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Megatrend Digitalisierung. Welche Auswirkungen hat sie für die Gesellschaft?

Hausarbeit 2017 33 Seiten

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Symbol- und Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Digitalisierung“ – Theoretische Grundlagen
2.1 . Megatrend Digitalisierung
2.2. Definition und verwandte Begriffe
2.3. Digitale Ökonomie und Digitale Gesellschaft

3. Erwartungen an die Digitalisierung
3.1. Perspektive Wirtschaft
3.2. Perspektive Arbeitsmarkt
3.3. Perspektive Bildung und Wissenschaft
3.4. Perspektive Gesellschaft
3.5. Zwischenfazit

4. Risiken der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft
4.1. Mensch vs. Computer
4.2. Datenschutz
4.3. Gezielte Manipulationen und Fakenews im Internet

5. Kritische Würdigung und Ausblick

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung

Abbildung 2: Die Ebenen der digitalen Souveränität

Symbol- und Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Der damit einhergehende Strukturwandel erfasst Gesellschaft, Staat und Wirtschaft gleichermaßen. Neue Technologien und Kollaborationswerkzeuge verändern die Interaktion zwischen Menschen und Menschen, Menschen und Maschinen und zunehmend auch Maschinen und Maschinen. Die Umwälzungen sind so tiefgreifend und gehen so rasch vonstatten, dass sogar von einer Digitalen Revolution gesprochen wird.

Das Leben jedes Einzelnen wird durch die Möglichkeiten geprägt, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung ergeben. Man ist über Smartphone und Tablet jederzeit in der Lage zu kommunizieren, man kauft über das Internet ein oder bucht Reisen. Für (fast) jedes persönliche Interesse kann man inzwischen Apps herunterladen, was eine zunehmende Digitalisierung des individuellen Lebensbereichs bedeutet.

Doch was vorerst nach einer Bereicherung für den Lebensstandard von Individuen klingt, birgt auch Risiken, indem die neuen Technologien für gegenteilige Zwecke ausgenutzt werden. Deshalb beschäftigt sich die vorliegende Hausarbeit mit einer kritischen Betrachtung des Megatrends Digitalisierung.

Dafür werden zunächst die theoretischen Grundlagen, wie Definitionen, begriffliche Abgrenzungen sowie die Themen Digitale Ökonomie und Gesellschaft, erörtert. In einem weiteren Kapitel werden die Erwartungen an die Digitalisierung aus den Perspektiven Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bildung und Wissenschaft sowie Gesellschaft beleuchtet, bevor im Hauptteil die Risiken und Auswirkungen auf die Menschheit detailliert dargestellt werden. Dafür werden insbesondere die Themenbereiche Mensch vs. Maschine, Fakenews und Manipulationen sowie der Datenschutz hervorgehoben. Zudem finden eine kritische Würdigung sowie ein Ausblick statt, bevor die Hausarbeit mit einem Fazit abschließt.

Für die Erstellung dieser Arbeit wurden insbesondere wissenschaftliche Fachliteratur und Studien ausgewertet. Aufgrund der Aktualität der Thematik stellte jedoch auch die Recherche im Internet ein wichtiges Informationsmedium dar.

2. „Digitalisierung“ – Theoretische Grundlagen

2.1 . Megatrend Digitalisierung

Der Begriff des Megatrends wurde durch den Zukunftsforscher Naisbitt bereits in den 1990er Jahren geprägt. Er definiert Megatrends als besonders tiefgreifende und nachhaltige gesellschaftliche, ökonomische, politische sowie technologische Veränderungen, die sich vorerst langsam entwickeln und deren Auswirkungen jahrzehntelang spürbar sind.1 Naisbitt beschäftigte sich kurz vor der Jahrtausendwende mit dem Themenkomplex neue Technologien und stellte als Konsequenz die Digitalisierung als Megatrend heraus. Heute ist dieser Trend flächendeckend in allen Lebensbereichen manifestiert.2

Die Digitalisierung findet ihren Ursprung in der Entwicklung des Computers und wird häufig im Zusammenhang mit dem Begriff „Industrie 4.0“ genannt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Digitalisierung als Motor für die vierte industrielle Revolution verstanden wird. Die erste Revolution zeichnete sich durch den Übergang vom Manufakturwesen zur mechanisierten Produktion im 19. Jahrhundert aus. Exemplarisch hierfür stehen der mechanische Webstuhl sowie die Nutzung von Dampfmaschinen in Fabriken. Die zweite industrielle Revolution bezeichnet die Fließbandarbeit und den Taylorismus des frühen 20. Jahrhunderts. Eine neue Arbeitsorganisation kombiniert mit dem technischen Fortschritt machte die Massenproduktion von Waren und Gütern möglich. Die dritte industrielle Revolution begann in den 1970er Jahren mit der Erfindung des digitalen Mikroprozessors. Durch Computer, Sensoren, Roboter und Schaltkreise konnten Industriemaschinen nun produktiver und eigenständiger arbeiten.3 Die Gemeinsamkeit dieser drei Revolutionen liegt in der Zunahme des Automatisierungsgrades, die nun mit der Digitalisierung ihr Maximum erreicht. Was genau unter dem Begriff „Digitalisierung“ zu verstehen ist und welche verwandten Begriffe für das Verständnis des Megatrends relevant sind, wird im nächsten Unterkapitel thematisiert.

2.2. Definition und verwandte Begriffe

Für den Begriff Digitalisierung existiert in der Literatur eine Vielzahl an Definitionen, die sich je nach betrachtender Perspektive unterscheiden. Auf rein wissenschaftlicher Basis bedeutet Digitalisierung, analoge Werte in digitale Werte zu überführen.4 Für die Praxis greift diese Definition allerdings in den meisten Fällen zu kurz.

Gem. des wirtschaftlichen Verständnisses aus Unternehmensperspektive, steht die Digitalisierung für die „[…] Veränderung von Geschäftsmodellen durch die Verbesserung von Geschäftsprozessen aufgrund der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken (IKT).“ 5 Die Digitalisierung wird in diesem Kontext also mehr als eine Philosophie bzw. ein Verständnis von Geschäftsmodell, Strategie und Zukunftsorientierung verstanden, die auf dem Einsatz und der Nutzung von IKT sowie konkreter Kommunikationstechniken basiert.

Jedoch wird die Digitalisierung auch als ein gesellschaftlicher Prozess verstanden, der den massiven Einsatz von Digitaltechnologien im menschlichen Alltag beschreibt und zudem zu einem deutlichen Wandel der Funktionsweise von Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft beiträgt.6

Auch die deutsche Bundesregierung widmet sich dem Thema seit einigen Jahren und definiert den Megatrend Digitalisierung zusammenfassend wie folgt: „ Die Digitalisierung steht für die umfassende Vernetzung aller Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, relevante Informationen zu sammeln, zu analysieren und in Handlungen umzusetzen.“ 7

Gleichzeitig kursieren weitere Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Digitalisierung in der Literatur und Medienberichterstattung, die sogar fälschlicherweise synonym mit dem Oberbegriff „Digitalisierung“ verwendet werden. Aufgrund dessen werden diese im Folgenden kurz erläutert und voneinander abgegrenzt, was für das Verständnis der Hausarbeit von Relevanz ist.

- Industrie 4.0

Damit ist lediglich die Digitalisierung des Industriezweiges gemeint, bei der die industrielle Produktion immer stärker mit IKT verzahnt wird. Intelligent und digital vernetzte Systeme sollen eine möglichst selbstorganisierte Produktion ermöglichen, in der Maschinen selbst untereinander kommunizieren und relevante Informationen austauschen.8 Die Zahl „4.0“ geht dabei auf die vierte industrielle Revolution zurück.9

- Internet der Dinge

Sofern Gegenstände über das Internet vernetzt sind, damit sie selbstständig miteinander kommunizieren und diversen Aufgaben nachkommen, spricht man vom Internet der Dinge (kurz: IoT aus dem Englischen für „Internet of Things“). Mithilfe des IoT können Menschen mit Informationen versorgt oder automatische Bestellungen ausgelöst werden. Ein Beispiel hierfür sind Kühlschränke, die selbstständig Lebensmittel nachbestellen, sofern notwendig.10

- Technisierung

Unter der Technisierung ist ein Vorgang zu verstehen, bei dem die menschliche Arbeit zunehmend durch automatisierte Geräte und Maschinen ersetzt wird. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahrzehnten, auch bedingt durch die Digitalisierung und damit einhergehender neuen technologischen Möglichkeiten, deutlich abgezeichnet.11

- Big Data und Data Mining

Mit dem Begriff Big Data werden große, komplexe, sich rasch verändernde und wenig strukturierte Datenmengen bezeichnet. Aus jeder Aktion im WWW werden Daten generiert, die zu einer Masse zusammengefasst werden. Vor diesem Hintergrund wird mit Big Data eine unüberschaubare Datenmenge erzeugt, aus der Muster erkannt werden können. Das Suchen und Extrahieren von Informationen bezeichnet man in diesem Zusammenhang als Data Mining.12

- Künstliche Intelligenz

Unter der Künstlichen Intelligenz versteht man eine Technologie, die sich intelligent verhält, in dem sie die Fähigkeiten nutzt, die traditionell mit menschlicher Intelligenz assoziiert werden. U.a. durch die Fähigkeit Gespräche zu führen, neues zu lernen oder Sachverhalte zu durchdenken. Beispiele für Künstliche Intelligenz sind u.a. virtuelle Assistenten in Smartphones, wie Alexa von Amazon oder Siri von Apple.13

2.3. Digitale Ökonomie und Digitale Gesellschaft

Die Angebote und Unternehmen der Digitalen Ökonomie haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Politik. Im Rahmen der Digitalen Ökonomie werden neue Geschäftsmodelle und Technologien in das Internet übertragen oder dort aufgebaut, den sog. Internet-Plattformen, die gezielt auf den Eigenschaften des WWW basieren und neuartige Lösungen für Kunden anbieten. Zentral ist für die Digitale Ökonomie dabei die IKT, die als Voraussetzung dieser neuen Geschäftsmodelle gilt.14

Die Internet-Plattformen führen dabei verschiedene Nutzergruppen zusammen und bieten diverse Möglichkeiten hinsichtlich Suche, Information, Kommunikation oder Durchführung von Transaktionen. Damit verbunden ist die Preis- und Weitergabe von privaten Daten. Im Zusammenhang mit Big Data entstehen so neue Technologien und Daten etablieren sich zunehmend als Wirtschaftsfaktor bzw. zentraler Rohstoff für die unterschiedlichsten Branchen. Bei unentgeltlichen Online-Angeboten verkennt der Nutzer oftmals, dass seine Daten wirtschaftlich verwertet werden, was insbesondere von werbetreibenden Unternehmen ausgenutzt wird. Im Zeitalter der Digitalen Ökonomie sind private Nutzerdaten damit äußerst wertvoll.15

Mit Blick auf die Digitale Ökonomie in Deutschland besteht nach wie vor Handlungsbedarf. Bedingt durch den deutschen Föderalismus, der als äußerst nachhaltig, jedoch nicht als Geschwindigkeitstreiber eingestuft wird, arbeiten Firmen und Gesetzgeber gründlicher, da die Risikobereitschaft niedriger als in anderen Staaten ist. Dadurch ergibt sich die Gefahr, dass ausländische Firmen die einst in Deutschland entwickelten Ideen schneller umsetzen.16 Mithilfe des Digitalisierungsindikators der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften des BDI, lässt sich der Nachholbedarf in Zahlen verdeutlichten: Deutschland liegt demnach auf Platz 17 von 34 und weist einen Indexwert von 4417 auf. Besonders groß ist der Abstand zu Großbritannien (Indexwert von 64) und den USA (Indexwert von 62). Vor allem der Breitbandausbau, die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, der Bereich Forschung und Technologie sowie digitale Geschäftsmodelle sind die Ursache für die nicht zufriedenstellende Verortung Deutschlands.18

Der digitale Wandel beschränkt sich längst nicht nur auf die ökonomische Ebene. Er wirkt sich auch auf die Gesellschaft aus – darauf, wie Menschen arbeiten, konsumieren und kommunizieren. Unter dem Begriff Digitale Gesellschaft sind sämtliche soziale und ökonomische Wechselwirkungen im Zeitalter des digitalen Wandels zu verstehen. Dieser kann bspw. positive Einflüsse auf Bildung und Kommunikation haben und neue berufliche Möglichkeiten eröffnen. Innovationen können Menschen in ihrem Alltag unterstützen und die Lebensqualität erhöhen.19

Zwei Trends lassen sich hinsichtlich der Digitalen Gesellschaft unterscheiden: Zum einen der Ansatz der „Share Economy“, bei dem nicht mehr das Eigentum an einem Gut im Vordergrund steht, sondern dessen Nutzung. Es geht also um das private Teilen und damit das gemeinsame Nutzen einer Ressource durch Personen ohne Gewinnerzielungsabsicht. Eine weitere, neue Form des Miteinanders in der Digitalen Gesellschaft ist die „Wiki Economy“. Sie basiert auf der Idee, dass Nutzer Inhalte oder Leistungen unentgeltlich im Internet bereitstellen oder mit Lizenzen versehen, die eine freie Nutzung ermöglichen.20

3. Erwartungen an die Digitalisierung

Herausgestellt wurde, dass die Digitalisierung sämtliche Lebensbereiche tangiert. Daraus ergeben sich auch Erwartungen, die von verschiedenen Anspruchsgruppen ausgehen. Vor diesem Hintergrund werden im Folgenden die Erwartungen aus den Perspektiven Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bildung und Wissenschaft sowie Gesellschaft kurz dargestellt.

3.1. Perspektive Wirtschaft

Im Zuge der Digitalisierung bzw. als Ergebnis der Industrie 4.0, zeichnen sich deutliche Veränderungen in den Produktionen vieler Unternehmen ab, da vermehrt andere, hochmoderne Fertigungsverfahren eingesetzt werden. Als Resultat führt diese Entwicklung zu einer stärkeren Automatisierung und Autonomisierung in den Produktionen und Computer und Maschinen agieren zunehmend autark. Dazu kommt, dass Unternehmen aus diesen Fertigungsverfahren weitere Daten sammeln und auswerten können, die sie zur Verbesserung der Herstellungsprozesse nutzen können. Die Daten können z.B. in die Produktionsplanung einfließen, den Ablauf steuern aber auch für die Weiterentwicklung der Endprodukte eingesetzt werden. Die Unternehmen erwarten daher, den Einsatz der Produktionsmittel effizienter gestalten zu können und die Produktion insgesamt individueller auf Kundenwünsche abzustimmen. Die Produktion wird mit der Vernetzung außerdem flexibler und die Dynamik nimmt zu. Schritte in der Wertschöpfungskette können parallel ablaufen, weshalb aus Wertschöpfungsketten ganze Wertschöpfungsnetzwerke entstehen.21

Von einer Digitalisierung der Produktion werden zudem Produktivitätseffekte erwartet, die sich durch die Vernetzung der Maschinen, Produkte und Bauteilen in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken ergeben. Ergebnis eines flexibleren und individualisierten Produktionsprozesses kann darüber hinaus eine Reduktion der Rüst- und damit auch der Durchschnittskosten zur Folge haben.22

[...]


1 Vgl. Naisbitt, J./ Aburdene, P. (1990): S. 9 f.

2 Vgl. BMWI (2016): S. 4 f.

3 Vgl. Stührenberg, K. (2017): https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digitalisierung-industrie40/geschichte-der-digitalisierung-teil-zwei [04.12.2017]

4 Vgl. Kröhling, A. (2017): S. 24

5 Reker, J. (2013): S. 8

6 Vgl. Stührenberg, K. (2017): https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digitalisierung-industrie40/geschichte-der-digitalisierung-teil-zwei [04.12.2017]

7 BMWI (2015): S. 3

8 Vgl. BMVI (2017): S. 24

9 Vgl. Stührenberg, K. (2017): https://www.wfb-bremen.de/de/page/stories/digitalisierung-industrie40/geschichte-der-digitalisierung-teil-zwei [04.12.2017]

10 Vgl. Kröhling, A. (2017): S. 25

11 Vgl. Lutze, M. / Weiß, C. (2016): S. 155 f.

12 Vgl. BMVI (2017): S. 4

13 Vgl. Marsden, P. (2017): S. 6

14 Vgl. Stähler, P. (2002): S. 3

15 Vgl. Bundeskartellamt (2015): S. 4 f.

16 Vgl. Hermanni, A.-J. (2016): S. 26

17 Der Indexwert basiert auf den Teilbereichen Wirtschaft, Bildung, Forschung/Technologie, Infrastruktur/Staat, Gesellschaft und Geschäftsmodelle.

18 Vgl. acatech / BDI (2017): S. 7

19 Vgl. BMVI (2017): S. 13 f.

20 Vgl. BMWI (2015): S. 22

21 Vgl. Rürup, B. / Jung, S. (2017): S. 7 f.

22 Vgl. ebd. S. 8

Details

Seiten
33
Jahr
2017
ISBN (eBook)
9783346019264
ISBN (Buch)
9783346019271
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v497904
Institution / Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,3
Schlagworte
New Media neue medien Digitalisierung Gesellschaft

Autor

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Titel: Megatrend Digitalisierung. Welche Auswirkungen hat sie für die Gesellschaft?