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Entwicklung der personellen Einkommensverteilung in Deutschland im Zeitraum 1990 bis 2015

Seminararbeit 2018 25 Seiten

VWL - Konjunktur und Wachstum

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Wirtschaftspolitischer Hintergrund
1.2 Erläuterung zur Ausarbeitung

2 Einkommen und Einkommensverteilung
2.1 Der Begriff Einkommen
2.2 Primäre und sekundäre Einkommensverteilung
2.3 Unterschied personelle und funktionelle Einkommensverteilung
2.4 Statistische Datenquellen

3 Personelle Einkommensverteilung
3.1 Haushaltseinkommen der privaten Haushalte
3.2 Nettoäquivalenzeinkommen nach der neuen OECD-Skala
3.3 Lorenzkurve und Gini-Koeffizient
3.4 Einkommensdezile
3.5 Armutsrisikogrenze- und Quote

4 Fazit

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Wirtschaftspolitischer Hintergrund

Das Thema dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der personellen Einkommensverteilung im Zeitraum 1990 bis 2015, an dessen Anfang die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland vollzogen wurde. Am 18. Mai 1990 wurde im Staatsvertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die Soziale Marktwirtschaft als gemeinsame Wirtschafts- und Sozialordnung festgelegt.

Die christlich-liberale Koalition unter Führung von Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) von 1982-1998 löste die Deutsche Mark (DM) als nationale Leitwährung durch die Einführung des Euro ab.1 Die Regierungszeit unter Bundeskanzler Helmut Kohl war geprägt durch eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, die bereits 1983 in Deutschland eingeführt wurde.2 Mit der Devise „mehr Markt weniger Staat“ folgten schrittweise Einschnitte ins Sozialsystem und bei den Staatsausgaben.

Unter der rot-grünen Koalition (SPD/Grüne) unter Führung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (1998-2005) bekennt sich die SPD zu einer angebotsorientierten Politik3. Unter der Bezeichnung „Agenda 2010“ wurde der Arbeitsmarkt liberalisiert, der Spitzensteuersatz abgesenkt.4

Unter Führung der jetzigen Bundeskanzlerin Angela Merkel5 ist das Jahr 2015 geprägt durch den jemals höchst gemessenen Wanderungsüberschuss von Ausländerinnen und Ausländern in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Vorwiegend aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika, konnten rund 1,14 Millionen Personen nach Deutschland einreisen6.

1.2 Erläuterung zur Ausarbeitung

Der Begriff Einkommen in Bezug auf die personelle Einkommensverteilung wird erläutert. Die Unterschiede sowie Verbindungen zwischen primärer und sekundärer Einkommensverteilung, funktioneller und personeller Einkommensverteilung werden definiert.

Die für die Darstellung von Ungleichheiten der verfügbaren Einkommen benötigten Datenquellen werden skizziert.

Es wird ersichtlich, dass die Privathaushalte die Grundlage der personellen Einkommensverteilung darstellen. Anhand einer Abbildung wird der Zuwachs der Privathaushalte im spezifischen Zeitraum interpretiert.

Die Lorenzkurve und die daraus entwickelte Kennziffer, der Gini-Koeffizient, zur visualisierten Darstellung von Ungleichheiten der verfügbaren Nettoäquivalenzeinkommen werden dargelegt. Anhand der Einkommensdezile und des Gini-Koeffizienten, die erläutert werden, wird die Einkommensentwicklung im Zeitraum von 1991 bis 2015 dargestellt und anhand von Abbildungen interpretiert.

Deutschland hat sich auf dem Weltsozialgipfel 1995 in Kopenhagen zur Erstellung von Armuts- und Reichtumsberichten verpflichtet, die ab 2001 regelmäßig in der Mitte einer Legislaturperiode publiziert werden. Diese Berichte sollen wirtschaftspolitische Maßnahmen in der Vergangenheit überprüfen und Anregungen zu neuen Maßnahmen geben.7

Gibt es in Deutschland Armut. Dieser Frage wird nachgegangen und Ursachen sowie Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich einer zu veränderten Steuer- und Arbeitsmarktpolitik, werden aufgrund einer stetig ansteigenden Armutsrisikoquote dargelegt.

Im Fazit wird die Ausarbeitung kritisch gewürdigt.

2 Einkommen und Einkommensverteilung

2.1 Der Begriff Einkommen

„Einkommen kann als Gegenwert einer Leistung, die jemand erbracht hat, definiert werden“.8

Einkommen entstehen, bevor sie verteilt werden können, innerhalb des Produktionsprozesses durch die Produktionsfaktoren Arbeit (Löhne und Gehälter), Kapital (Zinsen und Gewinne) und Boden (z.B. Miete, Pacht). Die Besitzer der Produktionsfaktoren, stellen Sachgüter und Dienstleistungen gegen Entgelt her.9 Die Ergebnisse werden in aggregierter Form in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) festgehalten und sind wichtig für die Beurteilung der Einkommensverteilung in einer Volkswirtschaft.

2.2 Primäre und sekundäre Einkommensverteilung

Die primäre Einkommensverteilung ergibt sich direkt aus dem Produktionsprozess und spiegelt die Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden wider. Betrachtet werden in der Regel die Bruttoeinkommen der genannten Produktionsfaktoren aus unselbständiger Arbeit (Lohn/Gehalt) und selbständiger Arbeit (Gewinn) sowie Vermögenseinkommen aus Boden und Kapital (Dividenden, Zinsen, Mieten und Pacht). Aus dieser Betrachtungsweise entsteht das Volkseinkommen.

Die Sekundäre Einkommensverteilung entsteht nach der staatlichen Umverteilung des erwirtschafteten Einkommens (aus dem Primäreinkommen). Der Staat nimmt Teile der Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben und verteilt andererseits Transferleistungen nach sozialen Gesichtspunkten, das sind Leistungen ohne direkt dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Zu den Transferleistungen des Staates zählen z.B. Ausbildungsbeihilfen BAföG, Elterngeld, Kindergeld, Wohngeld, ALG II).

2.3 Unterschied personelle und funktionelle Einkommensverteilung

Die funktionelle Einkommensverteilung erfüllt einen Zweck (Funktion). Darunter ist die Zuordnung des Einkommens auf die an seiner Entstehung beteiligten Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital, einschließlich Boden, am Volkseinkommen zu verstehen. Es wird ersichtlich, dass die primäre Einkommensverteilung die Basis für die funktionelle Einkommensverteilung ist. Die Lohn- und Gewinnquote sind der Mittelpunkt in der funktionellen Einkommensverteilung.10 Im Rahmen dieser Ausarbeitung hat diese Thematik keine Relevanz, daher wird nicht weiter darauf eingegangen.

Die personelle Einkommensverteilung erfüllt keine Funktion (Zweck), sondern gibt darüber Auskunft, in welchem Umfang Personen oder Personengruppen, Arbeitnehmer, Selbständige, Rentner, Beamte, Landwirte etc. am Volkseinkommen partizipieren, unabhängig davon, aus welchen Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital) die Einkommen entstehen.

2.4 Statistische Datenquellen

Das Bundesamt für Statistik in Wiesbaden ist die wichtigste Informationsquelle. Diese Informationen, als Bundesstatistiken bezeichnete Daten, stehen allen Interessierten zur Verfügung, z.B.: Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürgern.11

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR)

In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) werden Einkommensbegriffe auf der Grundlage des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Vereinten Nationen vereinheitlicht, dem System of National Accounts (SNA).12 Die VGR ist eine Rechnung, die bereits vollzogene Daten betrachtet und aus mehreren statistischen Teilrechnungen besteht, sie orientiert sich in der Rückwärtsbetrachtung von Zeiträumen. Die VGR bietet die Informationsgrundlage für konjunkturelle und wirtschaftspolitische Entscheidungen und nimmt somit eine außerordentliche Stellung in der sozialen Marktwirtschaft ein. Wichtige Angaben wie z.B. Einkommensentwicklungen im Zusammenhang mit Preisniveauentwicklungen werden sowohl vom Staat, den Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und anderen Institutionen benötigt.13

Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ist eine amtliche Statistik, die über Lebensverhältnisse privater Haushalte in Deutschland Auskunft gibt. Haushalte aller sozialen Gruppierungen werden einbezogen und alle 5 Jahre befragt. Die Ergebnisse der EVS bilden eine wichtige Datengrundlage, insbesondere für die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung, sowie für die Bemessung des regelsatzrelevanten Verbrauches im Rahmen der Leistungen zur Grundsicherung.14

Leben in Europa (EU-SILC = European Union Statistics on Income and Living Conditions) ist die Bezeichnung der deutschen Befragung im Rahmen der europaweit durchgeführten Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen. EU-SILC ist die Standarddatenquelle für die Messung von Armut und Lebensbedingungen in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. EU-SILC wird seit 2005 in allen Mitgliedstaaten der EU (sowie Norwegen und Island als Nichtmitglieder) durchgeführt. Für die Erhebungsmethoden gelten verbindliche Mindeststandards. Die Befragungen werden insbesondere auf die Berechnung vergleichbarer Indikatoren für die soziale Eingliederung, sogenannter Laeken-Indikatoren15 durchgeführt.16

„Der Mikrozensus ist eine repräsentative Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik in Deutschland. An dieser Befragung nehmen rund 830.000 Personen in etwa 370.000 privaten Haushalten sowie Gemeinschaftsunterkünften, die stellvertretend für die gesamte Bevölkerung zu ihren Lebensbedingungen befragt werden. 1% der Bevölkerung wird nach einem festgelegten statistischen Zufallsverfahren ausgewählt. Seit 1957 liefert der Mikrozensus in erster Linie Informationen über die Haushalts- und Familienstruktur der Bevölkerung, die Erwerbsbeteiligung und die Migrationsbewegungen“17.

Das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) ist der wissenschaftliche Studienname und der Name einer Abteilung am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Jedes Jahr werden in Deutschland seit 1984 etwa 30.000 Befragte in fast 11.000 Haushalten von Kantar Public Deutschland, einer der weltweit führenden Anbieter von Marktforschung, Meinungsumfragen und Marketingberatung im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin befragt. Die Daten geben Auskunft zu Fragen über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit.18

3 Personelle Einkommensverteilung

3.1 Haushaltseinkommen der privaten Haushalte

„Als (Privat)haushalt zählt jede zusammenwohnende und eine wirtschaftliche Einheit bildende Personengemeinschaft (Mehrpersonenhaushalte) sowie Personen, die allein wohnen und wirtschaften (Einpersonenhaushalte, z.B. Einzeluntermieter).“19

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Privathaushalte in Deutschland 1990 bis 201520

Abb. 1: Die privaten Haushalte sind zwischen 1990 (Wiedervereinigung zwischen Ost- und Westdeutschland) und 1991 von 28.175 Mio. auf insgesamt 35.256 Haushalte angewachsen. Ein Anstieg der Haushalte zwischen 1991 und 2000 resultiert vor allem aus der Zuwanderung durch Aussiedler und Aussiedlerinnen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, sowie Türkei, Italien und osteuropäischen Ländern. Die Anzahl der Privathaushalte sind insbesondere durch verstärkte Migration aus den osteuropäischen Mitgliedstaaten, sowie dem Nahen und Mittleren Osten, im Zeitraum von 1997 bis 2015 angestiegen, wie Abb. 1 zeigt21.

Die Privathaushalte sind für die Ermittlung der personellen Einkommensentwicklung eine maßgebende Größe. Auch erlauben diese Daten eine Abschätzung des künftigen Wohnungsbedarfs sowie des Bedarfs an medizinischen und sozialen Einrichtungen. Des Weiteren dienen sie als Basis für Vorausberechnungen für Kommunen und Wirtschaftsbranchen, unter anderem für den Bedarf von Energie- oder Wasserversorgung, sowie des Konsums für den alltäglichen Bedarf.

Die personelle Einkommensverteilung richtet sich danach aus, was untersucht werden soll. Wenn z.B. die Leistungsgerechtigkeit untersucht werden soll, würde es sich anbieten, die Markteinkommen (Primäreinkommen) als Grundlage der Analyse zu nehmen. Geht es um Bedarfsgerechtigkeit, d.h., welchen Betrag ein privater Haushalt braucht, um seine existenziellen Bedürfnisse, sowie die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe in einer Gesellschaft zu gewährleisten, dann ist das verfügbare Einkommen die entscheidende Größe, das sich aus dem Bruttoeinkommen ermitteln lässt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Ermittlung des verfügbaren Einkommens privater Haushalte22

Abb. 2 zeigt die Ermittlung des verfügbaren Einkommens privater Haushalte; maßgebend ist das Haushaltsbruttoeinkommen. Nach Abzug der direkten Steuern, Solidarzuschlag als Ergänzungsabgabe zur Einkommen- oder Körperschaftssteuer und der Sozialabgaben entsteht das Haushaltsnettoeinkommen. Fügt man die Sozialleistungen, z.B. Kindergeld, BAföG, Wohngeld, ALG II hinzu, entsteht das verfügbare Einkommen.

3.2 Nettoäquivalenzeinkommen nach der neuen OECD-Skala

Um die Einkommen verschieden großer Haushalte vergleichbar zu machen, wird das Gesamteinkommen eines Haushalts mithilfe einer Bedarfsgewichtung umgewandelt. Dafür wird das verfügbare Einkommen mittels der modifizierten OECD-Skala gewichtet23. Bei dieser Berechnung liegt die Annahme zugrunde, dass alle Mitglieder eines Haushalts den gleichen Zugang und Anteil am Haushaltseinkommen haben sollen. Es wird berücksichtigt, dass die Bedürfnisse bei Erwachsenen und Jugendlichen größer sind als bei Kindern. Weiterhin wird berücksichtigt, dass es in größeren Haushalten Einspareffekte gibt durch die gemeinsame Nutzung von Wohnraum, Waschmaschine, Kühlschrank, u.a.. Unter Verwendung einer von der OECD vorgeschlagenen Skala werden die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte umgerechnet und jedem Haushaltsmitglied ein sogenanntes Äquivalenzeinkommen (statistisch) zugewiesen. „Nach der modifizierten OECD-Skala geht der Hauptbezieher des Einkommens mit dem Faktor 1,0 in die Gewichtung ein, alle anderen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft im Alter von 14 und mehr Jahren mit 0,5 und alle anderen unter 14 Jahren mit 0,3.“ Das Nettoäquivalenzeinkommen wird beispielsweise auch für die Berechnung der Armutsrisikogrenze herangezogen.24

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


1 Am 1. Januar 1999 wurde der Euro zunächst als Buchgeld und drei Jahre später, am 1. Januar 2002, als Bargeld eingeführt. Ziel war die Schaffung eines „gemeinsamen europäischen Marktes“.

2 Schallmey, Elke; Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt – eine kritische Betrachtung; Diplomarbeit aus dem Jahr 2013 zur Betriebswirtin (VWA): Unter dem Einfluss der „Reaganomics“, einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, benannt nach dem US-Präsidenten Ronald Reagan, (1981 bis 1989) kam es 1982 unter Bundeskanzler Helmut Kohl (1982-1998) zu einem Wechsel in der deutschen Wirtschaftspolitik, von einer nachfrageorientierten zu einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik im Jahr 1983.

3 ebd.: Seite 40 ff.: „Shareholder-Value – Das Schröder-Blair Papier“.

4 Zwischen 1998 und 2008 von 53% auf 42% Ab einem Einkommen von 250.001 ist ein Spitzensteuersatz von 45% zu zahlen.

5 Bundeskanzlerin große Koalition CDU/CSU und SPD von 2005–2009, von 2009 bis 2014 Koalition CDU/CSU und FDP, ab 2017 große Koalition CDU/CSU und SPD.

6 Quelle: Bundesamt für Statistik (destatis) Pressemitteilung Nr.105 vom 21.03.2016:

7 Der Deutsche Bundestag forderte am 27. Januar 2000 (PlenProt 14/84) auf Antrag der Fraktionen der SPD und des Bündnisses 90/Die Grünen (BT-Drs. 14/999) die Bundesregierung auf, erstmals 2001 einen nationalen Armuts- und Reichtumsbericht vorzulegen. In der Koalitionsvereinbarung vom 11. November 2005 ist festgehalten, dass die Berichterstattung fortgeführt und weiterentwickelt werden soll.

8 Wildmann, Lothar, Wirtschaftspolitik, Module der Volkswirtschaftslehre Band III, 3. Auflage, Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston 201.

9 Volkseinkommen bzw. Nettonationaleinkommen ist die Summe aller von Inländern innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem In- und Ausland erzielten Erwerbs- und Vermögenseinkommen (Löhne, Gehälter, Mieten, Zinsen oder Unternehmensgewinne. Berechnung des Volkseinkommens: BIP (zu Marktpreisen) + Saldo der Primäreinkommen = Bruttonationaleinkommen (zu Marktpreisen) – Abschreibungen = Primäreinkommen - Produktions- und Importabgaben + Subventionen = Volkseinkommen.

10 Erkenntnisgewinn aus: Wildmann, Lothar, Wirtschaftspolitik, Module der Volkswirtschaftslehre Band III, 3. Auflage, Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston 2016.

11 Quelle: Bundesamt für Statistik.

12 Auch das Berechnungssystem der Europäischen Union (EU) - das Europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (EVSG) beruht auf den standardisierten Definitionen des SNA.

13 Die ermittelten Daten sind auch Maßstab für die Einhaltung des Stabilitätsgesetzes von 1967.

14 Quelle: Bundesamt für Statistik.

15 Benannt nach dem belgischen Ort Laeken, wo der Europäische Rat im Dezember 2001 ein Paket von 18 Einzelindikatoren beschloss. Sie erlauben eine über die bloße Einkommenshöhe hinausgehende mehrdimensionale Erfassung von Armutsgefährdung. Größen wie Bildungsstand, Lebenserwartung, Zahl der Personen pro Haushalt u.a., jeweils unterteilt nach Kriterien wie Geschlecht, Alter und Art des Haushalts, zugeschnitten si d. Ziel dieser Befragungen sind zeitlich und international vergleichbare Mikrodaten zu den Themen: Einkommen, Armut, Ausgrenzung und Lebensbedingungen.

16 Quelle: Bundesamt für Statistik.

17 Quelle: Destatis: Zahlen Fakten/Gesellschaft Staat/Bevölkerung/Mikrozensus.

18 Quelle: http://www.diw.de/de/diw_02.c.221178.de/ueber_uns.html.

19 Quelle: Bundesamt für Statistik.

20 Eigene Darstellung; Datenquellen: Destatis, Statistisches Bundesamt, Indikatoren Bevölkerung, Haushalte nach Haushaltsgrößen; Lange Reihen von 1961 bis 2016.

21 Quelle: Bundesamt für Statistik in Wiesbaden und Bundeszentrale für politische Bildung (BpB): Zuwanderung nach Deutschland Themenblätter Nr. 31, Bonn 2003..

22 Eigene Darstellung.

23 OECD = Organisation for Economic Co-operation and Development (Deutsch = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)

24 www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialberichterstattung/Glossar/OECDSkala.html.

Details

Seiten
25
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668870819
ISBN (Buch)
9783668870826
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v456835
Institution / Hochschule
Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede
Note
2,0
Schlagworte
Personelle Einkommensverteilung Armutsrisikoquote Einkommensungleicheit in Deutschland Verfügbare Einkommen

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Titel: Entwicklung der personellen Einkommensverteilung in Deutschland im Zeitraum 1990 bis 2015