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Die Nationalflagge des Deutschen Reiches. Eine Analyse der Kämpfe und Kompromisse

Hausarbeit 2015 25 Seiten

Gesch. Europa - Deutschland - I. Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Geschichte und Symboliken der zu betrachtenden Flaggen
2.1. Schwarz-Rot-Gold
2.2. Schwarz-Weiß-Rot
2.3. Hakenkreuzflagge
2.4. Rot

3. Wahlverwandtschaften – Ähnlichkeiten und Unterschiede
in den FlaggenpräferenzenS
3.1. Prämissen
3.2. Die Konstellation Rechts - Rechts
3.3. Die Konstellation Links – Links
3.4. Die Konstellation Rechts – Schwarz-Rot-Gold

4. Die „Paradoxie der Toleranz“ und ihre Anwendung auf die „offene Gesellschaft“
der Republik
4.1. Inkonsequenzen und Naivitäten der „offenen Gesellschaft“
4.2. Widerstände und Gegenmaßnahmen der RepublikS
4.3. Die Feinde der „offenen Gesellschaft“ und ihre KonsequenzS

5. Der Flaggendualismus Preußen – Österreich als ein Ausdruck
der „verspäteten Nation“
5.1. Inkompabilität von Österreich und Preußen im 19. Jahrhundert
5.2. Die Nachwirkungen im Flaggenstreit der Weimarer Republik

6. Fazit

Anhang

Titelseiten der Druckerzeugnisse:

Die Rote Fahne Die Standarte Reichs-Flagge

1. Einleitung

Politische Herrschaft muss wahrnehmbar sein, denn die Sichtbarkeit der Macht gehört zum Wesen des Politischen. Neben anderen Medien wie Denkmälern, Hymnen und Feiertagen gewähren Flaggen diese Sichtbarkeit. Ihr Hissen verkündet einen Herrschaftsanspruch, genauso wie es durch das Absetzen von anderen Gruppen eine Verständigung über die Zusammengehörigkeit einer Gruppe schaffen kann. In dieser Arbeit werden Nationalflaggen thematisiert. Im Idealfall sollte eine solche die weltanschauliche Einigkeit eines Staates symbolisieren. Dies ist aber nur selten in Gänze der Fall. Einzelne Volksstämme, Minderheiten oder politische Strömungen fühlen sich durch eine Nationalflagge wenig vertreten. Im Gegenteil – oft stehen sie konträr (aber noch friedlich), oder aber schon aggressiv einer Nationalflagge gegenüber. Hier setzt diese Hausarbeit an. Ganz besonders im Deutschen Reich zwischen dem Ende des 1. Weltkriegs und den ersten Jahren des Dritten Reichs war dies der Fall.

Der 3. November 1918, also noch einem Zeitpunkt, der mehr als eine Woche innerhalb des 1. Weltkrieges lag, ist der zeitliche Startpunkt der Arbeit. An jenem Tag holten Matrosen, die sich weigerten, auf ein letztes Kommando geschickt zu werden, die schwarz-weiß-rote Kriegsflagge des Kaiserreichs herunter, und hissten stattdessen eine rote. Mit dem 15. September 1935 endete im Zuge der Nürnberger Gesetze und der damit einhergehenden Einführung der Hakenkreuzflagge als alleiniger Nationalflagge nach fast 17 Jahren die Zeit der Uneindeutigkeiten und Kompromisse, und damit auch der Betrachtungszeitraum der Arbeit. Jene 17 Jahre sahen drei verschiedene staatliche Ausprägungen des Deutschen Reiches und es kämpften im Groben vier politische Lager für ihre Flaggen und deren dahinter stehenden Werte. Diese Milieus standen sich in diesen Jahren oft unversöhnlich gegenüber. Drei Flaggen, die man als Revolutionsflaggen bezeichnen kann, die das Alte, Überkommene auch symbolisch zu den Akten legen wollten, stand zunächst eine alte, fast noch ein ständisches Land repräsentierende Reichsflagge Schwarz-Weiß-Rot gegenüber. Ein Sonderfall unter den vier zu behandelnden Flaggen ist dabei die rein rote, oder mit Hammer und Sichel ausgestatte Flagge der extremen Linken. Sie ist die einzige, die innerhalb der in der Arbeit besprochenen 17 Jahre keine Nationalflagge war. Da allerdings die kommunistische Strömung jener Zeit durchaus ein Machtfaktor waren, soll diese Flaggenfarbe in dieser Arbeit gleichberechtigt sein.

Die Hauptthese der Arbeit wird sein, dass die offene Flaggenfrage nicht unerheblich zum Scheitern der Weimarer Republik beigetragen hat. Dieser Einfluss war anderer Art als beispielsweise die Hyperinflation, die Weltwirtschaftskrise oder die naive Verfassung der Republik. Dennoch dokumentieren viele Zitate der Zeit, dass Fragen nach der staatlichen Symbolik dermaßen emotional aufgeladen waren, dass eine negative Wirkung auf die Stabilität der Republik nicht bestritten werden kann. Der Hauptthese wird sich mit Hilfe von soziologischen oder geschichtswissenschaftlichen Grundbegriffen genähert, die den Rahmen für verschiedene Einzelthesen bilden.

Die von Max Weber geschaffene Wortprägung Wahlverwandtschaft ist insofern geeignet für das Thema, als dass sie den Grad der Übereinstimmungen in Aktion und Zielen zwischen verschiedenen politischen Lagern aufzeigen kann – so auch wenn es um die „richtige“ Flagge für den Staat geht. Man müsste beispielsweise denken, dass es vorrangig zwischen den Verfechtern von Schwarz-Weiß-Rot und Hakenkreuzflagge Berührungspunkte gab, und andererseits im linken politischen Spektrum zwischen Rot und Schwarz-Rot-Gold. Die Nebenthese ist, dass dem nur bedingt so war, und jedes Lager fast ausschließlich für sich und seine politischen Ziele gekämpft hat. Dies müsste dann auch für die jeweils eigene Flaggensymbolik gelten. Ob, und in welcher Form es trotzdem Wahlverwandtschaft in jenen 17 Jahren gegeben hat – dies wird in der Arbeit untersucht werden.

Karl Poppers Begriff der Offenen Gesellschaft und ihrer Feinde lässt sich nutzen, wenn es darum geht, die Gutgläubigkeit der Weimarer Republik zu beschreiben. Auch Platon beschreibt mit seinen Paradoxien die Wirkungen und Gefahren, denen allzu offene, demokratische Gesellschaften ausgesetzt sind. Sie nehmen schon in der Antike die Grundprobleme der Weimarer Republik vorweg, womit ebenfalls ein direkter Bogen zu dem Flaggenstreit der behandelten Zeit gespannt werden kann. Die zweite Teilthese ist hier – die Deutschen legten Kompromisse als Schwäche aus. Und erst recht nutzten die Feinde einer offenen Gesellschaft die politische Blauäugigkeit der Republikbefürworter aus. Inwieweit dies auch auf dem Feld der Nationalflagge der Fall war, wird in einem Kapitel beleuchtet.

Der von Helmuth Plessner geprägte Terminus der verspäteten Nation ist aus Sicht des Verfassers geeignet für eine flaggenkundliche Arbeit, weil er die daraus erklärbaren gesellschaftlichen Hypotheken aufzeigt, Denn Deutschlands Geschichte weicht nicht unerheblich von der vergleichbarer Staaten ab. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Deutschlands Verspätung und Brüche im Vergleich zu den meisten anderen Ländern auch spürbar in der Flaggenfrage der thematisierten Zeit niederschlagen. Die dritte Teilthese hier ist also, dass es in Deutschland genauso wie einen komplizierteren, abweichenden Pfad im Allgemeinpolitischen auch auf der Ebene der Staatsflagge geben musste.

Bezüglich des Forschungsstandes lässt sich kurz feststellen, dass es bisher keine allumfassende Arbeit gibt, die sich ausschließlich mit der Frage aller betreffenden Flaggen in dieser Zeit beschäftigt. Karlheinz Weissmanns Werk über die politische Symbolik kommt diesem Kriterium vom Prinzip her am nächsten. Allerdings befasst es sich nur mit der des rechten Spektrums zwischen 1890 und 1945. Aufgrund des noch lückenhaften Forschungsstandes wurde eine Kombination von unterschiedlichen Textsorten für die Arbeit zurate gezogen. Eine wichtige Grundlage bilden „Legitimationstexte“ der damaligen Zeit. Hierbei trat vor allem das linke politische Spektrum hervor. Sie hatten als Werbetexte für die jeweiligen Flaggenfarben den Charakter von Rechtfertigungs- oder Verteidigungs- schriften. Ergänzt werden sie von heutigen Werken, die sich entweder mit der Weimarer Republik oder aber mit Flaggen befassen. Diese Publikationen enthalten fast immer ein in die Tiefe gehendes Kapitel, welches sich mit der Flaggenfrage der thematisierten Zeit befasst. Eine wichtige Rolle bei der Untersuchung der damaligen Konflikte um die Staatsflagge spielen darüber hinaus zeitgenössische Texte von Journalisten, Feuilletonisten oder Schriftstellern. Zu erwähnen sind hier Sebastian Haffner oder Carl von Ossietzky. Abschließend konnte nicht auf die Werke verzichtet werden, die die thematisierten soziologischen oder historiographischen Grundbegriffe ansprechen.

Durch die Darstellung der Titelseiten von drei gedruckten Medien im Anhang soll schließlich ersichtlich werden, dass in der behandelten Zeit Flaggen, Fahnen und Standarten keine Nebensächlichkeiten waren, sondern eine große Rolle für alle politischen Lager spielten.

2. Geschichte und Symboliken der zu betrachtenden Flaggen

2.1. Schwarz-Rot-Gold

Ein schwarzer Adler auf goldenem Grund waren die Farben des Alten Reiches (Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation). Erweitert wurde dies um die separat geführte rote Fahne als Symbol der Lehnshoheit des Kaisers. Das Alte Reich hatte zu keiner Zeit eine dreifarbige Reichsflagge.1 Jenes Reich wurde 1806 auf Druck Napoleons aufgelöst.

Als Grundlage des schwarz-rot-goldenen Dreifarbs gilt die Fahne, die 1813, basierend auf der Uniform des Lützowschen Freikorps hergestellt wurde. Die Uniformfarben waren nicht grundlos Schwarz, Rot und Messing (Gold/Gelb), sondern drückten subtil einen Wunsch nach einem vereinten und wiederauferstandenen Reich aus. Da Studenten der Jenaer Burschenschaft im Lützowschen Freikorps gekämpft hatten, zogen dann 1817 mit einer gewissen Folgerichtigkeit Studenten anlässlich des 300. Jahrestags der Reformation und des vierten Jahrestages der Völkerschlacht bei Leipzig die Wartburg hinauf. Dies geschah unter Tragen schwarz-rot-goldener Fahnen und mit der Forderung nach einem vereinigten deutschen Nationalstaat. Auch abseits des akademischen Milieus wurden Schwarz-Rot-Gold in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Farben des Wunsches einer Reichseinigung. Diese Trikolore begleitete dann auch die Revolution von 1848.2 De facto war Schwarz-Rot-Gold zwischen 1848 und 1866 Staatsflagge des Deutschen Bundes. Die Abschaffung dieser Farben erfolgte dann nach dem Deutschen Krieg, im Zuge dessen die geschlagene Präsidialmacht Österreich und Verbündete unter schwarz-rot-goldenen Bannern kämpften und verloren.3

2.2. Schwarz-Weiß-Rot

Schwarz-Weiß-Rot war eine erweiterte preußische Flagge4. Je nachdem, welcher Interpretation man Glauben schenkt, sogar eine vollständig preußische. Sie ist 1867 nach dem Deutschen Krieg im Zuge der Gründung des Norddeutschen Bundes geschaffen worden. Dass das siegreiche Königreich Preußen in irgendeiner Form in der Flagge repräsentiert sein wollte, war abzusehen. Aber auch die Hansestädte wollten sich angesichts ihrer wirtschaftlichen Potenz in ihr wiederfinden. Deshalb schlug ein Hamburger Kaufmann erfolgreich vor, das hanseatische Rot-Weiß mit dem Schwarz-Weiß Preußens zu verbinden. Dieser Vorschlag bekam dann für den Norddeutschen Bund Verfassungsrang. Allerdings machte Bismarck aus Akzeptanzgründen seinem König Wilhelm I. Glauben, dass das Rot für das altpreußische Brandenburg stehe. 1871 wurde dieser Entwurf dann auch die Staatsflagge des Deutschen Reiches. Die neuen Farben hatten zunächst vor allem in katholischen Landstrichen Legitimationsprobleme. Die Zeit der später folgenden wilhelminischen Jahrzehnte arbeitete allerdings für Schwarz-Weiß- Rot. Spätestens der 1. Weltkrieg hatte hier erzwungenermaßen eine solidarisierende Wirkung. Die Parole Wilhelms II., wonach er keine Parteien mehr kenne, sondern nur noch Deutsche, nahm gewissermaßen unter Schwarz-Weiß-Rot alle Deutschen in Haftung. Die Reichsflagge erfuhr allmählich Anerkennung bei allen Deutschen. Ihre Konnotation „Preußen“ war größtenteils überlagert worden durch den Krieg.

2.3. Hakenkreuzflagge

Die Entstehung der Hakenkreuzflagge lässt Raum für Interpretation. Als Schöpfungsjahr der Urform der Hakenkreuzfahne kann das Jahr 1919 gelten, als sie der bayerische Zahnarzt und NSDAP-Mitglied der ersten Stunde Friedrich Krohn eingeführt haben soll. Er hatte das Hakenkreuz mutmaßlich seinem Familienwappen entnommen.5

Der Entwurf der eigentlichen Fahne geht auf Adolf Hitler zurück. Er erwähnt und lobt Krohns Kreation aber in „Mein Kampf“. Inwieweit seine Schöpfung dann unabhängig von Krohns erdacht worden ist, lasst sich nicht mehr rekonstruieren. Aus taktischen Gründen beruft sich Hitler auf eine ältere symbolische Tradition wenn er seine Schöpfung von Schwarz, Weiß und Rot dominieren lässt. Er deutet diese Farben des zweiten deutschen Reiches aber um. Das Rot ist bei ihm sozial, das Weiß steht in ihr für das Nationale und das schwarze Hakenkreuz ist gemeint als Symbol für den Antisemitismus.6 Als Österreicher mit großdeutschen Ambitionen räumte Hitler ein, dass er sich auch Schwarz-Rot-Gold als Basis eines nationalsozialistischen Reiches hätte vorstellen können. Da die ihm verhasste Republik allerdings diese Farben bereits in Beschlag genommen hatte, stand ihm dieser Weg nicht mehr offen.7

2.4. Rot

Einfarbige rote Fahnen gehören zu den ältesten politischen Symbolen. Dabei wurden sie zunächst nicht als Kampf- und Protestzeichen von Unterdrückten, sondern als Machtzeichen vom ranghöchsten Herrscher verwendet. Angefangen bei Karl dem Großen hatten dann später die deutschen Kaiser die rote Fahne als Symbol der mit dem Blutbann verknüpften Lehnshoheit. Der Baltringer Haufen während des Bauernkrieges, der seine Fahne einfarbig rot trug, kann dabei als eine der ersten Gruppen betrachtet werden, die diese Farbe im Widerstand trugen.8 Als Symbol für die Arbeiterbewegung sind rote Fahnen erstmals 1830 im Zuge von Aufständen in der französischen Seidenindustrie belegt. Fast alle folgenden Bewegungen, die sich eine egalitäre, proletarisch geführte Gesellschaft wünschten, haben seitdem Rot zu ihrer Hauptfarbe gemacht. Dazu gehörten die Pariser Kommune, die SPD (und ihre Vorgängerorganisationen) und schließlich die Arbeiter- und Bauernräte der Oktoberrevolution. Auch die deutschen Kommunisten übernahmen dieses Symbol dann wenig später.9

3. Wahlverwandtschaften – Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Flaggenpräferenzen

… und es wird gestritten nicht nur, wie wir heute so gern glauben, zwischen „Klasseninteressen“, sondern auch zwischen Weltanschauungen, wobei die Wahrheit natürlich vollkommen bestehen bleibt, daß dafür, welche Weltanschauung der Einzelne vertritt, neben manchem anderen auch und sicherlich in ganz hervorragendem Maße der Grad der Wahlverwandtschaft entscheidend zu werden pflegt …10

Der 1920 gestorbene Soziologe Max Weber konnte mit diesem Zitat nicht die Nationalflagge der Weimarer Republik und eine wie auch immer geartete Klassenabhängigkeit11 von politischer Symbolik gemeint haben. Dennoch ist es nutzbar für die weitere Untersuchung der Präferenzen von wirklich, oder nur vermeintlich sich näher stehenden Verfechtern der vier zur Disposition stehenden Flaggen.

[...]


1 Friedrich Wendel, Die rote Fahne, S. 16.

2 Dirk Reichel, Schwarz. Rot. Gold., S. 45.

3 Daniel Hohrath, Farben der Geschichte, S. 75.

4 Für eine tiefere Einsicht in die Geschichte der preußischen Flagge vgl. Johann Friedrich Meuß, S. 16 ff. Erwähnt werden sollte, dass die Preußen das Schwarz-Weiß ihrer Flagge vom Deutschen Orden übernommen hatten.

5 Karlheinz Weissmann, Schwarze Fahnen, Runenzeichen, S. 138.

6 Ebd., S. 142.

7 Hendrik Thoß, Demokratie ohne Demokraten? Die Innenpolitik der Weimarer Republik, S. 91. 2.4. Rot

8 Wendel, S. 7 ff.

9 Hohrath, S. 87.

10 Dirk Kaesler, S. 83.

11 Es wird an dieser Stelle nicht auf Milieuforschung eingegangen. Eine Untersuchung der Stabilität von Milieus und, daraus folgend, deren Flaggenpräferenzen ergibt widersprüchliche Meinungen. Dieter Gessner betont beispielsweise bei der Arbeiterschaft gewisse Auflösungs- prozesse in den 1920er Jahren. Vgl. Dieter Gessner, Die Weimarer Republik, S. 33 ff.

Details

Seiten
25
Jahr
2015
ISBN (eBook)
9783346052230
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v503032
Institution / Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,0
Schlagworte
nationalflagge deutschen reiches eine analyse kämpfe kompromisse

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