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Gender in der Theologie. Herausforderungen und die Bibel in gerechter Sprache

von Maximilian von Westerheide (Autor)

Akademische Arbeit 2016 17 Seiten

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft

Leseprobe

Inhalt

Aufgabe 1: Einleitung Genderforschung

Aufgabe 2: Ausarbeitung zu: Jakobs, Monika: Gender in der Theologie: Entwicklung und Herausforderung
Zur Entwicklung feministischer Theologie
Feministische Bibelexegese
Gendervielfalt und Intersektionalität
Von der Frauenforschung zur Genderforschung
Männlichkeitsforschung
Queer Studies
Gender und Religion in der globalisierten Welt
Postkoloniale Bibelexegese
Fromme Frauen und Kopftuchträgerinnen
Religion und Frauenrechte im säkularen Staat
Eigene Bewertung

Aufgabe 3: Bibel in gerechter Sprache
Pro-Argumentation
Contra-Argumentation
Textstelle aus der Bibel – Buch Ijob
Vergleich

Aufgabe 4: Stellung der Frau im Islam, Frauen und Europa

Aufgabe 5: Reflektion der WP Übung „Modernismus“ aus der Gender-Perspektive

Literaturverzeichnis

Aufgabe 1: Einleitung Genderforschung

Mit Gender oder auch Gender Studies, ist der internationale Begriff gemeint, der ins Deutsche als Geschlechter- oder Rollengleichheit übersetzt werden kann. Zwar kann der Begriff aus dem Englischen mit „Geschlecht“ übersetzt werden, doch in diesem Zusammenhang ist das biologische Geschlecht gemeint. Gender befasst sich viel mehr mit der Gleichberechtigung in einem soziokulturellen Umfeld. Auf politischer Ebene soll damit dafür gesorgt werden, dass Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt, dem Lohnsektor, Familie und auch in der Sprache beseitigt werden sollen. Die Defizite sorgen dafür, dass Frauen oder Männer ist den verschiedensten Bereichen, beabsichtigt oder unbeabsicht, benachteiligt sein könnten und dass ihr geschlecht oder sexuelle Ausrichtung der Grund dafür ist. Die Bewegung des Gender, die ihre Wurzeln Ürsprünglich ind er Frauenbewegung hatte, möchte durch systematisches Vorgehen Grundsätze etablieren nach den solche Ungleichheiten vermieden werden sollen und eine geschlechterneutrale Wirklichkeit geschaffen werden soll. Die Vorteile von einem geschlechterneutralen Umgang zeichnen sich beispielsweise durch die steigende Effektivität und Effeziens auf dem Arbeitsmarkt ab. Neben diesen formalen Zielen des Gender Mainstream (Geschlechtsneutralität auf allen Ebenen), müssen diese theoretischen Ansätze aber auch von Politik und Gesellschaft praktisch umgesetz werden. Diese Umsetzung basiert nicht auf einer Modeerscheinung oder aus der Bewegung selbst. Die Geschlechterneutralität und deren Umsetzung lässt sich zudem aus internationalem sowie dem Verfassungsrecht (GG Art. 3 Abs. 2 Satz 1 und 2, BgleiG § 4 Abs. 1) ableiten und erhält allein daher schon eine Legitimation in der Umsetzung. Die am stärksten emfpundene Ungerechtigkeit findet man auf dem Lohnsektor. Hier ist es oft so, dass Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Arbeitskollegen weniger verdienen. Dieser Lohnunterschied wird in der Ökonomie als Gender Pay Gap (geschlechterspezifische Lohnlücke) bezeichnet. Der GAP ist seit 2002 nahezu Konstant und damit wurde das Ziel der Regierung, den momentanen Unterscheid von 22 % auf 15 % zu reduzieren, verfehlt. Auffallend ist, dass in nahezu jeder Branche Lohnunterschiede herrschen. Zwar sind diese im öffentlichen Sektor am geringsten, aber im Vergleich dazu erreicht die Finanzbranche eine Differenz von ca. 30%. Die nachstehnde Grafik zeigt die deutlichen Unterschiede sortiert nach Bundesland.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

http://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/pm/2013/pm13049_html_16616680.gif

Hieraus kann man erkennen, wie stark sich die subjektiv empfunde Benachteiligung von Frauen in der realen Arbeitswelt niederschlägt. Die Statistiken zeigen, dass es nicht nur um Bagatelangelegenheit geht, oder um einen geschlechterneutralen Ausdruck in der Literatur. Sondern, dass eine mangelnde Gleichberechtigung massive auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und damit auf die Haushalte und den Konsum haben kann.

Zur Theologie und Gender kann man sagen, dass aus der Historie heraus und aus der Tradition eher von einer Benachteilung von Frauen in der Kirche geredet werden kann. Die feministische Bewgung entdeckte zwar Frauen als wichtige Persönlichkeiten in der christlichen Geschichte und in der Bibel, aber von einer soziokulturellen Zuschreibung der Geschlechter rollen konnte bisher noch nicht gesprochen werden. Daher befasst sich Gender auch im theologischen Bereich mit dem sozialgerechten Miteinander. Bei der theologischen Geschlechterforschung geht es im Kern um biblische, systematische, historische und praktische Theologie. Dieser Forschungszweig fördert die Gerechtigkeit und die Sensibilität im Bereich der Kirche, als Arbeitgeber, sowie in der Theologie. Gender wird hier als Begriff verwendet der Räume in der Kirche öffnen soll. Dieser Raum soll aber nicht nur eine Brücke zwischen Männer und Frauen in der Kirche selbst und im Glauben schaffen, sondern auch zu Homosexuellen und Transgendern. Allen soll gleichermaßen Zugang zum Institut Kirche gewährt werden. Doch es geht nicht nur um Frauen und Männer als Individuen. Gender muss viel mehr leisten können. Im Bereich der Liturgie stellt sich nämlich die Frage, wie man Gott im Gebet gendergerecht anspricht. Bleibt man trotz Gender bei „Vater“ oder „Herr“ oder sagt man „das“ Gott? Man kann erkennen, dass die Frage nach der Gender-Gerechtigkeit nicht allein mit gleichen Löhnen oder Arbeitsplätzen (bspw. Priesteramt) beantwortet werden kann. Die theologische Genderforschung muss viel tiefer in die Materie eindringen und sich gerade auch diesen Fragen stellen und Lösungen anbieten. Dies wird natürlich zu Veränderungen und evtl. auch zu unangenhemen Umstellungen führen. Daher ist der Begriff des Gender Mainstram auch für vielein der Kirche ein Hassbegriff. Aber wird Gender als Möglichkeit und Vielfalt gesehen und anerkannt, so er eine neue Kultur der Wertschätzung in Kirche und Gesellschafft bewirken, der uns nicht unsere Unterschiede vorhält, sondern die Menschen auf deren Gemeinsamkeiten aufmerksam macht.

Für mich persönlich ist Gender im Bereich der Gesellschaft und der Politik am wichtigsten. Es ist nicht zu erklären weshalb Frauen, trotz gleicher Bildung und Qualifikation, oft weniger verdienen. Würden Frauen das gleiche Verdienen, würde dies vielen Haushalten zuguten kommen und damit auch dem Konsum und dies wiederum hätte positive Auswirkungen auf das gesamte Wirtschaftsgeflecht in Deutschland von dem jeder partizipieren könnte, auch Männer. Auch im Bereich der Kirchenämter kann ich mir Frauen in vielen Positionen, u.a. auch das Priesteramt, gut oder sogar besser vorstellen. Ein Zusammenarbeiten von Männern und Frauen auf Augenhöhe hat für alle beteiligten Vorteile und sollte eine fortgeschritttene Zivilisation ausmachen. Ich erwarte von dem Seminar, dass über die Thematik Gender offen, reflektiert und wissenschaftlich über Fakten und Forschung aufgeklärt wird. Zudem sollte das Seminar Raum bieten für Diskussionen und Beiträge, denn nur ein in der Gruppe geschaffener Konsens und Erkenntnisgewinn schafft es das Thema rational zu erfassen und damit einen Weg in die Gesellschaft zu finden.

Quellen:

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/QualitaetArbeit/Dimension1/1_5_GenderPayGap.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender

https://www.uni-bielefeld.de/gendertexte/gender.html

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=192702.html

https://www.uni-muenster.de/FB2/tff/

http://www.deutschlandradiokultur.de/gender-ist-ein-begriff-der-kann-raeume-oeffnen.1278.de.html?dram:article_id=243395

Aufgabe 2: Ausarbeitung zu: Jakobs, Monika: Gender in der Theologie: Entwicklung und Herausforderung

Zur Entwicklung feministischer Theologie

Der oben angeführte Titel von Monika Jakobs, beschäftigt sich mit der Entwicklung und Entstehung der feministischen Theologie. Dieser kontinuierliche Prozess, welcher auf Austausch und Diskurs fundiert, wird in ihrem Beitrag chronistisch elaboriert. Ein Wendepunkt in der christlichen Theologie und der damit verbundene Türöffner für die feministische Theologie stellt das zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) dar. Schon das Konzilsdokument Gaudium et Spes und die darin benannte Gleichstellung von Mann und Frau, lässt bei vielen feministischen Forschern früh Hoffnung aufkommen. Kritisch beleuchtet wird die Positionierung der Frau im Kontext der Kirche, die bis dato unter männlicher Hierarchie, politisch sowie wirtschaftlich, geführt worden war. Wichtige Akteurinnen waren Mary Daly, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Ida Raming und Marga Bührig. Die nachkonzilische feministische Forschung stecke zunächst noch in den Anfängen, daher kann man in 1960er Jahren noch von der feministischen Forschung sprechen, wie sie im Folgenden dargestellt wird. Eine wichtige Veränderung die diesen Forschungszweig voran brachte, ist, dass der christliche Glaube und dessen Ausführung nicht auf der privaten Frömmigkeit, dem Eigenbestreben nach Seelenerrettung und der Neuscholastik des 19. Jahrhunderts beruhte. Sondern den durch das Konzil entstandenen Impuls, die Welt vor Unheil und Unterdrückung zu bewahren, weiterträgt. Ernste feministische Impulse kamen zunächst aus den USA (1974). Die Autorin Mary Daly, stellte hierzu die These auf, das gesellschaftliche Geschlechterrollen und binäres Geschlechterdenken auf der Überordnung des Männlichen über dem Weiblichen beruht, insbesondere durch die Vorstellung Gott sei männlich. Daly will hier aber nicht Kritik an der maskulinen Vorstellung Gottes ausüben, sondern distanziert sich generell von einer anthromorphen Sichtweise Gottes und damit auch gegen die Überzeugung Gott sei Mann und Frau zur gleichen Zeit. Auch knüpft hier Dorothee Sölle an, die die feministische Theologie in Deutschland in den 1970er Jahren stark unterstützte. In dieser Zeit versteht sich die feministische Wissenschaft als eine kritisch reflektierende. Sie bedient sich der Wissenschaft um Frauen in der christlichen Kultur sichtbar zu machen. Dennoch übersteigt die feministische Forschung ihre Wissenschaftlichkeit und sieht sich selbst, als ein parteiergreifendes und repräsentatives Organ, welches auf politischer und soziale Ebene agiert. Ziel dieser Symbolik ist es, die Benachteiligung gegenüber Frauen zu beseitigen und auf deren Befreiung aus einer gesellschaftlich bipolaren Denkstruktur hinzuarbeiten. Ein weiterer besonderer Punkt in dem Artikel von Monika Jakobs (2014), stellt die weibliche Erfahrung im Kontext feministischer Theologie dar. Hier wird der Wechselwirkungsprozess von weiblicher Erfahrung und der Theologie beschrieben. Diese Erfahrungen werden im Licht sozialer, ökonomischer und kultureller Kontexte betrachtet. Schwierig wird hier jedoch die Deutung dieser Erfahrungen, da das binäre Geschlechterdenken der traditionellen Theologie von vornerein jedem Geschlecht typische Eigenschaften zuschreibt und daher eine davon losgelöste Betrachtung erschwert. Um die Erfahrung kontextgebunden zu werten und für jede Kultur einzeln zu betrachten, beklagten sich beispielsweise die afroamerikanischen Theologinnen darüber, dass die weißen Frauen ihnen diese Theologieforschung streitig machen wollten. Durch diese Auseinandersetzung konnte eine Differenziertheit im Blick auf die Erfahrungsebenen frühzeitig gesichert werden. Denn diese Erfahrungen sind, ebenso wie der in feministischer Theologie, von sehr unterschiedlicher Natur und durch Länder und Kulturen voneinander separiert. Das Thema der Frauentheologie wird von vielen Instanzen, wie den Frauengruppen und den kirchlichen Frauenverbänden, diskutiert. Dieser Diskurs durchdrängt sowohl die genannten Frauenverbände, aber auch Familien- und Jugendverbände. Rosemary Radford Ruether betont aber deutlich, dass solche Diskurse nicht nur theoretischer Natur sein dürfen, sondern dass es auch aktiver Handlungen und Symbolik bedarf, um das feministische Selbstbild zu formen. Die feministische Theologie zeigt sich daher, nicht nur durch den Offenen Dialog, sondern auch in der tatsächlichen Aktion. Diese findet man in der Spiritualität, neuer Liturgie und in authentischem Gemeindeleben wieder. Besonders die Benennung von Gott als Mann und Frau unterstreicht die gewonnene Frauengerechtigkeit, die die feministische Theologie vorangebracht hat. Aber, wie Mary Daly anführt, ist für sie das Christentum und der Feminismus nicht vereinbar und distanzierte sich daher vom Christentum. Dennoch fand die Weiterentwicklung feministischer Theologie in den letzten Jahren vor allem in christlich und jüdisch fundierten Religionen statt.

Feministische Bibelexegese

Die feministische Bibelexegese ist maßgeblich an der Sichtbarmachung von Frauen in der Bibel beteiligt. Die Erzmütter, Miriam und weitere Prophetinnen stellen hier zentrale Personen in der biblischen Historie dar und vermitteln die Wichtigkeit ihrer Rollen und Positionen. Gemeindeaufbau und Zeugnis an Jesu Christi zu legen gehörten u.a. zu ihrer Kirchenarbeit. Ein Wandel in der feministischen Theologie erfuhr besonders die Deutung von Maria. Ihr Bild wandelte sich von der unnahbaren und unbefleckten Jungfrau hin zum Bild einer normalen und realen Frau jener Zeit. Sie verkörpert sowohl bei den Katholiken, als auch bei den Protestanten ein weibliches Element in der christlichen Glaubenswelt. Christa Muland hebt Maria sogar, in der alten Tradition weiblicher Gottheiten, Maria als zu einer geheimen Göttin der Christen empor. Kritisch ist hier jedoch anzumerken, dass ein zu schnelles Anerkennen solcher historischen weiblichen Personen eine echte aus heutiger Sicht stattfindende Identifikation erschwert. Dadurch kann das eigentliche Ziel, diese Personen gesellschaftlich zu verankern, verfehlt werden. Zudem sollte nicht künstlich jede Frauenfigur in der Bibel unreflektiert dargestellt werden. Zu echter feministischer Forschung gehört es den mythologischen und historischen Charakter der Personen zu durchleuchten. Der feministischen Bibelforschung kann hier positiv zurechnet werden, dass sie sich wissenschaftlicher Rationalität und Methodik bedient, um falsch übersetze oder fehlinterpretierte Texte zu korrigieren. Die Methodik deckt nicht nur jene Texte auf, in denen Frauen explizit erwähnt wurden, sondern auch jene die nicht auf den ersten Blick zu erkennen waren. Ein großer Impuls lieferte die in 2006 erschienene Einheitsbibel in gerechter Sprache. Hier wurden patriarchisch geprägte Texte in eine gesellschaftliche neutrale Form transferiert. Hier kann man erkennen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse Einzug in die Bibelübersetzung gefunden haben.

Gendervielfalt und Intersektionalität

Von der Frauenforschung zur Genderforschung

Die Frauenforschung, welche sich mit dem Frauenbild, der Frauenwelt und deren Erfahrungen befasst, ist dennoch in soziale, kulturelle und binäre Geschlechterrollen eingebettet. Dieses Dualdenken der Geschlechter ist jedoch heute nicht mehr gänzlich möglich, da die Grenzen zwischen den Geschlechtern ineinanderfließen. Diese Veränderungsprozesse in der Gesellschaft führten letztendlich auch zur Forschungssparte der Genderforschung. Zudem kam es zu einem Definitionswechsel in der Gendertheorie die nicht mehr als sozial definierte Rolle fungierte, sondern sich einzig auf die Geschlechterrelation im Ganzen bezieht und die damit verbundene Hinterfragung des binären Geschlechterdenkens.

Männlichkeitsforschung

Neben der Fixierung des Frauenbildes auf historisch kulturelle und soziale Strukturen, unterliegt auch das Männerbild einer solchen Fixierung. Diese Kategorisierung hat von jeher eine plurale Betrachtung des Männerbilds erschwert. Auch die Theologie hat Männer stets im binären Geschlechterkonzept interpretiert und darin legitimiert. Somit hat es sich die kritische Theologie es zur Aufgabe gemacht, dieses Konstrukt zu hinterfragen und eine von statischen Strukturen befreite Orientierung zu schaffen.

Queer Studies

Queer Studies dienen der kritischen Analyse von dominanten und normativen Kategorien der Sexualität, besonders bezogen auf duales und heterogenes Sexualleben. Es geht aber hierbei nicht darum für Akzeptanz und Toleranz von Schwulen und Lesben zu werben. Nach Marcella Althaus-Reid, soll es vielmehr darum gehen die traditionelle anerzogene Identität des Geschlechts an sich in Frage zu stellen. Für Althaus-Reid ist es daher wichtig konsequent an dieser Befreiungstheologie zu arbeiten und so die gesellschaftlichen Barrieren der Aufklärung sexueller Orientierung durchzubrechen.

Gender und Religion in der globalisierten Welt

Postkoloniale Bibelexegese

In diesem Kapitel wird die patriarchisch geprägte Ideologie der Kolonisierung kritisiert. Besonders die afrikanisch feministische Repräsentantin Musa Dube, zeigt auf, dass das Bild der Frau im Kontext der Kolonisierung meist als die „kolonisierte“ dargestellt wird. Wobei die Männer eher als die Herren und Eroberer dargestellt werden. Durch die Kolonisierung und die oft damit verbundene Christianisierung wurde auch das westliche Geschlechterrollenbild importiert und durchbrach damit die meisten afrikanischen Kulturen und Traditionen. Das bezieht sich sowohl auf die Gottesvorstellung, welche traditionell eher einem geschlechterlosen Wesen entspricht, als auch auf soziale Funktionen einzelner afrikanischer Ethnien.

[...]

Details

Seiten
17
Jahr
2016
ISBN (eBook)
9783346044853
ISBN (Buch)
9783346044860
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v502929
Institution / Hochschule
Universität des Saarlandes – katholische Theologie
Note
1,3
Schlagworte
Gender Theologie Feminismus Aufklärung FRauenbild Bibel

Autor

  • Maximilian von Westerheide (Autor)

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