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Der sowjetisch-finnische Winterkrieg 1939-40. Eine militärhistorische Betrachtung

Seminararbeit 2014 35 Seiten

Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Weg zum Krieg

3. Versuch der Anbindung Finnlands an die UDSSR

4. Vorbereitungen auf den Winterkrieg 39/40
4.1 Vorbereitungen auf finnischer Seite
4.2 Vorbereitungen auf der sowjetischen Seite

5. Der Winterkrieg 1939-40
5.1 Kriegsverlauf
5.1.1 Die Landenge
5.1.2 Zwischen Ladogasee und dem Eismeer
5.2 Die letzten Tage des Krieges und der Frieden von Moskau 1940

6. Folgen des Winterkrieges 1939/40
6.l Folgen des Winterkrieges für Finnland
6.2 Folgen des Winterkrieges für die UdSSR
6.3 International Handeln nach dem Winterkrieg

7. Zusammenfassung

8. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Aus der Geschichte kann man lernen, dass ähnliche Ereignisse fast immer gleich ablaufen und sich nur in ihren Details unterscheiden. So wird unter anderem die Geschichte meist von Siegern geschrieben, große Reiche nehmen kleine Länder ein, Führer großer Nationen werden gestürzt und ein kleines Ereignis reicht meist schon aus, um ein sowieso schon entzündetes Fass voller Schwarzpulver zur Explosion zu bringen. So war es auch in den beiden Weltkriegen. Der Anlass zum Beginn des ersten WK war die Ermordung des österreichischen Kronprinzen in Sarajevo. Der zweite WK wurde durch einen angeblichen Überfall polnischer Soldaten auf eine deutsche Radiostation in Gleiwitz bei Posen ausgelöst.

In der Zeit des zweiten Weltkrieges gab es nicht nur Kriege, welche vom Deutschen Reich geführt wurden oder gegen das Deutsche Reich waren, sondern auch andere Nationen haben versucht, ihre Stellung in der Welt zu verbessern. Darunter fallen solche Beispiele wie Japan und Russland. Japan hatte versucht, bereits vor dem Beginn des 2. Weltkrieges, mit massiver militärischer Macht, ganze Länder und Landstriche in ihre Gewalt zu bringen. Diese Expansion reichte von der Russischen Grenze im Norden bis auf die südlichsten Inseln in Indonesien. Wenn wir uns im Gegensatz dazu Russland anschauen, welches als Land sowieso schon enorme Maße hat, hatte dieses Land kaum Möglichkeiten seine Ländereien zu vergrößern. Daher versuchte man durch die Bildung von Satellitenstaaten seine Einflusssphäre zu vergrößern.

Unter ähnlichen Umständen kam es auch zum sowjetisch-finnischen Krieg. Die Hausarbeit wird sich im Folgenden mit der Entstehung dieses Krieges beschäftigen sowie mit dessen Verlauf und den daraus erfolgten Resultaten für Europa. Die Schwerpunkte werden hierbei mehr auf die Entstehung des Konfliktes sowie dessen Verlauf gelegt. Danach ist die Leitfrage, welche Strategie die Rote Armee zur Vervollkommnung ihres Planes verfolgte und wie dieser in der Umsetzung aussah. Natürlich wird hierbei auch die Frage nach der geplanten Verteidigung der Finnen nicht unbeantwortet bleiben. Aber die wohl interessanteste Frage zu diesem Thema darf in dieser Ausarbeitung nicht fehlen - wie gelang es den finnischen Verbänden in ihrer enormen Truppenschwäche im Vergleich zur Roten Armee so lange durchzuhalten und der Roten Armee solch einen massiven Schaden zuzufügen? Des Weiteren soll auch die Frage beantwortet und ausgeführt werden, welche Folgen das sowohl für die Rote Armee als auch für die anderen europäischen Länder beinhaltete. Mit der Beantwortung all dieser Fragen soll möglichst versucht werden, einen allgemeinen Blick auf das Geschehen zu geben.

In diesem Abschnitt soll es um die Ursachen gehen, welche zum Krieg zwischen der UdSSR und Finnland geführt haben. Welche Gründe hatte die UdSSR bzw. Stalin, Finnland an sich nehmen zu wollen? Warum konnte dies nicht auf einem friedlichen Wege geschehen? Wie stand das Deutsche Reich zu diesen Forderungen und wie reagierte es?

Die Vorgeschichte zwischen Russland und Finnland ist eine schwierige, voller Aktionen eines großen Reiches auf ein kleines Land. So gab es immer wieder Versuche auf russischer Seite sich Finnland einzuverleiben und somit auf seine Rohstoffe zurückgreifen zu können. Jedoch haben sich die Finnen immer wieder gewehrt und wollten als Wiedergutmachung russisches Territorium haben. So gab es Versuche ein ,Großfinnisches Reich’ nach dem Bürgerkrieg in Finnland zu gründen. Zu den Verfechtern dieses Planes gehörte unter anderen der finnische Politiker und General Mannerheim. Dieser wollte durch die Eingliederung Ost-Kareliens Finnlands Grenzen erweitern. Doch dazu kam es nicht. Der finnischen Regierung wurde nach dem Ende des Bürgerkrieges wieder die Region um Petsamo am Polarmeer zugesprochen, welche eine für die Finnen bedeutende Handelsstadt war. Zudem bekamen sie Land in Karelien zugesprochen. Dadurch waren die Finnen in ,Schussweite’ der russischen Metropole Petrograd (später Leningrad). Diese Nähe sollte später als Auslöser für den sowjetisch-finnischen Winterkrieg dienen[1]. Zum einen sind alle diese territorialen Unstimmigkeiten ein großer Faktor in den Beziehungen zwischen der UdSSR und Finnland. Jedoch kommen zum anderen mit dem Ende der 1920er Jahre und mit dem Beginn der 1930er Jahre weitere Probleme hinzu. Die politische Lage in Finnland in der Zwischenkriegszeit ist im Wesentlichen von 5 großen Parteien bestimmt. Zwischen diesen Parteien kommt es immer wieder zu großen Unstimmigkeiten und Spaltungen (sowohl innerhalb der Parteien, besonders in den extremen Lagern, als auch in der Bevölkerung). Durch den immer größeren werdenden Einfluss der kommunistischen Kräfte aus dem Osten wurde auch die kommunistische, bzw. die sozialistische Bewegung größer. Aufgrund des Verbotes der Kommunistischen Partei Finnlands musste diese aber aus dem Ausland versuchen Einfluss zu nehmen. Die wirklichen Probleme, welche langfristig die Beziehungen zwischen Finnland und Russland schädigen sollten, erst später.

„Ende der 1920er Jahre drängte nämlich die Sowjetunion mit Holz und Getreide zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt, wodurch die finnische Exportwirtschaft nahezu ruiniert wurde. 1930 konnte für landwirtschaftliche Produkte nur noch ein Drittel der Preise von 1928 erzielt werden. (...)Dies führte zu Entlassungen in diesen Sektoren, was wiederum eine Radikalisierung der Arbeiter nach sich zog. “[2]

Durch dieses einschneidende Erlebnis hatten es besonders die radikalen Kräfte einfacher die Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen. Somit kam es im politischen Leben der Finnen zu einem ,Ruck nach rechts’. Besonders die ,Lapua’-Bewegung wurde zu einer starken politischen Kraft, welche im Sommer 1932 einen Bauernmarsch auf Helsinki mit 12 000 Teilnehmern organisierte. Diese politische Phase mit dem ,Ruck nach rechts‘, hielt in Finnland bis ungefähr 1937 an. Nachdem sich die wirtschaftliche Lage verbessert hatte, besonders durch den Handel mit England, Deutschland und Nord- bzw. Südamerika, verbesserte sich auch die politische Lage im Land. Erst nachdem der neue Präsident Kyösti Kallio gewählt wurde entspannte sich die Lage und es wurde versucht zwischen den beiden radikalen und moderaten politischen Lagern zu schlichten. Jedoch waren die Beziehungen zur UdSSR immer noch geschädigt.[3]

3. Versuch der Anbindung Finnlands an die UdSSR

Nachdem die Sowjetunion bereits die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen in ihr Satellitenstaatensystem[4] integriert hatte, wollte sie dies auch mit Finnland tun. Die Führungskräfte der UdSSR befürchteten zum einen, dass , falls es den Hitler-Stalin-Pakt nicht mehr gibt, ein deutscher Überfall über Finnland geschehen könnte und zum anderen, dass wenn man die Finnen nicht an Russland bindet, sie eventuell zu einem ungünstigen Zeitpunkt, wenn z.B. alle Truppen an der Front zu Hitler-Deutschland stehen, sie ihre territorialen Ansprüche in Nordkarelien in die Tat umsetzen würden und somit die UdSSR nicht schnell oder gar nicht darauf reagieren könnte. Es gab auch noch andere Kräfte in Moskau, welche davon ausgingen, dass die Regierung in Helsinki der UdSSR freundlich gestimmt und wohl gesonnen ist. Dabei gingen sie auch davon aus, dass Finnland versuchen würde seine Neutralität zu bewahren und sich nicht auf die Seite Hitler-Deutschlands ziehen lassen würden. Aber gegen diese

Überlegung wurde argumentiert, dass die finnische Regierung zu schwach sein könnte um unter dem Druck der faschistischen Staaten ihre Neutralität zu bewahren[5]. Aber es könnte auch anders ablaufen, wie einst der britische General Sir Walter Kirke, nachdem er in Finnland war, an das War Office in England schrieb:

„They do not want anything to do with Germany but, rather than accept a Russian guarantee, they would join the Axis. “[6]

Wenn die sowjetische Führung die gleichen Eindrücke bekommen hatte wie der britische General, so sind die weiteren Vorgehensweisen verständlicher. Eine Woche, nachdem der britische General aus Helsinki ging, lud sich die finnische Regierung den Wehrmachtsgeneral Halder ein. Durch diesen Zug versuchte die finnische Regierung eventuelle militärische Beziehungen zum Dritten Reich zu fördern. General Halder inspizierte mit fünf weiteren hochrangigen Wehrmachtsoffizieren die karelischen Grenzen und die dort stationierten Truppen. Als dies bekannt wurde, verlangten die Regierungen von Groß Britannien, Frankreich und Russland eine Erklärung vom finnischen Außenminister Erkko. England hatte zudem damit gedroht, das eventuelle Hilfen aus England an Finnland wegfallen würden, wenn sie sich mit den Deutschen einlassen würden. Jedoch kam es nie zu einer Stellungnahme seitens Erkko.[7]

Als sich dann die sowjetische Führung dazu entschied, Finnland in ihr Satellitenstaatensystem zu integrieren, bevor es noch gemeinsame Sache mit dem ,noch verbündeten’[8] Deutschland macht, planten sie bereits die Lösungen, welche Möglichkeiten es gab Finnland dazu zu bewegen. Bei den Verhandlungen zwischen Briten, Franzosen und Russen ab Mitte April 1939, bestärkte die Sowjetunion nochmals ihre Absichten und wollte, dass alle ostbaltischen Staaten und die Staaten süd-westlich der UdSSR als Pufferzone und unter ihren Einflussbereich kommen. Dazu stellten sie allen Ländern ein Ultimatum: Entweder die Länder stimmen einem Beistandsabkommen mit konkretem Militärabkommen zu oder die UdSSR sieht sich gezwungen, mit militärischen Interventionen nachzuhelfen[9].

Nachdem Moskau darum bat, finnische Abgesandte zu schicken, unterbreiteten sie ihnen ihr Angebot: Auf der karelischen Landenge sollte die Grenzen um 20 km in Richtung des finnischen Inlands verlegt werden. Dies sollte die Sicherung Leningrads darstellen, da die damalige Grenze nur 32 km entfernt war und somit in Schussreichweite. Im Gegenzug bekommt Finnland ein Stück Land in Nordostkarelien. Zudem verlangte die russische Regierung die Verpachtung der Halbinsel Hankö, um von dort aus den weg nach Leningrad sichern zu können.[10] Diese Forderungen waren sicherlich ein Schock für die finnischen Delegierten als sie ihnen dieses Angebot unterbreiteten. Wenn man nun ein wenig zurück schaut, so fällt einem doch auf, dass diese Forderungen das genaue Gegenteil von dem ist, was die finnische Regierung eigentlich wollte. Diese war, wie bereits im ersten Teil dieser Hausarbeit beschrieben, eher daran interessiert die karelischen Gebiete westlich ihrer Grenzen zurück zu bekommen, anstatt weitere an die UDSSR abzugeben. Aber auch hier gab es wiederum Kräfte, wie z.B. Marschall Mannerheim, welcher die Forderung der Sowjets als legitim betrachtete und sie nachvollziehen konnte. Jedoch dachten die Finnen paradoxerweise weiter daran, dass wenn es zu einer russischen Invasion kommen sollte, Länder wie Schweden, England, Norwegen, Frankreich und eventuell sogar das Deutsche Reich hinter ihnen stehen würden[11]. In der zweiten Verhandlungsrunde am 23.10.39 kamen Stalin und die sowjetische Delegation der finnischen entgegen: Sie boten ihnen an, dass sie auf den Inseln, welche sie pachten wollen, weniger Truppen stationieren, damit diese keine Bedrohung darstellen und wirklich nur zur Seesicherung Leningrads reichen, sowie, dass sie Ihnen mehr Land im östlichen und nordöstlichen Karelien geben und weniger Land in der karelischen Enge haben wollten. Zudem sicherten sie ihnen zu, dass alle Punkte die bei Abschluss des Vertrages erarbeitet wurden zu einhundert Prozent eingehalten werden[12].

Trotz diesem ,großzügigen’ Angebot lehnte es die finnische Regierung ab und somit stand nun nur noch eine militärische Lösung des Problems zur Debatte, nicht nur für die sowjetische Regierung.

4. Vorbereitungen auf den Winterkrieg 39/40

Bevor es zu den ersten Kriegshandlungen zwischen Finnland und der UdSSR kam, unternahmen beide Seiten Vorbereitungen um sich für den eventuellen Krieg zu wappnen. Hierum soll es im nächsten Abschnitt gehen, wobei hier das Hauptaugenmerk auf den finnischen Vorbereitungen liegt.

4.1 Vorbereitungen auf finnischer Seite

Die Vorbereitungen auf der finnischen Seite waren eher spärlich, da niemand, bis auf einige Ausnahmen, die Drohungen der Sowjetunion ernst nahmen. Die wohl größte Vorbereitung lag darin, die Mannerheim-Linie weiter auszubauen und sie zu festigen. Dies war auch immer das Bestreben des Feldmarschalls Mannerheim. Dieser drängte die Regierung immer wieder dazu, falls sie weiter in dieser Schärfe mit der UdSSR verhandeln, müssen sie auch Vorbereitungen auf die Konsequenzen zulassen. Diese sahen es aber nicht ein oder versäumten es die finnischen Truppen und Grenzen zu verstärken. Dies hätte der Regierung in Helsinki fast ihren Oberbefehlshaber, Feldmarschall C. G. Mannerheim, gekostet. Dieser drohte noch einige Tage vor dem Kriegsausbruch mit seinem Rücktritt, welcher jedoch durch den Kriegsbeginn hinfällig wurde[13].

„The government were paying no attention to his views, but trusted instead in the non­aggression pact with the Soviet Union and above all in its belief that Stalin did not want to start an aggressive war. “[14]

Die Möglichkeit, dass die sowjetischen Gebietsforderungen zum Krieg führen könnten wurde von der finnischen Regierung ausgeschlossen und deshalb kam mit dem Angriff der UdSSR auf Finnland 1939 sowohl für die Finnen, als auch für den Rest der Welt so gut wie unerwartet.[15] In einer anderen Quelle ist jedoch davon die Rede, dass die Finnen sich bereits zwei Monate vor Kriegsbeginn mobil machten. Der Mobilmachungsbefehl kam Aufgrund des Hitler-Stalin-

Paktes, welcher Finnland zum Einzugsbereich der Sowjetunion deklarierte und somit die Finnen den ,Russen’ ausgeliefert waren[16].

Natürlich versuchte die Regierung in Helsinki sich Verbündete zu suchen, welche ihnen im Falle eines Krieges beistehen konnten. Diese Bemühungen waren vor Kriegsausbruch eher gering. Erst kurz bevor es ernst wurde, bzw. als der Kriegsfall eintraf, bemühte sich die Regierung intensiv darum, Partner zu gewinnen. So hofften sie zum Beispiel auf England und Frankreich welche einige Wochen zuvor noch mit großartigen Plänen zur Entsendung von Entsatz-Armeen[17] prahlten. Aus dieser Ankündigung erhofften sich die Finnen Hilfe. Jedoch mussten sie bald feststellen, dass es hierbei nicht um die Rettung Finnlands ging, sondern um die Rettung, bzw. um die Erhaltung und Sicherung des Erzes in Schweden für die Alliierten. Finnland sollte nur als Puffergebiet dienen, damit die alliierten Truppen vor der sowjetischen und deutschen Armee da sein konnten, um das Erz in den schwedischen Mienen zu sichern. Somit war dies also nur ein, wenn überhaupt, vorhandener dünner Halm an den sie sich halten konnten.[18] Als weitere Maßnahme versuchte man natürlich auch Schweden um Hilfe zu bitten. Diese hatten aber noch eine Rechnung mit den Finnen offen:

„It was not possible to rely on the Scandinavian countries; they were weak, and relations with Sweden had been cool for some time. After the First World War, Sweden had sought to obtain possession of the Aland Island, which were, however, strategically important to Finland. The people of the island, who were totally Swedish-speaking, had expressed their desire to be united with Sweden. The League of Nations had settled the matter in favour of Finland, and for long time this question strained relations between the two neighbouring countries, as did the language dispute in Finland, in which Sweden understandably sided with the Swedish-speaking minority. ”[19]

Die Aland-Inseln waren für alle Länder, welche an der Ostsee lagen ein sehr wichtiger und strategischer Punkt. Für die einen dienten sie zur Verteidigung und zum Handel für die anderen wären sie ein wichtiger Stützpunkt im Kampf um die Macht in Europa. Jedoch wurde nach dem Ende des ersten Weltkrieges vom Völkerbund beschlossen, dass die Aland-Inseln demilitarisiert und die Befestigungen abgebaut werden.

[...]


[1] Bohn, Ingried: Finnland, S. 213.

[2] Bohn, Ingried: Finnland, S. 215.

[3] Bohn, Ingried: Finnland, S. 215-218.

[4] Ein Staat, der (trotz formaler äußerer Unabhängigkeit] von einem anderen Staat (besonders von einer Großmacht] abhängig ist. Quelle: Internetausgabe des DUDEN: http://www.duden.de/node/797625/revisions/1277815/view (Stand: 03.10.14],

[5] Vgl. Jokisalo, Jouko: Zur Vorgeschichte des Sowjetisch-Finnischen Winterkrieges vor 70 Jahren, URL: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Finnland/winterkrieg.html (Stand: 11.06.14).

[6] Van Dyke, Carl: The Soviet Invasion of Finland 1939-40, S. 7.

[7] Vgl. Van Dyke, Carl: The Soviet Invasion of Finland 1939-40, S. 7.

[8] Zwar war zu dieser Zeit der Hitler-Stalin Pakt erst aufgesetzt worden, jedoch gehen die meisten Historiker stark davon aus, dass sowohl Hitler, als auch Stalin nie ein wirkliches Vertrauen zueinander hatten und deshalb, besonders Stalin, mit einem abrupten Ende zu rechnen war.

[9] Ueberschär, Gerd R.: Hitler und Finnland 1939-41.

[10] Vgl. Bohn, Ingried: Finnland, S. 219.

[11] Vgl. Van Dyke, Carl: The Soviet Invasion of Finland 1939-40, S. 18.

[12] Vgl. Van Dyke, Carl: The Soviet Invasion of Finland 1939-40, S. 18f.

[13] Sandström, Allan: Krieg Unter der Mitternachtssonne, S. 10.

[14] Jägerskiöld, Stig: Mannerheim - Marshal of Finnland, S.110.

[15] Klinge, Matti: Geschichte Finnlands im Überblick, S. 130.

[16] Jokipii, Mauno: Finnland und der Zweite Weltkrieg - eine historische Ortsbestimmung, in: Jäntti, Athi und Holtkamp, Marion (Hrsg.): Schicksalsschwere Zeiten, Schriftenreihe des Finnlands-Instituts in Deutschland, Bd. 1, Berlin 1995, S. 17.

[17] Entsatz-Armee bedeutet, eine Armee welche die Finnen aus der Belagerung der Sowjetunion befreien sollte.

[18] Tarkka, Jukka: Weder Stalin noch Hitler - Finnland während des Zweiten Weltkrieges, S. 21f.

[19] Vehviläinen, Olli: Finland in the Second World War, S. 14f.

Details

Seiten
35
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783346019486
ISBN (Buch)
9783346019493
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v496104
Institution / Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Historisches Institut
Note
1,8
Schlagworte
Winterkrieg Finnland UDSSR Sowjet Union 1939 1940 2. Weltkrieg Nordeuropa Russland Militär Panzer Mannerheim

Autor

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