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Der Jugoslawienkrieg. Ökonomische Gründe für den Staatszerfall

Seminararbeit 2019 27 Seiten

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil
2.1 Der Jugoslawische Sozialismus
2.1.1 Brüderlichkeit und Einheit - Jugoslawien als Vielvölkerstaat

2.1.2 Die Blockfreiheit – Die Folge des Kominform-Konfliktes
2.1.3 Die Arbeiterselbstverwaltung – Ein Wirtschaftsmodell zwischen Kommunismus und Kapitalismus
2.2 Auslandsverschuldung, Inflation und Arbeitslosigkeit – Das krisengeschwächte Jugoslawien
2.3 Sezession und Eskalation

3 Diskussion und Fazit

4 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Karte des zweiten Jugoslawiens

Abbildung 2: Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Teilrepubliken (in%)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„After me there will be chaos.“

Diesen Satz sagte der jugoslawische Staatspräsident Josip Broz Tito im Gespräch mit Pamela Harriman, der Frau des US-Botschafters Averell Harriman, im Jahr 1979 nach der Beerdigung des Parteifunktionärs Edvard Kardelj1. Tatsächlich befand sich Jugosla- wien zwölf Jahre später mit dem Beginn des slowenischen Unabhängigkeitskrieg in einer Reihe von militärischen Konflikten, die das Ende des Landes bedeuten sollten. Damit war die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien der letzte Staat auf europäischen Grund, der im Zuge eines Bürgerkrieges zerfallen ist. Besonders im Hinblick auf den aufkommenden Nationalismus in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten ist es von aktuellem In- teresse der Frage nachzugehen, inwieweit der Nationalismus mit der ökonomischen Lage eines Landes im Zusammenhang steht.

Der Jugoslawische Sozialismus, auch Titoismus genannt, war ein System, das von vielen Reformen und Veränderungen geprägt war. Dennoch verfolgte er drei wesentliche Leit- motive, nach denen sich alle Entscheidungen richteten: Brüderlichkeit und Einheit, die Blockfreiheit sowie das Konzept der Arbeiterselbstverwaltung, welche im Kommunis- mus einmalig war.

Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage, inwieweit das System des Titoismus zu der mangelhaften wirtschaftlichen Lage des Landes beitrug. Des Weiteren wird untersucht, ob die Wirtschaftskrise der 1980er hauptverantwortlich für die kriegerischen Handlungen und der Nationalismus nur eine Folge dieser war.

Hierzu soll zunächst in Kapitel 2.1 ein Überblick über den jugoslawischen Sozialismus bis zur letzten großen Verfassungsänderung im Jahr 1974 gegeben werden. Dabei orien- tiert sich die Kapitelstruktur an den drei Leitmotiven, mit denen sich sowohl die kultu- relle, die politische, als auch die wirtschaftliche Dimension des Titoismus erläutern lässt. Darauffolgend untersucht das Kapitel 2.2 die wirtschaftlichen Konsequenzen des mehr- fach reformierten Systems. Der Hauptteil schließt im Kapitel 2.3 einem Überblick über die politischen Gründe des Staatszerfalls ab. Der Fokus liegt dort auf den Aggressoren und den von ihnen hervorgerufenen nationalistischen Tendenzen.

In der Literatur wird der Jugoslawienkonflikt mit großem internationalem Interesse be- leuchtet. Anders als in anderen kommunistischen Ländern war es ausländischen For- schern erlaubt in Jugoslawien zu arbeiten2. Die Publikation „Socialist Unemployment: The Political Economy of Yugoslavia“ zählt zur Kernliteratur in diesem Themengebiet3. Dort beschäftigt sich Susan L. Woodward mit der Arbeitslosenentwicklung des zweiten Jugoslawiens. Ihre Untersuchungen belegen, dass ein starkes Entwicklungsgefälle zwi- schen den Teilrepubliken existierte. Woodward gilt als Kritikerin des Internationalen Währungsfonds (IWF) und stellt dessen Stabilisierungsmaßnahmen in den 1980er Jahren offen in Frage. Darüber hinaus zählen die Werke, allen voran „Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 – 2011“, des Südeuropa-Historikers Holm Sundhaussen als Grundlage dieser Arbeit4. Sundhaussen legt dabei anders als Woodward den Fokus nicht auf die ökonomischen, sondern auf die politischen Ereignisse, welche schließlich zur Es- kalation führten. Im Unterschied zu Woodward sieht Sundhaussen das Scheitern des Staa- tes nicht in den Reformplänen des IWF, sondern in der politischen Führung der Regie- rung. Zudem stützt sich diese Projektarbeit auf einer Reihe von Quellen, die zum Zeit- punkt der Krise erschienen sind. Neben dem externen Blick aus ausländischer Forschung bezieht sich die folgende Arbeit ebenfalls auf die interne Sichtweise. JRåH 3LUMHYHF ver- öffentlichte im Jahr 2016 eine Biografie über Josip Broz Tito5. Die Erkenntnisse aus die- sem Buch dienen dazu, die jugoslawische Perspektive darzustellen. Gerade in Bezug auf den Kominform-Konflikt ist eine umfassende Betrachtung notwendig, da dort die Litera- tur eine ideologische Prägung vorweist.

2 Hauptteil

2.1 Der Jugoslawische Sozialismus

2.1.1 Brüderlichkeit und Einheit - Jugoslawien als Vielvölkerstaat

Zum ersten Mal trat ein jugoslawischer Staat 1918 in Erscheinung. Offiziell das König- reich der Serben, Kroaten und Slowenen genannt, war es seit seiner Gründung nach dem ersten Weltkrieg bis zur Invasion der deutschen Truppen 1941 eine Monarchie.6

Das zweite Jugoslawien - Gegenstand dieser wissenschaftlichen Arbeit - hatte seinen Ur- sprung im zweiten Weltkrieg. Durch den Sieg der Volksbefreiungsarmee, den militäri- schen Teil der Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ), gelang es Jugoslawien unter der Führung von Josip Broz Tito, sich dank der starken Partisanenbewegung als einziges Land selbst von der faschistischen Invasion der Achsenmächte zu befreien7. Der Erfolg der KPJ lässt sich dabei auf mehrere Faktoren zurückführen. Zum einen richtete sie in den befreiten Gebieten so genannte Volksbefreiungskommitees ein, welche die gesell- schaftliche Ordnung wiederherstellten. Zum anderen agierte sie in der Öffentlichkeit nicht nach einer politischen Maxime. Die sozialistische Revolution wurde daher nicht offen kommuniziert, sondern die jugoslawische Volksbefreiungsbewegung stand im Vor- dergrund. So konnten die Partisanen schon während des Krieges weite Teile des Landes kontrollieren8. Dies war die Grundlage des jugoslawischen Gründungsmythos, woraus sich das Leitmotiv der Brüderlichkeit und Einheit manifestierte.

Der neue jugoslawische Staat war in sechs föderale Teilrepubliken gegliedert. Diese bil- deten die einzelnen im Staat existierenden fünf Nationen ab. Neben den Slowenen, Serben und Kroaten wurde den Montenegrinern und den Mazedoniern erstmals den Status einer eigenen Nation zugesprochen. Zuvor waren diese Volksgruppen meist von anderen Nati- onen beansprucht worden9. Ein Sonderfall bildete Bosnien aufgrund seiner komplizierten ethnischen und religiösen Struktur. Um Konflikte mit den einzelnen Minderheiten vorzu- beugen, gestaltete die KPJ Bosnien-Herzegowina als serbisch-kroatische Teilrepublik in- nerhalb Jugoslawiens. Die autonomen Regionen Kosovo und Vojvodina im Inneren des serbischen Staatsgebiets komplettierten die Föderative Volksrepublik. Durch dieses Kon- strukt wurden die verschiedenen Ethnien möglichst geographisch abgebildet, bloß das serbische Volk verteilte sich auf die einzelnen Teilrepubliken.10

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Karte des zweiten Jugoslawiens 11.

Die Gleichberechtigung der einzelnen jugoslawischen Völker wurde dadurch verdeut- licht, dass die erste Verfassung in den Landessprachen Serbisch, Kroatisch, Slowenisch und Mazedonisch verlesen wurde12. Das Volk der Albaner, die eine große Ethnie inner- halb des Landes abbildeten, wurden in diesem Konstrukt nicht berücksichtigt, obwohl sie eine Mehrheit in der serbischen Provinz des Kosovos darstellten. Tito hätte laut eigener Aussage den albanischen Kosovaren eine eigene Republik gewährt, konnte dies jedoch nicht mit Serbien vereinbaren. Der Autonomiestatus war ein letzter Kompromiss13.

Ende der 1960er Jahre wurde das Leitmotiv der Brüderlichkeit und Einheit erstmals in Frage gestellt. Angefangen als Sprachenstreit dehnte sich der kroatische Frühling als na- tionalistische Bewegung auf mehrere Bereiche der Gesellschaft aus. In seinem Kern blieb er jedoch ein Ausdruck der starken Rivalität der Kroaten gegenüber den Serben. Vor al- lem in der Wirtschaft sahen sich die kroatischen Unternehmen benachteiligt. Durch die Küstenlage erwirtschaftete das Land einen Großteil der Devisen, wovon ihnen lediglich 12 % verblieben. Der restliche Betrag wurde von der Zentralregierung verwaltet. Die Pro- teste nahmen fortwährend zu, sodass Tito die Einheit des Landes in Gefahr sah. Infolge einer von ihm angesetzten Repressionswelle zerschlug er die Bewegung, tauschte die kro- atische Regierung aus und verhaftete die Anführer des Protests14.

Als Reaktion auf den sogenannten kroatischen Frühling gewährte die jugoslawische Ver- fassung aus dem Jahr 1974 den Teilrepubliken und autonomen Regionen den Status als Nationalstaaten und sicherte ihnen mehr Souveränität zu. Die Befugnisse der Zentralre- gierung beschränkten sich nun lediglich noch auf die Außenpolitik, Verteidigung und ei- nem geringen Maß an wirtschaftlicher Steuerung 15. Die Initiative der Verfassungsände- rung kam nicht von Tito selbst, sondern von Edvard Kardelj und Vladimir Bakaric, Mit- glieder des liberalen Flügels der KPJ. Zwar enthielt die neue Verfassung zahlreiche Si- cherheitsmechanismen, wie beispielsweise die Präsidentschaft auf Lebenszeit für Tito, dennoch war dieser nicht davon überzeugt. Vor allem die neue Souveränität des Kosovos und Vojvodina sah er als Gefahr für die Einheit Jugoslawiens an16. Die Einführung des Konsensprinzips innerhalb des jugoslawischen Parlaments verstärkte den Einfluss der Republiken und autonomen Regionen. Der jugoslawische Entscheidungsprozess war seit- her durch Spannungen zwischen der Zentralgewalt und den Verantwortlichen für die na- tionale Politik gekennzeichnet17.

2.1.2 Die Blockfreiheit – Die Folge des Kominform-Konfliktes

Obwohl Jugoslawien als Musterbeispiel für die Durchführung des Sozialismus unter den Volksdemokratien galt, kam es 1948 zum Bruch mit dem Kommunistischen Informati- onsbüro (Kominform), dem Zusammenschluss mehrerer nationalen kommunistischen Parteien unter Führung der Sowjetunion. Stalin sah in Tito einen zu mächtigen Gegen- spieler und befürchtete eine Gefährdung seiner Machtposition auf dem Balkan18.

Die Eskalation des Konfliktes mit Stalin deutete sich jedoch seit geraumer Zeit an. Her- vorzuheben hierbei war vor allem das Verhalten der Roten Armee während des zweiten Weltkrieges. Neben der Enttäuschung der Volksbefreiungsarmee über die fehlende sow- jetische Unterstützung, häuften sich die Fälle von Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden an der jugoslawischen Zivilbevölkerung, die von stationierten Rotarmisten aus- gingen19. Des Weiteren provozierte Tito die Sowjetunion mehrfach mit Äußerungen dar- über, dass Jugoslawien seinen eigenen Weg einschlagen werde und sich dabei nicht in „die Politik der Einflusssphären“ hineinziehe lasse20.

Nach dem Ausschluss der KPJ aus dem Kominform leitete die Sowjetunion mitsamt sei- nen osteuropäischen Satellitenstaaten eine umfassende Wirtschaftsblockade ein. Da bis dahin der Ostblock als der wichtigste Handelspartner galt, war der Tito-Staat nun ge- zwungen sich neu zu orientieren. Der jugoslawische Staat öffnete sich notgedrungen dem Westen, was den Zufluss von Wirtschaftshilfen ermöglichte, ihn jedoch politisch und wirtschaftlich vom Ausland abhängig machte. So knüpften die US-Amerikaner beispiels- weise ihre Entwicklungshilfe an dem Zustandekommen des Balkanpaktes, der den sow- jetischen Einfluss auf der Balkan-Halbinsel reduzieren sollte21.

Zwar entspannte sich das jugoslawisch-sowjetische Verhältnis nach Stalins Tod kurzwei- lig, dennoch vermied es Tito sich dem Warschauer Pakt, oder den NATO-Staaten anzu- schließen. Der jugoslawische Präsident fokussierte sich darauf eine neue Bewegung zu schaffen, die Staaten abseits der Blöcke vertrat. Die Bewegung der Blockfreien Staaten repräsentierte rund ein Drittel der Weltbevölkerung und ein Viertel der Stimmen in der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Ungeachtet dessen hatte sie im Vergleich zu den Ländern der Blöcke kaum wirtschaftliche oder militärische Relevanz, da es sich hauptsächlich um Entwicklungsländer mit geringem Einfluss handelte22.

Die jugoslawische Regierung konnte durch den Aufbau des neutralen Bündnisses einen weiteren Konflikt mit der Sowjetunion verhindern, ohne dabei die Beziehungen zu den westlichen Ländern zu beschädigen. Vor allem in Hinblick auf die Gewährung von Aus- landskrediten und der Gastarbeiter-Emigration war dies von hoher Bedeutung.

2.1.3 Die Arbeiterselbstverwaltung – Ein Wirtschaftsmodell zwischen Kommunismus und Kapitalismus

Die erste jugoslawische Verfassung orientierte sich wirtschaftlich stark an der Sowjet- union. Neben den stalinistischen Fünfjahresplänen übernahm die KPJ ebenfalls antikapi- talistische und antiwestliche Darstellungen. Bis 1949 befand sich die gesamte Industrie, das Kreditwesen und weite Teile des Handels in Staatshand.23 Doch anders als im Stali- nismus wurden die Enteignungen im Agrarbereich zögerlicher vorangetrieben. Ein großer Teil der Partisanen bestand aus Bauern, deren Eigentum zunächst unter besonderen Schutz fiel. So enteignete der Staat hauptsächlich Kriegsgegner, religiöse Institutionen, Banken und Großunternehmen. Ein Großteil der enteigneten Flächen wurde jugoslawi- schen Familien übergeben, die in den Volksbefreiungsverbänden aktiv waren. Rund die Hälfe ging in Staatseigentum über24.

Die Wirtschaft war im Titoismus in zwei eigenständige Sektoren unterteilt. Der gesell- schaftliche Sektor setzte sich aus den enteigneten Unternehmen zusammen, die später der Selbstverwaltung überlassen wurden. Diese Betriebe galten als Teil des Gesellschaftsei- gentums. Des Weiteren gehörten staatliche Institutionen, soziale Dienste wie auch gesell- schaftspolitische Organisationen zu diesem Sektor. Teil des privaten Sektors waren größ- tenteils kleine Agrarbetriebe und kleine Geschäfte aus dem Handwerk, der Gastronomie oder Logistik25.

Mit dem Grundgesetz über die Verwaltung der Staatsbetriebe leitete die KPJ im Jahr 1950 die Abkehr vom stalinistischen Wirtschaftsmodell ein. Sukzessiv übergab der Staat den einzelnen Betrieben die administrative Kontrolle über die Fabriken. Es konstituierten sich Arbeiterräte, die jedoch durch staatliche Direktoren mittels Veto-Recht in ihrer Entschei- dungsfreiheit begrenzt wurden26. Dies ebnete den neuen Weg eines jugoslawischen Sozi- alismus.

Darauf aufbauend wurde die Arbeiterselbstverwaltung eingeführt, die 1952 die Zentral- verwaltungswirtschaft nach sowjetischem Vorbild komplett ablöste. Dabei stellt die Ar- beiterselbstverwaltung einen Teil der sozialistischen Marktwirtschaft dar. Anders als die Zentralverwaltungswirtschaft beruhte sie nämlich auf einem dezentralen System, in dem individuelle einzelwirtschaftliche Pläne angefertigt und durch den Marktmechanismus koordiniert worden waren. Die Lenkung der Wirtschaft lag somit in den Händen der Be- triebe und Haushalte27. Die Rolle des Staates beschränkte sich darauf, durch wirtschafts- politische Eingriffe gesamtpolitische Ziele zu erreichen. Eine unmittelbare Einfluss- nahme auf der mikroökonomischen Ebene war nicht vorgesehen, die einzelwirtschaftli- chen Pläne unterlagen durch staatlich gesetzte Rahmenbedingungen nur indirekt der Re- gierung28. Die Arbeiterselbstverwaltung setzte Eigeninitiative der Arbeitnehmer und Fab- rikinhaber voraus. Durch den Einbezug marktwirtschaftlicher Mechanismen brachte sie wirtschaftliche Rationalität in die Entscheidungsfindung der Unternehmen ein. Dies un- terschied die Arbeiterselbstverwaltung bedeutend von der stalinistischen Planwirt- schaft29. Im Jahr 1963 wurde die Arbeiterselbstverwaltung in der dritten Verfassung fest- geschrieben. Sie stellt die dritte Konstante in dem sonst wandelbaren Konstrukt des jugo- slawischen Sozialismus30.

[...]


1 Susan L. Woodward, Socialist unemployment: The political economy of Yugoslavia, 1945 - 1990 (Princeton, NJ: Princeton Univ. Press, 1995), 345.

2 Hannes Grandits, „Titoismus. Ein wandelbares Gesellschaftssystem in Zeiten des Kalten Kriegs“ (2016), 4.

3 Woodward, Socialist unemployment.

4 Holm Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011: Eine ungewöhnliche Geschichte des Ge- wöhnlichen (Wien: Böhlau, 2012).

5 -RåH 3LUMHYHF, Tito: Die Biografie (München: Verlag Antje Kunstmann, 2016).

6 Harold F. Lydall, Yugo slavia in crisis (Oxford: Clarendon Press, 1989), 186.

7 Paul Lendvai, „Yugoslavia without Yugoslavs: the roots of the crisis,“International Affairs 67, Nr. 2 (1991): 252.

8 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 65 ff.

9 Ebd., 71.

10 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 71 ff.

11 Woodward, Socialist unemployment, 2.

12 Pirjevec, Tito, 202.

13 Ebd.

14 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 185.

15 Dejan Guzina, „Socialist Serbia's Narratives: From Yugoslavia to a Greater Serbia,“International Journal of Politics, Culture, and Society 17, Nr. 1 (2003): 95.

16 Pirjevec, Tito, 504.

17 Steven L. Burg, „Elite Conflict in Post-Tito Yugoslavia,“Soviet Studies 38, Nr. 2 (1986): 177.

18 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 85.

19 Pirjevec, Tito, 170.

20 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 84.

21 Grandits, „Titoismus. Ein wandelbares Gesellschaftssystem in Zeiten des Kalten Kriegs,“ 8.

22 Pirjevec, Tito, 384.

23 Grandits, „Titoismus. Ein wandelbares Gesellschaftssystem in Zeiten des Kalten Kriegs,“ 7.

24 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 81.

25 Lydall, Yugoslavia in crisis, 12.

26 Sundhaussen, Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943 - 2011, 98.

27 Hannelore Hamel und Dieter Cassel, Hrsg., Arbeiterselbstverwaltung in Jugoslawien: Ökonomische und wirtschafts- politische Probleme, Beck'sche schwarze Reihe 113 (München: Beck, 1974).

28 Ebd., 15.

29 Lydall, Yugoslavia in crisis, 236.

30 Grandits, „Titoismus. Ein wandelbares Gesellschaftssystem in Zeiten des Kalten Kriegs,“ 15.

Details

Seiten
27
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346029348
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v500295
Institution / Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Geschichtswissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
Jugoslawien Wirtschaft Serbien Kroatien Slowenien Kosovo Wirtschaftskrise Jugoslawienkrieg Kosovokrise

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