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1. - 5. Mose. Zusammenfassungen und Kapitelüberschriften

Zusammenfassung 2018 9 Seiten

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe

Inhalt

I. ZUSAMMENFASSUNGEN

1. MOSE
2. MOSE
3. MOSE
4. MOSE
5. MOSE

II. KAPITELÜBERSCHRIFTEN

1. MOSE
2. MOSE
3. MOSE
4. MOSE
5. MOSE

I. Zusammenfassungen

1. Mose

Zusammenfassung

Im Ersten Buch Mose schreibt Gott die Geschichte der Menschheit und beginnt gleich nach der Zerstörung der paradiesischen Einheit durch den Menschen mit der Vorbereitung des Heilsweges zur Wiedergutmachung.

Gott erschafft die Erde und den Menschen, dieser entscheidet sich gegen ihn, er bestraft ihn, sagt ihm jedoch sogleich zukünftige Rettung in Form einer Verheißung zu. Er verschont Noah vor der verheerenden Sintflut, erwählt Abraham und schließt mit beiden einen Bund. Abraham zieht nach Kanaan. Gott prüft Abrahams Vertrauen im Warten auf den langersehnten Nachkommen, später im Angesicht seines bereits vorhandenen Sohnes Ismael und fordert seine Liebe zu ihm heraus, durch zunächst geforderte Aufopferung seines verheißenen Sohnes Isaak. Gott lässt auf Abrahams Bitte seinen Neffen Lot am Leben.

Gott segnet Abrahams Nachkommen und widmet sich weiter der Linie Isaaks und Jakobs. Nach der Erschleichung des Erstgeborenensegens von seinem Bruder Esau lässt Gott Jakob reifen durch Dienst bei seinem Schwiegervater Laban und zu einer großen Familie werden, die unter den Umständen von Josephs Verkauf in Ägypten dem Hungertod entkommt und sich dort entfalten kann.

Das Erste Buch Mose endet mit dem Tod von Jakob und Joseph. Die Familie Jakobs - das Volk Israel - bleibt in Ägypten leben bei gleichzeitigem Wissen, dass Gott sie eines Tages aus dem Land herausführen wird in ein verheißenes Land.

2. MOSE

Zusammenfassung

Während sich das erste Buch Mose in weiten Teilen mit der Geschichte der Menschheit befasst, fokussiert Gott im zweiten Buch Mose ein Volk für sich. Er erwählt Menschen, führt sie und bestimmt sie zunächst zu einer Familie, aus der ein Volk wird.

Zunächst offenbart sich Gott: einem Menschen - Mose - in Form seiner Berufung und seines Auftrages, dann dem Unterdrückervolk - den Ägyptern - und seinem erwählten Volk in Form der zehn Plagen und letztendlich seinem Volk wiederholt während der Auswanderung, neben Gaben und Leitung am deutlichsten durch sein persönliches Reden am Berg Sinai.

Nach der Auswanderung aus Ägypten firmiert Gott selbst sie zu einem Volk- zuerst durch seine Leitung und Fürsorge. Als nächstes beginnt er, dem Volk eine innere Struktur zu geben: er setzt Eigentums- und Deliktsbestimmungen fest, setzt weiterhin soziale Umgangsnormen fest und stellt die Verpflichtungen des Volkes ihm gegenüber klar. Sodann setzt er Herstell- und Baubestimmungen aller Gegenstände und Bauten fest, die für die Begegnung mit ihm bestimmt sind, sowie Verhaltens- und Reinigungsbestimmungen für die Begegnung mit ihm.

Höhepunkt des zweiten Buches Mose ist wohl die Schließung des Bundes zwischen Gott und dem Volk samt Bekanntgabe der Zehn Gebote. Nachdem Gott seinen Teil des Bundes auf wunderbare Weise erfüllt, fällt dem menschlichen Teil die Einhaltung gleich zu Beginn 0ffensichtlich schwer, so dass er bereits einige Kapitel weiter erneuert werden muss.

3. MOSE

Zusammenfassung

Gott hat in 2. Mose sein Volk firmiert und formt es innerlich. Im 3. Buch Mose setzt er weitere Bestimmungen für das soziale Miteinander, vor allem aber gründet er Bestimmungen für den Umgang mit ihm selbst. Hieran kann das Volk seine Denkweise und ihn selbst kennenlernen. Immer wieder ist das Buch bestimmt von einer Aussage: Ich bin der Herr, euer Gott.

Gott gibt Opfervorschriften und setzt Priester ein (Aaron und seine Söhne). Durch den Tod von zwei Söhnen Aarons lässt er das Volk sehen, was passiert, wenn man eigenmächtig bestimmt. Gott fordert in seiner Heiligkeit Respekt und Gehorsam.

Gott unterscheidet zwischen Unreinheit und Schuld und verfügt den Umgang damit in Form von Reinheitsvorschriften und Strafen. Weiter staffelt er Strafen (Kap. 26) und lässt damit Gnade vor seinem eigenen ganzen Zorn walten. Gott erklärt Festtage und wie sie zu feiern sind und zeigt dem Volk, wie er sich selbst mit ihm versöhnt.

Die Vorschriften, die sich auf den Umgang miteinander beziehen, begründet er entweder damit, dass er seine heilige Stellung herausstellt oder die Auserwählung des Volkes Israel herausstellt; er führt ein Erlassjahr ein und gibt zu bedenken, dass die Erde ihm gehört, er regelt den Umgang mit Fremden und gibt zu bedenken, dass das Volk in Ägypten auch fremd war, er regelt den Umgang mit Versklavung und sorgt für gute Behandlung von Israeliten.

Das 3. Buch Mose endet mit Vorschriften für besondere Gaben für Gott.

4. MOSE

Zusammenfassung

Das 4. Buch Mose zeigt eine geschichtliche Prägung: die Wanderung durch die Wüste wird beschrieben, die Auskundschaftung des Landes, die Auseinandersetzungen mit den Landbewohnern und die Eroberungen und schließlich am Ende des Buches die Ausweisung der Landesgrenzen. Erkennbar wird die die geistige Verfassung des Volkes - durchwachsen von Unzufriedenheit. Es lässt sich ablenken und verführen - und dass sowohl von außen, wie am Beispiel der midianitischen Frauen, als auch von innen wie die Entmutigung durch die Kundschafter.

Weiter wird auch die Seite der Kanaaniter beleuchtet - durch die misslungene Verwünschung von Bileam und die sich verbreitende Furcht vor dem Volk, mit dem Gott selbst ist.

Es werden besondere Ereignisse geschildert wie Volkszählungen und die Feststellung, dass niemand mehr von der ersten Generation lebt, die Berufung von Josua als Nachfolger Moses und Aarons Tod ,Gottes Erscheinungen am geweihten Heiligtum und das Unheil um die Sippe Korach.

Zudem formt Gott sein Volk weiter, indem er ihm u.a. weitere Eigentums-, Erbbestimmungen und Verhaltensregelungen an Fest- und Feiertagen gibt. Gott setzt ein Zeichen gegen das Vergessen des Volkes, indem er Feste außerhalb des Heiligtums ins Leben ruft, die die Kultur und Tradition des Volkes prägen sollen (u.a. Laubhüttenfest). Die Erzählungen zum Erstgeborenenfreikauf mit gleichzeitiger Einsetzung der Leviten als Diener macht deutlich, wie akribisch Gott ist und wie genau er es nimmt.

5. MOSE

Zusammenfassung

Das 5. Buch Mose ist von Mose quasi vor den Toren des Verheißenen Landes geschrieben und kann (von mir) in einer großen Überschrift als "Rückblick gegen das Vergessen" bezeichnet werden. Das Volk steht kurz vor der Einnahme des zugeteilten Landes, die ersten Stämme haben ihr Land diesseits des Jordans bereits erhalten. Mose darf den Jordan nicht überqueren, er weiß um sein Ende und das Ende seiner Führerschaft und verfasst daher das 5. Buch Mose als "letzte weisende Worte".

Es wundert daher nicht, dass er Ermahnungen und Geschichte wiederholt und unterschiedlich aufbereitet zusammenfasst (in Liedform, in Aufforderungen, in historischer Erzählung, in direktiver Ansprache). Ihm ist wichtig, dass das Volk - nun in zweiter Generation, nachdem die erste Generation verstorben ist - weiter auf dem richtigen Weg bleibt - er weiß ja um seine rebellische Art - daher ermahnt und ermahnt er und setzt Grundsteine gegen das Vergessen.

Er wiederholt wichtige historische Ereignisse, er wiederholt das Gesetz, seinen Sinn und seine Bedeutung, schreibt es selbst auf und fordert das Volk auf, es aufzuschreiben, er führt dem Volk die Auswirkungen von Gottes Segen und Gottes Fluch (z.B. Gericht und Zerstreuung) und seine unantastbare Heiligkeit vor Augen und möchte das Volk so überzeugen. Mose warnt ausdrücklich vor Götzendienst und der Vermischung mit den anderen Völkern. Er sorgt für eine gute Übergabe seines Amtes an Josua und segnet ihn nach seiner "Ausbildung".

Das 5. Buch Mose endet mit Moses Tod, begleitet von der Gnade Gottes, das Land seines geliebten Volkes vorher noch vom Berg Nebo gesehen zu haben. Josua tritt Moses Nachfolge an.

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Details

Seiten
9
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668888722
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v456299
Institution / Hochschule
Bibelseminar Bonn
Note
2 +
Schlagworte
mose zusammenfassungen kapitelüberschriften

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Titel: 1. - 5. Mose. Zusammenfassungen und Kapitelüberschriften