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Die Wehrmachtsausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" unter wissenschaftlichen und didaktischen Aspekten und ihre Resonanz

Hausarbeit (Hauptseminar) 2005 28 Seiten

Didaktik - Geschichte

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Vom Beginn der „Legende der sauberen Wehrmacht“ bis zum Tabubruch

2. Die „Wehrmachtsausstellung“
2.1 Entstehung
2.2 Konzeption, Themen, Thesen

3. Reaktionen auf die Ausstellung
3.1 Die Kriegsgeneration
3.2 Die Nachgeborenen
3.3 Fazit

4. Öffentliche Kontroversen um die Ausstellung
4.1 Die Auseinandersetzung zur Ausstellungseröffnung in München
4.2 Die Bundestagsdebatte

5. Die wissenschaftliche Beurteilung der Ausstellung
5.1 Diffamierung und Pauschalisierung
5.2 Die Fotos (und Texte) der Ausstellung
5.3 Der Bericht der Kommission zur Überprüfung der Ausstellung

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Internetquelle

Einleitung

„...sondern einen Vernichtungskrieg gegen Juden, Kriegsgefangene und Zivilbevölkerung, dem Millionen zum Opfer fielen.“[1]

So heißt der zweite Teil des bereits auf dem Titelblatt beginnenden Zitats von Hannes Heer, einem der Organisatoren von „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, welches gleichzeitig die Kernaussage der (Wander-) Ausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung[2] ausdrückt.

Um diese häufig auch als „Wehrmachtsausstellung“ betitelte Veranstaltung, die am 5. März 1995 in Hamburg eröffnet wurde, soll es im Folgenden gehen.

Wie kaum eine andere Ausstellung weckte sie Interesse, beschäftigte die Medien und erhitzte die Gemüter sowohl in der historischen Fachwelt als auch in der deutschen Öffentlichkeit. Bedauernswerterweise war sie in Saarbrücken im März 1999 Anlass für einen nächtlichen Bombenanschlag und sorgte für den größten rechtsradikalen Aufmarsch in München, den die Stadt seit den dreißiger Jahren erlebt hatte.[3]

Auch Stationen und Besucherzahlen sprechen für sich. Bis Ende Oktober 1999 haben nach Angaben der Veranstalter ca. 850000 Menschen[4] die Ausstellung in 26 deutschen (dabei zwei Mal in Hamburg) und sechs österreichischen Städten besucht.[5]

Entsprechend werden im Verlauf der Arbeit auch Aspekte betrachtet, die für das Zustande-kommen eines solchen Erfolges mitverantwortlich waren.

Einleiten werde ich mit der so genannten „Legende der sauberen Wehrmacht“. Die Aus-stellung versucht, diesen Mythos, der bereits kurz nach 1945 in Deutschland zum Erzähl-modus über den Krieg wurde, zu zerstören.[6] Ursachen zur Entstehung und der jahrzehntelangen Aufrechterhaltung dieser Legende sollen näher erläutert werden.

Anschließend werde ich auf die Ausstellung selbst eingehen. Sowohl die Frage nach Entstehung, als auch nach Konzeption, Themen und Thesen sollen beantwortet werden; dabei sollen die Ausstellungsmacher selber zu Wort kommen können.

Der dritte Teil der Hausarbeit beschäftigt sich mit den Besucherreaktionen. Dabei werden Reaktionen sowohl der Kriegsgeneration als auch der nachfolgenden Generationen, sowie ein Einfluss der Ausstellung auf die Beziehungen dieser Generationen untereinander betrachtet.

Die Wehrmachtsausstellung war wie eingangs angesprochen auch gekennzeichnet durch heftige öffentliche Kontroversen. Dabei sind vor allem die Auseinandersetzungen in München und die im Deutschen Bundestag zu nennen. Nicht zuletzt waren es diese Dispute, die für den Rummel und die entsprechend hohen Besucherzahlen der Ausstellungen mitverantwortlich waren. Grund genug, im vierten Teil diese Kontroversen und Debatten näher in den Blick zu nehmen.

Die Ausstellungsmacher waren teilweise heftigster (wissenschaftlicher) Kritik ausgesetzt. Ein Hauptkritikpunkt war, dass durch die Ausstellung jeder Soldat der Wehrmacht pauschal und völlig zu unrecht diffamiert werde. Dieser und weitere Kritikpunkte bezüglich verwendeter Fotos und Texte sollen aufgezeigt und bewertet werden; dazu werden die Ausstellungs-macher, wie Hannes Heer, auch selbst Stellung nehmen können.

Nach Ergebnissen von Untersuchungen der Ausstellungsfotos durch Bogdan Musial, Krisztián Ungváry und Dieter Schmidt-Neuhaus, welche Fehler aufdecken konnten, entschloss sich das Hamburger Institut schließlich, die Kritikpunkte durch eine Expertenkommission überprüfen zu lassen. Dessen Ergebnisse werden abschließend vorgestellt, um so insgesamt zu einer objektiveren Bewertung der Ausstellung zu kommen.

Das überwältigende Interesse an der Ausstellung bzw. an dessen Gegenstand spiegelt sich auch am reichhaltigen Bestand der Literatur[7] zu diesem Thema wieder.

Neben einem Ausstellungskatalog[8] (in mehreren Auflagen erschienen) brachte das Hamburger Institut mit „Besucher einer Ausstellung“[9] ein Buch heraus, welches sich eigens mit den Reaktionen verschiedener Gruppen (Zeitzeugen, Bundeswehr etc.) auf die Ausstellung beschäftigt. Das Buch „Eine Ausstellung und ihre Folgen“[10], ebenfalls ein Werk des Hamburger Instituts, behandelt mehrere Aspekte der Ausstellung, wie z.B. die Bundestagsdebatte über die Ausstellung sowie diverse fachwissenschaftliche und fachdidaktische Beiträge. Zudem machte man sich durch „Krieg ist ein Gesellschafts-zustand“[11] die Mühe, gehaltene Eröffnungsreden zu dokumentieren. Hannes Heer brachte auch unter eigenem Namen Literatur zum Thema auf den Markt, wie z.B. das Buch „Tote Zonen“[12], in welchem er sich u.a. mit den Mentalitäten deutscher Wehrmachtssoldaten auseinandersetzt.

Mehrere Dokumentationen beschäftigen sich mit den Debatten rund um die Ausstellung, wie z.B. Hans-Günther Thieles „Die Wehrmachtsausstellung“[13], die die zwei wichtigsten Foren der Auseinandersetzung (Bremer Fachtagung, Bundestagsdebatte) dokumentiert.

Fachwissenschaftlich untermauert wird die Ausstellung ebenfalls durch reichlich Literatur. Dabei muss Christian Streits Dissertation „Keine Kameraden“[14] genannt werden, welche 1978 erstmals erschien und mittlerweile in mehreren Auflagen bzw. Ausgaben vorliegt. In seinem Werk belegt der deutsche Historiker erstmals den maßgeblichen Anteil der deutschen Wehrmacht am Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen.

Wolfram Wette befasst sich in „Die Wehrmacht“[15] vor allem mit den Ursprüngen der „Legende der sauberen Wehrmacht“ und zeigt den Verlauf der Legendenbildung bis in die Gegenwart auf.

Kritische Literatur zur Ausstellung ist ebenso vielfältig wie reichhaltig. An vorderster Front kämpft dabei Rüdiger Proske, der durch seine drei Streitschriften[16] auch vor persönlichen Angriffen auf die Ausstellungsmacher nicht Halt macht. Ein ebenso vehementer Kritiker ist Walter Post, der in seinem Buch „Die verleumdete Armee“[17] die zentrale These der Wehrmachtsausstellung (s.o.) kategorisch ablehnt.[18]

Inwiefern Rüdiger Proske und Walter Post überhaupt wissenschaftlich fundiert arbeiten vermag ich nicht zu beurteilen, nach Stephan Balkenpohl gehört Walter Post zumindest „nicht zu den seriösen Stimmen der Zunft.“[19]

Weitere Literaturangaben zu speziellen Kritikpunkten, z.B. zu den Ausstellungsfotos, werden unter Punkt 5 zu finden sein.

1. Vom Beginn der „Legende der sauberen Wehrmacht“ bis zum Tabubruch

Die in der Einleitung bereits erwähnte Kernaussage der Wehrmachtsausstellung bricht mit dem Mythos, dass die Wehrmacht einen „sauberen“ Krieg geführt und somit mit Hitlers Vernichtungskrieg nichts zu tun gehabt habe.

Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, wie die „Legende der sauberen Wehrmacht“ entstand und dabei über Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten werden konnte, bis dieses Tabu schließlich doch gebrochen wurde.[20]

Ein wichtiger Grundstein für die Entstehung der Legende wurde bereits während des Krieges gelegt. Verbrecherische Spuren konnten verwischt werden, da es innerhalb der Wehrmacht üblich war, Befehle wie den „Kommissarbefehl“ nur mündlich an die Truppen weiterzugeben. Spuren in militärischen Befehlen konnten zusätzlich durch eine Tarnsprache verwischt werden, welche außerdem die Vernichtung bestimmter Feindgruppen als militärische Notwendigkeit suggerierte. Kriegstagebücher, Fotografien und vor allem heute zugängliche Feldpostbriefe zeigen die umfassenden Kenntnisse deutscher Wehrmachtssoldaten über die Judenmorde.[21] Entsprechend zweifelt Wolfram Wette vehement daran, „dass ein im Osten eingesetzter Wehrmachtssoldat überhaupt in Unkenntnis der rassistisch motivierten Mordtaten bleiben konnte.“[22]

Ein fest gefügtes Bild der Wehrmacht gab es unmittelbar nach der Kapitulation im Mai 1945 noch nicht. Die Legendenbildung begann, als die letzte Ausgabe des Wehrmachtsberichts am 9. Mai 1945 unter der Verantwortung von Großadmiral Dönitz veröffentlicht wurde. Dieser Bericht attestierte der deutschen Wehrmacht eine u.a. ´heldenhafte´, ´ehrenvolle´ und ´leistungsstarke´ Kriegsführung, immer ´getreu nach Soldateneid´. Die Leistungen deutscher Wehrmachtsoldaten wurden in höchsten Tönen gelobt und es wurde prognostiziert, dass auch die Geschichte diese irgendwann zu würdigen weiß.[23]

Die Kriegverbrecherprozesse und deren Urteile taten ihr Übriges zur Festigung des Wehrmachtsmythos. So wurde die Wehrmacht (Generalstab und Oberkommando), neben der SA und der Reichsregierung, zu einer nichtverbrecherischen Organisation erklärt. Genau dieses Faktum bringen die Apologeten der Wehrmachtstradition immer wieder vor, um die ´Sauberkeit´ der Wehrmacht zu beweisen.[24] Dazu muss aber festgestellt werden, dass die Richter lediglich aus formalrechtlichen Gründen zu diesem Urteil kamen. Was sie tatsächlich von der Wehrmacht hielten, zeigen die Aussagen des Urteils: einen eindeutigen moralischen Schuldspruch.[25]

Erstaunlicherweise bekamen ab 1946 nicht weniger als 328 deutsche Offiziere im Dienste der Amerikaner die Möglichkeit zur Selbstdarstellung in der sogenannten „Historical Division“. Sie entwarfen ein Bild der Wehrmacht bzw. des deutschen Soldaten, welches von überragendem professionellen Können, außergewöhnlicher Tapferkeit und Durchhalte-bereitschaft gekennzeichnet war. Man sah sich als Opfer Hitlers, als missbrauchte Instrumente seiner verbrecherischen Politik; außerdem wollte man die anständige, saubere Kriegsführung der Wehrmacht von dem schmutzigen, völkerrechtswidrigen Krieg der SS getrennt wissen.[26]

Auch die in den 50er Jahren von deutschen Offizieren verfassten Generalsmemoiren prägten das Bild von der Wehrmacht in der deutschen Öffentlichkeit (aber auch im Ausland). Von Judenmorden war auch in dieser apologetischen Erinnerungsliteratur keine Rede.[27]

So hatte sich bereits Ende der 50er Jahre die Legende eines ´normalen Krieges´ mit ´sauberer Wehrmacht´ in den Köpfen der deutschen Öffentlichkeit festgesetzt; auch deshalb, weil die deutsche Justiz in den 50ern keine besonderen Anstrengungen unternahm, deutsche Verbrechen der NS-Zeit vor Gericht zu bringen.[28]

Mit der Geschichte der Wehrmacht konnte sich die wissenschaftlich historische Forschung erst Anfang der 60er Jahre beschäftigten, als die Wehrmachtsakten aus den USA und Großbritannien nach Deutschland zurückkehrten.[29]

Erst Ende der 70er Jahre, mit Erscheinen des Werks „Keine Kameraden“ von Christian Streit[30], musste sich die deutsche Öffentlichkeit zum ersten Mal damit auseinander setzen, dass die Unterscheidung zwischen einer ehrenvoll kämpfenden Wehrmacht und der verbrecherischen SS nicht der Wahrheit entsprach. Es wurde nachgewiesen, dass die Wehrmacht die sowjetischen Kriegsgefangenen schändlich und völkerrechtswidrig behandelt hatte, dass 3 Millionen Gefangene im Gewahrsam der Wehrmacht durch Hunger, Krankheit und Entkräftung zu Tode gekommen sind, dass viele in Konzentrationslager eingeliefert oder durch Massenerschießungen ermordet wurden.[31]

Spätestens seit dem ´Traditionserlass´ von 1982 war man sich dann auch unter den politisch Verantwortlichen aller demokratischen Parteien einig, die Wehrmacht als Bestandteil der militärischen Traditionspflege der Bundeswehr abzulehnen.[32]

Dennoch hielt sich das geschönte Bild der Wehrmacht lange in den Köpfen der deutschen Öffentlichkeit, da die (neuen) Forschungen über die Wehrmacht (s.o.) lange entweder gar nicht oder nicht genügend wahrgenommen wurden. Erst 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges war die Zeit schließlich reif für eine weitgehende Revision des in der Öffentlichkeit noch immer sehr verbreiteten Wehrmachtsmythos.[33]

Der Vollständigkeit halber muss, wie oben bereits angesprochen, erwähnt werden, dass die Existenz einer Legende der sauberen Wehrmacht auch von einigen Historikern geleugnet oder zumindest angezweifelt wird, so z.B. von dem eingangs erwähnten Walter Post: „Auch die quantitativen Überlegungen zeigen, dass die Legende von der ´sauberen Wehrmacht´ nicht unbedingt eine Legende ist.“[34]

Auch Rüdiger Proske resümiert, dass die Wehrmacht selten mordete; sie sei „dann und wann mit Hilfsdiensten beteiligt [gewesen], stellte Absperrungen, stellte Lastkraftwagen zur Verfügung, stellte die Ordnung wieder her, meist aber selbst dies in einer Haltung des Widerwillens.“[35]

Prof. Dr. Günther Gillessen schlussfolgert in einem Statement zur Wehrmachtsausstellung auf der Bremer Fachtagung im Februar 1997: „Aber wo gibt es die Legende? Die Legende von der ´sauberen Wehrmacht´ gibt es nicht [...].“[36]

Nichtsdestotrotz unterstützt die Mehrheit der seriösen Forschung die Hauptthese der Wehrmachtsausstellung, sowie Forschungsergebnisse von Christian Streit und anderer Autoren, die in die gleiche Richtung führen.[37]

[...]


[1] Ebd.

[2] Für dieses werde ich im Folgenden das Kürzel „Hamburger Institut“ verwenden.

[3] Vgl. Greiner, Bernd: Bruch-Stücke, in: Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, Hamburg 1999, S. 15-86, hier S. 46.

[4] Vgl. Bartov, Omer u.a.: Bericht der Kommission zur Überprüfung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1945“, o. O. 2000, S. 5. Der Bericht wurde im Internet als pdf-Datei abgerufen: <http://www.his-online.de/download/Kommissionsbericht.pdf>, Zugriff: 19.11.2005. Fortan zitiert als „Kommissionsbericht“.

[5] Vgl. Chronologie der Ausstellungsorte, in: Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, Hamburg 1999, S. 313-320.

[6] Vgl. Kößler, Gottfried: Bilder und ihre Wirkungen. Die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ und ihre Einbindung in den Unterricht, in: Praxis Geschichte, Heft 2, 1999, S. 45-49, hier S. 45.

[7] Eine umfassende bzw. vollständige Literaturangabe würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Entsprechend beschränke ich mich auf ein paar wesentliche Titel.

[8] Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Vernichtungskrieg: Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944. Ausstellungskatalog. Mit Beitr. von Bernd Boll, Hamburg 1996.

[9] Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Besucher einer Ausstellung. Die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Interview und Gespräch, Hamburg 1998.

[10] Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, Hamburg 1999.

[11] Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.): Krieg ist ein Gesellschaftszustand. Reden zur Eröffnung der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, Hamburg 1998.

[12] Heer, Hannes: Tote Zonen. Die deutsche Wehrmacht an der Ostfront, Hamburg 1999.

[13] Thiele, Hans-Günther (Hg.): Die Wehrmachtsausstellung. Dokumentation einer Kontroverse. Dokumentation der Fachtagung in Bremen am 26. Februar 1997 und der Bundestagsdebatten am 13. März und 24. April 1997, Bremen 1997.

[14] Streit, Christian: Keine Kameraden. Die Wehrmacht und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941-1945, Neuausgabe, Bonn 1991.

[15] Wette, Wolfram: Die Wehrmacht. Feindbilder. Vernichtungskrieg. Legenden, Frankfurt am Main 2002.

[16] Proske, Rüdiger: Wider den Missbrauch der Geschichte deutscher Soldaten zu politischen Zwecken. Eine Streitschrift, Mainz 61996. Ders.: Vom Marsch durch die Institutionen zum Krieg gegen die Wehrmacht. Zweite Streitschrift wider den Missbrauch der Geschichte deutscher Soldaten zu politischen Zwecken, Mainz 1997. Ders.: Wider den liederlichen Umgang mit der Wahrheit. Anmerkungen zu einer umstrittenen Ausstellung. Dritte Streitschrift wider den Missbrauch der Geschichte deutscher Soldaten zu politischen Zwecken, Mainz 21999.

[17] Post, Walter: Die verleumdete Armee. Wehrmacht und Anti-Wehrmacht-Propaganda, Selent 1999.

[18] Ebd., S. 183ff.

[19] Balkenpohl, Stephan: Die Kontroverse um die Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ in Münster. Eine qualitative Auswertung der Reaktionen. Mit einem Vorwort von Hans W. Gummersbach (Geschichte 28), Münster 2000. S. 111f.

[20] Dabei werde ich mich aufgrund des beschränkten Umfangs der Arbeit auf einzelne wichtige Faktoren beschränken.

[21] Wette, S. 197-199.

[22] Ebd., S. 199.

[23] Ebd., S. 204f.

[24] Vgl. Benz, Wigbert: Wehrmacht und Vernichtungskrieg, in: Praxis Geschichte, Heft 2, 1999, S. 4-10, hier S. 9.

[25] Vgl. Wette, S. 209f.

[26] Ebd., S. 225-229.

[27] Ebd., S. 229-231.

[28] Ebd., S. 237.

[29] Ebd., S. 245.

[30] Literaturangabe: siehe Einleitung oder Literaturverzeichnis.

[31] Vgl. Benz, Wolfgang: Wehrmacht, in: Informationen zur politischen Bildung aktuell, 2001, S. 13f, hier S. 14.

[32] Vgl. Benz, Wigbert, S. 10.

[33] Vgl. Wette, S. 261f.

[34] Post, Walter: Die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, in: Weber, Joachim F. (Hg.): Armee im Kreuzfeuer, München 1997, S. 125-147, hier S. 145.

[35] Proske, Dritte Streitschrift, S. 21.

[36] Thiele, S. 90.

[37] Vgl. Pohl, Karl Heinrich: „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“. Überlegungen zu einer Ausstellung aus didaktischer Perspektive, in: Ders. (Hg.): Wehrmacht und Vernichtungspolitik. Militär im nationalsozialistischen System, Göttingen 1999, S. 141-163, hier S. 143.

Details

Seiten
28
Jahr
2005
ISBN (eBook)
9783638466226
ISBN (Buch)
9783638732451
Dateigröße
559 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v50391
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
2
Schlagworte
Wehrmachtsausstellung Vernichtungskrieg Verbrechen Wehrmacht Aspekten Resonanz

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Titel: Die Wehrmachtsausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944" unter wissenschaftlichen und didaktischen Aspekten und ihre Resonanz