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Prosoziales Verhalten. Wann und warum helfen Menschen?

Hausarbeit 2015 23 Seiten

Psychologie - Allgemeine Psychologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

2. Begriffserklärung
2.1. Empathie
2.2. Prosoziales Verhalten
2.3. Altruismus

3. Entwicklung des prosozialen Verhaltens
3.1. Biologischer Ansatz
3.1.1. Spiegelneurone als Grundlage für Empathie
3.1.2. Evolutionspsychologische Erklärung
3.2. Lerntheoretischer Ansatz

4. Die Hilfeleistung
4.1. Der Hilfeprozess nach Shalom H. Schwartz
4.2. Hilfestrategien

5. Situative Einflüsse auf das prosoziale Verhalten
5.1. Ausgewählte fördernde Faktoren
5.1.1. Beziehung zwischen Helfer und Betroffenem
5.1.2. Stimmung
5.1.3. Männer- und Frauenrolle
5.1.4. Vorteile prosozialen Verhalten
5.2. Ausgewählte hemmende Faktoren
5.2.1. Zeitdruck
5.2.2. Bystander-Effekt
5.2.3. Lokalität der Notsituation
5.2.4. Risiken und Kosten prosozialen Verhaltens

6. Wie kann prosoziales Verhalten gefördert werden?

7. Quellenangabe

1. Einführung in das Thema

„Freude an der Freude und Leid am Leid des Anderen, das sind die besten Führer der Menschen.“ -Albert Einstein1

Für mich persönlich ist dieses Zitat eine Art Motto für den Umgang mit anderen Menschen. Ich finde es enorm wichtig, die Freude Anderer zu teilen und Mitleid für sie zu empfinden. Das macht für mich einen wesentlichen Bestandteil tiefer zwischenmenschlicher Beziehungen aus. Zudem stellt die Kernaussage des Zitats für mich die Grundlage dar, hilfsbereit zu handeln. Wenn ich das Leid meines Gegenübers spüre, möchte ich etwas dagegen tun. Ich möchte ihm helfen, diese Trauer zu mildern und fühle mich fast schon verpflichtet dazu.

Zunächst schockiert war ich allerdings, als ich die Geschichte von Kitty Genovese zufällig gelesen hatte. Die 28-jährige Amerikanerin wurde im März 1964 in Queens, New York, grausam auf dem Hof ihres Wohnblocks von einem jungen Mann misshandelt und schließlich von ihm getötet. Das Unglaubliche daran ist, dass 37 Zeugen anwesend in diesem Heim waren, die ihre Hilferufe und Schreie gehört haben. Keiner von ihnen kam ihr zu Hilfe oder rief zumindest die Polizei an2. Ich konnte schwer verstehen, wie apathisch jeder Zeuge in dieser Situation war. Natürlich sind die Bewohner geschockt und verängstigt bei einer solchen Gewalttat. Die Angst um ihr eigenes Leben muss sie gelähmt haben und Hilflosigkeit hervorgerufen haben. Trotz allem konnte ich mir nicht erklären, warum niemand in dieser halben Stunde voller Schmerzensschreie des Opfers einen anonymen Anruf bei der Polizei tätigen konnte, der den Mord verhindern hätte können. Aber nicht nur meine Aufmerksamkeit wurde geweckt, der Mordfall Kitty Genovese „became an American obsession“3 (übersetzt: wurde eine amerikanische Besessenheit). Viele Theorien wurden aufgestellt und Experimente durchgeführt, um Erklärungsansätze für das passive Verhalten der Beobachter zu finden. Dieses gesellschaftliche Phänomen wird als Bystander-Effekt verstanden und ist nun nach Miss Genovese benannt worden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2, Kitty Genovese

Der Artikel über die Gewalttat hat bei mir großes Interesse geweckt, mich genauer mit dem Thema Helfen bzw. prosozialem Verhalten zu beschäftigen. Nicht nur die hemmenden Einflussfaktoren auf eine Hilfsaktion sind dabei sehr interessant, wie etwa bei den New Yorker Bewohnern, sondern auch die Ursachen für hilfreiches Verhalten. Zudem stellte sich mir die Frage, ob wir nur aufgrund unserer Erziehung und eigener Wertvorstellungen Hilfsbereitschaft zeigen.

In dieser Hausarbeit werde ich zunächst die Begriffe Empathie, prosoziales Verhalten und Altruismus erklären und sie voneinander abgrenzen, um eine Basis für die Beantwortung der Fragestellung, wann und warum Menschen helfen, zu finden. Danach möchte ich weiter auf verschiedene Ansätze des Entstehens von prosozialem Verhalten eingehen. Das Hilfeverhalten und den Prozess vom Wahrnehmen einer Situation bis hin zu einer konkreten Aktion wird daraufhin folgen. Dieser Prozess ist dabei immer abhängig von verschiedensten Einflüssen. Im letzten Teil der Hausarbeit möchte ich Untersuchungen und Tests über spezielle fördernde und hemmende Einflüsse für prosoziales Verhalten betrachten. Im Gesamten möchte ich somit Ansätze herausarbeiten, wann und warum wir helfen bzw. manchmal nicht helfen.

2. Begriffserklärung

2.1. Empathie

Der DUDEN beschreibt Empathie als „Fähigkeit, sich andere hineinzuversetzen“4. Empathische Menschen können also die Freude, den Ärger oder ähnliche Gefühle anderer Menschen miterleben. Sie können sich in die Lage dieser Menschen reinversetzen, was einen kognitiven Prozess und die Fähigkeit dazu voraussetzt, und nehmen gefühlsmäßig Anteil daran. Dadurch kann oft Mitleid mit der betroffenen Person entstehen, das aus diesen empathischen Empfindungen resultiert. Ebenso kann zu starke Erregung durch Empathie auch in Distress enden. Distress ist eine affektive Reaktion, zu deutsch: negativer Stress. Er entsteht beim Erleben der Situation durch selbstbezogene negative Reaktionen wie Ängstlichkeit und Anspannung oder durch ein eigenes Hilflosigkeitsgefühl5.

Empathie kann als prozesshaftes Geschehen gedeutet werden. Zunächst wird eine Situation wahrgenommen und bewertet. Das führt zu einer kognitiven und affektiven Reaktion im Beobachter. Dadurch können die verschiedensten Verhaltensweisen in ihm ausgelöst werden. Er könnte durch den bereits erwähnten Distress versuchen, das eigene Unwohlsein zu beenden. Der Beobachter könnte aber auch versuchen, der Person in der misslichen Lage zu helfen, was als prosoziales Verhalten bezeichnet wird.

2.2. Prosoziales Verhalten

Prosoziales Verhalten ist ein willentliches Verhalten, das einen Nutzen für den Hilfeempfänger erzielen möchte. Diese Handlungen werden dadurch von der Gesellschaft positiv angesehen6. Das Verhalten ist pflichtbewusst und verantwortungsvoll, allerdings nicht durch berufliche Verpflichtungen begründet sondern geschieht freiwillig7.

Prosoziales Verhalten kann in 3 Formen unterteilt werden: Helfen, Teilen und Kooperieren8. Teilen lässt sich von Helfen insoweit abgrenzen, als dass es hier keiner Notlage einer anderen Person bedarf. Bei einer Kooperation ist der Nutzen der Handlung stärker wechselseitig ausgeprägt als beim Helfen. Helfen kann zusätzlich durch die Art der Notlage des Hilfeempfängers unterschieden werden. Zum einen kann sich der Rezipient in einer Notlage befinden ohne emotionale Komponente. Prosoziales Verhalten könnte dabei beispielsweise Unterstützung bei der Bewältigung einer körperlichen Aufgabe sein. Zum anderen kann sich der Rezipient in einer emotionalen Notlage befinden, wobei er beispielsweise Schmerz oder Trauer empfindet9.

2.3. Altruismus

Altruismus kann als Steigerung prosozialen Verhaltens gesehen werden. DUDEN definiert diese Art von Hilfsbereitschaft als „Selbstlosigkeit“10. Dieses Element der Uneigennützigkeit wird bei prosozialem Verhalten nicht beachtet, ausschlaggebend ist allein der Nutzen des Hilfeempfängers. Dass der Helfer aber beispielsweise auch auf soziale Anerkennung durch seine Tat aus ist, bleibt für jene Definition irrelevant. Bei altruistischem Handeln hat die Selbstlosigkeit allerdings fundamentalen Charakter, da der Helfer die Perspektive der notleidenden Person komplett einnimmt, nicht eigennützig handelt und somit auch nicht auf Reziprozität (Gegenseitigkeit) bestehen könnte11.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3, Abgrenzung der Begriffe

Zusammenfassend kann hier gesagt werden, dass Empathie eine Vorstufe zu prosozialem Verhalten sein kann. Da im Rahmen dieser Hausarbeit prosoziales Verhalten nur in Form von Helfen betrachtet werden soll, verwende ich den Begriff hilfreiches Verhalten in gleicher Bedeutung. Wichtig ist jedoch die Feststellung, dass hilfreiches Verhalten auch altruistisch begründet sein kann.

Da eben erwähnt wurde, dass Empathie nur eine von mehreren Voraussetzungen für prosoziales Verhalten ist, stellt sich nun die Frage, wie dieses Verhalten außerdem entsteht. Im folgenden Abschnitt gehe ich auf zwei Ansätze, den biologischen und den lerntheoretischen, für die Entwicklung prosozialen Verhaltens ein.

3. Entwicklung von prosozialem Verhalten

3.1. Biologischer Ansatz

3.1.1. Spiegelneurone als Grundlage für Empathie

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Voraussetzung für Empathie jeder Mensch seit seiner Geburt besitzt. Diese Entdeckung machten italienische Physiologen 1996, als sie Versuche mit Schimpansen durchführten. Ihnen fiel auf, dass bestimmte Nervenzellen nicht nur beim Ausführen einer Aktion sondern auch beim Beobachten derselben Handlung gleichermaßen aktiv sind. Sie spiegeln also das Gesehene, weshalb sie daraufhin von den Forschern als Spiegelneurone bezeichnet wurden. Der Mensch besitzt diese Nervenzellen ebenfalls seit seiner Geburt. Sie sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass wir beim Anblick einer gähnenden Person angesteckt werden und ebenfalls gähnen müssen. Unser Gehirn nimmt sofort die Bewegungen unseres Gegenübers auf und entwickelt ein Spiegelbild. Diesen Prozess nehmen wir nicht wahr, die Spiegelneurone veranlassen uns jedoch zu derselben Handlung.

Ebenso entstehen empathische Gefühle, die zunächst nichts anderes als eine übertragene Empfindung sind. Allerdings können wir uns auch weigern, eine Emotion zu spiegeln. Wenn wir zu verschlossen sind oder wir uns mit anderen starken Gefühlen in uns beschäftigen, wird eine Spiegelung verhindert. Auch unser Verstand kann eine Spiegelung blockieren. Wir können zwar eine lächelnde Person wahrnehmen, uns aber von ihr distanzieren und eben nicht zurücklächeln12.

Das bedeutet, dass Spiegelneurone die biologische Basis für Empathie schaffen, wir die Spiegelung aber vereinzelt verhindern können. Als alleiniger Erklärungsansatz für Empathie und daraus resultierendes prosoziales Verhalten reicht das also nicht aus.

3.1.2. Evolutionspsychologische Erklärung

Ausgehend von der Erkenntnis über die Wirkung von Spiegelneuronen kann nun auch die Vermutung angestellt werden, dass es in uns Menschen eine, möglicherweise angeborene Tendenz, gibt, anderen zu helfen. Tatsächlich wurde oft Charles Darwins Evolutionstheorie survival of the fittest für Forschungen darüber herangezogen. Diese Theorie besagt, dass immer nur das bestangepasste Wesen an seine Umwelt überleben kann und wird. Höheres Ziel dabei ist also, die Gene der Überlebenden weiterzugeben. Dies widerspricht aber der Annahme einer angeborenen Hilfsbereitschaft. Denn warum sollte ein sehr gut angepasstes Wesen einem minderangepassten helfen und somit dessen Chance auf Überleben vergrößern?

Es wurde festgestellt, dass prosoziales Verhalten gegenüber Blutsverwandten sehr häufig auftritt. Je enger die Familienbeziehung, je näher der Verwandtschaftsgrad, desto eher wurde Hilfe geleistet. Der Hilfeleister stellt dadurch das Überleben seiner eigenen, bereits weitergegebenen, Gene sicher. Wir Menschen helfen normalerweise aber nicht ausschließlich unseren eigenen Familienmitgliedern. Auch bei Freunden oder Arbeitskollegen verhalten wir uns prosozial, wenn wir ihnen beispielsweise bei einem Problem zur Seite stehen und helfen. Dies tun wir evolutionspsychologisch gesehen ebenfalls, um unsere Gene zu schützen. Wir erwarten nach der prosozialen Handlung nämlich eine Gegenseitigkeit. Der Hilfeempfänger soll auch uns helfen, sobald wir (und unsere Gene) Bedarf haben. In der Fachterminologie wird diese Erwartungshaltung auch antizipierte Reziprozität genannt13.

Schließlich belegen Zwillingsstudien diese Theorien einer genetischen Verankerung von Hilfsbereitschaft: Eineiige Zwillinge wurden unabhängig voneinander gleichen Situationen ausgesetzt und ihre Hilfsbereitschaft beobachtet. Es wurde festgestellt, dass sie fast gleichartig handeln. Durch ihr identisches Erbgut kann somit bewiesen werden, dass hilfreiches Verhalten zu einem Teil genetisch bedingt ist.

In der Konsequenz müssten wir also immer und überall prosozial agieren, sobald Bedarf entsteht. Das tun wir aber nicht. Außerdem gestaltet sich eine Hilfeleistung nicht wie eine Art Reflex sondern wird durchdacht14. Eine rein biologische Erklärung reicht daher noch nicht aus, um die Entstehung prosozialen Verhaltens befriedigend darzustellen.

3.2. Lerntheoretischer Ansatz

Wie eben erwähnt, tragen wir bereits die Grundvoraussetzungen für prosoziales Verhalten genetisch in unserem Körper. Völlig unabhängig davon ist aber die Art und Weise, wie wir unsere potentielle Hilfsbereitschaft ausleben und einzusetzen wissen. Daher müssen wir dieses Wissen anders erfahren.

Bereits im Kleinkindalter lernen wir das prosoziale Verhalten Helfen anhand von Beobachtungen. Vor allem unsere Bezugspersonen wie etwa Eltern, Großeltern und Erzieher im Kindergarten spielen dabei eine wichtige Rolle. Kinder registrieren deren Reaktion auf die Notlage einer anderen Person. Sie beobachten die Hilfeleistung und lernen dadurch mögliche Verhaltensweisen durch Nachahmung15. Zudem lernen sie, die Bedürfnisse anderer zu bemerken und verstehen16. Auch bei einem Streit lernen Kinder bald, dass sie nicht nur der Urheber dafür sein können sondern auch ein Schlichter. Die Bezugspersonen müssen dabei die Situation emotional und kognitiv mit den Kindern besprechen und bearbeiten. Durch diese enge Auseinandersetzung lernen Kinder, ihr Handeln zu reflektieren und Lösungen zu finden. Sobald diese gelingen, stärkt das ihr Selbstwertgefühl und führt zu Grundstrukturen prosozialen Verhaltens17.

4. Die Hilfeleistung

4.1. Der Hilfeprozess nach Shalom H. Schwartz

Der Sozialpsychologe Shalom H. Schwartz begründete 1981 ein Prozessmodell des Hilfeverhaltens. Er stellt in seinen vier Phasen dar, dass Helfen keine reflexartige Handlung ist, sondern ein kognitiver Prozess18.

1. Aufmerksamkeit

Zunächst muss die Situation eines Betroffenen wahrgenommen werden und als Notlage interpretiert werden. Notsituationen können sich vielfältig und meist unerwartet ereignen, ihnen ist allen eine Bedrohung des Lebens oder des Wohlbefindens inne. Dadurch entsteht die Schwierigkeit, dass der Hilfeleister spontan agieren muss und sich kaum auf die Intervention vorbereiten kann. Somit kann ein Gefühl der Verunsicherung oder Belastung entstehen. Der Hilfeleister muss nun unter Stressgefühlen auch seine eigenen Kompetenzen für die Hilfeleistung einschätzen19.

2. Motivierung zum eigenen Eingreifen

Fällt die Einschätzung seiner Fähigkeiten positiv aus, befindet sich der potentielle Hilfeleister in einer Phase der Motivierung. Er fühlt sich jetzt verpflichtet, dem Betroffenen zu helfen und sammelt seine Erfahrungen und sein Können, um die Notlage zu beseitigen. Auch soziale Normen und eigene Wertvorstellungen spielen in diese Phase mit ein20. Trotzdem entscheidet schließlich eine Kosten-Nutzen-Analyse, ob er helfen wird.

3. Bewertung oder antizipatorische Erwartung

In der Kosten-Nutzen-Analyse werden gedanklich verschiedene Handlungsmöglichkeiten durchgegangen und wahrscheinliche Konsequenzen voneinander abgewägt. Der potentielle Helfer muss sich zwischen Kosten der Hilfe und Kosten der Nichthilfe entscheiden. Kosten der Nichthilfe umfassen alle negativen Konsequenzen einer unterlassenen Hilfeleistung. Das können beispielsweise Gewissensbisse oder sogar Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften sein21. Die Kosten der Hilfe sind dagegen beispielsweise Zeitverlust oder Stress durch die Hilfeleistung. Nutzen wiederum können ein gutes Gefühl und die Dankbarkeit des Betroffenen sein. Ist der Nutzen also hoch, steht einer Hilfeleistung nichts mehr im Wege. Sind Nutzen und Kosten im Gleichgewicht, entscheiden persönliche Gründe das weitere Verhalten des Beobachters. Überwiegen die Kosten aber eindeutig, ist eine Hilfeleistung sehr gering und der Beobachter agiert nicht. Er lässt den Betroffenen in seiner Hilfelage.

Bei einer unterlassenen Hilfeleistung verleugnet der Beobachter die Not oder definiert die Situation neu. Er empfindet den Zustand seines Gegenübers nicht mehr als hilfebedürftig und/oder sieht sich auch nicht mehr in der Verantwortung, zu handeln22. Seine zuvor überlegten Strategien verleugnet er in der Effizienz und Effektivität23.

4. Reaktionsschritt

Nun ist sich der Beobachter seiner Handlung sicher. Entweder ignoriert und verleugnet er die Notsituation oder kommt dem Betroffenen zu Hilfe24.

Um die Bedeutung der Kosten-Nutzen-Analyse zu betonen und die Entscheidungsfindung zusammenzufassen, sei hier zusätzlich ein Modell von Piliavin, Dovidio, Gaertner und Clark aus demselben Jahr angeführt. Das Modell vergleicht die Kosten der Nichthilfe mit denen der direkten Hilfe und wägt diese voneinander ab. Als Ergebnis nennt das Modell die wahrscheinlich Entscheidung der potentiellen Helfer.

[...]


1 http://www.einsteinjahr.de/page_2896.html

2 Vgl. http://www2.southeastern.edu/Academics/Faculty/scraig/gansberg.html

3 Vgl. http://www.newyorker.com/magazine/2014/03/10/a-call-for-help

4 DUDEN, 200122, S.337

5 Vgl. FRIEDLMEIER, 1993, S.36

6 Vgl. www.students.uni-marburg.de

7 Vgl. www.uni_bielefeld.de/psychologie/ae/AEO5/LEHRE/Grau/Folien8.pdf

8 Vgl. FRIEDLMEIER, 1993, S.40f.

9 Vgl. FRIEDLMEIER, 1993, S. 39ff.

10 DUDEN, 200122, S.156

11 Vgl. www.uni_bielefeld.de/psychologie/ae/AEO5/LEHRE/Grau/Folien8.pdf

12 Vgl. http://www.planet-wissen.de/natur_technik/forschungszweige/spiegelneuronen/

13 Vgl. MEDER, 2015, Folie 25ff.

14 Vgl. FRIEDLMEIER, 1993, S. 42

15 Vgl. www.students.uni-marburg.de

16 Vgl. BIERHOFF, 2010, S.47 ff.

17 Vgl. http://gebauer-karl.de/kindheitsmuster-empathie-wie-kinder-pro-soziales-verhalten-lernen/

18 Vgl. http://publications.rwth-aachen.de/record/50044/files/Huth_Radoslaw.pdf

19 Vgl. BIERHOFF, 2010, S.130ff.

20 Vgl. http://publications.rwth-aachen.de/record/50044/files/Huth_Radoslaw.pdf

21 Vgl. BIERHOFF, 2010, S.126

22 Vgl. http://publications.rwth-aachen.de/record/50044/files/Huth_Radoslaw.pdf

23 Vgl. FRIEDLMEIER, 1993, S.43

24 Vgl. http://publications.rwth-aachen.de/record/50044/files/Huth_Radoslaw.pdf

Details

Seiten
23
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783668925199
ISBN (Buch)
9783668925205
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v465725
Note
2,1
Schlagworte
prosoziales verhalten helfen altruismus

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Titel: Prosoziales Verhalten. Wann und warum helfen Menschen?