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Die Rolle von Magie und Göttlichkeit für die Charakterisierung von "Medea"

Ein Vergleich der Werke von Euripides, Corneille und Wolf

Hausarbeit (Hauptseminar) 2018 29 Seiten

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft

Leseprobe

Inhalt:

1. Einleitung

2. Theoretische Einführung
1. Definition von Mythos
2. Das Verhältnis von Mythos und Göttlichkeit

3. Analyse
1. Euripides
2. Pierre Corneille
3. Christa Wolf

4. Zusammenfassung der Ergebnisse

Literaturverzeichnis

1. EINLEITUNG

Griechische und römische Mythen sind seit mehr als zwei Jahrtausenden ein wichtiges Kulturgut der europäischen Gesellschaften. Literarische Werke wie Goethes Iphigenie auf Tauris (1779) oder Christa Wolfs Kassandra (1983) nehmen sich Figuren und Geschichten dieser ältesten, prosaischen Erzählungen zur Basis, um überzeitlich wertige Lehren zu transportieren oder Aussagen über die Moralvorstellungen einer Epoche durch ihre Interpretationsart zu verdeutlichen. Die belehrenden Geschichten werden in Film und Fernsehen, Bildender Kunst, Theater und musikalischen Theaterformen verarbeitet, wie von Claudio Monteverdi in seiner Oper L‘Orfeo (1607) – und ebenso in unterschiedlichsten, populären Musikrichtungen der Gegenwart, wie sich beispielsweise in dem Lied Icarus (2013) der britischen Indie-Pop-Band Bastille oder in Prometheus (2007) der deutschen Mittelalter-Rock-Band Saltatio Mortis zeigt. Die rezipierenden Werke können dabei in ihrer Nähe zum Ausgangsmythos1 variieren, Leerstellen in der Kohärenz einer Erzählung ausfüllen oder auch sich das Mythos-Personal zu eigen machen, um neue Perspektiven für deren Verständnis zu eröffnen.

Eine Figur, deren Geschichte seit der Antike in Literatur und nicht-literarischen Medien kontinuierlich wiedergegeben und neuinterpretiert wurde, ist Medea. Marianne McDonald beginnt ihren Aufsatz Medea as Politician and Diva. Riding the Dragon into the Future (1997) mit den Worten: „Medea haunts the imagination“.2 Ihre Rezeptionsgeschichte ist so umfangreich wie ihre Interpretation der Literaturwissenschaft kontrastierend. 3 Sie ist die ‚Enchantress from Afar‘4 oder eine ‚Foundation-Heroine‘.5 Sie tritt als Heilerin auf, oder auch „als Furie und Ungeheuer, als die Rächerinnen-Figur per se“,6 wie etwa in der ihr gewidmeten Tragödie von Seneca. Gleichwohl wird sie auch zusammen mit anderen Frauenfiguren genannt, die als böse oder furchterregend konnotiert werden, wie Medusa, Kirke oder den Mänaden,7 denn Medea ist die Frau, die ihre eigenen Kinder getötet hat. Neben dem Kindermord gehören das Leben in der Fremde, der Verrat ihres Manns Jason8 und die besonderen Fähigkeiten von Medea zu den Hauptmerkmalen des Mythos.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Charakterisierung der Figur Medea in verschiedenen Rezeptionswerken des Mythos. Als Vergleichsgrundlage wurden bewusst drei Werke ausgewählt, die sich in Gattung, Entstehungszeit und -ort deutlich voneinander unterscheiden und in ähnlicher Gestaltung einen differenzierten Umgang mit dem Mythosgeschehen üben: Medea (431 v. Chr.)9 von Euripides, Médée (1635, dt. Medea)10 von Pierre Corneille und Medea. Stimmen. (1996)11 von Christa Wolf. Der Fokus der Untersuchung ist es, auf inhaltlicher Ebene zu ergründen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es bei dem Umgang mit Magie in den Vergleichswerken gibt. Dadurch soll eine Antwort auf die Frage gegeben werden, ob sich die Charakterisierung von Medea mit der differenzierten Rolle der Magie oder dem Götterglauben in ihrer Geschichte verändert. In Bezug auf die Ergebnisse des Werkvergleichs soll dann eine knappe Überlegung dahingehend erfolgen, ob bestimmte Ziele bei der Konzeption der Werke mit dem verwendeten Umgang mit Magie verfolgt worden sein könnten.

Aus dieser Fragestellung ergibt sich folgende Gliederung: In einem ersten Schritt wird anhand einschlägiger Einführungen eine Definition des Begriffs 'Mythos' gegeben, sein Ursprung beschrieben und die wichtigsten, als typisch geltenden Ansätze der Rezeption von Mythen kurz genannt und erläutert (Kapitel 2.1). In Kapitel 2.2 soll in Anbetracht des gewählten Analyseschwerpunkt weiterhin knapp auf das Verhältnis vom Mythos mit Magie, Göttern und Göttlichkeit eingegangen werden. Kapitel 3 stellt die Analyse der Vergleichswerke und damit das Zentrum der Arbeit dar. Die Untersuchung beginnt in Kapitel 3.1 mit dem antiken Drama von Euripides. Kapitel 3.2 fokussiert die französische Tragödie von Pierre Corneille und am Schluss erfolgt die kontrastive Betrachtung des Romans von Christa Wolf. In den jeweiligen Analyseteilen sollen zunächst ein paar Details zu den Verfassern und der Entstehung des Werkes gegeben werden. Darauf folgt die Analyse des Umgangs mit Magie und Göttlichkeit im Vergleichswerk mit Rückgriff auf die Zusammenstellung in Kapitel 2.2 und die daran anschließende Interpretation von Medeas Charakter. Im letzten Schritt der Arbeit (Kapitel 4) erfolgt ein knapper Vergleich der erarbeiteten Interpretationskonzepte, der Versuch einer Deutung der wichtigsten Analyseergebnisse und ihrer abschließenden Zusammenfassung mit Blick auf die Leitfragen dieser Arbeit.

2. THEORETISCHE EINFÜHRUNG

2.1 DEFINITION MYTHOS

Der Begriff ‚Mythos‘ hat seinen Ursprung im Griechischen und wird im Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie einfach mit „Erzählung, Fabel [oder] Sage“ übersetzt.12 Diese zunächst mündlich verbreiteten Erzählungen versuchen, eine „vorwissenschaftliche Erklärung und Beschreibung der Lebenswelt“ zu geben, die sich meistens in einem „kosmischen oder übernatürlichen Bezugsrahmen(s)“13 ereignet. Sie sind häufig in Versen verfasst, wobei neben der Dichtung auch „Gattungen wie Epos und Tragödie sich fast ausschließlich mythologischen Erzählungen widmeten“.14

Die Struktur und Handlung von Mythen zeichnet sich durch einige typische Elemente aus. Zu Beginn erfolgt zumeist eine Vorstellung der Charaktere. Dabei stehen nicht nur die körperlichen Merkmale im Mittelpunkt, sondern auch ihre inneren Werte und ihre Fähigkeiten. Die handelnden Personen sind „vielleicht Götter, Göttinnen oder mehrere übernatürliche Wesen, aber oft auch Menschen oder sogar Tiere, die wie Menschen sprechen und handeln“.15 Es wird eine Ausgangssituation geschaffen, woraufhin die Protagonisten in einen Konflikt geraten, welcher im Laufe der Erzählung von diesen gelöst wird.16 Dabei handelt es sich stets um eine je nach Mythos festgelegte Figurenkonstellation in einer bestimmten Handlung, an einem bestimmten Ort, zu einer festen Zeit. Es ist jedoch nicht untypisch, dass sich Namen oder vorkommende Personen in unterschiedlichen Fassungen desselben verändern.17 Mythen bedienen sich weiterhin einer Ausdrucksweise, die auch in Sprichwörtern wiederzuentdecken ist und mit der eine präzise bedeutungsreiche oder belehrende Aussage getroffen wird. Meistens sind sie in widersprüchlichen Varianten, aber grundsätzlich derselben Geschichte vorzufinden und können in eine Reihe ähnlicher Mythen eingeordnet werden.18 Des Öfteren haben sie keinen konkreten Schluss oder Lücken in der Schlussbeschreibung, da sie sich in einem Gefüge stetiger Erzählung mit Verbindungen zu anderen Mythengeschehen befinden.

Thematisch lassen sich unterschiedliche Typen von Mythen kategorisieren, die kennzeichnend für ihre Entstehung sind und auf ihre möglicherweise ursprünglich abgezielte Interpretation hindeuten. Dazu gehören theogonische, kosmogonische und anthropogonische Mythen, die vom Ursprung der Welt, der Götter und der Menschen erzählen, im Gegensatz zu eschatologischen Mythen, die sich mit dem Ende der Welt befassen. Perioden- und Transformationsmythen gelten außerdem als Deutungsmodelle des Geschichtsverlaufs und Legitimationsmythen als Rechtfertigung von Herrschaftsansprüchen, sowie religiöser und gesellschaftlicher Normen.19

Das Verständnis vom Mythos und seiner Deutung variiert je nach Perspektive der betrachtenden wissenschaftlichen Disziplin. Die Forschung der Literaturwissenschaft liefert eine Rezeptionsidee, die sich aufgrund ihrer fachspezifischen Schwerpunktsetzung unweigerlich von denen der Religionswissenschaft oder der Philosophie unterscheidet. In der modernen Literaturwissenschaft nimmt beispielsweise die Frage die Mythenforschung ein, auf welche Art „die Literatur den Mythos vergegenwärtigt und was ihre verschiedenen Formen der Vergegenwärtigung für das Mythos Verständnis“20 bedeuten. Der Ansicht von Roland Barthes vom Mythos als ‚sekundäres, semiologisches System‘21 nach, vermutet die Literaturwissenschaft zudem, dass eine Mythenrezeption „immer ideologisch aufgeladen und somit für einen bestimmten Zeck funktionalisiert wird, der sich im Laufe der Zeit ändert“. 22

2.2 DAS VERHÄLTNIS VON MYTHOS UND GÖTTLICHKEIT

Die Vorstellung von der Existenz anderer Wesen, die „mit eigenem Willen und Wollen den Gang der Dinge in Natur und Geschichte bestimmen“,23 ist in allen Kulturen evolutionär gefestigt. Der Götterglaube „bietet einfache Erklärungen und eröffnet Möglichkeiten des eigenen, menschlichen Handelns, wie es vielerorts im Umgang mit anderen, gerade auch Höhergestellten und Mächtigeren erprobt ist“.24 Im Laufe der ersten Hälfte des ersten Jahrtausends vor Christus gewann in vielen kleinräumigen Kulturen die Darstellung von Göttern in Menschengestalt an Popularität.25 Und gerade die Götter der Griechen und Römer waren in ihrer Projektion „Götter, deren Wirken man spürte“.26

So berichtet der Mythos als Hauptgegenstand griechischer und teilweise römischer Literatur von Einzelschicksalen der Götter, Heroen und Sterblichen, sowie dem Ursprung des Natürlichen und Übernatürlichen.27 Die Götter wurden dabei in verschiedensten Rollen wiedergegeben, etwa als allsehende Weise, als großzügige Retter oder als zornige Schlächter. Sie besuchten Menschen nach Lust und Laune, erschienen „in der Schlacht, halfen bei der Geburt – oder ließen einen Schiffbrüchigen im Stich und ertrinken“.28 Beispiele hierfür sind die Mythen um König Minos und dessen Verlobte, die die Herkunft des Minotaurus erzählen, oder auch die Erzählung von Daphnes Flucht vor Apollon und ihrer Verwandlung in einen Lorbeerbaum.29 Die Menschen entwickelten aber nicht bloß Ideen von dem Handeln der Götter auf Erden und unter den Menschen. Ihre Götter erhielten ein Privatleben, das durch die mündliche Übertragung seinen Weg in das Allgemeinwissen des Volks die sowie die heute noch immer bekannten Mythen fand. Die erhabenen Erschaffer der Welt und Bändiger der Natur berieten sich miteinander, sie stritten, sie erhielten Geschlechter, hatten Liebschaften miteinander oder mit Sterblichen, zeugten Kinder und verschlangen sie wieder.30 Und die Institution des griechischen Theaters bot die Gelegenheit, solches Nachdenken in Traditionen von Dichtung und Gesang öffentlich zu machen.31 Die Homerischen Hymnen waren beispielsweise „Muster, um ganze Götterbiographien zu entwickeln“. 32

[...]


1 Die Formulierungen ‚Ausgangsmythos‘ oder ‚Ursprungsmythos‘ meinen meist die älteste, überlieferte Niederschrift eines Mythos. Es handelt sich nie um die erste Fassung, da durch die zunächst mündliche Weitergabe der Erzählung immer schon eine Bearbeitung der vorherigen Fassung voraussetzt werden kann.

2 Marianne McDonald: Medea as Politician and Diva. Riding the Dragon into the Future. In: James J: Clauss/ Sarah Iles Johnston (Hg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy and Art. New Jersey: Princeton University Press 1997, S. 297-305, hier S. 297.

3 Eine Übersicht die Rezeptionsgeschichte der Medea-Figur findet sich etwa in Cătălina Ene-Onea: Medea der Gegenwart. Formen und Funktionen des Medea-Mythos in literarischen Texten nach 1945 in interkultureller Perspektive. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin 2017, S. 15-26.

4 Vgl. Fritz Graf: Medea, the Enchantress from Afar. Remarks on a Well-Known Myth. In: James J: Clauss/ Sarah Iles Johnston (Hg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literatur e, Philosophy and Art. New Jersey: Princeton University Press 1997, S. 21-43.

5 Vgl. Nita Krevans: Medea as Foundation-Heroine. In: James J: Clauss/ Sarah Iles Johnston (Hg.): Medea. Essays on Medea in Myth, Literature, Philosophy and Art. New Jersey: Prin ceton University Press 1997, S. 71-82.

6 Ene-Onea: Medea der Gegenwart, S. 18.

7 Vgl. Lambert Schneider/ Martina Seifert: Sphinx Amazone Mänade. Bedrohliche Frauenbilder im antiken Mythos. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag GmbH 2010.

8 Verschiedene Rezeptionen weisen verschiedene Schreibweisen für Eigennamen auf. Es wird folgend die Schreibweise des jeweiligen Vergleichswerks für die Analysekapitel verwendet und in der Zusammenfassung eine allgemeingültige Schreibweise gewählt.

9 Das Werk wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Euripides: Medea. Übersetzt und herausgegeben von Paul Dräger. Stuttgart: Reclam 2011 mit dem Kürzel ‚E‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster E: Vers.

10 Das Werk wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Pierre Corneille: Medea. Aus dem Französischen von Edwin Maria Landau. In: Joachim Schondorff (Hg.): Medea. Euripides, Seneca, Corneille, Cherubin, Grillpanzer, Jahnn, Anouilh, Jeffers, Braun. München/Wien: Langen/Müller 1963, S. 113-160 mit dem Kürzel ‚C‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster C: Seite.

11 Das Werk wird hier und nachfolgend nach der Ausgabe Christa Wolf: Medea. Stimmen. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008 mit dem Kürzel ‚W‘ versehen. Es wird zitiert nach dem Muster W: Seite.

12 Anette Simonis: Mythos. In: Ansgar Nünning (Hg.): Metzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie. Ansätze – Personen – Grundbegriffe. 3. akt. Aufl. Stuttgart, Weimar: Metzler 2004, S. 482-483, hier S. 483.

13 Ebd.

14 Katharina Volk: Ovid. Dichter des Exils. Aus dem Englischen von Dieter Prankel. Darmstadt: WBG 2012, S. 67.

15 Barry B. Powell: Einführung in die klassische Mythologie. Mit 26 Abbildungen und Grafiken. Stuttgart/Weimar: Metzler 2009, S. 13.

16 Vgl. Ebd.

17 Beispielsweise gibt es unterschiedliche Fassungen des Mythos von Ikarus und Daedalus, in denen es nicht Pallas ist, die Perdix in ein Rebhun verwandelt, sondern Athene. Oder aber der Neffe von Daedalus wird nicht Perdix genannt, sondern Talon.

18 Vgl. Volk: Ovid, S. 67.

19 Vgl. Stefan Matuschek: Mythos. In: Dieter Burdorf/Christoph Fasbender/Burkhard Moenninghoff (Hg.): Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. 3. neu bearb. Aufl. Stuttgart/ Weimar: Metzler. 2007, S. 524-525, hier S. 525.

20 Ebd., S. 525.

21 Vgl. Roland Barthes: Der Mythos heute. In: Ders.: Mythen des Alltags. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1964, S. 92. Zitiert nach: Laura Cuenca Fernandez: Medea, Penthesilea, Elektra – Frauenfiguren der griechischen Mythologie in der deutschsprachigen Literatur. Magisterarbeit. Düsseldorf: Heinrich -Heine-Universität 2007, S. 1.

22 Laura Cuenca Fernandez: Medea, Penthesilea, Elektra – Frauenfiguren der griechischen Mythologie in der deutschsprachigen Literatur. Magisterarbeit. Düsseldorf: Heinrich-Heine-Universität 2007, S. 1.

23 Ulrike Rüpke/ Jörg Rüpke: Die 101 wichtigsten Fragen. Götter und Mythen der Antike. München: C.H. Beck Ohg 2010, S. 13.

24 Ebd.

25 Vgl. Ebd.

26 Ebd., S. 14.

27 Vgl. Volk: Ovid, S. 67.

28 Rüpke/ Rüpke: Die 101 wichtigsten Fragen, S. 14.

29 Vgl. Volk: Ovid, S. 22, 67.

30 Rüpke/ Rüpke: Die 101 wichtigsten Fragen, S. 14.

31 Ebd., S. 15.

32 Ebd.

Details

Seiten
29
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668924703
ISBN (Buch)
9783668924710
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v463123
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – Germanistik
Note
1,7
Schlagworte
gender mythology medea christa wolf pierre corneille euripides medea euripides magie göttlichkeit antike vergleich charakterisierung

Autor

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Titel: Die Rolle von Magie und Göttlichkeit für die Charakterisierung von "Medea"