Lade Inhalt...

Konzept zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit

von Adam Liskar (Autor)

Projektarbeit 2018 11 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung
1.1. Ausgangssituation-
1.2. Ziel der Arbeit

2. Mitarbeiterzufriedenheit
2.1. Begriffsbestimmung
2.2. Arbeitsmotivation
2.3. Konflikte im Unternehmen-

3. Bedürfnispyramide nach Maslow
3.1. Maslow im Unternehmenskontext

4. Maßnahmenpaket für das Unternehmen
4.1. Kommunikationstraining
4.2. Teamarbeitstraining

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Bediirfnispyramide nach Maslow

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung

Schon zu Beginn der 30’er Jahre war die Mitarbeiterzufriedenheit im Zuge der Human Relation Bewegung ein wichtiges Forschungsgebiet. (Stoll, 2010). Wie viel Erfolg ein Unternehmen hat ist im Grunde genommen von seinen leistungsstarken Mitarbeitern abhängig. In gleicher Weise ist ein konfliktfreies Zusammenspiel zwischen den Führungspositionen und den Mitarbeitern sowie diese untereinander der Schlüssel zum gemeinsamen Unternehmenserfolg. Um langfristig wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, muss sich ein Unternehmen um die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter kümmern, denn sie sind letzten Endes diejenigen, die den Endverbraucher zufrieden stellen. Angesichts dieser Tatsache müssen Manager eine Steigerung der Arbeitsmotivation sowie der Leistungsbereitschaft herbeiführen und zugleich sinkende Fehlzeiten aller Mitarbeiter aufweisen können.

1.1. Ausgangssituation

Ein mittelständisches Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitern weist folgende Probleme auf. Knapp 70% der Mitarbeiter sind in der Produktion beschäftigt und müssen teilweise schwere körperliche Arbeit verrichten. Die übrigen 30% bilden den Vertrieb, die allgemeine Verwaltung und das Management. Seit längerer Zeit herrschen Kommunikationsstörungen und Konflikte zwischen Mitarbeiter und dem Management so wie diese untereinander. Das Unternehmen ist geprägt von einer starren Hierarchie und einer misslungenen Organisationsstruktur. Die Konflikte häufen sich, Regeln werden missachtet und die Leistung der Führungskräfte wird in Frage gestellt. Im Gesamten leidet das Unternehmen an der Unzufriedenheit seiner Mitarbeiter.

1.2. Ziel der Arbeit

Das Ziel der folgenden Ausarbeitung ist die Erstellung eines Konzepts zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Zunächst werden die Begriffe Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitsmotivation und die Konflikte im Unternehmen näher beschrieben. Nach Darstellung der maslowschen Bedürfnispyramide im Arbeitskontext zur Steigerung der allgemeinen Betriebszufriedenheit wird abschließend ein zugeschnittenes Maßnahmenpaket für das in 1.1. beschriebene Unternehmen konzipiert, um die bestehenden Konflikte zu beseitigen.

2. Mitarbeiterzufriedenheit

2.1. Begriffsbestimmung

Die allgemeine Psychologie ist festgelegt als die Wissenschaft des Erleben und Verhalten des Menschen. Teilgebiete der Psychologie untersuchen das menschliche Erleben und Verhalten speziell in Arbeit und Organisationen. (Kauffeld, 2014). Erkenntnisse offenbaren, dass Zufriedenheit erst dann erreicht wird, wenn das erwartete und angestrebte Ziel eines Individuums eintritt. Die Arbeitszufriedenheit ist ein subjektives Konstrukt, das heißt, dass jeder Mitarbeiter eine eigene Vorstellung darüber hat unter welchen Bedingungen er zufrieden ist. (Einramhof- Florian, 2016). Des Weiteren ist die persönliche Einstellung der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitsumfeld von großer Bedeutung. Werden die Grundbedürfnisse sowie partiell individuelle Interessen vom Unternehmen wahrgenommen und verwirklicht, nimmt die Motivation und Arbeitszufriedenheit deutlich zu. Schließlich ist die Zufriedenheit am Arbeitsplatz von zahlreichen Faktoren abhängig, die im weiteren Verlauf der Arbeit näher beschrieben werden.

2.2. Arbeitsmotivation

Zufriedene und motivierte Mitarbeiter bilden den Grundstein für ein erfolgreiches und funktionierendes Unternehmen. Motivation ist in der Psychologie ein vielseitiger Begriff und findet daher in Organisationen bzw. am Arbeitsplatz weiteren Aufschluss. Ist ein Mitarbeiter motiviert, dann handelt und engagiert er sich im Interesse des Unternehmens. Kann er jedoch keine Motivation aufbringen, wird er sich der Arbeit abwenden und öfter am Arbeitsplatz fehlen. Renommierte Forscher schreiben einem idealen Arbeitsverhalten vor allem zwei Faktoren zu. Zum einen das Zufriedenstellen der Bedürfnisse und zum Anderen das Erreichen von Zielen. (Weinert, 2004).

2.3. Konflikte im Unternehmen

Heutzutage legen die meisten Unternehmen sehr viel Wert auf Mitarbeitermotivation, denn der Begriff geht in der Regel mit einer Leistungssteigerung einher. In der in 1.1. beschriebenen Unternehmensstruktur sind die Mitarbeiter nicht motiviert. Es fehlt eine funktionierende Kommunikations- und Informationsverteilung. Mitarbeiter in der Produktion fühlen sich ausgegrenzt und sind untereinander leicht reizbar. Aufgrund dieser Störungen nimmt die Zusammenarbeit ab und das Zusammengehörigkeitsgefühl vermindert sich. Zu den zentralen Aufgaben des Managements gehören zum einen die Verfolgung des wirtschaftlichen Unternehmensziels und das Verschaffen von Motivationsanreizen, die den Mitarbeitern signalisieren, dass es immer möglich ist, gewünschte Ziele zu erreichen.

3. Bedürfnispyramide nach Maslow

Motivation wird schon seit Freud, Adler und Jung erforscht und diskutiert. Allerdings konnte sich Abraham H. Maslow in diesem Gebiet beweisen. Anstelle des Begriffs Motiv verwendete er lieber das Wort Bedürfnis. Somit entwickelte Maslow eine Bedürfnispyramide, die er in fünf Kategorien unterteilte. (Stangl, 2017).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Bedürfnispyramide nach Maslow

Maslows Theorie besagt, dass der Mensch erst nachdem er eine Stufe vollendet hat, sich der nächsten Stufe erfolgreich zuwenden kann. Das heißt konkret, bevor ein Mensch nicht alle Grundbedürfnisse abgedeckt hat, empfindet er kein Interesse an seinen Sicherheitsbedürfnissen oder den höher gestuften Bedürfnissen. (Nerdinger, 2003)

3.1. Maslow im Unternehmenskontext

Die langjährig bewährte Theorie Maslows lässt sich wie folgt auf das Arbeitsleben übertragen. Solange Bedürfnisse unbefriedigt bleiben, empfinden Mitarbeiter einen Zustand der Unvollständigkeit und Unzufriedenheit. Die Grundebene der Pyramide ist ausschlaggebend für ein essenzielles körperliches Wohlbefinden. Werden die physiologischen Bedürfnisse seitens der Arbeitgeber gewährt, wendet sich ein Individuum seinen Sicherheitsbedürfnissen zu. Durch ständigem Druck im Berufsleben verbinden Mitarbeiter das Erleben und Verhalten im Arbeitsalltag oft mit Demotivation, Angst und Unsicherheit. Auch das Verlangen nach einer grundlegenden Existenzsicherheit, wie bspw. Kündigungsschutz und ein unbefristeter Arbeitsvertrag, sind wichtige Indikatoren für die Erfüllung der Sicherheitsbedürfnisse. Die nächste Stufe der Pyramide geht auf das Sozialleben von Menschen ein. Werden Mitarbeiter am Arbeitsplatz gemobbt und nicht integriert entstehen Gefühle des Alleinseins und der Ausgrenzung. So kann es zu einer sinkenden Arbeitsleistung, Kündigungen und im Extremfall zu psychischen Schäden kommen. Ein Mensch braucht Nähe, Bezugspersonen und soziale Beziehungen um ein motiviertes Handeln an den Tag zu bringen. Sind die sozialen Bedürfnisse gedeckt, kann sich der Mensch der nächsten Stufe widmen. Jedes Individuum strebt in dieser Phase nach Anerkennung und Wertschätzung. Hierbei sollten Manager eines Unternehmens ihre Mitarbeiter gezielter auf Grund ihrer verrichteten Arbeit loben um deren Selbstwertgefühl zu steigern. Wenn alle Stufen erfolgreich abgeschlossen wurden folgt die letzte Kategorie der Bedürfnispyramide. Maslow beschreibt diese als Selbstverwirklichung. In dieser Phase kann ein Mitarbeiter über sich hinauswachsen, eigene Verantwortung tragen und sich unabhängig im Unternehmen einbringen.

4. Maßnahmenpaket für das Unternehmen

Nachdem die Ausgangsituation und die Konflikte des Unternehmens in Punkt 1.1. sowie 2.3. näher beschrieben wurden, stellt sich die Frage wie die Probleme innerhalb des Betriebs erfolgreich und langfristig behoben werden können. Die Konflikte sind auf eine mangelnde Unternehmenskommunikation und -gemeinschaft zurückzuführen, daher ist ein intensives Kommunikations- und Teamarbeitstraining notwendig.

4.1. Kommunikationstraining

Die zwischenmenschliche Kommunikation ist für jeden Menschen selbstverständlich und unumgänglich. Allerdings gibt es Qualitätsunterschiede im Bereich der Kommunikation. Sie entscheidet darüber, wie erfolgreich der Einzelne privat, beruflich oder im Bezug zu Kunden, Kollegen und der Geschäftsführung ist. Für das in Punkt 1.1. beschriebene Unternehmen sollten folgende Inhalte des Kommunikationstrainings angewandt werden.

[...]

Details

Seiten
11
Jahr
2018
ISBN (eBook)
9783346053497
ISBN (Buch)
9783346053503
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v503763
Institution / Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien München
Note
2.3
Schlagworte
Mitarbeiterunzufriedenheit Coaching Unternehmensberatung Anwendungsfall Unternehmensführung Mitarbeiterzufriedenheit

Autor

  • Adam Liskar (Autor)

Teilen

Zurück

Titel: Konzept zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit