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Generational Differences. Wie können Arbeitgeber Generationsunterschiede sinnvoll nutzen?

Hausarbeit 2016 10 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung des Basisartikels

2. Fragestellung

3. Vorgehen

4. Generation erfolgreich führen

5. Generationen-Management

6. Literaturdiskussion

7. Fazit

8. Quellenverzeichnis

Management Summary

Die Semesterarbeit befasst sich mit den verschiedenen Generationsgruppen am Arbeits­platz. Dazu dient der Basistext von Macky et al. (2008) als Ausgangslage, derArtikel analy­siert und vergleicht die verschiedenen Altersgruppen anhand mehreren Studien, Berichte und Forschungen. Dementsprechend wird folgende Fragestellung aus dem Basisartikel ab­geleitet: Ist es sinnvoll und wie können sich Arbeitgeber im Bereich Management Generati­onsunterschiede zu Nutze machen?

Des Weiteren wurden gemäss Basistext zwei passende Artikel gewählt. Bruch et al. (2009) beschreiben die Beziehung der Generationsgruppen mit ihren Führungskräften.

Klaffke (2014) beinhaltet Handlungsansätze zum Thema generationsübergreifende Führung. Dabei liegt der Fokus Massnahmen fürVorgesetzte aufzuzeigen, um mögliche Generations­konflikte zu bewerkstelligen.

Der Basistext und die ausgewählte Literatur werden zusammengefasst, in der Diskussion miteinander verglichen und zielen daraufab die Fragestellung zu beantworten. Ausserdem wurde grossen Wert daraufgelegt, dass die wesentlichen Kriterien wissenschaftliches Arbei­ten angewendet wurden. Zusätzlich wurde darauf geachtet, dass ausschliesslich wissen­schaftliche Artikel berücksichtigt und in die Argumentation mit eingebunden wurden.

Die Informationen aus den Artikeln lieferten mehrheitlich deckungsgleiche Resultate. Somit konnte die Fragestellung im Allgemeinen beantwortet werden. Jedoch wird mehrmals er­wähnt, dass die Theorie der Generationen kritisch zu hinterfragen ist. Denn es existiert deut­liches Potenzial für weitere Forschungen und Studien. Zumal die momentanen Informationen über Altersgruppen häufig auf stereotype und unzuverlässigen Untersuchungen beruhen.

1. Zusammenfassung des Basisartikels

Die Basisliteratur «Generational differences atwork» wurde 2008 von Keith Macky, Dianne Gardner und Stewart Forsyth publiziert. Der Artikel handelt sich um generationelle Unter­schiede bei derArbeit. Eine Generation beschreibt eine Gruppe von Menschen die Alter und historische Ereignisse miteinander teilen. Auf Grund dessen findet man in dergleichen Ge­neration gewisse Analogien in Persönlichkeit, Angewohnheit, Werte, Glauben und Erwartun­gen wieder. Mithilfe verschiedener Studien, Berichte, Theorien und Empirischen Forschun­gen werden die verschiedenen Altersgruppen in diesem Artikel auf Unterschiede und Ge­meinsamkeiten untersucht. Folgende Generationen werden behandelt: Die Veteranen, Baby- boomer, Generation X und Y.

Um die Gegensätze und Übereinstimmungen zwischen den Generationen aufzuzeigen weist der Artikel auf die Studie von Lenaghan und Montana (1999) hin. Die Studie vergleicht die vier Generationen im Bezug zu Arbeitsanreize. Daraus resultiert, dass die Generation X und Y diesbezüglich identisch sind, sowie auch die Veteranen und Babyboomer. DerArbeitsan- reiz ^Aufstiegsmöglichkeiten sind füralle Generationen gleichbedeutend. Hingegen hat dieselbe Studie gezeigt, dass ein dauerhaftes Dienstverhältnis für die älteren Altersgruppen einen grösseren Stellenwert aufweist als für die Generation X und Y.

(Macky et al. 2008, S.858)

Des Weiteren liegt ein Bericht von Twenge und Campbell vor. Sie haben seit 1930 in den USA Daten von über 1.4 Millionen Menschen gesammelt. Darin forschen sie nach wichtigen Psychologischen Eigenschaften wie Selbstachtung, Angst und Narzissmus. Daraus resul­tiert, dass die Generation Y selbstverliebter, ängstlicher und depressiver ist. Zusätzlich wer­den die Arbeitskräfte der Generation Y als sehr launisch und pflegeaufwendig beschrieben. Allerdings sind sie teamfähig, gut in kooperationsfördernden Arbeitsplätzen, technologisch sehr geschickt und erfahren. Die Arbeitnehmer dieser Altersklasse sind immerzu gelobt wor­den. Infolgedessen erwarten sie Anerkennung auch wenn sie es nicht verdienen. Diese Be­obachtungen sind bedeutend für das Verhalten am Arbeitsplatz, sowie die Umsetzung für das Management und Human Ressource. (Macky et al. 2008, S.859)

Eine Theorie besagt, dass Generationsunterschiede die entstehen auf Umwelteinflüsse wie Krieg oder neue Technologien zurückzuführen sind, die den Menschen in seiner frühen Ent­wicklung zum Erwachsenenleben formen. Da jede Generation mit anderen bedeutenden Er­eignisse aufgewachsen ist, bilden sie ihre eigenen Charakterzüge, Persönlichkeitswerte und Einstellungen. (Macky et al. 2008, S.858)

Abschliessend verlangt derArtikel, dass die Kerntheorie derGenerationsunterschiede kri­tisch zu hinterfragen, denn es kann nicht angenommen werden, dass alle die zu einer be­stimmten Gruppe angehören auch dasselbe erlebt haben. Ein weiteres Problem, ist den ge­nauen Zeitpunkt der Generationen zu bestimmen. Selbst in den Studien sind sie unterschied­lich. Ausserdem sind Empirische Forschungen häufig unzuverlässig und basieren auf Stere­otype. Des Weiteren liegt ein Defizit an öffentlichen Dokumentationen vor. Daher wird ange­nommen, dass ein hoher Bedarf an Studien und Forschungen besteht um die Ansichten der Generationen zu bestimmen. (Macky et al. 2008, S.860)

2. Fragestellung

Im Artikel «Generational differences at work» beziehen sich die Studien und Forschungen generell über die Unterschiede zwischen den Generationen am Arbeitsplatz. Weiter werden im Artikel mehrmals die Charaktereigenschaften der jeweiligen Generationen hervorgeho­ben. Dementsprechend werden die nachfolgenden Zusammenfassungen sowie die Literatur­diskussion folgende Fragestellung beantworten: Ist es sinnvoll und wie können sich Arbeitge­ber im Bereich Management Generationsunterschiede zu Nutze machen?

Mithilfe zweier wissenschaftliche Texte wird festgelegt, wie das Management das Wissen über die verschiedenen Altersgruppen anwenden kann. Stark eingegrenzt wird die Fragestel­lung durch die Variable Management.

3. Vorgehen

Als ich mich nach passender Literatur umsah, setzte ich zu Beginn auf verschiedene Such­maschinen wie Google Scholar, Wiso, Nebis Katalog und Swissbib Basel Bern. Bei der Su­che war es mir wichtig Literatur zu finden, die sich primär mit der Führung und dem Ar­beitsalltag derverschiedenen Altersgruppen befasst. Schliesslich wurde ich auf Swissbib, mit dem Stichwort «Generationen» fündig. Die erste Quelle die ich fand, war das Werk «Genera­tionen erfolgreich führen». Ich habe dieses Werk gewählt, weil der Text wichtige Informatio­nen über die Verhaltensweise der Mitarbeiter im Hinblick auf die Führung beinhaltet.

Um einen zweiten geeigneten Artikel zu finden, grenzte ich die Suche auf Swissbib Basel Bern mit den Schlagwörtern «Generationen führen» ein. Dabei stiess ich auf die Publikation «Generationen-Management» von Martin Klaffke. Ich entschied mich für dieses Werk, weil die Informationen die ich daraus benötige sich hauptsächlich um das Verhalten der Alters­gruppen bei der Arbeit und um deren Führung handelt.

Prüfung derWissenschaftlichkeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Literaturquellen, Quelle: (Balzertet al. 2011 S.13ff.)

4. Generationen erfolgreich führen

Die Publikation «Generationen erfolgreich führen» wurde 2010 von Heike Bruch, Florian Kunze und Stefan Böhm verfasst. DieserArtikel beschreibt die Unterschiede der verschiede­nen Altersgruppen am Arbeitsplatz, die Zusammenarbeit der Generationen mit den Füh­rungskräften und enthält zusätzlich einige Praxisbeispiele zum Thema Führung unterschiedli­cher Generationen. Dabei werden in diesem Artikel folgende fünf Generationen näher be­handelt:

Jahrgänge

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Bruch et al. 2010, S. 95)

Allerdings weist die Publikation darauf hin, dass es unmöglich ist alle Menschen einer Gene­ration als gleichartig zu verstehen. Dennoch erscheint es ihnen angebracht eine grobe Ein­teilung der Generationen zu bilden. Damit es den Unternehmen eine vereinfachte Führung verschiedenerAltersklassen ermöglicht. Man spricht davon, dass sich die unterschiedlichen Generationen im Arbeitsalltag in ihren Werten und Einstellungen unterscheiden. Um in der heutigen Arbeitswelt erfolgreich zu sein, ist es als Führungskraft besonders wichtig die Ge­nerationsgruppen zu differenzieren. Damit der jeweilige Arbeitnehmer spezifischer behandelt wird. Somit soll es dem Vorgesetzten gelingen die Bedürfnisse der verschiedenen Generatio­nen gerecht zu werden. Infolgedessen soll das volle Potenzial derAngestellten ausgeschöpft werden. Durch diese Führungsart soll eine Arbeitsumgebung geschafft werden, in der die Ar­beitnehmer zufrieden und lange leistungsfähig bleiben. (Bruch et al. 2010, S. 91f.)

Des Weiteren sind im Rahmen einer Forschung junge Führungskräfte untersucht worden. Dabei wurde überwiegend ein Hauptproblem festgestellt. Sobald Junge Vorgesetzte älteren und erfahrenen Mitarbeitern gegenüberstehen ist Vorsicht geboten. Denn Einfühlungsvermö­gen und Behutsamkeit sind gefragt. Zumal die Junge Führungskraft zu Beginn häufig in der Position des Lernenden ist, obwohl sie fachlich eventuell besser qualifiziert sei. Damit Kon­flikte vermieden werden, muss der ältere und erfahrene Arbeitnehmer bei wichtigen Ent­scheide miteinbezogen werden. Jedoch muss klargestellt werden, dass die Entscheidung schlussendlich immer beim Vorgesetzten liegt. (Bruch et al. 2010, S.129)

Zum Schluss wird im Artikel auf die rechtzeitige Wissensweitergabe zwischen Mitarbeitenden hingewiesen. Meist gibt es bloss einzelne Wissensträger in wichtigen Positionen, deren Wis­sen unentbehrlich ist. Dementsprechend muss nach Möglichkeit ein Wissenstransfer an die jüngere Generation stattfinden. Auch hier übernimmt die Führungsperson eine wichtige Rolle, damit die richtigen Rahmenbedingungen für den Austausch geschafft werden.

(Bruch et al. 2010, S.135)

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Details

Seiten
10
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783346003171
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v491387
Institution / Hochschule
Berner Fachhochschule
Note
Schlagworte
generational differences arbeitgeber generationsunterschiede

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