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Das wissenschaftliche Wirken Friedrich August von Hayeks zur Großen Depression von 1929

Seminararbeit 2018 24 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Begriffserklärungen
1.2 Formulierung von Forschungsfrage und Hypothese
1.3 Aufarbeitung des Forschungsstandes
1.4 Organisation der Arbeit und argumentative Vorgehensweise

2 Friedrich August von Hayek bis 1931
2.1 Wirtschaftshistorische Einordnung
2.2 Die Geld- und Konjunkturtheorie
2.3 Ursachen der Weltwirtschaftskrise 1929 aus einer marktliberalen Perspektive

3 Friedrich August von Hayek ab 1931
3.1 Hayek vs. Keynes: Nach welchen Regeln funktioniert die Weltwirtschaft?
3.2 Weiterentwicklungen der hayekschen Theorie
3.3 Auswirkungen expansiver Geld- und Fiskalpolitik - Die Geld- und Konjunkturpolitik Friedrich A. Hayeks aus heutiger Sicht

4 Zusammenfassung und Ausblick

5 Quellen

6 Literatur

1 Einleitung

„Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“

Winston Churchill

Das Zitat des großen britischen Staatsmannes im 20. Jahrhundert umreißt den Auftrag von Geschichtswissenschaft, wie er in der vorliegenden Arbeit verstanden wird, sehr prägnant. Das Fundament bleibt ohne Frage die methodische Erforschung der Vergangenheit mit der zentralen Aufgabe der Ermittlung von Tatsachen.1 Obwohl sich daraus keine unmittelbaren Handlungsanweisungen für politische Funktionsträger der Gegenwart ableiten lassen, kann mittels Interpretation von Historischem doch der Rahmen, in welchem das aktuelle politische Handeln stattfindet, aufgezeigt und abgesteckt werden.2 Diese Aufgabe ist aus hiesiger Sicht die elementarste Funktion von Geschichtswissenschaft, will sie nicht nur zum Selbstzweck existieren.

Das Ziel der Arbeit ist folgerichtig, das wissenschaftliche Wirken Friedrich August von Hayeks zur Großen Depression von 1929 zu analysieren, seine Analysen zu interpretieren und im Ergebnis beide Teilaspekte zusammengeführt aus einer aktuellen Position heraus zu diskutieren. Als Konklusion soll eine Einschätzung möglich werden, inwieweit Hayeks Interpretation der Weltwirtschaftskrise 1929 für die Lösung aktueller politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen noch handlungsleitend sein kann.

1.1 Begriffserklärungen

Um eine einheitliche Ausgangsbasis für jede weitere Diskussion zu schaffen, sind zu Beginn die zentralen Begriffe der Arbeit zu definieren.

Die Weltwirtschaftskrise[3] (Große Depression) wird in der Literatur zeitlich klar eingegrenzt. Sie beginnt mit dem Zusammenbruch der US-Börsen im Oktober 1929.4 Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft stellen sich für verschiedene Länder und Wirtschaftsregionen sehr unterschiedlich dar. Im angelsächsischen Raum ist nach starkem und folgenreichem Rückgang der Wirtschaftsleistung bereits ab 1933 ein Trend zur Erholung (von sehr niedrigem Niveau und begleitet von Rückschlägen) festzustellen. In Deutschland und anderen Teilen der Welt schlugen die Auswirkungen erst im Laufe der 1930er Jahre voll auf die Realwirtschaft durch. Von einem Ende der Krise kann hier erst mit Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 gesprochen werden.5 In Bezug auf die Folgen für das weltwirtschaftliche Beziehungsgeflecht ist sogar erst ab 1945/46 vom Ende der Weltwirtschaftskrise auszugehen.6 Gemeinsame Charakteristika in allen betroffenen Ländern sind u.a. der Rückgang der Wirtschaftsleistung, hohe Arbeitslosigkeit, soziales Elend und politische sowie gesellschaftliche Verwerfungen. In der Literatur wird die Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/08 ebenfalls als (zweite) Weltwirtschaftskrise tituliert. Dies unterbleibt aus Gründen der Abgrenzung in dieser Arbeit.

Die neoklassische Theorie (Neoklassik) als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin nimmt im weiteren Verlauf eine zentrale Position ein. Sie gilt als Nachfolger der klassischen Nationalökonomie (Klassik) und löste diese Ende des 19. Jahrhunderts ab. Neben der Grenznutzentheorie ist die Akzentuierung der Überlegenheit von Marktmechanismen und freiem Wettbewerb gegenüber staatlicher Intervention von maßgeblicher Bedeutung. Dies grenzt die Neoklassik deutlich vom Keynesianismus ab. Innerhalb der neoklassischen Theorie hat sich eine große Zahl von Teilströmungen herausgebildet, wobei in der vorliegenden Arbeit die Österreichische Schule im Schwerpunkt steht.7

1.2 Formulierung von Forschungsfrage und Hypothese

Die Wirtschafts- und Finanzkrise 2007/08 und ihre Folgen haben die seit der Großen Depression der 1930er Jahre bestehende Grundsatzdebatte in der Volkswirtschaftslehre wieder in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen, aber auch des öffentlichen Interesses gerückt:8 Lässt sich die Funktionsweise der kapitalistischen Ökonomie eher aus einer keynesianischen oder eher aus einer neoklassischen Weltanschauung heraus erklären?

Ausgehend von einer historisch-theoretischen Analyse der Geld- und Konjunkturtheorie Friedrich A. von Hayeks liegt das Erkenntnisinteresse der Arbeit darin, seine marktliberale Interpretation der Weltwirtschaftskrise zu analysieren sowie seine Theorie in den weiteren Verlauf der Wirtschaftsgeschichte bis heute einzuordnen. Dabei sind folgende Fragestellungen zu beantworten:

- Welche generelle Idee über die Rolle des Staates in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem steht hinter Hayeks Theorie?
- Welche Ursachen lagen Hayeks Ansicht nach der Großen Depression zugrunde?
- Warum hat die Theorie seines Gegenspielers, J.M. Keynes, die wirtschaftshistorische Debatte über viele Jahrzehnte dominiert?
- Warum ist die Geld- und Konjunkturtheorie Hayeks in der heutigen weltwirtschaftlichen Situation von besonderem Interesse und welche Lehren lassen sich daraus für aktuelle Wirtschaftspolitik ziehen?

Im Ergebnis soll folgende Hypothese verifiziert werden: Hayeks marktliberale Grundeinstellung bei der Konjunkturanalyse hat ihren Ursprung in den Annahmen des Ökonomen über die Ursachen der Großen Depression. Seine Theorie bildet dabei unverändert einen Eckpfeiler in der wirtschaftsgeschichtlichen Debatte über die Weltwirtschaftskrise und kann darüber hinaus auch Erkenntnisse zu aktuellen Herausforderungen liefern.

Das zentrale Erkenntnisinteresse liegt auf der Relevanz der hayekschen Geld- und Konjunkturtheorie für die Deutung der Großen Depression aus heutiger Sicht und ist daher auf einer makroanalytischen Ebene angesiedelt.

1.3 Aufarbeitung des Forschungsstandes

Die Literatur zur Großen Depression sowie zu ihren Ursachen und Folgen ist ausgesprochen umfangreich und ergiebig. Bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts beschäftigten sich die Zeitzeugen umfassend mit der Analyse, was nur ihre dramatischen Auswirkungen auf die Betroffenen unterstreicht. In den folgenden Jahrzehnten wurde immer wieder Bezug auf die 1920/30er Jahren genommen und Lehren daraus gezogen, um erkannte Fehler nicht zu wiederholen.9 Insbesondere mit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/08 erlebte die Weltwirtschaftskrise eine Renaissance sowohl in der fachwissenschaftlichen als auch in der populärwissenschaftlichen Literatur. Das belegt ihr tiefes Einbrennen in das kollektive historische Gedächtnis und ihre unveränderte Aktualität.10

Auch Friedrich August von Hayek war mit seinen Werken immer wieder Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Abhandlungen.11 Im Vergleich zu seinem Gegenspieler auf dem Gebiet der Wirtschaftstheorie, J.M. Keynes, blieben seine Ideen und Lösungsansätze dennoch eher dem geneigten Fachpublikum vorbehalten. Dies scheint vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte jedoch immer weniger gerechtfertigt. Eine Neubetrachtung und Diskussion der hayekschen Ideen hat in jüngster Vergangenheit bereits eingesetzt und scheint dringend geboten.12

1.4 Organisation der Arbeit und argumentative Vorgehensweise

Im ersten Teil der Arbeit wurden die zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragen benötigten Grundlagen gelegt und der Anspruch der Ausarbeitung formuliert.

Nach dem Schaffen der Ausgangsbasis beschäftigt sich der zweite Teilabschnitt ausführlich mit dem „frühen“ Hayek. Dazu ist auch eine überblicksartige Skizzierung der älteren volkswirtschaftlichen Theorien nötig. Im Zentrum steht dann besonders seine Geld- und Konjunkturtheorie und sein Weg dahin. Der kausale Zusammenhang zwischen seiner Theorie und seiner Ursachenforschung zur Weltwirtschaftskrise wird deutlich herauszuarbeiten sein.

Das dritte Kapitel dient im Wesentlichen dazu, die hayeksche Theorie im Wandel der Zeit bis heute weiter zu betrachten, wobei der Schwerpunkt hier auf dem Vergleich mit der keynesianischen Wirtschaftstheorie liegt. Diese Analyse bildet die Basis, um Hayeks Theorie vor dem Hintergrund der heutigen expansiven Geld- und Fiskalpolitik zu betrachten. Daraus abgeleitet ergeben sich mögliche Erkenntnisse zu Herausforderungen unserer Zeit.

Im Schlussabschnitt sind die Ergebnisse zusammenzufassen und die eingangs gestellten Fragen soweit wie möglich zu beantworten, um daraus begründete Aussagen zum formuliertenErkenntnisinteresse ableiten zu können.

2 Friedrich August von Hayek bis 1931

[…] gewiß kann niemand ein großer Ökonom sein, der nur Ökonom ist. […][13]

Hayek als großen Ökonomen zu bezeichnen scheint weit untertrieben. Vielmehr darf sein Name in keiner Aufzählung der Klassiker14 in den Wirtschaftswissenschaften fehlen, was seinem Stellenwert im Fach schon eher gerecht wird.

Bis 1931 konzentrierte sich Hayeks wissenschaftliches Wirken tatsächlich fast ausschließlich auf die Ökonomie. Speziell die Verteidigung des Kapitalismus gegen das in Europa immer stärker um sich greifende sozialistische und planwirtschaftliche Gedankengut (mit welchem er in seinen Jugendjahren durchaus sympathisierte) prägte seine Arbeit in den Anfangsjahren.15 Den Schwerpunkt legte er aber zunehmend auf Geldtheorien und die Erforschung von Konjunkturschwankungen, wobei er sich ideologisch ganz auf der Linie der Österreichischen Schule befand.

Ab 1931 erweiterte er seine intellektuelle Bandbreite und befasste sich vermehrt mit tendenziell sozialphilosophischen Themen wie einer Theorie der spontanen Ordnung und kultureller Evolution, Fragen zur Freiheit des Individuums oder Arbeiten zur Konstruktivismuskritik.16 All dies ließ ihn in den Kreis der Klassiker politischen Denkens aufsteigen, soll aber im weiteren Verlauf der Arbeit nur eine untergeordnete Rolle spielen. Im Fokus steht hier seine Geld- und Konjunkturtheorie, da diese Aufschluss über Hayeks Idee zur Funktionsweise des Kapitalismus und über Ursachen der Großen Depression geben kann.

2.1 Wirtschaftshistorische Einordnung

Zur Einordung des frühen Hayek in den wirtschaftshistorischen Zusammenhang ist ein kurzer Blick tief in die Geschichte der Ökonomie zwingend erforderlich.17 Sieht man einmal von den antiken Vordenkern wie Platon und Aristoteles ab und lässt auch mittelalterliche Gelehrte wie Thomas von Aquin außen vor (ohne damit ihre Bedeutung für die darauf aufbauenden Theorien mindern zu wollen), beginnt die Geschichte der modernen Wirtschaftswissenschaften mit Adam Smith. Als Begründer der klassischen Nationalökonomie schuf er 1776 mit „Wohlstand der Nationen“ die erste anerkannte gesamtwirtschaftliche Lehre. Hinsichtlich einer Theorie des Geldes bildete ab dem 17. Jahrhundert, und zum Teil weit in das 20. Jahrhundert hinein, die Quantitätstheorie die damalig mehrheitsfähige Lehrmeinung. Vereinfacht ausgedrückt besteht danach ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Produkt aus Geldmenge (M) und ihrer Umlaufgeschwindigkeit (V) und dem Produkt aus Preisniveau (P) und realer Gütermenge (Y).18 Dieser von John Locke erstmals formulierte, von David Hume konkretisierte und von David Ricardo vertretene und ausgebaute Meilenstein der Nationalökonomie, nahm für sich in Anspruch, die Schwankungen von Güterpreisen erklären zu können. Erst Knut Wicksell stellte die Allgemeingültigkeit der Quantitätstheorie in seinem Werk „Geldzins und Güterpreise“ 1898 in Frage. Er erweiterte sie, indem er den Geldzins (in der Literatur auch „Kreditzins“, „Darlehnszins“ oder „Kapitalzins“) und den natürlichen Zins 19 in einen kausalen Zusammenhang stellt. Liegt der natürliche Zins über dem Geldzins, steigen die Preise (und Löhne), ist er günstiger, fallen die Preise. Somit lässt sich mithilfe des Geldzinses das Preisniveau der realen Güter steuern. Beiden Zinssätzen wohnt dabei eine Tendenz zur Annäherung inne, welche durch Auf- bzw. Abschwung der Realwirtschaft erfolgt.20 Mit seiner als Wicksellscher Prozess in die Geschichte eingegangenen Lehre legt der Ökonom nicht nur die theoretische Grundlage für eine moderne Geld- und Zinspolitik, sondern nimmt auch die Rolle der späteren Zentralbanken vorweg.21 Seine Arbeit ist einerseits Inspiration und Ausgangsbasis für die von Irving Fisher 1911 wieder aufgegriffene und verbesserte Quantitätstheorie (Fischersche Verkehrsgleichung), welche ab den 1950er Jahren vor allem durch die Arbeiten Milton Friedmans in die wirtschaftspolitische Grundkonzeption des Monetarismus mündet.

Andererseits liegen die Gedankengänge des Wicksellschen Prozesses auch der monetären Überinvestitionstheorie zugrunde. Sie bilden damit die Grundlage der Geld- und Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule, welche als Ziel die Erklärung von Konjunkturzyklen, hier im Wesentlichen von Konjunkturkrisen, hat.

Ludwig von Mises nimmt die Wicksellsche Überinvestitionstheorie wieder auf und denkt sie aus Sicht von Zentralbanken weiter. Drücken diese den Geldzins durch Geldschöpfung unter den natürlichen Zins, werden Unternehmen zu weniger rentablen Investitionen animiert. Diese Fehlinvestitionen münden dann zwangsläufig in eine Konjunkturkrise. Mises folgert daraus, das wichtigste Erfordernis jeder Konjunkturpolitik sei der „Verzicht auf jeden wie immer gearteten Versuch, den Zinssatz, der sich auf dem Markte bildet, durch bankpolitische Maßnahmen herabzudrücken.“22

1921 traf Friedrich Hayek erstmals auf seinen Lehrer Ludwig von Mises. Beide verband das Interesse an konjunkturtheoretischen Fragen. Über ein Privatseminar Mises’ und die gemeinsame Arbeit im Österreichischen Institut für Konjunkturtheorie gelangte Hayek 1929 zu seiner Habilitationsschrift „Geld- und Konjunkturtheorie“. Zusammen mit der 1931 aus Gastvorträgen an der London School of Economics (LSE) entstandenen Monografie „Preise und Produktion“ bildet sie das Hauptwerk seiner Konjunkturforschung.

Hayeks Arbeiten lassen sich ohne Schwierigkeiten in die Tradition der neoklassischen Wirtschaftslehre und in den herrschenden Zeitgeist der 1920er Jahre einordnen. Das Erscheinungsdatum der beiden aufgeführten Hauptwerke lässt schon an dieser Stelle die Schlussfolgerung zu, dass Hayek exakt den Nerv der Zeit getroffen hatte.

[...]


1 Sellin (2005) S. 17

2 Funktionen von Geschichte nach Jürgen Kocka: „Historische Erkenntnis ist unabdingbar für das Verständnis, die Erklärung und die richtige Behandlung von Gegenwartsphänomenen“

3 Der Begriff „Große Depression“ wird im weiteren Verlauf in Anlehnung an Pressler (2013) synonym verwendet.

4 Pressler (2013) S. 9

5 Für eine ausführliche Analyse der Weltwirtschaftskrise in ausgewählten Ländern siehe Hesse (2013) S. 31-100.

6 Pressler (2013) S. 11

7 Einen sehr detaillierten und wissenschaftlich fundierten Überblick über die wirtschaftswissenschaftlichen Denkschulen und ihre Positionen zur Geldtheorie und -politik gibt Anderegg (2012)

8 Hesse (2013) S. 2

9 Stellvertretend sei hier Borchardt (1982) als Ausgangspunkt der bis heute andauernden „Borchardt-Kontroverse“ genannt.

10 Eine allgemein gehaltene und gut verständliche Aufarbeitung des Forschungsstandes zur Großen Depression mit Verknüpfungen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie mit aktuellem Bezug gibt Pressler (2013). Zu Kritik an Pressler (2013) sowohl in inhaltlicher als auch methodischer Hinsicht siehe:Freytag, Nils (2013): Review, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Band 100, Heft 4 S. 537f. In Verbindung mit Hesse (2013) (hier bieten die Literaturangaben zum Teil 4 auf S. 119f. einen guten Einstieg in das Thema) bildet Pressler (2013) die Grundlage der Arbeit in Bezug auf das Verständnis der Weltwirtschaftkrise.

11 Einen guten ersten Überblick über die Biografie sowie Literatur von und über Hayek gibt die Homepage der nach ihm benannten Stiftung. Friedrich-Hayek-Stiftung (letzter Aufruf: 24.09.2018) Wesentliche Grundlage der Arbeit in Hinblick auf biografische Fakten und die wissenschaftliche Einordnung Hayeks bildet ergänzend dazu Hennecke (2013).

12 Zu aktueller Literatur über Hayeks Forschungsfragen siehe auch Abschnitt 3.2.

13 Machlup (1977) S. 59, Auszug eines Hayek-Zitats

14 u.a. Weitz (2008). Zu Merkmalen eines „Klassikers“ vgl. Hennecke (2008) S. 9

15 "Sozialismus ist nie ein bisschen richtig, sondern immer ganz falsch." (Hayek), Quelle: Machlup (1977) S. 76

16 Für eine Übersicht über Arbeiten abseits des hier zu behandelnden Kernthemas siehe Bibliografie Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft (vgl. Fußnote 7)

17 Hüther (2006) stellt stark zusammengefasst und in für breites Publikum verständlicher Sprache 15 Klassiker der Ökonomie vor. Als Einstiegslektüre mit Kommentaren gut geeignet, aber leider ohne weiterführende und kommentierte Literarturangaben.

18 Gleichung zur Quantitätstheorie: M*V = P*Y

19 Der Natürliche Zins ist der Gleichgewichtszins, welcher sich zwischen Ersparnis und Investition in einer reinen Tauschwirtschaft ohne staatliche Intervention einstellt (= Grenz-produktivität). Er fungiert als Vergleichsmaßstab für den Geldzins.

20 Wicksell (1898) S. 4f. sowie Mises (1912) S. 431. Für eine anschauliche und auch für Nicht-Ökonomen gut verständliche Zusammenfassung der Quantitätstheorie und des Wicksellschen Prozesses vgl. Hüther (2006) S. 87-99, besonders Schaubild S. 89.

21 Wicksell (1898) S. 177

22 Mises (1928) S. 81

Details

Seiten
24
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668882850
ISBN (Buch)
9783668882867
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v459474
Note
Schlagworte
wirken friedrich august hayeks großen depression

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