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Meilensteine der Wissenschaftstheorie. Was sind die Unterschiede der Quantitativen und Qualitativen Forschung?

Hausarbeit 2017 11 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Grundlagen des theoretischen Forschungstriebes

3.Untersuchungsmodell als Darstellung der wissenschaftlichen Datenmatrix
3.1 Bedingungsrahmen der quantitativen Forschung
3.2 Qualitative Interpretation in Dialektik der Wissenschaft

4.Der „kritische Geist“ der Theorien und Hypothesen – oder Quantität vs. Qualität

5.Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Das unauslösliche und auch allergrößte Bedürfnis der Menschheit betrifft das Streben nach Wissen. Eva und Adam waren wahrhaftig die Pioniere auf diesem Terrain; dies ist auch heutzutage noch der aktuelle Stand bezüglich der Wissensaneignung bzw. Wissbegierde. Durch das Wissen gewinnen die Menschen ein intersubjektives Erkenntnissystem; dieses ist mit der Definition der Wissenschaft eng verbunden. Dieser Prozess ist allerding nicht nur zum Rezipieren geprägt, sondern auch von der sozialen Praxis. Inwieweit diese Herangehensweisen miteinander kooperativ und/oder kontrovers gestellt sind, ist in dieser Arbeit untersucht worden.

Jede Wissenschaft hat eine gewisse theoretische Aufgabenstellung; anders formuliert, eine Wissenschaftstheorie. Dies scheint etwas ambivalent zu sein: eine Wissenschaft, die sich selbst als Objekt betrachtet und untersucht. Dennoch existiert curricular betrachtet in gemeinsamer Touchpoint, der die Wissenschaftstheorie selbstreflexiv und disziplinübergreifend erklärt. Der geschärfte Blick wird demzufolge auf diesen Zusammenhang im Punkt 2 der vorliegenden Arbeit gelenkt, um festzustellen zu können, dass die Wissenschaftsregeln durch elaborierte Methoden funktionieren, deren graduelle Unterschiede zu Fundamentaldebatten in der Wissenschaftstheorie führen. Der Einblick in diese Untersuchungsmodelle, die sich als quantitativ und qualitativ bezeichnen, lässt den Eindruck entstehen, dass 1) die Substanz und die Methode des Faches gar nicht so isoliert voneinander sind; 2) die Meinungsverschiedenheiten der qualitativen und quantitativen Apologeten könnten sich sogar zu einem positiven Nebeneffekt entwickeln. Die naturwissenschaftlichen Traditionen stellen das menschliche Handeln und somit das ganze sozialwissenschaftliche System in den Schatten, weil sie dem natürlichen Ursache-/Wirkung- Prinzip unterliegen; sie lassen sich somit wissenschaftlich vorhersagen im Gegensatz zu den Sozialwissenschaftlichen Errungenschaften, bei denen der Mensch als Hauptakteur zielabsichtlich handelt. Daraus wird ersichtlich, dass sich erst bei mehrfachen Beobachtungen eine gewisse Systematik herauskristallisieren lässt. Diese diverse Matrix verlangt diverse Forschungsmethoden in ihrem System; diese versprechen jedoch keine hundertprozentige Verifizierung, aber eine Falsifizierung! Dies unterliegt, gemäß der Feststellung für diese Arbeit, einem wissenschaftlichen Aspekt.

Die wissenschaftliche Gemeinde positioniert sich aufgrund mehrerer Denkschulen mit konträren und zersplitterten Geistesrichtungen; ein Muss in diesem spezifischen Gebiet ist also, dass der Mensch im Besitz seines kritischen Geistes ist, da die Wissenschaftskultur keine verfälschten Sachanalysen duldet. In diesem Kontext der offensichtlichen Wissenschaftsproblematik werden die Unterschiede der qualitativen und quantitativen Forschungsrichtung in der gegebenen Arbeit klarer definiert und strukturiert, mit folgenden Fragenstellungen: Welche konkreten Einsatzbereiche erweisen sich als angemessenes Fundament für das statistische Auswerten und Inhaltsanalyse? Welche unterliegen den empirischen Kompetenzen? Diese werden in dieser Arbeit schrittweise erläutert.

2. Grundlagen des theoretischen Forschungstriebes

Die menschliche Neugierde gilt als eine unvermeidliche Grundlage für den sozialen Progress; Unser Bewusstsein ist geprägt von der Umgebung, in der wir uns befinden, es erkennt die soziale Wahrheit an, versucht aber dennoch vehement, eine universelle Antwort auf alle philosophischen Fragen zu erhalten.

Jeder Wissenschaftszweig verfügt über ein Objekt des Forschens: die Theorie; dieses ist mit einer Disziplinübergreifenden Rolle besetzt. Gleichzeitig versucht sich die Theorie selbst zu definieren, scheitert jedoch bei diesem Versuch, da es diesbezüglich keinen Begriff für eine gelungene bzw. allgemein befriedigende Definition gibt. Wie erklärt sich dieses ambivalente Phänomen? Um diese Frage zu klären, müssen erst mal die naturwissenschaftlichen Traditionen mit ihrem Bezug zur Sozialwissenschaft unter die Lupe genommen werden.

In den letzten fünf Jahrhunderten stellte ein naturgesetzliches Konzept sein Ursache-/Wirkung- Prinzip fest. Der permanente Zuwachs an mathematischen Theoriesystemen unterstützte die Naturwissenschaftler bei Ihren Forschungsarbeiten, beispielsweise bei der Prognose der Planetenkonstellation in unserem Sonnensystem. Es ist aber keinesfalls nur eine bloße Fixierung der Naturgesetze per se, zum Beispiel in Bezug auf die mittlerweile erzielten medizinischen Erfolge, die auf den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Man kann heutzutage absolut sicher sagen, dass die naturwissenschaftlichen Traditionen das menschliche Handeln und somit die sozialwissenschaftlichen Grundlagen geschickt überschattet haben. Die ökonomischen Theorien brauchen Algorithmen, um die wissenschaftliche Problemdarstellung erforschen und entschlüsseln zu können.; hierzu fehlen jedoch klare Rezepte. Das menschliche Tun unterliegt dem Ursache-/Wirkung-Prinzip aufgrund seiner zielbezogenen Orientierung nicht komplett, diese lässt sich schlecht voraussehen. Diese Tatsache hat möglicherweise die ersten Impulse für die kausale

Denkhaltung in der wissenschaftlichen Theorie gegeben und zersplitterte sie in diverse Denkrichtungen; vom kritischen Rationalismus und der kritischen Theorie bis hin zur Wertfreiheit und zum Positivismus Streit. Die „schlauen Köpfe“ der Wissenschaftler haben sich vor allem mit der Separation der objektiven Tatsachen der subjektiven Beurteilungen beschäftigt, da die subjektive Meinung nicht mit der Wissenschaft zu tun hat. Aufgrund der philosophischen Sichtweise lässt sich vermuten, dass sich solch eine Subjektivität eher aus den persönlichen Zielressourcen ergibt.

Das liegt an der menschlichen Natur und fordert geradezu, neue Forschungswege zu suchen und diese vor allem voneinander (je nach dem Einsatzgebiet) trennen zu können. Die Fragestellung lautet: Wie kann es sein, dass die Wissenschaftstheorie sich selbst nicht vollkommen definieren kann, aber dennoch die anderen Diziplinarten durchaus klar ausführt? Das Fundament der Wissenschaftstheorie besteht darin, ein gewisses Erkenntnissystem zu schaffen und auf dieser Basis Methoden zu konzipieren; dies hat a priori eine intersubjektive Natur, das heißt; es regelt die Erkenntnisgewinnung und überträgt sich zwischen den Objekten bzw. Subjekten auf eine Unpersönliche Weise. Unter dieser Bedingung wird die soziale Korrelation erreicht, um auf der Subjektiven Eben agieren zu können. Und genau daran ist bisher das ungelöste soziale Problem festzumachen.

Die Wissenschaft ist immer noch, trotz des enormen Progresses der Menschheit, mit vielen offenen Fragen belegt. Es ist auch unklar, ob die Fragen überhaupt gelöst werden können. Nur eins lässt sich ganz sicher in diesem Kapitel herausstellen; solch eine Präsentation der Tatsachen bewirkt ein großes Interesse an den Forschungsgegenständen der Wissenschaft und bietet eine Möglichkeitsvielfalt, die neuen Erkenntniswege und Untersuchungsmethoden-Mechanismen zu entdecken und zu erkennen. Demnach können die Arbeitsschritte der Wissenschaftstheorie besser realisiert und verstanden werden – selbstverständlich mit einer Menge Subjektivität. Aber diese Meilensteine – Methode der Forschung - sollen näher an die soziale Realität heranführen und an das, was als „soziales Wissen“ bezeichnet wird. Mit diesen bescheidenen Absichten wird auf den nächsten Themenpunkt der Arbeit über zwei Hauptrichtungen in der Forschung – die qualitativen und quantitativen Methoden betreffend - -eingegangen.

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Details

Seiten
11
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783668945722
ISBN (Buch)
9783668945739
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v468265
Institution / Hochschule
Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn – Internationale Hochschule
Note
1,5
Schlagworte
Forschung Qualitative und Quantitative Methoden

Autor

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Titel: Meilensteine der Wissenschaftstheorie. Was sind die Unterschiede der Quantitativen und Qualitativen Forschung?