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Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels

Facharbeit (Schule) 2016 22 Seiten

Geschichte - Afrika

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung: Religion und Gewalt

2. Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels
2.1 Historischer Rückblick
2.2 Religiöse Begründungen für die Gewalt
2.3 Politische Ursachen
2.4 Soziale Ursachen
2.5 Die Rolle der Medien

3. Schluss: Zukunftsperspektive

4. Anhang

5. Literaturverzeichnis
5.1 Bücherquellen
5.2 Internetquellen

1. Einleitung: Religion und Gewalt

„Religion und Gewalt“ - Wer heutzutage Nachrichten ansieht, kann kaum den Zusammenhang dieser beiden Worte übersehen. Der islamistische Terror durch Organisationen wie IS, die "im Namen ihres Gottes" morden, oder die konservativen Christen in Amerika, die mit Angriffen auf Abtreibungskliniken für Aufruhr in der liberalen Medienwelt sorgten, ist nicht zu übersehen. Ist Religion für all diese Gewalt verantwortlich? Führende Denker wie der protestantische Professor Friedrich Wilhelm Graf sind der Meinung, dass Religion Vieles in einem Individuum bewirken kann:

„So sehr Religion den Menschen humanisieren kann, so sehr kann sie ihn auch barbarisieren, und die eine Bewusstseinsgestalt kann sehr schnell in die andere umschlagen;“- Friedrich Wilhelm Graf1

Das Religion einen Einfluss hat und als Rechtfertigung dieser Taten dargestellt wird ist eine Sache, doch die Ursachen der Gewalt sind oft vielschichtiger und komplizierter. Schiebt man die komplette Gewalt einfach auf die Religion der Täter, dann vereinfacht man sich einfach nur die Suche nach Ursachen ohne auf die Wurzel des Problems zu stoßen.

In dieser Arbeit werde ich mich mit dem Thema des israelisch-palästinensischen Konflikts befassen, dabei werde ich vor allem auf die religiöse Rechtfertigung der Gewalt der jüdischen Siedlerbewegung eingehen. Der Konflikt nimmt eine besondere Stellung im Themenbereich „Religion und Gewalt“ ein, da er einer der langwierigsten der Konflikte ist und beide Seiten Religion als Rechtfertigung für ihre Gewalt nutzen. Des Weiteren werde ich die anderen „weltlichen“ Gründe für die anhaltende Gewalt erläutern, die eine unterstützende Wirkung auf die jüdische Siedlerbewegung haben.

Am Anfang meiner Arbeit werde ich noch den nötigen historischen Hintergrund geben, der für das Verständnis der Entwicklung und des Einflusses der Siedlerbewegung auf den kompletten Nahost-Konflikt entscheidend ist.

2. Die Rolle des jüdischen Fundamentalismus bei der Siedlungspolitik Israels

2.1 Historischer Rückblick

Die Siedlerbewegung in Israel begann im Jahr 1967. Israel entschied sich gegen die Resolution 242 der Vereinten Nationen (VN) dafür, die im „6-Tage-Krieg“2 eroberten Gebiete nicht zurückzugeben3. Jedoch begann Israel, Siedlungen im eroberten Land zu errichten, zunächst mit der Begründung dass man diese Siedlungen zum Schutze vor den arabischen Staaten brauche. Die Arabische Liga hatte in einem Treffen nach dem Krieg erklärt, keinen Frieden mit Israel zu wollen, keine Verhandlungen mit Israel aufzunehmen und Israel nicht als Staat anzuerkennen.

Einige Siedlungen wurden allerdings ohne Einverständnis und teilweise sogar gegen die Politik der Regierung errichtet, nämlich durch religiöse Fundamentalisten, die das komplette Heilige Land für die Juden beanspruchten. Israel nahm Ostjerusalem in die Stadtgrenzen Jerusalems auf und den palästinensischen Bewohnern wurde die israelische Staatsbürgerschaft angeboten. Die anderen besetzten Gebiete (Sinai-Halbinsel, Gaza, Golanhöhen und Westjordanland) kamen unter israelische Militärverwaltung.

Beim „Jom-Kippur-Krieg“ wurde Israel 1974 von Ägypten und Syrien am jüdischen Feiertag Jom Kippur ohne Kriegserklärung angegriffen. Israel gelang es jedoch nach anfänglichen Schwierigkeiten die Angreifer zurückzudrängen. Diese Schwierigkeiten zerstörten jedoch das Image der unbesiegbaren israelischen Streitmacht in der Öffentlichkeit und wirkten sich somit auf die israelische Politik aus. Die Konservativen konnten somit erstmals seit Jahrzehnten wieder die Wahlen gewinnen und legalisierten prompt die zuvor nur geduldeten Siedlungen.

Die Siedlerbewegung wurde nun von der neu gewählten konservativen Regierung unterstützt, insbesondere von Ariel Sharon. Durch den Einsatz des damaligen Agrar- (1977-81) und Verteidigungsminister (1981-83) wurden die Siedlungen staatlich subventioniert, sodass Siedler Steuervorteile und geringere Lebensunterhaltungskosten genießen konnten4. Der monetäre Aspekt war vielen Siedlern wichtiger als der Religiöse, sodass sich die Siedlungen weiter verbreiten konnten, obwohl viele der Siedler die religiöse Ideologie der fundamentalistischen Siedler nicht teilten. Grund für die Maßnahmen Sharons war, dass bei steigender Anzahl der Siedler ein aufgezwungener Rückzug aus den besetzten Gebieten unwahrscheinlicher wurde.

Zudem wurde im Jahre 1968 die „Gush Emunim“ gegründet5. Die Gush Emunim ist die Leitorganisation der Siedlerbewegung in Israel, die zum Ausbau der Siedlungen im besetzten Land drängte. Wegbereiter dieser nationalistisch-jüdischen Bewegung war der Oberrabbiner Abraham Jitzhak Kook (1865-1935), der viele der späteren Anführer der Bewegung unterrichtete, und dessen Sohn, Tzvi Yehudah Kook, einer der Mitgründer wurde.

Laut ihres Verständnisses des Judentums müsse Palästina im Besitz der Juden sein, damit die jüdische Prophezeiung sich erfülle, der Messias erscheine und das jüdische Volk erlöst werde. Große Unterstützung fanden sie in der neuen konservativen Regierung und insbesondere bei Ariel Sharon, der in verschiedenen Funktionen6 in der israelischen Regierung arbeitete und den Siedlungsbau finanziell und politisch unterstützte. Die Anzahl der Siedler betrug etwa 11.200 im Jahre 1972, in den Jahren darauf verzehnfachte sich die Zahl der Siedler, sodass es 1983 etwa 107.000 Siedler gab7.

Die Bewegung war auch der Meinung, dass die Besetzung „Groß-Israels“ der Beweis für den jüdischen Gott sei, da ihrer Meinung nach Gott dafür gesorgt habe, dass sie das ganze Land bekommen. Deshalb war es ein großer Schock für sie als die konservative israelische Regierung mit Vermittlung der USA einen Friedensvertrag8 mit Ägypten aushandelte, sodass man die Sinai-Halbinsel 1982 als Teil des Vertrags an Ägypten zurückgeben musste. Dies widersprach der Theorie der Bewegung, dass Gott ihnen ganz Palästina geben und auch nicht nehmen würde, und somit kam es zum Bruch zwischen ihnen und der konservativen Regierung. Viele Siedler sahen die Regierung als Gegner und so kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und den israelischen Soldaten. Die letzten 1500 Siedler wollten sogar den Freitod statt der Abgabe des Landes wählen, was allerdings durch gewaltsames Eingreifen der israelischen Armee verhindert werden konnte9.

Die Räumung des Sinai wird als Beginn einer gewaltsameren Phase der Siedlerbewegung gesehen, da sich eine Terrororganisation im Untergrund der Gush Emunim entwickelte. 1984 wurden 25 Anhänger der Organisation beschuldigt, mehrere Terroranschläge zwischen 1980 und 1984 ausgeführt zu haben, wobei unter anderem zwei arabische Bürgermeister und drei palästinensische Jugendliche ermordet wurden. Zudem gab es einen gescheiterten Plan, den Felsendom und die Al-Aqsa Moschee zu sprengen10, was unberechenbare Ausmaße auf die muslimisch-jüdischen Beziehungen gehabt hätte. Die Gush Emunim verlor nach dieser radikalen Phase jedoch stark an Einfluss und Attraktivität als Organisation und ist heute nur noch in der Lobbyarbeit in den Siedlergebieten aktiv11.

In den neunziger Jahren nahm der Siedlungsbau zu, im Wesentlichen durch den Zerfall der Sowjetunion und den dadurch folgenden Zufluss sowjetischer Juden nach Israel, die auf der Suche nach günstigem Wohnraum waren.

Die Friedensverhandlungen fanden 1992 jedoch einen Befürworter in der Position des neuen israelischen Premierministers, Yitzhak Rabin. Er setzte sich unter Anderem für die Durchsetzung der VN-Resolution 242 ein und unterschrieb einen Friedensvertrag mit Israels ehemaligen Rivalen, Jordanien. Für seinen Einsatz für den Frieden, insbesondere im Bezug auf das Osloer Friedensabkommen12, gewannen er, sein damaliger Außenminister Shimon Peres und der damalige Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde Yassir Arafat den Friedensnobelpreis. Doch die Friedensverhandlungen sorgten für Unruhe bei dem konservativ-religiösem Lager in Israel. Es kam zu vielen Protesten gegen Rabin und seiner Regierung. Seinen traurigen Höhepunkt erreichte der Zorn der konservativen Israelis durch die Ermordung Yitzhak Rabins, der erste israelische Premierminister der im Amt ermordet wurde. Der Attentäter Yigal Amir wurde von Organisationen wie der Gush Emunim beeinflusst13.

Dies war ein herber Rückschlag für die Friedensbewegung, ein Rückschlag, von dem sie sich nicht erholen würden. Obwohl Rabins Nachfolger Shimon Peres den Friedensprozess fortsetzen wollte, führten Terroranschläge von islamistischen Organisationen wie der Hamas oder der Hizbollah zu einem Wahlsieg des konservativen Benyamin Netanyahu im Jahre 1996, dessen Wahlkampagne auf die Sicherheit des israelischen Staates fokussiert war.

Netanyahu setzte die Friedensverhandlungen zwar fort, aber seine Grundhaltung unterschied sich stark von der seiner beiden Vorgänger. Er lehnte jeglichen souveränen Palästinenserstaat ab, er wollte keine Teilung Jerusalems und forderte dass die Golanhöhen ebenfalls im Besitz der Israelis bleiben sollten. Unter Netanyahu nahm zudem der Bau in den Siedlungen, insbesondere isolierter Außenposten stark an. Netanyahu gelang es, Teile der besetzten Gebiete durch seine Bauprojekte so wichtig für Israel zu machen, dass Israel den Verlust dieser Gebiete (Teile des Westjordanlandes) wirtschaftlich nur schwer verkraften würde. Zudem hielt sich Netanyahus Regierung nicht an vereinbarte Abzugspläne in Städten wie Hebron, sodass die von Krisen geplagte Regierung zerbrach und es 1999 wieder zu Wahlen kam14.

Mit der Wahl des Kandidaten der Arbeiterpartei, Ehud Barak, bekannte sich die israelische Bevölkerung zum Friedensprozess, den Barak auch vollenden wollte. Jedoch gelang es ihm nicht, da Netanyahus kurze, aber effektive Regierungszeit die beiden Streitparteien zu weit voneinander entfernt hatte. Trotz großzügiger Angebote Baraks kamen die einst hoffnungsvollen Friedensverhandlungen mit der Ablehnung des letzten Angebot Baraks durch Arafat zum Ende15. Das Osloer Friedensabkommen war somit endgültig gescheitert.

Nach dem Ende der Friedensverhandlungen im Jahre 2000 und der darauffolgenden zweiten Intifada der Palästinenser kam es zu erneut zu Wahlen im Jahre 2001, bei denen der prominenteste Unterstützer der Siedlerbewegung, Ariel Sharon, das Amt des Premierministers für sich gewinnen konnte. Sharon überraschte jedoch, indem er den „Sharon-Plan“ durchsetzte, der den kompletten Abzug von den Siedlern aus dem Gaza vorsah16. Im Gegenzug solle Israel das Westjordanland dauerhaft behalten. Dies führte zu Massenprotesten der religiösen Fraktion von Israel, insbesondere bei den Siedlern, die ihre Häuser aufgeben mussten und aus religiöser Perspektive erneut einen wichtigen Teil „Groß-Israels“ verlieren würden.

Ähnlich wie beim Abzug aus der Sinai kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen militanten Siedlern und israelischen Soldaten, jedoch konnten die Soldaten den Abzug erzwingen, sodass es bis dato keine jüdischen Siedlungen mehr im Gaza gibt.

Von 2005 an gab es immer wieder Angriffe religiös motivierter Siedler auf palästinensische Anwohner der besetzten Gebiete, die die Anwesenheit der Nicht-Juden im Heiligen Land nicht wollen. In Hebron gibt es zum Beispiel Bereiche, in denen Araber sich nicht aufhalten dürfen, obwohl es nur 800 jüdische Siedler in Hebron gibt (die vom Militär geschützt werden). Im Vergleich dazu gibt es 170.000 arabische Palästinenser17.

Es werden auch jedes Jahr hunderte von Häusern der Palästinenser zerstört, teilweise durch Angriffe von Siedlern. Hauptsächlich jedoch durch Zwangsumsiedlung der Palästinenser um mehr Siedlungen für Israelis zu bauen18. Es kommt allerdings auch mehrfach zur Eskalation des Konfliktes und somit zu Raketenangriffe auf die palästinensischen Gebiete19.

Zu den bekannteren Attentaten in letzter Zeit durch jüdische Siedler fällt unter anderem ein Brandanschlag auf ein Haus mit palästinensischen Einwohnern, dem ein anderthalb Jahre altes Kind zum Opfer fiel20. Der Fall warf erneut ein negatives Licht auf die instabile Situation in den besetzten Gebieten und auf die Gewaltbereitschaft fundamentalistischer Siedler.

So haben die Vereinten Nationen allein im Jahr 2013 399 Übergriffe der Siedler gegenüber den Palästinensern registriert, eine Zahl, die die Signifikanz der religiös motivierten Siedlerbewegung, die als Vorreiter für die Idee eines „Groß-Israels“ gelten, im kompletten israelisch-palästinensischen Konflikt verdeutlicht. Zurzeit gibt es etwa 250 Siedlungen mit ca. 670.000 Einwohnern, wobei 350.000 im Westjordanland, 300.000 in der Gegend um Ostjerusalem und 20.000 in den Golanhöhen leben21.

2.2 Religiöse Begründungen für die Gewalt

Die jüdischen Siedler geben Religion als Grund für ihre rigorose Verteidigung des besetzten Landes an. Nach ihrer Auffassung des Judentums ist dies auch gerechtfertigt. Jedoch muss man davor betonen, dass diese fundamentalistischen Gruppierungen - wie zum Beispiel die Siedlerbewegung - eine Minderheit in der israelischen Bevölkerung darstellen, die durch einige politische und soziale Faktoren begünstigt werden22.

Zunächst ist allerdings ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Judentum und anderen Religionen festzustellen, nämlich dass (laut orthodoxer Auffassung) sich Juden eher als Volk verstehen, man kann nämlich nur Jude sein, wenn man von einer jüdischen Mutter abstammt oder bei einem orthodoxen Rabbiner zum Judentum konvertiert23. Viele andere Religionen versuchen hingegen Leute von ihrer Religion zu überzeugen, während das Judentum ihre Gläubigen als „auserwähltes Volk“ sieht.

Nach dieser allgemeinen Differenzierung des Judentums von den anderen Religionen kommen nun die Gründe für die religiöse Gewalt der Siedlerbewegung, die weitestgehend von Jitzhak Kook (1865-1935) niedergeschrieben wurden, der viele der späteren Gründer der „Gush Emunim“ unterrichtet. Der grundlegende Ansatz dafür, als Siedler in die besetzten Gebiete zu ziehen, ist dass die Bibel im Alten Testament (Torah) den Juden das Land „Kanaan“ zuspricht, was von der großen Öffentlichkeit als das heutige Palästina wahrgenommen wird24. Dabei sind der Hauptteil des von der Bibel gegebenen Landes im Westjordanland, insbesondere die Jerusalemer Altstadt und der Tempelberg, die zu den wichtigsten Stätten des Judentums gehören. Laut dem orthodoxen Verständnis ist Gott der einzige, der ihnen dieses Land entziehen kann. Und dies würde er nur tun, falls sie sich von ihm und seinen Gesetzen abwenden würden25.

[...]


1 Zitiert aus Graf/Meier: Politik und Religion-zur Diagnose der Gegenwart, München 2013, S.14

2 Israel griff Syrien, Jordanien und Ägypten ohne formale Kriegsankündigung an, da sie angekündigt hatten Israel angreifen zu wollen. Nach 6 Tagen endete der Krieg durch Vermittlungshilfe der VN.

3 Resolution 242 besagte, dass sich Israel aus den im Krieg eroberten Gebieten zurückziehen muss

4 Vgl. mit http://www.dw.de/geschichte-der-israelischen-siedlerbewegung/a-1682873 vom 17.08.2005

5 „Block der Getreuen“

6 Er war Landwirtschaftsminister(1977-1981), Verteidigungsminister(1981-1983), Minister ohne Geschäftsbereich(1983-1984), Minister für Handel(1984-1990), Bauminister(1990-1992), Minister der nationalen Infrastruktur(1996-1998), Außenminister(1998-2000) und Ministerpräsident(2001-2006).

7 Schätzungen von Peace Now

8 Sog. Camp-David-Abkommen, 1979 verhandelt und 1982 wurde die Sinai zurückgegeben.

9 Vgl. mit http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14347080.html vom 26.04.1982

10 Der Felsendom ist eines der islamischen Hauptheiligtümer, befindet sich auf dem Tempelberg in Jerusalem, in ihm enthalten ist auch der Stein auf dem nach jüdischem Glauben die Welt errichtet wurde. Die Al-Aqsa-Moschee ist die drittwichtigste Moschee im Islam und befindet sich auf dem Tempelberg in Jerusalem.

11 Vgl. mit Ahlborn, Herz, Jetztlsperger: Der israelisch-palästinensische Konflikt: Hintergründe, Dimensionen und Perspektiven, Stuttgart 2003, S.77ff.

12 Das Abkommen sah einen Abzug der israelischen Besatzung aus dem Gaza und dem Westjordanland vor, sodass sich die Palästinenser dort selber verwalten können.

13 Vgl. mit Ahlborn/Herz/Jetztlsperger: Der israelisch-palästinensische Konflikt: Hintergründe, Dimensionen und Perspektiven, Stuttgart 2003,S.78

14 Vgl. mit Ahlborn/Herz/Jetztlsperger: Der israelisch-palästinensische Konflikt: Hintergründe, Dimensionen und Perspektiven, Stuttgart 2003,S.86

15 Ehud Barak(damaliger Ministerpräsident Israels) bot dem PLO Anführer Yassir Arafat 90% des Westjordanlandes, Ostjerusalem und den ganzen Gazastreifen an, der jedoch lehnte ab, da es ihm nicht genug war.

16 „Aufstand“; Als Intifada wird ein Aufstand der Palästinenser gegen die israelische Besatzung bezeichnet, der von zivilen Ungehorsam bis zu Attentaten gehen kann.

17 Vgl. mit Karte im Anhang

18 Vgl. mit http://www.israel-nachrichten.org/archive/18491 am 08.11.2015

19 Vgl. mit Statistik im Anhang

20 Vgl. mit http://www.welt.de/politik/ausland/article144663356/Radikale-Siedler-toeten-durch-Brandanschlag-Kind.html vom 31.07.2015

21 Vgl. mit Statistik im Anhang

22 Vgl. mit Vieweger: Streit um das Heilige Land, Gütersloh 2010, S.62.

23 Vgl. mit Vieweger: Streit um das Heilige Land, Gütersloh 2010, S.67.

24 Vgl. mit Sand: Die Erfindung des Landes Israel, Berlin 2014, S.93f.

25 Vgl. mit Vieweger: Streit um das Heilige Land, Gütersloh 2010, S.74

Details

Seiten
22
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668917200
ISBN (Buch)
9783668917217
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v461943
Note
1,66
Schlagworte
Religion Gewlt Israel Siedler Palästina Krieg Friede

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