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Die SWOT-Analyse. Theoretische Grundlagen

Studienarbeit 2019 12 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zielsetzung

2 Theoretische Grundlagen der SWOT-Analyse
2.1 Definition
2.2 Stärken- und Schwächen-Analyse
2.3 Chancen- und Risiken-Analyse
2.4 Zusammenfassung in einer SWOT-Analyse

3 SWOT-Analyse nach Periode 1

4 SWOT-Analyse nach Periode 6

5 Schlussbetrachtung

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungsverzeichnis

8 Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

Am Anfang wichtiger Planungsprozesse stellen sich Unternehmen einige zentrale Fragen. <<Aus den Fragen „Was ist gut oder schlecht an den Aktivitäten des Unternehmens?, Was ist gut oder schlecht an der Gegenwart und der Zukunft?“ Hat sich die SWOT-Analyse entwickelt.>>[1] Dieses Analyseinstrument stammt aus Forschungsarbeit am Stanford Research Institute aus den 1960en[2]. Ziel der SWOT-Analyse ist es, die wichtigsten externen und internen Einflussfaktoren vereinfacht und verdichtet in Form von Chancen, Risiken sowie Stärken und Schwächen des Unternehmens darzustellen und bietet so eine fundierte Basis für weitere Unternehmensentscheidungen.

1.1 Zielsetzung

Ziel dieser Studienarbeit ist es zu erläutern, wie die Durchführung einer solchen SWOT-Analyse funktioniert und welche Strategien daraus entwickelt werden können. Im ersten Teil werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet um diese dann im zweiten Teil anhand eines praktischen Beispiels eines Unternehmens im Unternehmensplanspiels „TOPSIM®“ direkt anzuwenden. Hier wird zum Ende der ersten und letzten Planungsperiode eine SWOT-Analyse durchgeführt. Dieser Praxisteil widmet sich der Analyse des Unternehmens „U1“ aus dem Planspiel. Verglichen wird das Unternehmen in beiden Perioden mit dem stärksten Wettbewerber Unternehmen „U2“. In der Schlussbetrachtung soll ein Fazit gezogen und das Instrument der SWOT-Analyse kritisch betrachtet werden.

2 Theoretische Grundlagen der SWOT-Analyse

2.1 Definition

Durch die SWOT-Analyse wird systematisch die Situation eines Unternehmens untersucht. Methodisch wird die SWOT-Analyse in zwei Schritte durchgeführt: Im ersten Schritt werden die Stärken (s trengts) und Schwächen (w eaknesses) identifiziert. In einer Stärke-Schwächen-Analyse werden diese Zusammengefasst und gegenübergestellt. Der zweite Schritt ist in die Zukunft gerichtet und stellt die Chancen (o pportunities) den Risiken (t hreats) in einer Chance-Risiken-Analyse gegenüber[3]. Diese beiden verdichteten Analysen bilden die Grundlage für die Unternehmensziele und für die Beantwortung der Frage „Wo wollen wir hin?“[4]

2.2 Stärken- und Schwächen-Analyse

Aus den in einem ersten Schritt aus einer kritischen Betrachtung des Mikroumfelds des Unternehmens identifizierten Stärken und Schwächen wird eine Stärken- Schwächenanalyse erstellt.

Zu den Stärken zählen alle Fähigkeiten, Ressourcen und Potenziale, die ein Unternehmen wettbewerbsfähiger machen, wie zum Beispiel ein gewisses Wissen, eine effiziente Produktion oder eine besonders positive Marktstellung. Schwächen hingegen sind Fehler oder Defizite die dafür sorgen, dass strategische Ziele nicht erreicht werden. Die Stärken- Schwächenanalyse ist gegenwartsbezogen[5].

2.3 Chancen- und Risiken-Analyse

Der zweite Schritt ist in die Zukunft gerichtet und identifiziert die Chancen und Risiken eines Unternehmens. Chancen bzw. Möglichkeiten in diesem Sinne sind Situation und Trends außerhalb des Unternehmens, die die Situation am Markt begünstigen können, wie zum Beispiel eine erhöhte Nachfrage oder vorteilhafte politische Entscheidungen.

Bedrohungen bzw. Risiken sind ungünstige Situationen und Trends im Unternehmensumfeld, die die strategische Situation und die Entwicklung des Unternehmens erschweren[6].

2.4 Zusammenfassung in einer SWOT-Analyse

Die Ergebnisse aus der Stärken-/Schwächenanalyse und der Chancen-/Risikoanalyse werden zuerst in einer Matrix zusammengefasst.

In der TOWS-Matrix werden die Ergebnisse aus der SWOT-Analyse aufbereitet. Daraus ergeben sich vier Normstrategien:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 TOWS-Matrix: Darstellung, um die Beziehung zwischen Stärken und Chancen bzw. Risiken sowie zwischen Schwächen und Chancen bzw. Risiken aufzuzeigen[7]

Je nachdem, welche Teile der Analyse mit anderen in Verbindung gebracht werden lässt sich damit eine Strategie für das Unternehmen ableiten und in den vier Feldern der TOWS-Matrix darstellen. Die einzelnen Strategien schließen sich gegenseitig nicht aus.

In der Strategie „Ausbauen“ nutzt das Unternehmen seine Stärken, um Chancen zu ergreifen (auch SO-Strategie genannt).

In der Strategie „Absichern“ nutz das Unternehmen seine Stärken, um Bedrohungen abzuwehren (auch ST-Strategie genannt).

In der Strategie „Aufholen“ gleicht das Unternehmen Schwächen aus, um Chancen zu ergreifen (auch WO-Strategie genannt).

In der Strategie „Vermeiden“ gleicht das Unternehmen Schwächen aus, um Bedrohungen abzuwehren (auch WT-Strategie genannt).[8]

3 SWOT-Analyse nach Periode 1

Das eigene Unternehmen „U1“ wird hier direkt mit dem Branchenführer Unternehmen „U2“ verglichen. Hierzu werden die Stärken und Schwächen der beiden Unternehmen bewertet.

Um die Werte aufzuarbeiten werden für das eigene Unternehmen Punkte auf einer Skala von fünf möglichen Ausprägungen ermittelt und gegenüber der Konkurrenz dargestellt.

[...]


[1] Paul & Wollny, 2014, S. 80

[2] Vgl. Paul & Wollny, 2014, S. 80

[3] Vgl. Lippold, Marktorientierte Unternehmensplanung Eine Einführung, 2019, S. 1

[4] Vgl. Lippold, Grundlagen der Unternehmensberatung Strukturen – Konzepte Methoden, 2019, S. 84

[5] Vgl. Lippold, Marktorientierte Unternehmensplanung Eine Einführung, 2019, S. 16

[6] Vgl. Lippold, Marktorientierte Unternehmensplanung Eine Einführung, 2019, S. 16

[7] Vgl. Fleig, 2018

[8] Vgl. Scheed & Scherer, 2019, S. 43

Details

Seiten
12
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783668987036
ISBN (Buch)
9783668987043
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v493778
Institution / Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
2,4
Schlagworte
SWOT-Analse Strategieentwicklung

Autor

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Titel: Die SWOT-Analyse. Theoretische Grundlagen