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"Fake News". Die Unterstützung der Politik am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

Facharbeit (Schule) 2019 26 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einflüsse der „Fake News“ auf das politische Handeln des deutschen Bundestages
2.1. „Fake News“ – Begriffsdefinition
2.2. „Fake News“ als Mittel von Parteien und Politik
2.3. „Fake News“ als Mittel von Interessenverbänden
2.4. „Fake News“ als Mittel von Bürgern der Bundesrepublik

3. Nutzung sozialer Netzwerke für die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung

4. Eigenanteil: Auswertung einer Umfrage zum Thema meiner Facharbeit
4.1. Aufbau der Umfrage
4.2. Analyse und Auswertung der Ergebnisse

5. Fazit

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Beitrag der AfD zu den Vorfällen in Schorndorf (9)

Abbildung 2: Screenshot des inzwischen gelöschten Posts von Steinbach (11)

Abbildung 3: Gefälschtes SED-Wahlplakat (rechts) mit CDU-Wahlspruch (7)

Abbildung 4: Alter der Umfrageteilnehmer (eigene Grafik)

Abbildung 5: Geschlechtszugehörigkeit der Befragten (eigene Grafik)

Abbildung 6: Heimatland der Befragten (eigene Grafik)

Abbildung 7: Bildungsstand der Befragten (eigene Grafik)

Abbildung 8: Befragung Bundesregierung und soziale Medien (eigene Grafik)

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Das digitale Zeitalter – Noch vor einigen Jahren galt das Internet als „Neuland“, so wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel es nannte.1 Doch heute gilt es als das Werkzeug der Politik, um vor allem die jüngeren Generationen zu erreichen. So hat der Instagram-Account der Bundeskanzlerin rund 828.000 Abonnenten, welche ihrer täglichen Arbeit folgen können.2 Auf diesem Account lässt sich unter anderem einsehen wie Angela Merkel Staatsbesuch empfängt, neue deutsche Technologien bestaunt oder ihre Meinung zu derzeitigen Geschehnissen äußert.

Ich habe dieses Beispiel gewählt, um zu verdeutlichen wie präsent die digitalen Medien in Bezug auf die deutsche Bundespolitik sind. Neben den Sozialen Medien als neues Mittel der Öffentlichkeitsarbeit des deutschen Bundestages, soll es in dieser Facharbeit auch um die Schattenseiten der Digitalisierung gehen. So beispielsweise die „Fake News“ und deren Einflüsse auf aktuelle politische Themen. Vor allem durch das „Rezo“-Video kurz vor der diesjährigen Europawahl fiel dieses Thema ins Hauptaugenmerk vieler deutscher Bürger. Doch nicht nur Bürger nutzen diese, sondern auch Parteien und Interessen-verbände, welche einen Einfluss auf die Politik haben wollen. In diesem Zusammenhang werde ich den Begriff „Fake News“ definieren und an einem Beispiel aufzeigen, woran man diese erkennt. Ebenso werde ich die Wirkung dieser Falschmeldungen in der Bundesrepublik näher erläutern. Des Weiteren habe ich ein Interview mit dem Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg durchgeführt und eine Umfrage vorgenommen, in der ich Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen Fragen rund um das Thema meiner Facharbeit gestellt habe und werde die erhaltenen Antworten analysieren und interpretieren. Mit diesen Ergebnissen aus der Umfrage und der meiner Recherchearbeit werde ich zum Ende ein Fazit geben, um dann die Frage zu beantworten, ob „Fake News“ die Unterstützung der Politik sind am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland.

2. Einflüsse der „Fake News“ auf das politische Handeln des deutschen Bundestages

2.1. „Fake News“ – Begriffsdefinition

Der Begriff „Fake News“ bedeutet übersetzt soviel wie gefälschte Nachrichten. So sagt es die Bundeszentrale für politische Bildung.3 Es werden bewusst falsche Bilder eingesetzt oder Behauptungen aufgestellt, um Menschen auf diese Falschmeldungen aufmerksam zu machen und sie zum Weiterleiten und Teilen zu animieren. „Fake News“ sind meist nicht von normalen Berichterstattungen zu unterscheiden und daher besonders gefährlich, da häufig Menschen manipuliert werden oder sie dienen der „politischen Hetze“, um die „Glaubwürdigkeit von Politikerinnen und Politikern“ einzuschränken.4 Auch Eckhardt Rehberg, Mitglied des deutschen Bundestages, gibt auf die Frage der Manipulationsfähigkeit von „Fake News“ ein „klares ja“.5 Er selbst sitzt seit dem Jahr 2005 im Bundestag und ist als haushaltspolitischer Sprecher tätig, er koordiniert also die Bund-Länder-Finanzierung in der Bundesrepublik.6 Doch wie entstehen „Fake News“ und wie werden sie verbreitet?

Die Falschmeldungen sind meist nicht von Menschen geschrieben, sondern von sogenannten „Social Bots“. Ein „Social Bot“ ist eine Software, welche durch Algorithmen feststellt, wann Menschen einen Artikel klicken und verbreiten.7

Grundlagen sind Nachrichten, welche „missverständlich oder ungenau formuliert“8 sind. Zudem sind diese Artikel mit klickorientierten Überschriften betitelt, erlangen so besonderes Interesse bei Internetnutzern. Die User teilen die Artikel ohne ihn jemals gelesen zu haben. Durch die hohen Reichweiten der Nachrichten erlangen sie mehr Glaubwürdigkeit und manipulieren so die öffentliche Meinung.

Vorherrschende Themen bei „Fake News“ sind „Gewalttaten, Missbrauch, das Impfen [oder] die Flüchtlingskrise“.9 Diese Meldungen werden dann in den häufigsten Fällen von Politikern oder Interessenverbänden zu Fremdzwecken verwendet.10

Im Folgenden werde ich Beispiele aus einer Studie zur Stärkung digitaler Öffentlichkeit verwenden und näher erläutern. Dabei werde ich den Fokus auf Parteien und politische Akteure legen.

2.2. „Fake News“ als Mittel von Parteien und Politik

Laut der Studie „Fakten statt Fakes. Verursacher, Verbreitungswege und Wirkungen von Fake News im Bundestagswahlkampf 2017“ werden „Fake News [...] vor allem von Rechten, Rechtspopulist:innen und Rechtsextremen verbreitet“.11 Dabei tritt die deutsche Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) am häufigsten in Aktion. Eine Nachricht, welche von ihnen verbreitet wurde, ist auch in der Studie anzufinden. Der „Facebook“-Post entstand am 16. Juli 2017 und bezieht sich auf einen Vorfall, welcher sich beim Volks-fest in Schorndorf, Baden-Württemberg ereignet hat.12 Dem Polizeipräsidium Aalen wurden drei sexuelle Übergriffe gemeldet, wobei in einem der Fälle ein „irakischer Tatverdächtiger“ ermittelt wurde und in einem weiteren „drei afghanische Asyl-bewerber“. Des Weiteren befanden sich 1000 Jugendliche, größtenteils mit Migrations-hintergrund, in der Umgebung und „randalierten“.13 So lautete die vorläufige Pressemitteilung der Polizei. Später stellte sich heraus, dass nur etwa 100 der Jugendlichen aufgefallen sind durch Straftaten. Viele Nachrichtenagenturen, darunter auch die „dpa“, missdeuteten dann die Informationen der Polizei und brachten die Nachrichten ungeprüft in Umlauf. Diese Fehler wurden dann jedoch am 19.07.2017 korrigiert und gelten als „Poor Journalism“, also ein unbeabsichtigter Fehler der Presse, welcher jedoch wieder richtiggestellt wurde. Die AfD hingegen nutzte die Vorkommnisse für Wahlwerbung und zur Deklassierung anderer Parteien und der Bundesregierung. Die Partei stellt die Vorkommnisse falsch dar und „suggeriert, dass es sich bei den Vorfällen in Schorndorf um einen Flüchtlingsmob gehandelt habe.“11 Zudem teilten sie auf Facebook einen Beitrag zum Teilen und Weiterleiten. (siehe Abbildung 1)

Der Beitrag wurde mehr als 3400-mal geteilt und hat 790 Kommentare von Menschen aus vorrangig rechten Kreisen. So schreiben viele offensive Kommentare und rufen zu Gewalt gegen Migranten auf.

Der Wortlaut für solch einen Kommentar lautet: „[...], die jagt man mit dem Ba[s]eballschläger durch den Ort, dann wird’s ruhiger.“ Aber auch Ängste werden sichtbar, wie z. B. bei „Das nimmt doch alles Überhand L“.13 Die Alternative für Deutschland spielt hier bewusst mit den Gefühlen und Ängsten der Menschen, um ihre Meinung zum Thema der Flüchtlingspolitik zu beeinflussen, denn im dazugehörigen Text verurteilen sie die gescheiterte Politik der anderen Parteien. Zudem machen sie die damaligen Parteivorsitzenden der Regierungsparteien SPD und CDU besonders verantwortlich.13 Dieser Fall zeigt ganz deutlich, wie die AfD die Falschmeldung missbraucht, um für ihre Partei zu werben.

Knapp einen Monat später kam es erneut zu einem Fall von „Fake News“. Am 15. August 2017 erschien ein Reglement für Polizisten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, welches angeblich vom Innenminister Herbert Reul veranlasst worden ist. In diesem Dokument stehen Anweisungen, wie Polizeibeamte sich in Fällen von „Ausländerkriminalität“ verhalten sollen. Festgestellte Straftaten, welche ebenfalls mit angegeben sind, sollen dabei nicht beziehungsweise unter strafmildernden Umständen zur Anzeige gebracht werden. Zudem sollen die Fälle besonderer Geheimhaltung unterliegen und jeglicher Kontakt zu „Massenmedien“ soll gemieden werden. 14

Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, inzwischen Vorsitz einer AfD-nahen Stiftung und AfD-Sympathisantin, verbreitete das gefälschte Dokument auf Twitter und spricht des Weiteren von ähnlichen Informationen aus Hessen15 (siehe Abbildung 2). Jedoch musste Steinbach ihren Tweet löschen, da User das Innen-ministerium NRW darauf hingewiesen haben, dass solch ein Dokument in Umlauf geraten ist. Herbert Reul, der Innenminister von Nordrhein-Westfalen stellte dann am Abend des 16. Augusts klar, dass es sich um eine „dreiste Fälschung“ handelte. 16 Dieser „Fake News“-Fall ist in zwei Punkten besonders interessant. Zum einen hatte die Auflösung des Falls mehr Interesse auf sich gelenkt als die ursprüngliche Verbreitung der Fälschung, auch wenn das Dokument von Erika Steinbach und gut 860 weiteren Personen geteilt wurde. Das ist ein eher seltenes Szenario bei „Fake News“. 17 Denn es „wird deutlich, dass das ‚Debunking‘ (Richtigstellen) der Fact-Checker nicht in den Echokammern ankommt, in denen die Fake News geteilt und gelesen werden.“18

„Echokammern“ oder auch „Filterbubble“ entstehen zunächst durch uns selbst und unsere Interessen. Ein Mitarbeiter von „Netzpolitik.org“ namens Markus Reuter äußert sich dazu wie folgt: „Dadurch entsteht ein etwas einseitiges Bild der Welt.“19 Im weiteren Verlauf sagt er, dass die eigene Sichtweise stets bestärkt wird und man den Blick für andere Meinungen verliert. Besonders schwierig wird es dann seiner Meinung nach mit Algorithmen von Facebook, welche er als Beispiel aufführt. Diese sind so programmiert, dass die Beiträge auf den einzelnen Menschen angepasst sind, um sein Interesse zu wecken. 20

Zum anderen führt uns die gefälschte Nachricht vom 15. August 2017 zum nächsten Akteur, welcher sich diese zu nutzen macht, um sich in der Politik zu etablieren – die Interessenverbände.

2.3. „Fake News“ als Mittel von Interessenverbänden

Laut Artikel 9 Absatz 1 des Grundgesetzes „[haben] alle Deutschen [...] das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden.“ 21 Zu diesen zählen Interessenverbände.

In Deutschland sind über 5000 Verbände in die Politik integriert durch Erhebungen für Politiker und Parteien oder politisch interessiert, darunter auch PETA Deutschland e.V.. Die Abkürzung „PETA“ steht für „People for the Ethical Treatment of Animals” und es handelt sich dabei um eine gemeinnützige Organisation, welche sich für Tierrechte einsetzt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben.22 Während meiner Recherche bin ich dann auf einen Fall von „Fake News“ aufmerksam geworden. PETA beschuldigt das Max-Delbrück-Centrum aus Berlin „banale und grausame Experimente an Mäusen und Wirbeltieren“ durchzuführen und „Tierschutzbestimmungen wiederholt verletzt“ zu haben. PETA forderte die Politik auf, den Neubau eines Tierversuchslabor für das Centrum erneut zu überdenken und stattdessen alternative Forschungsmöglichkeiten zu subventionieren.23 Jedoch bleibt PETA nicht bei den Fakten bei ihren Aussagen zum Max-Delbrück-Centrum, denn „[j]eder [Tier-]Versuch muss begründet, exakt beschrieben und dann von der Tierschutzbehörde genehmigt werden“. Zudem ist das MDC Berlin unter ständiger Kontrolle von Tierschutzbeauftragten und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales. Des Weiteren wird eine umfangreiche Recherchearbeit betrieben, ob das geplante Experiment bereits durchgeführt wurde, um die Tiere nicht unnötig zu gebrauchen und so zu schützen.24 Dieses Beispiel verdeutlicht wie PETA Vermutungen und Falschmeldungen gebraucht, um seinen politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Jedoch nutzen nicht nur Interessenverbände „Fake News“, sondern auch Bürger für ihre Interessen. Auf diesen Aspekt möchte im Folgenden eingehen.

2.4. „Fake News“ als Mittel von Bürgern der Bundesrepublik

Als letzten Akteur im politischen Geschehen komme ich auf die Bürger zurück. Eckhardt Rehberg sieht für die Bürger einen vorrangig großen Nutzen in den digitalen Medien. So können sie z. B. Petitionen zu wichtigen Interessen starten oder sie für eine bessere und einfachere Beteiligung in der Politik nutzen.25 Jedoch missbrauchen viele ihre Scheinsicherheit im Internet und teilen Desinformationen und „Fake News“. Desinformationen lassen sich in unterschiedliche Arten differenzieren, kaum von normalen Nachrichten zu unterscheiden und sind grundlegend Falschinformationen mit der Absicht der Täuschung und der Verwirrung der Bürger. Die Schwierigkeit liegt darin, dass die Nutzer nicht erkennen, dass es sich bei der Nachricht um eine Fälschung handelt, denn so gehen sie von der Echtheit der Nachricht aus und teilen diese. Besonders im Fokus meiner Arbeit liegt die propagandistische Desinformation, da diese das Ziel hat, den Menschen samt seiner Vorstellungen zu manipulieren.26 „Fake News“ von Bürgern beginnen schon mit kleinen Bildern, wie im folgenden Beispiel (siehe Abbildung 3). Hierbei handelt es sich um eine Bildfälschung eines alten SED-Wahlplakats, wobei der aktuelle Wahlspruch der CDU verwendet und ins Bild editiert wurde. Dies bestätigte eine fotoforensische Bildanalyse.27 Zudem ist das Original-foto gefunden worden, aus dem der Fake entstand.28 Es löste eine riesige Debatte aus über den Wahrheitsgehalt dieser Bildfälschung.

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1 1 / Merkels „Neuland“ wird zur Lachnummer im Netz

2 2 / Instagram-Seite der Bundeskanzlerin

3 3 / Das junge Politik-Lexikon – Fake News

4 3 / Das junge Politik-Lexikon – Fake News

5 4 / Interview mit Herrn Rehberg MdB

6 4 / Interview mit Herrn Rehberg MdB

7 5 / Definition Fake News

8 6 / „Fake News“ – die Macht der Falschmeldungen

9 6 / „Fake News“ – die Macht der Falschmeldungen

10 6 / „Fake News“ – die Macht der Falschmeldungen

11 7 / Studie „Fakten statt Fakes.“

12 7 / Studie „Fakten statt Fakes.“

13 8 / Pressemitteilung des Pressesprechers des Polizeipräsidiums Aalen

13 9 / Beitrag der AfD zu den Vorfällen in Schorndorf

13 9 / Beitrag der AfD zu den Vorfällen in Schorndorf

14 10 / gefälschtes Dokument des Innenministeriums NRW

15 11 / Screenshot des inzwischen gelöschten Posts von Steinbach

16 12 / Pressemitteilung zu Fake News im Internet

17 7 / Studie „Fakten statt Fakes“

18 13 / Fake News: Wer sie teilt, wer sie liest und wer sie glaubt – neue Daten aus Deutschland

19 14 / Filter Bubble – Echokammer – Fake News

20 15 / Filter Bubble – Echokammer – Fake News

21 16 / Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 9

22 17 / PETA-Startseite

23 18 / Grundlagenforschung: PETA fordert Politik zum Richtungswechsel auf

24 19 / Wie gehen wir mit Versuchstieren um?

25 4 / Interview mit Herrn Rehberg MdB

26 20 / Fake News als aktuelle Desinformation

27 21 / XI. Parteitag der SED? „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“.

28 22 / Originalfoto des SED-Wahlplakats

Details

Seiten
26
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346031006
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v500593
Note
2
Schlagworte
Fake News

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Titel: "Fake News". Die Unterstützung der Politik am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland