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Einsatzmöglichkeiten von sozialen Netzwerken im Marketing von Unternehmen

Hausarbeit 2018 11 Seiten

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Social Media
2.1 Begriffserklärung: Social Media
2.2 Begriffserklärung: Social Media Marketing
2.3 Begriffserklärung: Social Media Monitoring

3. Soziale Netzwerke
3.1 Facebook
3.2 Instagram
3.3 Twitter
3.4 Snapchat
3.5 Xing

4. Fallstudie
4.1 Kriterienraster
4.2 Beispielprodukt

5. Schlussbetrachtung

6. Literaturverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Kriterientabelle

Tabelle 2 - Kriterientabelle (ausgefüllt)

1. Einleitung

Das Thema Internet, und damit verbunden auch insbesondere Social Media, ist in der Markenkommunikation der heutigen Zeit relevanter denn je. Immer mehr Unternehmen bauen eigene Social Media Präsenzen auf. Social Media wird verstärkt auch für die Übermittlung von Werbebotschaften genutzt, was Unternehmen vor eine neue Herausforderung stellt.

Diese Arbeit beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie Unternehmen beurteilen können, welches soziale Netzwerk für die Vermarktung ihres Produkts von Relevanz ist.

Zu Beginn werden grundlegende Begriffe vermittelt. Anschließend wird der Fokus auf die sozialen Netzwerke und deren Eigenschaften gelegt, sodass ein Grundverständnis der Zwecke dieser besteht. Hinterher wird ein Kriterienraster mithilfe öffentlich zugänglicher Statistiken aufgestellt, welches es ermöglichen soll, die Relevanz der einzelnen Netzwerke für das eigene Unternehmen herauszustellen. Dieses wird an einem Beispielprodukt angewendet, welches in Hinblick auf die herausgestellten Kriterien überprüft wird.

2. Social Media

Im Folgenden werden die Bedeutungen der essentiell wichtigen Begriffe Social Media, Social Media Marketing und Social Media Monitoring erläutert.

2.1 Begriffserklärung: Social Media

Der Begriff Social Media umschreibt Seiten im Internet, die soziale Interaktion im Internet ermöglichen und somit miteinander vernetzen. Das Ganze setzt in erster Linie von den Nutzern selbst erstellte Inhalte voraus (Bendel, 2010). Gleichermaßen stellt Social Media ein Synonym für das Web 2.0 dar, in welchem Nutzern erstmals die Möglichkeit geboten wurde, „sich mitzuteilen, zu kommentieren [und] Inhalte zu teilen“ (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, 31 - 32). Wichtig zu wissen ist hier, dass der Begriff der hier thematisierten Sozialen Netzwerke nicht synonym mit Social Media zu verwenden ist. Soziale Netzwerke sind eine Erscheinungsform von Social Media, aber Social Media der Oberbegriff für eine Reihe von Formen, darunter die der sozialen Netzwerke (Hettler, 2010, S. 41 – 60).

2.2 Begriffserklärung: Social Media Marketing

Das Social Media Marketing steht für eine Form des Marketings, die „darauf abzielt, eigene Vermarktungsziele durch die Nutzung von und die Beteiligung an sozialen Kommunikations- und Austauschprozessen […] zu erreichen“ (Hettler, 2010, S. 38). Dabei stehen Onlinemedien und Möglichkeiten des Web 2.0 im Fokus (Hettler, 2010, S. 37).

2.3 Begriffserklärung: Social Media Monitoring

Social Media Monitoring umfasst die Analyse von möglicherweise relevanten Themen, Keywords und auch Personen mithilfe von Software. Gleichermaßen wird es zur Analyse von signifikanten Kennzahlen, die das Nutzerverhalten beschreiben, verwendet. Auf diesem Wege ist es dem Unternehmen möglich, den eigenen Erfolg im jeweiligen Sozialen Netzwerk und dementsprechend die eigene Position dort zu messen (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 131).

3. Soziale Netzwerke

Nachfolgend werden die Zwecke von fünf sozialen Netzwerken skizziert und Zahlen zur aktiven Nutzung des jeweiligen Netzwerks angegeben.

3.1 Facebook

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Es entwickelt sich ständig weiter und bietet neben der allgemeinen Kommunikation auch Instant Articles und weitere Formate. (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 178). Es verfügt über 2,167 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit (We Are Social, 2018).

3.2 Instagram

Instagram ist eine Plattform zum Teilen von Fotos und Videos. Hier wird vor allem Wert auf anmutungsvolle Bilder gelegt, es handelt sich also weniger um Schnappschüsse (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 284). 800 Millionen Nutzer weltweit sind hier bereits monatlich aktiv (We Are Social, 2018).

3.3 Twitter

Twitter ist in erster Linie für Kurznachrichten gedacht, um Followern mitzuteilen, wo man gerade ist und was man macht (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 408). Das Netzwerk umfasst weltweit 330 Millionen monatlich aktive Nutzer (We are Social, 2018).

3.4 Snapchat

Snapchat ist eine App, die Zugang zu einem Netzwerk für den Versand von spontan aufgenommenen Inhalten, sogenannten Snaps, bereitstellt. Es wird mehr Wert auf den Faktor Spaß, als auf die Schönheit von Bildern und Videos gelegt (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 456 - 457). Weltweit nutzen bereits 255 Millionen Menschen das Netzwerk mindestens einmal im Monat (We are Social, 2018).

3.5 Xing

Bei Xing handelt es sich um ein auf die berufliche Kommunikation ausgerichtetes Netzwerk. Bis heute stehen dem Nutzer Funktionen von der Bereitstellung eigener Kontakte für andere, über die gezielte Suche nach Personen, Themen oder Unternehmen bis zur Organisation von Events zur Verfügung (Grabs, Bannour und Vogl, 2017, S. 388 – 389). Aus dem Xing-Geschäftsbericht 2017 geht hervor, dass innerhalb der DACH-Region 13,4 Millionen Nutzer verzeichnet sind, was im Fall von Xing der weltweiten Nutzerzahl gleichzusetzen ist (Xing SE, 2017).

4. Fallstudie

Im Folgenden soll anhand eines Beispielprodukts eine Analyse in Bezug auf die Rentabilität der Anwendung von Social Media Marketing auf die einzelnen sozialen Plattformen durchgeführt werden.

4.1 Kriterienraster

Tabelle 1 - Kriterientabelle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das oben aufgeführte Raster wurde durch intensive Recherche verfügbarer Statistiken aufgestellt. Als nutzbar befundene Quellen werden in Punkt 4.2 verwendet und benannt. Wie nachfolgend ausführlicher erläutert wird, ist die Aufstellung des Rasters problematisch verlaufen, weshalb die Vorgehensweise überdacht wurde.

Die Anwendung der im Raster aufgeführten Kriterien ermöglicht eine oberflächliche Differenzierung der beschriebenen Netzwerke. Bei der Aufstellung des Rasters war vorauszusetzen, dass mithilfe öffentlich zugänglicher Statistiken, aussagekräftige Kriterien erarbeitet werden können.

Es handelt sich bei den vier Kriterien dementsprechend um vergleichsweise leicht erhebbare Daten, da diese der Öffentlichkeit durch Statistiken oder andere Formen von Studien zugänglich gemacht sind.

Im Rahmen der Zielgruppenbestimmung durch das Unternehmen wären für eine umfassende Analyse der Nutzer allerdings weit mehr Daten erforderlich, auf welche leider kein Zugriff möglich ist. Dazu gehören vor allem Einkommen und Interessen der jeweils aktiven Nutzer im relevanten Altersbereich. Ebenso wie die Conversion Rate des über die jeweils vermittelnde Plattform übermittelnden Traffics ausfällt und ob es zwischen den Netzwerken dahingehend große Unterschiede gibt.

Wird eine Zielgruppe unter 20 Jahren anvisiert, so ist z. B. oft auch das Einkommen der Eltern relevant, da anzunehmen ist, dass diese Zielgruppe überwiegend durch ihre Eltern finanziert wird. Gleichermaßen muss eine große vorhandene potentielle Zielgruppe nach Alter und Geschlecht nicht zwangsläufig bedeuten, dass bei dieser auch erwünschte Interessen am Thema gegeben sind. Es hilft dem Werbetreibenden also nur begrenzt zu wissen, dass die Nutzerzahl in der für ihn relevanten Altersgruppe, eventuell auch nach Geschlecht, sofern relevant, auf einer Plattform gegeben ist, da auf deren persönliche Interessen sowie deren Finanzstärke kein Einblick möglich ist. Weiter sind über die genannten Kriterien hinaus weitere Daten schwer zu erheben. Des Weiteren wäre unter anderem der Familienstand und die Frage, ob Kinder vorhanden sind, von Interesse.

Es ist aus den genannten Gründen mit der Aufstellung eines einfachen Rasters nicht möglich, eine sinnvolle Erörterung des Erfolgs des Social Media Marketings über die einzelnen Netzwerke durchzuführen. Alternativ lässt sich die genannte oberflächliche Differenzierung bewerkstelligen und infolge dieser ein Praxistest auf jeder der verbleibenden möglicherweise wichtigen Plattformen durchführen. Dieser gestaltet sich so, dass über die nach der Sortierung durch das Raster verbleibenden Netzwerke kleine Werbekampagnen gestartet werden. Der daraus resultierende Erfolg kann mithilfe des in 2.3 beschriebenen Social Media Monitoring gemessen werden.

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Details

Seiten
11
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668924680
ISBN (Buch)
9783668924697
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v463113
Institution / Hochschule
Cologne Business School Köln
Note
1,4
Schlagworte
einsatzmöglichkeiten netzwerken marketing unternehmen

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Titel: Einsatzmöglichkeiten von sozialen Netzwerken im Marketing von Unternehmen