Bildung von Jungen und Mädchen wurde entgegengewirkt, indem Mädchen ab 1920 der Besuch von Knaben-gymnasien erlaubt wurde, um ihnen ein hochschulqualifizierendes Abitur zu ermöglichen23. Jedoch ließen die staatlichen Bemühungen um neue Mädchengymnasien sehr zu wünschen übrig, so gab es 1930 in Bayern noch kein einziges staatliches Gymnasium für Mädchen, keine staatliche Oberrealschule, sondern lediglich zwei staatliche Lyzeen und eine staatliche Höhere Mädchenschule (sechsklassige Mädchenmittelschule)24.

Mit der Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933 änderten sich die erzieherischen Werte und Ziele in Deutschland drastisch. Im Mittelpunkt der nationalsozialistischen Erziehung stand nun nicht mehr der „Kindergarten als eigenständige pädagogische Einrichtung, die für Kinder aller Stände im Alter von 3 bis 6 Jahren offen zu sein hat“25, sondern die Erziehung von „ge-sunden, arischen Kindern“ zu treuen Nationalsozialisten. Um eine vollkommene Instrumenta-lisierung der Jugend zu gewährleisten und sie zu „volksverbundene[n], deutsche[n], national-sozialistische[n] Kinder[n]“26 zu erziehen, wurde großer Fokus auf die Erziehung in Institutio-nen wie Kindergärten und Schulen gelegt. Die Erzieher wurden in Fortbildungsveranstaltun-gen von der Wichtigkeit der frühen Vermittlung der Ideologie überzeugt und ihnen wurde die Rolle als „Revolutionäre der nationalsozialistischen Bewegung“27 angetragen. Durch alters-gerechte Spiele und Geschichten sollte den Kindern das nationalsozialistische Gedankengut nahe gebracht werden. Auch die Wirkung von Gemeinschaftsgefühl erkannten die National-sozialisten früh. „Völkische Feiern“ waren fester Bestandteil der damaligen Kindergärten und willkommene Gelegenheiten, die Kinder früh emotional an den „Führer“ zu binden. Vor Allem bei den Jungen war dies von essentieller Bedeutung, wurden die „Mannestugenden“, wie Mut, Ausdauer und Kameradschaft doch als einzig wirksames Mittel gegen die Bedrohung durch „falsche Weltanschauungen“ gesehen28. Da die nationalsozialistische Pädagogik als absolut galt und wie so vieles zur damaligen Zeit nicht hinterfragt werden durfte, wurde selbst unter dem Fachpersonal in der Zeit von nicht über den Sinn und Zweck der vorge-schriebenen Erziehungsziele diskutiert, ein Zeichen der totalen Instrumentalisierung von Er-zieherinnen und Kindern29. Eine literarische Aufarbeitung des Nationalsozialismus und den falsch verstanden Pflichtbegriff behandelt beispielsweise der Roman „Deutschstunde“30.

2.4 Kindbild im 21. Jahrhundert

Nach dem Ende des Dritten Reiches wurden die nationalsozialistischen Erziehungsziele im Zuge der Entnazifizierung verboten und das gesamte Kindergarten- und Bildungssystem als Teilgebiet der „Reeducation“ von den Alliierten umfassend reformiert31 32. Das Kindbild der 1950er Jahre knüpfte daher zuerst an dasjenige der Weimarer Republik an, entwickelte sich jedoch nach 1968 zu dem Kindbild der „antiautoritären Erziehung“ weiter.

Das heutige moderne Kindbild betrachtet das Kind als „vollständig und empfindsam“33. Kin-der sind gleichberechtigte Menschen mit einer individuellen Persönlichkeit. Das Kind gestal-tet seine Erziehung aktiv mit, es steht im ständigen Austausch mit seiner Umwelt. Dafür sind soziale Kompetenzen wie angemessene Kommunikation, Empathie und kooperative Fertig-keiten wichtig, die dem Kind diese Interaktion erst ermöglichen. Kinder übernehmen schon früh Verantwortung für ihr Handeln. Sie nehmen eine aktive Rolle in ihrem Verhalten ein und entwickeln dadurch Solidarität mit Schwächeren oder Benachteiligten oder ein Geschick in der Konfliktlösung. Kinder sind eigenständig fähig, sich neues Wissen anzueignen und die-ses auch anzuwenden. Diese Kompetenz wird oft auch als Schlüsselkompetenz bezeichnet, da mit ihr ein wichtiger Grundstein für das spätere Lernen in der Schule gelegt wird. Kogni-tive Kompetenzen beinhalten alle das Gehirn und Denken betreffenden Fähigkeiten. Dazu gehören das eigenständige Denken, die Problemlösefähigkeit und auch Phantasie und Krea-tivität. Kinder haben eine ausgeprägte Selbstwahrnehmung und motivationale Kompetenzen wie beispielsweise Selbstwertgefühl oder die Fähigkeit zur Selbstregulation. Kinder entwi-ckeln schon in jungen Jahren mehr oder weniger eine eigene Resilienz, also die Fähigkeit,sich von persönlichen Schicksalsschlägen, wie z.B. einer Krankheit oder dem Tod eines ge-liebten Menschen, erholen u können. All diese Kompetenzen machen ein Kind zu einem Ak-teur seiner Entwicklung, zu einem vollwertigen, autonomen Menschen.

[...]


1 Voigt, Nadine: Kindheit in der Großstadt – heute, Halle-Wittenberg 2002, S. 5 f.

2 Voigt, Nadine, S. 5 f.

3 Alzinger, Rita: Das Bild vom Kind bei Christine Nöstlinger. Examensarbeit, Bremen 1985

4 Albrecht, Brit u.a.: Erzieherinnen + Erzieher. Professionelles Handeln im sozialpädagogischen Be- rufsfeld, Berlin 2017, S. 160 f.

5 Fellner Sabine, Unterreiner Katrin: Puppenhaus und Zinnsoldat. Kindheit in der Kaiserzeit, Wien

2012, S. 9 f.

6 https://www.geschichte-abitur.de/deutsches-kaiserreich/gesellschaft (10.08.2018)

7 Fellner, Unterreiner, S. 12

8 Fellner, Unterreiner, S. 12

9 Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien, Wien, München, Zürich 1968, S. 44 in: Fellner, Unterreiner, S. 19

10 Alzinger-Beier, Rita: Das Bild vom Kind bei Christine Nöstlinger, S. 4

11 https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Trichter (11.08.2018)

12 Hoffmann, Heinrich: Der Struwwelpeter, 1845

13 Tabelle Kindbild

14 Fellner, Unterreiner, S. 104

15 Fellner, Unterreiner, S. 106 f.

16 Fellner, Unterreiner, S. 103

17 Fellner, Unterreiner, S. 91 ff.

18 http://cle.ens-lyon.fr/allemand/litterature/mouvements-et-genres-litteraires/jeunesse-et-contes/die-madchenliteratur-im-wandel-der-zeit-von-den-anfangen-bis-ins-19-jahrhundert#section-5 (21.10.2018)

19 http://www.montessori.de/montpaed.php (21.10.2018)

20 http://www.zum.de/psm/weimar/weimar_vv.php#Zweiter%20Abschnitt.%20Das%20Gemeinschafts-leben (21.10.2018)

21 https://www.youtube.com/watch?v=Me83ZbQ4CPw&t=1164s 29:10–29:25 min.(21.10.2018)

22 https://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/185878/geschichte-der-allgemeinen-schul-pflicht (21.10.2018)

23 https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schulwesen_(Weimarer_Republik)#Quellen (21.10.2018)

24 vgl. https://www.historisches-lexikonbayerns.de/Lexikon/Schulwesen_(Weimarer_Republik)#Quellen (21.10.2018)

25 https://www.kindergartenpaedagogik.de/518.ht ml(14.10.2018)

26 https://www.kindergartenpaedagogik.de/518.html(14.10.2018)

27 https://www.kindergartenpaedagogik.de/518.html(14.10.2018)

28 https://www.kindergartenpaedagogik.de/518.html (14.10.2018)

29 Vgl. https://www.kindergartenpaedagogik.de/518.html (14.10.2018)

30 Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg 1968

31 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Reeducation (14.10.2018) und https://de.wikipedia.org/wiki/Ge-schichte_der_P%C3%A4dagogik#Nationalsozialismus(14.10.2018)

32 Hier könnte man natürlich noch auf das Kindbild in den 50er – ca. 80er Jahren eingehen. Jedoch ist dieses für die weiteren Ausführungen irrelevant und wird deshalb ausgelassen.

33 In: Martin R. Textor/Antje Bostelmann (Hrsg.): Das Kita-Handbuch. https://www.kindergartenpaeda-gogik.de/786.html (26.10.2018)

Details

Seiten
17
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668874015
ISBN (Buch)
9783668874022
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v452174
Note
Schlagworte
kästner kindbild vergleich

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