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Empathie. Die Bedeutung für gelingende Kommunikation und Möglichkeiten ihrer Förderung

Hausarbeit 2019 21 Seiten

Soziologie - Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 . Einleitung

2 . Empathie und gelingende Kommunikation

3 . Empathie – Definition und Abgrenzung ähnlicher Konzepte
Empath ie Definition
D ie Perspektivenübernahme
M itgefühl

4 . Empathie in den modernen sozialen Neurowissenschaften
K ritischer Blick auf die modernen Neurowissenschaften
Da s ReSource Projekt

5 . Schlussbetrachtung: Möglichkeiten der Förderung von Empathie und Perspektivübernahme
Fazit

6 . Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Dieser Arbeit vorangestellt sei die These, dass von gelingender Kommunikation dann gesprochen werden kann, wenn sich die subjektiven Realitäten der interagierenden Kommunikationspartner annähern und interferieren, dadurch partielles Verstehen des anderen ermöglicht wird und auf Grundlage dessen entsprechende Handlungsstrategien entwickelt werden können.

Um diesen Prozess bestmöglich herbeizuführen müssen also…

Erstens: …die jeweiligen interagierenden Individuen bestmöglichst ihre eigene Realität wahrnehmen und verstehen können.

Zweitens: …die jeweiligen interagierenden Individuen akzeptieren, dass jeder eine eigene für sich „wahre“ Realität hat und die eigene weder die einzige noch die „wahre“ Realität sein kann.

Und drittens: …die jeweiligen Individuen sollten Fähigkeiten besitzen (bewusste oder unbewusste), um diese Realitäten anzunähern und somit interferieren zu lassen.

Dies führt dann zum (partiellen) Verstehen des anderen und bildet die Grundlage Handlungsstrategien zu entwickeln.

Dahingehen postuliere ich, dass Fähigkeiten wie Empathie, Perspektivenwechsel und Mitgefühl einen wesentlichen Einfluss auf die gelingende Kommunikation haben, da sie Fähigkeiten und Methoden für genau dieses „Annähern der subjektiven Realitäten“ darstellen.

Was als Realität letztendlich zu bezeichnen ist, ist natürlich eher eine philosophisch zu diskutierende Frage, welche in dieser Arbeit nicht beantwortet werden kann. Jedoch ist für diese Arbeit mit Realität derjenige subjektive Erfahrungsstrom gemeint, welcher aus den Emotionen, Gedanken und Wahrnehmungen des Individuums besteht. Es ist anzunehmen, dass dieses Erleben und Erfahren mindestens das einzige Reale ist, denn unabhängig davon, ob die äußere Umwelt real ist oder nicht (wie im Film Matrix), so sind jedoch sämtliche Wahrnehmungen des Äußeren und des Inneren für das Individuum ihre jeweilige persönliche Realität. Ein Beispiel: Das was man z.B. „sieht“ ist nicht zwangsläufig ein Spiegelbild der äußeren Umwelt, denn das Bild im Gehirn stellt lediglich eine Integration und Verknüpfung von Informationen dar, welche darauf basieren, dass Licht bestimmter Wellenlänge auf die Stäbchen und Zäpfchen der Retina trifft und daraufhin eine Kaskade von chemischen und elektrischen Impulsen ausgelöst wird, welche in einem bestimmten Muster im Gehirn verarbeitet werden und weitere elektrochemische Wechselwirkungen auslösen. Aus den äußeren Reizen, welche das Gehirn komplex und spezifisch verarbeitet, entsteht dann das individuelle Erleben der äußeren und inneren Welt. So schreibt WATZLAWICK, dass die Realität (in welcher Form sie auch existiere) „gleichbedeutend […] mit unserem subjektiven Erleben der Existenz [ist], daß Wirklichkeit die Struktur ist, die wir der Welt auferlegen“(Watzlawick, Bavelas, und Jackson 1993, S.249) Treffend argumentiert dies auch BIRKENBIHL und beschreibt diese Erkenntnis mit den Worten: „Wahr ist nicht, was ist – wahr ist, was vom Organismus wahrgenommen wird“ (Birkenbihl 2018, S. 157).

Ebenso können natürlich Emotionen wie Schmerz oder Freude für das Individuum teils unabhängig von deren Existenz in der äußeren Umwelt existieren. Somit haben unterschiedliche Individuen jeweils unterschiedliche Realitäten für sich genommen. Beispielsweise fühlt ein Individuum u.a. sichtliches Wohlbehagen bei der Zubereitung einer Tasse Kaffee und nimmt dies als „normal und OK“ in seiner Realität war, während andererseits ein Mörder Wohlbehagen bei der Ermordung eines Menschen empfindet. Dies stößt vermutlich bei den meisten Menschen eher auf Ablehnung und Unverständnis. In diesem Zusammenhang berichtete der Thrillerautor Sebastian Fitzek in seiner Buchvorlesung (am 27.11. 2018 in Ludwigsfelde) von einem Gespräch mit einem Mitglied einer Mordkomission aus den USA, in dem ein Mörder auf die Frage, „Warum haben sie denn die ganze Familie inklusive des Haustieres umgebracht, obwohl sie lediglich auf den Mann wütend waren?“, geantwortet hat: „Weil sie zu Hause waren“. So ist zu schlussfolgern, dass in der Realität dieses Mörders, Mitgefühl und Empathie mit den Opfern eine genauso große Rolle spielen, wie bei mir mit einer Zwiebel, die ich für mein Abendessen schneide. Diese Realität (sofern sie auch nicht den Normen und Menschenrechten gerecht wird) existiert für diese Person. Für jedes Individuum ist es also in Ordnung genau so zu handeln, wie sie eben handelt und stellt den für sie logisch richtigen Weg dar, unabhängig davon, wie andere Menschen diese Handlung oder gar die zugrunde liegenden Gefühle, Gedanken und Intentionen bewerten.

Natürlich ist dies ein Extrembeispiel, welches lediglich der Veranschaulichung dienen soll und auf den Weg zum Kern dieser Arbeit lenkt, nämlich der Empathie und deren Bedeutung für gelingende Kommunikation.

In dieser Arbeit möchte ich die vorangestellte These diskutieren und erörtern inwiefern Empathie (und artverwandte Begriffe wie Perspektivenwechsel etc.) dazu beitragen können Kommunikation erfolgreich zu gestalten und wie diese Empathiefähigkeit gefördert werden kann.

Begonnen wird mit einer Einführung zur Auseinandersetzung mit gelingender Kommunikation. In diesem Kapitel werden einige zentrale Argumente für gelingende Kommunikation angeführt und die Sichtweise zur Veranschaulichung umgekehrt, d.h. es wird auch beschrieben wie es auf einfache Art und Weise gelingen kann gelingende Kommunikation zu verhindern.

Der Empathiebegriff spielt darin eine zunehmend wichtige Rolle. Jedoch wird in diesem einführenden Kapitel eine allgemeine Definition verwendet.

Im Verlauf der Arbeit wird sich dann dem Begriff Empathie genähert, um Klarheit zu schaffen, was genau diese ist. Bevor besprochen werden kann, wie man diese fördert, muss zwangsläufig geklärt werden, was genau gefördert werden soll und auch zu welchem Zweck.

Zunächst erfolgt die Annäherung an den Empathiebegriff auf dem „theoretischen Weg“, bei dem Begriffsdefinitionen aus der einschlägigen Literatur verwendet werden. Ebenso soll durch Abgrenzung von verwandten Begriffen Klarheit über das Konzept von Empathie und deren verwandten Begriffen wie Mitgefühl, Perspektivenwechsel und Theory of Mind etc. geschaffen werden, da im Alltag, sowie in der Literatur, Überlappungen und Vermischungen diverser Konzepte herrschen. Dies hat eventuell auch etwas mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun, welches sich nicht zwangsläufig an die geschaffenen theoretischen Konzepte und Kategorien zu halten vermag. Vielmehr ist die Funktionsweise, durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften, eher als vernetzt zu bezeichnen, was die Kategorienbildung erschwert. Dies soll dann in dem darauffolgenden Kapitel zum neu entstandenen Feld der sozialen Neurowissenschaften der Empathie Anklang finden. Für diese Arbeit bedeutet dies dann ein Beleuchten des Empathiebegriffs aus der „praktisch“ orientierten empirischen Wissenschaft. Zuletzt werden aus den gesammelten Erkenntnissen Möglichkeiten zur Förderung von Empathie (was auch immer das sein mag) destilliert.

2. Empathie und gelingende Kommunikation

Eine vollständige Diskussion, was gelingende Kommunikation genau ausmacht, kann hier nicht geleistet werden. Um zu diskutieren, was gelingende Kommunikation ist, kann es jedoch hilfreich sein, einen „kognitiven Handstand“ zu vollbringen und zu erörtern, wie Kommunikation am einfachsten misslingen kann. Eine einfache Art Kommunikation zu verhindern wäre das „Nicht-Kommunizieren“, also den Kommunikationspartner zu ignorieren und diesen gar abzuweisen. Kurzum: keinen Kontakt (in welcher Form auch immer) aufzubauen. Auch unter dem Vorbehalt, dass dieses „Nicht-Kommunizieren“ wohl eine Form von Kommunikation darstellt, denn „[m]an kann nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick, Bavelas, und Jackson 1993), so ist diese Art der Kommunikation schwerlich als gelingend zu bezeichnen. Durch diese „Kopfstand-Ansicht“ erfolgt jedoch schnell Klarheit darüber, was eine gelingende Kommunikation zwingend benötigt: einen Kontakt der Kommunikationspartner (und deren „Realitäten“).

Unterstützung findet die anfängliche These ebenso durch ROTHE. Dabei findet Kommunikation bereits dann statt, wenn eine Person in das Wahrnehmungsfeld eines anderen tritt (Rothe 2006, S. 15), was sich mit der Aussage WATZLAWICKs (Unmöglichkeit des nicht Kommunizierens) und dessen Feststellung, dass Realität mindestens gleichbedeutend mit dem subjektiven Erleben dieser ist. Zudem plädiert ROTHE für einen Paradigmenwechsel hin zum relationalen Menschenbild, sodass das Bild des absoluten und völlig freien Subjekts aufgehoben werden sollte. Da Die Interagierenden (und deren Realitäten) sich gegenseitig beeinflussen und bedingen (vgl. Rothe 2006, S. 5 f.)

Diesen konstruktivistischen Ansatz verfolgt auch diese Arbeit. Anzuzweifeln ist freilich eine komplette Übernahme oder ein komplettes Verstehen des anderen. Jedoch scheint dieses partiell möglich (emotional, sowie kognitiv). FRINDTE beschreibt den sozialen und psychologischen Prozess des Verstehens als ein „Ins-Verhältnis-Treten“ der Kommunikationspartner. Sodass es nicht, um das Vorhersagen und Erklären der psychischen Hintergründe und das Durchschauen geht. Somit können auch unterschiedliche Konstruktionen der Realität zur Passung gebracht werden (vgl. Frindte 2001, S. 53) . Vera BIRKENBIHL beschreibt in diesem Zusammenhang Kommunikation mit der Metapher des „Bildermachens“ und „Bilderaustauschens“ (vgl. Birkenbihl 2018, Kap. 6) „Optimal kommunizieren heißt [daher]: Die Bilder des anderen achten“(Birkenbihl 2018, S. 150)

Weiterhin stellt diese fest: „Optimal kommunizieren heißt: Rückkoppelungen vornehmen“ (Birkenbihl 2018, S. 176). So lässt sich die vorangegangene These auch mit den pragmatischen Ausführungen BIRKENBIHLs stützen, denn den anderen und seine Gedanken zu achten, also anzunehmen, spielt auch hier eine zentrale Rolle. Weiterhin sollen Rückkoppelungen, mittels spezifischer Methoden vorgenommen werden. Damit geht sie mit anderen Koryphäen wie ROSENBERG und GORDON konform, ebenso mit der Ansicht von FRINDTE.

Thomas GORDON legt nah, dass Kommunikation dann gelingt, wenn der Empfänger den Sender akzeptiert. Daher ist das Geben von richtigem Feedback sinnvoll und so ist die spezifische Form des „aktiven Zuhörens“ in seinen Ausführungen und die Marshall ROSENBERGs von essentieller Bedeutung. Dabei können wir durch die Art und Weise des Zuhörens gleichzeitig Annahme oder die Nicht-Annahme des anderen (oder eben der Realität des anderen) Ausdruck verleihen. So äußert sich die Sprache der Nicht-Annahme in: „Bewertung, Vorurteil, Kritik, predigen, moralisieren, ermahnen, kommandieren, sich einmischen, stören, eindringen, unterbrechen, kontrollieren“ (Birkenbihl 2018, S. 183). Dies würde dann zu Angst und darauffolgende Abwehrmanöver führen, sowie eine Abwehrhaltung provozieren, Schuldgefühle implizieren und das Gefühl geben nicht OK zu sein (vgl. Birkenbihl 2018, S. 183). Marshall ROSENBERG beschreibt diese Sprache der Nicht-Annahme als „lebensentfremdende Sprache“, welche in seinem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) abgelehnt wird, da sie Einfühlungsvermögen blockiert. Explizit erwähnt er als lebensentfremdende Kommunikation die moralischen Urteile, Vergleiche und die Leugnung von Verantwortung (vgl. Rosenberg 2016, S. 29 ff.).

Das aktive Zuhören ist daher eine wichtige Form der Rückkoppelung, da mit ihr die Annahme des anderen gezeigt werden kann. GORDON plädiert dafür, diese Annahme den anderen eben auch fühlen zu lassen, um Kommunikation erfolgreich zu gestalten (vgl. Birkenbihl 2018, S.183) Dies erfordert eine aktive Form der Rückkopplung wie sie durch die Methode „aktives Zuhören“ erfolgen kann.

Sofern ist Kommunikation auch dann zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, wenn die eigenen Ansichten, Theorien und Gefühle als „einzig Wahre“ angesehen werden. Somit wird impliziert, dass das eigene Gedankengut besser ist, als das des Gegenübers. Hierbei wird die Realität des anderen also nicht akzeptiert. Folglich wird versucht recht zu haben, zu belehren und zu bevormunden oder im schlimmsten Fall, die Ansicht des anderen vollends abzulehnen und sogar Gefühle des anderen zu bagatellisieren.

Anmerkung: Dahingehend ist auch der Umgang des Menschen mit Tieren interessant. Obwohl festgestellt wurde, dass diverse Säugetiere und einige Fische und Reptilien Gefühle haben und Leiden können, scheint die Menschheit dem wenig Bedeutung zu schenken und trennt vorzeitig Kälber von ihren Müttern (Leid erzeugend), halten Tiere unter widrigen Umständen und schlachten diese. Die als Lebensmittel endenden Tiere und deren subjektive Realität (welche aus großem Leid besteht) scheinen also weniger Wert zu sein als die des Menschen (Harari 2017, S. 123 ff.).

So scheint es nahe zu liegen, dass Gewalt in einer Abgrenzung in „Ich und der Andere“ oder „Wir und die Anderen“, also eine „Nicht-Identifikation“ mit anderen fußt. Sofern ein „Wir“ entsteht, ist eine Basis für Kooperation innerhalb dieses „Wir“ geschaffen. Momentan schaffen es die Menschen bisher nur teilweise das „Wir“ vom Familien- und Freundeskreis (außerhalb:

Fehden zu anderen Familien) auf die Ebene von Nationen (außerhalb des Wir: Kriege zwischen Nationen) und Zusammenschlüssen von Nationen wie der EU zu heben. Eine Frage bleibt bestehen, inwiefern das Bröckeln des „Wir“ in den einzelnen Ebenen zu verringern ist (Bsp. Brexit) und wie das „Wir“ ein globales und „wahrhaftiges Wir“ werden könnte. Dies sprengt jedoch den Rahmen dieser Arbeit und tritt u.a. in den Bereich der Politikwissenschaften.

Somit kann festgestellt werden, dass zunächst das Annehmen des anderen und damit seiner Realität ein Grundstein für erfolgreiche Kommunikation ist. Weiterhin sollte dann via Rückkoppelungen ein Kontakt hergestellt werden, welches einem Annähern der Realitäten entspricht. Inwiefern Empathie eine Form der Rückkoppelung sein kann (oder als Grundlage dient), sollen die nächsten Kapitel klären.

3. Empathie – Definition und Abgrenzung ähnlicher Konzepte

Empathie Definition

Empathie ist allgemein bekannt als eine „Gabe, sich in die Gedanken und Gefühle eines anderen hineinzuversetzen. Wenn ich weiß, wie der andere „tickt“, was er gerade denkt und fühlt, kann ich ihn auch besser erreichen. Empathie eröffnet uns somit die Chance, zu erleben, was der andere erlebt“ (Bak 2016, S. VII). Hierbei fällt zunächst auf, dass Empathie sowohl eine emotionale und eine kognitive Dimension zugeschrieben werden kann.

In der einschlägigen Literatur finden sich weiterhin diverse Definitionen und Konzepte, welche es erfordern, genauer hinzuschauen und zu differenzieren. Denn es ist allgemein festzustellen, dass keine einheitliche Definition für Empathie existiert und das Konzept der Empathie ein komplexes Wesen zu besitzen scheint. Zusätzlich ist es ebenso wichtig Schlüsselbegriffe, welche in diesem Kontext existieren wie z.B. Perspektivenwechsel (Theory of Mind), und Mitgefühl zu unterscheiden. In den folgenden Kapiteln soll der Begriff Empathie näher beleuchtet werden und sich dem Konzept genähert werden. Angeführt seien hier nur einige ausgewählte Begriffsdefinitionen, da sonst der Rahmen der Arbeit gesprengt würde.

Der Begriff Empathie entspringt dem griechischen Wort pathos und entspricht somit dem Wort Einfühlung und kann vereinfacht beschrieben werden als die „Fähigkeit Gedanken, Gefühle und Emotionen eines Menschen zu erkennen und die eigene Reaktion darauf wahrzunehmen“ (Weckert 2014).

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Details

Seiten
21
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668974494
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v489898
Institution / Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,0
Schlagworte
Empathie gelingende Kommunikation Kommunikationskompetenz Perspektivenwechsel Theory of Mind Förderung von Empathie

Autor

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Titel: Empathie. Die Bedeutung für gelingende Kommunikation und Möglichkeiten ihrer Förderung