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Transnationale Wasserkonflikte am Beispiel des Okavango

Seminararbeit 2017 21 Seiten

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung

Leseprobe

Gliederung:

1. Wasserknappheit als globales Sicherheitsrisiko

2. Was sind Wasserkonflikte? Erklärung anhand zweier Beispiele
2.1 Definition des Begriffs Wasserkonflikt (nach FRÖHLICH 2006: 32f)
2.2 Konflikt um das Nilwasser
2.3 Wasserkonflikte im Nahen Osten – der Jordan als Beispiel
2.4 Vergleich der Konflikte

3. Möglichkeiten der Konfliktvermeidung
3.1 Watershed Management
3.2 OKACOM als regionales Beispiel

4. Beschreibung des Okavango-Einzugsgebiets
4.1 Demographie
4.2 Soziale und politische Verhältnisse
4.3 Klimatische Gegebenheiten
4.4 Geographische Bedingungen
4.5 Hydrologie im Delta

5. Konfliktpotenzial und Konfliktvermeidung im Okavango-Einzugsgebiet

6. Zukunftsperspektiven

7. Literaturverzeichnis

1. Wasserknappheit als globales Sicherheitsrisiko

Einst als Touristenmagnet der iranischen Stadt Isfahan bekannt, verliert die berühmte Brücke Si-o-se Pol, die sich über den Zayandeh spannt, zunehmend an Reiz. Speiste der Fluss früher nahe Parkanlagen und war so voll mit Wasser, dass er von Tretbooten befahren wurde, führt er nun besonders in den wärmsten Monaten kein Wasser mehr. Begründet kann dies vor Allem durch die Nutzung des Wassers für die Versorgung der heiligen Stadt Ghom werden. So wird das Wasser des Zayandeh abgezweigt, um damit die städtische Wasserversorgung dieser Stadt zu gewährleisten. Die Austrocknung des Flussbettes in der Stadt Isfahan wird dabei in Kauf genommen (vgl. LANDWEHR 2016). Handelt es sich hier um einen Nutzungskonflikt auf nationaler Ebene, der so von allen beteiligten Akteuren hingenommen wird, können Nutzungskonflikte auf sub-nationaler Ebene ganz andere Konsequenzen haben. So gab es rezent besonders in der arabischen Welt Konfliktsituation, in denen Kriege um die Ressource Wasser zumindest verbal als Möglichkeit erwogen wurde. Ägypten drohte Äthiopien damit, das im nationalen Selbstverständnis historische Recht auf Wasser mit allen Mitteln zu verteidigen, sollte der Bau des Millenium-Staudamms nicht eingestellt werden. In Jordanien drohte Prinz Hassan im Jahr 2014 damit, dass die Kriege um das Wasser der Region blutiger werden könnten, als der arabische Frühling. Auch in den arabischen Emiraten steigt zunehmend der Bedarf an Wasser, besonders wegen des rasanten Bevölkerungswachstums. Hier äußerte Kronprinz Scheich Mohammed im Jahr 2013, dass Wasser wichtiger als Öl geworden sei. Waren die Chancen für bewaffnete Wasserkonflikte lange Zeit sehr gering, scheinen sie besonders vor dem Hintergrund einer immer weiter zunehmenden Wasserknappheit zu steigen (vgl. GOLDENBERG 2014).

Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Seminararbeit das Phänomen transnationaler Wasserkonflikte und die Gefahr für ein Auftreten solcher Konflikte untersuchen. Dies soll am Beispiel des Okavango geschehen, dessen Einzugsgebiet sich die drei Länder Angola, Botswana und Namibia teilen. Hierzu sollen zunächst exemplarisch zwei langjährige Wasserkonflikte betrachtet und verglichen werden. Daraufhin sollen Möglichkeiten zur Vermeidung von Wasserkonflikten untersucht werden, um diese nach der Beschreibung des Okavango(-Binnendeltas), auf eben dieses Gebiet anzuwenden. Abschließend soll die Gefahr für einen gewaltvollen transnationalen Konflikt im Einzugsgebiet des Okavango anhand von zwei möglichen Zukunftsszenarien versucht werden, einzuschätzen.

2. Was sind Wasserkonflikte? Erklärung anhand zweier Beispiele

Im Folgenden soll zunächst der Begriff Wasserkonflikte definiert werden. Dabei wird sowohl darauf eingegangen, auf welche Arten Wasserkonflikte ausgelöst werden können, als auch auf den Unterschied zwischen Wasserkriegen und Wasserverteilungskonflikten. Dies wird daraufhin mit zwei Praxisbeispielen verdeutlicht. Als Praxisbeispiele wurden aufgrund ihrer Bekanntheit und Präsenz in den Medien die Konflikte um das Nil- und das Jordanwasser gewählt. Zum Abschluss des Kapitels werden beide Konflikte miteinander verglichen.

2.1 Definition des Begriffs Wasserkonflikt (nach FRÖHLICH 2006: 32f)

Grundvoraussetzung für Wasserkonflikte ist Wasserknappheit in einem zu definierenden geographischen Gebiet. Wasserknappheit ist im globalen Kontext auf eine steigende Nachfrage nach Wasser, ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum und eine häufige Übernutzung der Ressource Wasser zurückzuführen. Eingebettet sind Wasserkonflikte in der Regel in übergeordnete Konfliktkontexte, wobei die überlebenswichtige Ressource Wasser häufig zum Ventil dieser Konflikte wird, da sie aufgrund ihrer Unersetzbarkeit für das Leben leicht zu politisieren ist. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Wasserkriegen und Wasserverteilungskonflikten. Bei ersteren handelt es sich um kriegerische Auseinandersetzungen, deren Inhalt Wasser ist. Wasserverteilungskonflikte sind nicht per Definition gewaltvolle Konflikte und können in ihrem Auftreten verschiedenartig gestaltet sein. Ein wichtiges Unterscheidungskriterium ist dabei die geographische Ebene. So kann diese Art von Konflikten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene auftreten. Grundsätzlich gilt, dass zwischenstaatliche Kriege um Wasser auch in Zeiten zunehmenden Wassermangels als eher unwahrscheinlich gelten, da die Nutzung erneuerbarer Ressourcen nicht unmittelbar in Macht umzuwandeln ist und das Kosten-Nutzen-Verhältnis einen Krieg rational nicht rechtfertigt. Konflikte auf regionaler und lokaler Ebene hingegen, zum Beispiel zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen innerhalb eines Landes, sind durchaus möglich und traten in der Vergangenheit mehrfach auf. Dies ist neben der Lebensnotwendigkeit der Ressource Wasser auch damit zu begründen, dass Kontrolle über Wasser mit Kontrolle über das Land verbunden ist. Da in dieser Seminararbeit grenzüberschreitende Wasserkonflikte untersucht werden sollen, wird im Folgenden vergleichend auf zwei rezente transnationale Wasserkonflikte eingegangen.

2.2 Konflikt um das Nilwasser

Im Einzugsgebiet des Nils liegen 11 Staaten1, die 10 % der afrikanischen Landmasse ausmachen, in denen aber 40 % der afrikanischen Bevölkerung leben. Von diesen 40 % leben 70 % im Einzugsgebiet des Nils (EL-FADEL et all. 2003: 107). Direkt abhängig vom Nilwasser waren im Jahr 2007 160.000.000 Menschen, diese Zahl soll sich bis 2025 verdoppeln. Da viele Anrainerstaaten schon heute von häufigen Dürreperioden betroffen sind und alle Anrainerstaaten mit Ausnahme von Ägypten und Kenia zu den 50 ärmsten Staaten der Welt zählen, wird sich die Situation weiter verschärfen (KAMERI-MBOTE 2007: 1). Aufgrund des Zusammenhangs zwischen der Verfügbarkeit von (Nil-)Wasser und wirtschaftlicher Entwicklung ist der Besitz möglichst vieler Wasserrechte in allen Anrainerstaaten von nationalem Interesse. Konfliktpotential birgt dabei besonders das Verhältnis von Ägypten und Äthiopien. So ist Äthiopien durch seine Lage am Oberlauf territorial machtvoll und könnte große Mengen Nilwasser zurückhalten2, Ägypten hingegen ist wirtschaftlich und militärisch stärker und nutzt 90 % des gesamten Nilwassers (vgl. FRÖHLICH 2006: 34). Der Vertrag zwischen Ägypten und dem Sudan aus dem Jahr 1959, welcher beiden Ländern 100 % des Flusswassers rechtlich zusichert, befeuert die Situation zusätzlich, da er den Staaten am Oberlauf eine Wassernutzung grundsätzlich untersagt (vgl. KAMERI-MBOTE 2007: 1ff). Weil Ägypten auf das Wasser aus dem Ausland angewiesen ist, reagiert das Land auf Wassernutzungsvorhaben der Oberlaufstaaten mit militärischen Drohungen. Dies war besonders der Fall, als Äthiopien Staudammprojekte veröffentlichte (vgl. FRÖHLICH 2006: 34).

Dennoch konnte es bis jetzt verhindert werden, dass der Konflikt zwischen Ägypten und Äthiopien um das Nilwasser eskalierte, obwohl Äthiopien an seinen Staudammprojekten festhielt. Die Vermittlung durch Vertreter des Sudan half dabei, eine bewaffnete Auseinandersetzung, trotz des Baus des Renaissance-Staudamms am Oberlauf des Blauen Nils, zu verhindern (vgl. SCHEEN 2015). Dennoch ist die Stimmung in der Region weiterhin angespannt, da schon heute, vor Fertigstellung des Staudamms, das Wasser in Ägypten knapp wird. So warnt die UN vor einer drohenden Krise, wenn keine Lösung auf politischer Ebene möglich ist (vgl. THE ECONOMIST 2016).

2.3 Wasserkonflikte im Nahen Osten – der Jordan als Beispiel

Der Jordan ist eines der bekanntesten und am häufigsten diskutierten Beispiele für Wassernutzungskonflikte. Da der Nahe Osten aufgrund seiner geographischen Lage seit jeher wasserarm ist, sind Verhandlungen um das vorhandene Wasser ein sensibles Thema, das in der Region schon häufig für Konflikte gesorgt hat (vgl. FRÖHLICH 2006: 35). Diskussionen um die Verfügungsrechte über das Jordanwasser gehen dabei bis in die 40er Jahre des 20. Jahrhunderts, genauer gesagt bis zum Ende des Arabisch-Israelischen Krieges 1948 zurück, der eine Verschiebung der Grenzen der Region verursachte (vgl. ALLAN 2002: 262). Eskaliert ist der Konflikt während des Sechstagekrieges, nach welchem alle Wasservorkommen der Region unter israelischer Kontrolle standen. In den Jahren vor diesem Krieg gab es allerdings bereits wiederholt Auseinandersetzungen in der Region um die Ressource Wasser. So plante Israel Jordanwasser in aride Landesteile umzuleiten, während Syrien beispielsweise Wasser der Flüsse Banyas und Hasbani3 zur Bewässerung und Trinkwassergewinnung nutzen wollte. Dies führte während der Jahre 1964-1967 zu wiederholten Bombardements der israelischen Luftwaffe auf Baustellen der syrischen Projekte (vgl. FRÖHLICH 2006: 35).

Der Wassermangel und das Bevölkerungswachstum in der Region haben dazu geführt, dass der Jordan bei seiner Mündung in das Tote Meer nur noch 10 % des Wassers führt, das er noch vor 60 Jahren geführt hat. Sowohl Jordanien als auch Israel übernutzen die Ressource und entnehmen dem Jordan und seinen Zuflüssen so viel Wasser, dass neben sozialen Krisen mit der Austrocknung des Toten Meeres auch eine ökologische Krise droht (vgl. LANDWEHR 2016). Eine Lösung des Konfliktes ist dabei nicht in Sicht. Dies liegt zum einen an der Bedeutung des Wassers für die Region und zum anderen an der Vielfältigkeit der Konflikte. So gibt es neben dem jordanisch-israelischen Konflikt um das Jordanwasser auch noch Konflikte zwischen Israel und Syrien um die Wasservorkommen in den Golanhöhen und mit den Palästinensergebieten gibt es noch eine weitere Konfliktpartei (vgl. FRÖHLICH 2006: 35). Dennoch scheint eine baldige wiederholte militärische Eskalation des Konflikts unwahrscheinlich, so wurde erst in diesem Jahr eine Vereinbarung über die Wasseraufteilung von Israel und Palästina unterzeichnet, die den palästinensischen Gebieten mehr Wasser zusichert (vgl. AL JAZEERA 2017).

2.4 Vergleich der Konflikte

Beide Beispiele zeigen, trotz ihrer unterschiedlichen Umstände, dass Wasserkonflikte, wie in 2.1 beschrieben, in größere soziale und politische Kontexte eingebunden sind und in diesen betrachtet werden müssen (vgl. FRÖHLICH 2006: 32). Im Ressourcenstreit um das Jordanwasser ist dieser Kontext der noch immer ungelöste Konflikt zwischen Israel und Palästina (vgl. ebd.: 36) und im Falle des Nilwassers können dies das starke Bevölkerungswachstum und die Armut der Region sein (vgl. KAMERI-MBOTE 2007: 1). Außerdem spielen die ohnehin schon stattfindenden gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Region, wie zum Beispiel der sudanesische Sezessionskrieg eine Rolle (vgl. FRÖHLICH 2006: 34). Beide Konflikte zeigen aber auch, dass eine dauerhafte kriegerische Auseinandersetzung um Wasser unwahrscheinlich ist, bestehen sie doch schon seit langer Zeit, ohne dass es zu einem Krieg4 gekommen ist. Eine Eskalation ist dennoch nie auszuschließen, wie KAMERI-MBOTE (2007: 1) beschreibt. So sagte bereits 1979 der damalige ägyptische Präsident Anwar Sadat sinngemäß, dass der einzige Grund, der Ägypten in den Krieg treiben kann, die Ressource Wasser ist. Daher gilt es Mechanismen zu finden, um solche Konflikte zu verhindern - besonders in relativ stabilen Regionen, wie dem in dieser Arbeit behandelten Okavango-Binnendelta. Mögliche Lösungsansätze werden daher im nächsten Punkt behandelt.

3. Möglichkeiten der Konfliktvermeidung

Um Konflikten um die Ressource Wasser vorzubeugen, gibt es verschiedene theoretische und praktische Ansätze. Einer davon ist das sogenannte Watershed Management, welches besonders in den USA schon erfolgreich eingesetzt wurde (vgl. KOONTZ & NEWIG 2014: 416). Zum anderen soll die Okavango River Basin Water Comission (OKACOM) als Beispiel für eine transnationale Institution zur Konfliktvermeidung vorgestellt werden. Dieses Beispiel wurde gewählt, da diese Institution im Okavango-Delta aktiv ist, das durch diese Arbeit behandelt wird.

3.1 Watershed Management

Watershed Management meint zunächst lediglich die Verwaltung von Wasserscheiden. Um ein funktionierendes Verwaltungssystem für Wasserscheiden zu generieren, bedarf es guter Governance, effektiven gemeinschaftlichen Regeln und einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der jeweiligen Region (vgl. IMPERIAL 2005: 283). Bei der planvollen Durchführung von Watershed Management, also bei der Errichtung eines systematischen Watershed Management handelt es sich vor Allem um die Errichtung gemeinschaftlicher Verwaltungsstrukturen. Diese schließen öffentliche, private und ehrenamtliche Akteure ein (vgl. KOONTZ & NEWIG 2014: 416f). Da für die Errichtung und den Erhalt solcher Strukturen Kooperationen zwischen unterschiedlichen Akteuren und Gesellschaftsschichten nötig sind, handelt es sich besonders um einen sozialen Prozess, der ein Verständnis der Problematik innerhalb der Bevölkerung voraussetzt. Andererseits ist auch ein Verständnis der beteiligten Interessensvertreter für die Lebensbedingungen der jeweiligen lokalen Bevölkerung notwendig. Dieses gegenseitige Verständnis kann durch den Einsatz von technischen Experten gelingen, wenn eine Vertrauensbasis innerhalb der Bevölkerung aufgebaut wurde und diese in die Entscheidungsfindung mit einbezogen wird (vgl. RHOADS et all. 1999: 306).

Ziel ist es, die Governance in der Verwaltung gemeinsamer Gewässer zu verbessern (vgl. IMPERIAL 2005: 283), indem das Vertrauen und die Kooperation zwischen allen Akteuren gestärkt werden. Ein gegenseitiges Verständnis soll zu gemeinschaftlichen Entscheidungsfindungsprozessen führen. Die Beteiligung von Experten ist dabei im gesamten Prozess von großer Bedeutung. Zunächst ist ihr Know-How nötig um skeptische Akteure zu überzeugen, später wird ihre Expertise benötigt um optimierte Entscheidungen treffen zu können (vgl. RHOADS et all. 1999: 306). Dabei wird Watershed Management aufgrund der starken Einbeziehung der Lokalbevölkerung und lokaler Interessensvertreter den Bottom-Up Ansätzen zugerechnet (vgl. KOONTZ & NEWIG 2014: 418). Die Verbesserung der Governance und Einbeziehung der lokalen Akteure soll dazu dienen, dass Probleme direkter angegangen werden können und so der Schutz der Umwelt als gemeinsames Interesse im Mittelpunkt steht (vgl. IMPERIAL 2005: 283). Die daraus resultierenden Kooperationen können Konflikten vorbeugen (UN 2006: 388).

[...]


1 Anm.: zum Erscheinungszeitpunkt des zitierten Papers waren Südsudan und Sudan noch vereint, daher wurde die Zahl der Staaten in der vorliegenden Seminararbeit angepasst

2 86 % des Wassers fließen aus der äthiopischen Hochebene in den Nil

3 Vereinigen sich später mit dem Fluss Dan in Nordisrael zum Jordan

4 Mit Ausnahme des 6-Tage Krieges, der aufgrund seiner kurzen Dauer aber nicht als dauerhafte kriegerische Auseinandersetzung bezeichnet werden kann

Details

Seiten
21
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668934610
ISBN (Buch)
9783668934627
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v465376
Institution / Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Note
2,0
Schlagworte
transnationale wasserkonflikte beispiel okavango

Autor

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