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Die Pest in Florenz in zeitgenössischen Quellen

Hausarbeit 2018 25 Seiten

Geschichte - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. „So war es jedermann erlaubt zu tun was er nur wollte“ Die Pest in Florenz in zeitgenössischen Quellen

2. Wissenschaftlicher Diskurs
2.1 Forschungsfragen zur Pestepidemie
2.2 Wie die Pest nach Florenz kam. Die Beschreibung der Seuchenepidemie

3. Pest in den mittelalterlichen Quellen
3.1 Das Dekameron von Giovanni Boccaccio
3.1.1 Die Beulenpest in Florenz
3.1.2 Demoralisierung und Egoismus Inszenierung von Lebenslust. Leben in Zeiten
der Krise
3.2 Astronomie und Pestilenz. Die Chronik der Familie Villani
3.2.1 Pesttheorien im mittelalterlichen Florenz
3.2.2 „Im Zustand der Genesung war man besonders geschützt, wenn man anderen
half“
3.4 „Und alles, was stank, brachte nach unserer Erfahrung Schutz“ Pest und die Medizin des Mittelalters. Das Pestconsilio des Tommaso del Garbo
3.4.1 Praktische Anweisungen zum Umgang mit der Pest

4. Die Pest in Florenz. Ein Fazit

5. Literatur
5.1 Quellen
5.2 Sekundärliteratur

1.„So war es jedermann erlaubt zu tun was er nur wollte“ Die Pest in Florenz in zeitgenös- sischen Quellen

‚Hättest du die Pest überlebt?‘, oder auch ‚Die Pest ist zurück!‘, Überschriften aktueller Ar- tikel und Reportagen versuchen die Zuschauer und Leser in ihren Bann zu ziehen - das Er- staunliche dabei ist: Der Schwarze Tod ist in Europa das letzte Mal im 18. 1 Jahrhundert auf- getreten, die Infektion gilt heute als behandelbar, dennoch: das Interesse an der Pest scheint weiter ungebrochen.2

Die große Pestepidemie, die sich in der Mitte des 13. Jahrhunderts vom Mittelmeerraum von Sizilien über das italienische Festland und angrenzende Landstriche und ganz Europa aus- breitete, stellte in der Seuchengeschichte der Menschheit ein Novum dar.3 Es war zum einen die hohe Anzahl der Opfer, die die Beulenpest forderte, zum anderen war es der Umgang mit der Krankheit und den Kranken selbst, der eine Veränderung des kulturellen und gesell- schaftlichen Verhaltens mit der Seuche bewirkte. Die Pest etablierte sich, nach ihrem Aus- bruch 1348 in den italienischen Hafenstädten, als dominierende Krankheit der nachfolgen- den Jahrhunderte und stellt aus heutiger Perspektive eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit dar.4 Der Mediziner und Historiker Klaus Bergdolt vergleicht die große Epide- mie des Spätmittelalters mit Kriegsschauplätzen des 20. Jahrhunderts, in denen existentielle Ängste über einen längeren Zeitraum das Handeln und Leben aller gesellschaftlicher Berei- che beeinflussten und bestimmten.5 Die radikale Dezimierung der Bevölkerung schien der Wegbereiter beginnender gesellschaftlicher Individualisierungsprozesse im Zuge der Men- talitätskrise im 14. Jahrhundert zu sein – so wird die Pest als ein wesentlicher Einflussfaktor für das Ende des Mittelalters und den Übergang zur Renaissance in der historischen For- schung bewertet.6

In dieser Arbeit soll die italienische Handelsmetropole Florenz in den Mittelpunkt der Be- trachtung gerückt werden, die Leitfragen der Analyse sollen dabei vor allem sein: Wie gin- gen die Florentiner mit der Pest um? Wie wird das Leiden der Pest in Darstellungen zeitgenössischer Autoren beschrieben und was erfahren wir über den Umgang mit der Seu- chenerkrankung im Florenz des 13. Jahrhunderts?

Nun lässt sich die Frage stellen, welche Relevanz hat die Auseinandersetzung mit mittelal- terlichen Quellen in Bezug auf eine längst behandelbare und in heutiger Zeit kaum präsente Seuchenerkrankung?

Zum einen kann sie Einblicke gewähren, die Aufschluss darüber geben können, in welcher Weise der Umgang mit der Erkrankung selbst, aber auch das soziale Gefüge, das Miteinan- der der infizierten Gesellschaft war. Diese Perspektive der Geistes- und Mentalitätsge- schichte ermöglicht die Alteritätserfahrung in Betrachtung einer anderen und uns zeitlich so fernen Welt. Ein weiterer Aspekt ist die Erforschung des ‚Pathomechanismus‘ der pandemi- schen Ausbreitung eines vermeidlich tödlichen Erregers - denn es ist bis heute nicht hinrei- chend geklärt, warum die Pest seit einigen Jahrhunderten in unseren Breitengraden als aus- gerottet scheint, obwohl der Erreger in wenigen Regionen der Welt, trotz wirksamer Antibi- otikatherapie, weiterhin auftritt.7 Die Analyse der Quellen kann uns Hinweise darauf geben, in welcher Weise die Infektion verlief, wie die Reaktionen und der Umgang mit den Er- krankten war.

Zum Vorgehen

In diese Arbeit wurden drei unterschiedliche zeitgenössische Quellen aus Florenz und der Umgebung aufgenommen, dabei wurde versucht ein breites Spektrum verschiedener gesell- schaftlicher Bereiche zu erfassen. Ausgewählt wurden:

- Das literarische Werk Das Dekameron (ital. Il Decamerone) von Giovanni Boccac- cio, das im Jahr 1349 verfasst wurde.8 (in ausgewählten Ausschnitten)
- Ausschnitte der Chronik der Florentiner Kaufmannsfamilie Villani aus dem Jahr 1348.
- Ausschnitte des Pestconsiliums des Florentiner Arztes Tommaso del Garbo.

Vor jedem Quellenabschnitt soll eine kurze Zusammenfassung der Quelle erfolgen, die im Folgenden in Ausschnitten analysiert und vor dem Hintergrund biographischer und gesell- schaftlicher Perspektiven gedeutet werden soll. Dabei wird auf eine eingehende Beschreibung zur Biographien der Autoren weitestgehend verzichtet, diese sollen lediglich im Rahmen der Analyse der Quelle einbezogen werden.

Welche Fragen stellten sich nun die Gelehrten von Florenz in Angesicht der Pestepidemie? Welches Leid hatten sie zu beklagen? Bevor die Analyse beginnt, soll zunächst ein kurzer Abriss des wissenschaftlichen Diskurses erfolgen, um die Leitfragen in den historischen Dis- kurs zur Seuchenforschung des Mittelalters einzubetten.

2. Wissenschaftlicher Diskurs

„Keine Krankheit hat für sich betrachtet, ein Alter, nur ihr Wirt hat eines“ 9, so beschreiben Jaques Ruffié und Jean Charles Sourinia in ihrer medizinischen Anthologie den gesellschaft- lichen Wirkungsmechanismus der Krankheiten und Seuchenepidemien. Die europäische Pest von 1347 bis 1351 wird in der geschichtswissenschaftlichen Forschung als eine der größten Katastrophen Europas beschrieben.10 Der Ursprung und die Ursachen der Pestepi- demie gibt im geschichtswissenschaftlichen Diskurs dabei zeitlebens Anlass für Fragen und Diskussionen.

Die europäische Bevölkerung war 500 Jahre (nach der Ausbruch der justinianischen Pande- mie 542-542) von der Pest verschont geblieben, bis Schiffe der Schwarzmeerflotte über den sizilianischen Seehafen Messina den Schwarzen Tod an das italienische Festland brachten.11

Welchen Weg das Pestbakterium dabei im Einzelnen beschritt und welchem definiten Ur- sprung es zuzuordnen ist, bleibt dabei im Fachdiskurs weiter umstritten, Quellenanalysen schränken die mögliche Quelle des Pestbakteriums jedoch auf den nordasiatischen oder me- sopotamischen Raum ein.12

Einigkeit hingegen herrscht darüber, dass und auch wie genau sich die Epidemie aus dem südlichen Raum Europas, ihren Weg über die Schwarzmeerküste in den Mittelmeerraum bahnte. Nach heutigem Kenntnisstand ist zu vermuten, dass sich das Pestbakterium Yersinia pestis 13 seinen Weg nach Europa von Konstantinopel aus über die Krimhalbinsel bahnte und sich von dort aus über die wichtigen Handelsstützpunkte Genuas auf Sizilien über auf das italienische Festland ausbreitete.

Obwohl sich aufgrund ‚rhetorischer Übertreibungen‘ mittelalterlicher Chronisten keine exakte Zahl der Seuchenopfer nennen lässt, kann davon ausgegangen werden, dass ein die europäischen Bevölkerung durch die Folgen der Pest auf die Hälfte der Zahl dezimiert wurde.14 War in den Städten lediglich ein Drittel der Bevölkerung an den Folgen der Pest verstorben, lagen die Verluste durch die Seuchenerkrankung in ländlichen Regionen bei 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung.15 Welche Ausmaße diese drastische demographische Ver- änderung hatte, die alle gesellschaftlichen Schichten umfasste, lässt sich aus heutiger Per- spektive nur aus der zeitlichen Ferne ermessen. Der Erkenntnisstand vom Wissen über die Erkrankung veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte rapide, so ergibt sich in der Arbeit mit historischen Quellen des Mittelalters vor allen die Fragestellung warum die Pest in be- stimmten Städten besonders wütete, wohingegen andere, wie beispielsweise Rom, weitest- gehend verschont blieben.16

2.1 Forschungsfragen zur Pestepidemie

Aktuelle Forschungsbemühen im Bereich der Seuchenforschung befassen sich seit den 1960er Jahren mit dem Framing von Krankheiten.17 Dabei geht es, bei dem aus den Kom- munikationswissenschaften stammenden Begriff, um die Einordnung der Seuchenerkran- kung in historisch-gesellschaftliche Kontexte, die die Deutung und Bedeutung der Erkran- kung, unabhängig von deren biologisch-naturwissenschaftlich erklärbaren Elementen, ver- sucht zu erörtern.18 Konkret bedeutet diese Vorgehensweise in Bezug auf die Pestepidemie 1348, eine Übertragung des Seuchengeschehens auf soziale, (wirtschafts-) politische, gesell- schaftliche und kultureller Bereiche.19

Der Medizinhistoriker Charles Rosenberg ersetzt den Begriff des „frames“ gegen den Be- griff des „Konstrukts“, um den konstruierenden Charakter der Wahrnehmung und Darstel- lung einer Gesellschaft selbst deutlicher hervorzuheben.20 Die Betitelung des Framings scheint in Bezug auf die Pestepidemie in Florenz des Jahres 1348 interessant, geht es bei den Überresten oder Quellen doch insbesondere um eine Einbettung des Krankheitsgeschehens in einen gesellschaftlichen Rahmen, die Einordnung in ein soziales Gefüge, das durch den Ausbruch der Epidemie Veränderungen erfährt.

Die Analyse der Quellen aus der Zeit der Pest in Florenz kann so hilfreiche Hinweise darauf geben, in welchen Rahmen sich die gesellschaftliche Katastrophe durch den Ausbruch der Pest abbilden lässt. Wie reagieren die Bewohner von Florenz auf die Seuche?

David Herlihy beschreibt in seiner Monographie Der schwarze Tod und die Verwandlung Europas die Pestepidemie der 1340er Jahre als ein der größten „Umweltkatastrophen“21, er bettet die Infektionskrankheit neben dem gesellschaftlichen Wirken ebenso in das ökologi- sche System der Natur (so auch menschlichen Natur) ein.22

Ein weiterer Ansatz befasst sich mit der sozial- und kulturgeschichtlichen Perspektive von Seuchen als „Seismograph des Sozialen“23, wie Malte Thießen in seinem Artikel Infizierte Gesellschaften erläutert. Diese Perspektive richtet ihren Blickpunkt auf krankheitsbedingte gesellschaftliche Ausgrenzung, so wird - durch diese Art und Weise der Betrachtung - der Umgang mit Krankheiten als identitätsstiftende Handlung beschrieben und bewertet.24 Die- ser sozialgeschichtlichen Ansatzes basiert auf der Grundannahme, dass die Fremdwahrneh- mung anderer (der Erkrankten), die auch als othering beschrieben wird, die Abgrenzung – und so das identitätsstiftende Moment, entstehen lässt: denn „[d]ie Seuche – das waren im- mer die ‚Anderen‘“ 25. 26

2.2 Wie die Pest nach Florenz kam. Die Beschreibung der Seuchenepidemie.

Wie stand es um Florenz in den Jahren vor der Pest? Wie war es möglich, dass ein Bakterium eine solch große Wirkung im menschlichen Organismus hatte, so dass ein Teil der Bevölke- rung der Infektion schlichtweg erlag?

Die malthusianische These, die eine Erklärung für die rapide Ausbreitung der Pest in Europa zu beschrieben versucht, vertritt die Vermutung, dass langjährige Perioden von Missernten, folgende Hungersnöte in Verbindung einer hohen Bevölkerungsdichte im mitteleuropäi-schen Raum, Ursache für einen günstigen Nährboden für den Ausbruch der Seuchenepidemie waren.27 Insbesondere Italien schien ab dem Jahr 1310 von einer Reihe klimabedingter Missernten betroffen, die vor allem Kinder mit in den Tod riss.28 Auf die ausbleibenden Ernten der 1310er Jahre folgten lange und kalte Winter, wie Jahresringanaly- sen im Mittelmeergebiet heute sicher belegen können.29 In der Toskana beispielsweise leb- ten in der mittelalterlichen Hochzeit der Region circa zwei Millionen Menschen, diese Dichte stand dabei in einem Missverhältnis ökonomischer und vor allem landwirtschaftli- cher Produktivität – die Region war vor dem Ausbruch der Epidemie überbevölkert.30

Doch lässt sich aus diesen demographischen und landschaftsökonomischen Parametern eine kausale Verbindung zur Vulnerabilität einer Bevölkerung an der Pest zu erkranken ziehen?

Diese ungünstige Situation des Hungers und der Auszehrung in breiten Teilen der Bevölke- rung scheint zunächst der ideale Nährboden für den Ausbruch einer Seuchenepidemie, doch in Bezug auf diesen eher darwinistisch erscheinenden Erklärungsansatz herrscht im histori- schen Diskurs der Pestforschung Uneinigkeit.

Der Historiker und Mediziner Manfred Vashold beschreibt in seiner Monographie Pest, Not und schwere Plagen einen deutlichen Zusammenhang zwischen der in Italien aufkommen- den Missernten und der herrschenden Epidemie, er stellt jedoch die hohe Sterblichkeit in- nerhalb der Seucheninfizierten als direkte Folge der Hungersnot deutlich in Frage. Vashold stellt hier vielmehr die Hypothese auf, dass die Mangelernährung der Bevölkerung eine Form der Resilienz in der Abwehr pathogener Keime bewirke und eine erhöhte Widerstands- fähigkeit bei dem Befall mit dem Bakterium zur Folge habe.31 Er schließt so eine direkte Verbindung der hohen Sterblichkeit der Pest durch die Hungersnot klar aus.32

Spannend bleibt es nun zu betrachten, welche Erklärungen und Thesen zeitgenössische Au- toren der Pestjahre 1347-1351 - hier ein Florentiner Literat, ein Kaufmann und ein Mediziner - aufstellen, um der Seuche einen Sinn oder vielmehr eine Systematik abzuringen.

3. Pest in den mittelalterlichen Quellen

Die Krisen der Menschheit gelten bis in heutige Zeit als Schmiede künstlerischen Schaffens, das Leid der Gesellschaft förderte zwangsweise Veränderungen, die häufig den Übergang einer neuen Epoche markieren.33 Welche Fragen und welche Sorgen schildern Einwohner der Stadt Florenz in der Zeit der Epidemie? In welcher Weise wird von der Pest berichtet, welche Fragen werden aufgeworfen? Diese Fragen sollen im folgenden Abschnitt anhand der Quellenanalysen in den Vordergrund gestellt werden.

[...]


1 Boccaccio, Giovanni: Il Decamerone. In: Bergdolt, Klaus: Die Pest 1348 in Italien, S. 43.

2 Vgl. Bean, J. M. W.: The black death: the crisis and its social and economic consequences. In: Williman, Daniel (Hg.): The black death. The impact ide the fourteenth-century plague. Binghamton/ New York: Center of Medieval & Early Renaissance Studies 1982, p. 23.

3 Vgl. von Aretin, Felicitas: Weh mir, was muss ich erdulden? Die Pest von 1348. In: Freie Universität Berlin (Hg.): fundiert. Heft 01/2002. https://www.fu-berlin.de/presse/publikationen/fundiert/ar- chiv/2002_01/02_01_aretin/index.html, Zugriff 16.08.2018.

4 Vgl. Bergdolt, Klaus: Bergdolt, Klaus: Der schwarze Tod in Europa. S. 9.

5 Vgl. ebd. S. 10.

6 Vgl. von Aretin, Felicitas: Weh mir, was muss ich erdulden? https://www.fu-berlin.de/presse/publikatio- nen/fundiert/archiv/2002_01/02_01_aretin/index.html, Zugriff 16.08.2018.

7 Max Planck Institut für Menschheitsgeschichte (Hg.): Der Schwarze Tod als Ursprung heutiger Pestausbrü- che (08.09.2016) Zugriff am 01.08.2018 über Homepage des Max-Planck Instituts für Menschheitsge- schichte: http://www.shh.mpg.de/202346/plaguecellhost2016, Zugriff 15.09.2018.

8 Thiele-Dohrmann, Klaus: Macht des Geistes, List der Lust. Giovanni Boccaccio und sein berühmtes Werk „Dekameron“- ein Portrait zum 700. Die Zeit 23/2013, https://www.zeit.de/2013/23/giovanni-boccaccio-de- kameron, Zugriff: 20.09.2018.

9 Ruffié Jaques/ Sourinia, Jean-Charles: Die Seuchen in der Geschichte der Menschheit. Stuttgart: Klett-Cotta 1987, S. 21.

10 Bergdolt, Klaus: Der schwarze Tod in Europa. Die große Pest und das Ende des Mittelalters. München: C.H. Beck (3. Auflage) 2011, S. 9.

11 Slack, Paul: Die Pest. Stuttgart: Reclam 2015, S. 31-32.

12 Vgl. Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen, S. 39.

13 Das Bakterium wurde erst im Jahr 2011 von Wissenschaftlern des Max Planck Instituts isoliert genetische beschrieben, sodass der Ursprung der europäischen Seuche eindeutig auf den gering genetisch vielfältigen Pesterreger zurückgeführt werden kann. Vgl. Max Planck Institut für Menschheitsgeschichte (Hg.): Der Schwarze Tod als Ursprung heutiger Pestausbrüche (08.09.2016), über Max-Planck Instituts für Mensch- heitsgeschichte: http://www.shh.mpg.de/202346/plaguecellhost2016, Zugriff am 01.08.2018

14 Vgl. Bergdolt, Klaus: Die Pest in Italien. Fünfzig zeitgenössische Quellen. Heidelberg: Manutius Verlag 1989, S. 11.

15 Vgl. ebd.

16 Slack, Paul: Die Pest, S. 21.

17 Vgl. ebd., S. 26-27.

18 Vgl. ebd., S. 26.

19 Vgl. ebd., S. 27.

20 Vgl. Slack, Paul: Die Pest, S. 27.

21 Herlihy, David: Der Schwarze Tod und die Verwandlung Europas. S. 7.

22 Vgl. ebd. S. 7.

23 Thießen, Malte: Infizierte Gesellschaften: Sozial- und Kulturgeschichte von Seuchen. In: Bundesagentur für politische Bildung (Hg.): Seuchen. APuZ Jg. 65. Heft 20-21/ 2015, S. 11.

24 Vgl. ebd. S. 11.

25 Ebd. S.11.

26 Vgl. ebd. S. 11.

27 Vgl. Herlihy, David: Der Schwarze Tod und die Verwandlung Europas. S. 28.

28 Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute. Mün- chen: C.H. Beck 1991, S. 38.

29 Vgl. ebd. S. 38.

30 Vgl. Herlihy, David: Der Schwarze Tod und die Verwandlung Europas. S. 29.

31 Vgl. ebd. Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen. S. 39.

32 Vgl. ebd. S. 39-40.

Details

Seiten
25
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783668981492
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v491370
Note
1,3
Schlagworte
Florenz Pest Dekameron Decamerone Boccaccio

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Titel: Die Pest in Florenz in zeitgenössischen Quellen