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Auswirkungen von digitaler Kommunikation mittels Smartphone-Technologie auf das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen

Hausarbeit 2019 24 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Smartphone
2.1 Begriffsdefinition, Entstehungsgeschichte und Verbreitung
2.2 Präferierte Anwendungsmöglichkeiten des Smartphones unter Jugendlichen

3 Mediatisierung
3.2 Mediatisierung von Alltag und Gesellschaft
3.3 Mediatisierung der Jugend

4Soziale Beziehungen und der Einfluss mobiler Kommunikation

5 Resümee von Langzeitstudie aus den USA
5.1 Psychisches Wohlbefinden
5.2 Zusammenhänge diverser Aktivitäten mit psychischem Wohlbefinden
5.3 Zusammenfassung der Studienergebnisse

6 Smartphone-Nutzerverhalten und Freizeitverhalten Jugendlicher in Deutschland
6.1 Entwicklung von Smartphone-Besitz und Internet-Nutzung Jugendlicher in Deutschland
6.2 Entwicklung Online Kommunikation
6.3 Sportliche Aktivitäten
6.4 Lesen
6.5 Freunde treffen, Partys und Familienunternehmungen 17
6.6 Ergebnisinterpretation

7 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Declines in Adolescents‘ well-being after 2012 (Twenge et al., 2018: 9)

Abb. 2 Entwicklung Smartphone Besitz 2010-2018 (vgl. JIM, 2010-2018)

Abb. 3 Tägliche Internet-Nutzung und Online-Kommunikation (vgl. JIM, 2010-2018)

Abb. 4 Sportliche Aktivitäten (vgl. JIM, 2010-2018)

Abb. 5 Freunde treffen, Partys und Familienunternehmungen (vgl. JIM, 2010-2018)

1 Einleitung

Jugendliche sind heute permanent erreichbar, unabhängig von Ort und Zeit. Das Smartphone hat tiefgreifende Veränderungen in den Alltag junger Menschen gebracht und ist heute als ständiger Begleiter im Leben der Heranwachsenden nicht mehr wegzudenken.

Vielerorts ist zu beobachten, dass junge Menschen, in Situation in welchen früher persönliche Gespräche geführt wurden, gebannt auf ihr Handy blicken. Es scheint, als habe der kollektive Nutzungsdruck und die vielfältigen Möglichkeiten, die ein Smartphone bietet, den jungen Menschen zumindest einen Teil Ihrer Aktivität, Spontanität und Abenteuerlust in der realen Welt genommen. Jugendliche scheinen heute unglücklicher zu sein, als es noch vor 20 Jahren der Fall war.

Dr. Jean M. Twenge fasste 2017 in der Zeitschrift The Atlantic Ihre Beobachtungen zur Entwicklung des Verhaltens von US Amerikanischen Jugendlichen zusammen.

„Around 2012, I noticed abrupt shifts in teen behaviors and emotional states. The gentle slopes of the line graphs became steep mountains and sheer cliffs, and many of the distinctive characteristics of the Millennial generation began to disappear. In all my analyses of generational data—some reaching back to the 1930s—I had never seen anything like it.”(Twenge, 2017:2)

Twenge (2017: 2) merkt an, dass die generationsspezifische Entwicklung charakteristischer Eigenschaften in der Regel geradlinig und gleichmäßig verläuft, im Jahr 2012 jedoch abrupte und dramatische Veränderungen bezüglich der Haltung und Einstellung von Jugendlichen zu beobachten waren. Im selben Jahr hat die Besitzrate von Smartphones in der Gesamtbevölkerung der USA die 50% Marke überschritten. (Smith, 2017: o.S.) Twenge (2017: 3) behauptet Smartphones haben jeden Aspekt im Leben der Jugendlichen unabhängig von sozialem Status, ethnischer Herkunft oder Wohnort verändert und sie in extremem Ausmaß unglücklich gemacht. (vgl. Twenge, 2018: 3)

“today’s teens are physically safer than teens have ever been. They’re markedly less likely to get into a car accident and, having less of a taste for alcohol than their predecessors […] Psychologically, however, they are more vulnerable than Millennials were: Rates of teen depression and suicide have skyrocketed since 2011. […] Much of this deterioration can be traced to their phones.”(Twenge,2017: 4)

Die vorliegende Arbeit soll darüber aufklären inwieweit diese Entwicklungen in den USA auch auf Jugendliche hierzulande zutreffen könnten. Ziel dieser Arbeit ist es, Unregelmäßigkeiten bezüglich des Freizeitverhaltens von Jugendlichen in Deutschland zu ermitteln, die mit der Einführung von Smartphones und deren intensiver Nutzung in Verbindung stehen könnten und daraufhin zu prüfen, ob es möglich wäre, dass Smartphone-Technologie auch Jugendliche hierzulande unglücklicher gemacht hat.

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit dem Smartphone und den, für Jugendliche, wichtigsten Anwendungen. Im darauffolgenden Kapitel wird der Begriff Mediatisierung kurz abgegrenzt und zusammenfassend erläutert wie sich der Einsatz, insbesondere neuer Medien, auf Gesellschaft, Alltag und die Jugend auswirken. Nachdem in Kapitel 4 umrisshaft auf die Auswirkungen mobiler Medien auf soziale Beziehungen eingegangen wird folgt die Untersuchung einer repräsentativen Langzeitstudie aus den USA, welche herausgefunden hat, dass die Verbreitung von Smartphones nach dem Jahr 2010 negative Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen gehabt haben könnte. Mithilfe von Erkenntnissen der Studie und aktuellen Daten zum Medienumgang und Freizeitverhalten von Jugendlichen in Deutschland wird in Kapitel 6 untersucht, ob die Einführung von Smartphones auch in Deutschland ähnliche Auswirkungen gehabt haben könnte. Anschließend folgt eine Schlussbetrachtung.

Für die ersten 4 Kapitel wird, aufgrund der Aktualität des Themas, überwiegend Literatur aus den Jahren nach 2010 verwendet. Im Folgenden wird intensiv mit der Studie von Twenge, Martin und Campbell aus 2018, diverser Studien aus Deutschland und ergänzender Fachliteratur gearbeitet.

2 Das Smartphone

2.1 Begriffsdefinition, Entstehungsgeschichte und Verbreitung

Das Smartphone ist zu verstehen als Mobiltelefon mit erweitertem Funktionsumfang. Dazu zählen neben der Telefonie und Short Message Service (SMS) üblicherweise Zusatzdienste wie Electronic Mail (E-Mail), World Wide Web (WWW), Terminkalender, Navigation sowie Aufnahme und Wiedergabe audiovisueller Inhalte. Auf Smartphones laufen gegenüber herkömmlichen Mobiltelefonen komplexere Betriebssysteme wie etwa Symbian OS, Blackberry OS oder das iPhone OS. Die hierdurch geschaffene Möglichkeit zur Installation weiterer Applikationen durch den Endnutzer verleiht Smartphones einen erweiterbaren und individualisierbaren Funktionsumfang. (vgl. Sjurts, o.J.).

Ein Wendepunkt in der Geschichte der digitalen Kommunikation ereignete sich am 09. Januar 2007 in San Francisco. Steve Jobs, Gründer und damaliger CEO der Firma Apple, stellte sein neues Produkt vor, dessen Einfluss auf eine ganze Generation damals noch nicht absehbar war:

“Well today, we’re introducing THREE revolutionary new products. The first one is a widescreen iPod with touch controls. The second is a revolutionary new mobile phone. And the third is a breakthrough Internet communications device. An iPod, a phone, an Internet mobile communicator […] these are NOT three separate devices! And we are calling it iPhone. Today Apple is going to reinvent the phone.” (zit. n. Block, 2007: o.S.)

Das mobile Internet startete zwar bereits 1999, fristete aber bis zu diesem Tag ein Schattendasein. Das, mit einem großen, auf Berührungen reagierenden, Bildschirm ausgestattete iPhone ermöglichte erstmals komfortables Surfen im mobilen Web. „Mit der Neu-Erfindung des Mobiltelefons als multifunktionaler, vernetzter Mini-Computer ist die vorerst letzte Stufe in der Evolution tragbarer Kommunikationsmedien erreicht.“ (Reuter/Berli, 2016: 110f) Ein weiterer Meilenstein für den Durchbruch des mobilen Internets war Ende 2010 die Einführung des Mobilfunkstandards LTE (4G) welcher, verglichen mit dessen Vorgänger UMTS (3G), eine beträchtliche Steigerung der Datenübertragungsrate mit sich brachte. Im Jahr 2012 wurde der Mobilfunkstandard in Deutschland massentauglich und die ersten LTE-Smartphones kamen auf den Markt. (vgl. Kroker, 2012: o.S.) 2012 war auch das Jahr in dem erstmals mehr Smartphones als herkömmliche Handys verkauft wurden.

2.2 Präferierte Anwendungsmöglichkeiten des Smartphones unter Jugendlichen

Neben dem klassischen Telefongespräch und dem Austausch über Kurznachrichten (SMS) bieten Online-Plattformen und Apps (kurz für Applikationen, bzw. Anwendungssoftware) zahlreiche Möglichkeiten für die medienvermittelte Interaktion zwischen Menschen. Dazu gehören mobile E-Mail-Dienste, soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook und Instant Messenger wie WhatsApp. (vgl. Eisentraut, 2016: 111) Höflich (2016:176) stellt fest, dass bei Jugendlichen mehr Instantnachrichten verschickt werden und weit weniger telefoniert wird. „Die Einrichtung und Verwendung der Smartphones hängt […] maßgeblich davon ab, welche Anwendungsmöglichkeiten Nutzende in der Kombination unterschiedlicher Apps und Funktionen für sich sehen und kreativ einsetzen.“ (Kaufmann, 2018: 141)

Mit großem Abstand ist WhatsApp, für Mädchen und Jungen gleichermaßen, die wichtigste Anwendungssoftware. Danach folgen Instagram, YouTube und Snapchat. Weit abgeschlagen finden sich Spotify, Facebook, Google und Netflix. (vgl. JIM, 2018: 36)

WhatsApp gehört zur Gruppe der Instant Messenger. Die wichtigsten Funktionen umfassen das kostenlose Senden von Kurznachrichten, Bildern, Audiodateien und Videos zwischen zwei oder mehreren Personen. Instagram ist ein soziales Netzwerk, dessen Hauptfunktion das Teilen von Fotos und Videos im Netz darstellt. Lackes und Siepermann (2018: o.S.) definieren ein soziales Netzwerk als „eine […] virtuelle Gemeinschaft, über die soziale Beziehungen via Internet gepflegt werden können. Soziale Netzwerke können themenorientiert sein, wie sog. Business Netzwerke, oder rein sozialer Kommunikation dienen wie z.B. Schüler- und Studierendennetzwerke.“ YouTube ist das weltweit größte Online-Videoportal. Nutzer können hier Videos ansehen, bewerten und kommentieren. Hinzu kommt die Möglichkeit einen eigenen Kanal zu erstellen und selbst Videos hochzuladen. Mit Snapchat, ebenfalls ein Instant Messenger, können Fotos versendet werden, welche nur wenige Sekunden zu sehen sind und sich danach selbst ‚löschen‘. Bei Spotify handelt es sich um eine Musikstreaming Plattform. Facebook kann als der Vater aller Sozialen Netzwerke bezeichnet werden, hat für Jugendliche jedoch in den letzten Jahren stark an Bedeutung verloren. Google fungiert als Internet-Suchmaschine und Netflix ist eine ‚Video-on-Demand‘ Plattform, wo Abonnenten die Möglichkeit haben, sich kostenpflichtig Filme und Serien online über einen Stream anzusehen.

3 Mediatisierung

3.1 Begriffsdefinition

Der Begriff der Mediatisierung verweist auf die zunehmende Durchdringung von Alltag und Kultur mit den verschiedenen Formen der Medienkommunikation. So ist Mediatisierung ein Konzept, um die Wechselbeziehung zwischen medienkommunikativem und soziokulturellem Wandel kritisch zu analysieren. (vgl. Hepp, 2017: 1)

3.2 Mediatisierung von Alltag und Gesellschaft

Stig Hjarvard beschreibt die Mediatisierung der Gesellschaft als einen Prozess, in dem sich die Gesellschaft in zunehmendem Maße den Medien und ihrer Logik unterwirft oder von ihr abhängig wird. (vgl. Hjarvard, 2008: 113)

So gewinnt nicht nur die Kommunikation mittels modernen Medien selbst an zunehmender Bedeutung. Auch spielen die Medien eine immer zentralere Rolle für die Face-to-Face-Kommunikation, d. h. wir übernehmen Aussagen der Medien, sprechen über Medien und Ihre Inhalte und beziehen Wissen, welches über Medien transportiert wurde in unsere Gespräche ein. Winfried Schulz beschreibt 2004 im European Journal of Communication vier verschiedene Merkmale von Mediatisierung: „Extension“ bezeichnet eine Erweiterung der Möglichkeiten kommunikativen Handelns. „Substitution“ beschreibt, wie die Medien soziale Aktivitäten und Institutionen ersetzen, bzw. verdrängen können. Mit dem Begriff „Amalgation“ verdeutlicht Schulz, dass sich medienbezogenes und nicht-medienbezogenes Handeln zueinander entgrenzen und in der Folge miteinander ‚verschmelzen‘. Zuletzt verdeutlicht er mit dem Begriff „accomodation“, dass sich das Handeln in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft in zunehmendem Maße an einer ‚Medienlogik‘ orientiert, die er vor Allem als Inszenierungsweisen des Fernsehens beschreibt. (vgl. Schulz, 2004: 89)

3.3 Mediatisierung der Jugend

Das Alter der Menschen, die mit Medien umgehen, ist ein wichtiger Indikator für die Frage, wie Medien verwendet werden und wie daraus ein Wandel von Kultur und Gesellschaft zustande kommt. (vgl. Krotz/Wagner, 2014: 190)

In den vergangenen 20 Jahren erlebte die Welt einen enormen Wandel hin zu einer digitalen Gesellschaft. Heute besitzen praktisch alle Jugendlichen ein Smartphone und sind damit in einem Zustand der permanenten Vernetzung (vgl. JIM, 2018: 2 und 8). Trafen sich die Gleichaltrigen in den 1970ern noch im Jugendclub oder an anderen ganz realen Orten, um gemeinsam ihren Vorlieben nachzugehen, nutzten die Jugendlichen in den 1990ern bereits Mobiltelefone, um sich zu verabreden. Sie gehören aber noch zu der Generation, die sich in der analogen Welt bewegte und sich persönlich traf, da die digitale Welt ihnen noch nicht zur Verfügung stand. Diese ist für die Jugendlichen heute bereits ganz selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Das Smartphone avancierte zum „Dreh- und Angelpunkt“ des sozialen Miteinanders. (vgl. Thermès und Hagemes, 2018, S. 234)

In der Abgrenzung von der Erwachsenenwelt spielen insbesondere Online-Medien eine wichtige Rolle. Hier finden Jugendliche für sich Handlungsräume, die Ihnen diese Abgrenzung ermöglichen. Vor Allem in den sozialen Netzwerken finden Jugendliche ihre Freiräume, in denen sie ohne Erwachsene Facetten ihrer Identität ausloten, neue Handlungsweisen erproben und Grenzerfahrungen machen können (vgl. Wagner et al. 2009; Wagner 2011; Schmidt et al. 2009, zit. n. Krotz/Wagner, 2014: 196). Krotz und Wagner (2014: 197) weisen darauf hin, dass sich heute die mit Computer, Mobiltelefon und Internet sozialisierten Generationen in ihrem Medienhandeln von denjenigen unterscheiden, die ohne digitale Kommunikationsmittel aufgewachsen sind. Diese Unterschiede ergeben sich aus unterschiedlichen Vorstellungen darüber, wie mit Medien umgegangen wird, wie Medien bewertet werden, welche Funktionen den Medien zukommen und wie sie in ihr Leben integriert werden können – in der Folge ist dann anzunehmen, dass auch Integration, Teilhabe, Wissen und soziale Beziehungen unterschiedlich verstanden und konstituiert werden.

4 Soziale Beziehungen und der Einfluss mobiler Kommunikation

Für Jugendliche hat das Handy weniger die Funktion, Gespräche zu führen. Viel wichtiger ist die wechselseitige und ständige Erreichbarkeit innerhalb der Peer-Group. (vgl. Döbler, 2014: 144, zit. n. Tully/Zerle, 2005) So werden unter Jugendlichen häufig Belanglosigkeiten ausgetauscht, um soziale Beziehungen zu festigen (vgl. Döbler, 2014: 144, zit. n. Parzer, 2008) Des Weiteren ist das Smartphone Grundlage für spontan vereinbarte Treffen, ohne vorrausschauend planen zu müssen. (vgl. Döbler, 2014: 145, zit. n. Tully/Zerle, 2005)

Gerade in Situationen, in denen früher mangels physisch anwesender Gesprächspartner nicht kommuniziert wurde, z. B. während einer Bahnfahrt oder einer Wartezeit, ist heute eine intensive Nutzung von Mobiltelefonen zu erkennen. (vgl. Döbler, 2014: 146, zit. n. Hanekop/Wittke 2006) Wo man in der Vergangenheit seinen eigenen Gedanken ausgesetzt war, sich langweilte oder las, wird heute kommuniziert. (vgl. Döbler, 2014: 146) Durch die Möglichkeit permanenter Kommunikation steigt auch die Flexibilität und Mobilität des Einzelnen. Dies scheint eine Reduktion von persönlichem und physischem Kontakt zur Folge zu haben. Da sich die mobile Kommunikation jedoch häufig auf Personen konzentriert, die auch im realen Leben eine wichtige Rolle spielen wird diese Reduktion zumindest teilweise ausgeglichen. (vgl. Döbler, 2014: 146, zit. n. Hanekop, 2010) Die ständige Erreichbarkeit kann jedoch in Situationen des physischen Zusammenseins als störend empfunden werden, da eingehende Nachrichten ablenken oder sogar zu einer direkten Handlungsreaktion auffordern können. Sowohl das intensivere Nutzen der Zeit als auch die Erwartungshaltung sofort zu reagieren kann sich so vermutlich negativ auf physisch-persönliche Beziehungen auswirken (vgl. Döbler, 2014: 148, zit. n. Parzer, 2010)

Das Mobiltelefon scheint den Menschen dabei zu helfen in einer komplexen und immer mobiler werdenden Welt seine sozialen Beziehungen weiterhin pflegen und organisieren zu können. (vgl. Döbler, 2014: 145, zit. n. Hanekorp, 2010) Jedoch schafft das Gerät gleichzeitig eine gewisse Abhängigkeit, um überhaupt am sozialen Leben teilhaben zu können. (vgl. Döbler, 2014: 145, zit. n. Strauss/Herlyn/Hengartner 2009: 8f) Dies hat zur Folge, dass ein kollektiver Nutzungsdruck entsteht, dem sich einzelne Personen kaum entziehen können. (vgl. Döbler, 2014:146, zit. n. Santillán 2009: 50ff)

[...]

Details

Seiten
24
Jahr
2019
ISBN (eBook)
9783346024084
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v500660
Institution / Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
1,0
Schlagworte
Handy Smartphone Jugendliche Depression Mediatisierung Soziale Medien Kommunikation

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Titel: Auswirkungen von digitaler Kommunikation mittels Smartphone-Technologie auf das psychische Wohlbefinden von Jugendlichen