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Faktoren der württembergischen Amerika-Auswanderung 1816/17. Gründe der Abwanderungsbewegung

Seminararbeit 2015 24 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HISTORISCHE VORAUSSETZUNGEN IN WURTTEMBERG UND DEM DEUTSCHEN BUND
2.1. Realerbteilungsgesetz, agrarsozialer Wandel UND Bevolkerungsexplosion
2.2. AGENTEN, REISEDARLEHEN UND AKTIVE AUSWANDERER-POLITIK
2.3. ERHOHTE MOBILITAT DURCH EISENBAHN UND DAMPFSCHIFFFAHRT
2.4. INFORMATIONEN UBER DIE NEUE WELT

3. GRUNDE DER AUSWANDERUNG 1816/17 NACH VON HIPPEL UND LIST

4. SOZIALE STRUKTUR DER AUSWANDERER

5. FAZIT UND AUSBLICK

6. QUELLEN- UND LITERATURVERZEICHNI

7. ABBILDUNGSVERZEICHNI

1. Einleitung

,,Der rechtliche, kluge und tatige Mann lebt nirgends so gut, so frei, so glucklich als in Ame- rika, der armste besser als der in Europa zwei Stufen hoher stehende.‘1 So beschreibt W. E. Eggerling in seinem 1832 erschienenen Auswandererratgeber die Le- bensverhaltnisse in Amerika.

Nach Schatzungen von Migrationsforschern haben rund ein Funftel der Bevolkerung in den USA einen deutschen Hintergrund. Im 19. Jahrhundert wanderten knapp 5,5 Millionen Deut­sche nach Amerika aus. 2 Wichtige Faktoren hierfur waren die gute amerikanische Konjunktur und die sinkenden Reisekosten3.

Das Recht auf Auswanderung zahlt zu den elementarsten und altesten Freiheitsrechten. Sie ist kein Phanomen der Neuzeit, sondern ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. „Den Homo Migrans gibt es, seit es den Homo sapiens gibt; denn Wanderungen gehoren zur Conditio hu­mana wie Geburt, Fortpflanzung, Krankheit und Tod. Migrationen als Sozialprozesse sind, (...), Antworten auf mehr oder minder komplexe okonomische und okologische, soziale und kulturelle Existenz- und Rahmenbedingungen.“4

Die vorliegende Arbeit greift diesen Umstand auf und versucht beispielhaft am Konigreich Wurttemberg die Frage zu beantworten, was die ausschlaggebenden Grunde fur die Abwande- rungsbewegung der Jahre 1816/17 waren, unter besonderer Berucksichtigung der zeitgenossi- schen Quelle der Auswandererbefragung von Friedrich List und einer Forschungsstudie von Wolfgang von Hippel. Ebenfalls wird die soziale Struktur der Auswanderer genauer unter- sucht.

Wurttemberg, wie der gesamte Sudwesten Deutschlands, hatte lange die Vorrangstellung der Auswandererbewegung inne und verzeichnete uber das 19. Jahrhundert hindurch hohe Ab- wanderungszahlen.5 Als Grunde konnen das im Konigreich Wurttemberg herrschende Realer- bteilungsgesetz, ein starker Anstieg der Bevolkerung, sowie die Folgen des agrarsozialen Wandels genannt werden. Aufgrund dieser und weiterer zahlreicher auswanderungsfordern- den Momente, die im Verlauf der Arbeit naher bestimmt werden, in Verbindung mit der her- vorragenden Dokumentation der Motive seitens der Auswanderer, wurde das Konigreich Wurttemberg als Untersuchungsregion ausgewahlt. Zudem waren in dieser Region die Aus- wirkungen der Hungersnot von 1817 sehr einschneidend fur die ansassige Bevolkerung, wes- halb der raumliche und zeitliche Themenzuschnitt dieser Arbeit entsprechend ausgewahlt wurde.

Zur Beantwortung der Fragestellung werden die sozialen, politischen und okonomischen Hin- tergrunde untersucht, die in Wurttemberg und dem Deutschen Bund herrschten. Der Fokus soll hier besonders auf den Faktoren liegen, welche die Menschen dazu veranlassten, ihre Heimat zu verlassen. Auf Grundlage der Auswandererbefragung von Friedrich List als zentra- le, zeitgenossische Quelle und der aus Wolfgang von Hippels Forschungsliteratur entnomme- nen Studie sollen die Beweggrunde ermittelt und miteinander verglichen werden.

Unter Hinzunahme des von Professor Klaus J. Bade entwickelten Konzepts, das Migration als multidimensionalen und multikausalen Sozial- und Kulturprozess versteht, wird das Wande- rungsverhalten vor dem Hintergrund der Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Kultur in den Ausgangsraumen betrachtet. Den Prozess der Auswanderung beschreibt Professor Klaus J. Bade als lineare Abfolge aufeinanderfolgender Phasen. Zu Beginn ist eine latente Wanderungsbereitschaft entstanden, auf die ein langsamer Prozess der mentalen Aus- gliederung aus dem sozialen Kontext der Heimat folgt. In der nachsten Phase wird die latente Wanderungsbereitschaft, meist durch einen auBeren Anlass als Ausgangspunkt, in einen Wanderungsentschluss umgesetzt und realisiert. In der letzten Phase erfolgt die soziale und kulturelle Eingliederung in dem Zielland.6 Die neuere Migrationsforschung kritisiert diesen Ansatz, da hier ihrer Ansicht nach Push- und Pull-Faktoren der Herkunfts- und Ankunftsregi- on interpretiert werden und Migration als ein einmaliger und unidirektionaler Ortswechsel verstanden wird.7 Wichtige Aspekte, welche die neuen Ansatze in den Vordergrund stellen, werden bei ihnen nicht berucksichtigt. Zu nennen sind hier vor allem die Einbettung in soziale Netzwerke und komplexere Mechanismen der „mehrfachen, mehrdirektionalen, erwerbs- und lebensphasenbezogenen und etappenweisen flachenraumlicher Wanderung“ und der Entstehung neuer „sozialer Verflechtungszusammenhange“.8 Diese spielen fur die Beantwortung der hier aufgeworfenen Fragestellung keine Rolle und werden daher nicht berucksichtigt. Ba­de vertritt die Auffassung, dass neue Transnationalismus-Ansatze zu gegenwartsorientiert sind und sich deswegen nicht auf historische Epochen ubertragen lassen.9 Fur diese Arbeit wurde der klassische Ansatz der Migrationsgeschichte ausgewahlt, da mit seiner Hilfe die einzelnen Faktoren der Auswanderung besser hervorgehoben werden konnen.

Die Quellenlage fur dieses Thema ist fur das wurttembergische Untersuchungsgebiet sehr umfangreich, da sich auch die Lokal- und Regionalgeschichte mit den Auswanderungen im 19. Jahrhundert beschaftigt. Wichtigste Quellen zur Erfassung der Auswanderungen in Wurt- temberg sind die oberamtlich angelegten Auswanderungsakten. Darin sind neben Auswande- rungsantrag und -ziel auch Angaben uber Namen, Alter, Familienstand, Beruf und gegebe- nenfalls erhaltene finanzielle Auswanderungsunterstutzung eingetragen. Eine besonders rele- vante Quelle fur diese Arbeit ist die Befragung, die der Rechnungsrat Friedrich List 1817 im Auftrag des Innenminister durchfuhrte, um die Motive der Auswanderer zu erfahren. Weiter- hin sind Auswandererbriefe adressiert an Familie und Freunde in der alten Heimat, in denen ebenfalls uber Grunde fur die Auswanderung und das neue Leben in Amerika berichtet wird, als Quelle zu nennen.

Zu Beginn dieser Arbeit werden die sozialen, politischen und okonomischen Voraussetzungen in Wurttemberg dargelegt. Jedoch kann in diesem Teil nur auf die wichtigsten Faktoren ein- gegangen werden, da dieser Themenkomplex andernfalls den Rahmen sprengen wurde.

Den Hauptteil stellt die zentrale Quelle von Friedrich List dar mit deren Hilfe der Verlauf der Auswanderung, sowie die Grunde der Auswanderer untersucht werden sollen. Dies geschieht, indem die Massenauswanderung der Jahre 1816/17 in den zeitlichen Kontext eingebettet wird, da Verlauf und Grunde der Auswanderung eng miteinander verknupft sind. Zusatzlich wird eine Studie von Wolfgang von Hippel herangezogen, um neben der zeitgenossischen Quelle zusatzliche Informationen zu erhalten und eventuelle Gemeinsamkeiten oder Unterschiede der Auswanderungsgrunde aufzudecken.

Das vierte Kapitel beschaftigt sich mit der sozialen Struktur der Auswanderer. Welche For- men der Auswanderung waren fur die Region Wurttemberg spezifisch? Weiterhin wird in diesem Teil untersucht, ob bestimmte Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten besonders haufig auswanderten und welche Grunde dafur verantwortlich waren.

Im Fazit soll die Fragestellung dieser wissenschaftlichen Arbeit beantwortet werden und ge- pruft werden, welche Grunde maBgeblich fur die Massenauswanderung 1816/17 waren.

Ein abschlieBender Ausblick soll Aufschluss daruber geben, welche Themen an dieser Stelle nicht beantwortet werden konnten und welche Bereiche in der Zukunft naher untersucht wer­den konnten.

2. Historische Voraussetzungen in Wurttemberg und dem Deutschen Bund

Bereits im 18. Jahrhundert stellte Wurttemberg, zusammen mit Baden und der Pfalz, die Re­gion dar, welche die hochsten Abwanderungsraten verzeichnete. Vor 1815 waren es circa 80% der kontinentalen und uberseeischen Auswanderungen. Zum einen lag es am uberdurch- schnittlichen Bevolkerungswachstum, der bereits im 17. und 18. Jahrhundert stark anstieg. Zum anderen lag es an wirtschaftlichen Faktoren. Das System der Realteilung erreichte regio­nal seine wirtschaftlichen Grenzen, da sie die Erwerbschancen der Landwirtschaftsbetriebe schmalerte, und aufgrund von zahlreichen kriegerischen Konflikten entstanden zusatzliche wirtschaftliche Belastungen fur die Bevolkerung.10

Die Auswanderer verlieBen ihre Heimat in der Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebens- verhaltnisse. Sie traumten von guten Erwerbs- und Siedlungsmoglichkeiten, oder rechneten mit einem besseren Arbeitsmarkt und Bildungsinstitutionen.11

In diesem Kapitel werden die wichtigsten sozialen, finanziellen und technischen Vorausset- zungen geklart, die sich verstarkend auf die Auswanderung der Bevolkerung ausgewirkt ha- ben. Das erste Unterkapitel bezieht sich auf das Konigreich Wurttemberg, wahrend die drei folgenden sich nicht nur spezifisch darauf beziehen, sondern auf den gesamten Deutschen Bund.

2.1. Realerbteilungsgesetz, agrarsozialer Wandel und Bevolkerungsexplosion

Im Konigreich Wurttemberg war die Realteilung das verbreitete Erbschaftssystem.12 Darin war vorgesehen, dass Bauern ihren Besitz „real“ aufteilen mussten. Das heiBt, sie mussten jedem ihrer Sohne gleichgroBe Landflachen vererben. Gleiches galt demnach auch fur die Erben, sodass ein vormals groBer Landbesitz innerhalb weniger Generationen in winzige Par- zellen aufgeteilt wurde, mit denen man keine Familie ernahren konnte.13 Friedrich List schrieb hier von einer „fehlerhaften Ackerverfassung“ bei der den Bauern „die Nahrung ver- kummert“.14

Diese Aufteilung fuhrte zu einer Verschlechterung der individuellen Ertragslage und bedrohte die Existenzgrundlage der Bauernfamilien. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren drei Viertel der europaischen Bevolkerung in der Landwirtschaft tatig. 1900 gingen lediglich noch die Halfte diesem Beruf nach.15 Eine Ursache hierfur waren die zunehmende Mechanisierung in der Landwirtschaft und die gestiegenen Chancen auf eine Auswanderung fur die landliche „Uberschussbevolkerung“, die aufgrund des Eigentums- oder Erbrechtes vom Bodenbesitz ausgeschlossen war.16 Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten die Bauern die Moglichkeit, da die feudalen Agrarverhaltnisse aufgelost wurden, sich von ihren Grundlasten zu befreien, in- dem sie einen festgelegten Betrag an ihren Grundherren zahlten. Aufgrund der verbreiteten Realteilung konnten besonders Bauern kleinerer Landereien ihre Schulden nicht tilgen, sodass es zur Entstehung einer Schicht besitzloser Landarbeiter kam. GleichermaBen fuhrte die In- tensivierung der Landwirtschaft, durch die Einfuhrung der Dreifelderwirtschaft, dazu, dass klein- und unterbauerliche Schichten nicht mit der Produktivitat von GroBbauern konkurrieren konnten und ihre Hofe aufgaben.17

Friedrich List schreibt zudem, dass deutschen Bauern in Amerika „keine gutsherrlichen und Patrimonialrechte, keine Zehnten, keine Fronen, keine kulturhinderlichen Gesetze entge- gen[stehen] “.18

Die Realteilung ist jedoch nicht als alleinige Ursache fur die starke Auswanderung in Wurt- temberg auszumachen, da auch Gebiete in Nordwestdeutschland, in denen das Anerbenrecht galt, ahnliche Bevolkerungsverluste zu verzeichnen waren. So existierten im Rheinland Ge­biete, ebenfalls mit Realteilung, die die geringste Abwanderung in ganz Deutschland nach- wiesen, da sie in aufkommenden Industriegebieten lagen. Ursachlich fur die starke Abwande­rung der Bevolkerung in Wurttemberg war der Niedergang des Heimgewerbes aufgrund der maschinellen Konkurrenz.19

Einen weiteren Faktor stellte der rasante Bevolkerungszuwachs von 1800 bis 1900 dar. Waren es zu Beginn des 19. Jahrhunderts 23 Millionen Einwohner in Deutschland, stieg die Bevolke- rung bis 1900 auf 67 Millionen zu Beginn des Ersten Weltkriegs an.20 In Sudwestdeutschland konnte bereits in den beiden voraus gegangenen Jahrhunderten ein uberdurchschnittlicher Bevolkerungszuwachs verzeichnet werden.21 Zu begrunden ist dieser Umstand, aufgrund des starken Ruckgangs der Sauglingssterblichkeit, wodurch mehr Menschen als fruher das zeu- gungsfahige Alter erreichten.22 Dem Geburtenuberschuss auf dem Land standen nicht ent- sprechend viele neue Arbeitsmoglichkeiten, fur meist Ungelernte, gegenuber und die Stadte konnten zur damaligen Zeit die groBen Zustrome vom Land noch nicht aufnehmen.23

Da die Agrargesellschaft nicht mehr in der Lage war fur diese Masse an Menschen ausrei- chend Nahrungsstellen zu schaffen, kam es zu Massenverarmung. Durch die Agrarkrise 1816/17 wurde deutlich, dass die agrarische Struktur gegenuber der Industrialisierungswelle noch vorherrschte.24

Auch im Konigreich Wurttemberg, wie in den meisten deutschen Bundesstaaten, waren rund 75% der Menschen in der Land- und Forstwirtschaft beschaftigt.25 Dort hatte man seit 1811 nur schlechte Ernten aufgrund von Unwetterkatastrophen, die in der groBen Hungersnot von 1816/17 ihren Hohepunkt erfuhren. Die Folgen waren steigende Lebensmittelpreise, das Auf- brauchen der Vorrate an Essen und finanziellen Rucklagen, bis hin zu Verschuldung und Ar- beitslosigkeit.26 Der schweizer Dichter Jeremias Gotthelf fasste die materielle Not im Deut­schen Bund wie folgt zusammen: „Es ist also die Armut eine andere geworden,[...]; sie ist eine Wucherpflanze [...], ist erblich, ansteckend geworden, eine krebsartige Wunde im Volkerleben, ein eigentliches Pestubel unserer Zeit.“27

Im folgenden Kapitel 2.2 werden weitere Faktoren genannt, die sich positiv auf eine Ent- scheidung zum Fortzug ausgewirkt haben durften.

2.2. Agenten, Reisedarlehen und aktive Auswanderer-Politik

Die Agenten oder auch Werber spielten eine wichtige Rolle bei der Organisation der Emigra­tion. Von den Reedereien bekamen sie ein festes Kontingent an Platzen fur eine Uberfahrt und erhielten fur das Vermitteln Prozente am Preis der Uberfahrt. Beim Kauf eines Tickets erwarben die Auswanderer einen Platz auf einem genau bestimmten Schiff. Die Agenten war- ben nicht nur die potentiellen Emigranten, sondern organisierten ebenfalls die Abfahrtstermi- ne und die Fahrtrouten, sowie die Unterbringung an den Hafen und kummerten sich um deren

Verpflegung. Zuvor traten an den Hafen oft Probleme auf, wenn die Boote keine Kapazitaten mehr an Bord hatten und alle Unterkunfte uberfullt waren.28

Schnell wurden auch Betruger auf dieses lukrative Geschaft aufmerksam und machten sich die Leichtglaubigkeit und Hoffnungen der Auswanderer zu Nutze, indem sie sich als Agenten ausgaben und die Emigranten um ihre Ersparnisse brachten.

[...]


1 Zit. n. Eggerling, W. E. (1832): Kurze Beschreibung der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika. In: Brunner, Bernd: Deutsche Massen- migration: Der groBe Aufbruch. In: Zeit Geschichte 3/2011. S. 4.

2 Vgl. Droste, Liane von (2012): Dazwischen der Ozean. Biografien, Erinnerungen und Briefe von Deutschen in Amerika nach 1848. Tubin­gen. S. 9.

3 Vgl. Osterhammel, Jurgen (2009): Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts. Munchen. S. 237.

4 Vgl. Bade, Klaus J. (2000): Europa in Bewegung. Migration vom spaten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Munchen. S. 11.

5 Vgl. Moltmann, Gunter (1979): Aufbruch nach Amerika. Friedrich List und die Auswanderung aus Baden und Wurttemberg 1816/17. Dokumentation einer sozialen Bewegung. Tubingen. S.20 f.

6 Vgl. Bade, Klaus J. (2002): Migration, Migrationsforschung, Migrationspolitik. Bericht fur das Goethe-Institut Munchen. S. 7.

7 Vgl. Pries, Ludger (1996): Transnationale Soziale Raume. Theoretisch-empirische Skizze am Beispiel der Arbeitswanderungen Mexiko- USA. In: Zeitschrift fur Soziologie, 25. S. 444.

8 Vgl. Pries, Ludger (1997): Neue Migration im transnationalen Raum. In: Pries, Ludger (Hrsg.): Transnationale Migration, Soziale Welt. Sonderband 12. S. 33 f.

9 Vgl. Bade, Migration, S. 9.

10 Vgl. Oltmer, Jochen (2013): Migration im 19. und 20. Jahrhundert. Munchen. S. 11.

11 Vgl. Oltmer, S. 1.

12 Vgl. Oltmer, S. 11.

13 Vgl. Brinck, Andreas (1993): Die deutsche Auswanderungswelle in die britischen Kolonien Nordamerikas um die Mitte des 18. Jahrhun- derts. Stuttgart. S. 132.

14 Vgl. List, Friedrich (1842) zitiert nach: Helbich, Wolfgang J. (1988): „Alle Menschen sind dort gleich...“: die deutsche Amerika- Auswanderung im 19. Und 20. Jahrhundert. Dusseldorf. S. 158.

15 Vgl. Mai, Gunther (2007): Die Agrarische Transition. Agrarische Gesellschaften in Europa und die Herausforderungen der industriellen Moderne im 19. und 20. Jahrhundert. In: Geschichte und Gesellschaft 33. S. 471.

16 Vgl. ebd., S. 476.

17 Vgl. Krebber, Jochen (2014): Wurttemberger in Nordamerika.: Migration von der Schwabischen Alb im 19. Jahrhundert. Stuttgart. S. 34 f.

18 Vgl. List, S.63.

19 Vgl. Helbich, Wolfgang (1988): Briefe aus Amerika. Deutsche Auswanderer schreiben aus der neuen Welt 1830-1930. Munchen. S. 12.

20 Vgl. Oltmer, S. 22.

21 Vgl. ebd., S. 11.

22 Vgl. Langewiesche, Dieter (2007): Europa zwischen Restauration und Revolution 1815-1849. 5. Auflage. Munchen. S. 22.

23 Vgl. Brunner, Bernd (2009): Nach Amerika. Die Geschichte der deutschen Auswanderung. Munchen. S. 55.

24 Vgl. Langwiesche, S. 23.

25 Vgl. Wehler, Hans-Ulrich (1989): Deutsche Gesellschaftsgeschichte. 2. Band. Von der Reformara bis zur industriellen und politischen "Deutschen Doppelrevolution" : 1815 - 1845/49. Munchen. S. 27.

26 Vgl. Moltmann, Aufbruch, S. 26 f.

27 Gotthelf, Jeremias (1841) zitiert nach: Langewiesche, Dieter (2007): Europa zwischen Restauration und Revolution 1815-1849. 5. Aufla- ge. Munchen. S. 23.

28 Vgl. ebd., S. 63.

Details

Seiten
24
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668860278
ISBN (Buch)
9783668860285
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v455242
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
2,7
Schlagworte
faktoren amerika-auswanderung gründe abwanderungsbewegung

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