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Wie beeinflussen szenische Verfahren die Interpretation eines Textes? Faust I in der Sekundarstufe II

Hausarbeit (Hauptseminar) 2019 17 Seiten

Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Übungsziele und didaktische Überlegungen

3. Vorstellung der Übungen für das szenische Verfahren

4. Material und Text.
4.1 Sachanalyse szenischer Verfahren
4.2 Empathie und Perspektivübernahme
4.3 Unterrichtskonzept

5. Fazit

6. Selbstreflexion

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

1. Einleitung

In dieser Arbeit untersuche ich die Methode des szenischen Verfahrens und in wieweit dieses im Deutschunterricht fruchtbar und zielführend eingesetzt werden kann.1 Szenische Verfahren schaffen ein tieferes Verständnis für einen Sachgegenstand. Der Zugang zu einem Text durch spielerische Handlung kann zu einer bleibenden Erkenntnis führen und ist damit eine empfehlenswerte Methode, die den Schulalltag durchbricht. Die Methode der szenischen Verfahren sollte nicht lediglich mit gespielten Handlungen verwechselt werden, dennoch können gespielte Handlungen ein Mittel zur Realisierung darstellen. Szenische Verfahren sind jedoch nicht zwingend eine Eins-zu-eins-Umsetzung einer Vorlage. Sowohl bekannte als auch unbekannte Texte, können über szenische Verfahren durch unterschiedliche Handlungsweisen erschlossen werden. Diese Handlungen sind einfach in der Handhabe, altersadäquat umsetzbar und allgemein verständlich. Die Transformation eines Gegenstandes oder Textes wird beim szenischen Interpretieren, vereint man alle Formen der Methode mit dem szenischen Handeln, zu einem Prozess, der den kognitiven und emotionalen Bereich der Erfahrungen betrifft. Durch die Verfremdung nährt man sich dem Gegenstand oder Text an. Die Transformation belebt dabei in Ansätzen die Textinterpretation des Schaffenden. Die starke subjektive Beteiligung, der Ausführenden, kann eine emotional motivierende Qualität erhalten, da eine erhöhte Anteilnahme anzunehmen ist.2 Die Ausführenden nehmen bei dieser Methode eine Expertenfunktion ein und formen und gestalten den Unterricht aktiv mit.3 Nach Scheller, der das Konzept der szenischen Interpretation in den 1970er/80er Jahren entwickelte, kann die Auseinandersetzung mit dem Text, im Schutz einer eingenommenen Rolle, zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst und so auch zu einer persönlichen Erfahrung werden.4

Ziel der Arbeit ist es, theoretische Grundlagen zu vermitteln und diese anhand eines Beispieltextes aus dem Faustdrama näher zum Ausdruck zu bringen. Zu Beginn möchte ich einige Übungen zum szenischen Verfahren vorstellen, einige Überlegungen zum geeigneten Material anbieten und abschließend, vor dem Fazit einen ausgewählten Text und sein Potential in ausreichender Kürze genauer betrachten. Im Folgenden möchte ich darstellen, weshalb szenische Verfahren für den Deutschunterricht geeignet scheinen.

2. Übungsziele und didaktische Überlegungen

Die Übungen lassen sich problemlos in den Unterricht integrieren. Sie können als Lockerungen in Betracht gezogen werden aber auch einen kompletten Blockunterricht füllen. Szenische Verfahren machen aufwändige Vorbereitungen überflüssig. Sie können für den Einstieg in ein Thema genutzt werden aber auch zur abschließenden Vertiefung des Stoffes dienlich sein (wie in Kapitel 3 veranschaulicht).

Szenische Verfahren sollten einen reichen Bestand an Sprechweisen, Körperhaltungen und Möglichkeiten zur Raumnutzung umfassen. Die Übungen zielen auf Sprechsituationen und -haltungen ab, aus denen im Prozess bereits eine Interpretation geboren wird. Die in der Folge vorstellig werdenden Übungen sollen vor allem Spaß machen, den Zugang zu den Texten erleichtern und somit ein neues Texterlebnis schaffen. Die Nutzung unterschiedlicher Sprechweisen erzeugt im Umgang mit einem Text eine modifizierte Haltung zu diesem. Die veränderte Einstellung zum geschriebenen Wort wird durch die bewusste Lesehaltung bewirkt, die durch eine emotionale Nähe des Rezipienten zustande kommt. Die Übungen zielen darauf ab, lebensnahe Situationen durch Vorgriffe zu bewältigen.5 Szenische Verfahren können einerseits zur Auflockerung, dem Ausnutzen natürlicher Gänge, dem Ausprobieren von verschiedenen Sprechweisen, Dialekten und Ethnolekten, aber auch zur Stabilisierung des Selbst oder zum Überwinden der eigenen Scheu vor der Körperlichkeit dienen und führen im besten Fall zur Souveränität eines Individuums. Das Verlebendigen von Wörtern, Sätzen und Textabschnitten, die zu neuen Ideen beflügeln sollen, liefert zugleich und beinahe mühelos die Interpretation des Rezipienten. Die emotionale Basis zur Erschließung eines Textes ist die Einverleibung der Wörter, Sätze und Abschnitte. Man muss nur wagen den Zugang durch Sprech- und Bewegungsvielfalt zu finden. Fritz Tangelmanns These lautet: „Jede andersartige Sprechhaltung ist der Ansatz zu einer Interpretation“6. Die Übungen können den Leseprozess zu einem szenischen Interpretieren werden lassen und höhere Aufmerksamkeit bei den Schülern erzeugen. Szenische Verfahren erheben nicht den Anspruch theatralischer Perfektion und sind als Handreiche für den Deutschunterricht zu verstehen.7 Vor allem sind szenische Verfahren für Schülerinnen die über eine geringe Lesepraxis verfügen, ein möglicher Zugang die Imaginationsfähigkeit zu beflügeln.8

3. Vorstellung der Übungen für das szenische Verfahren

Eine Lockerungsübung und das Vorstellen der Verfahrensmöglichkeiten sollten unbedingt vor der Praxissitzung stattgefunden haben. Mit dem Kennenlernen der Übungen öffnet sich der Horizont zum Zugang und verhilft den Schülern, aufgrund der reichhaltigen Fülle an Möglichkeiten, die die szenischen Verfahren bieten, Ausdrucksmöglichkeiten zu finden derer sie sich im Vorfeld nicht ertragreich genug bewusst sind.

Zur Lockerung der Muskulatur ist der Körper wie das Gesicht, das später artikulieren wird, zu aktivieren. Die mimischen Muskeln sind für den Ausdruck unserer Emotionen verantwortlich und beteiligen sich an der Sprachbildung. Das Lockern des Mundraumes, wie Kiefer und Lippen, ein Augenspiel, das Schneiden von Grimassen verhelfen zu einer verbesserten Artikulation.9 Eine richtige Artikulation entsteht erst, wenn die Gesichtsmuskeln frei und gelöst sind und der Kehlkopf gelockert.10

Dann kann der ganze Körper, durch allerart Bewegungen und Haltungen, aktiviert werden. Bewegung verändert das Rezipieren von Texten, denn die Art und Weise des Gesprochenen wandelt sich durch die Bewegung und die Nutzung eines Raumes. Das Lesen oder Sprechen mit dem Rücken zum Publikum beispielsweise kann irritierend und abschätzig wirken. Wechselnde Positionen, etwa kniend, hockend oder liegend verändern ebenfalls die Sprechhaltung. Ein Sprechakt wird verletzlich im Liegen, kraftvoll im festen Stand oder ungewohnt aus der Hocke heraus. Arme und Hände können dabei verschiedenartig eingesetzt werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten durch Haltungen und/-oder durch Bewegung einen Text zu steuern. Die Haltung einer Person kann eine erhöhte Aufmerksamkeit provozieren und gleichwohl die eigene Rezeptionshaltung formen. Dies kann die Gleichförmigkeit bei der Aufnahme der Texte durchbrechen und erhöht vor allem die Aufmerksamkeit und den Deutungswillen des Lesenden sowie der Zuschauenden oder Zuhörenden.

Die Rezitation eines Textes vor einem Publikum fordert klares und deutliches Artikulieren, auf Kaugummis oder ähnliches sollte verzichtet werden. Tonhöhen können verändert oder das Tempo gewechselt werden. Das öffentliche Vortragen eines Textes sollte neben der Mimik, Hand- und Armgesten nutzen. Auch Blickänderungen erreichen eine gemeinsame kommunikative Ebene. Pausen sind ein beliebtes Interpretationsmittel, denn das Innehalten im Sprechfluss ist in den meisten Fällen Ausdruck von Bedeutung. Der Kontakt zum Publikum ist nicht zu unterschätzen und ist bei jeglicher Kommunikation zielführender als das Kleben am Text.11 Aus diesem Grund ist eine im Vorfeld bestrittene Auseinandersetzung mit dem Sachgegenstand von Vorteil.

Eine Bereicherung für die Methoden der szenischen Interpretation ist; nach Schell; das chorische Sprechen. Tangermann drückt aus, dass dabei Mikroprozesse sozialer Bindung entstehen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit verstärkt wird.12 Es kann eine enorme Wirkung auf den Zuhörer oder Zuschauer haben. Chorisches Sprechen ist jedoch ein komplexer Prozess, den man nicht unterschätzen sollte, denn gemeinsame Atemtechniken und gezielte Übungen sind notwendig. Auch hier fließen Textbearbeitung und Textgestaltung zusammen. Standbilder gehören ebenfalls zur Form szenischer Verfahren, sie werden von den Teilnehmern anhand ihrer Haltungen und Posen gestaltet, ferner können diese von den Mitgliedern verändert werden. Standbilder haben hohen interpretatorischen Charakter. Der hermeneutische Prozess erhält eine ganz konkrete bildliche Dimension – da eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Text stattfindet.13

Zum szenischen Verfahren gehört auch eine Bewusstwerdung des Raumes. Jeder Raum kann vielfältig genutzt werden. Orte können außerdem atmosphärisch erprobt werden und einen neuen Charakter entwickeln, wenn man ihnen einen kontrastierten Inhalt durch das Handeln und Sprechen beigibt. Dabei kann die Interpretation bestimmte Ziele unterstreichen. Sprechakte, die aus der Höhe stattfinden, haben einen anderen Charakter als solche, die aus der Tiefe aufsteigen.14

Requisiten bieten eine Fülle von Möglichkeiten, rhetorische Ausdrucksformen zu erproben. Türen, Tische, Stühle und alle anderen Klassenraumgegenstände können als vorhandene Raumrequisiten genutzt werden, aber auch bewegliche Gegenstände eignen sich dazu. Ein Stehpult oder Notenständer kann beispielsweise Souveränität vermitteln. Zu empfehlen ist jedoch immer ein sparsamer Einsatz von Requisiten, denn es wird kein Theaterstück eingeprobt, sondern nur eine Spur gelegt, eine Szene auf eine bestimmte Weise zu verstehen oder zu vermitteln.

4. Material und Text.

Die Praktikabilität szenischer Verfahren lassen sich meiner Meinung nach an allen Textsorten nachweisen. Sie lassen sich auf Sachtexte anwenden - wie Gebrauchsanweisungen, Gerätebeschreibungen, Zeitungsartikel und/oder Briefe- , aber auch auf literarische Texte - wie zum Beispiel Balladen, Fabeln, Gedichte, Novellen, Romane, Sagen - . Hierbei stehen Theaterstücke nicht unbedingt im Zentrum literaturdidaktischer Aufmerksamkeit.15 Wichtig ist das Ziel des Lehrenden. Dies kann beispielsweise die Annährung an eine Epoche, ein grammatisches Phänomen oder das Interpretieren literarischer Texte sein. Textverständnis oder ein kreativer Umgang mit Inhalten kann ein weiteres Ziel darstellen. Dem szenischen Verfahren sind keine Grenzen gesetzt.

4.1 Sachanalyse szenischer Verfahren

Dramentexte sind für junge Menschen oft schwer zugänglich, was sicherlich auch durch die Nutzung von Film und Fernsehen begünstigt wird, denn häufig sind Schülerinnen geübter im Decodieren der allgegenwärtigen Sendeinhalte, als im Dechiffrieren dramatischer Texte. Hier bietet sich der Zugang über szenische Verfahren besonders an. Diese bieten Schülern die Möglichkeit Muster und Prozesse, die sozialtypisch sind, zu deuten, sich selbst ein Urteil zu bilden und ggf. über eine Reflexion das eigene Verhalten zu modifizieren. Was hinter gesprochenen Wörtern steht, lässt sich mit dem szenischen Verfahren herausfinden, denn Gestik, Mimik und Sprechhaltung konkretisieren Deutungen. Außerdem werden subjektive Erfahrung zum Text hergestellt. Wie das kommende Fallbeispiel zeigt, kann man die Beziehungsstruktur einzelner Figuren eines literarischen Textes durch das szenische Verfahren besser verstehen und anschließend bei der Reflexion mit dem heutigen Weltbild verknüpfen. Auf der Grundlage von Erfahrungen, Interessen und eigenen Bedürfnissen der Schüler kann der folgende Text mittels der eigenen Einbildungskraft im Geiste interpretiert werden. Szenarien werden dabei in der Vorstellungskraft angesiedelt und verinnerlicht. Der Rezipient legt das Aussehen und das Handeln der Figuren im Kopf fest. Die Besonderheiten der Orte und Gegenstände wie die Perspektive werden mitgedacht. Sprachliche Äußerungen der Figuren werden ferner mit Sinn belegt, da eine tiefere Auseinandersetzung mit der Handlung vollzogen wird, als dies beim stillen Lesen möglich wäre. Ein unterrichtsdidaktisches Anliegen sollte hierbei die Erschaffung der Bilder in der Vorstellung der Schülerinnen sein.

4.2 Empathie und Perspektivübernahme

Das Potenzial der Tragödie Faust I ist enorm, da sich die Gruppen verschiedenen Aspekten des Werkes zuwenden können.16 Im Vorfeld der Methode scheint es in jedem Falle wichtig, die Erschließung der zugeteilten Abschnitte und Szenen als Hausaufgabe selbstständig erarbeiteten zu lassen.17 Die dargestellte Beispielmethode bietet sich besonders im Anschluss der Texterschließung an und ist somit als Vertiefung der Textinhalte gedacht.

Das Anliegen meiner theoretischen Unterrichtseinheit hat die Empathie und Perspektivübernahme zur Grundlage, daher liegt der Schwerpunkt in der Charakterisierung der Figuren anhand ausgewählter Textstellen. Ich gehe von einer Gruppe im Leistungskurs Deutsch von circa 15 Personen aus, so dass sich drei Gruppen bilden lassen. Es sind auch mehr Gruppen vorstellbar. Jede Gruppe wird einem Charakter (Gretchen, Faust, Mephistopheles, siehe Anhang 1,2,3.) zugewiesen und hat dann die Möglichkeit durch szenische Verfahren, ob als Standbild, Szene oder modifizierte Lesart die Textauszüge zu interpretieren. Ist ein Standbild gewählt, bleibt es dennoch unerlässlich einen Vortragenden auszuwählen, der den Inhalt der Textauszüge dazu laut vorliest, da der Intonation, wie oben gezeigt wurde, bereits ein weiteres Interpretationsmoment zugrunde liegt. Nicht jeder Schüler muss sich an der szenischen Darstellung beteiligen. Man kann auch in die Rolle des Regisseurs oder Vorlesers schlüpfen, der von außen die Szene mitgestaltet. Gleichwohl können alle Schüler an einer Szene, einem Textausschnitt teilhaben und sogar mehrfach eine Rolle übernehmen, indem sie die zugeteilten Szenen aufteilen und so möglicherweise zu mehreren Interpretationsarten, ein und derselben Figur, gelangen. Vorstellbar ist auch, dass verschiedene Gefühlsebenen einer Figur, durch den Personenwechsel veranschaulicht werden. Dabei sollen die Schüler einen motivierenden und nicht alltäglichen Zugang zur Tragödie erhalten.

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text verallgemeinernd das generische Maskulinum verwendet. Diese Formulierungen umfassen gleichermaßen weibliche und männliche Personen; alle sind damit selbstverständlich gleichberechtigt angesprochen.

2 Die Verstärkung liegt vor allem auf dem erfassen von Subtexten.

3 Vgl. Tangermann, Fritz: Deutsch Methodik: Praxishandbuch für die Sekundarstufe I und II, Gisela Beste (Hrsg.), Cornelsen 2015, S. 203.

4 Vgl. Scheller, Ingo: Szenische Interpretation: Theorie und Praxis eines handlungs- und erfahrungsbezogenen Literaturunterrichts in Sekundarstufe I und II, Seelze-Velber 2004, S. 18.

5 Vorgriffe deshalb, weil die Schüler beispielsweise die Vorstellung einer Mutter- oder Vaterrolle oft nicht tief genug ergründen können, bedingt durch die Kürze ihrer bisherigen Lebenserfahrung.

6 Vgl. Tangermann, Fritz, Cornelsen 2015, S. 204.

7 Ebd. S. 205.

8 Vgl. Scheller, Ingo: Szenische Interpretation. In: Praxis Deutsch, Heft 136, 1996, S. 22.

9 Vgl. Tangermann, Fritz, Cornelsen 2015, S. 205.

10 Vgl. Bergauer, Ute G.: Praxis der Stimmtherapie: Logopädische Behandlungsvorschläge und Übungsmaterialien, Springerverlag, Berlin Heidelberg 1998, S. 33.

11 Vgl. Tangermann, Fritz, Cornelsen 2015, S. 205.

12 Vgl. Ebd. ebd.

13 Vgl. Ebd. ebd.

14 Ein Beispiel dafür wäre eine Darstellung von Goethes Werther, der in einem Computerraum an einem Rechner seine Gefühle über die Natur, die er im selben Moment erlebt, abtippt. Der Transfer, das zusammenschmelzen der Epochen erlaubt in diesem Fall neue Interpretation und Erkenntnisse über den Begriff der Idylle. Vgl. Ebd. ebd.

15 Vgl. Laubner, Martin, Richter Matthias, Saupe Anja: Literaturdidaktik, Walter de Gruyter, Berlin 2016, S. 123.

16 Beispielsweise können die Gegensätze und Abgrenzungen zwischen Bürgern und dem Adel im Zuge der Faust- und Urfaustbehandlung thematisiert werden. Ferner die Kleiderordnung und die damit verbundene Ständeordnung, Rechte und Pflichten der Bürger des 15. Jahrhunderts, der Kindesmord, das verschriftlichte Phänomen, Begrifflichkeiten wie „Jungfer, Dirne, Fräulein“, Magie, als Universalwissenschaft seiner Zeit und das von mir näher beleuchtete Charakterisieren der Hauptfiguren durch ausgewählte Textstellen. Jede Gruppe kann sich mit einem Aufgabenkomplex auseinandersetzen, der im Anschluss der Klasse präsentiert wird.

17 Siehe Textauszüge im Anhang.

Details

Seiten
17
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346015648
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v498127
Institution / Hochschule
Freie Universität Berlin – Institut für Deutsche und Niederländische Philologie
Note
1,3
Schlagworte
Szenische Verfahren Deutschunterricht Faust I Textinterpretation

Autor

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