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Die Konzeption des glücklichen Lebens in Epikurs Brief an Menoikeus

von Lucius Müller (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2012 28 Seiten

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe

Inhaltsübersicht

1.EinleitungS

2.Bedeutung des Begriffs „eudaimonia“
- 2.1 Übersetzungsproblematik
- 2.2 Ergebnisoffenheit des Begriffs
- 2.3 Ziel des LebensS

3.Rahmenbedingungen
- 3.1 Historischer Kontext
- 3.2 Epikurs philosophischer Werdegang
- 3.3 Überlieferungen durch Diogenes LaertiosS

4.Inhaltsanalyse
- 4.1 Einleitende Worte
- 4.2 Gottesvorstellungen
- 4.3 Nichtigkeit des Todes
- 4.4 Abwägen von Lust und Unlust
- 4.5 Selbstgenügsamkeit als Gut
- 4.6 Das Vernünftigsein und der Weise
- 4.7 Willensfreiheit und Determinismus
- 4.8 Abschließende WorteS

5.FazitS

6.Quellen- und LiteraturverzeichnisS.

1.EinleitungS.2

Worin liegt der Schlüssel zu einem glücklichen Leben? Wohl jeder von uns versucht eine Antwort auf diese Frage zu finden, eine Frage, die das Menschengeschlecht mit zeitloser Signifikanz beschäftigt. Unser gesamtes Denken und Handeln, ist von dem uns ureigenen Streben nach Glück bestimmt. Doch was das Glück ausmacht, und inwiefern man darauf Einfluss nehmen kann, darüber scheiden sich die Geister.

Ein Versuch zur Entschlüsselung dieses Geheimnis, liefert die Philosophie Epikurs. In Verbindung der Glückskonzeption Epikurs, stößt man zunächst auf das Schlagwort Hedonismus, unter welchem sich viele eine Verherrlichung der Lust in ausschweifenden Genüssen vorstellen. Eine eingehendere Betrachtung von Epikurs Verständnis des glücklichen Lebens, belehrt einen jedoch in vielerlei Hinsicht eines Besseren.

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Glückskonzeption auseinander, die aus Epikurs Brief an Menoikeus hervorgeht. Sie widmet sich der Leitfrage, welche Faktoren zu einem glücklichen Leben im Sinne Epikurs beitragen.

Zunächst werden wir zu diesem Zweck auf den antiken Glücksbegriff „eudaimonia“ eingehen. Dabei werden wir die Übersetzungsproblematik im Deutschen darlegen, die Ergebnisoffenheit des Begriffs untersuchen und die Setzung als Ziel des Lebens nachvollziehen.

Danach werden wir auf die Rahmenbedingungen eingehen, die für die Betrachtung des Briefs und dessen Inhalt eine Rolle spielen. Dazu werden wir auf den historischen Kontext des Hellenismus eingehen, sowie auf Epikurs persönlichen philosophischen Werdegang und die Überlieferung durch Diogenes Laertios.

Anschließend erfolgt eine detaillierte Analyse des Briefs auf Inhaltlicher Ebene, wobei dessen unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte beleuchte werden, und deren Rolle in Epikurs Glückskonzeption herausgestellt wird. Das darauffolgende Fazit soll in erster Linie dazu dienen, die zusammengetragenen Kerngedanken miteinander in Verbindung zu bringen und somit die wesentlichsten Aspekte der Glückslehre Epikurs darlegen zu können.

Bei der Arbeit mit dem Quelltext stütze ich mich auf die Übersetzungen Christof Rapp, Olof Gigon und Hans-Wolfgang Krautz . Die in meiner Darlegung vorkommenden Begriffe aus dem Altgriechischen, welche durch Klammern gekennzeichnet sind entsprechen dem von Christoph Horn und Christof Rapp herausgegebenen Wörterbuch der antiken Philosophie.

2.Bedeutung des Begriffs „eudaimonia“

Bevor wir uns mit den Rahmenbedingungen beschäftigen, unter denen Epikurs Brief an Menoikeus entstanden ist, und auf inhaltlicher Ebene versuchen Epikurs Konzeption des glücklichen Lebens herauszuarbeiten, widmen wir uns an dieser Stelle zunächst der dem Begriff „eudaimonia“. Dieser hat je nach philosophischer Schule unterschiedlichste Ausdeutungen erfahren, und diente als der zentrale Glücksbegriff innerhalb der antiken Ethik.

Als erstes werden wir auf die Übersetzungsproblematik zu sprechen kommen, mit der wir uns in der deutschen Sprache konfrontiert sehen. Daraufhin folgt eine Darlegung zur Ergebnisoffenheit des Begriffs, in Bezug darauf, was das gute Leben als solches ausmacht. Abschließend gehen wir auf die Setzung der „eudaimonia“ als letztes Ziel ein, und stellen dabei den Bezug zu Epikurs Glückseligkeitsverständnis her.

2.1 Übersetzungsproblematik

Im Deutschen sind für „eudaimonia“, die Übersetzungen „Glück“ oder „Glückseligkeit“ geläufig, die jedoch beide gewisse Nachteile in sich bergen.

Das deutsche Wort „Glück“ bezieht sich zum einen auf das Wohlbefinden, im Sinne von „glücklich sein“, und zum anderen auf den günstigen Zufall, im Sinne von „Glück haben“. Im Altgriechischen sind die beiden Fälle begrifflich klar voneinander abgegrenzt, indem das Zufallsglück mit dem Begriff „eutychia“ bezeichnet wurde.1 Doch auch im Sinne von „glücklich sein“, legt unser sprachliches Verständnis von „Glück“ einen viel stärkeren Akzent auf das subjektive Erleben und die Gestimmtheit, als es der Ausdruck „eudaimonia“ seinerzeit implizierte. Dieser bezog sich primär auf das objektive Wohlbefindenden, und steht daher in Korrelation mit den Begriffen des „guten Lebens“ (eu zên) und des „Wohlergehens“ (eu prattein)2.

Die alternative Übersetzung durch den Ausdruck „Glückseligkeit“ konnotiert hingegen, eine emphatisch-positive Gestimmtheit, die wenn sie als dauerhaft gelten soll, im Deutschen eher an den jenseitigen Zustand erlöster Seelen erinnert, als an das gute Leben hier und jetzt. Dieser Auslegung kommt der altgriechische Begriff „makariotês“ sehr nahe, welcher einen Zustand göttlichen Glücks beschreibt, und zuweilen als Synonym für „eudaimonia“ verwendet wird. 3

2.2 Ergebnisoffenheit des Begriffs

Der Ausdruck „eudaimonia" lässt in sich die Frage offen, was das gute Leben als solches ausmacht. Um dies darzulegen folgt ein kurze Ausführung:

Ein bestehender Standpunkt wäre, dass sich das menschliche Wohl am Besitz leiblicher und äußerer Gütern definiert, und somit von der günstigen Fügung des Zufalls (tychê) abhängig ist. Nach dieser Ansicht lässt sich die „eudaimonia“ mit besagten Glücksgütern identifiziert, und lässt sich mit dem sie bewahrenden Zufallsglück (eutychia) gleichsetzen.4 Ein anderer bestehender Standpunkt wäre, dass vor allem die subjektiven Zustände der Lustempfindung, oder des positiven Gestimmtseins, das gute Leben ausmachen. Nach dieser Ansicht wird die „eudaimonia“ als höchste Form der Lust (hêdonê) verstanden.5

Dasselbe ließe sich mit weiteren Schwerpunkten fortführen, wie etwa dem der Tugend (aretê) oder der Affektlosigkeit (apatheia). Es ist die eben mit Bespielen ausgefüllte Ergebnisoffenheit, die als ausschlaggebend dafür gesehen wird, dass die „eudaimonia“ lehrenübergreifend als Zentralbegriff in die antike Ethik eingehen konnte.

2.3 Ziel des Lebens

Trotz der unterschiedlichen Thesen, worin die Glückseligkeit des Menschen bestehe, gibt es doch gewissen Eigenschaften der „eudaimonia“, in denen alle Schulen in übereinstimmen. Die „eudaimonia“ wurde durchwegs als ein Gut betrachtet, das aus sich selbst heraus motivierend ist, ohne als ein Mittel zu weiterem angestrebt zu werden. Enge damit Verbindung steht die Vorstellung, dass unserem Leben im Allgemeinen eine Zielgerichtetheit zukommt, und die damit verbundenen Frage nach einem höchsten Ziel (telos) des Lebens. Die Rolle dieses besagten Endziels wurde der „eudaimonia“ zugeschrieben, wodurch sie als größtes aller Güter begriffen wurde.6

Dies führte einerseits zu dem möglichen Einwand gegen die antike Ethik, besonders was die der hellenistischen Schulen betrifft, einen ethischen Egoismus zu vertreten.7 Andererseits hat es durchaus seine Berechtigung, die „eudaimonia“ als größtes Gut gelten zu lassen, da es im Wesen des Menschen liegt, sein Leben danach auszurichten glücklich zu sein. Ohne Anteil am Glück zu haben, wird alles andere als wertlos und nichtig empfunden, und endet in Antriebslosigkeit. Die „eudaimonia“ kann dadurch nicht nur als Basis einer Ethikverstanden werden, 8 sondern als Grundlage des menschlichen Fortbestehens und Agierens überhaupt.

Eine weitere Übereinstimmung innerhalb der antiken Philosophie, das Verständnis von „eudaimonia“ betreffend, liegt darin, dass im Zuge ihrer Entwicklung primär die Verknüpfung der „eudaimonia“ mit seelischen Gütern hervorgehoben wurde. In Zusammenhang mit dieser Verinnerlichung wird den hedonistischen Schulen zugleich die Subjektivierung der „eudaimonia“ nachgesagt, die sich vereinfacht in der Reduktion auf angenehme Empfindungen und Bewusstseinszustände äußerte.9 Dem wird eine, insbesondere durch Sokrates begründete, Haltung gegenüber gestellt, welche den Kern der „eudaimonia“ vor allem in der ethischen Vortrefflichkeit und Tugendhaftigkeit begründet sieht.10

Wie sich in dieser Arbeit im Einzelnen zeigen wird, begründet Epikur das menschliche Wollen, in dem Streben nach angenehmen und Meiden von unangenehmen Empfindungen. Die „eudaimonia“ ist bei Epikur jedoch keinesfalls unabhängig von den Tugenden zu betrachten, vielmehr ist das glückliche Leben aufs engste mit diesen verbunden. Allerdings werden sie selbst nicht als letztes Ziel des Lebens anerkannt, sondern stehen lediglich im Dienste dieses zu erreichen. Der epikureische Weise begreift die „eudaimonia“ als „einen statischen Empfindungszustand“11, der frei von körperlichem Schmerz und seelischer Beunruhigung ist.

3. Rahmenbedingungen

Um den Brief an Menoikeus in seiner vollen Bedeutung besser verstehen zu lernen, werden wir zunächst die Rahmenbedingung beleuchten, unter welchen er zustande gekommen ist. Zu diesem Zweck werden wir als erstes den historischen Kontext betrachten, in dem die Philosophie Epikurs zu verorten ist. Als zweiten Punkt werden wir seinen philosophischen Werdegang nachvollziehen, um darzulegen welche geschichtlichen Einflüsse für Epikurs Weltanschauung und das Zustandekommen seiner Glückslehre eine Rolle gespielt haben. Anschließend werden wir als dritten Punkt die Überlieferung durch Diogenes Laertios behandeln, da er es war, der mit seinem Werk, Epikurs Brief an Menoikeus für die Nachwelt zugänglich gemacht hat.

3.1 Historischer Kontext

Im Jahre 341 v. Chr. wurde Epikur, als Athener Bürger, auf der Insel Samos geboren.12 Sein philosophisches Wirken ist epochal in den Anfängen des Hellenismus zu verorten. Eine mögliche zeitliche Eingrenzung des Hellenismus beginnt im Jahre 323 v. Chr., mit dem Tod von Alexander dem Großen, und endet im Jahre 30 v. Chr., mit der Auflösung des Ptolemäer Reichs in Ägypten. Philosophiehistorisch wird der Hellenismus dadurch gekennzeichnet, dass neben den immer noch einflussreichen klassischen Lehren des Platonismus und Aristotelismus, neu entwickelte philosophische Systeme an Bedeutung gewannen. Neben der epikureischen Lehre, sind es vor allem die stoische Philosophie und die pyrrhonische Skepsis, in diesem Prozess denen besondere Wichtigkeit zugemessen wird13

Die Schulen der hellenistischen Philosophie verband die Gemeinsamkeit, dass sie ihren Fokus verstärkt auf die Glückseligkeit des Individuums richteten. Diese Besinnung, auf das persönliche, vom Staat unabhängige Erlangen von Glück, lässt sich zu einem großen Teil auf das politische Umfeld der damaligen Zeit zurückführen. Durch den Vormarsch der Makedonier verlor Athen langfristig an politischem Einfluss. Hinzu kam politische Unsicherheit durch die Diadochenkriege, welche anlässlich des Ablebens von Alexander dem Großen, um dessen Nachfolge entbrannt waren.14

Infolge dieser Umstände, ist der Hellenismus vor allem durch eine Entfremdung zwischen Philosophie und Polis gekennzeichnet, was sich in der Ablehnung politischer Ambitionen wiederspiegelte. Es lässt sich eine Entwicklung der Philosophie in Richtung weltanschaulich gestützter Lebenskunst feststellen, die sich in ihrem Kern hauptsächlich der Frage des gelingenden Lebens und dem Streben nach Glückseligkeit (eudaimonia) widmet. Mit den besagten Glückskonzeptionen ging das Ideal der Seelenruhe einher, welches die Stoiker als Unbetroffenheit (apathia), und die Epikureer als Unerschütterlichkeit (ataraxia) bezeichneten.15

Im Zuge seiner Philosophie formulierte Epikur, wie auch die Stoiker, eine radikale Alternative zum Leib-Seele-Dualismus. Des Weiteren wandte er sich in im Großen, wie auch im Kleinen, gegen zahlreiche Überzeugungen der platonisch-aristotelischen Tradition. Zu diesem Zweck bediente sich Epikur teils an Gedankengut der vorklassischen Zeit,insbesondere an dem des Vorsokratikers Demokrit.16 Lange Zeit wurde auf der Vorstellungbeharrt beharrt, dass es als Epikurs Leistung anzusehen sei, den Atomismus Demokrits mit einer systematischen Ethik ergänzt zu haben, die sich adäquat in dessen materialistisch- monistischen Weltbild einfügt. Es wurde davon ausgegangen, der Hedonismus des Aristripp von Kyrene für Epikurs Ethik als Vorbild gedient habe.17

Es ergibt sich aus Epikurs biographischen Daten jedoch nicht, wann und wo er mit der Lehre der Kyrenaiker in Kontakt gekommen sein könnte. Hinzu kommt, dass die jeweils vertrete Art des Hedonismus, der beiden Philosophen, vom Grundgedanke stark voneinander abweicht. Als mögliches anderes Vorbild für Epikurs Hedonismus, könnte jedoch auch Eudoxos von Knidos in Betracht gezogen werden. Dessen Argumente zugunsten der Lust wurden in Platons Akademie intensiv diskutiert. Dies ist insofern relevant, da Platons direkter Nachfolger Speusipp ein starker Kritiker von Eudoxosʼ Hedonismus war, und Epikur dessen Nachfolger Xenokrates selbst in Athen gehört haben soll.18

Zudem zeigen Ergebnisse der neueren Forschung, dass Demokrit selbst bereits Ansätze zur Ethik vertreten hat. Es besteht daher auch die Möglichkeit, dass diese Kenntnisse von seinem Schüler Anaxarchos, in dessen Funktion als Lehrer, weiter an Nausiphanes gegeben wurden. Nausiphanes wiederum war der Lehrer von Epikur, wodurch die Ansätze von Demokrits Ethik auch auf diesem Weg zu ihm gelangt sein könnten, und dadurch ebenfalls als Grundlage für Epikurs Hedonismus in Betracht kommen.19

3.2 Epikurs philosophischer Werdegang

Epikur soll sich bereits in jungen Jahren für die Philosophie interessiert haben. So hörte er auf seiner Heimatinsel Samos im Alter von 14 Jahre den Platoniker Pamphilos, allerdings wird diese Unterweisung als von kurzer Dauer beschrieben, und es heißt sie vermochte Epikur wohl nicht zu befriedigen. Als bedeutender wird die spätere philosophische Ausbildung durch den Demokritiker Nausiphanes geschildert, welche Epikur von 327 bis 324 v.Chr. in der ionischen Stadt Teos absolviert haben soll. Nausiphanes vermittelte ihm die demokritische Lehre der Atomistik, welche eine zentrale Position in Epikurs philosophischer Weltanschauung eingenommen hat. Im Alter von 18 Jahren kam Epikur zum ersten Mal nach Athen, wo er in der Zeit von 323 bis 321 v. Chr. seinen Militärdienst als Ephebe leistete. 20 Während dieses Aufenthalts ist Epikur vermutlich mit den Hauptströmungen der dortigen Philosophie in Kontakt gekommen.21 So wird es als möglich erachtet, dass er in seiner Freizeit gelegentlich den Vorlesungen des Xenokrates an der Akademie beigewohnt hat, „als dessen Hörer ihn eine auf Demetrius Magnes zurückgehende Überlieferung bezeichnet“.22 Als Alexander der Große im Jahre 323 verstarb, hatte Epikur gerade seinen Ephebendienst abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt versuchten sich die Athener, im Zuge des sogenannten Lamischen Krieges, von der Herrschaft der Makedonier zu befreien, und mussten dabei letztlich eine schwere Niederlage verbuchen.23 Diese führte dazu, dass Epikurs Vater seinen Grundbesitz auf Samos an die makedonischen Besatzer verlor und nach Kolophon floh, wohin Epikur ihm nachfolgte.24

Über die darauffolgende Dekade von Epikurs Leben ist nur wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er sie dazu genutzt hat, seine eigene philosophische Lehre auszuarbeiten25 und Diogenes zufolge, auch schon um Schüler um sich zu scharen.26 Um 310 v. Chr. rief Epikur schließlich eine eigene philosophische Schule ins Leben. Die erste Schule war in Mytilene auf der Insel Lesbos, später die zweite in Lampsakos am Hellespont. Während dieser Zeit gewann Epikur einige seiner wichtigsten Anhänger und knüpfte lebenslangen Freundschaften.27 So stammte Epikurs erster Nachfolger Hermarch aus Mytilene, und Metrodor sein treuer Mitarbeiter aus Lampsakos.28

Im Jahre 306 v. Chr. kehrte Epikur, unter dem Archontrat des Anaxikrates, nach Athen zurück.29 Dort erwarb er ein Gartengrundstück und gründete darauf eine neue Schule, die fortan unter dem Namen Kēpos, zu Deutsch „Garten“, bekannt wurde. Das Leben dort, wurde größtenteils durch die Spenden einflussreicher Anhängern und Gönner finanziert, die Epikurs während seiner Zeit in Lampsakos für sich gewinnen konnte. 30

[...]


1 Vgl. http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf. Stand: 06.06.14, 23:15 Uhr, S. 19.

2 Vgl. http://www.kroener-verlag.de/isotope/i/id-978-3-520-45901-5_leseprobe.pdf. Stand: 06.06.14, 23:24 Uhr.

3 Vgl. Jan Szaif: Eudaimonia, in: Christoph Horn u. Christof Rapp (Hg.), Wörterbuch der antiken Philosophie. München 2002. S. 158-161, hier 158.

4 Vgl. http://othes.univie.ac.at/29360/1/2013-07-17_9900812.pdf. Stand: 7.06.14, 0:24 Uhr, S. 9.

5 Vgl. Jan Szaif: Eudaimonia, S. 159.

6 Vgl. Christoph Horn: Telos, in: Christoph Horn u. Christof Rapp (Hg.), Wörterbuch der antiken Philosophie. München 2002, S.428-429.

7 Vgl. Jan Szaif: Eudaimonia. in: Christoph Horn u. Christof Rapp (Hg.), Wörterbuch der antiken Philosophie. München 2002, S.158.

8 Ein Gegner dieser Position ist Kant. Dieser lehnt die Glückseligkeit als Basis der Ethik ab, mit der Begründung, dass die Ethik so auf einer empirischen Grundlage ruhen würde, auf der zwar generelle, aber nicht universelle Regeln formuliert werden könnten: Vgl. Jan Rohls: Geschichte der Ethik. 2. umgearbeitete und ergänzte Auflage, Tübingen 1999². S.416.

9 Vgl. Jan Szaif: in: Christoph Horn u. Christof Rapp (Hg.), W örterbuch der antiken Philosophie. München 2002, S.159.

10 Vgl. Ebd., S.159-160.

11 Vgl. Ebd., S.161.

12 Vgl. Malte Hossenfelder: Antike Glückslehren. Kynismus und Kyrenaismus. Stoa, Epikureismus und Skepsis. Quellen in deutscher Übersetzung mit Einführung, Stuttgart 1996, S.163.

13 Vgl. Christof Rapp: Epikur, Ausgewählte Schriften, Stuttgart 2010, S.XIV.

14 Vgl. Ebd., S.XV.

15 Vgl. http://www.uni- kassel.de/philosophie/Heinemann/Materialien%20zur%20antiken%20Philosophie/7.1.%20Hellenistische%20Phi los.%20.pdf , Stand: 08.06.14, 19:36Uhr.

16 Vgl. Christof Rapp: Epikur, Ausgewählte Schriften, Stuttgart 2010, S. XV.

17 Vgl. Ebd., S.XVIII.

18 Vgl. Ebd., S.XVIII.

19 Vgl. Ebd., S.XVIII.

20 Vgl. Wolfgang P. Schmid; Hartmut Erbse; Jochem Küppers: Ausgewählte philologische Schriften. Berlin, 1984. S.151.

21 Vgl. Malte Hossenfelder: Antike Glückslehren. Kynismus und Kyrenaismus. Stoa, Epikureismus und Skepsis. Quellen in deutscher Übersetzung mit Einführung. Stuttgart 1996, S. 163.

22 Wolfgang P. Schmid; Hartmut Erbse; Jochem Küppers, Ausgewählte philologische Schriften. Berlin 1984, S.152.

23 Vgl. Ebd., S.152.

24 Vgl. Fritz Jürss: Diogenes Laertius, Leben und Lehren der Philosophen, Stuttgart 1998, S.456.

25 Vgl. Malte Hossenfelder: Antike Glückslehren. Kynismus und Kyrenaismus. Stoa, Epikureismus und Skepsis. Quellen in deutscher Übersetzung mit Einführung. Stuttgart 1996, S. 163.

26 Vgl. Fritz Jürss: Diogenes Laertius, Leben und Lehren der Philosophen. Stuttgart, 1998, S.456.

27 Vgl. Malte Hossenfelder: Antike Glückslehren. Kynismus und Kyrenaismus. Stoa, Epikureismus und Skepsis. Quellen in deutscher Übersetzung mit Einführung. Stuttgart 1996, S. 163.

28 Vgl. Friedo Ricken: Philosophie der Antike, Stuttgart 2007, S. 225.

29 Vgl. Fritz Jürss: Diogenes Laertius, Leben und Lehren der Philosophen, Stuttgart 1998, S.456.

30 Vgl. Christof Rapp: Epikur, Ausgewählte Schriften, Stuttgart 2010, S.XVII.

Details

Seiten
28
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783668874824
ISBN (Buch)
9783668874831
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v458084
Institution / Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,3
Schlagworte
konzeption lebens epikurs brief menoikeus

Autor

  • Lucius Müller (Autor)

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Titel: Die Konzeption des glücklichen Lebens in Epikurs Brief an Menoikeus