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Run4WASH in der politischen Bildung. Die Untersuchung eines Spendenprojekts der Wasserinitiative Viva con Agua de Sankt Paul e.V.

Hausarbeit 2015 19 Seiten

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung von nachhaltiger Bildung in Deutschland

3. Kompetenzorientierung in der politischen Bildung

4. Run4WASH an der IGS Gottingen-Geismar
4.1. Das Konzept des Run4WASH
4.2. Die fachbezogen Teilkompetenzen
4.3. Analyse

5. Fazit

6. Bibliographie

1. Einleitung

Auf dem Vereinte Nationen-Gipfel vom 25. bis 27. September 2015 wird es zu einer Abstim- mung uber die Annahme der post-2015 development agenda kommen. Diese beinhaltet die 2030 Agenda for Sustainable Development, welche als Nachfolger der Ende 2015 auslaufenden Mil- lenniums-Entwicklungsziele von 2000 gilt (Vereinten Nationen 2015). Eine der groBten Heraus- forderungen fur die Staatengemeinschaft ist der vollstandige Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitaren Anlagen und angemessener Hygiene fur alle Menschen. Die Deutsche Welthungerhilfe e. V. und Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. setzten sich seit 2006 gemeinsam fur diese Ziel in einer Kooperation ein. Viva con Agua sammelt im deutschsprachigen Raum und in den Nieder- landen Spenden, welche fur ausgewahlte WASH-Projekte (Water, Sanitation and Hygiene) in Landern des Globalen Sudens eingesetzt werden (Viva con Agua de Sankt Pauli 2015).

Ein Bereich der Spendenakquise sind Sponsorenlaufe (Run4WASHs). Dabei erhalten die Teil- nehmerlnnen fur jeden gelaufenen Kilometer oder Runde einer Route einen festen Betrag von ihren jeweiligen Sponsoren. Diese Gelder werden Viva con Agua gespendet und fur ein aus- gewahltes WASH-Projekt eingesetzt. Viva con Agua Gottingen veranstaltete einen Sponsorenlauf am 29. Mai 2015 an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS Gottingen-Geismar).

Neben der Notwendigkeit von Toiletten und sanitaren Anlagen beinhalte die post-2015 development agenda auch die Bildung fur nachhaltige Entwicklung (Vereinten Nationen 2015). Dieses Thema ist auch bei der Vermittlung von Wissen beim Run4WASH in Gottingen zu finden. In dieser Arbeit mochte ich den Run4WASH mit der politischen Bildung fur nachhaltige Entwicklung zusammenzufuhren. Dabei stellt sich die Frage, inwieweit hat der Run4WASH die relevanten fachbezogenen Teilkompetenzen des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung fur das Schulfach politische Bildung erfullt?

Die vorliegende Untersuchung beschreibt zu Beginn die historische Entwicklung der Bildung fur nachhaltige Entwicklung. Darauf aufbauend folgt eine Zusammenfassung von Struktur und Her- kunft der Kompetenzen im Allgemeinen, d.h. fur politischer Bildung und Globales Lernen. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer kurzen Einfuhrung in den Run4WASH und die Nennung der angemessenen fachbezogenen Teilkompetenzen im Zusammenhang mit dem Sponsorenlauf. Zum Schluss werden diese mit den Ereignissen an der IGS Gottingen-Geismar verglichen und ein abschlieBendes Resumee gezogen.

2. Die Entstehung von nachhaltiger Bildung in Deutschland

Ein Zitat von Albert Einstein sagt:

„Eine neue Art zu Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“

Vielleicht haben die Vertreter bei der Konferenz der Vereinten Nationen in Rio 1992 an den Nobelpreistrager gedacht, als sie einen ersten Schritt fur eine neue Art des Zusammenlebens ver- fassten. Die Agenda 21 legte einen Grundstein fur die Bildung fur nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland (Appelt et al. 2010; Bendig 2011; Moegling 2010; Overwien 2014; Overwien and Rode 2013). Es begann sich in den 1970er und 1980ern ein Bewusstsein fur Nachhaltigkeit mit dem Umweltschutz fur Walder und bedrohte Tierarten in Deutschland zu ent- wickeln. Der Umweltschutz und Umweltbildung fanden in diesen Jahrzehnten ihren Platz im deutschen Geographie- und Sachkundeunterricht. Letztere umschreibt eine Bildung zur verant- wortungsvollen Interaktion mit der Umwelt und Rohstoffen. Seit Mitte der 1990er gab es einen „grundlegenden Wandel“ bei dem eine schrittweise Durchsetzung des „Konzept[es] fur nach- haltige[n] Entwicklung“ vorangeschritten ist (Overwien 2014).

Die BNE in der Bundesrepublik wurde von verschiedenen Institutionen, Prozessen und Akteuren begleitet und entwickelt. Die bereits erwahnte Okopadagogik und die Agenda 21 waren teil des Ursprungs. In der BRD wurde darauf hin „21 - Bildung fur eine nachhaltige Entwicklung“ (1999-2004) und das „Programm Transfer-21“(2004-2008) zur Umsetzung des Aktionsplans von Rio gegrundet. Auf internationaler Ebene wurde 2002 die VN-Weltdekade „Bildung fur nach- haltige Entwicklung“ von 2005 bis 2014 ausgerufen (AG Qualitat & Kompetenzen 2007; Appelt et al. 2010; Asbrand and Scheunpflug 2014; Bendig 2011; Overwien 2014).

Bendig bezeichnet diese Phase als „erste[n] Schritt zur Einheit der okonomischen, okologischen und sozialen Ziele“. Insbesondere das Programm Transfer-21 ist eines der federfuhrenden Projekte fur die Umsetzung der BNE in Deutschland. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft verfassten eine Ausrichtung fur Schulabschlusse, Kompetenzbereiche fur nachhaltige Ent­wicklung und die dazugehorenden Lernbereiche. AuBerdem ging es auch um eine praktische Umsetzung des Programms in Schulen und Weiterbildungszentren. Die Gestaltungskompetenzen des Programms hatten erheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums fur wirt- schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) (AG Qualitat & Kompetenzen 2007; Appelt et al. 2010; Programm Transfer-21 2008).

Der Orientierungsrahmen bildet die Grundlage dieser Untersuchung - ist aber in den Kontext des Globalen Lernens eingebettet und benotigt eine Eingliederung in diesen. Barbara Asbrand und Annette Scheunpflug definieren diesen Begriff passend

„als „padagogische Reaktion auf die Entwicklungstatsache zur Weltgesellschaft“ unter der normativen Perspektive der Uberwindung von Ungleichheit bzw. orientiert am Leitbildung globaler Gerechtigkeit“ (Asbrand und Scheunpflug 2014, 401).

Im Gegensatz zur BNE hatte das Globalen Lernen seinen Ursprung in der Dritte-Welt-Padagogik in den 1950er und fand einen starken Aufschwung mit den bildungspolitischen Kampagnen einiger Nichtregierungsorganisationen (NRO) in den 1980ern, z.B. Brot fur die Welt (Asbrand und Scheunpflug 2014).

In der Praxis gibt es 2015 keine allumfassende Verpflichtung aller Bundeslander den Orientierungsrahmen oder Globales Lernen in der schulischen Bildung zu verankern. Vereinzelte Erfolge sind aber dennoch zu verzeichnen, zum Beispiel die Bildungsplane Hamburgs, die Programme von UNESCO-Projektschulen oder s.g. Begegnungsreisen fur Lehrkrafte, Schuler- innen und Schuler (Asbrand und Scheunpflug 2014). AuBerdem wurde Globales Lernen in die Bildungsstandards von Biologie und Geographie implementiert - jedoch ohne padagogische Ver­pflichtung (Haan, Kamp, Lerch, and Martignon 2008).

Die politische Bildung ist Teil der Globalen Entwicklung und wird eigens in dem Orientierungs­rahmen Globale Entwicklung und der nachhaltigen Bildung umfasst. Hierbei gibt es verschiedene Ebene, welche Einfluss auf die fachliche bezogenen Kompetenzen des Faches haben:

1. Die Zieldimensionen deutscher Entwicklungspolitik
2. Die Entwicklungsdimensionen: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Umwelt
3. Die Handlungsebenen der Entwicklungsdimensionen
4. Die Kompetenzbereiche: Erkennen, Bewerten und Handeln
5. Die Lernbereiche der Globalen Entwicklung fur die Sek I
6. Die Themenbereiche der Globalen Entwicklung

Alles in allem versucht der Orientierungsrahmen der KMK die verschiedenen Stromungen und Positionen zusammenzufassen und eine Koharenz zwischen allen Ebenen zu finden. Dabei wurde ein umfassendes Dokument erstellt, welches ein Fundament fur die weitere Entwicklung der Lehrplane und Curricula bildet. Inhaltlich werden keine detaillierten Listen verfasst, sondern mit outputorientierten Kompetenzen gehandelt (Appelt et al. 2010).

3. Kompetenzorientierung in der politischen Bildung

Schon 1971 wahlt Heinrich Roth den Begriff der Kompetenz, um Selbstbestimmung neu aus- zulegen und sprach dabei von Sozial-, Sach- und Selbstkompetenzen. Mit dem PISA-Schock von 2000 wurde die Kompetenzorientierung Teil der politischen und wissenschaftlichen Debatte. Im Anschluss wurde die Klieme-Expertise (benannt nach ihrem Koordinator Eckhard Klieme) von der KMK beauftragt Bildungsstandards fur Deutschland zu formulieren (Klieme et al. 2007). Diese Grundlagen wechseln den Fokus von einer inputorientierten zu einer outputorientierten Bildung und stutzen sich bei ihrer Formulierung der Kompetenzen auf Weinert's Definition (Sander 2014): Kompetenzen sind

„die bei Individuen verfugbaren oder von ihnen erlernbaren kognitiven Fahigkeiten und Fertigkeiten, bestimmte Probleme zu losen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fahigkeiten, um Problemlosungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu konnen“ (Weinert 2002, 27f.).

Nach dem Bericht der Klieme-Expertise entwickelte die Gesellschaft fur Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) nationale Bildungsstandards fur das Fach politische Bildung. Dieses Dokument fand anhaltende Akzeptanz in verschieden Bereichen und allen deutschsprachigen Landern. Es gibt aber weiterhin offen Debatten zu den verfassten Standards (Sander 2014). Die GPJE nutzt drei zentrale Kompetenzen fur ihre Standards: Politische Urteilsfahigkeit, politische Handlungsfahigkeit und Methodische Fahigkeiten (Detjen et al. 2004).

Neben dieser Entwicklung in der Politikdidaktik, kristallisierten sich in der Globalen Ent- wicklung ebenfalls Kompetenzen heraus. Den Ausgangspunkt bildet hierbei das Erkennen, Be- werten und Handeln, welches in allen thematischen Bereichen eingebettet werden soll. In der Globalen Entwicklung gibt es keinen spezifischen Fokus, sondern es handelt sich um eine Systemkompetenz, welche das Wissen aus mehreren Disziplinen wird in ihren globalen System- zusammenhangen dargestellt. In der Schule sollen diese in facherubergreifenden und ver- bindenden Unterricht eingegliedert werden, um die hohen Komplexitat der Globalen Ent­wicklung optimal zu vermitteln (Appelt et al. 2010). Das Ziel dieses Vermittlungsprozesses ist der Erwerb der s.g. Gestaltungskompetenz. Overwien und Rode definieren diese passend als „die Zukunft von Sozietaten, in denen man lebt, in aktiver Teilnahme im Sinne nachhaltiger Ent- wicklung modifizieren und modellieren [zu] konnen“ (Overwien und Rode 2013). Auch hier zeigen sich die verschiedenen Ebenen der Komplexitat der Kompetenzen, welche dazu dienen die eigene Zukunft selbst zu gestalten. Auch auf der Ebene der Gestaltungskompetenz und Glo- balen Entwicklung haben die Schlusselkompetenzen der OEZE von 1992 einen groBen Einfluss (Appelt et al. 2010; Gritschke, Metzner, und Overwien 2011; Overwien und Rode 2013).

Insgesamt gilt es die Kompetenzen der Politikdidaktik und die Gestaltungskompetenz der Glo- balen Entwicklung zu verbinden. Der Orientierungsrahmen der KMK von 2007 ist hierfur nach heutigem Forschungsstand der Startpunkt fur die praktische Umsetzung in der Schule. Die Kom- petenzbereiche „Erkennen, Bewerten und Handeln“ umfassen elf allgemeine Kernkompetenzen fur die Schule. AuBerdem gibt der Orientierungsrahmen verschiedene Abstufungen fur ver- schiedene Altersklassen (Grundschule, Sekundarstufe I und II, und die berufliche Bildung) und Facher (Naturwissenschaften (insb. Biologie), Geographie, politische Bildung, Religion-Ethik und Wirtschaft) vor (Appelt et al. 2010).

Im folgenden Kapitel gilt es die Veranstaltungen des Vereins Viva con Agua de Sankt Pauli an der IGS Gottingen-Geismar zu betrachten. Es wird uberpruft, ob der Run4WASH die fach- bezogenen Kompetenzen des Orientierungsrahmens fur politische Bildung erfullt hat.

4. Run4WASH an der IGS Gottingen-Geismar

4.1. Das Konzept des Run4WASH

Die Nichtregierungsorganisationen Viva con Agua setzt sich seit 2005 fur den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitaren Anlagen und eine Hygieneausbildung (WASH-Projekte) in Ent- wicklungslandern ein. Der Verein sammelt Spenden in Deutschland, um ausgewahlte WASH- Projekte der Welthungerhilfe in verschiedenen Landern des Globalen Sudens zu finanzieren. Seit 2007 veranstaltet Viva con Agua in Deutschland, Osterreich und Schweiz Sponsorenlaufe in Schulen, um die Schulerinnen und Schuler zu informieren und Spenden zu generieren (Viva con Agua de Sankt Pauli 2015).

Jede Ortsgruppe des Vereins hat die Moglichkeit einen Lauf an einer Schule zu organisieren. Der Rahmen des Verein fur ein solches Projekt bildet: Eine Informationsveranstaltung fur die Schulerinnen und Schuler, der Sponsorenlauf und die Spendenubergabe. Die detaillierte Aus- arbeitung eines Projektes ist den Freiwilligen des Vereins uberlassen (Viva con Agua de Sankt Pauli 2015).

Die Ortsgruppe Gottingen hat mit der IGS Gottingen-Geismar im Fruhjahr 2015 ein Konzept fur den Run4WASH ausgearbeitet. Der Sponsorenlauf sollte im Rahmen der 40-Jahr-Feier. An der Planung waren die Leiterin der Sekundarstufe 1 Heidi Lennemann, Jahrgangsleiter Bunter Jahr- gang & Organisator der 40-Jahr-Feier Reinhard Schafer und die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Viva con Agua Kristina Kuhn und Maximilian Kuhn beteiligt. Das Ergebnis der Gesprache war die formale Organisation des Projektes und ein Austausch uber die Erwartungen beider Parteien. Es wurden zwei Tage fur Prasentationen von Viva con Agua festgelegt, an denen in jeweils 20 minutigen Blocken jede Klasse einzeln informiert werden solle. Der Tag des Sponsorenlaufs wurde festgelegt und die Rahmenorganisation dafur ubernahm die IGS Gottingen-Geismar. Die Spendenubergabe wurde fur den nachfolgenden Monat des Sponsorenlaufs angesetzt, auch hier ubernahm die Schule die Planung der Veranstaltung. AuBerdem ist ein weiterer Termin in Aus- sicht gestellt worden, bei dem die Folgen der Spenden thematisiert werden. Dieser Termin ist in den Winter 2015/16 gelegt worden, ohne dies weiter zu konkretisieren.

4.2. Die fachbezogen Teilkompetenzen

Der Orientierungsrahmen legt die fur die Bereiche „Erkennen, Bewerten und Handeln“ einzelne Kernkompetenzen und Teilkompetenzen fest. AuBerdem werden 20 Themenbereiche vorgestellt, welche in den jeweiligen Fachern ihre Relevanz finden konnten.

Der Run4WASH von Viva con Agua nimmt Bezug auf die verschiedene Themenbereiche des Rahmens und behandelt diese wahrend des Projektes (Juchler 2010, 138). Der erste Bereich ist „Politische Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte (Good Governance)“. Die vorgestellten „Beispielthemen“ Good Governance und Nichtregierungsorganisationen sind sehr passend fur dieses Projekt. Die fachbezogenen Kompetenzen fur goodgoverance (Juchler 2010, 136f.):

6.1 ...die Relevanz von good goverance fur eine nachhaltige Entwicklung erkennen und bewerten.

6.2. ...Menschenrechte in ihren verschiedenen politischen Auspragungen begrunden und dadurch entstehende Spannungen reflektieren.

11.1. Die Schulerinnen und Schuler sind fahig und bereit, sich auf der Grundlage politischer Urteilsbildung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen fur Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu engagieren.

Nichtregierungsorganisationen (Juchler 2010, 136):

4.1 ...Formen der politischen Partizipation des Einzelnen darstellen.

4.2. ...die Rolle und Bedeutung von staatlichen wie nichtstaatlichen Akteuren fur die Gestaltung des Globalisierungsprozesses erkennen.

4.3. ...verschiedene Handlungsebenen - von lokal bis global - fur die Gestaltung von Globalisierungsprozessen erkennen.

Der Run4WASH umschlieBt ebenfalls das Thema „Bildung“, wobei insbesondere Grundbildung und die Millenniums-Entwicklungsziele von groBer Bedeutung sind. Die fachbezogen Kompe­tenzen sind neben 6.1. und 6.2. (Juchler 2010, 135f.):

1.1. ...Methoden der Informationsbeschaffung und -verarbeitung themenadaquat auswahlen anwenden.

1.2. ...sich Informationen zur politischen und wirtschaftlichen Situation in Entwicklungs- und Industrielandern aus Print- und elektronischen Medien beschaffen.

7.1. ...die Auswirkungen politisch-rechtlicher MaBnahmen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen erkennen.

7.2. ...die Bedeutung politisch-rechtlicher MaBnahmen fur die nachhaltige Entwicklung einschatzen.

Des Weiteren fasst der Orientierungsrahmen die Themenbereiche „Armut und soziale Sicher- heit“ „Entwicklungszusammenarbeit und ihre Institutionen“ uber das Beispielthema Millen­niums-Entwicklungsziele zusammen. Hierfur sind ebenfalls die fachbezogen Kompetenzen 4.1., 4.2. und 4.3. relevant und die Kompetenz (Juchler 2010, 136f.):

8.1. ...die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung im Globalisierungsprozess wahrnehmen und auf dieser Grundlage die Fahigkeit und Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln entwickeln.

Es gilt im folgenden Artikel zu betrachten, ob und inwiefern der Run4WASH an der IGS Gottingen-Geismar die elf relevanten fachbezogenen Kompetenzen in ihren Veranstaltungen be- inhaltet hat. In dieser Analyse werden die Inhalte, Prozesse, Konzepte und Materialien im Hin- blick auf ihre fachbezogene Kompetenz im Orientierungsrahmen untersucht.

4.3. Analyse

Die Betrachtung der fachbezogenen Teilkompetenzen beinhaltet wie schon im vorherigen Kapitel sichtbar einige Uberschneidungen zwischen den Themen. Diese Analyse beginnt mit den Kompetenz von der Themenbereiche good governance und Bildung, da es dort Uber- einstimmungen gibt. Im Anschluss folgt die Betrachtung von „Nichtregierungsorganisationen“, „Armut und soziale Sicherheit“, und „Entwicklungszusammenarbeit und ihre Institutionen“.

Zunachst fragt die Teilkompetenz 6.1. nach dem Erkennen und Bewerten der Relevanz von good governance im Hinblick auf nachhaltige Entwicklung. Viva con Agua hat wahrend der Prasentationen oder bei anderen Gelegenheiten nicht auf das Thema good governance verwiesen. Es wurde auf die Problematik im WASH-Bereich in verschiedenen Regionen der Welt hingewiesen. Diese waren der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Mangel an Toiletten und das fehlende Wissen fur eine gesundheitsfordernde Hygiene. Es wurde erlautert, das der Verein insbesondere auf der Mikro-Ebene ansetzt, um die Menschen zu unterstutzen. Diese umfasst das Individuum, einzelne Haushalte und kleine Gemeinschaften. Die Welthunger- hilfe, die vor Ort die Projekte mit lokalen Nichtregierungsorganisationen umsetzt, fordert das rechtliche Bewusstsein und die Kommunikation auf politischer Ebene der Betroffenen. Diese Form des good governance wurde beim Run4WASH ebenfalls nicht erwahnt.

Die Schulerinnen und Schuler konnen nicht die Teilkompetenz 6.2. durch den Run4WASH anwenden, da Viva con Agua keinen Bezug auf die politische Dimension der Men- schenrechte genommen hat. Der Verein hat Bezug auf das individuelle Menschenrecht Wasser aufmerksam gemacht und es als ein umfassenderes Problem der Lander des Globalen Sudens dargestellt. Die Menschenrechte hatten keinen direkten Bezug in der vorliegenden Prasen- tationen zum Sponsorenlauf, weshalb nicht davon auszugehen ist, dass die Freiwilligen in jedem Vortrag auf diese Form des Rechtes eingegangen sind.

Der Punkt 11.1 fordert die Bereitschaft und Fahigkeit zum Engagement fur „Ziele der nachhaltigen Entwicklung“ (Juchler 2010). Der Run4WASH bietet den Schulerinnen und Schulern eine Moglichkeit ihre Einsatzfreude fur WASH-Projekt in Indien und Nepal zu ver- wirklichen. Zudem strebt diese Kompetenz nach einem Einsatz in „unterschiedlichen gesell- schaftlichen Situationen“(Juchler 2010). Neben dem Lauf, wurden wahrend der Vortrage vor den einzelnen Klassen weitere Moglichkeiten der Beteiligung uber den Verein aufgezeigt. So hatte zum Beispiel eine Gruppe eine praparierte Mulltonne fur die Jahrgange 8 bis 10 mitgebracht, um das Pfandbechersammeln auf Konzerten und Festivals fur WASH-Projekt zu verdeutlichen (Viva con Agua de Sankt Pauli 2015). Die politische Urteilsbildung ist kaum wahrend der Besuche des Vereins an der Schule vollstandig auszubilden. Die Kompetenz ist ungeachtet dessen im Unter- richt fur politische Bildung in der Sekundarstufe 1 von zentraler Bedeutung. Ein Vorbild hierfur sind die Nationalen Bildungsstandards der GPJE. Die Kompetenz der Urteilsbildung beinhaltet insbesondere den Beutelsbacher Konsens, wobei fur den Sponsorenlauf das Uberwaltigungs- verbot von zentraler Rolle ist (Bundeszentrale fur Politische Bildung 2011). An der IGS Gottingen-Geismar war es jeder/m Schuler/in freigestellt, ob und wie viele Sponsoren gesammelt werden. Viva con Agua hat insbesondere in den Vortragen versucht dies deutlich zu machen. Jedoch sind Faktoren wie die Verpflichtung gegenuber einer Schulveranstaltung und der Gruppenzwang innerhalb von Klassen, Jahrgangen und der Schule nicht auBer acht zu lassen. Hierbei liegt die Verantwortung meines Erachtens weniger bei der Nichtregierungs- organisationen, sondern bei den einzelnen Lehrkraften und der Schule den Beutelsbacher Konsens zu wahren. Viva con Agua sollte in seinem Rahmen das Uberwaltigungsverbot beachten und wahren, was bedeutet den Kindern keine festen Positionen zu indoktrinieren.

Im Folgenden sind erganzend zu den Teilkompetenzen 6.1. und 6.2. die Informations- beschaffung und politisch-rechtliche MaBnahmen fur den Themenbereich Bildung anzufuhren. Viva con Agua ist wahrend des Aufenthalts an der Schule nicht auf Quellen oder Methoden der Informationsbeschaffung eingegangen. Der Verein hat in allen Klassen eine Videoauswertung des Run4WASH 2014 Films (Deutsche Welthungerhilfe e.V. and Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. 2014) durchgefuhrt und jede/r Schuler/in hat einen Flyer des Vereins mit weiteren Informa- tionen erhalten. Die Nennung des Begriff politisch-rechtlicher MaBnahmen blieb ebenfalls aus.

Viva con Agua und der Sponsorenlauf sind als auBenpolitisches Instrument zu betrachten, welches aber insbesondere die verschiedenen Auswirkungen und Handlungen von unter- schiedlichen Gruppen im Blick hat: die Schulerinnen und Schuler in Deutschland, Menschen die in Kontakt mit dem Verein treten und die Menschen in den Entwicklungslandern. Hierbei wurde den jungeren Kindern (Jahrgange 5 bis 7) deutlich die Aktivitat in den Landern des Globalen Sudens vermittelt, wobei dieser Fokus in den hoheren Jahrgangen der Sekundarstufe 1 abnahm. Dafur wurde mehr Zeit fur die Methoden der Spendenakquise des Vereins eingesetzt. Wenn man die Handlungen von Viva con Agua als auBenpolitische MaBnahme im Rahmen der Teil- kompetenz 7.2. betrachtet, wird die Bedeutung der MaBnahmen fur nachhaltigen Entwicklung sehr klar vermittelt. Aufgrund der Beispiele der direkten Auswirkungen der Entwicklungs- zusammenarbeit in den Partnerlandern von der Welthungerhilfe und Viva con Agua, konnen die Zuhorer der Vortrage diese besser einschatzen - hierzu wurden zum Beispiel Fotos von ab- geschlossen Projekten in Uganda oder Kenia gezeigt.

Das Beispielthema NROs scheint fur die Teilkompetenzen des Orientierungsrahmen sehr passend. Zunachst sollen die Lernenden „Formen der politischen Partizipation des Einzelnen darstellen“(Juchler 2010). Hierbei vermittelt Viva con Agua eine Form der auBer- parlamentarischen Partizipation fur Entwicklungszusammenarbeit und -politik. Die Schulerinnen und Schuler lernen das freiwillige Engagement fur einen gemeinnutzigen Verein anhand von Viva con Agua kennen und beteiligen sich selbst uber den Sponsorenlauf an einer Form der Parti­zipation. Die folgenden zwei Punkte befassen sich insbesondere mit dem Globalisierungs- prozess, welchen Viva con Agua in keiner Veranstaltung explizit genannt hat. Dennoch haben die Freiwilligen einige Prozesse wie die Instandhaltung lokaler Traditionen oder den Ausbau der Grundversorgung im Globalen Suden benannt. Neben diesen Aspekten stellt sich Viva con Agua als Netzwerk vor und zeigt dies uber den Run4WASH-Film 2015. Dieser stellt insbesondere die Verbindungen zwischen verschiedenen Stadten in Deutschland, dem Globalen Suden und den Vereinen Viva con Agua und Welthungerhilfe dar (Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. 2015). Somit stellte Viva con Agua sich selbst als nichtstaatlichen Akteur in den Mittelpunkt, wenn es um die Frage nach Rollen im Globalisierungsprozess geht. Bei der Teilkompetenz 4.3. geht es um das Erkennen von Handlungsebenen fur den Globalisierungsprozess. Bei dem Run4WASH wurden auf die globale Ebene durch die Verknupfung von Viva con Agua, Welthungerhilfe und lokalen NROs in den Entwicklungslandern eingegangen. Zusatzlich laufen die Schulerinnen und Schuler fur WASH-Projekte in Indien und Nepal, was Teil des individuellen Engagements ausdruckt.

Fur die Themenbereiche „Armut und soziale Sicherheit“ und „Entwicklungszusammen- arbeit und ihre Institutionen“ ist neben den Kompetenzen aus Punkt 4 auch 8.1. zu beruck- sichtigen. Wie zuvor erwahnt wurde das Konzept der Globalisierung nicht in den Run4WASH integriert, aber die Notwendigkeit der nachhaltigen Entwicklung unabhangig davon dargestellt. Die Freiwilligen nutzen zum Beispiel einen Perspektivenwechsel mit einem Kind aus Indien oder Nepal und Fotos aus Entwicklungslandern. Viva con Agua zeigte den Lernenden ver- schiedene Moglichkeiten des Engagements, um verantwortlich zu handeln. Die Suche nach Sponsoren zeigte im Anschluss die Bereitschaft fur verantwortliches Handeln in der Entwick- lungszusammenarbeit. Hierbei mussten die Kinder auf ihr Vorwissen der Vortrage und des Unter- richts zuruckgreifen, um den moglichen Sponsoren schlussig die Grunde fur ein Sponsoring zu erklaren.

Insgesamt lasst sich erkennen, dass die Freiwilligen von Viva con Agua viele Themen­bereiche und fachbezogene Teilkompetenz an vielen Punkten sehr stark beruhren oder an- sprechen. Die sind insbesondere solche bei denen die Bereitschaft zum Handeln im Sinne der nachhaltigen Entwicklung gefordert werden. Kritisch zu betrachten ist das Auslassen der Infor- mationsbeschaffung, da somit eine Grundlage zur individuellen freiwilligen Weiterbildung von den Freiwilligen nicht geschaffen wurde. AuBerdem werden zentrale Fachbegriffe wie good governance und Globalisierung nicht genutzt, um die Teilkompetenzen der politischen Bildung vollstandig zu vermitteln.

5. Fazit

Nach der Analyse der Geschehnisse beim Run4WASH an der IGS Gottingen-Geismar, gilt es jetzt ein abschlieBendes Fazit zu ziehen. Die Veranstaltung haben die meisten der betrachteten fachbezogenen Teilkompetenzen angeschnitten oder erfullt, sodass man von einer breiten Ver- teilung der Kompetenzen sprechen kann. Ein informelles Lernen wurde fur ein 20 minutige Ver­anstaltung und den Sponsorenlauf zusammengefasst, sodass es insgesamt eine groBe Herausfor- derungen ist viele der Teilkompetenzen zu erfullen (Bendig 2011). AuBerdem ist zu beachten, dass keiner der Freiwilligen eine professionelle Ausbildung oder Berufserfahrung in der Pada- gogik oder Entwicklungszusammenarbeit hatte.

Die Analyse der verschiedenen Punkte zeigt, dass es insbesondere bei der Globalisierung das meiste Verbesserungspotenzial gibt. Als elementarer Bestandteil der politischen Bildung und im Themenbereich „Nichtregierungsorganisationen“ gilt es diesen in zukunftige Projekte an deu- tschen Schulen besser zu integrieren. Das Erfolgspotenzial ist hierfur groB, da die relevanten fachbezogenen Teilkompetenzen im weiten Teilen angesprochen, vermittelt oder bearbeitet wer- den. Der Orientierungsrahmen setzt auBerdem einen besonderen Fokus auf good governance und staatliche Handlungen, welche Viva con Agua in einem deutlich geringeren AusmaB behandelt hat. Die Notwendigkeit und Relevanz beider Themen steht nicht zur Diskussion, jedoch bei dem gegebenen Rahmen scheint eine umfassendere Integration kaum moglich. AuBerdem stellt der Besuch einer NRO ein Alternative zum Schulalltag dar, bei dem besonders groBer Bezug zum Alltaglichen hergestellt werden soll (Bendig 2011).

Die zentrale Rolle der politischen Bildung beim Run4WASH stand bei den Freiwilligen nicht im Vordergrund, sondern die Vermittlung der WASH-Problematik, der Verein Viva con Agua und der Sponsorenlauf. Dadurch kam es zu Abschlagen in verschiedenen Punkten der fachbezogenen Teilkompetenzen Fur die Sekundarstufe 1 der IGS Gottingen-Geismar gibt es jedoch das Fach politische Bildung nicht, sondern es ist Teil des Faches Gesellschaft/Religion, welches einen themenorientierten und facherubergreifenden Unterricht beinhaltet. Aus Sicht des Kompetenzverstandnisses in der Globalen Entwicklung ist es sehr passend, da aufgrund der hohen Komplexitat ein solcher Unterricht zu begruBen wird (Klieme et al. 2007; Weinert 2002). Eine solche Betrachtung fur den Run4WASH konnte sehr positiv aus-fallen, bedarf jedoch einer genaueren Analyse.

AbschlieBen lasst sich der Sponsorenlauf an der Georg-Christoph-Lichtenberg- Gesamtschule als Erfolg bewerten. Es wurden viele Themenbereich anschnitten und viele fach- bezogenen Teilkompetenz erfullt, wobei es eindeutigen Verbesserungsbedarf an verschiedenen Stellen gibt. Neben dem bereits erwahnten Fokus auf die Globalisierung sollten die Freiwilligen von Viva con Agua sich mit den Fachtermini des Orientierungsrahmen vertraut machen, um eine deutliche Formulierung der Interessen und Konzepte zu garantieren. Alles in allem hat sich das Engagement der Gottinger Gruppe gelohnt, denn bei ca. 800 TeilnehmerInnen und fast 25.000€ war es der erfolgreichste Sponsorenlauf von Viva con Agua - bis jetzt.

6. Bibliographie

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Details

Seiten
19
Jahr
2015
ISBN (Buch)
9783668876453
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v453242
Institution / Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Schlagworte
WASH Agenda2030 Bildung für Nachhaltige Entwicklung

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Titel: Run4WASH in der politischen Bildung. Die Untersuchung eines Spendenprojekts der Wasserinitiative Viva con Agua de Sankt Paul e.V.