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Mackie. Freiwillige, unfreiwillige oder absichtliche, unabsichtliche Handlungen

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 20 Seiten

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Handlungen
2.1 Freiwillige und unfreiwillige Handlungen
2.2 Absichtliche und unabsichtliche Handlungen
2.3 Indirekt und direkt beabsichtigte Handlungen

3. Verantwortlichkeit für unsere Handlungen

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Jeden Tag vollziehen wir Handlungen; ob diese freiwillig oder unfreiwillig, absichtlich oder unabsichtlich geschehen, gilt es in dieser Arbeit zu erläutern. In vielen Bereichen unseres Lebens spielt es eine große Rolle, ob eine Handlung freiwillig oder absichtlich geschieht. Die Frage nach der Freiwilligkeit oder Absicht einer Handlung wird nicht nur in der Rechtsprechung diskutiert, sondern auch in der Ethik.

Schon in der Antike beschäftigte sich der Philosoph Aristoteles in seinem Werk die „Nikomachische Ethik" mit dieser Frage. Ebenso beschäftigte er sich in seinem Werk die „Eudemische Ethik", welches vor der „Nikomachischen Ethik" entstanden sein soll, unter anderem mit derselben Fragestellung. 1

John Leslie Mackie bedient sich der Schriften Aristoteles. Daher ist es um so erstaunlicher, dass Mackie zu den moralphilosophischen Subjektivisten gehört, deren Auffassung es ist, dass alles was zur Moral gehört von dem Menschen konstruiert wird und daher gewollt ist. Die Folgerung ist daher: Moral ist frei von allen metaphysischen Voraussetzungen. Hingegen gehen die moralphilosophischen Objektivisten, wie Aristoteles, von einem positiven Ansatz aus und beantworten daher die „[...] Fragen: „Sind Werte (moralische Normen) objektiv vorgegeben?", „Sind moralische Sollensurteile wahrheitsfähig?" [und]

„Sind Werte bzw. Normen von Menschen erkennbar?" [...].“ 2 mit Ja. Obwohl Mackie einer anderen Auffassung ist, nimmt er Aristoteles bei der Handlungscharakterisierung zu Hilfe, um seine ethische Auffassung darzustellen, wie sich im Verlauf der Arbeit zeigen wird.

Mackie widmet dem Thema: „menschliches Handeln" ein ganzes Kapitel mit jeweils vier Abschnitten. Zunächst einmal versucht er Handlungen zu charakterisieren, indem er darstellt, was absichtliche und unabsichtliche Handlungen sind. Diese untersucht er anhand der Kriterien der Unkenntnis und des Zwanges. Das dritte Kriterium für eine absichtliche oder unabsichtliche Handlung ist der Mangel an Übung oder passender: die fehlende Geschicklichkeit, eine Handlung auszuführen. Dem Thema der freiwilligen und unfreiwilligen Handlung schenkt er nur zum Schluss des ersten Abschnitts ein wenig Aufmerksamkeit. Im zweiten Abschnitt versucht er die Frage zu klären, ob und wenn ja, wie man einen Menschen für diese eben beschriebenen Handlungen zur Verantwortung ziehen kann. Auf die beiden letzten Abschnitte möchte ich in dieser Arbeit nicht eingehen, da dies zu weit führen würde. Die Frage, die sich für diese Arbeit stellt, ist: Kann man Handlungen eindeutig charakterisieren und wenn ja, sind diese dann rechtlich und moralisch zu verurteilen? Um diese Frage zu erörtern, werde ich mich hauptsächlich mit dem Werk von John Leslie Mackie „Ethik: die Erfindung des moralisch Richtigen und Falschen" beschäftigen. Zunächst werde ich den Begriff Handlung näher charakterisieren, da dieser Hauptbestandteil meiner Arbeit ist. Danach werde ich mich mit den unterschiedlichen Arten von Handlungen befassen, welche freiwillig und unfreiwillig geschehen können oder absichtlich bzw. unabsichtlich. Ebenso wie Mackie werde ich mich mit den indirekt und direkt beabsichtigten Handlungen befassen, um danach auch auf die Verantwortlichkeit für unsere Handlungen einzugehen. In Bezug auf die Verantwortlichkeit versuchte Mackie diese anhand der geradlinigen Regel, sowohl rechtlich als auch moralisch, zu verbinden. Dagegen werde ich versuchen aufzuzeigen, dass die moralische und rechtliche Verurteilung von Handlungen sich vielleicht nicht immer miteinander vereinbaren lassen.

2. Handlungen

Wenn man sich mit dem Thema Handlungen beschäftigt, welche wie schon erwähnt freiwillig, unfreiwillig, absichtlich oder unabsichtlich geschehen können, dann muss man sich zunächst mit dem Begriff auseinandersetzen. Es muss genauer bestimmt werden, was in dieser Arbeit als Handlung angesehen und wie diese charakterisiert wird. Über den Begriff liefert uns das Lexikon der Ethik einen allgemeinen Überblick. Vorab wäre festzustellen, dass Handlungen nur auf Menschen bezogen und diese nur von Menschen ausgeübt werden können. Handlungen werden also wissentlich und willentlich ausgeübt, wobei nicht jede Reaktion, die ein Mensch zeigt, eine Handlung ist. Denn Zittern, Frieren oder Niesen sind nicht als Handlung anzusehen, 3 da sie reflexartig und durch Körperzustände, die nicht zu kontrollieren sind, hervorgerufen werden. Eine andere etwas detailliertere Definition einer Handlung befasst sich noch mehr mit der handelnden Person. Diese wird vollzogen, wenn ein handelndes Subjekt in den Lauf der Dinge eingreift, indem ein Vorhaben verwirklicht wird. 4 Die beiden Definitionen sind aus moderner Sicht durchaus passend, denn auch Aristoteles befasste sich mit dem Thema und entwickelte eine sehr genaue Vorstellung von dem, was eine Handlung sei und was sie zu einer Handlung macht. Sowohl in einer seiner berühmtesten Schrift der „Nikomachischen Ethik", als auch in der thematisch ähnlichen Abhandlung der „Eudemischen Ethik", gibt er Definitionen von den verschiedenen Handlungen und Beispiele um diese näher zu erläutern. Auf diese Ausführungen stützt sich John Leslie Mackie in seiner Arbeit. Er verwendet die Ausarbeitung von Aristoteles, um seine subjektivistische Meinung anhand von objektivistischen Aussagen darzustellen und vielleicht zu verifizieren.

Zunächst ist es nötig, den Handlungsbegriff noch weiter zu definieren. Ebenso wie Otfried Höffe reflexartige Erscheinungen beim Menschen nicht als Handlungen ansieht, sieht es auch Matthias Rugel, der das Stolpern nicht als Handlung bezeichnet. 5 Daher werde ich in dieser Arbeit ebenfalls die reflexartigen Reaktionen des menschlichen Körpers außer Acht lassen und mich vorrangig mit den bewusst und willentlich verursachten Handlungen des Menschen beschäftigen. Wenn man über Handlungen nachdenkt, kann man nicht nur die idealtypischen Definitionen vor Augen haben, man muss sich auch fragen, wie diese beschaffen sind. Das „Wie" wird in dieser Arbeit eine wesentliche Rolle spielen, da ich im weiteren Verlauf auf die Freiwilligkeit, die Unfreiwilligkeit, die Absicht und die Unabsichtlichkeit einer Handlung eingehen werde. Weniger wird der Handelnde selbst im Vordergrund stehen und auch die Folgen einer Handlung werden nur ansatzweise betrachtet, da es John Leslie Mackie in seiner Abhandlung nicht primär um die Folgen, vor allem um die rechtlichen, sondern vielmehr um die Handlungsbeschreibung in seiner Ethik geht. Für ihn stellt sich die Frage: Wann ist eine Handlung so oder so beschaffen? Wenn wir ethische Überlegungen über Handlungen anstreben, werden durchaus die Begrifflichkeiten gut und schlecht fallen, da sie eng miteinander verbunden sind, doch auch darum geht es Mackie in erster Linie, in dem von mir betrachteten Abschnitt, nicht.

Da Mackie die Beispiele, wie Handlungen beschaffen sein können, aus der „Nikomachischen Ethik" von Aristoteles nimmt, bietet es sich an dieser Stelle an, sich damit zunächst einmal gesondert zu beschäftigen. Eine erste Definition gibt Aristoteles in seiner Schrift die „Eudemische Ethik", in der er schreibt: „Dazu ist der Mensch allein unter den Geschöpfen auch die Quelle gewisser Handlungen; bei den anderen würden wir ja nicht von "Handlungen" sprechen. [...] Der Mensch ist Ursprung einer Bewegung, weil Handlung Bewegung ist.“ 6

2.1 Freiwillige und unfreiwillige Handlungen

Wenn man von freiwilligen und unfreiwilligen Handlungen spricht, müssen zunächst die beiden Begrifflichkeiten definiert werden. Aristoteles war der Auffassung, dass Freiwilligkeit vorliegt, wenn man etwas mit Vorsatz tut7 und nicht durch äußere Umstände dazu gezwungen wurde. 8 Mackie hingegen gibt eine etwas speziellere Definition von Freiwilligkeit: „[ ...] eine freiwillige Handlung sei von der Art, daß sie dem >Willen< eines Handelnden entspringe und ihn verwirkliche; sie ist die Folge irgendeiner Absicht des Handelnden und führt sie entweder aus oder stellt einen Schritt zu ihrer Ausführung dar.“ 9 Bei beiden Ansichten liegt eine Freiwilligkeit vor, wenn die Handlung mit einer Absicht beziehungsweise einem Vorsatz verknüpft ist. Aristoteles beschreibt die Freiwilligkeit einer Handlung eher mit dem Gegensätzlichen, nämlich der Unfreiwilligkeit. Für ihn gelten Handlungen, die unter Zwang oder Unwissenheit geschehen, als unfreiwillig. Zwang definiert er als etwas, was von Außen kommen muss. Als Erläuterung gibt er das Wettergeschehen an. Wenn ein Mensch von einer starken Windböe erfasst wird und dadurch irgendwo hingelangt, wo er nicht hin wollte, ist das ein Zwang, der von Außen kommt.10

Wenn wir uns das bei Aristoteles angeführte Beispiel des Seemannes ansehen und es mit der Auffassung Mackie's vergleichen, so werden wir im Nachhinein feststellen können, dass sich hier Unterschiede in der Betrachtungsweise auftun. Dabei geht es um einen Seemann, der auf hoher See in eine Notlage geraten ist.11 Dieser hatte zwei Möglichkeiten, entweder wirft er die Ladung über Bord und rettet somit das Schiff und sein Leben oder er behält die Ladung an Bord und läuft so Gefahr das Schiff und die Ladung zu verlieren. 12 Aristoteles selbst kann sich nicht entscheiden, ob die Handlung des Seemannes freiwillig oder unfreiwillig geschieht. Daher führt er den Begriff der gemischten Natur ein, also eine Handlung, die etwas von beidem hat. Im Zeitpunkt ihrer Ausführung ist die Handlung frei gewählt und damit frei getätigt worden. Aristoteles verbindet das freiwillige Handeln mit der frei getätigten Bewegung des Seemannes. 13 Bei dieser Darstellung ist offensichtlich, dass der Seemann die Situation nicht absichtlich herbeigeführt hat. Dennoch entscheidet er sich freiwillig und nicht unter irgendeinem äußeren Zwang zu einer der Möglichkeiten. A, er wirft die Ladung über Bord oder B, er behält die Ladung. Außerdem könnte man anführen, dass eine Bewegung beim Seemann vollzogen wird, die dazu führt, dass er seine Arme hebt und die Ladung über Bord wirft. Da diese aus freien Stücken geschah, ist diese freiwilliger Natur. Also muss festgestellt werden, so wie es auch schon Aristoteles tat, dass diese Art von Handlungen ins Freiwillige tendieren. 14

Zwar ist der Seemann durch die Situation gezwungen, eine der beiden Handlungen zu wählen, dennoch entscheidet er sich freiwillig, da im eigentlichen aristotelischen Sinn kein Zwang vorliegt. Wie schon erwähnt, verwendet Mackie auch dieses Beispiel und versucht anhand dessen zu erläutern, was er unter Absicht versteht. Bei ihm geht es weniger um die Freiwilligkeit, sondern um die Absicht, die hinter der Handlung des Seemannes steckt.

Mackie ist der Ansicht, dass die Freiwilligkeit weniger mit einer Handlung verbunden ist, als die Absichtlichkeit. Deshalb schenkt er dieser auch weniger Aufmerksamkeit. 15 Da die Absicht oder Unabsichtlichkeit vor der eigentlichen Handlung liegt und erst dann die Freiwilligkeit oder Unfreiwilligkeit folgt und diese subjektiv bei jedem einzelnen Menschen liegt, betrachtet Mackie diese eher als die Freiwilligkeit oder Unfreiwilligkeit. Eine Handlung kann man durchaus objektiv bewerten. Die Absicht einer Handlung objektiv zu bewerten, ist meiner Meinung nach schwierig. Wie schon die Definition zeigt, ist Absicht das subjektive Wissen und Wollen des Individuums selbst. 16 Dementsprechend handelt es sich hier um etwas, was in dem Menschen selbst liegt und sich dort auch bildet. Die Überlegung, die man zu einer möglichen Handlung anstellt oder die Motive, die man hat, um diese Handlung durchzuführen, sind die Absicht, die man subjektiv gebildet hat. Da Mackie ein Subjektivist ist und objektive Werte ablehnt, ist es nur verständlich, dass die Handlungen aus der subjektiven Sichtweise betrachtet, nämlich aus der Absicht heraus. Wenn wir also über das Beispiel mit dem Seemann nachdenken, können wir nicht wie Aristoteles von der Freiwilligkeit der Handlung reden, sondern vielmehr von der Absichtlichkeit, die in der Handlung steckt. In diesem Beispiel hat der Seemann zwei Möglichkeiten, aus denen er wählen kann. Man kann dem Seemann, laut Mackie, keine absichtliche Wahl der Reihe von Möglichkeiten, sich zu entscheiden, vorwerfen, so wie auch Aristoteles schrieb, dass der Seemann sich nicht absichtlich in diese Situation begeben hat. Mackie spricht jedoch diesem in der Auswahl, die er tätigt, eine Absicht zu, weil er absichtlich eine der beiden Möglichkeiten gewählt haben muss.17 Bei der Wahl der Möglichkeiten steht der Handelnde nicht einfach nur vor einer Wahl, er muss sich für A statt B entscheiden. Das Problem, welches sich hier auftut, ist, dass man nicht einfach sagen kann, der Seemann hat absichtlich die Ware über Bord geworfen. Hierbei muss man eine durchaus genauere Handlungsbeschreibung vornehmen. Es wäre schlichtweg falsch zu sagen, der Seemann hat A absichtlich gewählt. In diesem Fall müssen die anderen Alternativen auch betrachtet werden, die den Seemann in seinen Handlungsmöglichkeiten beschränkten. Er tut nicht einfach nur absichtlich A, sondern A statt der Möglichkeit B. Bei dieser Formulierung tritt ein weiteres Problem auf: Nun muss man moralisch entscheiden, ob A oder B die bessere Wahl gewesen wäre. Gesetzt dem Fall, die Möglichkeit A, die Ware über Bord zu werfen, wäre verwerflich, mehr geschäftsschädigend, am Ende vielleicht sogar sinnlos, ja schlichtweg falsch, so muss das noch lange nicht heißen, das A statt B schlechter ist. Vielleicht wäre die Möglichkeit B noch viel schlechter. 18 Der Seemann muss jetzt eine Entscheidung darüber treffen, welche der beiden Möglichkeiten das vielleicht geringere Übel für ihn und möglicherweis für andere bedeutet. Diese Entscheidung ist meiner Meinung nach subjektiv geprägt, denn nur der Seemann allein entscheidet aus den Möglichkeiten, die ihm geboten sind. Die Frage, die sich hier stellt, ist: Wie will der Seemann eine objektive Entscheidung treffen, wenn er diese für alle Beteiligten, sei es die Schiffsmannschaft, die Spediteure oder den Auftraggeber, treffen und somit allen gerecht werden muss, wenn er sich in dem Moment der Entscheidung allein für alle zu entscheiden hat.

[...]


1 Jaeger, Werner: Aristoteles; Grundlegung einer Geschichte seiner Entwicklung. Berlin 1923, S. 270.

2 Stegmüller, Wolfgang: Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie. Bd. 4, Stuttgart 1989, S. 163 f.

3 Höffe, Otfried: Lexikon der Ethik. München 72008, S. 129.

4 Hesse, Heidrun: Handlung, in: Handbuch der Ethik. Düwell, Marcus; Hübenthal, Christoph; Werner, Micha (Hrsg.), Stuttgart 22006, S. 396.

5 Rugel, Matthias: Handlung und Freiheit, Analyse zur Akteurverursachung. München 2006, S. 87.

6 Aristoteles: Eudemische Ethik. Dr. Gohlke, Paul (Hrsg.), Paderborn 1954, S. 46-47.

7 Aristoteles: Nikomachische Ethik. Rolfes, Eugen (Übers.), Bien, Günther (Hrsg.), Hamburg 1995, S. 48.

8 Vgl. Aristoteles: Nikomachische Ethik. S. 44 f.

9 Mackie, John Leslie: Ethik: die Erfindung des moralisch Richtigen und Fa/sehen. Stuttgart 2008, S. 263.

10 Vgl. Aristoteles: Nikomachische Ethik. S. 44 f.

11 Ebd., S. 44 f.

12 Vgl. Mackie: Ethik. S. 259.

13 Vgl. Aristoteles: Nikomachische Ethik. S. 44 f.

14 Ebd., S. 44 f.

15 Vgl. Mackie: Ethik. S. 263.

16 Höffe, Otfried: Absicht, in: Lexikon der Ethik. München 4 1992, S. 93.

17 Vgl. Mackie: Ethik. S. 259.

18 Vgl. Mackie: Ethik. S. 260.

Details

Seiten
20
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783668994645
ISBN (Buch)
9783668994652
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v493718
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Philosophische Fakultät
Note
1,5
Schlagworte
Freiheit Mackie freiwillige Handlungen unfreiwillige Handlungen Aristoteles Verantwortlichkeit für unsere Handlungen

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