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Die politische Situation Kroatiens bei der Auflösung des Vielvölkerstaates Jugoslawien

Facharbeit (Schule) 2016 31 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitiiiig

2 Steigender Nationalismus in Jugoslawien und der Aufstieg Milosevics

3 Wahlen in Kroatien und die Folgen
3.1 Aufstande in Knin
3.2 „Baumstammrevolution“

4 Bewaffnung Kroatiens fur den Krieg und die Folgen
4.1 ZusammentreffenMUosevic und Tudjman
4.2 Erste Intervention der JVA in Kroatien
4.3 Ausschreitungen im Nationalpark Plitvice
4.4 Blutvergiefien in Borovo Selo

5 Unabhangigkeitserklarung Kroatiens und die Konsequenzen
5.1 EG schreitet zum l.Mal ein

6 Ausbruch des Krieges
6.1 Friedensversuche Carringtons im September
6.2 Angriff auf die Hauptstadt
6.3 Massaker von Vukovar und Borovo Naselje
6.4 Angriff auf Dubrovnik und Osijek
6.5 Stationierung der UNO-Truppen in Kroatien

7 Bosnisch-kroatischerKrieg
7.1 Vance-Owen Plan
7.2 AbkommenvonWashington
7.3 Plan der Kontaktgruppe

8 MilitarischeOperationenl
8.1 Z4-Plan
8.2 Operation Blitz
8.3 Operation Sturm
8.4 OperationMaestral

9 AbkommenvonErdut
9.1 Abkommen von Dayton

10 Schluss

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abstract

Meine vorwissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Thema „Die politische Situation Kroatiens bei der Auflosung des Vielvolkerstaates Jugoslawien“. Dieses Thema soil Lesern Klarheit uber das heiB diskutierte Thema des Jugoslawienkrieges im Zeitraum 1989-95 bringen und uber die hart erkampfte Souveranitat Kroatiens informieren. Ich habe mich in dieser Arbeit mit Kroatiens schwierigem Weg in die Unabhangigkeit und dem darauffolgenden Krieg und dessen Folgen befasst. Fragen, weshalb Jugoslawien zerfallen ist, wieso sich Kroatien aus dem Vielvolkerstaat loslosen wollte und weshalb es in Kroatien zum blutigen Krieg kam und in Slowenien nicht, haben mich mein ganzes Leben beschaftigt und aus diesem Grund beantworte ich diese in meiner Arbeit. AuBerdem beinhaltet diese Arbeit auch den kroatisch-bosnischen Krieg und die militarischen Operationen, welche zur Ruckgewinnung von Gebieten durchgefuhrt wurden.

Fur diese Arbeit wurde ausschlieBlich die literarische Methode verwendet. Dadurch wurde auch immer richtig und angefuhrt zitiert.

Vorwort

Nachdem ich selbst kroatischen Migrationshintergrund besitze und meine gesamte Familie im Jugoslawienkrieg und dessen Folgen wie Flucht involviert war, hat mich dieses Thema mein ganzes Leben lang interessiert und verfolgt. Aus diesem Grund habe ich mich fur dieses Thema entschieden. AuBerdem bin ich der Meinung, dass man uber die Geschichte seines Herkunftslandes und die Lebensverhaltnisse seiner Eltem und Vorfahren informiert sein sollte. Daruber hinaus bin ich mit diesem Thema aufgewachsen und ich habe in meinen jungen Jahren nicht viel davon mitbekommen beziehungsweise nur erzahlt bekommen, da diese Geschichten nicht fur Kinderohren geeignet waren. Deswegen war der Drang davon zu erfahren umso groBer und somit entschied ich mich mit meinem Vorwissen diese vorwissenschaftliche Arbeit zu schreiben.

AbschlieBend mochte ich mich bei meiner Familie und besonders bei meinen Eltern bedanken. Meinem Vater danke ich fur seine Bereitschaft und seine Geschichten vom Jugoslawienkrieg, die mich zum Verfassen dieser Arbeit angeregt haben. Ich danke meiner Mutter, sowie meiner Schwester fur ihre Motivation wahrend des Schreibens meiner vorwissenschaftlichen Arbeit und ihren personlichen Erfahrungen, von denen sie mich Teil gelassen haben.

Ein ganz besonderes Dankeschon geht an meinem VWA Betreuer welcher trotz seiner gesundheitlichen Probleme immer ein offenes Ohr hatte und mich tatkraftig unterstutzt hat. Wien,amll.l.2016 MartinaMilosic

1 Einleitung

Nach dem 1. Weltkrieg 1918 und somit dem Zerfall Osterreichs-Ungarn, wurde das Konig- reich der Serben, Kroaten und Slowenen geschaffen, kurz SHS Staat genannt, und war unter der Herrschaft von der Familie Karadjordjevic bekannt. Auch unter ihrer Herrschaft hatte das Land mit vielen Problemen (GroBserbische Ziele,..) zu kampfen. 1929 wurde der Staat in Jugoslawien umbenannt.

Im Jahr 1945 nach dem 2. Weltkrieg kam Tito an die Macht und war bei den meisten Men- schen beliebt und eine Ikone, deshalb traf es die Bevolkerung stark, als er im Jahre 1980 starb. Zu Recht, denn nach Titos Tod suchte man vergeblich nach einem neuen Prasidenten. Es fehlte ein neuer Herrscher, der alles unter Kontrolle hielt und somit war das Chaos schon vorprogrammiert.

2 Steigender Nationalisms in Jugoslawien und der Aufstieg Milosevics

Nach Titos Tod verscharfte sich die Lage in Jugoslawien und der Nationalisms stieg dras- tisch an. Die Ersten, die ihren Nationalismus zum Vorschein brachten, waren die Kosovo- Albaner. Die Folge waren Aufstande in Pristina im April 1981 zwischen im Kosovo lebenden Serben und Albanem, welche sich in der Folge verheerend auswirkten. Von den Albanern wurde die Loslosung von Serbien und die Errichtung eines eigenstandigen Staates gefordert. Dieser Nationalismus ware unter Titos Herrschaft hart unterdruckt worden.

Auch das im Jahr 1986 veroffentlichte Memorandum der Serben verbesserte die Lage im Kosovo nicht. In diesem Dokument stand, „daB die Situation der Serben im Kosovo und in Kroatien sogar noch schlimmer sei als im von Tito geknebelten Mutterland.“1 AuBerdem wurden alte Wunden nutzlich gemacht und so lieB man den NDH-Staat (kroatisch Nezavisna Drzava Hrvatska), und die Ustasche wieder auftauchen, die wahrend des 2.Weltkrieges an Hitlers Seite kampften und tausende Menschen umbrachten. Der NDH-Staat war wahrend des 2. Weltkrieges ein unabhangiger kroatischer Staat, welcher vom Diktator Ante Pavelic gefuhrt wurde. Somit bestand das Memorandum hauptsachlich aus national-orientierten Wunschen und Beschwerden, welche von den Mitgliedern der serbischen Akademie der Wis- senschaften und Kunste verfasst wurden. AuBerdem wurde der Traum ein GroBserbien zu schaffen erwahnt.

Aus diesen Grunden wurde die Veroffentlichung des Memorandums zur Geburtsstunde des serbischen Nationalismus. Der Rest Jugoslawiens zeigte sich geschockt, auch der President Serbiens, Ivan Stambolic, kritisierte das Memorandum, da es gegen die Bruderlichkeit und Einigkeit verstieB. Sein Kollege Slobodan Milosevic gabjedoch keine Aussage zu dem Me­morandum ab. Diese Spannungen zwischen Serbien und dem Rest Jugoslawiens sowie die gegensatzlichen politischen Ziele von Milosevic und Stambolic sollten zum ausschlaggeben- den Punkt werden, weshalb Milosevic spater an die Macht gekommen ist und Jugoslawien auseinanderbrach.

Slobodan Milosevic war schon in seinen fruhen Jahren an der Politik interessiert und traf 1968 den zukunftigen Prasidenten Serbiens Ivan Stambolic, der ihm letztendlich spater zum politischen Erfolg verhalf. 1986 wurde Slobodan Milosevic Parteichef und Ivan Stambolic wurde President Serbiens. Wahrend Stambolic alles fur die Erhaltung von Jugoslawien tat, nutzte Milosevic spater den Nationalismus der Serben, um den amtierenden Prasidenten aus dem Weg zu raumen und selbst zu regieren.

Am Freitag dem 24.April 1987 besuchte Milosevic den Kosovo, um die Unruhen zwischen den Kosovo-Serben und Kosovo-Albanern zu schlichten. Dort kam es zu heftigen Demonst- rationen und Milosevic „sprach den vielleicht wichtigsten Satz seiner Laufbahn. ,Niemand soil es wagen, euch zu schlagen’ , rief er in die Menge.“2 Die Kosovo-Serben waren eupho- risch und bejubelten ihn. AuBerdem war es fur Milosevic von Vorteil, dass zwei seiner besten Freunde das serbische Femsehen leiteten und die Ereignisse des Tages, am Abend in den serbischen Nachrichten ausgestrahlt haben. Durch diese Propaganda war die serbische Ikone Milosevic geschaffen.

Auch im Staatsprasidium, dem wichtigsten Organ Jugoslawiens, wollte Milosevic die Macht ergreifen und die Mehrheit der Stimmen besitzen. Dies konnte er nur erreichen, indem er die bisherigen Politiker in den autonomen Provinzen Vojvodina und Kosovo zum Rucktritt zwingt und seine Kollegen in die wichtigen politischen Positionen bringt. Diese zwei Pro­vinzen bekamen 1974 ihre Autonomie von Josip Broz (Tito), mit denen sie im Presidium gegen Serbien stimmen konnten.

Milosevic begann mit der Sicherung der Stimmen im Presidium in der Vojvodina, wo es immer wieder zu organisierten Demonstrationen kam. Im Oktober 1988 rief Milovan So- gorov, der Vorsitzende der Vojvodina im Presidium, Milosevic aus dem Parteigebaude an und beklagte sich uber den enormen Aufstand an dem uber 10.000 Serben teilnahmen. Mi­losevic erwiderte es sei nur moglich ihnen zu helfen, wenn sie zurucktreten.

Deshalb „kam es, nach tagelanger Blockade des Regierungsgebaudes in Novi Sad [...] zum Rucktritt der Parteifuhrer der Provinzregierung.“1 Dieses siegreiche Ereignis fur Milosevic und Serbien bezeichnete man als Joghurtrevolution, da die Demonstranten mit Joghurtbe- chern das Regierungsgebaude verunstalteten.

Einige Tage spater sicherte sich Milosevic mit Leichtigkeit auch in Montenegro die Stimme im Presidium, da die Montenegriner von der Kultur und Tradition am ahnlichsten mit den Serben sind, konnten sie sich auch einen Zusammenschluss an Serbien gut vorstellen. Au- Berdem stammten Milosevics Eltern selbst aus Montenegro, welches ihm bei der Bevolke- rung Sympathien brachte.

Zum Schluss war der Kosovo dran, welche nicht tatenlos zusehen wurde wie die Provinz, die mit 90 % aus Kosovo-Albanern besteht, an Serbien fiel.

Im November 1988 wurden einige Parteimitglieder zum Rucktritt gezwungen, was zur Folge hat, dass Bergarbeiter sowie Studenten in Pristina funf Tage lang gegen den Rucktritt de- monstrieren. Diese Demonstration sollte zu den letzten friedlichen in Jugoslawien zahlen. Im Janner 1989 setzte Milosevic seine Leute in den Parteivorsitz ein, anderte die Verfassung und zwei Monate darauf „stimmten die Abgeordneten [...] in Pristina, denen am Vorabend der Abstimmung die Polizei einen Besuch abgestattet hatte, verangstigt und gefugig der Ver- fassungsanderung zu“2. Aufgrund dessen hat der Kosovo die Autonomie endgultig verloren. Somit kontrollierte Milosevic Anfang 1989 fast halb Jugoslawien und er sicherte sich drei von den acht Stimmen im Staatsprasidium. Dies war der Anfang seiner Machtpolitik.

3 Wahlen in Kroatien und die Folgen

Nach dem Tod Titos sah Kroatien untatig und stumm dem Aufstieg Milosevics zu. Die zweit- groBte Republik, Kroatien pragten noch immer die Erlebnisse der Vergangenheit, denn 1971 wurde die nationalistische Massenbewegung MASPOK (kroatisch Masovni Pokret) von Tito verboten. Auch die Matica Hrvatska wurde untersagt, nachdem sie sich zu einer Organisation fur politische Meinungen entwickelte. Jeder, der nur im entferntestem mit diesen etwas zu tun hatte, wurde von der Geheimpolizei verhort und verhaftet. Deshalb flohen viele Mitglie- der dieser Organisationen ins Ausland und kamen zu den Wahlen im Jahr 1990 wieder.

Im April 1990 gewann die Partei HDZ (=Kroatische Demokratische Union) unter Franjo Tu- djman die Wahlen. Milosevics Machtpolitik in ganz Jugoslawien half Tudjman bei der Pro­paganda in Kroatien. Das Versprechen Tudjmans einen eigenstandigen Staat fur Kroaten und Kroatinnen zu verwirklichen, war ein weiterer Grund, weshalb die Bevolkerung ihn wahlte. Franjo Tudjman nutzte auch die katholische Kirche, welche wahrend Titos Kommunismus verboten wurde, um mehr Stimmen zu erlangen. AuBerdem war er immer an der Unabhan- gigkeit Kroatiens interessiert. Des Weiteren war Tudjman Anhanger der MASPOK und lieB nie aus, dass er zweimal aus diesem Grund im Gefangnis war.

Die Ergebnisse der Wahl fuhrten einige Tage spater im Maksimir Stadion zu Ausschreitun- gen zwischen Fans von „Dinamo Zagreb“ und Belgrads „Crvena Zvezda“, wo Anhanger der serbischen FuBballmannschaft auf die kroatische Polizei und Zuschauer losgingen.

Am 16. Mai 1990 wurden Kroatien und Slowenien unter dem Befehl vom jugoslawischen Verteidigungsminister Kadijevic von der Jugoslawischen Volksarmee entwaffnet. “Sie recht- fertigte diese Entscheidung, indem sie die politischen Veranderungen in Slowenien und Kro­atien als ,konterrevolutionar’ bezeichnete.“3

3.1 Aufstande in Knin

Zwei Wochen spater wurde Tudjman zum Prasidenten Kroatiens ernannt. Tudjman wurde von der kroatischen Bevolkerung bewundert,jedoch stieB er in der Krajina mit seiner natio- nalistischen Politik auf Ablehnung und Hass. Da die Krajina eine geschaffene Militargrenze zwischen dem ehemaligen Osterreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich war, lebten viele vertriebene Serben dort und diese wollten die neu gewahlte, kroatische Regierung nicht an- erkennen. Die dortige Polizei weigerte sich Tudjmans Befehle anzunehmen und dieselbe Uniform wie die kroatische Polizei zu tragen, da diese sie an die kroatischen Faschisten er- innerte. Auch das innige Verhaltnis Tudjmans mit der Fahne Kroatiens und der Sahovnica ( Schachbrettmuster; im kroatischem Wappen enthalten) war in der Krajina, vor allem in Knin, nicht geme gesehen. Der Burgermeister Knins unterstutzte seine regionale Polizei und lieB sich die Chance nicht entgehen, die Bevolkerung auf die Ermordungen im 2. Weltkrieg hinzuweisen, um Angst und Hass gegenuber den Kroaten zu verbreiten. Zusatzlich schrieb Milan Martic, der Polizeiinspektor Knins, einen Brief an Belgrad, um sie auf die Zustande in Knin aufmerksam zu machen. Um Frieden im Unruhegebiet Knin zu schaffen, schickte Tu­djman dem Vizepolizeiminister Perica Juric, dem Polizeichef von Sibenik Ante Bujas und dem Innenminister Josip Boljkovac auf eine Versammlung. Schon die feindselige Atmo- sphare beim Empfang der Gaste zeigt, dass diese Versammlung nicht gut enden wurde. Wah- rend des Gespraches zwischen der ortlichen Polizei und Perica Juric, befahl der Burgermeis­ter Knins Milan Babic, dass sich so viele wie moglich vor der Polizeistation versammeln sollen. Dies fuhrte zu einer riesigen und unruhigen Masse vor dem Gebaude. Perica Juric und die regionale Polizei konnten sich nicht einigen und schlussendlich meinte der Polizeiinspek­tor Knins Milan Martic, dass sie sich nichts von Zagreb sagen lassen wurden und, dass die serbische Bevolkerung hinter ihnen stehen wurde. In der Tat war die Stimmung vor der Po­lizeistation kriegerisch. Die drei kroatischen Manner hatten Lebensangst und waren von der Hilfe Marties abhangig. Peric sagte „LaBt uns ihnen alles versprechen [...] solange wir nur lebend hier herauskommen.“6 Somit war das der Sieg Babies und Marties und das Ende der Leitung aus Zagreb beziehungsweise Kroatien in Knin.

3.2 „Baumstammrevolution“

Der nachste Schritt war es, andere Stadte mit uberwiegend serbischer Bevolkerung dazu zu bringen Babic und seine Plane zu unterstutzen. Dies gelang ihm in einigen Regionen,jedoch waren viele von ihnen nicht an seinen geplanten Aufstanden interessiert und suchten Gespra- che mit Zagreb. In diesen Regionen setzte der Burgermeister Knins Gewalt ein. Sein Ziel war es, dass die Gebiete in denen Serben lebten von Kroatien getrennt werden und an Serbien angeschlossen werden. Im August 1990 kam es in Knin zu bewaffneten Aufstanden, die von der Jugoslawischen Volksarmee unterstutzt wurden. Das Staatsprasidium war oberster Be- fehlsgeber der Jugoslawischen Volksarmee und in diesem Jahr hatte Serbien den Vorsitz un- ter Borisav Jovic. Ein Versuch der kroatischen Polizei die Aufstande zu stoppen war erfolg- los. Die Folge waren Blockaden von wichtigen Autostrecken zur Adriakuste, welche nega­tive Folgen fur Kroatiens Tourismus beziehungsweise Wirtschaft brachten. AuBerdem kam es zu Vertreibungen von kroatischen beziehungsweise nicht serbischen Einheimischen.

4 Bewaffnung Kroatiens fur den Krieg und die Fol­gen

Die Folgen der Territorialentwaffnung in Kroatien waren verheerend, denn die einzige Ver- teidigung, die Kroatien danach besaB war die Polizei, die im Laufe der Zeit zur Nationalgarde ausgebildet wurde. Der Kauf der Waffen wurde von Martin Spegelj angeordnet und dieser wurde wahrenddessen von der KOS, Spionage Abwehrdienst der JVA, uberwacht. Serbien blieb der illegale Waffenkauf nicht unbemerkt.

[...]


1 Monnesland, Svein 1997: Land ohne Wiederkehr. Ex-Jugoslawien: Die Wurzeln des Krieges, ubersetzt v. Franz Marenits/Darko Cuden/Gabriela Brass-Reiter/Andreas P: Pittler, Klagenfurt, Celovec: Wieser Verlag, 321

2 Ramet, Sabrina P.2011: Die drei Jugoslawien. Eine Geschichte der Staatsbildung und ihrer Probleme, erw. u. korr. Aufl., ubersetztvon Isabel Strohle/Georg Seiderer/Konrad Clewing, Munchen: R. Oldenbourg Ver­lag., 473

3 Ramet, Sabrina P.2011: Die drei Jugoslawien. Eine Geschichte der Staatsbildung und ihrer Probleme, erw. u. korr. Aufl., ubersetztvon Isabel Strohle/Georg Seiderer/Konrad Clewing, Munchen: R. Oldenbourg Ver- lag., S.495,496

Details

Seiten
31
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783668950849
ISBN (Buch)
9783668950856
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v470617
Note
1,0
Schlagworte
situation kroatiens auflösung vielvölkerstaates jugoslawien

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