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Wirtschaftsethische Grenzen des Geschäftsmodells von Uber

Hausarbeit (Hauptseminar) 2018 23 Seiten

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Theoretische Grundlagen
2.1.Ethische Schlüsselbegriffe
2.1.1. Ethik und Moral
2.1.2. Werte und Normen
2.1.3. Gerechtigkeit und Gleichheit
2.1.4. Legalität und Legitimität
2.2. Wirtschaftsethik
2.2.1. Corporate Social Responsibility

3. Das Unternehmen: Uber Technologies Inc.
3.1. Unternehmensportrait
3.2. Funktionsweise und Geschäftsmodell
3.3. Erfolgsfaktoren
3.4. Zukünftige Entwicklung

4. Wirtschaftsethische Grenzen des Geschäftsmodells
4.1. Ökonomische Auswirkungen
4.2. Ökologische Auswirkungen
4.3. Datenschutz
4.4. Auswirkungen auf die Uber-Fahrer
4.5. Einschränkungen, Verbote und Konfliktsituation mit Taxiunternehmen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 Eigene Darstellung nach Carroll (1991) 6

1. Problemstellung

Ursprünglich waren Wirtschaft und Ethik stark miteinander verbunden. Bereits Aristoteles beschrieb, dass Wohlstand keinem Selbstzweck diene. Die Ökonomik solle stattdessen mithilfe einer gelungenen Haushaltsführung Mittel zur Verfügung stellen, um dem Volk ein glückliches Leben ermöglichen zu können. Sie hat außerdem die Aufgabe, knappe Ressourcen effizient zu nutzen und die Wohlfahrt zu maximieren, um dadurch den Menschen zu ermöglichen, ihr Potential zu entfalten.1 Einige Zeit später hat sich die moderne Betriebswirtschaftslehre von ethischen Grundsätzen und Moral gelöst und sich der Gewinnmaximierung hingegeben. Jedoch aufgrund des allmählichen Bewusstwerdens seitens der Verbraucher über Globalisierung, Nachhaltigkeit, Menschenrechte oder gesamtgesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ist Ethik und ethisches Handeln in der Wirtschaft nunmehr notwendiger denn je und nicht mehr wegzudenken.

Im Zuge dessen sind in den letzten Jahren unzählige Sharing-Dienste entstanden. Neue Technologien mit mobiler Datenübertragung verleihen dem modernen Teilen ein Potential neuer Dimensionen. Diese Sharing-Apps machen Privateigentum sozialer sowie den Markt für gemeinschaftliche und gebrauchte Waren individueller. Ein bekanntes Beispiel für ein erfolgreiches Sharing-Dienstleistungsunternehmen mit rasantem Wachstum ist der Personenbeförderungsdienst Uber.

In Deutschland verboten, ist der Dienst bereits für viele Menschen rund um den Globus gar nicht mehr wegzudenken. Das Unternehmen ist mitsamt seiner Strategie, Unternehmenskultur und dem Geschäftsmodell an per se sehr umstritten. Uber befindet sich vielerorts in einer rechtlichen und moralischen Grauzone, es schwankt in Legalität und Legitimität immerzu hin und her. Grund genug, sich auch hierzulande mit diese Thema auseinanderzusetzen.

In der vorliegenden Arbeit wird zunächst ein gemeinsames Begriffsverständnis ethischer und wirtschaftlicher Begriffe aufgebaut. Daraufhin wird ein Unternehmensportrait gezeichnet, das Geschäftsmodell sowie Erfolgsfaktoren und zukünftige Entwicklungen des Unternehmens dargestellt. Zuletzt wird das Geschäftsmodell auf den ethischen Prüfstand gestellt.

2. Theoretische Grundlagen

2.1.Ethische Schlüsselbegriffe

In der Ethik wird mit zahlreiche Begriffen gearbeitet, die im allgemeinen Sprachgebrauch als austauschbare Begriffe verwendet werden, die allerdings im engeren Sinne unterschiedliche Bedeutungen aufweisen. Zur Vermeidung von Missverständnissen ist es wichtig, die Begriffe voneinander abzugrenzen und zu differenzieren. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Sachverhalte besser umschreiben.

2.1.1. Ethik und Moral

„Ethik“ und „Moral“, oder auch „ethisch“ und „moralisch“, werden im Sprachgebrauch ebenfalls häufig als Synonyme verwendet. Tatsächlich bedeutet Ethik - abgeleitet aus dem griechischen Wort „ethos“ - so viel wie Brauch bzw. Sitte, ebenso Moral, das aus dem Lateinischen „mos“ abgeleitet wurde. Zusammengefasst soll ethisches und moralisches Verhalten das Gegenüber (alle Lebewesen) objektiv nicht schaden bzw. seine Wohlfahrt verringern2. Unter Moral versteht Holzmann ein „von der (Mehrheit einer) Gesellschaft akzeptiertes, auf die zwischenmenschliche Interaktion bezogenes und Handlungen bewertendes Regelungssystem“. Handlungen werden hierdurch in Gut und Schlecht eingeteilt.3 Moral betrifft die Sitte, sie ist also vom Zeitpunkt und der jeweiligen Kultur abhängig. Sie umfasst gesellschaftliche Einstellungen und Normen über menschliches Verhalten innerhalb einer Kultur zu einem Zeitpunkt.4 Ethik kann deskriptiv oder normativ verstanden werden. Sie ist ein Gegenstand der Philosophie, der sich mit unter anderem Moral, Handlungen und Normen beschäftigt und folglich menschliches Handeln analysiert und beurteilt - deskriptiv und/oder normativ. In der Ethik wird kritisch und methodisch-systematisch über die gelebte Praxis und vorherrschenden Moralvorstellungen und Normen nachgedacht und gleichzeitig wird nach diesen Normen gelebt.5

2.1.2. Werte und Normen

Der Begriff „Norm“ stammt aus dem Lateinischen und steht für Winkelmaß, Regel oder Richtschnur. Normativ betrachtet, bestimmt eine Norm, was gemacht werden soll. Deskriptiv beschreibt Verhalten und Verhaltensweisen, was „normalerweise“ gemacht wird. Wichtig ist, dass sich moralische und gesetzliche Normen durchaus voneinander unterscheiden. Gesetze sind schriftlich festgehalten und aus größtenteils aus Normen abgeleitet, allerdings beinhalten sie nicht alle moralische Normen, die in der jeweiligen Gesellschaft gelten Normen sind vielmehr ungeschriebene Regeln, die das friedliche Zusammenleben der Menschen innerhalb einer Gesellschaft möglich machen.6 Werte sind „fundamentale Auffassungen vom Wünschenswerten“ und beschreiben die obersten, positiven Zielvorstellungen für menschliches Verhalten. Sie unterscheiden sich je nach Individuum, Gruppe oder Institution. Im Unternehmen entsprächen Werte beispielsweise Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit.7

2.1.3. Gerechtigkeit und Gleichheit

Der Grundsatz der Gleichheit aller Menschen ist ein Grundprinzip der Demokratie und der Ethik. Gerechtigkeit gilt als klassischer Ansatz der Ethik und wurde von Aristoteles als „vollkommene Tugend“ angesehen, die als Maßstab für die Wirtschaft dient. Zudem ist Verteilungsgerechtigkeit seiner Auffassung nach nicht die Bedürfnisgerechtigkeit (wie im Sozialismus), sondern vielmehr das Prinzip, dass Gleichem Gleiches gegeben werden soll. Demnach existiere auch eine ausgleichende Gerechtigkeit, die unrechtmäßige Verteilung wieder in Einklang bringt.8 „Gerecht“ ist etwas, was Nutzen und Schaden unter den Menschen verteilt unter der Berücksichtigung von Unterschieden und Rechten der Beteiligten. Niemand wird bevorzugt oder benachteiligt und der Nettonutzen muss für alle gleich sein. Gerecht und ethisch lassen sich somit im weiteren Sinne als verwandte Begrifflichkeiten einstufen. Allerdings kann eine gerechte Handlung negative Auswirkungen auf Dritten haben und gilt somit nicht mehr als ethisch.9

2.1.4. Legalität und Legitimität

Gleichermaßen wie gesetzliche und moralische Norm wird Legalität und Legitimität unterschieden. Legalität beschreibt Gesetzmäßigkeit und Rechtmäßigkeit, wodurch sich klare Regeln ableiten lassen. Legal ist eine Handlung dann, wenn sie nicht gegen zivilrechtliche oder strafrechtliche Gesetze verstößt.10 Legitimität hingegen bedeutet im Allgemeinen anerkannt, vernünftig und moralisch einwandfrei.11 Sie bezieht sich vielmehr auf Wertmaßstäbe, die über formale Gesetzmäßigkeiten hinausgehen und im Einklang mit ethischen Normen und Werten einer Gesellschaft stehen.12 Homann und Lütge beschreiben etwas als legitim, wenn eine moralische Forderung für alle Beteiligten zustimmungsfähig ist. Dieser Test der Universalisierbarkeit sei geeignet, um eine begründete Einschätzung der Legitimität treffen zu können.13 Oermann weist darauf hin, dass Legalität und Legitimität nicht immer deckungsgleich sind. Nicht alles, was legal ist, ist gleichzeitig auch legitim und umgekehrt. Legitimation sei durch demokratische Verfahren gesichert, das Zustandekommen eines Gesetzes allerdings bedeutet nicht gleich die Legitimität des jeweiligen Inhalts.14 Unternehmen nutzen Gesetz und Regeln für scheinbar nicht moralisch vertretbare Zwecke. Unternehmen, die ihre Handlungen lediglich nach Gesetzen ausrichten, können in der Gesellschaft ebenfalls an Vertrauen und an gutem Ruf verlieren. Auf ihnen lastet der Druck sich zu rechtfertigen und die Legitimation zu beweisen.15 Legitime Ansprüche können nicht immer legal geltend gemacht werden, allerdings kann nach Oermann Legitimität als Ergänzung zur Legalität betrachtet werden, was eine ethische Überprüfung ermöglicht. Die Wirtschaftsethik beschäftigt sich daher mit der Legitimität des Ganzen und den Pflichten des Einzelnen.16

2.2. Wirtschaftsethik

Wirtschaftsethik ist ein Teilbereich der angewandten Ethik, der sich mit Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft befasst und diese beiden Wissenschaften ergänzt. Ursache und Wirkung und (un-) ethischem Verhalten werden ergründet, wodurch Normen und Handlungsempfehlungen herausgearbeitet werden sollen.17 Wirtschaftsethik spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Die Individualebene umfasst Arbeitskräfte und Konsumenten und untersucht das Ausmaß der Verantwortung eines einzelnen Menschen und dem Nachkommen dieser Verantwortung. Hierbei werden wiederum Führungs-, Mitarbeiter und Konsumentenethik unterschieden, denn von allen Akteuren wird unterschiedliche Ausprägung von Verantwortung erwartet. Die zweite Ebene ist die der Unternehmensethik, die sich innerhalb unternehmerischer Tätigkeiten ergibt. Es stellt sich die Frage, welche Unternehmen welche Verantwortung tragen und ob diese in die Praxis umzusetzen sind. Für einige Unternehmen scheint es ausreichend zu sein, sich lediglich an gesetzliche Vorgaben zu halten. Andere Unternehmen hingegen müssen sich über die Legalität hinaus zusätzlich mit Legitimität beschäftigen. Doch wie viel Verantwortung kann ein Unternehmen tragen und für was soll es sich verantworten? Soll es aufgrund von Umweltfragen auf seine Eigentümerinteressen verzichten? Wie soll diese Verantwortung umgesetzt werden? Diese und weitere Fragen sind große und wichtige Teilgebiete der Unternehmensethik. Auf der nächsten Ebene - der Wirtschaftsordnungsebene - wird geklärt, in welchem Ausmaß Regel für die Wirtschaft nötig sind und in wieweit die Gesellschaft nach dem wirtschaftlichen Prinzip organisiert werden soll.18

Ethik und ethisches Handeln ist allumfassend und wirkt sich auf alle Lebensbereiche und alle Individuen aus. Wichtige wirtschaftsethische Problemkreise umfassen:

- Globalisierung
- Armut, Ungleichheit und ungerechte Verteilung
- Menschenwürde und Menschenrechte
- Umwelt und Nachhaltigkeit

Ethisches handeln in der Wirtschaft ist zwingend notwendig und nicht mehr wegzudenken. Hierdurch soll Schaden wirtschaftlichen Handelns für Dritte und für das Unternehmen begrenzt bzw. abgewandt werden und gleichzeitig die Produktivität des zwischenmenschlichen Zusammenarbeitens erhöht werden - im Interesse aller beteiligten Marktteilnehmer. Das Individuum gerät hierbei allerdings in Interessenskonflikte. Zum einen mit der Gesellschaft, wenn die eigenen Interessen und die der Gesellschaft auseinandergehen und zum anderen mit dem Unternehmen selbst als Arbeitgeber.19

2.2.1. Corporate Social Responsibility

Konsumenten setzen ihr Vertrauen auf den Sinn für soziale Verantwortung von Unternehmen. Etabliert hat sich im Zuge dessen der Begriff Corporate Social Responsibility, der von der Europäischen Kommission definiert wird als „die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft“.20 Unternehmen sollen demnach auf freiwilliger Basis soziale und Umweltbelange, Menschenrechte, Ethik und Konsumentenanliegen in ihr Unternehmen und ihre Unternehmenstätigkeit integrieren. Archie B. Carroll definiert CSR mithilfe einer Pyramide, die verschiedene Stufen unternehmerischer Verantwortung darstellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Eigene Darstellung nach Carroll (1991)21

Die Basis bildet die wirtschaftliche Verantwortung, sprich die rentable Produktion von Konsumenten nachgefragten Gütern und Dienstleistungen. Die nächste Stufe beschreibt die Pflicht, sich an Regelungen und Gesetze zu halten und nur innerhalb dieses Rahmens zu wirtschaften. Einige Normen sind in der wirtschaftlichen und gesetzlichen Verantwortung bereits abgedeckt, bei ethischer Verantwortung, handelt es sich um Normen und Standards, die von Konsumenten, Angestellten, der Gesellschaft erwartet werden, die allerdings nicht in Gesetzen festgeschrieben sind. Diese Praktiken sind zunächst freiwillig, können allerdings durch bestimme Gegebenheiten zu allgemeinen Regeln und Gesetzen werden. Die letzte Ebene der philanthopischen Verantwortung kann eher als Bonus gesehen werden und zielt auf bürgerliches Engagement von Unternehmern ab. Mithilfe von Förderungen des Gemeinwohls sollen Firmen auch als „gute Bürger“ wahrgenommen werden.22

3. Das Unternehmen: Uber Technologies Inc.

3.1. Unternehmensportrait

Das Dienstleistungsunternehmen Uber Inc. mit Sitz in San Francisco entwickelt und bewirtschaftet eine Software, genaue eine „App“ für Smartphones aller Betriebssysteme. Es bietet Fahrgästen in vielen Städten der Welt Personenbeförderung Uber-Taxi-Fahrern mittels der Smartphone-App.

Die Idee stammt von Travis Kalanick und Garrett Camp, die 2009 bereits begannen, an einer App für iPhones zu arbeiten. Anfang 2010 begannen die ersten Testdurchläufe in New York, im selben Jahr startete das Unternehmen offiziell in San Francisco. Ende 2011 wird Uber international und beginnt, seine Dienste in Paris anzubieten. Mittlerweile ist Uber in über 600 Städten und 60 Ländern aktiv. Uber verzeichnet 3 Millionen Fahrer, 75 Millionen Fahrgäste, 4 Milliarden Fahrten weltweit und durchschnittlich 15 Millionen Fahrten täglich sowie 16.000 Mitarbeiter im Jahre 2017.23

Uber ist nicht börsennotiert und aus diesem Grund nicht verpflichtet, Geschäftszahlen zu veröffentlichen. Diese dringen allerdings regelmäßig über US-Medien an die Öffentlichkeit. Das Wall Street Journal zitiert den Finanzbericht des Unternehmens, demnach lagen die Umsätze des ersten Quartals 2018 bei 2,6 Milliarden Dollar. Dies entspricht 7,5% Wachstum gegenüber das Vorquartal und 70% gegenüber dem Vorjahr. In den Jahren zuvor schrieb Uber deutliche Verluste - was nicht untypisch ist für solche großen, schnell wachsenden Unternehmen. Im Jahre 2017 betrug der Verlust von 847 Million Dollar.24

Das enorm schnelle Wachstum des Geschäftes spiegelt sich auf der Seite der Investoren wieder wie beispielsweise der japanische Elektronikhersteller Softbank, Goldman Sachs, Saudi Arabia's Public Investment Fund und Google Ventures.25 Seit Mitte 216 beteiligt sich zudem Toyota an Uber.26 All diese Investoren sorgten nicht weniger dafür, dass Uber zuletzt nunmehr mit einem Marktwert von 72 Milliarden Dollar bewertet wurde.27

3.2. Funktionsweise und Geschäftsmodell

Das Prinzip ist simpel; die kostenfreie App erfasst persönliche Daten, Kreditkarten-Informationen und Standortdaten. Bei Öffnen der App werden unverzüglich auf einer Karte die verfügbaren Uber-Taxis im Umkreis angezeigt. Der Nutzer gibt die genaue Adresse seines Ziels ein und wird an einen Fahrer vermittelt, der unmittelbar informiert wird (ebenfalls über die Uber-Fahrer-Funktion). Der genaue Standort ist für den Fahrer einsehbar, die Strecke wird ebenfalls über eine entsprechende Applikation angezeigt und unterstützt bei der Navigation. Die Zahlung erfolgt direkt via App mittels der Kreditkarte oder PayPal.

Uber bietet je nach Land und Stadt verschiedene Kategorien an. Uber Black, UberSUV und UberSelect sind Luxuschauffeurdienste mit Fahrzeugen gehobener Klasse. UberX bietet standardmäßig Dienste mit Mittelklassewagen an. Im Folgenden werden kurz die wichtigsten Varianten erläutert, allerdings existieren hierüber hinaus einige wenige mehr. Uber Taxi sind klassische Taxis, die die Uber Plattform als Vermittlung nutzen und dessen Preise von individuellen Taxametern gebildet werden. UberPool bietet Fahrten mit anderen Fahrgästen an, die ein nahegelegenes Ziel anstreben und ist somit die günstigste Variante.28 Die zuvor erwähnten Uber Fahrer müssen über eine Taxilizenz verfügen, die identisch ist mit der eines herkömmlichen Taxifahrers. Uber Pop allerdings vermittelt Privatfahrer mit ihren eigenen Fahrzeugen an beförderungswillige Kunden. Diese müssen nicht über eine solche Taxilizenz verfügen müssen, sondern andere Bedingungen erfüllen. Darunter Führungszeugnis, Versicherungsnachweis und zweijährige Fahrpraxis. Das Fahrzeug darf nicht sichtbar beschädigt oder älter als neun Jahre alt sein.29

[...]


1 Vgl. Aristoteles (1991), S. 22ff

2 Holzmann (2015), S. 3-5

3 Holzmann (2015), S. 3-4

4 Vgl. Schmidt (1982)

5 Lütge (2017), S. 6f

6 Holzmann (2015), S. 4 und S. 7

7 Schefold (1989), S. 37

8 Schefold (1989), S. 19-55

9 Conrad (2016), S. 53-54

10 Oermann (2015), S. 47f

11 Duden online (2018)

12 Oermann (2015), S. 59

13 Homann und Lütge (2013), S. 83

14 Oermann (2015), S. 49

15 Oermann (2015), S. 50

16 Oermann (2015), S. 100

17 Conrad (2016), S. 14

18 Holzmann (2015), S. 21-24

19 Conrad (2016), S. 15

20 Europäische Kommission (2011), S. 4-5

21 Carroll (1991), S. 39-48

22 Lütge (2017), S. 212-214

23 Angaben Uber Inc. Webseite (2018)

24 Wall Street Journal (2018)

25 Handelsblatt (2017)

26 Zeit online (2016)

27 Recode.net (2018)

28 Ridesharing Driver (2018)

29 Uberguide (2018)

Details

Seiten
23
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668905474
ISBN (Buch)
9783668905481
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v461356
Institution / Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Schlagworte
wirtschaftsethische grenzen geschäftsmodells uber

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Titel: Wirtschaftsethische Grenzen des Geschäftsmodells von Uber